DE102021106625A1 - Verfahren zur sensorischen Erfassung einer Bewegung der Innenfläche eines Kleidungstücks - Google Patents

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur sensorischen Erfassung einer Bewegung eines Kleidungstücks, sowie eine Vorrichtung zur sensorischen Erfassung einer Bewegung der Innenfläche eines Kleidungsstücks gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 9.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur sensorischen Erfassung einer Bewegung, insbesondere der Innenfläche eines Kleidungstücks, sowie eine Vorrichtung zur sensorischen Erfassung einer Bewegung, insbesondere der Innenfläche eines Kleidungsstücks gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 9.
  • Bisher bekannte Spielekonsolen basieren lediglich auf einer Erfassung einer Bewegung von Controllern, insbesondere von in die Hand zu nehmenden und beweglichen Controllern, wie sie beispielsweise in einer Spielekonsole der Firma Nintendo unter dem Markennamen „WI“ vermarktet wird.
  • Diese Controller funktionieren über ein händisches Bewegen entlang eines von einem Detektor aufgespannten Koordinatensystems, wobei die Bewegung entsprechend über einen Sensor detektiert wird und auf einem entsprechenden Bildschirm dargestellt wird. Insofern wird insbesondere im Sinne einer Bildschirmaugmentierung ein Hintergrundbildschirm mit einem Bewegungsbildschirm (also welcher die Bewegung des Controllers anzeigt) überlagert.
  • Alternativ oder zusätzlich wird die entsprechende Bewegung in einen dargestellten Videospielzusammenhang, insbesondere in einem szenischen Zusammenhang eingespielt.
  • Bereits bekannte Vorrichtungen bilden jedoch keine Basis zur Erfassung der Bewegung der Innenfläche eines Kleidungsstücks ab.
  • Insofern ist im Sinne der Anmeldung in zumindest einer Ausführungsform zunächst ein Controller nicht im Sinne der Innenfläche eines Kleidungsstücks aufzufassen. Ein Kleidungsstück ist daher im Sinne der vorliegenden Anmeldung in zumindest einer Ausführungsform ein solches Element, welches mittels mechanischer Befestigung an dem menschlichen Körper befestigbar ist, und zwar insbesondere im Sinne eines Gamingsuits, das heißt also, eines Anzugs oder Anzugsteils, welches von dem Benutzer angezogen wird. Dies unterscheidet die vorliegende Erfindung in zumindest einer Ausführungsform von einem handelsüblichen Controller.
  • Sofern man alternativ oder zusätzlich das hier beschriebene Innen- und/oder Aussenfläche eines Kleidungsstück tatsächlich als ein Controller auffassen sollte, unterscheidet sich die vorliegende Erfindung jedoch insbesondere durch den oben genannten Stand der Technik auch dadurch, dass ein Sensor, welcher an oder in dem Kleidungsstück verbaut ist, einen Druck, eine Feuchtigkeit und/oder eine Temperatur einer Oberfläche, insbesondere einer Haut, des Trägers des Kleidungsstücks misst, wobei der Sensor mechanisch fest mit der Innen- und/oder Aussenflläche des Kleidungsstücks verbunden ist, sodass die gemessen Druck-, Feuchtigkeits- und/oder Temperaturwerte der Oberfläche mit dem Abbild des auf dem Bildschirm dargestellten Benutzers überlagert werden.
  • Zum Beispiel steht hierzu eine Oberfläche des Sensors in direktem Kontakt mit der Hautoberfläche des Benutzers. Alternativ ist jedoch auch denkbar, dass zwischen der Hautoberfläche des Benutzers und der Oberfläche des Sensors zumindest eine Abstandschicht- und/oder Abstandselement, wie zum Beispiel eine Stoffschicht, angeordnet ist. In dieser Version ist der Sensor und/oder eine Verarbeitungsprozessor des Sensors so konfiguriert, dass trotz des Abstandes zu der Oberfläche der Haut über die gemessenen Werte Rückschlüsse über die tatsächlichen Messwerte direkt auf der Hautoberfläche getätigt werden können. Hierzu kann in dem Verarbeitungsprozessor eine entsprechende an die Abstandsschicht- und/oder das Abstandselement hinterlegte Konkordanztabelle hinterlegt sein, welche die direkt an der Hautoberfläche gemessenen oder zu vorherrschenden Werte mit den tatsächlich auf Abstand gemessenen Werten vergleicht und in Bezug setz. Denkbar ist somit, dass die Temperatur an der der Haut abgewandten Stoffseite (= Abstandsschicht) niedriger ist als die tatsächliche Oberflächentemperatur der Haut, jedoch auf Basis der hinterlegten Tabellenwerte auf die tatsächliche Oberflächentemperatur der Haut rückgeschlossen werden kann ohne dass der Sensor in direktem Kontakt mit der Hautoberfläche käme.
  • Das hier beschriebene „Abbild des Benutzers“ ist eine skalierte Eins zu Eins oder Eins zu X oder rein schematische Abbildung des Benutzers auf dem Bildschirm.
  • Auch kann eine entsprechende Überlagerung der gemessenen Werte lediglich im Hintergrund erfolgen, sodass der Bewegungsdetektor der vorliegenden Erfindung lediglich die entsprechenden Druck-, Feuchtigkeits- und/oder Temperaturwerte misst und diese in Form eines anderen Abbildes, zum Beispiel in Form einer Farb- und/oder Auflösungskodierung in das Bild des spielenden Benutzers einspielt oder zumindest davon abhängig macht.
  • Das hier beschriebene Verfahren zur sensorischen Erfassung einer Bewegung der Innenfläche eines Kleidungsstücks, insbesondere zumindest eines Teils eines Gamingsuits, umfasst daher zunächst ein Erfassen einer Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstücks durch zumindest einen Bewegungsdetektors in einem Detektionsgerät, welches die Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstücks auf dem Bildschirm darstellt, sodass die Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstücks innerhalb eines festgelegten Koordinatensystems nachverfolgt wird, und wobei zur Nachverfolgung der Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstücks, dieses zumindest einen Sensor umfasst.
  • Der hier beschriebene Sensor ist erfindungsgemäß, wie obig bereits dargestellt, ein solcher Sensor, welcher einen Druck, eine Feuchtigkeit und/oder eine Temperatur einer Oberfläche, insbesondere einer Haut des Trägers des Kleidungsstücks, misst, und wobei der Sensor mechanisch fest mit der Innenfläche des Kleidungsstück verbunden ist, sodass die gemessenen Druck- und Feuchtigkeits- und/oder Temperaturwerte der Oberfläche mit dem Abbild des auf dem Bildschirm dargestellten Benutzers überlagert werden.
  • Denkbar ist, dass nicht nur der Benutzer Eins zu Eins oder schematisch und/oder skaliert auf dem Bildschirm dargestellt wird, sondern gleichzeitig in einem entsprechenden Farb- und/oder Auflösungskodierung entsprechende Temperaturwerte mit dem Abbild überlagert werden, sodass der Spieler auch optisch stets darüber informiert ist, welche Druck-, Feuchtigkeits- oder Temperaturwerte an entsprechenden gemessenen Stellen des Gamingsuits vorherrschen.
