DE291492C - - Google Patents

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DE291492C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/16Distilling vessels
    • C22B19/18Condensers, Receiving vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich ist der Übergang des Zinks aus seinem dampfförmigen in den schmelzfiüssigen Zustand an die Einhaltung bestimmter Temperaturen gebunden, und daher muß die Kondensation der Zinkdämpfe etwa innerhalb der Temperaturen von 430 bis 560 ° erfolgen, um schmelzflüssiges Zink zu erhalten. Sinkt die Kondensationstemperatur unter etwa 430 °, so erstarren die Zinkdämpfe zu staubförmigem Zink, steigt die Temperatur über die angegebene Höchstgrenze, so bleibt das Zink gasförmig. Es ist infolgedessen nötig, für eine gute Regelung der Temperatur im Kondensationsraum Sorge zu tragen.
Diese Einhaltung bestimmter Temperaturen bietet bei der Herstellung des Zinks in Muffeln keine so großen Schwierigkeiten, weil die Kondensationsgefäße und die Mengen der zu kondensierenden Zinkdämpfe verhältnismäßig klein sind.
Dagegen vergrößern sich die Schwierigkeiten in ungeahnter Weise, wenn es sich um die Kondensation bedeutender Zinkmengen handelt, wie sie der kontinuierlich betriebene elekirische Ofen erzeugt.
Man hat nun versucht, diese Schwierigkeiten durch Beheizung der Kondensationsräume zu beheben, indem man z. B. den Kondensationsraum mittels zweier in ihn eingeführter Elektroden beheizte.
Diesen Maßnahmen ist jedoch der Erfolg bisher versagt geblieben, und die Kondensation des im elektrischen Ofen erzeugten Zinks konnte bisher noch nicht als erfolgreich gelöst betrachtet werden.
Dazu kommt, daß bisher folgender, die Temperatur der Zinkkondensationsräume in hohem Maße beeinflussender Faktor nicht genügend gewürdigt worden ist.
Bei dem Übergang des Zinks aus seinem flüssigen in den dampfförmigen Zustand wird naturgemäß die gesamte Verdampfungswärme frei. Ganz bedeutende Wärmequantitäten werden auch durch die Abkühlung der mit hoher Temperatur aus dem elektrischen Ofen tretenden Gase bei der Abkühlung auf die Kondensationstemperatur abgegeben.
Der Erfinder stellte fest, daß eine Kondensation des Zinks nicht gelingt, wenn diese frei werdenden Wärmemengen bei der Temperaturregulierung der Kondensationsräume nicht genügend berücksichtigt werden; man kann somit in einem gewissen Sinne nicht von einer Beheizung, sondern man muß von einer Temperaturregulierung der Kondensationsräume sprechen. Es kommt eben darauf an, durch allmähliche Temperaturabstufung zwischen der Temperatur der Kondensationsräume und der gewöhnlichen Außentemperatur der Luft einen Ausgleich zu schaffen.
*) Früheres Zusatzpatent 290690.
Diesen Zwecken dient die vorliegende Erfindung, indem die Kondensationskanäle, deren Anordnung den Gegenstand des Patentes 289493 bildet, von Räumen umgeben sind, die annähernd auf einer solchen Temperatur erhalten werden, daß unter Berücksichtigung der durch Abkühlung der Gase auf Kondensationstemperatur und der durch die Kondensation des Zinks frei werdenden Wärme die geeignete Kondensationstemperatur in den Kondensationskanälen erhalten wird.
Zur Wärmeregulierung dieser Ausgleichräume benutzt man zweckmäßig die aus den Kondensationsräumen entweichenden Gase des eigenen Betriebes, die in Kesseln, Generatoren, Rekuperatoren usw. verbrannt werden.
Die wärmeausgleichende Wirkung dieser die Kondensationskanäle umgebenden Räume kann durch mehrfache Anordnung derselben
ao gesteigert werden, indem man dann z. B. die aus den ersten Ausgleichräumen austretenden Gase nicht direkt in den Kamin, sondern durch eine zweite oder mehrfache Anordnung der Ausgleichräume strömen läßt.
Der Gegenstand der Erfindung ist beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. , ■ '
Die in dem Ofen 1 unter Vermittlung der Elektroden 2 erzeugten Gase strömen durch die Öffnung 4 nach dem schräg verlaufenden Kanal 5; von den mitgerissenen festen Bestandteilen werden die Gase in der Kammer 6 befreit. Das sich allmählich in flüssiger Form ansammelnde Zink fließt in den Sumpf 7, von wo es durch das Stichloch 9 abgestochen wird.
Der Kondensätionskanal besitzt eine Krümmung 10, welche mit Reinigungslöchern ausgestattet wird. In den Kondensationskanal sind Entlüftungsschächte 12 eingebaut, welche mit einem die Zinkdämpfe nitrierenden Material beschickt sind.
Der Kondensationskanal 5 ist von dem Wärmeausgleichraum 13 umgeben. Die aus den Entlüftungsschächten 12 entweichenden Gase werden durch Leitung 14 nach dem Kessel 15 geführt und verbrannt. Die Abgase werden durch die Leitung 17 nich dem Wärmeausgleichraum 13 geführt und gelangen von dort durch Leitung 19 nach der Esse.
Die Ventile 16 und 18 dienen zur Regulierung der Gasmengen und daher der Temperatur in den Ausgleichräumen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Kondensation von Zinkdämpfen in schräg angeordneten Kondensationskammern bei elektrischen Öfen gemäß Patent 289493, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationskanäle von Räumen regelbarer Temperatur umgeben sind, durch welche die geeignete Kondensationstemperatur in den Kondensations-
.. kanälen erhalten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Temperatur in den Wärmeausgleich-
. räumen ein von den Abgasen der Kondensationskanäle beheizter Kessel, Generator usw. eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030035B (de) * 1952-03-17 1958-05-14 Soberma Soc De Brevets D Etude Vorrichtung zum Kondensieren von Metallen zum fluessigen Zustand
DE1030998B (de) * 1953-10-06 1958-05-29 Nat Smelting Co Ltd Verfahren zur Gewinnung von Zink im Schachtofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1030035B (de) * 1952-03-17 1958-05-14 Soberma Soc De Brevets D Etude Vorrichtung zum Kondensieren von Metallen zum fluessigen Zustand
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