DE2116758A1 - Verfahren und Einrichtung zum Verhüten des Pumpens von drehzahlgeregelten Axialverdichtern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Verhüten des Pumpens von drehzahlgeregelten Axialverdichtern

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DE2116758A1 DE19712116758 DE2116758A DE2116758A1 DE 2116758 A1 DE2116758 A1 DE 2116758A1 DE 19712116758 DE19712116758 DE 19712116758 DE 2116758 A DE2116758 A DE 2116758A DE 2116758 A1 DE2116758 A1 DE 2116758A1
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Hans-Joachim χ 8903 Görlitz; Reichert Horst Dipl.-Ing. χ 8900 Görlitz; Thürmer Sigwart χ 8905 Hagenwerder. M Penndorf
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BERGMANN BORSIG VEB
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BERGMANN BORSIG VEB
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    • F04D27/02Surge control
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Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Verhüten des Pumpens von drehzahlgeregelten Axialverdichtern Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Verhüten des Pumpens von drehzahlgeregelten Axialverdichtern, die auf druck- oder mengengeregelte Gaanetze arbeiten und deren Antriebsmaschinen, z. B. Turbinen, mit einem Drehzahlregler und einer Sollwertverstelleinrichtung ausgerüstet; sind.
  • Die Pumpgrenze im Axialverdichterkennfeld läßt t sich unter Berücksichtigung der jeweilig herrschenden atmosphärischen Bedingungen (Druck Pl vor dem Axialverdichter und Temperatur vor dem Axialverdichter) durch folgende Gleichung darstellen: p2' = f (m, p1, T1).
  • Da der Massendurchsatz pro Zeiteinheit mit guter Näherung proportional der Drehzahl ist, kann auch folgende Gleichung aufgestellt werden; p2, = k1 . f (n, P T1).
  • Hierbei sind: n = Drehzahl des Axialverdichters P1 - Druck vor dem Axialverdichter T1 = absolute Temperatur m = Massendurohsatz des Axialverdichters pro Zeiteinheit k1 = & Es sind Pumpverhütungseinrichtungen bekannt, die bei Annäherung des Axialverdichters vom stabilen Arbeitsbereich an die Pumpgrenze oder beim Überschreiten der Pumpgrenze, also beim Verlassen des stabilen Arbeitsbeieiches des Axialverdichters, - was der Fall ist, wenn der vorhandene Druck hinter dem Verdichter p2>p2' ist, d. h. also beim Auftreten von Pumperscheinungen - ein Ventil hinter dem Verdichter öffnen, wobei die Drehzahl n des Axialverdichters konstant gehalten wird. Hierdurch steigt bei konstant gehaltener Drehzahl die Fördermenge des Verdichters und der Druck hinter dem Verdichter sinkt ab bis p21 p2 ist.
  • Diese Einrichtung ist nur anwendbar bei einzeln betriebenen Axialverdichtern oder wenn zwischen den Einspeisungen der einzelnen Axialverdichter auf ein Gasnetz genügend hohe Rohrleitungswiderstände des Gasnetzes liegen. Bei druck-oder mengengeregelten Gasnetsen, bei denen nur einer oder einige der Verdichter zur Druck- bzw. Mengenregelung verwendet werden und bei denen die le tztgenannte Bedingung nicht oder nicht immer erfüllt ist, deren Speichervolumen außerdem groß und/oder bei denen die Leistung des gegen Pumpen zu schützenden Axialverdichters gegenüber der Gesamtleistung der einspeisenden Verdichter klein ist, versagt die geschilderte Methode zur Pumpverhütung, da die abgeblasene Luft nicht nur vom pumpenden Axialverdichter stammt und weil durch Verstellungen im Druck- bzw. Mengenregelkreis, der über einen anderen Verdichter geschlossen sein kann, die abgeblasene Menge immer wieder ergänzt wird und dadurch nach dem Axialverdichter keine Druckabsenkung auftritt.
