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Mittelpiyotgeschütz.
Zur Bekämpfung der Luftfahrzeuge hat man für Geschütze in Räderlafetten ein grosses wagrechtes Schussfeld nötig. Um dieses besonders zu vergrössern, hat man bereits Mittelpivotgeschütze auf abprotzbare Räderlafetten so aufgestellt, dass ihr unbegrenztes wagrechtes Feuersfeld auch ganz ausgenutzt werden kann.
Bei diesen Geschützen müssen aber die Räderlafetten im aufgeprotzten Zustand einen genügend grossen Abstand vom Erdboden haben, um nicht an Hindernissen beim Fahren hängen zu bleiben. Im abgeprotzten Zustand erheben sich daher diese Lafetten vom Lafettenschwanz aus ebenfalls ein bedeutendes Stück über den Erdboden. Um solche Geschütze für den Schuss standfest zu machen, ist es daher nötig, an der Räderlafette grosse seitliche Stützen anzubringen ; auch muss die Lafette selbst eine grosse Längenausdehnung haben.
Ausserdem muss auf der Lafette für die Geschützbedienung eine Plattform angebracht werden, wodurch das Geschützgewicht natürlich sehr gross wird. Auch wird durch die grosse Längenausdehnung der Lafette die Fahrbeweglichkeit schlechter, weil der Abstand der Radachsen von Lafette und Protze zu gross wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Mittelpivotgeschütz mit abprotzbarer Räderlafette und unbegrenztem wagrechten Feuerfeld, das bei geringstem Gewicht der Lafette grosse Standfestigkeit und gute Fahrbeweglichkeit hat, indem die Lafette für die Schussstellung des Geschützes auf den Erdboden gesenkt und das Geschütz für die Fahrstellung an die Radachse geschwenkt werden kann. Gemäss der vorliegenden Erfindung geschieht das Heben und Senken der Lafette durch ein Getriebe, das aus einem auf der Radachse sitzenden Trieb und einem an der Oberlafette angebrachten Zahnbogen besteht. Durch diese Anordnung ist eine besonders einfache und standfeste Bauart geschaffen, die das Heben und Senken der Lafette mit einer Mindestzahl von besonderen Getriebeteilen gestattet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Fig. i zeigt die Schussstellung des Geschützes,
Fig. 2 den dazugehörigen Grundriss,
Fig. 3 veranschaulicht die angehobene Lafette,
Fig. 4 die aufgeprotzte Lafette.
Zum Heben und Senken der Lafette dient ein Windwerk, das so ausgebildet ist, dass die Radachse als Triebachse benutzt wird.
Auf der Lafette a ist das Mittelpivotgeschütz b mit unbegrenztem wagrechtem Schussfelde angeordnet. Zum Zwecke der guten Fahrbarkeit und Verringerung des Protzdruckes ist es nach der Radachse hin umlegbar, wie dies in Fig. 3 durch die strichpunktierten Linien, in Fig. 4 durch die ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Gemäss Fig. i bis 4 befinden sich an den Seitenwänden der Lafette drehbar gelagerte Arme oder Ausleger c, die mit ihren oberen Enden die Radachse d drehbar umfassen.
Auf der Radachse sind Triebe e angeordnet, die in die mit den Lafettenwänden aus einem Stück bestehenden Zahnbögen f eingreifen. Durch Drehen der Radachse mittels der Handkurbel g wird der Vorderteil der Lafette gesenkt, so dass die ganze Lafette nach dem
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Abprotzen auf dem Erdboden aufliegt, wie dies Fig. i veranschaulicht (Schussstellung). Die Seitenspreizen li dienen hierbei zur Erhöhung der Standfestigkeit (Fig. 2). Wie ersichtlich, kann dem Geschütz in dieser Stellung ein unbegrenztes wagrechtes Schussfeld gegeben werden.
Um den Vorderteil der Lafette zu heben, wird mittels der Kurbel zurückgekurbelt, bis
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Lafette mit den Auslegern durch Bolzen oder eine sonst leicht lösbare Verbindung in den Punkten i, k festgestellt werden.
