AT528874A2 - Schläger - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schläger (1) der ein Außenelement (2) und ein Innenelement (3) umfasst, wobei der Schläger (1) zudem entweder zwei Zwischenelemente (4) und ein Herzelement (5) oder ein Mittelelement (25) umfasst, welches einen Herzabschnitt (26) und zwei Zwischenabschnitte (27) umfasst, wobei der vertikale Schichtaufbau des äußeren Rahmenbereichs durch das Außenelement (2) und das Innenelement (3) gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägerherzens durch das Innenelement (3) und das Herzelement (5) oder den Herzabschnitt (26) gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau der beiden Halsabschnitte durch das Außenelement (2) und je ein Zwischenelement (4) oder je einen Zwischenabschnitt (27) gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägergriffs zumindest teilweise durch das Außenelement (2) und die beiden Zwischenelemente (4) oder den Griffabschnitt (28) gebildet ist.
Description
SCHLÄGER [0001] Die Erfindung betrifft einen Schläger, insbesondere Tennisschläger.
[0002] Lange Zeit wurden Tennisschläger aus Holz gefertigt. Aktuell werden diese aus Metall, verstärktem Kunststoff und/oder Carbon hergestellt und sind Hightech-Sportgeräte mit jJahrzehntelanger Entwicklung.
Schläger umfassend Holzlagen sind beispielsweise aus US2014038754A1, US2004138015A1, US4732384A, US4390182A, EP0046204A2, EP0045991A1, DE20303931U1, CN2451156Y und FR3026015A1 bekannt, welche aber alle einen anderen Schichtaufbau und andere Elemente als die gegenständliche Erfindung aufweisen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es einen Tennisschläger aus Holz oder vorwiegend aus Holz bereit zu stellen, der einen verbesserten Aufbau aufweist.
[0004] Für das Lösen der Aufgabe wird ein Tennisschläger nach Anspruch 1 vorgeschlagen.
[0005] Der Schläger umfasst mehrere Lagen aus Holz und optional Holzwerkstoff, welche in Umfangsrichtung des Schlägers verlaufen, wobei optional zusätzliche Lagen aus Fasergewebe oder Fasergelege enthalten sind, die ebenfalls in Umfangsrichtung vorliegen.
[0006] Den Innenumfang des Schlägerkopfes umläuft zumindest eine Holzlage. Im Bereich des Schlägerherzens ist ein Verstärkungselement eingesetzt, welches bevorzugt ebenfalls mehrere Lagen aus Holz oder Holzwerkstoff umfasst.
[0007] Die den Schlägerkopf außen umlaufenden Lagen bilden auch einen Teil des Schlägerhalses und treffen sich im Bereich des Schlägergriffs. Vom unteren Ende Schlägergriffs verlaufen zwei Verstärkungslagen oder ein Verstärkungselement bis zum Schlägerkopf, wo diese enden oder dieses endet.
[0008] An beiden Seiten ist der Schläger durch eine Lage Furnierholz abgedeckt. Unter diesen Decklagen kann sich jeweils eine Lage aus Fasergewebe oder Fasergelege befinden. Bevorzugt ist die Außenfläche des Schlägers nach innen gewölbt ausgeführt, wobei dies erreicht werden kann, indem eine innere Lage aus Holz oder Holzwerkstoff mit einer entsprechenden Form versehen wird, beispielsweise durch Fräsen. Die an die innere Lage nach außen anschließenden Lagen passen sich an diese Form an.
[0009] Jene Lagen des Schlägers die in Umfangsrichtung innen um den Rahmen und außen um den Rahmen und den Griff verlaufen stehen in einem Winkel von 90 Grad zu den Decklagen.
[0010] Die Fasergelege- oder Fasergewebelagen und Holzlagen sind bevorzugt durch ein Harz verklebt.
[0011] Eine Ausführungsvariante betrifft einen Schläger umfassend einen Schlägerkopf, einen Schlägergriff, einen Schlägerhals mit zwei Halsabschnitten und ein Schlägerherz, wobei der Schlägerkopf einen äußeren Rahmenbereich umfasst und einen inneren Rahmenbereich umfasst, welcher innere Rahmenbereich das Schlägerherz zwischen den beiden Halsabschnitten bildet, wobei der Schläger einen vertikalen Schichtaufbau umfasst, wobei der vertikale Schichtaufbau ein Außenelement, ein Innenelement, zwei Zwischenelemente und ein Herzelement umfasst, wobei zumindest das Außenelement und das Innenelement jeweils eine Innenlage und eine Außenlage umfassen, welche aus Holz oder Holzwerkstoff gebildet sind, wobei die Elemente mit ihren Innenlagen aneinanderliegen, optional mit dazwischenliegender Faser- oder Gewebelage, wobei der vertikale Schichtaufbau des äußeren Rahmenbereichs durch das Außenelement und das Innenelement gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägerherzens durch das Innenelement und das Herzelement gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau der beiden Halsabschnitte durch das Außenelement und je ein Zwischenelement gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägergriffs zumindest teilweise durch das Außenelement und die beiden Zwischenelemente gebildet ist.
