DE3442155A1 - Hydrodynamisches folienlager - Google Patents

Hydrodynamisches folienlager

Info

Publication number
DE3442155A1
DE3442155A1 DE19843442155 DE3442155A DE3442155A1 DE 3442155 A1 DE3442155 A1 DE 3442155A1 DE 19843442155 DE19843442155 DE 19843442155 DE 3442155 A DE3442155 A DE 3442155A DE 3442155 A1 DE3442155 A1 DE 3442155A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foil
sliding
support
bearing
mounting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843442155
Other languages
English (en)
Inventor
Otmar 8720 Schweinfurt Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKF GmbH filed Critical SKF GmbH
Priority to DE19843442155 priority Critical patent/DE3442155A1/de
Publication of DE3442155A1 publication Critical patent/DE3442155A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/04Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only
    • F16C17/042Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only with flexible leaves to create hydrodynamic wedge, e.g. axial foil bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/02Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only
    • F16C17/024Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only with flexible leaves to create hydrodynamic wedge, e.g. radial foil bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Hydrodynamisches Folienlager
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein hydrodynamisches Folienlager gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Es ist ein Folienlager der genannten Art bekannt, bei dem jede Lagerfolie durch einzelne, in eine Haltenut auf der Stützfläche des Stützkörpers befestigte Federfolie elastisch nachgiebig abgestützt ist (DE-PS 23 61 226).
  • Dieses bekannte Folienlager hat gute schwingungsdämpfende Eigenschaften. Es besitzt jedoch den Nachteil, daß im Betrieb zwischen Lagerfolie und zugehöriger Federfolie größere Relativbewegungen erfolgen, so daß eine ungünstig hohe Reibungserwärmung im Folienlager entsteht.
  • Hinzu kommt, daß dieses bekannte Folienlager aus vielen Lager- und Federfolien zusammengesetzt werden muß. Jede einzelne Folie muß in eine besondere Haltenut auf der Stützfläche des Stützkörpers eingsetzt und durch Metallkeile in der Haltenut verkeilt werden. Die Fertigung des bekannten Folienlagers ist deshalb aufwendig und teuer.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein hydrodynamisches Folienlager zu schaffen, welches trotz hoher Schwingungsdämpfung eine niedrigere Betriebstemperatur aufweist und welches aus wenigen, wirtschaftlich herstellbaren Lagerelementen einfach zusammengesetzt werden kann.
  • Diese Aufgabe ist entsprechend dem Kennzeichnen des Anspruches 1 gelöst.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Folienlager werden die auf die Lagerfolie wirkenden Lagerkräfte von den Lappenvorsprüngen der Lagerfolie auf die biegeelastische Federfolie über tragen. Die Federfolie ihrerseits wird lediglich auf den Stützlappen der Montagefolie in einem Abstand von den Lappenvorsprüngen auf der Stützfläche des Stützkörpers abgestützt. An der Stelle, wo sich die Lappenvorsprünge der Lagerfolie abstützen, biegt sich die Federfolie etwas durch. Von der Tragfläche des Lagerfolie herkommende Belastungsstöße werden deshalb von der Federfolie elastisch abgefangen. Zwischen Federfolie und Stützkörper bildet das Strömungsmittel des Folienlagers stoßdämpfende Quetschfilme.
  • Beim Durchbiegen der Federfolie im Bereich zwischen zwei benachbarten tragenden Stützlappen der Montagefolie erfolgen kleine Relativbewegungen an den Berührungsstellen der Lagerfolie auf der Federfolie sowie an den Berührungsstellen der Federfolie auf den Stützlappen.
