DE2913232A1 - Schlagwetter- und explosionsgeschuetztes fernsprechgeraet mit einem tastenwahlblock - Google Patents

Schlagwetter- und explosionsgeschuetztes fernsprechgeraet mit einem tastenwahlblock

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DE2913232A1
DE2913232A1 DE19792913232 DE2913232A DE2913232A1 DE 2913232 A1 DE2913232 A1 DE 2913232A1 DE 19792913232 DE19792913232 DE 19792913232 DE 2913232 A DE2913232 A DE 2913232A DE 2913232 A1 DE2913232 A1 DE 2913232A1
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explosion
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Fernsprech- und Signalbau & Co KG Schueler & GmbH
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Schueler & Vershoven
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/18Telephone sets specially adapted for use in ships, mines, or other places exposed to adverse environment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Schlagwetter- und explosionsgeschütztes FernsprechOerät mit einem Tastenwahlblock In Schlagwetter- und explosionsgefährdeten Betriebsstätten sind bei der Errichtung elektrischer Anlagsa besonderte Maßnahmen zur Einhaltur der einschlägigen Vorschriften erforderlich. Dies trifft auch auf Fernsprechgeräte zu, die in solchen Betriebsstätten verwendet werden.
  • Besitzen Fernsprechgeräte die weithin übliche Nummernschalter, so ist auch für diese eine besondere Schutzart,nämlich die "druckfeste Kapselung" vorgeschrieben.
  • Fernsprechgeräte mit Nummernschalter werden heute vielfach durch Fern sprechgeräte mit Tastwahlblöcken ersetzt, da elektronische Fernsprech zentralen, die sich gerade in schlagetter- und explosionsgefährdeten Betriebsstätten für einen Einsatz besonders eignen, in der Regel nich über Nummernschalter, sondern über Tastwahlblöcke gesteuert werden.
  • Diese Tastwahlblöcke besitzen in der Normalausführung zehn Zifferntasten und zwei zusätzliche Tasten zur Dlrehgabe von Sonderbefehlen, wobei diese Tasten im Innern der Blöcke bestimmte Kontaktkombinationer einstellen, die über eine elektronische Baugruppe in Wählsignale umgesetzt werden. Hierfür sind bestimmte Wählverfahren, etwa das Mehrfrequenzverfahren bekannt, bei dem die einzelnen Ziffern durch unterschiedliche Frequenzen oder Frequenzkombinationen ausgesendet werden.
  • Die Bildung derartiger Frequenzen macht einen elektrischen Oszillator notwendig, der in Form eines Oszillatorbausteines in den Tastwahlblock eingebaut ist. Eine besondere Energieversorgung aus einer gesonderten Stromquelle ist für eine derartige Baugruppe nicht erforderlich. Es kann die im Telefonnetz vorhandene Versoingssailng verwendet werden Allerdings sind bei dem Einbau eines solchen Tastwahlblockes besondere Schutztnanahmen erforderlich, da wegen der Zündgefahr es an sich notwendig ist, den Tastwahlblock in ein druckfestes Gehäuses einzubauen, was wiederum eine sehr aufwendige Bauweise zur Folge hat. So müßten die einzeln Tasten in diesem Fall durch druckfeste, von außen durchgeführte Stöße betätigt werden.
  • Die vorliegende Erfindung geht von dem Umstand aus, daß die erforderliche Versorgungsenergie für den Tastwahlblock verhältnismäßig gering ist. Sie sieht deshalb vor, daß die an den Anschlußleitungen des Feraspre-hg*rätes anliegende Versorgungsspannung durch den Tastenblock vorgeschaltete Zener-Dioden auf einen, in Verbindung mit einer in der Zentrale erfolgenden Strombegrenzung einen eigensicheren Betrieb des lastahlblockes sicherstellenden Wert herabgesetzt wird. Dadurch entspricht der Tastwahlblock der Schutzart " Eigensicherheit und kann damit außerhalb des druckfesten Raumes in das Gerät eingebaut werden. Ein derartiges Fernsprechgerät ist bedeutend kostengünstiger als ein Gerät, bei dem aufh der Tastwahlblock in das druckfeste Gehäuse einbezogen ist.
  • Zweckmäßig wird der Tastwahlblock in eine entsprechend geformte Ausnehmung des Gerätedeckels eingesetzt und mit einer an die einzelnen Tasten angepaßten Abdeckfolie wasserdicht abgedeckt, während die Anschlußleitungen zum Tastwahlblock iiber druckfeste Durchführungen in den Innenraum des Gerätes geführt sind.
  • Werden die sonstigen in dem drackfesten Raum des Fernsprechgerätes untergebrachten in und/oder zwischen den Anschlußleitungen liegealea Kontakte, wie beispielsweise die Umschaltekontakte für den Hakenumschalter in Form von handelsüblichea, druckfest gekapselten S>haltelementen ausgeführt, so kann bei einem derartigen Gerät die dru-:kfeste Kapselung für das gesamte Gerät ganz entfallen und ein solches Gerät ist jetzt in der Schutzart "erhöhte Sicherheit "ausgeführt, die in der Bauform wesentlich einfacher und daher auch kostengünstiger als die bisher verwendeten Geräte ist.
  • In der Zeichnung ist die Schaltungsanordnung eines gemäß der Erfindung ausgestatteten Fernsprechgerätes mit einem Tastwahlblock dargestellt.
  • Das dargestellte Fernsprechgerät besitzt in der üblichen Weise ein Mikrofon M, ein Telefon T, einen Sprechübertrager 2, einen Wecker W, Gabvlumschaltekontakte GUI und GUII, einen Tastwahlblock MSV sowie die Schaltkontakte einer Erdtaste ET, mit der ein weiterer Gabelumschalterkontakt GUIII in Reihe liegt. Die Ansc7atu3Leitung ist zweiadrig und liegt an den Klemmen a und b.
  • Die Eingangsklemmen 1, 2 und 3 des Tastwahlblostes,übr die dem Tastwahlblock die Versorgungsspannung zugeführt wird und über die auch di in ihn gebildeten Wählsignale auf die Adern a und b gelangen, sind durch Zener-Dioden ZD überbrückt, durch die die an den Atera a und b anliegende Versorgungsspannung auf einen eigensicheren Wert herabgesetzt wird. Es ist vorgesehen, daß in bekannter Weise durch einen in der Telefonzentrale befindlichen Widerstand eine Strombegrenzung durc] geführt wird.
  • Werden die Kontakte GUI, GUII und GUIII und ET in druckfester Ausführung eingesetzt, so ist das ganze Gerät nach der Schutzart "erhöhte Sicherheit" ausgebildet und kann in schlagwetter- und explosior gefährdeten Betriebsstätten eingesetzt werden, ohne daß eine druckfeste Kapselung des gesamten Gerätes oder Teile desselben notwendig ist.