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[0012] Eine Ausführungsvariante betrifft einen Schläger umfassend einen Schlägerkopf, einen Schlägergriff, einen Schlägerhals mit zwei Halsabschnitten und ein Schlägerherz, wobei der Schlägerkopf einen äußeren Rahmenbereich umfasst und einen inneren Rahmenbereich umfasst, welcher innere Rahmenbereich das Schlägerherz zwischen den beiden Halsabschnitten bildet, wobei der Schläger einen vertikalen Schichtaufbau umfasst, wobei der vertikale Schichtaufbau ein Außenelement, ein Innenelement umfasst, wobei der Schläger ein Mittelelement umfasst, welches einen Herzabschnitt und zwei Zwischenabschnitte umfasst, die sich zu einem Griffabschnitt vereinen, wobei zumindest das Außenelement und das Innenelement jeweils eine Innenlage und eine Außenlage umfassen, welche aus Holz oder Holzwerkstoff gebildet sind, wobei die Elemente mit ihren Innenlagen aneinanderliegen, optional mit dazwischenliegender Gewebeoder Faserlage, wobei der vertikale Schichtaufbau des äußeren Rahmenbereichs durch das AuBenelement und das Innenelement gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägerherzens durch das Innenelement und den Herzabschnitt gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau der beiden Halsabschnitte durch das Außenelement und je einen Zwischenabschnitt gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägergriffs zumindest teilweise durch das Außenelement und den Griffabschnitt gebildet ist.
[0013] Die beiden Ausführungsvarianten unterscheiden sich dadurch, dass bei der ersten Variante das Mittelelement aus drei Elementen in Form der zwei Zwischenelemente und des Herzelements zusammengesetzt ist.
[0014] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass jedes der beiden Zwischenelemente und/oder das Herzelement eine Innenlage und eine Außenlage umfasst, welche aus Holz oder Holzwerkstoff gebildet sind.
[0015] Bevorzugt wird, dass die Elemente mit ihren Innenlagen aneinanderliegen, optional mit dazwischenliegender Gelege- oder Gewebelage.
[0016] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass zumindest beim Außenelement zwischen der Innenlage und der Außenlage eine Gelege- oder Gewebelage vorliegt.
[0017] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass der Schläger einen horizontalen Schichtaufbau umfasst, welcher beidseits je eine Decklage umfasst, welche die Längskanten der Lagen des vertikalen Schichtaufbaus abdeckt.
[0018] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass sich zwischen den Längskanten der Lagen des vertikalen Schichtaufbaus und der jeweiligen Decklage eine Gelege- oder Gewebelage befindet.
[0019] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass der Schläger zumindest im Bereich des äußeren Rahmenbereichs an dessen Außenfläche eine zentrale Vertiefung aufweist, welche insbesondere in der Innenlage des Außenteils gefertigt ist.
[0020] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Außenlagen aus Echtholz-Furnier bestehen.
[0021] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Innenlagen aus Sperrholz oder Schichtholz bestehen.
[0022] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass im Bereich des Schlägergriffs zusätzliche vertikale Griffelemente und horizontale Griffelement vorliegen, um die Breite und Höhe des Griffes zu vergrößern.
[0023] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die beiden Zwischenelemente von der Stirnseite des Schlägergriffs bis zum Schlägerkopf verlaufen, wobei diese einen Teil des Schlägergriffs und je einen Teil der beiden Halsabschnitte bilden, wobei die Zwischenelemente bis an das Innenelement ragen, wobei die beiden Zwischenelemente im Bereich des Schlägergriffes aneinander anliegen und wobei sich das Herzelement zwischen den beiden Zwischenelementen erstreckt.
[0024] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Innenlagen und die Außenlage je-
weils durch ein Harz verklebt sind, wobei bevorzugt in der jeweiligen Klebefuge eine Gelege- oder Gewebelage vorliegt.