  • Die entsprechende Gleitreibung an diesen Berührungsstellen bewirkt zusätzlich zu den Quetschfilmen, daß unerwünschte Schwingungen der Lagerfolien gedämpft werden. Die entstehende Reibungswärme an den Berührungsstellen wird durch die Federfolie und die Montagefolie ungehindert weitergeleitet und an das Strömungsmittel der Umgebung und an den Stützkörper abgegeben. Auf diese Weise läuft das Folienlager mit einer relativ niedrigen Betriebstemperatur.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 8 gekennzeichnet.
  • Das erfindungsgemäße hydrodynamische Folienlager der genannten Gattung wird in der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 die Draufsicht auf ein Folienlager zur Aufnahme von Axialbelastungen einer rotierenden.Wellenscheibe, Fig. 2 die Draufsicht auf eines der in Fig. 1 dargestellten Lagerfolien im ausgebauten Zustand, Fig. 3 die Seitenansicht in Richtung des Pfeiles C aus Fig. 2, Fig. 4 den Schnitt B-B aus Fig. 2, Fig. 5 den vergrößten Schnitt A-A aus Fig. 1, Fig. 6 die Draufsicht auf die in Fig. 1 und 2 dargestellte Montagefolie im ausgebauten Zustand, Fig. 7 den Schnitt D-D aus Fig. 6, Fig. 8 die Draufsicht auf die in Fig. 1 und 2 dargestelle Federfolie im ausgebauten Zustand, Fig. 9 den Schnitt E-E aus Fig. 8, Fig. 10 den Längsschnitt eines abgeänderten Folienlagers zur Aufnahme von Radialbelastungen eines rotierenden Welle, Fig. 11 den Schnitt F-F aus Fig. 10, Fig. 12 die teilweise Ansicht eines weiteren, abgeänderten Folienlagers und Fig. 13 den Schnitt G-G aus Fig. 12.
  • Mit 1 ist in den Figuren 1 und 2 ein steifer Stützkörper, mit 2 eine relativ steife, scheibenförmige Montagefolie und mit 3 eine aus Federbandstahl gefertigte, biegeelastisch federnde, scheibenförmige Federfolie eines hydrodynamischen Folienlagers bezeichnet. Die Montagefolie 2 und die Federfolie 3 sind koaxial liegend, parallel zueinander angeordnet (Fig. 1). Das Folienlager dient zur Aufnahme von Axialbelastungen einer mit einer rotierenden Welle (nicht gezeigt) fest verbundenen, als Greitkörper wirkenden Wellenscheibe 4 (siehe strichpunktierte Darstellung in Fig. 5).
  • Die ebene Stützfläche 5 des Stützkörpers 1 trägt in Gleitrichtung 6 des Folienlagers hintereinander angeordnete biegeelastische Lagerfolien 7, welche aus Federbandstahl gefertigt sind. Am Umfang des Folienlagers sind hier sechs Lagerfolien 7 gleichmäßig verteilt.
  • Jede Lagerfolie hat eine mit einem reibungsmindernden Kunststoff beschichtete Tragfläche 8, welche einer stufenlosen, ebenen Gleitfläche 9 der rotierenden Wellenscheibe 4 gegenüberliegt. Diese Tragfläche 8 besitzt einen in Gleitrichtung 6 schräg zur Gleitfläche 9 hin verlaufenden Schrägflächenabschnitt 0, so daß ein Schmierspalt 11 vorhanden ist, der im Betrieb einen tragfähigen Schmierkeil des gasförmigen oder flüssigen hydrodynamischen Strömungsmittels bildet (Fig. 5).
  • In Gleitrichtung 6 schließt sich am Schrägflächenabschnitt 10 ein Parallelflächenabschnitt 12 an, welcher eben ausgebildet ist und parallel zur Gleitfläche 9 der Wellenscheibe 4 verläuft.
  • Die Ausbildung der Lagerfolie 7 ist besonders deutlich aus den Figuren 2,3 und 4 ersichtlich.
  • Zwischen der Wellenscheibe 4 und der Federfolie 3 ist die Montagefolie 2 zwischengebracht.
  • Jede Lagerfolie 7 hat an ihrem Ende zwei vorragende Lappenvorsprünge 13. Jeder Lappenvorsprung 13 greift durch jeweils eine Halteöffnung 14 der Montagefolie 2 hindurch und ist zwischen der Montagefolie 2 und der Federfolie 3 eingesetzt und festgeklemmt (Fig. 1 und 5). Im vorliegenden Fall hat jede Lagerfolie 7 auch an ihrem der Gleitrichtung 6 entgegenweisenden Ende zwei Lappenvorsprünge 15, die jeweils durch eine Halteöffnung 16 der Montagefolie 2 hindurchgreifen. Durch ihre Lappenvorsprünge 13,15 wird jede Lagerfolie 7 zwischen der Montagefolie 2 und der Federfolie 3 festgehalten und auf der Federfolie 3 abgestützt.
  • Im Bereich unter jeder der einzelnen Tragfolien 7 besitzt die Montagefolie 2 jeweils zwei quer zur Gleitrichtung 6 nebeneinander angeordnete, aus dieser herausgeklinkte Stützlappen 17, die zur Stützfläche 5 des Stützkörpers 1 hin umgebogen sind (Fig. 6 und 7).
