CH104841A - Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen zu Roheisen und schmiedbarem Eisen. - Google Patents

Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen zu Roheisen und schmiedbarem Eisen.

Info

Publication number
CH104841A
CH104841A CH104841DA CH104841A CH 104841 A CH104841 A CH 104841A CH 104841D A CH104841D A CH 104841DA CH 104841 A CH104841 A CH 104841A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
iron
smelting
rotary kiln
ores
malleable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Lipinski Anton
Original Assignee
Victor Lipinski Anton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Victor Lipinski Anton filed Critical Victor Lipinski Anton
Publication of CH104841A publication Critical patent/CH104841A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B11/00Making pig-iron other than in blast furnaces
    • C21B11/06Making pig-iron other than in blast furnaces in rotary kilns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur     Verhfittung    von Eisenerzen zu Roheisen und schmiedbarem Eisen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen zu  Roheisen und schmiedbarem Eisen.  



  Die Eisenerze werden bekanntlich in Hoch  öfen zu     Roheisen    verhüttet. Bei diesem, durch       Jahrzehnte    sehr     vervollkommneten    Verfahren,  verbraucht man für die Erzeugung von zum  Beispiel     Giessereiroheisen    9000 Kalorien per  1 kg Roheisen, welche Wärmemenge durch  besten     Hüttenkoks    geliefert werden muss, oder  durch Holzkohle, weil sich gewöhnliche Kohle  dazu nicht eignet.  



  Die gewaltigen Volumina brennbarer Gase,  welche durch den Hochofen als Nebenprodukt  geliefert werden, machen das Verfahren trotz  der rationellen Verwertung derselben derart  kostspielig, dass sich die Verhüttung von  Eisenerzen unter 25      /o        Eisengehalt    nicht  mehr lohnt.  



  Die Verhüttung im elektrischen Ofen ist  bekanntlich noch bedeutend teurer als die  jenige im Hochofen und zudem können im       elektrischen    Ofen nur reine Eisenerze ver  hüttet werden, welche in der Natur nur       äusserst    selten vorkommen.         'Mit    dem, den Gegenstand der vorliegen  den Erfindung bildenden Verfahren sollen die  Nachteile der bisherigen Verfahren behoben  werden.  



  Das Verfahren besteht     darin,        dalli    ge  körntes Eisenerz mit gekörnter Kohle und  Zuschlägen vermengt kontinuierlich in einen  Drehofen eingefüllt wird, wo es durch Ein  wirkung reduzierender Gase bei hoher Tem  peratur zu Metall reduziert, geschmolzen     und     das Metall samt der Schlacke zwecks Aus  scheidung derselben kontinuierlich in einen  Sumpf abgelassen wird.  



  Die aus dem Ofen abziehenden, wenig  Kohlenoxyd enthaltenden     (.rase    werden dabei  irr     einem        Rekuperator        verbrannt    und so zur  Erhitzung derjenigen Luft benutzt, welche  dem Ofenkopf zugeleitet wird.  



  Als     Brennstoff    für den Betrieb des Dreh  rohrofens kann     Kohlen4taub,    flüssiger     Brenn-          stoff    oder Pech verwendet werden.  



  Neben Kohlenstaub     kann    zugleich auch  flüssiger     Brennstoff    verwendet werden.  



  Die reduzierenden Gase können für Dreh  rohrofen in der Weise     erzeugt,    werden, dass  die     Brennstoffe    zunächst mit     Luftüberschuss         zu Kohlensäure verbrannt werden, worauf die       Kohlensäure    in die hocherhitzte Schmelzzone  gelangend, in Kontakt mit der gekörnten  Kohle der Ofenbeschickung zu     Kohlenoxyd     reduziert wird.  



  Ferner kann die Heizung und Bildung       eurer    reduzierenden Atmosphäre im Ofen auch  durch     einen    der genannten Brennstoffe, z. B.  flüssigen     Brennstoff    bei urigenügender Luft  zufuhr, durch gleichzeitige Anwendung elek  trischer Energie erfolgen.  



  Mit diesem Verfahren wird der     Wärme-          aufwand    für die Verhüttung von Eisenerzen  erheblich heruntergesetzt, wobei man an Stelle  von Hüttenkoks billige Kohle und billigen       Gaskoks    verwenden kann zum Betriebe des       Drehrolrrofens.    Der Wärmeaufwand kann zum  Teil durch elektrische Energie bestritten  werden.  



       Gemäss    dem     Verfahren    kann     auf')er    Roh  eisen auch schmiedbares Eisen gewonnen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen zu Roheisen. und schmiedbarem Eisen, da durch gekennzeichnet, dass gekörntes Eisenerz mit gekörrrtem Koks oder Kohle und Zu- #zehlägen vermengt kontinuierlich in einen Drebrohrofen eingefüllt wird, rvo es durch Einwirkung reduzierender Gase bei hoher Temperatur zu Metall reduziert, geschmolzen, und das Metall samt der Schlacke zwecks Ausscheidung derselben kontinuierlich in einen Sumpf abgelassen wird.
    und dass die aus dem Ofen abziehenden (rase in einem Rekuperator verbrannt und so zur Erhitzung der Verbrennungsluft benützt werden. LTNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass fürs die Heizring des Drehrohrofens ausser Kohlenstaub flüssige Brennstoffe verwendet werden.
    \3. Verfahren nach Patentanspruch und L'nter- ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet, daf; zur Heizung des Drehrohrofens elektrische Energie und Kohlenstaubfeuerung zugleich verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass<B>zur</B> Heizung des Drehrohrofens elek trische Energie und flüssige Brennstoffe gleichzeitig verwendet werden.
CH104841D 1923-03-08 1923-03-08 Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen zu Roheisen und schmiedbarem Eisen. CH104841A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH104841T 1923-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH104841A true CH104841A (de) 1924-05-16

Family

ID=4363727

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH104841D CH104841A (de) 1923-03-08 1923-03-08 Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen zu Roheisen und schmiedbarem Eisen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH104841A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2660884C2 (de) Verfahren zur Herstellung geschmolzenen Metalls
US3262771A (en) Recovery of steel and zinc from waste materials
US3033673A (en) Process of reducing iron oxides
US3264091A (en) Process for producing highly metallized pellets
US2290843A (en) Method of recovering manganese
US4323391A (en) Process for recovering zinc
US3663207A (en) Direct process for smelting of lead sulphide concentrates to lead
US3311465A (en) Iron-containing flux material for steel making process
US3501288A (en) Method of prereducing sinters and pellets
US2598743A (en) Zinc smelting
US2549994A (en) Production of ferromanganese
US2045639A (en) Process for the production of molten iron or steel by the direct method
US2526659A (en) Continuous smelting process
CH104841A (de) Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen zu Roheisen und schmiedbarem Eisen.
US1334004A (en) Process for the treating of titaniferous iron ore
JPH0461043B2 (de)
US2011400A (en) Process of treating zinciferous iron ores
US2684296A (en) Reduction of iron ores
DE625038C (de) Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Roheisen oder Stahl und einer als Zement verwendbaren Schlacke
US839126A (en) Process of smelting iron ores.
US1523044A (en) Process of reducing ores and obtaining metal products therefrom
DE2045696A1 (en) Reduction of iron ores - with preliminary roasting under oxidising conditions
US1333720A (en) Copper-lead-smelting process
JPH07116530B2 (ja) 硫化亜鉛精鉱の熔融脱硫方法
US1518626A (en) Treatment of copper-lead matte