[0025] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass der Schläger das Mittelelement umfasst, welches den Herzabschnitt und die zwei Zwischenabschnitte umfasst, die sich zu dem Griffabschnitt vereinen, wobei der Griffabschnitt und in weiterer Folge die beiden Zwischenabschnitte von der Stirnseite des Schlägergriffs bis zum Schlägerkopf verlaufen, sodass das Mittelement einen Teil des Schlägergriffs und je einen Teil der beiden Halsabschnitte bildet, wobei die Zwischenabschnitte bis an das Innenelement ragen, wobei sich der Herzabschnitt zwischen den beiden Zwischenabschnitten erstreckt.
[0026] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass sich die Zwischenabschnitte bis über zumindest ein Viertel und maximal drei Viertel der Höhe des Rahmens erstrecken und sich nach oben hin verjüngend zwischen dem Außenelement und dem Innenelement befinden.
[90027] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass das Mittelelement aus einem Plattenwerkstoff mit horizontalen Lagen gesägt, geschnitten oder geformt ist.
[0028] Vorteilhaft kann der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere Holz, am gegenständlichen Schläger zumindest 90% betragen.
[0029] Vorteilhaft am gegenständlichen Aufbau des Schlägers ist, dass bei Verwendung des Schlägers nur geringe Vibrationen beobachtet wurden, bzw. der Aufbau des Schlägers in vielen Versuchen hin zu Varianten mit reduzierten Vibrationen verbessert wurde.
[0030] Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen veranschaulicht:
[0031] Fig. 1: veranschaulicht den vertikalen Schichtaufbau einer ersten Ausführungsvariante des Schlägers.
[0032] Fig. 2: Zeigt eine Ansicht auf die Stirnseite einer Ausführungsvariante des Griffs des Schlägers.
[0033] Fig. 3: Zeigt eine Ansicht auf die Stirnseite einer Ausführungsvariante des Griffs mit einer Griffendkappe und Griffband.
[0034] Fig. 4: veranschaulicht eine bevorzugte Ausführungsvariante des Schlägers ohne Darstellung der Griffendkappe und des Griffbands.
[0035] Fig. 5: Zeigt eine Ansicht auf die Stirnseite einer Ausführungsvariante des Griffs des Schlägers.
[0036] Fig. 6: Zeigt eine Ansicht auf die Stirnseite des Griffs einer anderen Ausführungsvariante des Schlägers.
[0037] Fig. 7: veranschaulicht den vertikalen Schichtaufbau einer zweiten bevorzugten Ausführungsvariante des Schlägers.
[0038] Der Schläger 1 ist in den Figuren schematisch und nicht maßstabsgetreu dargestellt. Die Öffnungsfläche des Schlägerkopfes wird hierin als Horizontale angesehen, sodass alle Schichten die parallel zur Öffnungsfläche des Schlägerkopfes vorliegen als horizontale Schichten definiert sind und alle Schichten die senkrecht zur Öffnungsfläche ausgerichtet sind als vertikale Schichten.
[0039] In Fig. 1 ist der vertikale Schichtaufbau des Schlägers 1 einer ersten Ausführungsvariante dargestellt, also die vertikalen Schichten des Schlägers 1. Der vertikale Schichtaufbau umfasst ein Außenelement 2, ein Innenelement 3, zwei Zwischenelemente 4 und ein Herzelement 5.
[0040] Das Außenelement 2 umläuft den gesamten Schläger 1 an dessen Außenseite. Das AußBenelement 2 bildet einen Teil des Griffes, einen Teil der beiden Halsabschnitte und einen Teil des äußeren Rahmens des Schlägerkopfes. Am Herz des Schlägerkopfes, welches zwischen den beiden Halsabschnitten vorliegt, ist das Außenelement 2 nicht beteiligt.
[0041] Das Innenelement 3 umläuft den gesamten Schlägerkopf an der Innenseite und bildet
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somit einen Teil des Rahmens des Schlägerkopfs über dessen gesamten Umfang, also auch im Bereich des Herzens.
[0042] Die beiden Zwischenelemente 4 verlaufen von der Stirnseite des Griffs bis zum Schlägerkopf, wobei diese einen Teil des Griffes und je einen Teil der beiden Halsabschnitte des Schlägers 1 bilden. Wie dargestellt ragen die Zwischenelemente 4 bevorzugt bis an das Innenelement 3. Weniger bevorzugt können diese bis zum Herzelement 5 verlaufen, wenn dieses bis an das AuBenelement 2 ragt. Die beiden Zwischenelemente 4 liegen im Bereich des Schlägergriffes aneinander an, bilden dort also eine Zwischenlage zwischen den beiden Bereichen des Außenelements 2.
