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Die Erfindung bezieht sich auf eine Seitenteilkonstruktion gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Es sind bereits eine Reihe von Seitenwangenkonstruktionen bekannt. Diese zeichnen sich vorwiegend aus einem rechteckigen Einlegeprofil aus, die über die Länge des Sportgerätes ein Dickenprofil aufweisen. Die Verbindung der bestehenden Seitenwangenkonstruktion zu den jeweiligen anschliessenden Baugruppen erfolgt hauptsächlich mittels chemischer Haftung. Die eigentliche Formgebung erfolgt durch mechanische Bearbeitung der Seitenwangen am Halbprodukt des Gleitgerätes.
Nachteilig ist bei den bekannten Seitenwangen bzw. Seitenwangensystemen unter anderem, dass die Positionierung im Modell erfolgen muss und weiters hauptsächlich eine rein chemische Haftung (Kleben) zu den umgebenden Bauteilen vorhanden ist. Diese zwei Nachteile sind deswegen besonders gravierend, da es dadurch während der Produktion als auch im Fahrbetrieb des Gleitgerätes immer wieder zu Kantenfehlem kommt. Diese Fehler äussern sich hauptsächlich durch Delamination auf Grund von äusseren Einwirkungen. Die Ablösung der Seitenwangen selbst, das Abheben des Gleitgerät-Oberteils und das Ausschlagen von Seitenwange und Oberbauteil stellen die gravierendsten Mängel dieser Konstruktion dar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Seitenteilkonstruktion auf zu zeigen, welches diese Nachteile vermeidet und Vorteile in der Herstellung, Bearbeitung und im Betrieb aufweist.
Die Lösung ist ein Seitenwangenprofil, entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1.
Bei dem erfindungsgemässen Profil der Seitenteilkonstruktion ist die Verbindung zu den jeweiligen Teilen nicht nur chemisch, durch Verklebung, auch mechanisch gegeben. Eine ausgebildete Lippe umschliesst die Kante des Oberbauteiles. Entscheidend können dadurch Delamination des Oberbauteiles verhindert werden. Die mögliche Belastung der Kante (Oberfläche zu Seitenteil) durch Stoss steigt um ein Vielfaches, da dieses Profil die einwirkende Kraft sehr gut aufnehmen und verteilen kann und weiters in diesem Bereich eine geschlossene Fläche darstellt. Eine mögliche Verklebung unterstützt die Wirkung weiters.
Die Erfindung unterstützt eine rationelle und damit auch wirtschaftliche Fertigung. Durch die Teilung des Seitenteils kann eine Baugruppenvorfertigung erfolgen. Durch die
Ausbildung von verschiedenen Verbindungsgeometrien, z. B. Schwalbenschwanzverbindung,
Kugelformverbindung etc. lassen sich dadurch Dämpfung-un Vibrationsverhalten des
Gleitgerätes verändern. Diese stellen somit eine mögliche Veränderungskomponente des
Fahrverhaltens des Gleitgerätes dar. Diese Erfindung lässt auch die nicht geteilte Form zu, die weitere Vorteile in der Herstellung ergibt.
Die Positionierung dieses neuen Seitenteils für das Gleitgerät erfolgt über eine Lippe die an dem Seitenteil angeschlossen ist. Weiters übernimmt diese Lippe die Funktion des
Abdichtens zwischen den Bauteilen der Herstellform. Durch eine einfache Bearbeitung kann diese Lippe nach der Herstellung des Gleitgerätes abgetrennt werden. Technische Aufwände werden dadurch minimiert, die Oberflächengüte entspricht die einer polierten. Um den
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Dickenverlauf des Gleitgerätes herzustellen, dient die Einlage des Seitenhöhenprofils, das einen einfachen geometrischen Querschnitt, zB. Rechteck, besitzt. Selbst die Farbgestaltung der Seitenteilkonstruktion zeigt Vorteile gegenüber den bisherigen Ausführungen. Die Teile (2,3, 5) können individuell farblich und grafisch gestaltet werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 : eine vereinfachte Gesamtdarstellung in Seitenansicht ; Fig. 2 : die Hälfte einer Querdarstellung der Erfindung im Spitzen- bzw. Fersenbereich des Gleitgerätes ; Fig. 3 : die Hälfte einer Querdarstellung der Erfindung im Längenmittenbereich des
Gleitgerätes ; Fig. 4 : eine Vierteldarstellung der Erfindung nach der mechanischen Bearbeitung, und somit im Fertigzustand ; Fig. 5 : Beispiele von Ausführungsformen von Oberkanten- und Seitenwangenprofilen der
Erfindung ;
Bezugszeichenliste : 1 Oberbauteil 2 Oberprofil 3 Seitenwangenprofil 4 Lippe 5 Gleitgerätkante
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7 Form des Gleitgerätes 8 Seele des Gleitgerätes (PU, Holz, Sandwich) 9 Verbindungsprofil 10 Seitenhöhenprofil 11 Klebetasche 12 Bearbeitungstrennlinie In den Figuren ist (1) der Oberbauteil des Gleitgerätes, der durch eine geometrische Verjüngung in das Oberprofil (2) der Erfindung einläuft. Die Einlaufausführung in Fig. 2 stellt lediglich ein Beispiel dar. Auch rechtwinkelige geometrische Ausführungen und/oder
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keine Verjüngung sind möglich um den Oberbauteil (1) mit dem Oberprofil (2) zu verbinden.
Der Seitenteil gemäss der Erfindung bestehend aus Oberprofil (2) und Seitenwangenprofil (3), werden mittels einer nach Fig. 2 dargestellten Schwalbenschwanzverbindung vereinigt, nachdem das Oberprofil (2) mit der Oberfläche (1) verbunden und das Seitenwangenprofil (3) gemeinsam mit dem Laufflächenbauteil (6) und der Gleitgerätkante (5) in die Gleitgeräte-Form (7) eingelegt wurde. Die Verbindunggeometrie (9) stellt ein Beispiel dar. Schnappverbindungen in den verschiedensten Ausführungen können hier Anwendung finden. Durch das Schliessen der Form wird mittels Lippe (4), die einen weiteren Teil der Erfindung darstellt, die Erfindung selbst, aber auch die Bauteilgruppen des Gleitgerätes in der Produktionsform zentriert und positioniert.
Die Schräge der Lippe (4) ist variierbar und die in Fig. 2 dargestellte Form dient als Beispiel.
Die Erfindung wird ergänzt durch das in Fig. 3 dargestellte Seitenhöhenprofil (10). Dadurch ist es möglich den Dickenverlauf des Gleitgerätes zu erhalten bei Dickenkonstanz der Erfindung (2,3, 4). Der Kraftfluss ausgehend vom Oberprofil (2) über Seitenwangenprofil (3) auf die Gleitgerätkante (5) wird fliessend übertragen durch das Seitenhöhenprofil (10).
Die chemischeverbindung der einzelnen Bauteile wird nicht nur bei der Erfindung durch die bereits erwähnte beispielhafte Ausführung der Schwalbenschwanzverbindung mechanisch unterstützt, auch eine geometrisch ausgebildete Klebetasche (11) unterstützt die Verbindung der einzelnen Bauteile.
Die Trennung der Lippe (4) erfolgt an der Stelle (12). Die in Figur 4 dargestellte Form nach der mecahnischen Bearbeitung verdeutlicht diesen Schritt. Eine Nachträgliche Bearbeitung ist möglich um die bereits bearbeitungstechnisch übliche Stufe (13) zu erzeugen jedoch nicht notwendig.
Ansprüche :
1. Seitenteil für Gleitgeräte, insbesondere Snowboards und Alpinski, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenteil durch ein an einem Oberbauteil (1) angebrachtes
Oberprofil (2), ein Seitenwangenprofil (3) und ein Seitenhöhenprofil (10) gebildet ist und dass das Oberprofil (2) mit dem Seitenwangenprofil (3) durch eine chemische und/oder mechanische Verankerung verbunden ist.
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The invention relates to a side part construction according to the preamble of claim 1.
A number of sidewall designs are already known. These are mainly characterized by a rectangular insert profile, which have a thickness profile over the length of the sports equipment. The connection of the existing side wall construction to the respective subsequent assemblies is mainly done by chemical adhesion. The actual shaping takes place by mechanical processing of the side cheeks on the semi-product of the glider.
A disadvantage of the known side walls or side wall systems is, among other things, that the positioning in the model must be carried out and furthermore that there is mainly a purely chemical adhesion (gluing) to the surrounding components. These two disadvantages are particularly serious because they always result in edge defects during production and when the glider is in operation. These errors are mainly manifested by delamination due to external influences. The detachment of the side cheeks themselves, the lifting of the upper part of the glider and the knocking out of the side cheek and upper part are the most serious defects of this construction.
The object of the invention is to show a side part construction which avoids these disadvantages and has advantages in manufacture, processing and operation.
The solution is a sidewall profile, according to the characterizing part of claim 1.
In the profile of the side part construction according to the invention, the connection to the respective parts is not only given chemically, by gluing, but also mechanically. A trained lip surrounds the edge of the upper component. This can decisively prevent delamination of the upper component. The possible impact of the edge (surface to side part) by impact increases many times over, since this profile can absorb and distribute the acting force very well and also represents a closed area in this area. A possible glue further supports the effect.
The invention supports a rational and thus also economical production. By dividing the side part, an assembly can be prefabricated. Through the
Formation of different connection geometries, e.g. B. dovetail joint,
Spherical connection etc. can be damping and vibration behavior of the
Change glider. These represent a possible change component of the
Driving behavior of the glider. This invention also allows the undivided form, which gives further advantages in manufacture.
The positioning of this new side part for the glider takes place via a lip which is connected to the side part. Furthermore, this lip takes on the function of
Sealing between the components of the manufacturing mold. This lip can be removed by simple processing after the glider has been manufactured. Technical efforts are minimized, the surface quality corresponds to that of a polished one. To the
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To produce the course of the thickness of the glider, the insert of the side height profile, which has a simple geometric cross-section, for example. Rectangle. Even the color scheme of the side panel construction shows advantages over the previous versions. The parts (2, 3, 5) can be individually designed in terms of color and graphics.
Developments of the invention are the subject of the dependent claims.
The invention is explained in more detail below with reference to the figures using exemplary embodiments.
1 shows a simplified overall view in side view; 2: half of a transverse representation of the invention in the tip or heel region of the gliding device; Fig. 3: half of a transverse representation of the invention in the longitudinal center region of the
Glider; 4: a quarter representation of the invention after the mechanical processing, and thus in the finished state; Fig. 5: Examples of embodiments of upper edge and side cheek profiles
Invention;
List of reference symbols: 1 upper component 2 upper profile 3 side cheek profile 4 lip 5 edge of glider
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7 shape of the gliding device 8 core of the gliding device (PU, wood, sandwich) 9 connecting profile 10 side height profile 11 adhesive pocket 12 processing dividing line In the figures (1) is the upper component of the gliding device, which runs into the upper profile (2) of the invention through a geometric taper. The inlet design in FIG. 2 represents only one example. Also rectangular geometrical designs and / or
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no tapering is possible to connect the upper component (1) to the upper profile (2).
The side part according to the invention consisting of upper profile (2) and side cheek profile (3) are united by means of a dovetail connection shown in FIG. 2 after the upper profile (2) is connected to the surface (1) and the side cheek profile (3) together with the Tread component (6) and the edge of the glider (5) was inserted into the glider shape (7). The connection geometry (9) represents an example. Snap connections in the most varied designs can be used here. By closing the mold, the invention itself, but also the component groups of the gliding device, are centered and positioned in the production mold by means of a lip (4), which represents a further part of the invention.
The slope of the lip (4) is variable and the shape shown in Fig. 2 serves as an example.
The invention is supplemented by the side height profile (10) shown in FIG. 3. This makes it possible to maintain the thickness profile of the gliding device while maintaining the thickness of the invention (2, 3, 4). The flow of force from the upper profile (2) over the side cheek profile (3) to the glider edge (5) is smoothly transmitted through the side height profile (10).
The chemical connection of the individual components is not only mechanically supported in the invention by the exemplary embodiment of the dovetail connection already mentioned, but also a geometrically designed adhesive pocket (11) supports the connection of the individual components.
The lip (4) is separated at point (12). The shape shown in FIG. 4 after mechanical processing illustrates this step. Subsequent processing is possible in order to generate the stage (13) which is already customary in terms of processing technology, but is not necessary.
Expectations :
1. Side part for gliding devices, in particular snowboards and alpine skis, characterized in that the side part is attached by an upper component (1)
Upper profile (2), a side wall profile (3) and a side height profile (10) is formed and that the top profile (2) is connected to the side wall profile (3) by chemical and / or mechanical anchoring.