CH293243A - Mehrwellige Gasturbinenanlage. - Google Patents

Mehrwellige Gasturbinenanlage.

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CH293243A
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turbine
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/003Gas-turbine plants with heaters between turbine stages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


      Mehrwellige        Gasturbinenanlage.       Von     Gasturbinenanlagen    wird neben einem  hohen     Wirkungsgrad    vor allem eine kurze  Anlaufzeit bei hohen     Arbeitsmitteltempera-          turen    verlangt. Wegen der kurzen Anlaufzeit       niuss    auf die Wärmedehnungen von Rotor und       (Zeliäuse    besonders Rücksicht genommen wer  den. Aus diesem Grunde     ist    schon vorgeschla  gen worden, die Laufräder von Gasturbinen  fliegend auf eine oder beide Enden der     Kom-          pressorwelle    aufzusetzen.

   Auf diese Weise  wird die Länge der Turbinenwelle und des       Gehäuses    kurz und die Dehnungen, welche  für die Dichtungsspiele wesentlich sind, klein.  



  Anderseits ist für die Erreichung von  hohen Wirkungsgraden die Einführung einer  oder     mehrerer    Zwischenerhitzungen nach er  folgter teilweiser Expansion notwendig.     Bis-          lier    erfolgte die Zwischenerhitzung meist in  besonderen     Zwischenbrennkammern.    Die Gase  wurden nach     erfolgter    Teilexpansion in einer       Hochdruckturbine    aus der Turbine     heraus-          und    in die     Zwischenbrennkammer    geführt,  tim nachher in eine zweite Turbine geleitet  zu werden, in welcher mindestens ein Teil der       restlichen    Expansion erfolgte.  



  Einfacher wäre es, wenn man die     Zwi-          ehenerhitzung    innerhalb des Turbinengehäu  ses vornehmen könnte, da dadurch die Anzahl  der Gehäuse     kleiner    würde und die Leitungen  und Druckverluste     zwischen    Turbine und       Zwisehenbrennkammern    wegfallen würden.  



  Indessen ist die Anordnung von     Zwischen-          brennkammern    zwischen zwei Stufen einer  Turbine bei gewöhnlichen Turbinenkonstruk-         tionen    schwierig, da in axialer Richtung der  Platz fehlt. Erfindungsgemäss     erfolgt    nun  eine solche Zwischenerhitzung zwischen flie  gend angeordneten Rädern.  



  Die Erfindung besteht also in der Kom  bination der fliegenden Radanordnung mit  dem Einbau wenigstens eines Zwischenbren  ners     zwischen    die fliegend angeordneten  Räder.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung     ist    ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.,     und    zwar zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt der Anordnung  und       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie       1--I    in     Fig.    1.  



  1, 2 und 12 sind die Teile, welche als Gan  zes das gemeinsame Gehäuse beider fliegend  angeordneten Turbinenteile bilden. 3 und 4  stellen die Wellen dar, auf welchen Laufräder  5 und 6 fliegend angebracht sind. Letztere  können mit der Welle .aus einem Stück herge  stellt oder auf den Wellen aufgeschraubt bzw.  angeschweisst sein. Mit 7 und 8 sind die Lauf  rad-, mit 9 und 10 die Leitschaufeln der be  treffenden Turbinenstufen bezeichnet. Zwi  schen dem Laufrad 7 und dem Leitrad 10     ist     eine Zwischenerhitzung der Gase     eingerichtet.     Diese erfolgt in     Zwischenbrennkammern        11.,     die in einem Ringkanal 17 angeordnet sind,  und welche Brennstoff durch eine     Leitung    13  erhalten.

   Die Wellen 3 und 4 sind ausserhalb  der Räder 5 und 6 und ausserhalb des Ge  häuses in den Lagern 14 und 15 gelagert. Die      Abdichtung der Gase nach aussen erfolgt.  durch Stopfbüchsen 16.  



  Die Gase, welche ausserhalb der Turbine  auf den erforderlichen Druck und Tempera  tur gebracht worden sind, durchströmen zu  nächst die Hochdruckturbine     (Leitschaufeln     9, Laufschaufeln 7) und geben an das Rad 5       Leistung    ab, gelangen dann in die     Zwischen-          brennkammern    11, wo sie mit Hilfe des durch  die Leitung 13 zugeführten Brennstoffes auf  höhere Temperatur gebracht werden, um  schliesslich in der     Niederdruekturbine    (Leit  schaufel 10, Laufschaufel 8) Arbeit an das  fliegend auf der Welle 4 angeordnete Lauf  rad 6 abzugeben.  



  Statt eines einzigen Rades (5 bzw. 6) kön  nen sowohl hochdruckseitig als auch     nieder-          druckseitig    mehrere Räder fliegend auf ihren  Wellen angeordnet sein.  



  Es können auch mehrere Zwischenerhit  zungen zwischen zwei fliegend angeordneten  Wellenenden innerhalb eines Gehäuses vorge  sehen sein; ferner können sie mit     Zwischen-          erhitzungen    ausserhalb des Gehäuses kombi  niert sein, indem bei mindestens zweimaliger       Zwischenerhitzung    mindestens eine derselben  in einer     Brennkainnier    ausserhalb und minde  stens eine andere innerhalb des Turbinenge  häuses erfolgt. Eine solche Anordnung ist.       beispielsweise    in     Fig.    3 schematisch darge  stellt.

   Hier wird die Frischluft. einer Gastur  binenanlage in Kompressoren 19 und 20 ver  dichtet, in einem     Wärmeaustauscher    21 durch  die Abgase vorgewärmt, in einer     Brennkam-          mer    22 erhitzt und im fliegend angeordneten    Teil 23 der Hochdruckturbine expandiert.  Alsdann gelangt das Gas in die Zwischen  brennkammern 11, welche, "ähnlich wie in       Fig.    1, mit den beiden fliegend     angeordneter.     Rädern 23 und 24 in einem     gemeinsamen    Ge  häuse angeordnet sind.

   Die zwischenerhitzten  Gase strömen durch die aus zwei fliegend an  geordneten Rädern     bestehende    Turbine 24,  gelangen nach der     Expansion    in eine ausser  halb der Turbine angeordnete     Zwischenbrenn-          kamm.er   <B>25</B> und von dort durch eine     Nieder-          dritekturbine    26 in den     Wärmeaustauscher    21  und alsdann ins Kamin.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrwellige Gasturbinenanlage, bei wel cher auf mindestens zwei Wellen Turbinen räder fliegend aufgesetzt sind und vom Gas nacheinander durchströmt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesen Rädern wenigstens eine Zwischenerhitzung des Treib mittels erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Mehr-wellige Gasturbinenanlage nach Patentanspiitch, dadurch gekennzeichnet., dass die fliegend angeordneten Räder zusammen mit der Zwisclienerhitzuii-:svoi-riehtung in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind. 2. llehrwellige Üiasturbinenanlage nach Patentanspruch, mit mindestens zweimaliger Zwischenerhitzung, dadurch gekennzeichnet., dass nündestens eine derselben in einer Brenn kammer ausserhalb des Turbinengehäuses er folgt.
CH293243D 1951-07-11 1951-07-11 Mehrwellige Gasturbinenanlage. CH293243A (de)

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