  • Bei einem Teil eines Gamingsuits kann es sich um einen Handschuh, eine Wadenbedeckung, einen Wadenüberzug, einen entsprechenden Oberschenkelbedeckung oder -überzug oder um einen Teil oder eine ganze Hose handeln. Auch ist eine Oberflächenbedeckung des Oberkörpers, insbesondere der Hände und der Brust denkbar, sodass zum Beispiel ein oberer Teil des Gamingsuits in Form eines Pullovers oder eines Hemdes ausgebildet ist, in welchem der zumindest eine Sensor verbaut und angeordnet ist, und zwar so, dass Druck-, Feuchtigkeits- und Temperaturwerte einer Oberfläche, insbesondere einer Haut, des Trägers des Kleidungsstücks zeitabhängig und/oder permanent und/oder in gewissen Zeitabschnitten und/oder Intervallen gemessen werden.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform werden mittels der gemessenen Werte ein Bewegungsablauf und/oder eine Geschwindigkeits- sowie Bewegungsamplitudenmessung.des Benutzers, insbesondere in einem Koordinatensystem vor dem Bildschirm über einen vorgegebenen Zeitraum gespeichert und/oder auf dem Bildschirm dargestellt. Zum Beispiel wird hierzu zumindest einem Sensor eine Sensorkoordinate zugeordnet, sodass über die Messung eines oder mehrerer der oben genannten Messwerte die Bewegung innerhalb dieses Koordinatensystems gemessen wird.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird die Messung der entsprechenden Messwerte (also Druck, Feuchtigkeit und/oder Temperatur) an das Detektionsgerät gesendet, sodass über eine Farb- und/oder Auflösungskodierung die gemessenen Werte auf dem Bildschirm dargestellt werden. Dies kann im Sinne einer Farbtemperaturdarstellung ähnlich oder genau wie im Falle einer Infrarotmessung der Oberflächentemperatur des Benutzers und einer darauf folgenden Farbtemperaturdarstellung erfolgen. Alternativ oder zusätzlich können die entsprechenden Werte auch, wenn diese nicht auf dem Bildschirm dargestellt werden, mit der Bewegung des Benutzers und/oder dem Abbild des Benutzers überlagert werden.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird die Darstellung mit einer virtuellen Darstellung des Benutzers überlagert, sodass die Messwerte einer gewählten Kodierung an dem Benutzer dargestellt werden.
  • Bei der Kodierung kann es sich um eine rechnerische Übersetzung der gemessenen Druck-, Temperatur- und/oder Feuchtigkeitswerte in rechnerische Werte, zum Beispiel mittels einer entsprechenden Umrechnungsformulierung auf Basis einer Software, handeln, die jedoch an dem entsprechenden Bildschirm darstellbar ist.
  • Zum Beispiel können die einzelnen Messwerte mit von dem Bewegungsdetektor, welcher insbesondere auch eine optische Kamera umfassen kann, erfasst werden, sodass die einzelnen Messwerte mit den durch eine solche optische Kamera erfassten Silhouette des Benutzers auf den Bildschirm Eins zu Eins oder Eins zu X skaliert oder schematisch dargestellt werden.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst der Bewegungsdetektor eine elektronische Schaltung, die ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus: Fernsehschaltungen; Satelliten-TV-Empfänger-Schaltung; Kabelfernsehempfänger-Schaltung; VCR-Schaltung; DVD-Player-Schaltung; Computer-Schaltungen; CD-Player-Schaltungen; Schaltung für Musikempfänger; IPTV-Fernseh- und/oder Empfängerschaltungen; Schaltung für Spiele; Hausautomatisierungsschaltungen; Empfängerschaltungen.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst der Bewegungsdetektor zumindest einen Prozessor.
  • Dies kann heißen, dass der Bewegungsdetektor nicht nur die einzelnen Werte misst, sondern zusätzlich auch entsprechend rechnerisch prozessiert.
  • Bei dem Bewegungsdetektor kann es sich, generell, um einen solchen handeln, welcher also nicht nur eine Bewegung des entsprechenden Benutzers detektiert, sondern welcher auch die entsprechenden obig genannten Messwerte misst und erfasst.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst das Verfahren zur sensorischen Erfassung einer Bewegung eines Kleidungstücks zumindest einen Sensor zur Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit und/oder Temperatur, wobei der Sensor zumindest einen Kondensator mit zumindest zwei Elektroden umfasst, welche, insbesondere in einer horizontalen Richtung, entlang eines und auf einem, insbesondere flexiblen, Trägermaterial zueinander angeordnet sind, wobei zwischen den Elektroden zumindest eine dielektrische Schicht angeordnet ist.
  • Die horizontale Richtung ist vorzugsweise eine Haupterstreckungsrichtung des flexiblen Trägermaterials.
  • „Flexibel“ heißt in diesem Zusammenhang, dass das Trägermaterial zumindest stellenweise biegsam und damit elastisch ist.
  • Insbesondere kann es sich bei dem Trägermaterial um einen Webstoff oder um einen sonstigen Bekleidungsstoff, wie zum Beispiel ein Polyester handeln.
  • Die dielektrische Schicht beabstandet damit die beiden Elektroden in einer horizontalen und/oder in einer dazu senkrechten Querrichtung.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist auf einer dem Trägermaterial abgewandten Seite zumindest eine Elektrode und/oder der dielektrischen Schicht zumindest stellenweise, zumindest eine, zumindest teilweise feuchtigkeitsdurchlässige und/oder feuchtigkeitsabsorbierende Feuchteschicht angeordnet, wobei somit die zumindest eine Elektrode und/oder dielektrische Schicht in einer Querrichtung zwischen dem Trägermaterial und der Feuchteschicht angeordnet sind, sodass eine Kapazität durch die auf die dielektrische Schicht zumindest teilweise treffende Feuchtigkeit, zumindest teilweise verändert, wobei eine Verarbeitungseinheit dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist diese Änderung zu messen und/oder zu speichern, sodass ein kapazitiver Feuchtesensor entsteht.
  • Ein kapazitiver Feuchtesensor ist im Prinzip ein Kondensator, dessen Dielektrikum vorzugsweise aus einem hygroskopischen Polymerschicht besteht, die entsprechend der Feuchtigkeit der Umgebungsluft Feuchtigkeit aufnimmt (absorbiert) oder abgibt (desorbiert) bis ein Gleichgewichtszustand (Diffusionsgefälle ist = 0) erreicht ist. Dabei verändert sich die Dielektrizitätskonstante des Polymermaterials als Funktion eines Feuchtegehalts.
