DE2835261C2 - Datenverarbeitungseinheit - Google Patents
DatenverarbeitungseinheitInfo
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- DE2835261C2 DE2835261C2 DE19782835261 DE2835261A DE2835261C2 DE 2835261 C2 DE2835261 C2 DE 2835261C2 DE 19782835261 DE19782835261 DE 19782835261 DE 2835261 A DE2835261 A DE 2835261A DE 2835261 C2 DE2835261 C2 DE 2835261C2
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F9/00—Arrangements for program control, e.g. control units
- G06F9/06—Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
- G06F9/22—Microcontrol or microprogram arrangements
- G06F9/26—Address formation of the next micro-instruction ; Microprogram storage or retrieval arrangements
- G06F9/262—Arrangements for next microinstruction selection
- G06F9/264—Microinstruction selection based on results of processing
- G06F9/265—Microinstruction selection based on results of processing by address selection on input of storage
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Datenverarbeitungseinheit mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 genannten Merkmalen. Es kann sich hierbei beispielsweise um den Zentralprozessor einer Rechner-Zentraleinheit,
einen Eingabe/Ausgabe-Prozessor oder eine sonstige Datenverarbeitungseinheit mit einem
Rechenwerk und einem mikroprogrammierten Leitwerk handeln, bei der die Steuerung der arithmetisch/logischen
Operationen des Rechenwerks durch die Ausgangssignale der Mikrobefehlsentschlüsselung des
Leitwerks erfolgt.
Zur Abwicklung von Mikro-Unterprogrammen enthält das Leitwerk einer derartigen Datenverarbeitungseinheit im allgemeinen mehrere Register zur Speicherung
von Rücksprungadressen. Das Rechenwerk enthält außer den Arbeitsregistern eine größere Anzahl von
Hilfsregistern zur Speicherung von Zwischenergebnissen. Je mehr solcher Rücksprungregister und Hilfsregister
verfügbar sind, desto effektiver kann die Datenverarbeitungseinheit mikroprogrammiert werden. In Abhängigkeit
von der jeweils zu lösenden Aufgabe werden einmal mehr Rücksprungregister und ein andermal
mehr Hilfsregister benötigt. Sofern eine möglichst große Anwendungsbreite erwünscht ist, wird deshalb
die Gesamtzahl dieser Register der Summe der voraussichtlich maximal benötigten Anzahl von Rücksprungregistern
und Anzahl von Hilfsregistern gleichkommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Datenverarbeitungseinheit der bezeichneten Gattung
so auszugestalten, daß bei gegebener Anwendungsbreite hinsichtlich der genannten Zwecke die erforderliche
Gesamtzahl an Registern wesentlich vermindert wird und daß darüber hinaus das Rechenwerk für zusätzliche
Operationen verfügbar wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Datenverarbeilungseinheit die im Patentanspruch
1 gekennzeichneten Merkmale auf.
Es ist zwar aus der DE-OS 24 12 634 bekannt das Rechenwerk (Registerwerk), das Leitwerk, den Zentralspeicher
und das EA-Werk an ein und dieselbe ίο Datensammelleitung anzuschließen. Diese enthält jedoch
keinen Datenübertragungsweg zwischen Rechenwerk und Leitwerk. Zwischen diesen können vielmehr,
über eine gesonderte Steuersammeischiene, nur Steuersignale ausgetauscht werden.
Aus der DE-AS 24 19 836 ist bekannt, im Rechenwerk Modifikationen von Befehlen vorzunehmen. Es handelt
sich jedoch um Befehle der Makroebene, die nicht dem Befehlsregister des Leitwerks, sondern dem Hauptspeicher
entnommen werden. Ein Datenübertragungsweg zwischen Rechenwerk und Befehlsregister bzw. Leitwerk
ist auch hier nicht vorhanden.
Durch die Erfindung wird dem gegenüber eine Möglichkeit geschaffen, in dem bisher nur für die
Makroebene vorgesehenen und innerhalb dieser benutzten Rechenwerk und dessen Registern zusätzlich
auch Daten und Befehle der Mikroebene zu verarbeiten, so daß das Rechenwerk doppelt ausgenützt wird und
damit der Aufwand reduziert werden kann.
