DE387488C - Elektromagnetische Reibungskupplung - Google Patents
Elektromagnetische ReibungskupplungInfo
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- DE387488C DE387488C DEM80065D DEM0080065D DE387488C DE 387488 C DE387488 C DE 387488C DE M80065 D DEM80065 D DE M80065D DE M0080065 D DEM0080065 D DE M0080065D DE 387488 C DE387488 C DE 387488C
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- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims 1
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- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D27/00—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
- F16D27/12—Clutch systems with a plurality of electro-magnetically-actuated clutches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Elektromagnetische Reibungskupplung. Bei Reibungskupplungen kann die beim Gleitender Reibungskörper entstehendeWärme zu grollen Unzuträglichkeiten führen. Dies gilt besonders fürs Reibungskupplungen mit elektromagnetischer Betätigung, bei denen die Reibungswärme zu der durch den Erregerstrom erzeugten hinzukommt. Man hat bei elektrorcnPagnetischen Reibungskupplungen -bereits vorgeschlagen, die Reibkörper mit Kanälen und Rippen zu versehen, um eine Art V entilatorwirkung zu erzielen und dadurch die Reibungswärme von den empfindlichen Magnetwicklungen fernzuhalten. Diese Maßnahme ist besonders bei elektromagnetischen Kupplungen von gedrängter Bauart nicht wirksam genug, um die Magnetwicklung, deren Gehäuse an sich kaum imstande ist, die Erregerstromwärme schnell genug abzuführen, vor übermäßiger Erhitzung zu schützen. D Gemäß der Erfindung wird nun der schädliche Einfluß der Reibungswärme in einfacher Weise dadurch vermieden, daß man die nichtmetallische Reibungsfläche der Kupplung nicht unmittelbar auf einen mit dem Metallkörper des anderen Kupplungsteiles, z. B. bei Magnetkupplungen mit dem Magnetgehäuse aus einem Stück bestehenden Metallteil, wirken läßt, vielmehr einen die Reibungsfläche aufweisenden besonderen Metallkörper vorsieht, der durch feste, wärmeisolierende Zwischenlagen von dem mit dem betreffenden Triebteil verbundenen Träger, z. B. dem Magnetkörper, getrennt, aber mechanisch mit ihm starr verbunden ist. Dadurch wird erreicht, daß die Reibungswärme erst gar nicht in die Metallmassen des Magnetkörpers o. dgl. übertritt, vielmehr äuf den von ihm isolierten Reibungskörper beschränkt bleibt, von dem sie in an sich bekannter Weise durch Erzeugung starken Luftzuges mit Hilfe von besonderen Kühlflächen, Luftzugkanälen u. dgl. leicht abgeleitet werden kann.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einer elektromagnetischen Doppelkupplung beispielsweise veranschaulicht. Die Kupplung besteht im wesentlichen aus der fest auf der betreffenden Triebwelle sitzenden Ankerscheibe i und den beiden mit ihr zusammenwirkenden Magnetkörpern 2,2', die auf derselben Welle achsial verschiebbar und verdrehbar sind. In den äußeren, über den Magnetkörper hinausragenden Randteil der Ankerscheibe i sind Holzreifen 3, 3' eingelassen, die die nichtmetallischen Reibflächen der Kupplung bilden. Den Holzreifen gegenüber sind auf den Magnetkörpern 2, 2' besondere Metallringe q., q.' befestigt, deren einander Zugekehrte Seiten die metallischen Gegenreibflächen für die Holzreifen 3, 3' bilden. Die Befestigung der Ringkörper erfolgt mittels der Schrauben 5, 5' unter Zwischenfügung starker Einlagen 6, 6' aus die Wärme schlecht leitendem Material, z. B. Asbest, Holz, Papier o. _dgl. Diese Wärmeisolierung erstreckt sich sowohl auf die Umfangsflächen wie auch auf die den Befestigungsflanschen 7, 7' gegenüberliegenden Stirnflächen. Auch die Schraubenbolzen 5, 5' sind durch Hülsen und Unterlegscheiben aus schlechten Wärmeleitern von den Befestigungsflanschen isoliert. Die Metallkörper 4,4' läßt man zweckmäßig noch über die Flanschen 7, 7' hinausragen und versieht sie außen mit flügelartigen Rippen 8, 8', die einmal die wirksamen Abkühlungsflächen der Metallringe 4,4 vergrößern und außerdem eine kräftige Ventilatonvirkung erzeugen, die sich durch Anordnung von Luftkanälen in den Körpern ¢, q.' noch verstärken läßt. Auf jeden Fall bleiben die eigentlichen Magnetkörper von der nachteiligen Einwirkung der an den Reibflächen erzeugten Wärme vollständig verschont.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Elektromagnetische Reibungskupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Reibflächen Teile eines von seinem Träger durch feste, schlechte Wärmeleiter isolierten Metallkörpers bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM80065D DE387488C (de) | 1922-12-24 | 1922-12-24 | Elektromagnetische Reibungskupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM80065D DE387488C (de) | 1922-12-24 | 1922-12-24 | Elektromagnetische Reibungskupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE387488C true DE387488C (de) | 1924-01-04 |
Family
ID=7318608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM80065D Expired DE387488C (de) | 1922-12-24 | 1922-12-24 | Elektromagnetische Reibungskupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE387488C (de) |
-
1922
- 1922-12-24 DE DEM80065D patent/DE387488C/de not_active Expired
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