DE32129C - Radreifenbefestigung - Google Patents
RadreifenbefestigungInfo
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- DE32129C DE32129C DENDAT32129D DE32129DA DE32129C DE 32129 C DE32129 C DE 32129C DE NDAT32129 D DENDAT32129 D DE NDAT32129D DE 32129D A DE32129D A DE 32129DA DE 32129 C DE32129 C DE 32129C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
- B60B17/0055—Wheels characterised by rail-engaging elements with non-elastic tyres (e.g. of particular profile or composition)
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
F. INGENOHL in STRASSBURG i. E.
Radreifenbefestigung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1884 ab.
Von allen bisher bekannt gewordenen Befestigungen der Radreifen auf Rädern von
Eisenbahnfahrzeugen unterscheidet sich die vorliegende wesentlich dadurch, dafs der Reifen
der am stärksten beanspruchten Hohlkehle am Spurkranz gerade, gegenüber durch eine seitliche
, freitragende, ringförmige Lasche eine elastische Stütze am Rade derart findet, dafs
er die auf ihn entfallenden Stöfse länger zu ertragen im Stande ist, als dies bei unnachgiebiger
Abstützung oder ohne jegliche Abstützung der Fall ist.
Der Reifen erhält' zu diesem Zwecke eine konische (oder auch etwas gekehlte) Ausfräsung
zur Aufnahme der entsprechend abgedrehten ringförmigen Lasche. Die Haupttragfläche des
Radsternes und entsprechend die des Reifens wird bei einer Modification dieser Construction,
die speciell für kalt aufzubringende Radreifen bestimmt ist, derart konisch geformt, dafs, abweichend
von bisherigen Constructionen, der kleinste Durchmesser nach dem Spurkranze hin
liegt. Ein Reifenbruch kann bei derartiger Richtung der konischen Tragfläche beim Anschlagen
des Spurkranzes an die Schiene nicht begünstigt werden.
Um einen solchen Reifen aufziehen zu können, wird er so weit angewärmt, dafs er
über den Radstern gestreift werden kann. Alsdann wird der Reifen in der Richtung von
der Achsenmitte nach aufsen auf den Radstern mittelst der ringförmigen Lasche und durch
diese und den Radstern führende Schrauben oder Niete auf den Radstern geprefst und dabei
zugleich die Lasche fest gegen ihren konischen Sitz am Reifen gezogen.. Der Reifen
soll auf diese Weise eine elastische oder federnde Stütze in der Lasche erhalten.
Bei einer anderen, für warmes Aufziehen des Reifens bestimmten Modification, bei welcher
die konische Haupttragfläche durch eine cylindrische ersetzt ist, kann eine solche Ringlasche auch in den aufsen liegenden Reifentheil
eingebracht werden, und zwar wiederum in eine konische oder gekehlte Ausfräsung derart,
dafs mittelst Niete oder Schrauben beide Laschen gegen einander hin gezogen werden
und somit an den betreffenden Reifenpartien überall eine sichere Anlage erhalten.
Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Radreifenbefestigung
mit konischer Tragfläche ist gerade der Hohlkehle des Spurkranzes gegenüber eine solche freitragende Ringlasche mit
konischer Anlagefläche in den Reifen eingespannt. Die zum Einspannen der Laschen
dienenden Schrauben führen in passenden Abständen von einander durch Lasche und Radkranz
bezw. Radstern hindurch. Damit durch das Anziehen derselben eine Lockerung des
Sitzes des Reifens nicht hervorgerufen werden könne, ist, abweichend von den bisher gebräuchlichen
Befestigungen mit konischer Tragfläche, der kleinere Durchmesser des Rades nach dem Spurkranze hin verlegt.
■ Es empfiehlt sich für eine gleichmäfsige Anlage am ganzen Reifenumfange das Einschleifen
der Ringlasche in die Ausfräsung des Reifens und, damit beim Anziehen der Schrauben
ein festes Einspannen erfolgen könne, die Anordnung eines Spielraumes, wie dargestellt,
an der inneren Seite der Laschen auf dem
Claims (1)
- gröfseren, nach dem Reifen hin liegenden Theile ihrer Breite.Wird der Radreifen mit Schrumpf aufgezogen, also nicht unter Anwendung von konischen Tragflächen, so empfiehlt es sich, wie in Fig. 2 dargestellt, eine konische, freitragende, ringförmige Lasche aufsen und innen in eine konische Sitzfläche des Reifens einzuspannen.In dem dargestellten Beispiele sind auch die freitragenden Laschen mit in Seitennuthen des Reifens eintretenden Rändern als Sicherung gegen Abspringen des Reifens beim Bruch nach Art der bekannten Klammer- oder Sprengringe versehen.Doch unterscheidet sich in dieser Beziehung die vorliegende Construction von allen Klammerringsicherungen wesentlich dadurch, dafs zwischen den Laschenrändern und den Reifennuthen ein Spielraum nach der Radmitte verbleibt, zum Zwecke, die Sicherung erst zur Wirkung kommen zu lassen, wenn der Reifen infolge der ihm innewohnenden Spannung beim Bruch sich bereits ausgeweitet hat, so dafs die hierbei thätige, sehr bedeutende Spannkraft die Sicherungsränder nicht von vornherein deformiren oder gar abbrechen kann.Bei einer solchen Art der Ausführung fällt also der Sicherung nur die Aufgabe zu, den bei der Bewegung selbst auftretenden radialen und axialen Kräften einen Widerstand entgegenzusetzen.Aus diesem Grunde ist eine derartige Sicherung viel dauerhafter und zuverlässiger als die bisherigen Sicherungen mit gewöhnlichen Klam-. mer- oder Sprengringen.Pateνt-Anspruch:Zur elastischen Abstützung von Radreifen für Eisenbahnfahrzeuge über der stark beanspruchten Stelle gegenüber der Hohlkehle am Spurkranze: seitliche, freitragende, in sich geschlossene oder getheilte ringförmige Laschen mit konischer oder geschweifter Tragfläche, zum Zwecke, dieselben behufs Ermöglichung der festen Anlage ' in entsprechend konische oder gekehlte Sitzflächen entweder nur an der Innenseite, Fig. i, oder an der Innen- und Aufsenseite zugleich, Fig. 2, durch Niete oder Schrauben fest einspannen zu können, in Verbindung mit einer konischen Tragfläche am Reifen und Radstern, derart, dafs der kleinste Reifendurchmesser nach dem Spurkranze hin liegt, zum Zwecke, mittelst der Schrauben oder Niete in den ringförmigen Laschen den Reifen fest auf den Radstern pressen zu können und eine Begünstigung des Reifenbruches durch die Richtung der Tragfläche beim Anschlagen des Spurkranzes gegen die Schiene zu vermeiden. .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32129C true DE32129C (de) |
Family
ID=308170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32129D Expired - Lifetime DE32129C (de) | Radreifenbefestigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32129C (de) |
-
0
- DE DENDAT32129D patent/DE32129C/de not_active Expired - Lifetime
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