Im Rahmen der Erfindung werden erstmals durch Steuersignale des Leitwerks — also der tieferliegenden
Mikroebene — nicht nur die Datenübertragungswege in dem der Makroebene angehörenden Rechenwerk
gesteuert, sondern darüber hinaus auch die im Anspruch
gekennzeichneten Datenübertragungswege zwischen Leitwerk und Rechenwerk und umgekehrt, auf denen
Daten der Mikroebene selbst transportiert und hierbei gegebenenfalls im Rechenwerk modifiziert werden.
In Ausgestaltung der Erfindung können demnach
Hilfsregister des Rechenwerks zur Ablage von Rück-Sprungadressen von Mikro-Unterprogrammen dienen,
so daß besondere Rücksprungregister im Leitwerk niehl
mehr erforderlich sind. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 in vereinfachter Darstellung die wesentlichen
Teile des Leitwerks und Rechenwerks eines Ausführungsbeispiels einer Datenverarbeitungseinheit und
F i g. 2 schematisch ein Beispiel für die Operation von
Unterprogrammen innerhalb zweier Mikroprogramme.
Die in Fig. 1 dargestellte Datenverarbeitungseinheit,
bei der es sich um den Zentralprozessor einer Rechen-Zentraleinheit handeln kann, besteht aus dem
Rechenwerk 1 und dem Leitwerk 2.
Im Rechenwerk 1 sind eine arithmetisch/logische Verarbeitungseinheit 3, ein Block mit einer Anzahl von
Arbeitsregistern 4, ein Block mit einer weiteren Anzahl von Hilfsregistern 5 sowie ein Multiplexer 6 dargestellt.
Als im gegebenen Zusammenhang wesentliche Teile enthält das Leitwerk 2 einen Multiplexer 7, ein
Mikroadreßregister 8, einen Mikroprogrammspeicher 9 und einen Mikrobefehlsentschlüsseler 10. Mit 11 ist jene
Stufe bezeichnet, von der die Startadresse des jeweils gewünschten Mikroprogramms geliefert wird: im
vorliegenden Fall also der Befehlsentschlüsseler für die Befehle des Maschinenprogramms, durch dessen Signale
unter anderem die hier interessierenden Mikrooperationen angestoßen werden.
An die Ausgänge des Mikrobefehlsentschlüsselers 10 sind die durch Pfeile angedeuteten Steuerleitungen für
die Verarbeitungseinheit 3, die Arbeitsregister 4, die
Hilfsregister 5 sowie die Multiplexer 6 und 7 angeschlossen. Der zum Mikrobefehlsentschlüsseler
führende (vielsteilige) Ausgang des Mikroprogrammspeichers 9 ist in bekannter Weise vber einen
Datenkanal 12 mit einem Eingang des Multiplexers 7 und über einen weiteren Datenkanal 13 mit dem
Rechenwerk 1, und zwar mit einei.i Eingang des Multiplexers 6 verbunden. Ein weiterer Datenkanal 14
verbindet den Ausgang des Multiplexers 6 des Rechenwerks 1 über den Multiplexer 7 mit dtm
Mikroadreßregister 8 des Leitwerks 2.
Diese Ausgestaltung ermöglicht es, mittels entsprechender Mikroinstruktionen Inhalte (Konstanten) des
Mikroprogrammspeichers 9 über den Datenkanal 13, den Multiplexer 6 und die Verarbeitungseinheit 3 in
eines der Register 4 oder 5 des Rechenwerks zu laden und Inhalte dieser Register über den Datenkanal 14 und
den Multiplexer 7 in das Mikroadreßregister 8 zu laden. Auf diese Weise ist gegebenenfalls auch ei~e arithmetisch/logische
Modifizierung dieser Inhalte möglich.
Bei solchen Registerinhalten kann es sich insbesondere um Rücksprungadressen von Mikro-Unterprogrammen
handeln, wobei dann beispielsweise gemäß F i g. 2 in der folgenden Weise vorgegangen wird:
Ein Mikroprogramm Ml bestehe entsprechend Fig. 2a aus zwei Teilprogrammen MIl und M12,
zwischen denen ein Mikro-Unterprogramm MUX
ablaufen soll. Dasselbe Unterprogramm MUX kann gemäß Fig.2b auch von einem aus Teilprogrammen
M 21 und M 22 bestehenden Mikroprogramm M 2 aufgerufen werden.