  • Jeder Stützlappen 17 greift durch eine der Breite des Stützlappens 17 entsprechende, schlitzförmige Verbindungsöffnung 18 der Feaerfolie 3 hindurch und stützt sich auf der Stützfläche 5 ab. Die Verbindungsöffnungen 18 sind am Umfang der Federfolie 3 verteilt angeordnet (Fig. 8 und 9).
  • Die Stützlappen 17 der Montagefolie 2 sind, in Gleitrichtung 6 gesehen, in einem Abstand von den Stützlappen 13,15 der Lagerfolie 7 angeordnet. Dieser Abstand ist so bemessen, daß die beiden Stützlappen 17 ungefähr in der Mitte der betreffenden Lagerfolie zu liegen kommen.
  • Auf diese Weise sind die Lappenvorsprünge 13,15 der Lagerfolie 7 auf der elastisch durchbiegenden Federfolie 3 nachgiebig abgestützt.
  • Die Federfolie 3 ihrerseits stützt sich über die an ihrem Umfang verteilt angeordneten Stützlappen 17 der ebenen Montagefolie 2 auf der Stützfläche 5 des Stützkörpers 1 ab. Dabei sind die Enden der Stützlappen 17 zwischen der Federfolie 3 und der Stützfläche 5 eingeklemmt.
  • Durch Kleben ist jeder Stützlappen 17 auf der Stützfläche 5 befestigt.
  • In Fig. 10 und 11 ist ein abgeändertes hydrodynamisches Folienlager dargestellt, welches zur Aufnahme von Radialbelastungen einer rotierenden zylindrischen Welle 19 (siehe strichpunktierte Darstellung in Fig. 11) bestimmt ist. Die Welle 19 dient als Gleitkörper des Folienlagers. Der Stützkörper ist hier durch einen Zylinderring 20 gebildet, der die Welle 19 umgibt.
  • Am Umfang des Zylinderringes 20 sind 3 biegeelastische Lagerfolien 21, in Drehrichtung 6 hintereinanderliegend, angeordnet. Jede Lagerfolie 2 hat eine Tragfläche 8, die der zylindrischen Gleitfläche 22 (Mantelfläche) der Welle 19 eng gegenüberliegt. Die in Umfangsrichtung liegenden Enden der Tragfläche 8 jeder Lagerfolie 21 sind konvex und in Umfangsrichtung schräg zur Welle 19 hin verlaufend angeordnet. Lediglich der Mittenteil 23 der Tragfläche 8 der Lagerfolie 21 verläuft ungefähr parallel zur Gleitfläche 22 der Welle 19. Sämtliche Lagerfolien 21 sind mit ihrem Mittenteil 23 gegen die Gleitfläche 22 federnd angestellt.
  • Zwischen der Tragfläche 8 der Lagerfolie 21 und der Gleitfläche 22 der Welle 19 ist somit ein in beiden Gleitrichrungen (in beiden Drehrichtungen der Welle 19) relativ zur Gleitfläche 22 sich verkleinernder Schmierspalt vorhanden. Sowohl bei der in Fig. 11 mit 6 bezeichneten Gleitrichtung als auch bei einer entgegen dieser Gleitrichtung sich bewegenden Gleitfläche 22 wird ein tragfähiger hydrodynamischer Film des Strömungsmittel (Flüssigkeit oder Gas) zwischen jeder Tragfläche 8 und der gegenüberliegenden Gleitfläche 22 hergestellt.
  • ueber eine hülsenförmig gebogene, biegeelastische Federfolie 24 ist jede Lagerfolie 21 auf der zylindrischen Stützfläche 25 in der Bohrung des Zylinderringes 20 nachgiebig abgestützt.
  • Zwischen der Gleitfläche 22 der Welle 19 und der Federfolie 24 ist eine hülsenförmig gebogene, relativ steife Montagefolie 26 zwischengebracht. Die Lagerfolie 21 hat an ihrem in Gleitrichtung 6 weisenden Ende drei Lappenvorsprünge 13 und an ihrem entgegengesetzten Ende drei Lappenvorsprünge 15. Jeder Lappenvorsprung 13,15 greift durch eine Halteöffnung 14 bzw. 16 der Montagefolie 26 hindurch und ist zwischen der Montagefolie 26 und der Federfolie 24 eingesetzt und festgeklemmt. Die Montagefolie 26 hat in Gleitrichtung 6 hintereinander angeordnete, zur Gleitfläche 22 hin umgebogene Stützlappen 17.
  • Jeder Stützlappen 17 befindet sich in der Mitte unter jeweils einer Lagerfolie 21, so daß diese in Umfangsrichtung zwischen den Lappenvorsprüngen 13 und 15 der betreffenden Lagerfolie 21 angeordnet ist, also einen in Gleitrichtung 6 vorhandenen Abstand von diesen Lappenvorsprüngen 13,15 aufweist. Die Federfolie 24 kann sich bei radialer Belastung des an der Berührungsstellen der Lappenvorsprünge 13,15 radial nach außen durchbiegen, denn diese ist lediglich auf den Stützlappen 17 der Montagefolie 26 abgestützt. Dabei bilden sich stoßdämpfende Quetschfilme zwischen der Federfolie 24 und der Stützfläche 25 des Zylinderringes 20.