Für die Fahrtstellung wird das Geschütz an die Radachse geschwenkt, wie dies in Fig. 3 durch die strichpunktierten Linien und in Fig. durch die ausgezogenen Linien dargestellt ist. Die Stellung der aufgeprotzten Lafette ist in Fig. 4 abgebildet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Mittelpivotgeschütz mit abprotzbarer Räderlafette und unbegrenztem wagrechten Schussfeld, wobei die Lafette für die Schussstellung des Geschützes auf den Erdboden gesenkt und das Geschütz für die Fahrstellung an die Radachse geschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Heben und Senken der Lafette durch ein Getriebe geschieht, das durch die Radachse und die Oberlafette gebildet wird, indem auf der Radachse befindliche Triebe in entsprechende Zahnbogen der Oberlafette eingreifen.
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Central piyot gun.
In order to fight the aircraft, a large horizontal field of fire is required for guns in wheel mounts. In order to increase this particularly, center pivot guns have already been set up on wheel mounts that can be dismantled in such a way that their unlimited horizontal fire field can also be fully exploited.
With these guns, however, the wheel mounts must have a sufficiently large distance from the ground when they are exposed so that they do not get caught on obstacles while driving. In the dismantled state, these mounts also rise from the mount's tail a significant distance above the ground. In order to make such guns stable for the shot, it is therefore necessary to attach large lateral supports to the wheel mount; the carriage itself must also have a large length extension.
In addition, a platform has to be attached to the carriage for the gun operation, which of course makes the gun weight very large. The large length expansion of the mount also makes the maneuverability worse because the distance between the wheel axles of the mount and limber becomes too great.
The subject of the invention is a central pivot gun with a detachable wheel mount and an unlimited horizontal fire field, which has great stability and good mobility with the lowest weight of the mount, in that the mount for the firing position of the gun is lowered to the ground and the gun is pivoted to the wheel axis for the driving position can be. According to the present invention, the lifting and lowering of the mount is carried out by means of a transmission which consists of a drive seated on the wheel axle and a toothed arch attached to the upper mount. This arrangement creates a particularly simple and stable design that allows the carriage to be raised and lowered with a minimum number of special gear parts.
An embodiment of the invention is illustrated in the drawing.
Fig. I shows the firing position of the gun,
2 the associated floor plan,
Fig. 3 illustrates the raised mount,
Fig. 4 shows the raised mount.
A winch designed so that the wheel axle is used as a drive axle is used to raise and lower the carriage.
The center pivot gun b with unlimited horizontal firing range is arranged on mount a. For the purpose of good drivability and reducing the limber pressure, it can be folded over towards the wheel axle, as shown in Fig. 3 by the dash-dotted lines and in Fig. 4 by the solid lines.
According to FIGS. 1 to 4 there are rotatably mounted arms or cantilevers c on the side walls of the mount, which rotatably encompass the wheel axis d with their upper ends.
Drives e are arranged on the wheel axle, which engage in the toothed arches f which are made in one piece with the carriage walls. By turning the wheel axle by means of the hand crank g, the front part of the mount is lowered so that the whole mount is
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Abprotzen rests on the ground, as Fig. I illustrates (shot position). The side spreaders li serve to increase the stability (Fig. 2). As can be seen, the gun can be given an unlimited horizontal field of fire in this position.
To lift the front part of the carriage, the crank is used to crank it back until
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Carriage with the arms can be determined by bolts or another easily detachable connection at points i, k.
For the travel position, the gun is pivoted to the wheel axle, as shown in Fig. 3 by the dash-dotted lines and in Fig. By the solid lines. The position of the raised mount is shown in FIG.
PATENT CLAIMS:
I. Center pivot gun with wheel mount that can be dismantled and an unlimited horizontal firing range, whereby the mount for the firing position of the gun can be lowered to the ground and the gun for the driving position can be pivoted to the wheel axis, characterized in that the mount is raised and lowered by a gear , which is formed by the wheel axle and the upper carriage, in that the drives located on the wheel axle engage in corresponding tooth arches of the upper carriage.