Während des Ablaufs des Mikroprogramms MIl wird dann an einer beliebigen Stelle eine Konstante mit
dem Wert m 12 entsprechend der Startadresse des Mikroprogramms M12 in eines der Hilfsregister 5
(Fig. 1) geladen, nämlich in das Register HX Während des Ablaufs des Mikroprogramms M21 würde statt
dessen die Startadresse m 22 des Mikroprogramms M22 in das Register HXgeladen werden.
Am Ende des jeweils ablaufenden Mikroprogramms M11 bzw. M21 wird ein Sprung nach u 11, d. h. an den
Anfang des Mikro-Unterprogramms MUI ausgeführt. Am Ende des Mikro-Unterprogramms MU1 wird der
Inhalt des Registers HX in das Mikroadreßregister 8 geladen. Je nachdem, ob das Mikro-Unterprogramm
von MIl oder M 21 angesprungen wurde, wird dadurch
ein Sprung nach der Startadresse in 12 oder m22 des
jeweiligen zweiten Teilprogramms M12 bzw. M22 durchgeführt.
Gemäß F i g. 2c kann das Mikro-Unterprogramm MU1 selbst weitere Mikro-Unterprogramme wie z. B.
MU2 aufrufen, wobei dann die Rücksprungadresse u 12
in ein anderes Hilfsregister 5, z. B. das Register HY abgelegt wird. Die weiteren Vorgänge laufen in
entsprechender Weise ab, so daß eine weitere Erläuterung der F i g. 2c sich erübrigen dürfte. Es
können so viele Mikro-Unterprogramme ineinander geschachtelt werden, wie Hilfsregister 4 zur Ablage von
Rücksprungadressen zur Verfügung stehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Datenverarbeitungseinheit mit einem Rechenwerk, das Register und eine arithmetisch/logische
Verarbeitungseinheit enthält, und einem mikroprogrammierten Leitwerk, das ein Mikroadreßregister,
einen Mikroprogrammspeicher und einen Mikrobefehlsentschlüsseier enthält, wobei die Ausgangssignale
des letzteren unter anderem dem Rechenwerk als Steuersignale für die Durchführung der arithmetisch/logischen
Operationen zugeführt werden, gekennzeichnet durch die Kombination folgender
Merkmale:
a) Es ist ein Datenübertragungsweg (13, 6) vom Mikroprogrammspeicher (9) des Leitwerks (2)
zum Rechenwerk (1) und ein Datenübertragungsweg (14, 7) vom Rechenwerk (1) h<
das Adreßregister (8) des Mikroprogrammspeichers (9) des Leitwerks (2) vorgesehen, und
diese Datenübertragungswege (13,6; 14,7) sind durch Ausgangssignale des Mikrobefehlsentschlüsselers
(10) derart steuerbar, daß aufgrund entsprechender Mikroinstruktionen Inhalte des
Mikroprogrammspeichers (9) in die Register (4, 5) des Rechenwerks und Inhalte von den
Registern des Rechenwerks in das Mikroadreßregister (8) des Leitwerks gebracht werden.
2. Datenverarbeitungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Hilfsregister (HX) des
Rechenwerks (1) zur Ablage von Rücksprungadressen (m 12, m 22) von Mikro-Unterprogrammen
(MU 1) dienen.
b)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782835261 DE2835261C2 (de) | 1978-08-11 | 1978-08-11 | Datenverarbeitungseinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782835261 DE2835261C2 (de) | 1978-08-11 | 1978-08-11 | Datenverarbeitungseinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2835261A1 DE2835261A1 (de) | 1980-02-14 |
| DE2835261C2 true DE2835261C2 (de) | 1982-04-15 |
Family
ID=6046813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782835261 Expired DE2835261C2 (de) | 1978-08-11 | 1978-08-11 | Datenverarbeitungseinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2835261C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5247976B2 (de) * | 1973-03-16 | 1977-12-06 | ||
| DE2419836C3 (de) * | 1974-04-24 | 1981-01-08 | Nixdorf Computer Ag, 4790 Paderborn | Schaltungsanordnung zur Durchführung von Unterprogramm-Sprungbefehlen in Datenverarbeitungsanlagen |
-
1978
- 1978-08-11 DE DE19782835261 patent/DE2835261C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2835261A1 (de) | 1980-02-14 |
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Legal Events
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