  • Jeder Stützlappen 17 der Montagefolie 26 greift durch eine Verbindungsöffnung 18 der Federfolie 24 hindurch und ist zwischen der Federfolie 24 und Stützfläche 25 eingesetzt und an der Stelle 27 festgeklemmt.
  • In Fig. 12 und 13 ist der Ausschnitt eines linear beweglichen Folienlagers dargestellt. Dieses Folienlager hat mehrere, in Gleitrichtung 6 hintereinander angeordnete, biegeelastische Lagerfolien 7, die genauso wie die in Fig. 1 bis 5 dargestellten Lagerfolien ausgebildet sind.
  • Im vorliegende Fall ist jedoch jede Lagerfolie 7 ähnlich einem Bajonettverschluß durch quer zur Gleitrichtung 6 gerichtetes Verschieben in ihre, in die entsprechend auszubildenden Halteöffnungen 28 der Montagefolie 2 eingeführten Lappenvorsprünge 13,15 zwischen der Montagefolie 2 und der Federfolie 3 eingesetzt. Sowohl Montagefolie 2 als auch die zugehörige Federfolie 3 sind streifenförmig und in einer Ebene parallel zueinander verlaufend angeordnet.
  • Die Halteöffnung 28 besitzt auf ihrer Einführseite - in der Zeichnung in Fig. 12 unteren Seite - einen in Gleitrichtung 6 erweiterten Einführbereich 29 und auf der dieser gegenüberliegenden Seiten einen daran anschließenden, quer zur Gleitrichtung 6 verlaufenden Schlitzbereich 30.
  • Beim Einbau der Lagerfolie 7 werden zunächst die Lappenvorsprünge 13,15 der betreffenden Lagerfolie 7 in den Einführbereich 29 der zugehörige Halteöffnungen 28 eingeführt. Dabei behält die Lagerfolie 7 ihre Form, d.h.
  • diese braucht beim Einführen nicht elastisch verformt zu werden.
  • Anschließend wird die Lagerfolie mit ihren Lappenvorsprüngen 13,15 quer zur Gleitrichtung 6 - in der Zeichnung in Fig. 12 von unten nach oben - unter die Montagefolie 2 geschoben, so daß die Lappenvorsprünge 13,15 in den Schlitzbereich 30 der Halteöffnung 28 hineingeschoben und zwischen der Montageiolie 2 und der Federfolie 3 festgeklemmt werden.
  • Im Rahmen der Erfindung können die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele konstruktiv abgewandelt werden.
  • Z.B. kann auch die Montagefolie ähnlich einem Bajonettverschluß durch quer zur Gleitrichtung gerichtetes Ver- schieben ihres bzw. ihrer in entsprechend ausgebildete Verbindungsöffnungen der Federfolie eingesetzten Stützlappen zwischen der Federfolie und der Stützfläche des Stützkörpers einsetzbar angeordnet sein. Die Verbindungsöffnungen sind dann analog zu den in Fig. 12 dargestellten Halteöffnungen 28 ausgebildet, d.h., diese haben ebenfalls einen in Gleitrichtung 6 erweiterten Einführbereich und einen daran anschließenden, quer zur Gleitrichtung verlaufenden Schlitzbereich.
  • Falls beim Folienlager nur eine Gleitrichtung vorhanden ist, brauchen am entgegen der Gleitrichtung weisenden Ende der Lagerfolien keine Lappenvorsprünge vorhanden zu sein. In diesem Fall sind die Lagerfolien lediglich an ihrem in Gleitrichtung weisenden Ende durch Lappenvorsprünge, welche, durch jeweils eine Halteöffnung der Montagefolie hindurchgreifend, zwischen der Montagefolie und der Federfolie eingesetzt sind, mit der Montagefolie verankert.
  • Zwecks Kühlung des Folienlagers kann ein Strömungsmittel angeschlossen werden, welches im Zwischenraum zwischen der Federfolie und der Stützfläche des Stützkörpers fließt und die Reibungswärme des Folienlagers ableitet.
  • Jeder Stützlappen der Montagefolie braucht nicht unbedingt durch Kleben auf der Stützfläche des Stützkörpers befestigt zu sein. Vielmehr kann dieser auch in eine Vertiefung in der Stützfläche, z.B. eine Nut, formschlüssig eingreifen, so daß relativ hohe, in Richtung parallel zur Stützfläche wirkende Kraftkomponenten der Lagerbelastung vom Stützlappen auf den Stützkörper übertragen werden können.