  • Die Aufgabe der Verarbeitungseinheit besteht unter anderem darin, vorzugsweise auch aus einer gemessenen Umgebungstemperatur und dem feuchtigkeitsabhängigen Kapazitätswert des Sensors die relative Feuchte möglichst genau zu ermitteln. Dabei kann die Verarbeitungseinheit an der Kleidungsstückaussen- und/oder innenfläche angebracht und befestigt werden. Die Aussenfläche kann dabei diejenige Fläche des Kleidungsstücks sein, welche das Kleidungsstück endgültig nach aussen abschließt. Die Innenfläche kann eine der Aussenfläche abgewandete Fläche innerhalb des Kleidungsstücks sein.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst die Vorrichtung zur Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit zumindest einen Sensor zur Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit, wobei der Sensor zumindest einen Kondensator mit zumindest zwei Elektroden umfasst, welche insbesondere in einer horizontalen Richtung entlang eines und auf einem insbesondere flexiblen Trägermaterial zueinander angeordnet sind, wobei zwischen den Elektroden zumindest eine dielektrische Schicht angeordnet ist.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist auf eine dem Trägermaterial abgewandten Seite zumindest eine Elektrode und/oder dielektrische Schicht zumindest stellenweise, zumindest eine, zumindest teilweise feuchtigkeitsdurchlässige und/oder feuchtigkeitsabsorbierende Schicht (= Feuchteschicht) angeordnet, wobei somit die zumindest eine Elektrode und/oder dielektrische Schicht in Querrichtung zwischen dem Trägermaterial und der Feuchteschicht angeordnet sind, sodass eine Kapazität durch die auf die dielektrische Schicht zumindest teilweise treffende Feuchtigkeit, zumindest teilweise verändert wird, wobei eine Verarbeitungseinheit dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist diese Änderung zu messen und/oder zu speichern, sodass ein kapazitiver Feuchtesensor entsteht.
  • Die Feuchteschicht kann mit einem dielektrischen Material gebildet sein. Das Material der Feuchteschicht kann verschieden von dem Material der wasserundurchlässigen Schicht sein.
  • Unter „feuchtigkeitsabsorbierender Schicht“ kann in Zusammenhang der vorliegenden Anmeldung eine zumindest teilweise Aufnahme von Feuchtigkeit aus einem Umgebungsmedium in die Schicht selbst verstanden werden. Unter einer Feuchtigkeit kann daher eine gasförmige, oder Tröpfchenphase in dem Umgebungsmedium verstanden werden. Die Feuchtigkeit kann in der Umgebungsluft oder einem sonstigen Umgebungsmedium der Schicht enthalten sein.
  • Der Wasser- oder Flüssigkeitsgehalt von Luft wird im Allgemeinen als Luftfeuchtigkeit bezeichnet. Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt an, wieviel Wasser- oder Flüssigkeitsdampf in der Volumeneinheit des Gasgemisches enthalten ist; Maßeinheit: g Wasser (oder sonstigen Flüssigkeit)·m-3. Die relative Luftfeuchtigkeit ist der Quotient aus der bei einer bestimmten Temperatur im Gas vorhandenen Flüssigkeitsdampfmenge und der bei der gleichen Temperatur möglichen Sättigungsmenge an Flüssigkeitsdampf. Gewöhnlich wird die relative Luftfeuchte in Prozent (%) angegeben. Hierzu wird der Quotient mit 100 multipliziert. Ist die Luft gesättigt, d. h. die relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 100 %, ist ein Teil der Flüssigkeit in der Luft flüssig. Man bezeichnet in diesem Falle das dazugehörige Flüssig-Gas-Stoffgemisch als Dunst oder Nebel.
  • Der Ausdruck Feuchtigkeit oder Feuchte kann das Maß der Anwesenheit von Wasser oder einer anderen Flüssigkeit in oder an einem Material (z. B. Textilien) oder einer Substanz oder in einem Gas oder in einem Raum sein.
  • Die der hier beschriebene feuchtigkeitsabsorbierende Feuchteschicht kann sich daher von einer, insbesondere lediglich flüssigkeitsabsorbierenden (Feuchte)Schicht, unter anderem dadurch unterscheiden, dass die feuchtigkeitsabsorbierende Feuchteschicht aus einem Material gefertigt ist, welche neben der Adsorption von Flüssigkeit zudem auch in dem Umgebungsmedium enthaltene Feuchtigkeit absorbiert. Denkbar ist jedoch auch, dass die feuchtigkeitsabsorbierende Feuchteschicht lediglich eine Feuchtigkeit im Umgebungsmedium der Schicht absorbiert und daher keine Flüssigkeit absorbieren kann.
  • Der Sensor und/oder die Verarbeitungseinheit können mittels einer Batterie oder einer Festnetzstromversorgung mit elektrischer Energie versorgt werden.
  • Alternativ oder zusätzlich ist die Erzeugung von elektrischer Energie zur Versorgung des Sensors und/oder Verarbeitungseinheit mittels sogenannten „Energy Harvesting“ möglich.
  • Als Energy Harvesting (wörtlich übersetzt Energie-Ernten) bezeichnet man die Gewinnung kleiner Mengen von elektrischer Energie aus Quellen wie Umgebungstemperatur, Vibrationen oder Luftströmungen für mobile Geräte mit geringer Leistung. Die dafür eingesetzten Strukturen werden auch als Nanogenerator bezeichnet. Energy Harvesting vermeidet bei Drahtlostechnologien Einschränkungen durch kabelgebundene Stromversorgung oder Batterien.
  • Möglichkeiten des Energy Harvesting:
    • • Piezoelektrische Kristalle erzeugen bei Krafteinwirkung, beispielsweise durch Druck oder Vibration, elektrische Spannungen. Diese Kristalle können an oder auf dem Trägermaterial angeordnet sein.
    • • Thermoelektrische Generatoren und pyroelektrische Kristalle gewinnen aus Temperaturunterschieden elektrische Energie. Diese Generatoren können an oder auf dem Trägermaterial angeordnet sein.
    • • Über Antennen kann die Energie von Radiowellen, eine Form von elektromagnetischer Strahlung, aufgefangen und energetisch verwendet werden. Ein Beispiel dafür sind die passiven RFIDs. Diese Antennen können an oder auf dem Trägermaterial angeordnet sein.
    • • Photovoltaik, elektrische Energie aus der Umgebungsbeleuchtung.
    • • Osmose.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist der Sensor zusätzlich ein kapazitiver Drucksensor, wobei die Verarbeitungseinheit zusätzlich dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist, eine durch äußeren Druck verursachte Kapazitätsänderung des Kondensators zu messen und/oder zu speichern.
  • Grundsätzlich handelt es sich bei einem kapazitiven Sensor also um einen Sensor, welcher auf Basis der Veränderung der elektrischen Kapazität eines einzelnen Kondensators oder eines Kondensatorsystems arbeitet. Die Beeinflussung der Kapazität durch die zu erfassende Größe kann dabei auf verschiedene Arten erfolgen, die primär durch den Verwendungszweck bestimmt ist.
