DE3718537C1 - Process for producing a pipe or pipe bend - Google Patents
Process for producing a pipe or pipe bendInfo
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- DE3718537C1 DE3718537C1 DE19873718537 DE3718537A DE3718537C1 DE 3718537 C1 DE3718537 C1 DE 3718537C1 DE 19873718537 DE19873718537 DE 19873718537 DE 3718537 A DE3718537 A DE 3718537A DE 3718537 C1 DE3718537 C1 DE 3718537C1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L57/00—Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear
- F16L57/06—Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear against wear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Rohres
oder Krümmers, zum Leiten oder Verteilen fließfähiger Medien
aus einer inneren Hülse aus einem chemisch beständigen und/oder
abriebfesten Werkstoff, insbesondere aus Korund, Keramik,
Kohlenstoff, Glas oder Hartmetall.
Rohre oder Krümmer der eingangs genannten Art sind bekannt,
vgl. z.B. CH-PS 3 58 295, und bestehen regelmäßig aus einem
äußeren Trägerrohr, in dem ein korrosionsfestes Seelenrohr
aus Glas oder dgl. angeordnet ist. Zwischen dem äußeren
Trägerrohr und dem inneren Glasrohr kann eine Emailleschicht
liegen, die fest mit dem äußeren und dem inneren Rohr verbunden
ist.
Solche Rohre können zum einen so hergestellt werden, daß das
Seelenrohr in das Trägerrohr eingezogen wird, wobei die
Zwischenschicht einmal die Funktion übernehmen kann, den zwischen
den beiden Rohren bestehenden Hohlraum zu füllen, und zum zweiten
die Übertragung mechanischer Kräfte, die am Innenrohr wirken,
auf das äußere Trägerrohr sicherzustellen. Dieses
Herstellungsverfahren ist jedoch gewöhnlich nur bei Rohren
mit geringerer Länge und zylindrischer Form anwendbar.
Ein anderes Verfahren zum Herstellen von Verbundrohren ist
in der DE-OS 26 45 173 beschrieben. Hierbei wird ein aus einem
massiven Kunststoff bestehendes Formstück in einer dieses
Formstück umgebenden Hohlform angeordnet und der verbleibende
Hohlraum mit einem Hartschaumstoff unter Druck ausgeschäumt.
Als Nachteil wurde dabei die Tatsache empfunden, daß für
unterschiedliche Formstücke unterschiedliche Hohlformen benötigt
werden, sollen die Verbundrohre die gewünschten Eigenschaften
(Festigkeit, Maße usw.) besitzen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen
von Rohren oder Krümmern der eingangs genannten Art
bereitzustellen, bei dem eine gute Verbindung zwischen dem
Tragrohr bzw. der Hohlform und der Hülse bzw. dem Seelenrohr
herstellbar ist, und zwar unabhängig von der Form der Hülse
bzw. des Seelenrohres.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die aus den beständigen Materialien hergestellte Hülse
mit einem Band aus faserverstärktem Kunststoff und Klebstoff
versehen wird und anschließend die Aushärtung durchgeführt
wird.
Man erkennt, daß die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht
ist, wenn durch das Verfahren eine Verbundkonstruktion
geschaffen wird, deren das Medium führende Partie so ausgebildet
ist, daß es zu keiner merklichen Abnutzung bzw. Zerstörung
der Vorrichtung aufgrund der Interaktion zwischen dem Medium
und der Vorrichtung kommt. Andererseits hat das Rohr auch
diejenigen Eigenschaften, die regelmäßig bei Rohren aus
elastischem, teilweise verformbarem und schlagfestem Kunststoff
oder Werkstoff zu beobachten sind, so daß diese Rohre oder
ähnliche Vorrichtungen regelmäßig auch bei einer nicht
sachgerechten Handhabung kaum beschädigt werden. Es ist das
Verdienst der Erfindung, daß erkannt wurde, daß nur diejenige
Partie der Vorrichtung, die mit dem Medium unmittelbar in
Berührung kommt, aus verschleißfestem und chemisch beständigem
Material besteht. Die anderen Teile der Vorrichtung, die mit
dem Medium nicht in Berührung kommen, können daher aus
Werkstoffen bestehen, die im Stande sind, die in den Hülsen
herrschenden Drücke aufzufangen. Sie müssen daher sicherstellen,
daß die zug- und druckbelastbaren Hülsen, die in ihnen
herrschenden Kräfte auf den Körper weiterleiten können. Der
Körper muß daher sicherstellen, daß die Hülsen von außen her
mechanisch nicht beschädigt werden.
Soll z.B. ein Krümmer hergestellt werden, dann wird so
vorgegangen, daß zunächst aus einem geeigneten Werkstoff (z.B.
Korund) hülsenartige Krümmersegmente hergestellt werden.