Claims (8)

  1. H~drod~namisches Folienlager Patentansprüche 1. Hydrodynamisches Folienlager mit einem eine Stützfläche aufweisenden Stützkörper und einem Gleitkörper mit einer in einer oder in zwei entgegengesetzten Gleitrichtungen entlang der Stützfläche bewegbaren, stufenlosen Gleitfläche, wobei mehrere, von der Stützfläche getragene, in Gleitrichtung hintereinander angeordnete, biegeelastische Lagerfolien angeordnet sind, welche mit ihrer der Gleitfläche des Gleitkörpers gegenüberliegenden Tragfläche einen in der einen bzw. in beiden Gleitrichtungen relativ zur Gleitfläche sich verkleinernden Schmierspalt bilden und über eine biegeelastische Federfolie auf der Stützfläche des Stützkörpers nachgiebig abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gleitkörper (4,19) und der Federfolie (3,24) eine Montagefolie (2,26) zwischengebracht ist, wobei jede Lagerfolie (7,21) zumindest an ihrem in Gleitrichtung (6) weisenden Ende einen oder mehrere vorragende, durch jeweils eine Halteöffnung (14,16,28) der Montagefolie (2,26) hindurchgreifende, zwischen der Montagefolie (2,26) und der Federfolie (3,24) eingesetzte Lappenvorsprünge (13,15) aufweist und die Montagefolie (2,26) mindestens einen, durch jeweils eine im Bereich unter der Lagerfolie (7,21) angeordnete Verbindungsöffnung (18) der Eederfolie (3,24) hindurchgreifenden Stützlappen (17) besitzt, welcher, die Federfolie (3,24) tragend, zwischen der Federfolie (3,24) und der Stützfläche (5,25) des Stützkörpers (1,20) in einem in Gleitrichtung (6) liegenden Abstand von dem bzw. den Lappenvorsprüngen (13,15) angeordnet ist.
  2. 2. Folienlager nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerfolie (7,21) ahnlich einem Bajonett-Verschluß durch quer zur Gleitrichtung (6) gerichtetes Verschieben ihres bzw. ihrer in entsprechend ausgebildete Halteöffnungen (28) der Montagefolie (2,26) eingeführten Lappenvorsprünge (3,24) zwischen der Montagefolie (2,26) und der Federfolie (3,24) einsetzbar angeordnet ist.
  3. 3. Folienlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagefolie (2,26) ähnlich einem Bajonett-Verschluß durch quer zur Gleitrichtung (6) gerichtetes Verschieben ihres bzw. ihrer in entsprechend ausgebildete Verbindungsöffnungen (18) der Federfolie (3,24) eingesetzten Stützlappen (17) zwischen der Federfolie (3,24) und der Stützfläche (5,25) des Stützkörpers (1,20) einsetzbar angeordnet ist.
  4. 4. Folienlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des bzw. der Stützlappen (17) von den Lappenvorsprüngen (13,15) der Montagefolie (2,26) so groß ist, daß der bzw.
    die Stützlappen (17), in Gleitrichtung (6) gesehen, in der Mitte unter jeder Lagerfolie (7,21) liegen.
  5. 5. Folienlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (5,25) des Stützkörpers (1,20) stufenlos ausgebildet ist.
  6. 6. Folienlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützlappen (17) der Montagefolie (2,26) durch Kleben, Schweißen oder dgl. auf der Stützfläche (5,25) des Stützkörpers (1,20) befestigt ist.
  7. 7. Folienlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (8) der Lagerfolie (7,21), in der einen bzw. in beiden Gleitrichtungen (6) gesehen, einen der Schmierspaltverkleinerung entsprechend schräg zur Gleitfläche (9) des Gleitkörpers (4,19) verlaufenden Schrägflächenabschnitt (10) und einen daran absatzlos anschließenden, parallel zur Gleitfläche (9) verIaufenden Parallelflächenabschnitt (12,23) aufweist.
  8. 8. Folienlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Federfolie (3,24) und der Stützfläche (5,25) des Stützkörpers (1,20) ein kühlendes Strömungsmittel fließend angeordnet ist.
DE19843442155 1984-11-17 1984-11-17 Hydrodynamisches folienlager Withdrawn DE3442155A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843442155 DE3442155A1 (de) 1984-11-17 1984-11-17 Hydrodynamisches folienlager