[0043] Das Herzelement 5 liegt im Bereich des Schlägerherzens vor und bildet dort gemeinsam mit dem Innenelement 3 jenen Teil des Schlägerrahmens, der zwischen den beiden Halsabschnitten vorliegt. Bevorzugt erstreckt sich das Herzelement 5 zwischen den beiden Zwischenelementen 4, steht also mit seinen beiden Enden an den Zwischenelementen 4 an.
[0044] Bevorzugt können im Bereich des Griffes zusätzliche vertikale Griffelemente 6 vorhanden sein, welche außen an den beiden Bereichen des Außenelements 2 vorliegen, um den Griff breiter zu gestalten.
[0045] Jedes der Elemente 2,3,4,5 ist bevorzugt mehrlagig aufgebaut. Insbesondere sind das Außenelement 2 und Innenelement 3 mehrlagig aufgebaut. Der Lagenaufbau kann dabei für die Elemente 2,3,4,5 ident zueinander oder unterschiedlich zueinander ausgeführt sein, was Material und Schichtstärken anbelangt. In Fig. 1 sind die Elemente 2,3,4,5 aus Lagen mit identer Materialstärke veranschaulicht.
[0046] Das Außenelement 2 umfasst bevorzugt eine Innenlage 7 und eine Außenlage 8, welche aus Holz oder Holzwerkstoff vorliegen. Bevorzugt befindet sich zwischen den beiden Lagen 7, 8 eine Gelege- oder Gewebelage 9. Das Außenelement 2 kann bereits vor dem Zusammensetzen des Schlägers die Innenlage 7 und die Außenlage 8 umfassen. Alternativ kann das Außenelement 2 erst beim Zusammensetzen des Schlägers aus der Innenlage 7 und der Außenlage 8 zusammengesetzt werden.
[0047] Das Innenelement 3 umfasst bevorzugt eine Innenlage 10 und eine Außenlage 11, welche aus Holz oder Holzwerkstoff vorliegen. In einer Variante befindet sich zwischen den beiden Lagen 10, 11 eine Gelege- oder Gewebelage 12. In einer Variante befindet sich zwischen den beiden Lagen 10, 11 zumindest eine weitere Lage aus Holz.
[0048] Jedes Zwischenelement 4 umfasst bevorzugt eine Innenlage 13 und eine Außenlage 14, welche aus Holz oder Holzwerkstoff vorliegen. Bevorzugt befindet sich zwischen den beiden Lagen 13, 14 eine Gelege- oder Gewebelage 15.
[0049] Das Herzelement 5 umfasst bevorzugt eine Innenlage 16 und eine Außenlage 17, welche aus Holz oder Holzwerkstoff vorliegen. Bevorzugt befindet sich zwischen den beiden Lagen 16, 17 eine Gelege- oder Gewebelage 18.
[0050] Die Innenlagen 7, 10, 13, 16 bestehen bevorzugt aus einem leichten Holz oder Holzwerkstoff. Die Innenlagen 7, 10, 13, 16 bestehen bevorzugt jeweils aus einem Sperr- oder Schichtholzstreifen. Die Decklagen des Sperr- oder Schichtholzes können beispielsweise aus CeibaFurnier bestehen. Die inneren Lagen, sofern vorhanden, des Sperr- oder Schichtholzstreifens bestehen beispielsweise aus Pappel oder auch aus Ceiba. Die Innenlagen 7, 10, 13, 16 liegen in einer Ausführungsvariante aus Sperrholz oder Schichtholz mit einer Stärke von rund 6 mm vor.
[0051] Die Außenlagen 8, 11, 14, 17 bestehen bevorzugt aus einem Echtholzfurnier, insbesondere aus Hartholz. Nicht einschränkend zu verstehende Beispiele für Harthölzer sind Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Esche und das Holz von Obstbäumen.
[0052] Die Gelege- oder Gewebelagen 9, 12, 15, 18, 20 bestehen bevorzugt aus unidirektional gelegten Fasern oder gewobenen Fasern oder gewobenen Bändern. Als Fasermaterial eignet sich beispielsweise Kohlenstoff, Glas oder eine Naturfaser wie Hanf oder Flachs. Die Fasern oder Bänder des Gewebes stehen bevorzugt in einem Winkel von 90° zueinander und in einem Winkel
von 45° zur Umfangsrichtung des Schlägers. Es können aber auch unidirektionale Faserlagen, wie Carbonfaserlagen, alternativ oder zusätzlich verwendet werden.