Claims (3)

  1. Schlagwetter- und explosionsgeschütztes Fernsprec',lgerat mit einem Tastenwahlblock Patentansprüche: 1. Schlagwetter- und explosionsgeschütztes Fernsprechgerät mit einen Tastenwahlblock, dadurch gekenneichnete daß die an den Anschlußleitungen (a, b) des Fernsprechgerätes anliegende Versorgungsspannung durch den Tasteawahlblock (MFV) vorgeschaltete Zener-Dioden (ZD) auf einen in Verbindung mit einer in der Zentrale erfolgenden Strombegrenzung einen eigensicheren Betrieb des Tastwahlblockes sicherstellenden Wert herabgesetzt wird.
  2. 2. Fernsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch~aekennzeichnet, daß die Tastatur des Tastwahlblockes durch eine über die Tastatur gezogene,eine Tastenbetätigung ermöglichende Folie wasserdicht abgedeckt ist.
  3. 3. Fernsprechgerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß die in und/oder zwischen den Anschlußleitungen liegenden Kontakte (GUI, GUII, GUIII, ET) des Fernsprechgerätes in einer druckfesten Ausführung gefertigt sind
DE19792913232 1979-04-03 1979-04-03 Schlagwetter- und explosionsgeschütztes Fernmeldesprechgerät mit einem Tastenwahlblock Expired DE2913232C2 (de)

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DE2913232A1 true DE2913232A1 (de) 1980-10-23
DE2913232C2 DE2913232C2 (de) 1987-02-19

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ID=6067245

Family Applications (1)

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DE (1) DE2913232C2 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2240979A1 (de) * 1972-08-21 1974-03-07 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen, in denen mittels der waehltastatur wahl- u. informationskennzeichen ausgesender werden
DE7516898U (de) * 1975-05-28 1975-11-27 Lehner & Co Kg Eigensichere telefon-waehlstation
DE2823621A1 (de) * 1977-05-31 1978-12-14 Materiel Telephonique Ueberspannungsbegrenzer

Patent Citations (3)

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Non-Patent Citations (6)

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Title
Auftragsbestätigung der Fa. Neumann Elektronik GmbH für Fa. Agfa-Gevaert AG, Werk Perutz, München vom 28.3.1978 *
Firmendruckschrift der Fa. Neumann Elektronik GmbH, Mühlheim-Ruhr-Broich vom 20.12.1974, Nr. 38 400 41 403, S. 1-11 *
Firmenpreisliste der Fa. Neumann Elektronik GmbH vom 1.7.1978, S. 7 *
Firmenzeichnung der Fa. Neumann Elektronik GmbH vom 16.9.1971, Nr. 22 354 11 403 *
Firmenzeichnung der Fa. Neumann Elektronik GmbH vom 21.9.1971, Nr. 08 200 21 403 *
Technische Akademie Wuppertal, Berichte, H. 10, 1972, Vulkan-Verlag, Essen, S. 69-72 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE2913232C2 (de) 1987-02-19

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Owner name: FERNSPRECH- UND SIGNALBAU GMBH & CO KG SCHUELER &

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