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843442155 DE3442155A1 (de) 1984-11-17 1984-11-17 Hydrodynamisches folienlager

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3442155A1 true DE3442155A1 (de) 1986-05-28

Family

ID=6250609

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843442155 Withdrawn DE3442155A1 (de) 1984-11-17 1984-11-17 Hydrodynamisches folienlager

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3442155A1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015038602A1 (en) * 2013-09-11 2015-03-19 Xdot Engineering and Analysis, PLLC Wing foil bearings and methods of manufacturing same
WO2018016268A1 (ja) * 2016-07-20 2018-01-25 Ntn株式会社 フォイル軸受
CN108368879A (zh) * 2015-12-01 2018-08-03 Ntn株式会社 箔片轴承
CN113513531A (zh) * 2021-08-12 2021-10-19 珠海格力电器股份有限公司 气体止推轴承、轴承组件、压缩机、空调及汽车
DE102020132177A1 (de) 2020-12-03 2022-06-09 Technische Universität Darmstadt, Körperschaft des öffentlichen Rechts Axiales federblechfreies Foliengaslager
CN115143183A (zh) * 2021-03-31 2022-10-04 纽若斯有限公司 气箔推力轴承
CN119333473A (zh) * 2024-10-10 2025-01-21 成都凯磁科技有限公司 推力气体轴承及旋转机械