Daraufhin werden die einzelne Segmente über ihre Stirnseiten
z.B. mittels Klebstoff verbunden. Ferner wird diese als Krümmer
ausgebildete Hülse mit einem Band aus faserverstärktem Kunststoff
und Klebstoff versehen wird. Schließlich wird die Vorrichtung
ausgehärtet.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
schematisch dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Krümmer in Längsschnitt und
Fig. 2 ein Rohrstück in axialem Querschnitt.
In den Fig. sind Vorrichtungen zum Leiten, Verteilen oder dgl.
von fließfähigen Medien, z.B. Rohrleitung (Fig. 2) oder Krümmer
(Fig. 1), dargestellt, deren das Medium leitende und/oder
verteilende Partie aus einem chemisch beständigen und
abriebfesten Kunststoff besteht. Diese Partie der Vorrichtungen
besteht aus mindestens einer dünnwandigen Hülse 10 und 11,
deren vom Medium abgekehrte Seite von einem aus einem druck
und/oder zugfesten Material bestehenden Körper 16 und 17 der
Vorrichtung dicht umgeben ist. Die Hülsen 10 und 11 können
aus Korund, Keramik, Kohlenstoff oder Glas bestehen, d.h. aus
Werkstoffen, die verschleißfrei und chemisch beständig sind.
Die Körper 16 und 17 des in Fig. 2 bzw. in Fig. 1 dargestellten
Rohrstückes bzw. Krümmers bestehen aus einem faserverstärktem
Kunststoff, z.B. Polyester- oder Epoxiharz. Der die Körper
16 und 17 bildende Werkstoff kann im Ausgangszustand die Form
eines Bandes haben, mit dem die Hülsen 10 und 11 umwickelbar
und mittels Klebstoff verbindbar sind. Im wirksamen Zustand
des den Körper 16 und 17 bildenden Bandes verlaufen die
einzelnen, miteinander verbundenen Schichten 20, 21, 22 des
Bandes quer zueinander (vgl. Fig. 2). Somit wird erreicht,
daß der Körper 16 nicht nur druck-, sondern auch zugbelastbar
ist. Die einzelnen Schichten können miteinander mittels Klebstoff
verbunden sein.
Zwischen dem Körper 16 und der Hülse 10 ist ein Pufferabschnitt
25 ausgebildet, der aus einem Material besteht, das geeignet
ist, die sich aus den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten
der Hülse 10 und des Körpers 16 ergebenden Ausdehnungen zu
kompensieren. Die Wahl des den Pufferabschnitt 25 bildenden
Materials hängt zum einen davon ab, mit welchem Druck die radiale
Innenseite der Hülse 10 beaufschlagt wird. Ein weiterer
Parameter, der hierbei zu berücksichtigen ist, ist die
Temperatur, insbesondere die Betriebstemperatur, während der
das Rohr benutzt wird. Aufgrund dieser Tatsachen kann dann
das geeignete Material für den Pufferabschnitt 25 gewählt werden.
Soll das Rohr erheblichen Drücken ausgesetzt werden, dann kann
es zweckmäßig sein, durch das den Körper 16 bildende Band nach
innen gerichtete radiale Vorspannungen zu bewirken, so daß
im Betriebszustand das Rohr nahezu spannungsfreier ist. Dies
kann z.B. durch eine geeignete Wickelvorrichtung erreicht werden.
Die Fig. 1 zeigt, daß die Hülse 11 des Krümmers aus mehreren
Segmenten 30, 31, 32 ausgebildet ist, die miteinander über
ihre Stoßstellen z.B. mittels Klebstoff verbindbar sind. Diese
Segmente 30, 31, 32 können z.B. Abschnitte eines Rohrstückes
sein, deren Herstellung bekanntlich einfach ist. Ist dann eine
derartige Hülse hergestellt, dann kann sie mit einem Körper
17, der ebenfalls aus einem faserverstärkten Kunststoff bestehen
kann, versehen werden. Die Herstellung eines derartigen Krümmers
ist insbesondere für diejenigen Fälle gedacht, wo die Hülsen
aus einem besonders harten Werkstoff, z.B. Korund, bestehen.
Solche Werkstoffe sind bekanntlich nicht verformbar.
Bei der Herstellung eines Rohres wird so vorgegangen, daß
zunächst aus einem geeigneten Werkstoff Hülsen hergestellt
werden. Daraufhin wird der Körper des Rohres hergestellt, indem
die Hülsen z.B. mit einem Band aus faserverstärktem Kunststoff
und Klebstoff versehen werden. Schließlich wird das Rohr,
insbesondere der Körper, ausgehärtet. Bei der Herstellung des
Krümmers wird so vorgegangen, daß zunächst aus einem geeigneten
Werkstoff hülsenartige Krümmersegmente hergestellt werden.
Daraufhin werden diese einzelnen Segmente über ihre Stirnseiten
z.B. mittels Klebstoff verbunden. Nachdem der Klebstoff
ausgehärtet ist, wird der Krümmer mit einem Band aus
faserverstärktem Kunststoff und Klebstoff versehen, die den
Körper bilden. Schließlich wird auch dieser Körper ausgehärtet.
