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Aus einer Zinkplatte bestehende negative Elektrode für elektrische Sammler.
Die Erfindung bezieht sich auf eine negative Zinkelektrode für elektrische Sammler und hat eine Zinkplatte zum Gegenstand, die mit Streifen (Bändern) oder Fäden aus sehr gutleitendem und bei geschlossenem Strom durch den Elektrolyten nicht angreifbaren Metall versehen ist, wobei die Streifen oder Fäden an den beiden entgegengesetzten Seiten der Platte anliegen und miteinander quer durch die Dicke der Platte verbunden sind oder durch die Platte selbst hindurch gehen. Bei Verwendung eines Sammlers, bei welchem der Elektrolyt aus Schwefelsäure besteht, werden die Streifen oder Fäden, welche den Besatz der Zinkplatte bilden vorzugsweise aus Silber oder aus einem andern, die Elektrizität gut leitendem Metall mit versilberter Oberfläche hergestellt.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind schaubildlich zwei Ausführungsformen der Platte nach der Erfindung dargestellt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Form besitzt die Zinkplatte 1, die vorzugsweise von kleinen Löchern 2 durchsetzt ist, an ihren beiden Seitenflächen schmale Streifen 3 beispielsweise aus Silber, die auf der Platte in der Längs-und Querrichtung verlaufen. Diese Streifen 3 können auf der Platte 1 in beliebig geeigneter Weise befestigt sein, beispielsweise durch kleine Nägel, die durch die Löcher 2 hindurchgehen.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Platte mit einem oder mehreren Fäden 3'belegt, beispielsweise aus Silber hergestellt, die durch die Löcher 2 hindurch mit der Platte gleichsam verflochten sind.
Die Streifen 3 oder die Fäden 3'können in jeder beliebigen Art und Weise in bezug auf die Platte angeordnet sein und die einzelnen Teilstücke der Streifen oder Fäden können untereinander in Berührung stehen oder voneinander unabhängig sein und mit dem nach aussen führenden Leiter in elektrischer Verbindung stehen oder nicht. Die Streifen 3 können auch einen Rahmen bilden, in dem die Zinkplatte eingebaut ist. Wesentlich ist, dass verschiedene Zonen der Platte untereinander durch eine Bewehrung aus gut leitendem Metall verbunden sind, welche Bewehrung wegen der Leitungsfähigkeit des Metalls, aus dem sie hergestellt ist, eine gleichmässige Verteilung der elektrischen Einwirkungen auf die Platten begünstigen.
Man hat festgestellt, dass bei Verwendung von Platten der eben geschilderten Art der Niederschlag von Zink während des Ladens und das Anfressen dieses Niederschlages während des Entladens viel gleichförmiger und regelmässiger vor sieh geht als bei Verwendung gewöhnlicher Platten und dass selbst in dem Falle, als das Entladen bis zu einem solchen Grade getrieben wird, dass die Platte 1 selbst angegriffen wird, der Angriff gleichmässig auf die ganze Oberfläche der Platte verteilt wird, da die Anwesenheit der Bewehrung die örtlichen Einwirkungen, die ein Durchfressen der Platte zur Folge haben könnten, gänzlich verhindert oder zumindest wesentlich verringert.
Auch unter den ungünstigsten Bedingungen wird die Ausbreitung des örtlichen Angriffes, der in den Unreinigkeiten des Zinkes oder des Elektrolyts seine Ursache hat, eingeschränkt.
Mit den Zinkplatten, die mit einer Bewehrung nach der Erfindung versehen sind, erreicht man den Vorteil, dass die Wirkungsweise der Platte selbst im Sammler bei gewöhnlichem Betriebe sehr regel-
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selbst hergestellt ist, zu verlängern, ohne befürchten zu müssen, dass die Platte durchgefressen würde.
Natürlich wird die Zinkplatte amalgamiert und im allgemeinen nach jenen bekannten Methoden behandelt, die das Zink gegen die Einwirkung des Elektrolyten bei offenem Stromkreise widerstandsfähig machen.
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A negative electrode made of a zinc plate for electrical collectors.
The invention relates to a negative zinc electrode for electrical collectors and has a zinc plate as its object, which is provided with strips (bands) or threads made of very conductive metal which cannot be attacked by the electrolyte when the current is closed, the strips or threads on the two abut opposite sides of the panel and are interconnected across the thickness of the panel or pass through the panel itself. When using a collector in which the electrolyte consists of sulfuric acid, the strips or threads that form the trim of the zinc plate are preferably made of silver or another metal with a silver-plated surface that conducts electricity well.
In the accompanying drawing, two embodiments of the plate according to the invention are shown diagrammatically.
In the form shown in FIG. 1, the zinc plate 1, which is preferably penetrated by small holes 2, has narrow strips 3, for example made of silver, on its two side surfaces, which run on the plate in the longitudinal and transverse directions. These strips 3 can be fastened to the plate 1 in any suitable manner, for example by means of small nails which pass through the holes 2.
In the exemplary embodiment according to FIG. 2, the plate is covered with one or more threads 3 ′, for example made of silver, which are as it were interwoven with the plate through the holes 2.
The strips 3 or the threads 3 'can be arranged in any desired manner with respect to the plate and the individual sections of the strips or threads can be in contact with one another or be independent of one another and be in electrical connection with the conductor leading to the outside or not. The strips 3 can also form a frame in which the zinc plate is installed. It is essential that different zones of the plate are connected to one another by a reinforcement made of highly conductive metal, which reinforcement, due to the conductivity of the metal from which it is made, promotes an even distribution of the electrical effects on the plates.
It has been found that when plates of the type just described are used, the precipitation of zinc during charging and the erosion of this deposit during discharging take place much more uniformly and regularly than when using ordinary plates and that even in the case of discharging is driven to such a degree that the plate 1 itself is attacked, the attack is evenly distributed over the entire surface of the plate, since the presence of the reinforcement completely prevents the local effects that could cause the plate to erode at least substantially reduced.
Even under the most unfavorable conditions, the spread of the local attack, which is caused by the impurities in the zinc or the electrolyte, is restricted.
With the zinc plates, which are provided with a reinforcement according to the invention, one achieves the advantage that the mode of operation of the plate even in the collector in ordinary operations
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is self-made to extend without having to fear that the plate would be eroded.
Of course, the zinc plate is amalgamated and generally treated according to those known methods which make the zinc resistant to the action of the electrolyte in an open circuit.