  • Ein weiteres bekanntes Verfahren besteht darin, alle auf ein Netz ärbeitenden Axialverdichter in die Druck- bzw.
  • Mengenregelung einzubeziehen und die Axialverdichter in ihrer Gesamtheit so zu fahren, daB ein Pumpen der Axialverdichter nicht auftritt. Das bedingt aber synchron arbeitende Drehzahlsollwertverstelleinrichtungen und annähernd gleiche Kennefelder der einzelnen Axialverdichter. Veiterhin kann dieses Verfahren auf Grund des hohen Übertragungsfaktors (Druck- bzw. Mengeninderung: Drehzahländerung) der Druck- bzw. Mengenregelstrecke oder wegen dessen Änderung durch Abschalten einer Maschine leicht zu Instabilitäten im Druck- bzw. Mengenregelkreis führen.
  • -Zweck der erfindung ist, die genannten Nachteile der beks nn ten 1'uupverhütungseinrichtungen bzw. -verfahren bei drehzahlgeregelten Axialverdichtern, die auf druck- oder mengengeregelte Gasnetze arbeiten und deren Antriebameschinen, z. 3. Turbinen, mit einem Drehzahlregler und einer Sollwertverstelleinrichtung ausgerüstet sind, zu vermeiden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, durch das ei Gasnetzen, die durch Axialverdichter und regebenenfalls durch Verdichter anderer Art beschickt werden und bei denen nur einer oder einige der Verdichter zur Druck- oder Mengenregelung verwendet werden, ein Pumpen der Axialverdichter verhindert wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei Gasnetzen der genannten Art und bei Verwendung von Antriebmaschinen für die Verdichter, die mit einem Drehzahlregler und einer Sollwertverstelleinrichtung ausgerüstet sind, die Drehzahl des bzw. der in die Nähe der Pumpgrenze gelangenden Axialverdichter zum Verhindern des überschreitens der Pumpgrenze erhbht wird und die durch die Drehzahlerhöhung mehr geförderte Gasmenge in an sich bekannter Weise abgeblasen oder in den Ansaugkanal des oder der in die Nähe der Pumpgrenze gelangenden Axialverdichter, gegebenenfalls gekühlt, umgeblasen wird.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens ist es gemäf einem weiteren Merkmal der Erfindung vorteilhaft, den Druck p2 hinter dem Verdichter mit einer auf der Pumpgrenze liegenden, aus der jeweiligen Drehzahl n oder der jeweilig geforderten Gasmenge m eines Axialverdichters gebildeten, der Funktion p2' = f (m, p1, T1) = k1 . f (n, p1, D1) folgenden Größe p2' zu vermleichen und beim Zustand p2> P2 die Drehzahl des Axialverdichters so lange zu erhöhen, bis einen solchen ert erreicht hat, daß der Zustand P2 = P2 erreicht ist.
  • Um ein möglichst stabiles Verhalten der Axialverdichter in unmittelbarer Nähe der Pumpgrenze zu erhalten, ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorteilhaft, anstelle der Größe p2' eine Vergleichsgröße p2" zu benutzen, die auf einer in einem Sicherheitsabstand von der Pumpgrenze im stabilen gebiet des Kennfeldes des Axialverdichters verlaufenden Linie liegt, die der Funktion lt P2 = P2 + k2 folgt. k2 ist dabei ein den Sicherheitsabstand darstellender konstanter Faktor.
  • Um Unstabilitäten im Gasnetz zu vermeiden, ist es zweckmäßig, das Ab- oder Umblaseventil manuell oder automatisch erst dann zu schlieren, nachdem der Pumpgrenzwertregler des Axialverdichters die Solldrehzahlerhöhung beendet und kein Pumpgrenzwertregler einer anderen Maschine angesprochen hat und der Zustand p2 # p2?t bei allen bezüglich der Pumpgrenze geregelten Axialverdichtern erreicht ist.
  • Da die äeweilige Tempcatur T1 vor dem Verdichter und der jeweilige Druck p1, ebenfalls vor dem Verdichter, den verlauf der Pumpgrenze beeinflussen, empfiehlt es sich, die Größe p2" mit mit der Änderung der Temperatur T1 und des Druckes p1 zu korrigieren nach der Funktion P2' = £ t2' Pl, T1) + k2 = k1 f (n, P1, Tl) + k2.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann mittels einer Einrichtung durchgeführt werden, bei der Drehzahl- und Druckmeßglieder über ein nichtlineares Glied bzw. über ein Rechenglied auf eine Mischstelle wirken, von der über Diode, Verstärker und Schwellwertschalter mittels Sollwertverstelleinrichtung bzw. Gebereinrichtung über Zwischenglieder die Drehzahl der Antriebsmaschine nebst Verdichter erhöht bzw. das ADhlasav ntil solange geöffnet wird bis der Axialverdichter wiecer in das stabile Gebiet des Verdichterkennfeldes gelangt ist.
  • Zur Berücksichtigung der jeweilig den Verlauf der Pumpgrenze beeinflussenden, vor em Verdichter herrschenden Temperatur und des Druckes der Gase werden bei einer weiteren Ausführung der Einrichtung durch vor dem Verdichter angeordnete Temperatur- und Druckmeßglieder über entsprechend ausgebildete Rechenglieder und eine Summierstelle dem vom Verdichterenddruck stammenden Signal Korrekturwerte zuaddiert.
  • Bei weiteren Ausbildungen der Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist der Schwellwertschalter über ODER- und UND-Glieder mit einer Maldeeinrichtung, die die Einstellung des Ventils und den Betriebszustand des Pumgrenzreglers angibt, verbunden bzw. steht der Schwellwertschalter mit den Pumpgrenzreglern von Parallelmaschinen derart in Verbindung, daß zur Gewährleistung der Stabilität im Gasnetz ein Schließen der Ab- oder Umblaseventile erst dann möglich ist, wenn der Druck hinter dem Verdichter bei allen bezüglich der Pumpgrenze geregelten Axialverdichtern unterhalb der Pumpgrenze liegt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung und mehrere Einrichtungen zu seiner Durchführung werden nachstehend an Hand einiger Schaltschemas beispielsweise beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 - ein Drehzahl-Druckdiagramm, das den Verlauf de-r Pumpgrenzen bei unterschiedlichen vor dem Axialverdichter herrschenden Drucken und Temperaturen zeigt, Fig, 2 - das Schaltschema einer Einrichtung zum iVerhiten des Pumpens von drehzahlgeregelten Axialverdichtern in einfacher Ausführung, Fig. 3 - das Schaltschema einer Einrichtung ähnlich der nach Fig. 2, Jedoch mit einer unterschiedliche Drücke und Temperaturen vor dem verdichter berücksichtigenden Korrekturanordnung, Fig. 4 - das Schaltschema einer Weiterentwicklung der Einrichtung nach Fit. 3, die cewahrleistet, daß das Schließen des Ab- oder Unablaseventils erst erfolgt, nachdem der Pumpgrenzregler des Axialverdichters die So lldrehzahlerhöung beendet und kein Pumpgrenzreglar einer anderen Maschine angesprochen hat, Fig. 5 bis 8 - mehrere unterschiedliche Teilschaltschemas der Einrichtung gemäß der Erfindung.
  • In Fi. 1 stellen cie Kurven 1 und 2 die Pumpgrenzen dar bei 253 ° K und 785 bzw. 735 Torr und die Kurven 3 und 4 die Pumpgrenzen bei 305 o K und 785 bzw. 735 Torr.
  • Unterhalb jeder Ärurve befindet; sich das entsprechende Verdichterkennfeld, innerhalb dessen der Axialverdichter im stabilen Gebiet arbeitet.
  • Bei dem Schaltschema nach Fig. 2 wird der Axialverdichter 5 von einer Antriebsmaschine, z. B. von einer Turbine 6, angetrieben, die mit einem Drehzahlregler 7 nebst zugehörigem Drehzahlmeßglied 8 und Stellglied 9 für das Treibmittel-Einlaßventil 10 ausgerüstet ist. Bei der erfindungsgemßen ausführung der Pumpverhütungseinrichtung v4ird die Drehzahl n durch das Drehzahlmeßglied 11 gemessen und das Erlebnis dem nichtlinearen Glied 12 zugeführt. Dieses liefert am Ausgang ein Signal, das den Druck p2" nahe an der Pumpgrenze des Axialverdichters für einen bestimmten Zustand in Abhängigkeit von der Drehzahl n des Axialverdichters, d. 1.
  • p2" = k1 . f (n) + k2, nachbildet. Dieses Signal wird zur Mischstelle 13 gegeben.
  • Der hinter dem Axialverdichter 5 herrschende Druck wird Lit dem Druckmeßglied 14 gemessen und über das Rechenglied 15 der Mischstelle 13 zugeführt. Die Differenz der beiden Signale vom nichtlinearen Glied 12 und vom Rechenglied 15 steuert den Verstärker 16. Mit der Diode 17 wird erreicht, daß der Verstärker 16 mit nachgeschaltetem Schwellwertschalter 18 nur dann ein Signal von der Mischstelle 13 erhält, wenn deren Ausgangssignal positiv ist.
  • In diesem Fall erhalten die Gebereinrichtung 19 (Verstellpotentiometer) und die motorgetriebene Sollwertverstelleinrichtung 20 ein Signal, wodurch sie derart verstellt erden, daß sich die Drehzahl der Turbine 6 und des Werdichters 5 so lange erhöht und das hbblaseventil 21 über den Verstärker 22 und das Stellglied 23 so lange geöffnet wird, bis der Schwellwertschalter 18 in die Null-Lage gekippt ist. Dies ist dann der Fall, wenn der Axialverdichter 5 durch eine Drehzahlerhöhung wieder in das stabile Gebiet des Verdichterkennfeldes gelangt ist, wodurch sich das Ausgangssignal der Mischstelle 13 dem Wert Null nähert.
  • Um den durch das Druckmeßglied 14 hinter dem Verdichter 5 gemessenen Druck P2 in Abhängigkeit von den atmosphärischen bedingungen zu korrigieren, sind bei der Einrichtung nach Fig. 3, die im grundsätzlichen der in Xig. 2 dargestellten entspricht, zur Messung der Temperatur und des Druckes des vom Verdichter 5 angesaugten Gases ein Teuperaturmeßglied 26 und ein Druckmeßglied 27 angeordnet.
  • Beide Meßglieder 26 und 27 sind über Reclienglieder 28 bzw 29, die je einen Geber zur Programmierung nach einer Führungsgröße, in vorliegendem Fall der Drehzahl n, aufweisen, an ein Summierglied 30 angeschlossen, mit dem auch das den Gasdruck hinter dem Verdichter 5 messende Druckmeßglied 14 über das Rechenglied 15 verbunden ist.
  • Das vom Summierglied 30 gegebene Signal des korrigierten Druckes p2 wird der Mischstelle 13 zugeführt. Die in dieser tischstelle 13 erhaltene Differenz der beiden Signale vom Summierglied 30 und vom nichtlinearen Glied 12 steuert, je bei der Einrichtung nach Fig. 2 beschrieben ist, über Diode 1?, Verstärker 16, Schwellwertschalter 18 und dann über Sollwertverstelleinrichtung 20 die Drehzahl n bzw.
  • über Gebereinrichtung 19, Verstärker 22, Stellglied 23 und Abblaseventil 21 die Abblasemenge der durch die Drehzahlerhöhung mehr geförderten Gasmenge.
  • Das in Fig. 4 dargestellte Schema stellt eine Weiterentwicklung des schemas nach Fig. 3 dar. Der Ausgang des Schwellwertschalters 18 ist über ein ODER-Glied 31 mit der Sollwertverstelleinrichtung 20 derart verbunden, daß diese die Solldrehzahl höher stellt. Gleichzeitig ist durch die Verbindung des Ausganges des Schwellwertschalters 18 mit den negierten Eingang eines UND-liedes 32 erreicht, daß eventuell anstehende Signale zur Erniedrigung der Drehzahl unwirksam werden.
  • Weiterhin ist der Ausgang des Schwellwertschalters 18 über das ODER-lied 33 .it der Gebereinrichtung 19 derart in Verbindung, daß es bei einen Ausgangssignal des Schwellwertschalters 18 ein Öffnen des Abblaseventiles 21 bewirkt.
  • Der Ausgang des Schwellwertschalters 18 ist ferner mit dem negierten Eingang eines UND-Gliedes 34 verbunden, »durch bewirkt wird, daß das Schließen des Äbblaseventils 21 unterbrochen oder verhindert wird.
  • Der Ausgang des Schwellwertschalters 18 ist an einen negierten Eingang eines UND-Gliedes 35 angeschlossen, an dessen anderen Eingang das vom Signalgeber 36 das Ventils 21 kommende, den nichtgeschlossenen Zustand des Ventils 21 anzeigende, Signal geführt; wird, wodurch am Ausgang des UND-Gliedes 35 die Meldung "Ventil auf und Pupengrenzregler nicht; in Tätigkeit" erscheint. Der Ausgang das UND-Gliedes 35 steht !nit dem nichtnegierüen Eingang des UND-Gliedes 37 und dessen Ausgang mit der Gebereinrichtung 19 über das UND-Glied 34 derart in Verbindung, daß bei fehlendem Ausgangssignal an den Schwellwertschaltern 18 der parallel arbeitenden, mit ihren Ausgängen mit den negierten Eingängen des UND-Gliedes 37 verbundenen Maschinen, und bei Vorhandensein der Meldung "Ventil auf und Pumpgrenzregler nicht in Tätigkeitfl das Ventil 21 über das UND-Glied 35 automatisch zugefahren wird.
  • Durch Handeingriff können sowohl die Sollwertverstelleinrichtung 20 in Richtung "Drehzahlerhöhung" oder "Drehzahlverringerung" als auch die Gebereinrichtung 19 in Richtung "auf" oder "zu" gefahren werden.
  • Die UND-Glieder 32 und 34 verhindern, daß eine Drehzahlverringerung bzw. ein Schließen des Abblaseventils 21 von Hand möglich ist, solange die Pumpgrenzreglung in Eingriff ist. ber die ODER-Glieder 33 und 31 wird die Verknüpfung der unterschiedlichen Verstellbefehle für das einen des Abblaseventils 21 bzw. für die Drehzahlerhöhung von Hand oder durch Pumpgrenzreglung herbeigeführt.
  • Zu beachten ist, daß das Schlie.-en des Abblaseventils 21 mit einer solchen Geschwindigkeit erfolgt, daß im Druck-oder Mengenre elkreis die zulässigen Regelgütekriterien dieser Regelgröße nicht überschritten werden.
  • 1!;s ist möglich, die Einrichtung mit elektrischen und/oder pneumatischen und/oder hydraulischen Geräten auszuführen.
  • Die Erfindung ist nicht an die dargestellten Schaltschemas gebunden. So kann der die Glieder 11 bis 15 und 26 bis 30 umfassende Einrichtungsteil der Fig. 3 und 4, die er in Fig. 5 nochmals gesondert dargestellt ist, entsprechend den Fig. 6 bis 8 variiert auscebildet sein.
  • Nach Fig. 5 ist das in PiC. 5 zwischen den Drehzahlmeßglied 11 und der Mischstelle 13 liegende nichtlineare Glied 12 entfernt und zwischen dem Summierglied 30 und der Mischstelle 13 ist ein ent;sprechend ausgebildetes nicht;linears Glied 12 angeordnet.