  • Ein kapazitiver Sensor basiert unter anderem darauf, dass zwei Elektroden, einer davon kann die zumessende Oberfläche sein, die „Platten“ eines elektrischen Kondensators bilden, dessen Kapazität oder Kapazitätsänderung gemessen wird, die folgendermaßen beeinflusst werden kann:
    • - Eine Platte wird durch den zumessenden Effekt verschoben und/oder verformt, wodurch sich der Plattenabstand und damit die elektrische messbare Kapazität ändern.
    • - Die Platten sind starr und die Kapazität an Sich ändert sich dadurch, dass ein elektrisch leitendes Material oder ein Dielektrikum in unmittelbare Nähe gebracht wird.
    • - Die wirksame Plattenfläche ändert sich, indem die Platten wie bei einem Drehkondensator gegeneinander verschoben werden.
  • Um auch kleine Veränderungen besser detektieren zu können kann die eigentliche Messelektrode häufig mit einer Schirmelektrode umgeben sein, die den inhomogenen Randbereich des elektrischen Feldes von der Messelektrode abschirmt, dadurch ergibt sich zwischen Messelektroden üblicherweise geerdeter Gegenelektrode eine annähernd paralleles elektrisches Feld mit der bekannten Charakteristik eines idealen Plattenkondensators.
  • Ein kapazitiver Drucksensor ist insbesondere ein solcher bei dem die Kapazitätsänderung infolge des Durchbiegens einer Membran und der resultierenden Änderung des Plattenabstands als Sensoreffekt ausgewertet wird. Zum Beispiel handelt es sich bei der Membran um das oben genannte Dielektrikum oder aber um die einzelnen Kondensatorelektroden, welche insbesondere in Form einer Platte ausgeführt sein können. Mit anderen Worten ist in einer derartigen Ausführungsform in neuartiger Art und Weise ein kapazitiver Feuchtesensor mit einem kapazitiven Drucksensor kombiniert, jedoch ohne dass diese Bauteile voneinander getrennte Elemente oder zwei separate Sensoren bildeten, sondern es handelt sich bei vorliegender Ausführungsform um ein „Two in One“-Konzept, in welchem der gleiche Sensor sowohl als Feuchtesensor als auch als Drucksensor fungiert.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform handelt es sich bei dem Trägermaterial um einen Webstoff, insbesondere in welchem elektrische Leiterbahnen zur elektrischen Kontaktierung des Sensors und der Verarbeitungseinheit eingewoben sind, wobei die Verarbeitungseinheit auch außen angebracht und befestigt werden kann
  • Bei einem Webstoff handelt es sich im Sinne der Erfindung daher um ein Gewebe, welches manuell oder maschinell auf Basis von einzelnen Fäden gewebt wurde.
  • Die elektrischen Leiterbahnen können in einem Gewebe daher zusätzlich neben den üblichen Fasern und Gewebesträngen integriert sein oder aber einzelne Gewebestränge, welche das Gewebenetz ausbilden ersetzen.
  • Je nach Abstand und Eigenschaften der einzelnen Fäden (hochgedreht, bauschig, usw.) können ganz lockere Gewebe, wie Verbandgewebe oder Dichtegewebe wie Brokatstoff entstehen. Längselastisch werden Gewebe durch, als Kettenfäden eingesetzte Gummifäden (mehr Bändern verwendet) oder Kräusel- und Bauschgarne verwendet. Sie werden gespannt, verarbeitet und ziehen sich im Ruhezustand zusammen. Bauschgarne bestehen aus texturierten, also gekräuselten synthetischen Fasern. Die Kräuselung verändert die Eigenschaften der synthetischen Fasern. Die darauf gesponnenen Garne sind sehr elastisch und voluminös und haben eine gute Wärmedämmung.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist zumindest eine Elektrode und/oder dielektrische Schicht auf dem Trägermaterial oder auf einer auf dem Trägermaterial angeordneten, insbesondere wasserundurchlässigen Schicht aufgedruckt oder mittels eines Dünnschichtverfahrens aufgebracht.
  • Dies heißt, dass zumindest ein Element, vorzugsweise sowohl die Elektrode als auch die dielektrische Schicht, auf dem Trägermaterial oder einer zwischen dem Sensor und dem Trägermaterial aufgebrachten vorzugsweise elektrisch nicht leitfähigen, weiter vorzugsweise wasserundurchlässigen Schicht mittels eines Druckverfahrens aufgedruckt.
  • Bei dem Druckverfahren kann es sich zum Beispiel um ein Inkjetverfahren handeln.
  • Zum Beispiel ist die Verarbeitungseinheit in der gleichen Weise wie der Sensor auf das Trägermaterial aufgebracht, wobei die Verarbeitungseinheit auch außen angebracht oder befestigt werden kann. Hierzu ist vorstellbar, dass auch die Verarbeitungseinheit, zumindest jedoch eine, insbesondere leitende, Schicht der Verarbeitungseinheit auf das Trägermaterial zum Beispiel aufgedruckt ist. Die Datenkommunikation zwischen der Verarbeitungseinheit und dem Sensor kann dann über die oben genannten Leiterbahnen entstehen. Diese Leiterbahnen können zumindest teilweise, vorzugsweise jedoch vollständig, in den Webstoff eingewoben sein oder sogar einzelne Fasern des Webstoffs selbst ausbilden.
  • Zum Beispiel ist zumindest eine Elektrode flächig ausgeführt. Das heißt, dass eine Dicke der Elektrode im Vergleich zu deren Flächenausdehnung vernachlässigbar ist. Eine solche Elektrode kann daher insbesondre mittels eines Druckverfahrens hergestellt werden.
  • Alternativ hierzu kann eine Dicke zumindest einer Elektrode höchstens 5 mm betragen. Hierzu kann das Druckverfahren mehrmals angewandt werden, sodass zumindest zwei, vorzugsweise jedoch dann mehr, Einzeldruckschichten übereinandergestapelt werden. Des Weiteren kann die Elektrode auch mittels eines 3D-Druckverfahrens auf dem Trägermaterial angeordnet sein.
  • 1. Das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling)
  • Alternativbezeichnungen: Fused Filament Fabrication (FFF), Fused Layer Modeling (FLM)
  • Das Verfahren bezeichnet schichtweises Auftragen (Extrusion) eines Materials durch eine heiße Düse. Das Verbrauchsmaterial befindet sich in Form eines langen Drahts (sog. Filament) auf einer Rolle und wird durch die Fördereinheit in einen Druckkopf geschoben, dort eingeschmolzen und auf einem Druckbett ausgebracht. Druckkopf und/oder Druckbett sind dabei in drei Richtungen beweglich. So können Kunststoffschichten schrittweise aufeinander aufgebracht werden.
  • 2. Das SLS Verfahren (Selektives Lasersintern)
  • Im Unterschied zum Sinterverfahren, bei dem Stoffe in Pulverform unter Hitzeeinwirkung miteinander verbunden werden, geschieht dies beim SLS-Verfahren selektiv durch einen Laser (alternativ auch Elektronenstrahl oder Infrarotstrahl). Es wird also nur ein bestimmter Teil des Pulvers miteinander verschmolzen.
  • Dazu wird stets eine dünne Pulverschicht von der Beschichtungseinheit auf dem Druckbett ausgebracht. Der Laser (oder andere Energiequelle) wird nun punktgenau auf einzelne Stellen der Pulverschicht ausgerichtet, um die erste Schicht der Druckdaten auszubilden. Hierbei wird das Pulver an- oder aufgeschmolzen und verfestigt sich anschließend wieder durch geringfügiges Abkühlen. Das nicht aufgeschmolzene Pulver bleibt um die gesinterten Bereiche herum liegen und dient als Stützmaterial. Nachdem eine Schicht verfestigt ist, senkt sich das Druckbett um den Bruchteil eines Millimeters ab. Die Beschichtungseinheit fährt nun über das Druckbett und bringt die nächste Pulverschicht aus. Anschließend wird die zweite Schicht der Druckdaten durch den Laser (oder eine andere Energiequelle) gesintert. So entsteht schichtweise ein dreidimensionales Objekt.
  • 3. Three-Dimensional Printing (3DP)
  • Das 3DP-Verfahren funktioniert sehr ähnlich wie das selektive Lasersintern, doch anstelle einer gerichteten Energiequelle verfährt ein Druckkopf über das Pulver. Dieser gibt winzige Tröpfchen von Bindemittel auf die zugrunde liegenden Pulverschichten ab, die so miteinander verbunden werden. Ansonsten ist dieses Verfahren dem SLS-Verfahren gleich.
  • 4. Stereolithographie (SLA)
  • Anstelle eines Kunststoffdrahts oder Druckmaterials in Pulverform kommen beim Stereolithographie-Verfahren flüssige Harze, sog. Photopolymere, zum Einsatz. Sie werden schichtweise durch UV-Strahlung verhärtet und erzeugen so dreidimensionale Objekte. Dafür wird die Bauplattform im Harzbecken schrittweise abgesenkt. Es gibt auch Varianten (sog. Polyjet-Verfahren) ohne ein ganzes Becken mit flüssigem Harz. Dafür wird ein Epoxidharz tröpfchenweise aus einer Düse aufgebracht und durch einen UV-Laser sofort ausgehärtet.
  • 5. Laminated Object Manufacturing (LOM)
  • Alternativbezeichnung: Layer Laminated Manufacturing (LLM)
  • Das Verfahren basiert weder auf chemischen Reaktionen, noch auf einem thermischen Prozess. Es wird dabei mit einem trennenden Werkzeug (z.B. einem Messer oder Kohlendioxidlaser), einer Folie oder einer Platte (z.B. Papier) an der Kontur geschnitten und schichtweise aufeinander geklebt. So entsteht durch Absenken der Bauplattform ein Schichtobjekt aus geklebten, übereinanderliegenden Folien.
  • Eine oder mehrere wasserundurchlässige Schichten und/oder auch die Feuchteschicht können in derselben Art und/oder Dicke wie die Elektrode aufgebracht werden.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform bedeckt die Feuchteschicht den Kondensator vollständig.
  • Dies kann heißen, dass die Feuchteschicht, nach außen, das heißt in der Querrichtung den Sensor nach außen abgrenzt und abschließt, sodass der Sensor zwischen der Feuchteschicht und dem Trägermaterial angeordnet ist. Gemäß zumindest einer Ausführungsform weist der Sensor zumindest einen weiteren Kondensator auf, welcher in der Querrichtung unter oder über dem Kondensator angeordnet und durch eine weitere wasserundurchlässige Schicht beabstandet von dem Kondensator auf oder unter dieser weiteren wasserundurchlässigen Schicht angeordnet ist, sodass ein Kondensatorenstack entsteht.
  • Der weitere Kondensator kann in der gleichen Weise wie der Kondensator aufgebaut sein und ebenso in einer gleichen Weise wie der Kondensator auf die weitere wasserundurchlässige Schicht angeordnet sein.
  • Mittels eines derartigen Kondensatorenstacks kann die Sensorik ganz besonders einfach verfeinert werden nämlich insofern, als dass denkbar ist das bei zwei den Kondensatorstack ausbildenden Sensoren beide Sensoren die gleichen Aufgaben verrichten, jedoch durch die einzelnen Sensoren jeweilige Messwerte ermittelt werden, die zusammen genommen auf einen Mittelwert schließen lassen. Zum Beispiel wird von jedem der beiden Sensoren jeweils die (relative) Feuchtigkeit der Umgebung gemessen wobei aus diesen beiden Messwerten dann der Feuchtigkeitsmittelwert ermittelt wird. Gleiches kann entsprechend mit der Druckmessung geschehen, sodass die Genauigkeit der gesamten Messung insbesondere einer Kombination der Messungen von (relativer) Feuchtigkeit und dem jeweiligen Druck besonders genau ausgestaltet werden kann.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform bildet die wasserundurchlässige Schicht und/oder die weitere wasserundurchlässige Schicht die dielektrische Sicht zumindest teilweise selbst aus.
  • Dies kann heißen, dass ein anstatt der separaten Positionierung einer dielektrischen Schicht neben der wasserundurchlässigen Schicht und/oder neben der weiteren wasserundurchlässigen Schicht, diese dielektrische Schicht selbst durch die wasserundurchlässige Schicht und/oder die weitere wasserundurchlässige Schicht gebildet ist.
  • Eine derartige Erzeugung der dielektrischen Schicht durch die wasserundurchlässigen Schicht(en) bildet daher ein besonders einfaches und kostengünstiges Herstellungsverfahren zu einer kostengünstigen Vorrichtung.
  • Davon abgesehen kann grundsätzlich vorgesehen sein die Elektroden, die dielektrische Schicht und die wasserundurchlässige Schicht(en) derart zueinander anzuordnen, dass ein elektrischer Kurzschluss in jedem Fall verhindert ist.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform beträgt eine maximale Dicke der Feuchteschicht wenigstens 30 % und höchstens 80 % der maximalen Dicke der wasserundurchlässigen Schicht und/oder der maximalen Dicke der weiteren wasserundurchlässigen Schicht.
  • Dies stellt nicht nur einen besonders flach gebauten Sensor sicher, sondern gewährleistet auch eine besonders schnelle Reaktionszeit auf Feuchtigkeitsveränderungen. Die von außen auf die Feuchteschicht einwirkende Feuchtigkeit muss daher keine großen Strecken zu dem Dielektrikum durchwandern.
  • Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit wobei insbesondere angemerkt sei, dass alle für die obig beschriebene Vorrichtung offenbarten Merkmale auch für das hier beschriebene Verfahren offenbart sind und umgekehrt.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst das Verfahren zu Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit zunächst einen ersten Schritt mittels welchem zumindest ein Sensor zu Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit bereitgestellt wird, wobei der Sensor zumindest einen Kondensator mit zumindest zwei Elektroden, welche, insbesondere in einer horizontalen Richtung entlang eines und auf einem, insbesondere flexiblem, Trägermaterial zueinander angeordnet sind aufweist, wobei zwischen den Elektroden zumindest eine dielektrische Schicht angeordnet ist.
  • Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist auf einer dem Trägermaterialabgewandten Seite zumindest einer Elektrode und/oder der dielektrischen Schicht zumindest stellenweise, zumindest eine, zumindest teilweise feuchtigkeitsdurchlässige und/oder feuchtigkeitsabsorbierende Feuchteschicht angeordnet, wobei somit die zumindest eine Elektrode und/oder die dielektrische Schicht in einer Querrichtung zwischen dem Trägermaterial und der Feuchteschicht angeordnet sind, sodass sich eine Kapazität durch die auf die dielektrische Schicht zumindest teilweise treffende Feuchtigkeit zumindest teilweise verändert, wobei eine Verarbeitungseinheit diese Änderung misst und/oder speichert, sodass ein kapazitiver Feuchtesensor entsteht.
    Dabei weist das oben beschrieben Verfahren die gleichen Vorteile und vorteilhaften Ausgestaltungen wie die obig beschriebene Vorrichtung auf.
  • Im Folgenden wird die hier beschriebene Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele und den dazugehörigen Figuren näher beschrieben.
  • Gleiche oder gleichwirkende Bestandteile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In der 1 ist ein Verfahren zur sensorischen Erfassung einer Bewegung eines Kleidungstücks, insbesondere zumindest eines Teils eines Gamingsuits, gezeigt. Hierbei wird eine Bewegung des Kleidungstücks durch zumindest einen Bewegungsdetektor 2 in einem Detektionsgerät 1 gezeigt, welches die Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstückes auf einem Bildschirm darstellt, sodass die Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstücks 3 innerhalb eines festgelegten Koordinatensystems nachverfolgt wird, und wobei zur Nachverfolgung der Bewegung des Kleidungstücks 3, dieses zumindest einen Sensor 6 umfasst.
  • Der 1 ist entnehmbar, dass der Sensor 6 einen Druck, eine Feuchtigkeit, und/oder eine Temperatur einer Oberfläche, insbesondere einer Haut, Trägers des Kleidungstückes 3 misst, und wobei der Sensor 6 mechanisch fest mit der Innenfläche Kleidungsstück 3 verbunden ist, sodass die gemessenen Druck-, Feuchtigkeits-, und/oder eine Temperaturwerte der Oberfläche mit dem Abbild des auf dem Bildschirm 16 dargestellten Benutzer 17 überlagert werden.
  • Auch ist in der 1 gezeigt, dass die Messung an das Detektionsgerät 1 gesendet wird, sodass über eine Farb- und/oder Auflösungskodierung die gemessenen Werte auf dem Bildschirm 16 dargestellt werden.
  • Zudem ist aus der 1 entnehmbar, dass die Darstellung mit einer virtuellen Darstellung der Benutzer 17 überlagert wird, sodass die Messwerte in der gewählten Kodierung an dem Benutzer 17 dargestellt werden.
  • Der Bewegungsdetektor 2 umfasst eine elektronische Schaltung, die ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus: Fernsehschaltungen; Satelliten-TV-Empfänger-Schaltung; Kabelfernsehempfänger-Schaltung; VCR-Schaltung; DVD-Player-Schaltung; Computer-Schaltungen; CD-Player-Schaltungen; Schaltung für Musikempfänger; IPTV-Fernseh- und/oder Empfängerschaltungen; Schaltung für Spiele; Hausautomatisierungsschaltungen; Empfängerschaltungen.
    • Der 1 ist auch entnehmbar, dass der Bewegungsdetektor 2 zumindest einen ein Prozessor umfasst.
    • In der 2 ist in einem ersten Ausführungsbeispiel eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit gezeigt.
    • In der 3 ist einer schematisch perspektivischen Ansicht eine in Bezug auf die Schichtenordnung dargestellte Explosionszeichnung dargestellt.
    • In der 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer hier beschriebenen Vorrichtung gezeigt.
  • Wie nun der 2 entnommen werden kann, ist dort eine Vorrichtung 100 zur Messung von Druck und/oder Feuchtigkeit gezeigt.
  • Beispielhaft ist dort ein Sensor 6 dargestellt, wobei der Sensor 6 einen Kondensatorstack zeigt mit einem Kondensator 20, sowie einem Kondensator 30, wobei die einzelnen Elektroden 10, 11 der Kondensatoren 20, 30 in der horizontalen Richtung H1 übereinander angeordnet sind, wobei alternativ hierzu jedoch selbstverständlich eine Anordnung der einzelnen Elektroden 10, 11 eines einzelnen Kondensators 20, 30 in der Querrichtung Q1 welche senkrecht zur horizontalen Richtung H1 verläuft und damit auch senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung des dort gezeigten Sensors 6 verlaufen oder angeordnet sein können.
  • Die einzelnen Elektroden 10, 11 sind auf einem Trägermaterial 13 angeordnet. Bei dem Trägermaterial 13 kann es sich insbesondere um einen Webstoff, insbesondere um einen flexiblen Webstoff handeln.
  • Auf dem Trägermaterial 13 ist eine wasserundurchlässige Schicht 4 angeordnet, wobei auf dieser wasserundurchlässigen Schicht 4 die beiden Elektroden 10, 11 des Kondensators 20 in der horizontalen Richtung H1 aufgedruckt sind.
  • Die Elektroden 10, 11 des Kondensators 20 sind vollständig von einer weiteren wasserundurchlässigen Schicht 14 umgeben. Auf dieser wasserundurchlässigen Schicht 14 ist in der gleichen Art und Weise der weitere Kondensator 30 mit entsprechenden Elektroden 10, 11 aufgedruckt. Zudem sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel freiliegende Außenflächen der einzelnen Elektroden 10, 11 des weiteren Kondensators 30 vorzugsweise vollständig von einer wasserdurchlässigen und/oder wasserabsorbierenden Feuchteschicht 7 umgeben.
  • Über diese Feuchteschicht 7 kann Wasser auf eine dielektrische Schicht 4 treffen, welche vorliegend in der horizontalen Richtung H1 zwischen den jeweiligen Elektroden 10, 11 eines Kondensators 20, 30 angeordnet ist.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der 2 und 3 bildet die wasserundurchlässige Schicht 4 selbst eine dielektrische Schicht 4 des Kondensators 20 auf. Selbiges gilt für die weitere wasserundurchlässige Schicht 14 in Bezug auf den weiteren Kondensator 30.
  • Durch Auftreffen und Durchdringen der Feuchtigkeit über die Feuchteschicht 7 werden die dielektrischen Eigenschaften insbesondere der dielektrischen Schicht 2 des weiteren Kondensators 30 verändert.
  • Darüber hinaus ist eine Verarbeitungseinheit 5 erkennbar, welche in datentechnischer Verdingung mit den beiden Kondensatoren 20, 30 steht, wobei diese Verarbeitungseinheit 5 dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist, eine Änderung der relativen Feuchtigkeit der Umgebung und/oder der Feuchteschicht 7 zu messen.
  • Durch die in der 2 dargestellte „stackwise“-Anordnung und dadurch, dass die weitere wasserundurchlässige Schicht 14 verhindert, dass der Kondensator 20 mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt, kann daher vorgesehen sein, dass lediglich der weitere Kondensator 30 und dessen dielektrische Schicht 4 der Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Hierzu kann die Verarbeitungseinheit 5 dann eine Veränderung der Kapazität des weiteren Kondensators 30 vergleichen mit der stabilen Kondensatorkapazität des Kondensators 10, sodass hierzu ein besonders einfacher Vergleich in der Veränderung der relativen Feuchtigkeit und/auch des jeweiligen Belastungsdruckes hergestellt sein kann.
  • Durch den in der 2 dargestellten Pfeil ist auch eine Druckrichtung, unter welcher der Sensor 6 mit Druck beaufschlagt wird, gezeigt. Beides kann vorzugsweise durch den Sensor 6 und insbesondere durch die Vorrichtung 100 gemessen, ausgewertet und gespeichert werden. Hierzu dient insbesondere die in der Erfindung als wesentlich dargestellte Verarbeitungseinheit 5, welche zusätzlich auch entsprechende Druckwerte und insofern damit verbundene Änderungen in der Kapazität der einzelnen Sensoren 6 messen und auswerten kann, sodass die Verarbeitungseinheit 5 zusätzlich dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist eine durch äußeren Druck verursachte Kapazitätsänderung des Kondensators 20 und insbesondere auch des weiteren Kondensators 30 zu messen und/oder zu speichern.
  • Die Feuchteschicht 7 kann flexibel oder nicht flexibel ausgebildet sein. Zudem ist es möglich, dass die Feuchteschicht 7 als Webstoff ausgebildet ist. Insbesondere kann es sich um einen Webstoff handeln, welcher im einleitenden Teil der vorliegenden Anmeldung beispielhaft genannt wurde. Zudem ist es jedoch auch möglich, dass es sich bei der Feuchteschicht 7 um ein Substrat handelt welches, zum Beispiel in Form eines Epitaxie- oder eines Klebeprozesses auf den weiteren Kondensator 30 aufgebracht, zum Beispiel aufgeklebt wurde. Die wasserundurchlässige Schicht 14 und/oder die wasserundurchlässige Schicht 15 können ebenso flexibel und nicht flexibel, insbesondere auch ebenso in Form eines Webstoffes oder eines Substrats in der gleichen Weise wie die Feuchteschicht 7 ausgebildet sein.
  • Zudem ist vorteilhaft denkbar, dass die Elektroden 10, 11 der beiden Kondensatoren 20, 30 auf die wasserundurchlässige Schicht 14 und die weitere wasserundurchlässige Schicht 15 in Form eines Druckprozesses zum Beispiel eines Tintenstrahldruckprozesses aufgedruckt wurden.
  • In der 3 ist eine Explosionszeichnung gezeigt, wobei insbesondere aus der 2 die jeweilige Anordnung der Elektroden 10, 11 der Kondensatoren 20, 30 hervorgeht. Erkennbar ist wiederum die durch die Pfeilrichtung dargestellte Krafteinwirkung auf den Sensor 6, sowie durch die einzelnen schematisch dargestellten Tropfen einwirkende Feuchtigkeit. Insbesondere ist wiederum erkennbar, dass die Feuchtigkeit insbesondere zwischen den Elektroden 10, 11 eindringt und auf die jeweilige wasserdurchlässige Schicht 14 einen zum Beispiel erheblichen Effekt auf die elektrische Eigenschaft hat, sodass sich die Kapazität zumindest des weiteren Kondensators 30 wie in der 2 erläutert jeweils ändert.
  • In der 4 ist in einer weiteren Ausführungsform der hier beschriebenen Erfindung gezeigt, dass der Sensor 6 aus zwei Elektroden 10, sowie einer Elektrode 11 bestehen kann. Die Elektroden 10 haben eine Polarität (vorzugsweise die gleiche Polarität), während die Elektrode 11 eine davon unterschiedliche Polarität aufweist, wobei jedoch im rechten Teilbild der 4 die Explosionszeichnung des linken Teils der 4 gezeigt ist und erkennbar ist, dass drei wasserundurchlässige Schichten 4, 14, 15 verwendet werden. Die Elektroden 10 können auch unterschiedliche Polaritäten und/oder elektrische Potentiale aufweisen. Auch können die Elektroden 10 miteinander elektrisch verbunden sein.
  • Zum Beispiel können die Elektroden 10, 11 auch jeweils eine separate Polarität und/oder ein separates elektrisches Potential aufweisen und/oder generieren. Entsprechendes kann auch für die in den hier folgenden Figuren in Bezug auf die Elektroden gelten.
  • Zum Beispiel ist die unterste wasserundurchlässige Schicht wiederum die wasserundurchlässige Schicht 14, die darauffolgende wasserundurchlässige Schicht 15 und die in der Querrichtung Q1 darauf angeordnete wasserundurchlässige Schicht 16 eine weitere wasserundurchlässige Schicht, wobei jeweils eine Elektrode auf einer separaten wasserundurchlässigen Schicht jeweils aufgebracht insbesondere aufgedruckt ist.
  • In dieser Stackung der einzelnen wasserundurchlässigen Schichten 14, 15 und 16 wird daher durch Zusammenführen dieser Schichten der im linken Teil der 3 gezeigte Kondensator 20 erzeugt, wobei hierbei in der Querrichtung Q1, die Elektroden 10 jeweils, wie im dementsprechenden Teilbild entnommen werden kann auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet sin.
  • Alternativ hierzu kann auch die Elektrode 11 zusammen mit zumindest einer der Elektroden 10 in einer gemeinsamen Ebene, das heißt auf oder in einer gemeinsamen wasserundurchlässigen Schicht 4, 14, 15 aufgebracht werden, sodass zum Beispiel nur noch die zweite der Elektroden 10 auf eine separaten wasserundurchlässigen Schicht 4, 14, 15 aufgestackt werden muss.
  • Grundsätzlich können daher die einzelnen Elektroden 10,11 in unterschiedlichen Ebenen in der Q1-Richtung zueinander angeordnet sein. Zum Beispiel gilt eine paarweise Zuordnung zwischen genau einer wasserundurchlässigen Schicht 4, 14, 15 mit genau einer Elektrode 10, 11.
