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Heizkörper, die aus nichtmetallischer Widerstandsmasse, z. B. aus Silit, bestehen, werden zweckmässig an den Stellen, an denen der Strom zugeführt wird und in der nächsten Umgebung dieser Stellen durch einen metallischen Überzug oder durch Imprägnierung mit
Metall, wobei hauptsächlich Überzüge von Silber in Betracht kommen, besser leitend ge- macht. Die Heizkörper sind im allgemeinen porös ; das Metall kann deshalb mehr oder weniger in die Körper eindringen. Die Überzüge geben einesteils einen besseren Kontakt, andernteils vermindern sie vermöge ihrer höheren Leitfähigkeit das Glühen in der Nähe der Kontakte und schützen diese daher gegen Verbrennen.
Es hat sich nun aber gezeigt, dass solche Metalll1berzüge bei hohen Glühtemperaturen schmelzen und allmählich nach den Kontakten hin zurückweichen, so dass die Glut immer mehr nach diesen vordringt.
Dieser Übelstand wird gemäss vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass die mit
Metall überzogene oder imprägnierte Stelle des Heizkörpers mit einer Glasur, wie zum
Beispiel Borsäure, Boraten oder dgl., überzogen wird.
Die Wirkung dieser Glasur ist überraschend : das Zurückweichen des Metalls beziehungs- weise das Vordringen der Glut in dem Heizkörper hört vollständig auf, der Heizkörper bleibt praktisch unverändert, obwohl die Temperatur des Heizkörpers erheblich über der
Schmelztemperatur des Metallüberzuges liegt.
Worauf die Wirkung der Glasur beruht, ist schwer zu sagen. Möglicherweise spielt die Änderung der Wärmeleitung und Wärmestrahlung irgend eine Rolle dabei. Vielleicht beruht die Wirkung auch darauf, dass die Glasur in irgend einer Weise die Zusammen- ziehung des geschmolzenen Metalls verhindert oder den Austritt des geschmolzenen Metalls aus den Poren des Heizstabes verhütet. Fehlt die Glasur, so scheint es bei der Erhitzung aus den Poren des Heizstabes hervorzuquellen und sammelt sich in kleinen Klümpchen an, die allmählich vor der Glut zurückweichen. Unter dem Schutz der Glasur findet kein Her- vorquellen und kein Zusammenballen des Metalls mehr statt.
Um einen guten Erfolg zu erzielen, ist es zweckmässig, die Glasur langsam auf die metallenthaltende Stelle aufzuschmelzen, derart dass sie gut in die Poren des Heizkörpers eindringen kann.
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Radiators made of non-metallic resistance mass, e.g. B. of Silit, are expedient at the points where the current is supplied and in the immediate vicinity of these points by a metallic coating or by impregnation with
Metal, mainly silver coatings, made more conductive. The radiators are generally porous; the metal can therefore penetrate the body more or less. On the one hand, the coatings provide better contact, on the other hand, due to their higher conductivity, they reduce the glow in the vicinity of the contacts and therefore protect them against burning.
However, it has now been shown that such metal coatings melt at high annealing temperatures and gradually recede towards the contacts, so that the embers penetrate more and more towards them.
According to the present invention, this disadvantage is eliminated in that the with
Metal coated or impregnated part of the radiator with a glaze, such as for
Example boric acid, borates or the like. Is coated.
The effect of this glaze is surprising: the receding of the metal or the penetration of the embers in the radiator ceases completely, the radiator remains practically unchanged, although the temperature of the radiator is significantly above
Melting temperature of the metal coating.
It is difficult to say what the effect of the glaze is based on. The change in heat conduction and heat radiation may play a role here. Perhaps the effect is also based on the fact that the glaze in some way prevents the molten metal from contracting or prevents the molten metal from escaping from the pores of the heating rod. If the glaze is missing, it seems to swell out of the pores of the heating rod when it is heated and collect in small lumps that gradually shrink from the embers. Under the protection of the glaze there is no longer any swelling or agglomeration of the metal.
In order to achieve good results, it is advisable to slowly melt the glaze onto the metal-containing area so that it can penetrate well into the pores of the radiator.
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