DD225601A3 - Filterbrunnen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Filterbrunnen zur Grundwasserabsenkung. Waehrend das Ziel darin besteht, die Herstellungs- und Wartungskosten zu senken, besteht die Aufgabe darin, das Grundwasser direkt in den Pumpensumpf des Filterbrunnens zu leiten. Die Loesung besteht darin, um ein Zentralrohr Fallfilter anzuordnen, die das Wasser direkt zur Pumpe leiten, wobei das Zentralrohr als Steigrohr dient. Figur
Description
Filterbrunnen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Filterbrunnen zur Grundwasserabsenkung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Filterbrunnen werden mit Unterwassermotorpumpen zur Grundwasserabsenkung besonders im Braunkohlenbergbau eingesetzt. Der Filterbrunnenausbau erfolgt durch Erstellung eines Bohrloches. Im Bohrloch werden beispielsweise Beton- bzw. Keramikfilter eingesetzt und der Ringraum mit Filterkies verschiedener Fraktion verfüllt. Über eine Rohrverbindung wird die Unterwassermotorpumpe im Filterbrunnen an das zentrale Ableitungssystem über geeignete Verbindungselemente angeschlossen.
Die Entwässerung der einzelnen wasserführenden Schichten im Deckgebirge erfolgt über den Kies und den Filter in die Brunnenröhre. Beim Übergang des Grundwassers über die einzelnen Filterschichten, wird das Wasser mit Sauerstoff belüftet, so daß es zu starker Ockerbildung kommen kann. Dieser Belüftungsvorgang mit Verockerung hat für die Betriebsführung erhebliche Nachteile, die bis zum Ausfall des gesamten Brunnens führen kann. Verockerung der Pumpe und Verstopfung der Pumpenrohrleitung treten häufig auf, Durch diesen Verockerungsvorgang tritt eine wesentliche Verschlechterung des Anlagenwirkungsgrades im Entwässerungssystem auf. Darüberhinaus ist der bisherige Brunnenausbau sehr arbeitsentensiv und daher mit hohem ökonomischen und technischen Aufwand verbunden«
Die Einbringung von Filterkies im Bohrloch entsprechend dem hydrologischen Aufbau des Deckgebirges erfordert, daß die Filterkiesfraktion angepaßt und mit hohem Zeitaufwand verbunden aufbereitet wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen leistungsfähigen Filterbrunnen au schaffen, welcher geringe Herstellungskosten und Wartungskosten verursacht·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe besteht darin, einen Filterbrunnen zu entwickeln, welcher das Wasser direkt in den Pumpensumpf leitet und weitgehendst den Kontakt mit Luftsäuerstoff verhindert .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß um ein Steigrohr mehrere Fallfilter, die als Rohre verschiedenen Querschnitts ausgebildet sind, beginnend am obersten Grundwasserleiter, angeordnet werden. Diese Fallfilterrohre werden bis zur vorgesehenen UlM-Pumpentiefe um das Steigrohr angeordnet und im vorgesehenen Pumpenbereich direkt in den Pumpensumpf eingeleitet.
Oberhalb des obersten Grundwasserleiters wird die Bohrung gegen die atmosphärische Luft abgeschlossen. Dadurch wird ein Luftzutritt verhindert. Die Filterbrunnenbohrung wird so klein gewählt, daß der Pumpensumpf und das Steigrohr mit den Fallfilterrohren mit Naturkies verfüllt werden kann. In den wasserführenden Schichten wird Filtergaze um die Fallfilterrohre angebracht, um das Eindringen von Feinstsanden auszuschließen.
Ausführungsbeispiel
Mittels bekannter Bohrtechnik wird die Filterbrunnenbohrung 1 niedergebracht.
Die Brunneneinbaugarnitur besteht aus dem Pumpensumpf 2, an welchem das Steigrohr 3 mit dem Haltering 4 angebracht ist. Um das Steigrohr 3 sind mehrere atmosphärisch abgeschlossene Fallfilter 5 angeordnet und über Anschlußstutzen
6 direkt mit dem Pumpensumpf 2 verbunden. Der verbleibende Ringraun 7 zwischen der Filterbrunnenbohrung 1 und den Brunneneinbauten wird mit Kies 8 verfüllt. Im Bereich, der Rasensohle 9 erfolgt eine Abdichtung mit Rohton 10. Die Unterwassermotorpumpe 11 wird am Dichtflansch 12 mit Fangbügel 13 am Haltering 4 eingesetzt. Die Energiezuführung für die Unterwassermotorpumpe 11 erfolgt über Kabel 14, welches im Steigrohrdeckel 15 druckwasserdicht durchgeführt ist.
Das Wasser in den Grundwasserleitern 16 des Gebirges fließt über den Kies 8 in die Fallfilter 5 zum Pumpensumpf 2 und wird mittels der Unterwassermotorpumpe 11 über das Steigrohr 3 und der Stichleitung 17 abgefördert.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch1. Filterbrunnen zur Grundwasserabsenkung, dadurch gekennzeichnet, daß um ein Steigrohr (3) atmosphärisch abgedichtete Fallfilter (5) im Ringraum (7) der Filterbrunnenbohrung (1) mit direkter Verbindung zum Pumpensumpf (2) angeordnet sind.
- 2. Filterbrunnen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallfilter (5) nur zwischen Pumpensumpf (2) und obersten Grundwasserstand eingebaut und der darüber liegende Ringraum (7) in bekannter Weise verfüllt und gegen die Atmosphäre abgedichtet ist.υ o.i nun:; ei
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Country Status (1)
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1982
- 1982-04-27 DD DD82239342A patent/DD225601A3/de not_active IP Right Cessation
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