  • Die Erfindung ist nicht durch die Beschreibung anhand des Ausführungsbeispiels beschränkt. Vielmehr umfasst die Erfindung jedes neue Merkmal, sowie jede Kombination von Merkmalen was insbesondere jede Kombination von Merkmalen in den Patentansprüchen beinhaltet, auch wenn dieses Merkmal oder diese Kombination selbst nicht explizit in den Patentansprüchen oder in den Ausführungsbeispielen angegeben ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Detektionsgerät
    2
    Bewegungsdetektor
    3
    Kleidungsstück
    4
    dielektrische Schicht/ wasserundurchlässige Schicht
    5
    Verarbeitungseinheit
    6
    Sensor
    7
    Feuchteschicht
    10
    Elektrode
    11
    Elektrode
    12
    Elektrode
    13
    Trägermaterial
    14
    wasserundurchlässige Schicht
    15
    wasserundurchlässige Schicht
    16
    Bildschirm
    17
    Benutzer
    20
    Kondensator
    30
    Kondensator
    100
    Vorrichtung
    200
    Verfahren
    H1
    horizontalen Richtung
    Q1
    Querrichtung

Claims (10)

  1. Verfahren (200) zur sensorischen Erfassung einer Bewegung eines Kleidungstücks, insbesondere zumindest eines Teils eines Gamingsuits, umfassend: ◯ Erfassen einer Bewegung des Kleidungstücks durch zumindest einen Bewegungsdetektor (2) in einem Detektionsgerät (1), welches die Bewegung, insbesondere der Innenfläche, des Kleidungsstückes (3) auf einem Bildschirm (16) darstellt, ◯ sodass die Bewegung, insbesondere der Innenfläche, des Kleidungsstücks (3) innerhalb eines festgelegten Koordinatensystems nachverfolgt wird, ◯ und wobei zur Nachverfolgung der Bewegung des Kleidungstücks, dieses zumindest einen Sensor (6) umfasst, ◯ dadurch gekennzeichnet, dass ◯ der Sensor (6) einen Druck, eine Feuchtigkeit, und/oder eine Temperatur einer Oberfläche, insbesondere einer Haut, Trägers des Kleidungstückes misst, und wobei der Sensor (6) mechanisch fest mit, insbesondere der Innenfläche Kleidungsstück (3), verbunden ist, sodass die gemessenen Druck-, Feuchtigkeits-, und/oder eine Temperaturwerte der Oberfläche mit dem Abbild des auf dem Bildschirm (16) dargestellten Benutzer (17) überlagert werden.
  2. Verfahren (200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der gemessenen Werte ein Bewegungsablauf und/oder eine Geschwindigkeits- sowie Bewegungsamplitudenmessung.des Benutzers über einen vorgegebenen Zeitraum gespeichert und/oder auf dem Bildschirm dargestellt wird und/oder eine Geschwindigkeits- sowie Bewegungsamplitudenmessung.
  3. Verfahren (200) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung an das Detektionsgerät (1) gesendet wird, sodass über eine Farb- und/oder Auflösungskodierung die gemessenen Werte auf dem Bildschirm (16) dargestellt werden.
  4. Verfahren (200) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellung mit einer virtuellen Darstellung der Benutzer (17) überlagert wird, sodass die Messwerte in der gewählten Kodierung an dem Benutzer (17) dargestellt werden.
  5. Verfahren (200) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Bewegungsdetektor (2) eine elektronische Schaltung umfasst, die ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus: a) Fernsehschaltungen; b) Satelliten-TV-Empfänger-Schaltung; c) Kabelfernsehempfänger-Schaltung; d) VCR-Schaltung; e) DVD-Player-Schaltung; f) Computer-Schaltungen; g) CD-Player-Schaltungen; h) Schaltung für Musikempfänger; i) IPTV-Fernseh- und/oder Empfängerschaltungen; j) Schaltung für Spiele; k) Hausautomatisierungsschaltungen; I) Empfängerschaltungen.
  6. Verfahren (200) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungsdetektor (2) zumindest einen ein Prozessor umfasst.
  7. Verfahren (200) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6) folgenden Bauteile umfasst: o zumindest einen Kondensator (20) mit zumindest zwei Elektroden (10, 11), welche, insbesondere in einer horizontalen Richtung (H1) entlang eines und auf einem, insbesondere flexiblem, Trägermaterial (13) zueinander angeordnet sind, wobei zwischen den Elektroden (10, 11) zumindest eine dielektrische Schicht (4) angeordnet ist, wobei auf einer dem Trägermaterial (13) abgewandten Seite zumindest einer Elektrode (10, 11) und/oder der dielektrischen Schicht (4) zumindest stellenweise zumindest eine zumindest teilweise feuchtigkeitsdurchlässige und/oder feuchtigkeitsabsorbierende Feuchteschicht (7) angeordnet ist, wobei somit die zumindest eine Elektrode (10, 11) und/oder die dielektrische Schicht (4) in einer Querrichtung (Q1) zwischen dem Trägermaterial (13) und der Feuchteschicht (7) angeordnet sind, sodass sich eine Kapazität durch die auf die dielektrische Schicht (4) zumindest teilweise treffende Feuchtigkeit zumindest teilweise verändert, wobei eine Verarbeitungseinheit (5) dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist diese Änderung zu messen und/oder zu speichern, sodass ein kapazitiver Feuchtesensor entsteht.
  8. Verfahren (200) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6) zusätzlich ein kapazitiver Drucksensor ist, wobei die Verarbeitungseinheit (5) zusätzlich dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist eine durch äußeren Druck verursachte Kapazitätsänderung des Kondensators (20) zu messen und/oder zu speichern.
  9. Verfahren (200) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Trägermaterial (13) um einen Webstoff handelt, insbesondere in welchen elektrische Leiterbahnen zur elektrischen Kontaktierung des Sensors (6) und der Verarbeitungseinheit (5) eingewoben sind.
  10. Vorrichtung (100) zur sensorischen Erfassung einer Bewegung eines Kleidungstücks, insbesondere zumindest eines Teils eines Gamingsuits, umfassend: ◯ zumindest einen Bewegungsdektor (2) zur Erfassung einer Bewegung des Kleidungstücks in einem Detektionsgerät (1), welches die Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstückes (3) auf einem Bildschirm darstellt, ◯ sodass die Bewegung der Innenfläche des Kleidungsstücks (3) innerhalb eines festgelegten Koordinatensystems nachverfolgt wird, ◯ und wobei zur Nachverfolgung der Bewegung des Kleidungstücks (3), dieses zumindest einen Sensor (6) umfasst, ◯ dadurch gekennzeichnet, dass ◯ der Sensor (6) einen Druck, eine Feuchtigkeit, und/oder eine Temperatur einer Oberfläche, insbesondere einer Haut, Trägers des Kleidungstückes (3) misst, und wobei der Sensor (6) mechanisch fest mit der Innenfläche Kleidungsstück (3) verbunden ist, sodass die gemessenen Drücke, Feuchtigkeiten, und/oder Temperaturwerte der Oberfläche mit dem Abbild des auf dem Bildschirm dargestellen Benutzer überlagert werden.
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