[0053] Beispielsweise können 0,25 mm dicke Gewebelagen und 0,15 mm dicke unidirektionale Faserlagen im Schichtaufbau der Elemente 2, 3, 4, 5, 25 integriert sein.
[0054] Im Bereich des Griffes liegen die beiden Zwischenelemente 4 bevorzugt direkt aneinander an, insbesondere bevorzugt mit deren Außenlagen 14.
[0055] An den Innenlagen 13 der Zwischenelemente 4 schließen beidseits die Innenlagen 7 des Außenelements 2 an, bevorzugt direkt, also ohne zwischenlegen eines weiteren Elements. An den Außenlagen 8 des Außenelements 2 kann im Bereich des Griffes je ein vertikales Griffelement 6 anschließen, welches aus einer Lage aus Holz oder Holzwerkstoff gebildet sein kann.
[0056] Im Bereich der beiden Halsabschnitte liegen die Innenlagen 7, 13 des Außenelements 2 und der Zwischenelemente 4 aneinander an. Im äußeren Bereich des Rahmens liegen die Innenlagen 7, 10 des Außenelements 2 und des Innenelements 3 aneinander an. Im Herz-Bereich des Rahmens liegen die Innenlagen 10, 16 des Innenelements 3 und des Herzelements 5 aneinander an.
[0057] Das Verkleben der Innenlagen 7, 10, 13, 16 aneinander kann direkt erfolgen oder optional mit zwischenlegen einer zusätzlichen Gelege- oder Gewebelage. Eine solche zusätzliche Gelege- oder Gewebelage 22 ist in Fig. 2 zwischen dem Außenelement 2 und den Zwischenelementen 4 veranschaulicht.
[0058] Wie in den Fig. 1 und 4 und 6 in den Schnittansichten erkennbar ist, weist der Schlägerrahmen an der Außenseite bevorzugt eine in Umfangsrichtung verlaufende Vertiefung auf. Diese Vertiefung liegt bevorzugt in der Innenlage 7 des Außenelements 2 vor, wobei die Außenlage 8 und die Gelege- oder Gewebelage 9 an diese Vertiefung angeformt sind. Die Vertiefung des AußBenelements 2 erstreckt sich bevorzugt nur über einen Teilbereich und endet bevorzugt im Bereich der beiden Halsabschnitte. Die Vertiefung liegt bevorzugt überall dort vor, wo Saiten der Bespannung verlaufen. Die Vertiefung kann auf der Außenseite der Innenlage 7 gefertigt werden oder an der Innenseite der Innenlage 7, wobei diese in diesem Fall beim Anpressen des Außenelements 2 an das Innenelement 3 nach außen verlagert würde.
[90059] Auch im Bereich des Herzens, also im Herzelement 5 oder dem Herzabschnitt 26 kann eine solche Vertiefung vorliegen, beispielsweise in der Innenlage 16 des Herzelements 5. Im Bereich des Herzens ist diese Vertiefung aber nicht notwendig und kann zur Vereinfachung der Fertigung entfallen.
[0060] Die Vertiefung kann beispielsweise mit einem Kugelfräser oder Hohlkehlfräser hergestellt werden.
[0061] Die Lagen 6 bis 22 liegen jeweils bereits vor dem Zusammenbau in Lagenform, also jeweils als ein einzelnes Element vor. Dies bedeutet, dass die Innenlagen 7, 10, 13, 16 jeweils als ein einzelnes Element verarbeitet werden, auch wenn diese im Fall von Sperrholz wiederum aus mehreren Lagen zusammengesetzt sind. Elemente 2, 3, 4, 5 können bereits vor der Zusammenstellung zum Schläger 1 alle ihre Lagen umfassen. Es ist aber auch möglich, dass Elemente 2, 3, 4, 5 erst beim Zusammenbau zum Schläger durch Verklebung ihrer Lagen resultieren. Insbesondere können die Gelege- oder Gewebelage 9 und die Außenlage 8 des Außenelements 2 angebracht werden, nachdem die Innenlage 7 an den anderen Elementen 3, 4 angebracht wurde. Auch die Gelege- oder Gewebelage 12 und Außenlage 11 des Innenelements 3 können angebracht werden, nachdem die Innenlage 10 an den anderen Elementen 2, 5 angebracht wurde.
[0062] Die Zwischenelemente 4 und optional auch das Herzelement 5 liegen bevorzugt bereits vor dem Zusammenbau mit all ihren Lagen vor. Die Zwischenelemente 4 und das Herzelement 5 können in einem ersten Schritt des Zusammenbaus zu einem Mittelelement 25 zusammengesetzt werden, bzw. kann dieses Mittelement 25 auf andere Weise, wie zum Beispiel zu Fig. 6 beschrieben aufgebaut sein.
[0063] Nachdem der vertikale Schichtaufbau aus den Elementen 2 bis 5 gemäß Fig. 1 oder aus
den Elementen 2, 3, 25 gemäß Fig. 7 fertiggestellt wurde, können die horizontalen Lagen des Schichtaufbaus angebracht werden.
[0064] Diese umfassen bevorzugt je eine Decklage 19, welche die Längskanten der Lagen des vertikalen Schichtaufbaus abdeckt. Die Decklagen 19 bestehen bevorzugt aus einem Echtholzfurnier, insbesondere aus Hartholz. Nicht einschränkend zu verstehende Beispiele für Harthölzer sind Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Esche und das Holz von Obstbäumen.
[0065] Bevorzugt liegt zwischen den beiden Decklagen 19 und den Längskanten der Lagen des vertikalen Schichtaufbaus jeweils zumindest eine Gelege- oder Gewebelage 20 vor. Die Fasern oder Bänder des Gewebes stehen bevorzugt in einem Winkel von 90° zueinander und in einem Winkel von 45° zur Längsrichtung des Schlägers. Die Fasern des Geleges verlaufen bevorzugt in Längsrichtung des Griffes und in Umfangsrichtung des Rahmens.
[0066] Im Bereich des Griffs kann zusätzlich beidseits ein horizontales Griffelement 21 vorliegen, um die Höhe des Griffs zu vergrößern. Durch die vertikalen und horizontalen Griffelemente 6, 21 können somit Breite und Höhe des Griffes angepasst werden, auch individuell je nach Wunsch eines Spielers.
[0067] Die vertikalen Griffelemente 6 und horizontalen Griffelemente 21 werden angebracht, nachdem die beiden Decklagen 19 angebracht wurden. Das vertikale Griffelement 6 bedeckt die Kanten der Decklagen 19 und der Gelege- oder Gewebelagen 20. Die Griffelemente 6, 21 können in einer beliebigen Reihenfolge angebracht werden.
[0068] Die beiden Decklagen 19 sind bevorzugt jeweils aus einem durchgehenden Stück Furnier gebildet, zumindest bis in den Bereich des Griffes, da sie dort von den horizontalen Griffelementen 21 verdeckt sind.
[0069] Die Gelege- oder Gewebelage 20 kann sich bis an den Rand des vertikalen Schichtaufbaus erstrecken, oder etwas innerhalb enden, sodass die Kante der Gelege- oder Gewebelage 20 von der Decklage 19 abgedeckt wird.
[0070] Die Kanten der Decklagen 19 sind abseits des Griffes bevorzugt mit einer Phase oder einer Rundung versehen.
[0071] Im Bereich des Griffes liegt bevorzugt eine größere Phase oder Rundung vor, um eine achteckige oder sechseckige Griffform zu erreichen. Die Phasen können daher auch deutlich ausgeprägter vorliegen, als in Fig, 2 veranschaulicht ist. Eine solche Ausführung ist in Fig. 5 und 6 beispielhaft veranschaulicht. Wie in diesen Figuren erkennbar ist, können die Phasen ausschließlich im Holzmaterial vorliegen, da ein spanendes Bearbeiten der Gelege- oder Gewebelagen zu vermeiden ist.
[0072] Die Griffform kann insbesondere ident zu bekannten Tennisschlägern vorliegen. Dadurch kann am Griff eine Griffendkappe 23 nach dem Stand der Technik und somit wie auf dem Markt erhältlich aufgesteckt werden. Die Griffendkappe 23 kann mittels Schrauben am Griff befestigt werden, wie in Fig. 3 veranschaulicht ist. Der Griff kann auf bekannte Weise mit einem Griffband 24 umwickelt sein.
[0073] Alternativ kann das Griffende bzw. eine Griffkappe 23 aus Holz, insbesondere Massivholz gebildet sein.
[0074] In Fig. 1 ist erkennbar, dass im Innenbereich des Dreiecks zwischen Herz und den beiden Halsabschnitten spitz zulaufende Ecken vorliegen. In Fig. 4 ist zu erkennen, dass die Decklage 19 in diesen Bereichen Rundungen aufweisen kann. Die spitz zulaufenden Ecken unter den abgerundeten Bereichen der Decklagen 19 sind bevorzugt mit einer Füllmasse, insbesondere Harz, verschlossen. Bei Aufbau der Fig. 7 liegen die Ecken bereits mit Rundungen vor, sodass dieser Schritt entfällt.
[0075] Bei diesem Harz und beim Harz zur Verklebung der Holzlagen kann es sich um ein synthetisches Harz handeln, welches durch Polymerisation aushärtet.
[0076] Das Harz, oder ein anderer geeigneter Klebstoff, wird bevorzugt getrennt zu den Gelege7116
oder Gewebelagen aufgebracht, indem zuerst das Harz oder der Klebstoff auf die erste zu verklebende Fläche aufgetragen wird, danach die Gelege- oder Gewebelage aufgelegt wird und danach mit der zweiten zu verklebenden Fläche verpresst wird. Das Harz oder der Klebstoff durchdringt dabei die Gelege- oder Gewebelage. Alternativ kann an beiden zu verklebenden Flächen ein Klebeauftrag erfolgen, oder auf einer zu verklebenden Fläche und der Gelege- oder Gewebelage.
[9077] In Fig. 6 und 7 ist eine Variante veranschaulicht, bei welcher Anstelle der zwei Zwischenelemente 4 und des Herzelements 5 ein Mittelelement 25 vorhanden ist. Das Mittelelement 25 bildet die beiden Zwischenelemente 4 und das Herzelement 5 in einem einstückigen Element aus.
[0078] Das Mittelelement 4 umfasst einen Herzabschnitt 26 und zwei Zwischenabschnitte 27 die sich zu einem Griffabschnitt 28 vereinen. Der Herzabschnitt 26 entspricht dem Herzelement 5 und die Zwischenabschnitte 27 und der Griffabschnitt 28 den Zwischenelementen 4. Der Unterschied besteht darin, dass das Mittelelement 25 einstückig vorliegt, wenn der senkrechte Schichtaufbau des Schlägers wie in den Fig. 1 und 7 von oben betrachtet wird.
[0079] Das Mittelelement 25 kann aus einem Plattenwerkstoff, insbesondere einer Schichtholzplatte oder Sperrholzplatte, geschnitten und/oder gefräst sein. Das Mittelelement 25 kann auch durch Verleimen oder Verkleben von zuvor in die benötigte Form gebrachten Einzellagen hergestellt werden. Das Mittelelement 25 kann neben Holzlagen auch Faserlagen enthalten.
[0080] Die einzelnen Lagen des Mittelelements 25 liegen bevorzugt horizontal vor, wie in Fig. 6 veranschaulicht ist. Das Mittelelement 25 als Einheit betrachtet bildet aber einen Teil des senkrechten Schichtaufbaus des Schlägers 1.
[0081] Die Zwischenabschnitte 27 erstrecken sich in einer Ausführungsvariante über den Herzabschnitt hinaus, bevorzugt über zumindest ein Viertel der Höhe des Rahmens.
[0082] Der Schläger 1 dieser Variante umfassend einen Schlägerkopf, einen Schlägergriff, einen Schlägerhals mit zwei Halsabschnitten und ein Schlägerherz, wobei der Schlägerkopf einen äuReren Rahmenbereich umfasst und einen inneren Rahmenbereich umfasst, welcher innere Rahmenbereich das Schlägerherz zwischen den beiden Halsabschnitten bildet,
wobei der Schläger einen vertikalen Schichtaufbau umfasst, wobei der vertikale Schichtaufbau ein Außenelement 2, ein Innenelement 3 und ein Mittelelement 25 umfasst, wobei zumindest das Außenelement 2 und das Innenelement 3 jeweils eine Innenlage 7, 10, 13, 16 und eine Außenlage 8, 11, 14, 17 umfassen, welche aus Holz oder Holzwerkstoff gebildet sind, wobei die Elemente 2, 3 mit ihren Innenlagen 7, 10 aneinanderliegen, optional mit dazwischenliegender Gelege- oder Gewebelage, wobei der vertikale Schichtaufbau des äußeren Rahmenbereichs durch das Außenelement 2 und das Innenelement 3 gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägerherzens durch das Innenelement 3 und einen Herzabschnitt 26 des Mittelelements 25 gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau der beiden Halsabschnitte durch das Außenelement 2 und zwei Zwischenabschnitte 27 des Mittelelements 25 gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägergriffs zumindest teilweise durch das Außenelement 2 und die zu einem Griffabschnitt 28 vereinten Zwischenabschnitte 27 gebildet ist.