Cited By (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3557087A1 (de) * 2013-09-11 2019-10-23 Xdot Engineering and Analysis, PLLC Lagerfolie mit lappen und folienlager mit derselben
US9222509B2 (en) 2013-09-11 2015-12-29 Xdot Engineering And Analysis Pllc Wing foil bearings and methods of manufacturing same
EP3044470A4 (de) * 2013-09-11 2017-05-31 Xdot Engineering and Analysis, PLLC Tragflächenlager und verfahren zur herstellung davon
US10626916B2 (en) 2013-09-11 2020-04-21 Xdot Engineering and Analysis, PLLC Wing foil bearings and methods of manufacturing same
US9976594B2 (en) 2013-09-11 2018-05-22 Xdot Engineering and Analysis, PLLC Wing foil bearings and methods of manufacturing same
WO2015038602A1 (en) * 2013-09-11 2015-03-19 Xdot Engineering and Analysis, PLLC Wing foil bearings and methods of manufacturing same
US10487870B2 (en) * 2015-12-01 2019-11-26 Ntn Corporation Foil bearing
US20180355909A1 (en) * 2015-12-01 2018-12-13 Ntn Corporation Foil bearing
CN108368879A (zh) * 2015-12-01 2018-08-03 Ntn株式会社 箔片轴承
CN108368879B (zh) * 2015-12-01 2020-09-15 Ntn株式会社 箔片轴承
WO2018016268A1 (ja) * 2016-07-20 2018-01-25 Ntn株式会社 フォイル軸受
DE102020132177A1 (de) 2020-12-03 2022-06-09 Technische Universität Darmstadt, Körperschaft des öffentlichen Rechts Axiales federblechfreies Foliengaslager
CN115143183A (zh) * 2021-03-31 2022-10-04 纽若斯有限公司 气箔推力轴承
CN115143183B (zh) * 2021-03-31 2024-05-10 纽若斯有限公司 气箔推力轴承
CN113513531A (zh) * 2021-08-12 2021-10-19 珠海格力电器股份有限公司 气体止推轴承、轴承组件、压缩机、空调及汽车
WO2023015943A1 (zh) * 2021-08-12 2023-02-16 珠海格力电器股份有限公司 气体止推轴承、轴承组件、压缩机、空调及汽车
CN113513531B (zh) * 2021-08-12 2025-01-10 珠海格力电器股份有限公司 气体止推轴承、轴承组件、压缩机、空调及汽车
CN119333473A (zh) * 2024-10-10 2025-01-21 成都凯磁科技有限公司 推力气体轴承及旋转机械

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0505719B1 (de) Kugelgelenk
EP3315728B1 (de) Gedämpfte leitschaufellagerung
DE2344303A1 (de) Auf biegung beanspruchter zapfen mit einer membrananordnung
DE2361226A1 (de) Hydrodynamisches stroemungsmittellager
DE3742030A1 (de) Schwenklager fuer spannvorrichtungen
DE2723169A1 (de) Folienlager
EP0976938A2 (de) Radiallager mit viskoser Dämpfung
EP0401171A2 (de) Trägerstreifen für pulverkraftbetriebene Setzgeräte
WO2011067152A1 (de) Lageranordnung
DE2756975A1 (de) Antriebsscheibenanordnung fuer eine reibungskupplung
DE19710868A1 (de) Axiallagerscheibe
EP1778988B1 (de) Kugelgelenk
EP0611892B1 (de) Bundzapfengelenk
EP1064480B1 (de) Gleitringdichtungsanordnung
EP0894203B1 (de) Verwendung eines selbstspannenden Befestigungsringes
EP0971154A2 (de) Verfahren zur Dämpfung von Torsionsschwingungen sowie Torsionsschwingungsdämpfer
DE69207826T2 (de) Torsionsschwingungsdämpfer
EP0472950A2 (de) Elastische Kupplung
DE19547715C1 (de) Schwingungstilger
EP0661476B1 (de) Torsionsschwingungstilger
DE3447275A1 (de) Kreuzgelenk
EP0573698B1 (de) Riemenscheibe
EP0926388A2 (de) Torsionsschwingungsdämpfer
DE19845949A1 (de) Kunststoffhülse für eine Lagervorrichtung
DE102019212136A1 (de) Befestigungselement und Toleranzausgleichsvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination