DE1925573A1 - Gasturbine der Axialbauart - Google Patents

Gasturbine der Axialbauart

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DE1925573A1
DE1925573A1 DE19691925573 DE1925573A DE1925573A1 DE 1925573 A1 DE1925573 A1 DE 1925573A1 DE 19691925573 DE19691925573 DE 19691925573 DE 1925573 A DE1925573 A DE 1925573A DE 1925573 A1 DE1925573 A1 DE 1925573A1
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axial
guide vane
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DE19691925573
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Campbell Ronald F
Gagliardi Frank J
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Westinghouse Electric Corp
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Westinghouse Electric Corp
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Description

WESTINGHOUSE Erlangen, den ' *" "'^
Electric Corporation Werner-von-Siemens-Str, 50
East Pittsburgh, Pa. USA - ' - '■"*' '"^
Unser Zeichen:
69/8216 Bu/Pl
Gasturbine der Axialbauart 1925573
(Die Priorität der USA-Stammanmeldungen Serial No. 731,151 vom 22.5.1968 und Serial No. 745,535 vom 17.7.1968 wird beansprucht)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasturbine der Axialbauart, bestehend aus einem Gehäuse mit Leitschaufelkränze halterndem Leitschaufelträger und einem Rotor mit Laufschaufeikränzen, mit einem zwischen Gehäuse und Rotor begrenzten Ringkanal, in welchem die Leit- und Laufschaufelkränze unter Bildung von Schaufelstufen axial aufeinanderfolgend angeordnet sind, wobei der Leitschaufelträger aus ring- oder hohlzylinderförmigen Gehäuseteilen besteht und an seinem inneren Umfang jeweils mehrere Leitschaufeln umfassende Leitschaufelgruppen in Form von in Umfangsrichtung aneinandergereihten Kreisringausschnitten angeordnet sind, welche jeweils ein äußeres und inneres Bogenstück aufweisen, zwischen denen die Leitschaufeln gehalten sind, und wobei zwischen dem inneren Umfang der inneren Bogenstücke und den gegenüberliegenden Umfangsflachen des Rotors Ringspaltdichtungen vorgesehen sind.
Derartige Gasturbinen sind bekannt (USA-Patentschrift Nr. 3 823). Derartige Gasturbinen haben den Vorteil, daß sie eine radial-zentrisch-wärmebewegliche Lagerung des Leitschaufelkranzes an seinem Leitschaufelträger gewährleisten, ohne daß schädliche WärmeSpannungen in den genannten Teilen, entstehen könnten. Die gleichen Vorteile treffen auch,für eine bereits vorgeschlagene Anordnung zu (Anmeldung P 17 51 327.8), bei der darüber hinaus am inneren Umfang der Leitschaufelkränze.ringförmige Dichtungsgehäuse vorgesehen sind, an welchen mit den Gegenflächen des Rotors zusammenarbeitende Dichtungselemente gelagert sind. Hierdurch ist die Ringspaltabdichtung zwischen Außenumfang des Rotors und innerem Umfang der Leitschaufelkränze verbessert. - Der Erfindung liegt nun"die Aufgabe zugrunde t die bekannten Anordnungen hinsichtlich der Abdichtung ihrer Spalte noch welter zu verbessern, ohne daß die radial-zentriBch-wärmebewegliche Lagerung der Kreisringausschnitte und Bogenstücke behindert würde» mit
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_ 2 anderen Worten: die Leckageverluste noch, weiter zu reduzieren.
Die gestellte Aufgabe wird bei einer Gasturbine der eingangs definierten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zwischen aneinanderstoßenden Bogenstücken gebildeten Fugen durch in Umfangsrichtung sich erstreckende Dichtungselemente gegen Durchtritt des Arbeitsmediums abgedichtet und die Dichtungselemente in ihrer Lage durch Haltemittel gesichert sind. Durch diese Ausbildung und Anordnung der Dichtungselemente wird das Atmen des-Leitschaufelkranzes nicht behindert, wobei jedoch die Fugen abgedichtet bleiben. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Dichtungselemente als Metallstreifen oder -leisten ausgebildet sind, welche in mindestens einer zugehörigen Nut jeweils aneinanderstoßender Bogenstücke angeordnet sind. Gemäß einer bevorzugten Ausfiihrungsform der Erfindung erstrecken sich die Dichtungselemente in ihrer zweiten Ausdehnungsrichtung wesentlich axial (axiale Dichtungselemente) und dichten gegen radialen Durchtritt des Arbeitsmediums ab. Stattdessen ist es gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auch möglich, daß die Dichtungselemente in ihrer zweiten Ausdehnungsrichtung sich wesentlich radial erstrecken (radiale Dichtungselemente) und gegen axialen Durchtritt des Arbeitsmediums abdichten. Im Sinne eines kombinatorischen Zusammenwirkens wird die Spaltabdichtung zwisehen aneinanderstoßenden Bogenstücken besonders günstig dann, wenn sowohl axiale als auch radiale Dichtungselemente im Bereich ein und derselben Fuge angeordnet werden. Die Dichtungselemente können in den Fugen zwischen aneinanderstoßenden inneren und/oder äußeren Bogenstücken angeordnet sein, je nach den Anforderungen, welche an die Stufenabdichtung gestellt werden. Die beste Abdichtung der Fugen zwischen aneinanderstoßenden Bogenstücken wird dann erzielt, wenn sowohl in den Fugen zwischen den aneinanderstoßenden inneren Bogenstücken als auch den Fugen zwischen den aneinanderstoßenden äußeren Bogenstücken miteinander kombinierte radiale und axiale Dichtungselemente angeordnet sind. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die Nuten und zugehörigen Dichtungselemente so angeordnet, daß sich die Nuten der in der jeweiligen Fuge angeordneten axialen und radialen Dichtungselemen-
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te und dementsprechend die Dichtungselemente selbst einander kreuzen. Eine solche Anordnung ist hervorragend dazu geeignet, durch einen Formschluß eine gegenseitige Verriegelung der Dichtungseleraente zu erzielen. Demgemäß sieht die Erfindung vor, daß die in der jeweiligen Fuge angeordneten axialen und radialen Dichtungselemente miteinander verriegelt sind. Eine besonders günstige formschliissige Verriegelung ergibt sich dann, wenn eines der miteinander verriegelten Dichtungselemente einen Ausschnitt aufweist und das andere eine Zunge, welche in den Ausschnitt eingreift.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden im folgen den anhand der zwei Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung erläutert, in welcher zeigen:
nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, die obere Hälfte einer Gasturbine/ der Erfindung, wobei lediglich der leitschaufelträger mit Leitschaufelkranz nebst Rotor dargestellt ist. Die untere, nicht dargestellte Hälfte ist sinngemäß zur oberen ausgeführtf
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Schnittes längs der Linie H-II aus Fig. 1;
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung einen Kreisringausschnitt des Leitschaufelkranzes mit zwischen innerem und äußerem Bogenstück gehalterten Leitschaufeln;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Schnittes längs der Linie IV-IV aus Fig. 3;
Fig. 5 und 6 im Grund und Aufriß ein axiales Dichtungselement mit parallelogrammartiger Gestalt;
Fig. 7 und 8 im Seiten- und Grundriß ein mit dem axialen Dichtungselement nach Fig. 5 und 6 verriegelbares radiales Dichtungselement. Die Fig. 1 bis 8 zeigen axiale und radiale Dichtungs-· elemente innerhalb der Fugen zwischen den inneren Bogenstücken
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der Kreisringausschnitte. Demgegenüber zeigen die weiteren Pig. 9 bis 13 axiale und radiale Dichtungselemente, angeordnet in den Fugen zwischen den äußeren Bogenstücken der Kreisringausschnitte, und zwar
Pig, 9 in entsprechender Darstellung zu Pig. 1, zum Teil im Schnitt, die obere Hälfte des Leitschaufelträgers und Leitschaufelkranzes der Gasturbine, jedoch ohne Rotor;
Pig. 10 einen Schnitt längs der Linien X-X aus Pig. 9;
Pig. 11 in vergrößerter perspektivischer und teilweise geschnittener Darstellung das äußere Bogenstück eines Kreisringausschnittes, eingefligt in zugehörige Ringnuten des Leitschaufel trägers, wobei die Fixierung des radialen Dichtungselementes in seiner Nut bei der Montage näher ersichtlich ist;
Pig. 12 ein axiales Dichtungselement im Grundriß und
Pig. 13 ein radiales Dichtungselement, welches mit dem Dichtungselement nach Pig. 12 in Eingriff bringbar ist.
Wie es Pig. 1 und 2 zeigen, trägt ein ringförmiger Leitschaufelträger 12 mit axialer Teilfuge einen Leitschaufelkranz 14» welcher in Umfangsrichtung aneinandergereihte Leitschaufeln 16 aufweist. Diese Leitschaufeln 16 sind am äußeren Umfang des Rotors 18 angeordnet, welcher um die Turbinenachse A rotiert. In dem zwischen Leitschaufelträger 12 und Rotor 18 begrenzten Ringkanal sind die Leitschaufeikränze 14 und die nicht ersichtlichen Laufschaufelkränze unter Bildung von Schaufeistufen axial aufeinanderfolgend angeordnet. Es handelt sich somit um eine Gasturbine der Axialbauart. Die Leitschaufeln lenken das Arbeitsmedium in die Lauf schaufelkränze, so daß der Rotor in bekannter Weise angetrieben wird. Innerhalb der axialen Teilfuge sind die beiden Leitschaufelträgerhälften auf geeignete Weise zusamtnengespannt, z.B. durch nicht dargestellte Bolzen, welche durch die Teilfugen- · flansche gesteckt und in entsprechende Plansche der unteren
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Leitschaufelträgerhälfte geschraubt sind. Der Lei tschauf el träger ,12 ist innerhalb eines Tür bin en gehäuses befestigt (nicht dargestellt).
Wie es insb. Pig. 1 zeigt, ist der Leitschaufelkranz in eine Mehrzahl von Kreisringausschnitten 22 aufgeteilt, welche in Umfangsrichtung aneinandergereiht sind. Im Ausführungsbeispiel ist die obere · Leitschaufelkranzhälfte in acht gleichartige Kreisringausschnitte aufgeteilt, von denen jeder einen Winkel von 22,5° überstreicht. Jeder Kreisringausschnitt 22 ein radial innen liegendes Bogenstück 26 auf und ein radial außen liegendes Bogenstück 24-, zwischen denen die Leitschaufeln 16 gehalten sind. * weist
Wie es insb. Pig. 2 zeigt, sind die äußeren Bogenstücke 24 in Umfangsrichtung gleitbar im Leitschaufelträger 12 gehalten und an Planschen mit axial gerichteten Vorsprängen und Nuten 28 versehen, mit denen sie an entsprechenden Ringvorsprüngen 30 des Leitschaufelträgers 12 gelagert sind. Die äußeren Bogenstücke 24 bilden somit einen Hohlring und umgreifen gleichsam mit ihren Halteklauen entsprechende Ringvorsprünge und Nuten des Leitschaufeiträger an ihren beiden Stirnseiten. Ringförmige Dichtungssegmente 32, die axial benachbart zu den Leitschaufeikränzen 14» 16 und am äußeren Umfang der nicht dargestellten Laufschaufelkränze angeordnet sind, sind in entsprechender"Weise am Leitschaufelträger 12 in Umfangsrichtung gleitbar gelagert.
Die inneren Bogenstücke 26 weisen radial einwärts gerichtete Plan sehe 34 und bogenförmige Dichtungssegmente 36 auf, welch letztere mit dem Außenumfang des Rotors 18 zusammenarbeiten und eine Ringspaltdichtung bilden. Die Dichtungssegmente 36 sind durch ihr Dichtungsgehäuse 38 gehalten, welch letztere an den Planschen 40 der inneren Bogenstücke 26 radial-zentrisch-wärmebeweglich gelagert sind.
Um die Leckströme des Arbeitsmediums in den Pugen zwischen einander benachbarten inneren Bogenstücken 26 auf ein Minimum herabzusetzen, sind axiale Dichtungselemente 42 und radiale Dichtungs-
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elemente 44 innerhalb der Fugen angeordnet (vgl. insb. Fig. 3 und 4). An jedem Ende der inneren Bogenstück 26 ist eine Nut 46 zur Aufnahme des Dichtungselementes 42 und eine Nut 48 zur Aufnahme des Dichtungselementes 44. Die Dichtungselemente 44, 42 verlaufen in ihrer einen Ausdehnungsrichtung in ümfangsrichtung und in ihrer anderen wesentlich axial (Dichtungselement 42) bzw. radial (Dichtungselement 44). In entsprechender Weise verlaufen die Aufnahmenuten 46, 48. Die Nuten' 46, 48 schneiden sich im wesentlichen unter einem rechten Winkel.
Das axiale Dichtungselement 42 ist im wesentlichen ein flacher Metallstreifen mit einem rechteckigen Einschnitt 50 an seiner ■einen Kante (Fig. 5, 6). Die Enden des Streifens sind unter Bildung eines parallelogrammartigen Grundrisses schräg geschnitten, so daß'/'iiit den zugehörigen Stirnseiten der Bogen stücke fluchten, welch letztere ebenfalls abgeschrägt sind, d. h. mit ihren Grenzflächen um einen kleinen Winkel schräg zur Turbinenachse verlaufen.
Das radiale Dichtungselement ist ebenfalls ein im wesentlichen flacher länglicher Metallstreifen (Fig. 7, 8). Dieser weist einen Vorsprung 52 an einem Ende auf und eine Bohrung 54 in seinem Mittelteil.
Gemäß Fig. 3 erstrecken sich die axialen Dichtungselemente über die Fuge bzw. den Spalt B zwischen zwei einander benachbarten inneren Bogenstücken 26 und sind gelagert in den zugehörigen Nuten 46. Die radialen Dichtungselemente 44 erstrecken sich über die Fuge bzw. den Spalt C zwischen einander benachbarten Flanschen der Bogenstücke 26 und sind in den zugehörigen Nuten 48 gelagert (vgl. auch Fig. 4). Ein Sicherungsstift 56 durchdringt das Dichtungselement 44 und die anliegenden Flansche 40 in einer Bohrung 58 der Flansche und 54 der Dichtungselemente, so daß das Dichtungselement 44 innerhalb seiner Nut 48 gehalten ist. Der Stift 56 seinerseits kann z. B. durch Schweißen gesichert sein. Auf diese Weise sind innerhalb.jeder Fuge die Dichtungselemente 42 und 54 in ihrer die Spalte B und C überbrückenden Lage gehalten
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zwischen den aneinandergrenzenden Bogenstücken 26, wodurch, die Leckverluste durch diese Fugen bzw. Spalte auf ein Minimum herabgedrückt werden. Die axialen Dichtungselemente 4-2 verhindern eine Leckströmung in radialer Richtung und die radialen Dichtungselemente 44 eine Leckströmung in axialer Richtung.
Die Halterung, d. h. formschlüssige Verriegelung der Dichtungselemente beeinträchtigt nicht die Wärmedehnung der Kreisringausschnitte. Außerdem hat der geschilderte formschlüssige Eingriff der radialen und axialen Dichtungeelemente den Vorteil, daß die Dichtungselemente sich an Toleranzen der sie halternden Bauteile anpassen und im begrenzten Umfang Kippen können, wobei dieses Spiel durch den Abstand des gewählten Formschluß-Eingriffs zwischen den axialen und radialen Dichtungselementen an die jeweiligen Verhältnisse anpaßbar ist.
Beim Aueflihrungsbeispiel nach den Flg. 9 bis 13 tragen gleiche Teile gleiche Bezugszeichen; insoweit als eine Unterscheidung der Teile zu denjenigen des ersten AusfUhrungsbeispieles erforderlich ist, sind die Bezugszeichen mit einem Strich versehen. Im Unterschied zum ersten AusfUhrungsbeispiel sind, wie es Fig. 9 zeigt, außer den axialen Dichtungselementen 42 zwischen den inneren Bogen st ticken auch axiale Dichtungselemente 42f zwischen den einander benachbarten äußeren Bogenstücken 24*angeordnet und, wie es Fig. 10 und 11 zeigen, auch radiale Dichtungselemente 44'. Weiterhin ist eine konstruktive Abwandlung der äußeren Bogenstücke 24f insofern vorgenommen, als diese mit axial nach außen weisenden Ringvorsprüngen 30' an ihren beiden Stirnseiten-Flanschen versehen sind, welche in zugehörige Ringnuten 30' des Leitschaufelträgers 12 eingesetzt sind. Auch hierbei ist eine in Umfangsrichtung gleitbare Lagerung der äußeren Bogenstücke 24' im Leitschaufelträger 12 gewährleistet. Sinngemäß zu dieser Lagerung der äußeren Bogenstücke ist auch die Ausbildung und Lagerung der Dichtungssegmente 32f zwischen den aufeinanderfolgenden Leitschaufelkränzen 16 vorgenommen, wie es Fig. 10 zeigt. Die Dichtungssegrnente 32' umgeben nicht dargestellte Laufschaufelkränze des Rot tors und dichten mit letzteren die entsprechenden Ringspalte ab, wobei die Lage der Laufschaufelkränze durch strichpunktierte
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Linien angedeutet ist, ebenso wie dies für die Leitschaufelkranz durch, strichpunktierte Linien in Fig. 10 vorgenommen iat, "wobei die Reihenfolge der in Strömungsrichtung des Arbeitsmediums aufeinanderfolgenden Leit- und Laufschaufelkränze L1, R1, L2, R2, L3 und R3 ist. Die äußeren Bogenstücke 24' der Leitschaufelkränze L2, L3 und die Dichtungssegmente 32' der Lauf schaufelkränze R29 R3 sind so ausgebildet und angeordnet, daß der Durchmesser ihres Innenumfangs in Strömurigsrichtung anwächst. Die inneren Bogen·= stücke 26 der Leit schaufelkränze L2, L3 sind mit radial eiwärts gerichteten Ringflan "hen 34 versehen, welche mit zugehöriges Dichtungselementen (entsprechend Fig. 2) zusammen arbeiten»
WfeesFig. 10 insb. zeigt, sind zwischen den einander benachbarten äußeren Bogenstücken 24' und auch zwischen den einaBder benachbar ten Dichtungssegmenten 32* jeweils axiale Dichtungaelemente 42' und radiale Dichtungselemente 44' angeordnete Es ist jedoch auch möglich, diese Dichtungselemente 44', 42' nur zwischen den äußeren Bogenstücken 24' anzuordnen, wenn auch die Abdichtung im dargestellten Ausführungsbeispiel besonders günstig ist.
Zur Verdeutlichung der Ausbildung und Anordnung der axialen und radialen Dichtungselemente 42', 44' ist in Fig. 11 die Fuge zwischen aneinanderstoßenden Dichtungssegmenten 32f des Laufschaufel kränzes R2 aus Fig. "10 näher dargestellt; diese Darstellung gilt sinngemäß zur Verdeutlichung der Ausbildung und Anordnung der Dichtungselemente zwischen den äußeren Bogenstücken 24! und den übrigen Dichtungssegmenten 32'. Jede Grenzfläche der Segmente 32' weist eine Wut 46' zur Aufnahme des axialen Dichtungselement^ 42'auf und eine Nut 48' zur Aufnahme des radialen Dichtungseleuientes 44'. Die Nuten 46', 48' schneiden einander.
Das axiale Dichtungselement 42' ist sinngemäß zu Fig. 5 und 6 ein länglicher, im wesentlichen flacher Metallstreifen mit einem rechteckigen Einschnitt 50' (Fig. 12). Die Stärke des Metallstreifens 42' ist aus Fig. 11 ersichtlich.
Fig. 13 zeigt, daß das radiale Dichtungselement 44' ebenfalls
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ein im wesentlichen flacher Metallstreif en ist. Dieser hat jedoch . einen Vorsprung "bzw. eine Zunge 52f an eiaer Schmalseite. Die "Stärke des Streif sas 44' ist gleichfalls aas l?ige 3 erkennbar,
Das axiale Dichtungseleiaeiat 42 s verläuft wesentlich in axialer Richtung.innerhalb der Fuge zwischen den !jeweiligen s einander benachbarten Dichtiaagssegmentea 52 s oder äußeren Bogenstücken 24f und ist in entepreelienäea LiLngsnuten 463 gelag@rta Bas rad5,ale Dichtungselement 44° ergtreelrfe sioh » abgesehen von seiner Ausdehnung in UmfangsEiohtisag =» mit seiner zweites Aoadehuungsrich.-tung radial ,und 'sivar iibe^ die lage gwiacb.®D edaaBäer "benachbarten DichtungssGgmenten 325 bzw«, Bogenstückea 245 8 Dieses Dichtungselement 44 ist in entsprechenden Radialsutea 48s gelagert. Diese einander kreuzenden Dichtungselemente 42', 489 verhindern ita Bereich der äußeren Bogenstücke 24' bzw, der Ringaegmente 32' sinngemäß einen unerwünschten Durchtritt des Arbeitsmediiams in axialer und radialer Richtung durch die Fugen bzw» Spalte.
Fig. 11 zeigt, daß das axiale Dichtungselement 42 in seiner Lage formschlüssig innerhalb der Nut 46 durch die Zunge 52' des radialen Dichtungselementes 44 gehalten ist, welche Zunge 52' in den Ausschnitt 50' eingreift. Das radiale Dichtungselement 44' wiederum ist in seiner Nut 48' für Montagezwecke an einigen Punkten 54 mittels Körnerschlag o. dgl, verstemmt, und zwar im Bereich der oberen Nutkanten. Innerhalb der Nuten 46', 48' ist nur ein kleines Spiel für die Dichtungselemente 42', 441 vorgesehen. Nach dem die Dichtungssegmente und äußeren Bogenstücke 32', 24' in TJmf angsrichtung aneinandergereiht sind innerhalb der Aufnahmeringnuten des Leitschaufel trägers 12, halten sich die. Dichtungeelemente 42', 44' gegenseitig. Die Zunge 52' greift in den Ausschnitt 50' des axialen Dichtungselementes 42' ein und hält dieses Dichtungselement in seiner Lage. Das radiale Dichtungselement 44' wiederum ist in der einen radialen Richtung durch da^ axiale Dichtungselement 42 J. gegen Herausfallen gesichert und in der anderen radialen Richtung durch den Leitschaufelträger 12 im montierten Zustand.
Aus Vorstehendem ergibt, daß.durch die Erfindung ein Dichtungo«
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syätem geschaffen worden ist, welches sich in Gasturbinen mit • radial-zentrisch-wärmebeweglich gelagerten Ireisringausschnitteii für leitsehaufelkränze und Bichtungssegmente harmonisch ohne zusätzlichen Raumaufwand einpaßt und die Wärmebeweglichkeit. nicht behindert. Die Mchtungselemente lassen sich für die Stoßfugen der radial innenliegenden und/oder radial außealiegeaden Bog©nstücke der Ereisringausschnitte verwenden ebenso wie für die" 3Fm= gen zwischen einander benachbarten Dichtungssegaentea am Außenumfang der liaufschaufelkränze. Auf diese Weise wird in Ergänzung zur Ringspalt dichtung zwischen dem AuBenumfang äes -Rotors und mit ihnen zusammen arbeitenden H.ehtungssereiltes ©ine sehr 'same Fugenabdichtung geschaffen. Es ist ams Figo 5 nand 6 ersichtlich iaß die axialen Dichtungse'lemente zwischen den Jeweils aneinanderstoßenden Bogenstücken in Nuten, bzw« Fugen angeordnet sindj, zur Rotoraehse schräg verlaufen, und daß diese Dichtungselement β unter entsprechender Schrägung ihre Enden Parallelogramingestalt aufweisen.
16 Ansprüche
13 Figuren
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Claims (16)

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    Patentan s ρ r ü c h e
    Gasturbine der Axialbauart9 bestehend aus einem Gehäuse mit Leitschaufelkränze halterndem Leitschaufelträger und einem Rotor mit Laufschaufelkränsen, mit einem zwischen Gehäuse und Rotor begrenzten Ringkanal, in welchem die Leit- und Lauf schaufelkränze unter Bildung von Schaufelstufen axial aufeinanderfolgend angeordnet sind, wobei der Leitschaufelträger aus ring- oder hohlzylinderförmigen Gehäuseteilen besteht und an seinem inneren Umfang jeweils mehrere Leitschaufeln umfassende Leitschaufelgruppen in Form von in Umfangsrichtung aneinandergereihten Kreisringausschnitten angeordnet sind, welche jeweils ein äußeres und inneres Bogenstück aufweisen, zwischen denen die Leitschaufeln gehalten sinds und wobei zwischen dem inneren Umfang der inneren Bogenstiieke und den· gegenüberliegenden Umfangsflächen des Rotors Ringspaltdichtungen vorgesehen sind9 dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen aneinanderstoßenden Bogenstücken gebildeten Pugen durch in Umfangsrichtung sich erstreckende Dichtungselemente gegen Durchtritt des Arbeitsmediums abgedichtet und die Dichtungselemente in ihrer Lage durch Haltemittel gesichert sind.
  2. 2. Gasturbine nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungseletnente als Metallstreifen oder -leisten ausgebildet sind, welche in mindestens einer zugehörigen Hut der jeweils aneinanderstoßenden Bogenstücke angeordnet sind.
  3. 3c Gasturbine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungselemente in ihrer zweiten Ausdehnungsrichtung sich wesentlich axial erstrecken (axiale Dichtungseleniente) und gegen radialen Durchtritt des Arbeitsmediums abdichten.
  4. 4. Gasturbine nach, einem der Ansprüche 1 und 2* dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungselemente in ihrer zweiten Ausdehnungsrichtung sich wesentlich radial erstrecken (radiale Dichtungselemente) und gegen axialen Durchtritt des Arbeits-
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    mediums abdichten.
  5. 5. Gasturbine nach, einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungselemente in den Fugen zwischen aneinanderstoßenden inneren Bogenstücken angeordnet sind.
  6. 6. Gasturbine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- , zeichnet, daß die Dichtungselemente in den Fugen zwischen aneinanderstoßenden äußeren Bogenstücken angeordnet sind.
  7. 7. Gasturbine nach den Ansprüchen 2 bis At dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten der in der jeweiligen Fuge angeordneten axialen und radialen Dichtungselemente und dementsprechend die Dichtungselemente selbst einander kreuzen.
  8. 8. Gasturbine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in der jeweiligen Fuge angeordneten axialen und radialen Dichtungselemeflte miteinander verriegelt sind.
  9. 9. Gasturbine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eines der miteinander verriegelten Dichtlingselemente einen Ausschnitt aufweist und das andere eine Zunge, welche in den Ausschnitt eingreift.
  10. 10. Gasturbine nach Anspruch 9t dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Dichtungselemente zwischen den jeweils aneinanderstoßenden Bogenstücken in Nuten bzw. Fugen angeordnet sind, welche zur Rotorachse schräg verlaufen, und daß dieee Dichtungselemente unter entsprechender Schrägung ihre Enden Parallelogrammgestalt aufweisen.
  11. 11. Gasturbine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitschaufelträger zumindest aus 2 Hälften mit axialer Teilfuge besteht und die äußeren Bogenstücke in Umfangsrichtung gleitbar im Leitschaufelträger gehalten sind, und daß die Bogenstücke an Flanschen mit axial gerichteten Ringvorsprüngen bzw. -nuten versehen sind und der Leitschaufelträger mit
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    entsprechend axial orientierten Ringnuten bzw. -vorsprängen in Eingriff mit den Ringvorsprüngen bzw. -nuten der Bogenstücke bringbar ist.
  12. 12. Gasturbine nach. Anspruch. 11 sowie 8 oder 9, dadurch, gekennzeichnet, daß in den Fugen zwischen den äußeren Bogenstücken die axialen Dichtungselemente durch, die radialen Dichtungselemente in ihrer,Lage gehalten sind und die radialen Dichtungselemente durch die axialen Dichtungselemente und - nachdem die Bogenstücke in den Leitschaufelträger eingesetzt sind - auch durch den Leitschaufelträger gehalten sind.
  13. 13. Gasturbine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Dichtungselemente zwecks Halterung bei der Montage, d. h. bis zur Herstellung der Formschlußsieherung, durch Verstemmen vorläufig in ihrer Lage gesichert sind, z. B. durch Körnerschlag im Bereich ihrer oberen ETutkanten.
  14. 14. Gasturbine nach Anspruch 5, bei welcher die inneren Bogenstücke mit radial einwärts gerichteten Planschen zur Halterung von Ringspaltdichtungselementen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß radiale Dichtungselemente in den Fugen zwischen den aneinanderstoßenden Flanschen angeordnet sind.
  15. 15. Gasturbine nach Anspruch 14 sowie 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß das radiale Dichtungselement durch einen das Dichtungselement und die anliegenden Flansche durchdringenden Sicherungsstift in seiner Lage gesichert ist und seinerseits das' axiale Dichtungselement gegen Verschieben sichert.
  16. 16. Gasturbine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den axialen Zwischenräumen, welche zwischen den die Leitschaufeln halternden Bogenstücken aufeinanderfolgender Leitschaufelkränze und am äußeren Umfang der Laufschaufelkränze angeordnet sind, in Timfangsrichtung aneinandergereihte Dichtungssegmente nach Art der äußeren Bogenstücke am Leitschaufelträger gelagert und zur Abdichtung der Fugen zwischen, den
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    aneinanderstoßenden DichtungsSegmenten die gleichen DichtungBelemönte wie für die Bogenstücke verwendet sind.
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