  • Nach Fig. 7 ist; anstelle des in F£. 5 mit sämtlichen Rechengliedern 15; 28; 29 verbundenen Summiergliedes 30 ein nur mit den Rechengliedern 28; 29 verbundene Summierglied 30 zwischen deu nicht;linearen Glied 12 und der Mischstelle 13 angeordnet und das Rechenglied 15 steht unmittelbar mit der Mischstelle 13 in Verbindung.
  • Gemäß Fig. 8 ist das nichtlineare Glied 12 in der Verbindung zwischen des Rechenglied 15 und der Mischstelle 13 vorgesehen un d das Drehzahl@eßglied 11 staht unmittelbar mit dem Summierglied 30 in Verbindung.
  • Es können auch die der jeweiligen Ansaugtemperatur T1 und dem jeweiligen Ansaugdruck p1 angepaßten Korrekturen der Pumpgrenze nicht dem dem Druck p2 proportionalen Signal über ein Summierglied 30, sondern über ein gleiches Summierglied dem der Drehzahl proportionalen Signal aufgsschaltet; werden. Ferner können die die Ansaugtemperaturen T1 und die Ansaugdrücke p1 berücksichtigenden Korrekturen der Pumpgrenze entfallen, wenn diese Werte konstant sind und der Auslegung des nichtlinearen Gliedes zugrunde gelegt werden oder es nicht erfordelich ist, den Verdichter bei unterschiedlichen Außenzuständen nahe der Pumpgrenze zu betreiben. Im le üzten Fall @ßte die Nachbildung der Pumpgrenze den auftretenden ungüstigsten Betriebsbedingungen des Verdichters entsprechen.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Verhüten des Pumpens von drehzahlgeregelten Axialverdichtern, die auf druck- oder mengengeregelte Gesnetze arbeiten und deren Antriebsmaschinen, z. B.
Turbinen, mit einem Drehzahlregler und einer Sollwertverstelleinrichtung ausgerüstet sind, dadurch gekenn-@eichnet, daß die Drehzahl des bzw. dur in die Nahe der Pumpgrenze (1 bis 4) gelangenden Axialverdichter (5) zum Verbindern des Überschreitens der Pumpgrenze erhöht wird und die durch die Drehzahlerhöhung mehr geförderte lasmenge in an sich bekannter Weise abgeblasen oder in den Anscugkanal des oder der in die Nähe der Pumpgranze gelangenden Axialverdichter, gegebenenfalls gekühlt, umgeblasen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck (p2) hirter dem Axialverdichter (5) mit einer unter der Pumpgrenze liegenden, aus der jeweiligen Drehzahl (n) oder der jeweilig geförderten Gasmenge (m) eines Axialverdichters gebildeten, der Funktion p2" = f(m, p1, T1) + k2 = k1 . f(n, p1, T1) + k2 folgenden Größe verglichen wird und beim Zustand p2>p2" die Drehzahl des Axialverdichters so lange erhöht wird, bis der Zustand p2#p2" erreicht ist.
@. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Ab- oder Umblaseventile (21) geschlossen werden, nachdem der Zustand p2#p2" bei allen bezüglich der Pumpgrenze geregelten Axialverdichtern erreicht ist.
4. erfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe p2" mit Änderung der Temperatur T1 und des Druckes p1 der Funktion p2" = f (m, p1, T1) + k2 = k1 f (n, p1, T1) + k2 folgend korrigiert wird.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Drehzahl des Axialverdichters (5) erfassendes Meßglied (11) mit seinem Ausgang auf ein nichtlineares Glied (12) wirkt, das ein der Funktion P2 = k1 f (n) bzw. p2" = k1 f (n) + k2 entsprechendes Signal zur Mischstelle (13) gibt, und daß ein den Verdichterausgangsdruck messendes Druckmeßglied (14) sein Ausgangssignal über ein Rechenglied (15) ebenfalls auf die Mischstelle (13) einwirken läßt und daß das aus den beiden Signalen an der iiii.schstelle (13) sich ergebende Differenzsignal über eine Diode (17) und einen Verstärker (16) auf einen Schwellwertschalter (18) wirkt, der im angesprochenen Zustand über Zwischenglieder sowohl eine Erhöhung der Drehzahl der Antriebsmaschine (6) bewirkt, als auch das Abblaseventil (21) uni einen solchen Betrag öffnet, da£ die durch die Drehzahlerhöhung entstandene Mehrförderun der Gasmenge abgeblasen wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal eines die Temperatur des Gases vor dem Verdichter messenden Temperaturmeßgliedes (26) über ein seine Führungsgröße vom Drehzahlmeßglied (11) erhaltendes, mit Programmgeber ausgerüstetes Rechenglied (28) und das Ausgangssignal eines den Druck des Gases vor dem Verdichter (5) messenden Druckmeßgliedes (27) über ein seine Führungsgröße vom Drehzahlmeßglied (11) erhaltendes Rechenglied (29) in einem Summierglied (30) dem von Verdichterenddruck stammenden Signal des Rechengliedes (15) zuaddiert werden und doß das Ausgangssignal des Summierglieds (30) der Tischstelle (139 zugeleitet wird.
7. ßinrichtunr nach Anspruch 5 oder 6, dadurch rekenn zeichnet, daß der Ausgang des Schwellwertschalters (18) über ein ODER-Glied (33) mit einer Gebereinrichtung (19) (Verstellpotentiometer) derart in Verbindung steht, daß es bei einem Ausgangssignal des Schwellwertschalters (18) ein Öffnen des Abblaseventils (21) bewirkt und daß weiterhin der Ausgang des Schwellwertschalters (18) mit dem negierter Eingang eines UND-Gliedes (34) verbunden ist, vodurch das Schließen des Abblaseventils (21) unterbrochen oder verhindert wird und ferner der Ausgang des Schwellwertschalters (18) mit dem negierten Eingang eines UND-Gliedes (35) verbunden ist, an dessen anderen Eingang des vom Signalgeber (36) des Ventils (21) kommende, den nichtgeschlossenen Zustand des Ventils (21) anzeigende Signal geführt ist, und damit am Ausgang dieses UND-Gliedes (35) die Meldung "Ventil auf und Pumpgrenzregler nicht in Tätigkeit" erscheint.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des UND-Gliedes (35) mit dem nichtnegierten Eingang eines mit dem Schwellwertschalter (18) der Parallelmaschinen verbundenen UND-Gliedes (37) und dessen Ausgang mit der Gebereinrichtung (19) (Verstellpotentiometer) über das das Schließen des Abblaseventils (21) unterbrechenden bzw. verhindernden UND-Glied (34) derart in Verbindung steht, daß bei fehlendem Ausgangssignal an den Schwellwertschaltern (18) der parallel arbeitenden Maschinen die Ausgänge derselben mit den negierten Eingängen des UND-Gliedes (37) für die Parallelmaschinen verbunden sind und bei Vorhandensein der Meldung "Ventil auf und Pumpgrenzregler nicht in Tätigkeit" das Abblaseventil (21) über das erstgenannte UND-Glied (35) zugefahren wird.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle eines zwischen dem Drehzahl meßglied (11) und der Mischstelle (13) angeordneten, nichtlinearen Gliedes (21) ein anderes entsprechend ausgebildetes nichtlineares Glied zwischen dem Summierglied (30) und der Mischstelle (13) vorgesehen ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle das mit sämtlichen Rechengliedern (15; 28; 29) verbundenen Summiergliedes (30) ein nur mit den Rechengliedern (28; 29) verbundenes Summierglied zwischen dem nichtlinearen Glied (12) und der Mischstelle (13) angeordnet ist und das Rechenglied (15) unmittelbar mit der Mischstelle (13) in Verbindung steht.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das nichtlineare Glied (12) in der Verbindung zwischen dem Rechenglied (15) und der Mischstelle (13) vorgesehen ist und das Drehzahlmeßglied (11) unmittelbar mit dem Summierglied (30) in Verbindung steht.
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