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Verfahren zur Herstellung von lebhaft gezeichneten, geaderten oder geflammten
Furnieren aus schlichtgewachsenem Holz.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, nach welchem schlichtgewachsenes Holz zu lebhaft gezeichneten Furnieren aufgearbeitet werden kann.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Holzblock entweder roh oder in Wasser oder Dampf gekocht auf einer Furnierhobel-oder auf einer Rundschälmaschine mit Profilmessern in gleicher Weise in Furniere geschnitten wird, wie es bei der Herstellung der üblichen Möbelfurniere mit Messern mit gerader Schneide geschieht. Die auf diese Weise erhaltenen unebenen Furniere werden in feuchtem Zustand flachgepresst und hernach getrocknet. Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform des Profilmessers, u. zw. ein gewelltes Messer, Fig. 2 den Holzblock und Fig. 3 das aus dem Holzblock geschnittene Furnier.
Durch das Verfahren gelangen Teile verschiedener Jahresringe in eine Ebene, und es kommen je nach dem Profil des Messers verschiedenartig und ungewöhnlich gezeichnete und daher wertvolle Furniere, sogenannte Blumen- oder Riegelfurniere, zustande, wie sie durch den Schnitt eines ebenen Messers nur erzielt werden. können, wenn der Holzblock einen ungewöhnlichen, eigenartigen Wuchs aufweist.
Es ist an und für sich bereits bekannt, dass aus schlichtgewachsenem Holz schön gezeichnete, geaderte oder geflammte und daher im Preis höher stehende Platten erzeugt werden, u. zw. in der Weise, dass an der Oberfläche oder an der Ober-und an der Unterseite der Holzplatte Aushöhlungen hergestellt werden, und dass dann die Holzplatte ebengepresst wird. Die Einarbeitung der Aushöhlungen ist jedoch nicht nur mit einer Verspanung des Holzes verbunden und daher kostspielig, sondern auch im allgemeinen bei Furnieren wegen ihrer geringen Stärke nicht durchführbar. Hinwiederum können starke Platten zur Bekleidung von Möbelstücken u. dgl. nicht benutzt werden.
Nach dem die Erfindung bildenden Verfahren wird also ohne Holzverlust auf billigem Weg ein zum Belegen von Möbeln u. dgl. geeignetes Erzeugnis hergestellt, während auf dem Weg des bekannten
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Process for the production of vividly drawn, veined or flamed
Veneers made from plain wood.
The present invention relates to a method by which plain wood can be worked up into vividly drawn veneers.
The essence of the invention is that the wood block is cut into veneers either raw or cooked in water or steam on a veneer planer or on a rotary peeling machine with profile knives in the same way as is done in the production of the usual furniture veneers with knives with a straight edge . The uneven veneers obtained in this way are pressed flat in a moist state and then dried. In the drawing, Fig. 1 shows an embodiment of the profile knife, u. between a corrugated knife, FIG. 2 the wood block and FIG. 3 the veneer cut from the wood block.
Through the process, parts of different annual rings come into one plane, and depending on the profile of the knife, differently and unusually drawn and therefore valuable veneers, so-called flower or bar veneers, are created, as can only be achieved by cutting a flat knife. can if the block of wood shows an unusual, peculiar growth.
It is already known in and of itself that beautifully drawn, veined or flamed and therefore higher-priced panels are made from plain wood, and in such a way that cavities are produced on the surface or on the upper and lower sides of the wooden panel, and then the wooden panel is pressed flat. The incorporation of the cavities, however, is not only associated with a machining of the wood and is therefore expensive, but also generally not feasible with veneers because of their low thickness. On the other hand, strong panels for cladding furniture u. Like. Not used.
According to the method forming the invention is a cheap way to cover furniture u. Like. Suitable product produced while on the way of the known
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