Man erkennt, daß bei der Erfindung es entscheidend darauf
ankommt, daß es sich um eine Verbundkonstruktion handelt, bei
der die mit dem Medium in Berührung stehende oder kommende
Partie aus verschleißfestem und chemisch beständigem Werkstoff
besteht. Besonders zweckmäßig ist es hierbei, Sinterkeramik
oder einen anderen spröden Werkstoff mit vergleichsweise geringer
Zugfestigkeit im Vergleich zu ihrer Druckfestigkeit zu benutzen.
Der eigentliche Körper der Vorrichtung besteht aber aus einem
einfach und billig herstellbaren Werkstoff, insbesondere
faserverstärktem Kunststoff, der in der Lage ist, auftretende
Zugspannungen aufzunehmen. Besonders gut haben sich Polyester
oder Epoxidharze bewährt, und zwar in Abhängigkeit davon,
welche Randbedingungen während des Betriebes der Vorrichtung
zu berücksichtigen sind. Werkstoffbedingt ist es sogar denkbar,
z.B. durch Schrumpfspannungen, eine gewisse Vorspannung (Druck)
auf das spröde, zu ummantelnde Teil aufzubringen, damit der
Betriebszustand nahezu spannungsfrei für das relativ empfindliche
Innenteil bedeutet.
Durch die verschiedenen Maßnahmen und Ausgestaltungen der
Erfindung wird insbesondere erreicht, daß dort, wo bisher
Anwendungen aufgrund der hohen Anforderungen (Druck) unmöglich
waren, nun auch verschleiß- und korrosionsbeständige Armaturen,
Rohrleitungen usw. einsetzbar sind.
Claims (1)
- Verfahren zum Herstellen eines Rohres oder Krümmers zum Leiten oder Verteilen fließfähiger Medien aus einer inneren Hülse aus einem chemisch beständigen und/oder abriebfesten Werkstoff, insbesondere aus Korund, Keramik, Kohlenstoff, Glas oder Hartmetall, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den beständigen Materialien hergestellte Hülse mit einem Band aus faserverstärktem Kunststoff und Klebstoff versehen wird und anschließend die Aushärtung durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873718537 DE3718537C1 (en) | 1987-06-03 | 1987-06-03 | Process for producing a pipe or pipe bend |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873718537 DE3718537C1 (en) | 1987-06-03 | 1987-06-03 | Process for producing a pipe or pipe bend |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3718537C1 true DE3718537C1 (en) | 1988-08-18 |
Family
ID=6328926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873718537 Expired DE3718537C1 (en) | 1987-06-03 | 1987-06-03 | Process for producing a pipe or pipe bend |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3718537C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1873440A1 (de) * | 2006-06-28 | 2008-01-02 | COMPAGNIA ITALIANA FORME ACCIAIO S.p.A. | Bogenelement eines Metallrohrmoduls zum Transportieren von Beton oder von anderen stark verschleissenden Materialien im flüssigen Zustand, und Verfahren zur Herstellung eines solchen Elementes |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH358295A (de) * | 1956-10-13 | 1961-11-15 | Pfaudler Werke Aktiengesellsch | Korrosionsbeständiges Verbundrohr |
| DE2645173A1 (de) * | 1976-10-07 | 1978-04-13 | Jaeger Horst | Gehaeuse, behaelter oder rohrleitungsteil, insbesondere verbindungsstueck fuer rohrleitungen in form von boegen, abzweigung, verjuengung und erweiterung, sogenannte fittinge fuer den wasser-, abwasser- oder anderen rohrleitungsbau |
| DE3020495A1 (de) * | 1979-06-07 | 1980-12-18 | Greenbank Cast Basalt Eng | Rohrbogen oder kruemmer mit einer auskleidung aus gegossenem basalt o.ae. materialien |
-
1987
- 1987-06-03 DE DE19873718537 patent/DE3718537C1/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH358295A (de) * | 1956-10-13 | 1961-11-15 | Pfaudler Werke Aktiengesellsch | Korrosionsbeständiges Verbundrohr |
| DE2645173A1 (de) * | 1976-10-07 | 1978-04-13 | Jaeger Horst | Gehaeuse, behaelter oder rohrleitungsteil, insbesondere verbindungsstueck fuer rohrleitungen in form von boegen, abzweigung, verjuengung und erweiterung, sogenannte fittinge fuer den wasser-, abwasser- oder anderen rohrleitungsbau |
| DE3020495A1 (de) * | 1979-06-07 | 1980-12-18 | Greenbank Cast Basalt Eng | Rohrbogen oder kruemmer mit einer auskleidung aus gegossenem basalt o.ae. materialien |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1873440A1 (de) * | 2006-06-28 | 2008-01-02 | COMPAGNIA ITALIANA FORME ACCIAIO S.p.A. | Bogenelement eines Metallrohrmoduls zum Transportieren von Beton oder von anderen stark verschleissenden Materialien im flüssigen Zustand, und Verfahren zur Herstellung eines solchen Elementes |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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