[0083] Im Bereich des Schlägerherzens kann das Mittelelement 25 mit einer Vertiefung versehen sein, wie in Fig. 7 veranschaulicht ist. Das vom Mittelelement 25 umschlossenen Dreieck oder Trapez, bzw. allgemein der Freiraum zwischen Schlägerherz und den zwei Halsabschnitten, kann an der Umfangsfläche mit einem Furnier ausgekleidet sein.
[0084] Das Innenelement 3 ist in Fig. 7 als eine einzelne Lage dargestellt, diese ist aber bevorzugt wie zu Fig. 1 beschrieben aus zumindest zwei Einzellagen zusammengesetzt, umfassend eine Innenlage 10 und eine Außenlage 11.
[0085] Das Innenelement 3 kann in einer Ausführungsvariante drei Lagen Holzfurnier umfassen. Jede der Lagen ist bevorzugt dünner als 1 mm, beispielsweise 0,9 mm. Das Innenelement 3 ist insgesamt bevorzugt zwischen 2 mm und 4 mm dick, beispielsweise 2,7 mm.
[0086] Das Innenelement 3 und/oder dessen einzelnen Lagen sind in einer Ausführungsvariante aus Eschenholz gebildet.
[0087] Das Außenelement 2 umfasst in einer Ausführungsvariante eine Innenlage 7, welche aus zwei Lagen aus Holzfurnier zusammengesetzt ist. Jede der beiden Lagen ist bevorzugt zwischen 2,5 mm und 4 mm dick. Die Innenlage 7 ist bevorzugt zwischen 5 mm und 8 mm dick.
[0088] Die Innenlage 7 und/oder deren einzelne Lagen sind in einer Ausführungsvariante aus Ceibaholz gebildet.
[0089] Die Innenlage 7 kann eine oder mehrere Faserlagen oder Gewebelagen umfassen.
[0090] Das Außenelement 2 umfasst in einer Ausführungsvariante eine Außenlage 8, welche aus zwei Lagen aus Holzfurnier zusammengesetzt ist. Das jeweilige Holzfurnier ist bevorzugt zwischen 0,5 mm und 0,8 mm dick, beispielsweise 0,6 mm. Die Außenlage 8 umfasst in einer Ausführungsvariante eine innere Lage aus Buchenfurnier. Die äußere Lage kann aus Eschenfurnier vorliegen.
[0091] Das Außenelement 2 kann eine oder mehrere Faserlagen oder Gewebelagen umfassen.
[0092] Das Außenelement 2 ist bevorzugt zwischen 1 mm und 2 mm dick, beispielsweise 1,7 mm.
[0093] Das Mittelelement 25 ist so dick, wie die Lagen des Innenelements 3 und das Außenelements 2 breit sind.
Claims (13)
1. Schläger (1) umfassend einen Schlägerkopf, einen Schlägergriff, einen Schlägerhals mit zwei Halsabschnitten und ein Schlägerherz, wobei der Schlägerkopf einen äußeren Rahmenbereich umfasst und einen inneren Rahmenbereich umfasst, welcher innere Rahmenbereich das Schlägerherz zwischen den beiden Halsabschnitten bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger einen vertikalen Schichtaufbau umfasst, wobei der vertikale Schichtaufbau ein Außenelement (2) und ein Innenelement (3) umfasst, wobei der Schläger (1) entweder zwei Zwischenelemente (4) und ein Herzelement (5) oder ein Mittelelement (25) umfasst, welches einen Herzabschnitt (26) und zwei Zwischenabschnitte (27) umfasst, die sich zu einem Griffabschnitt (28) vereinen, wobei zumindest das Außenelement (2) und das Innenelement (3) jeweils eine Innenlage (7, 10, 13, 16) und eine Außenlage (8, 11, 14, 17) umfassen, welche aus Holz oder Holzwerkstoff gebildet sind, wobei die Elemente (2, 3) mit ihren Innenlagen (7, 10) aneinanderliegen, optional mit dazwischenliegender Gewebe- oder Faserlage, wobei der vertikale Schichtaufbau des äußeren Rahmenbereichs durch das AuBenelement (2) und das Innenelement (3) gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägerherzens durch das Innenelement (3) und das Herzelement (5) oder den Herzabschnitt (26) gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau der beiden Halsabschnitte durch das Außenelement (2) und je ein Zwischenelement (4) oder je einen Zwischenabschnitt (27) gebildet ist und der vertikale Schichtaufbau des Schlägergriffs zumindest teilweise durch das Außenelement (2) und die beiden Zwischenelemente (4) oder den Griffabschnitt (28) gebildet ist.
2. Schläger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest beim Außenelement (2) zwischen der Innenlage (7) und der Außenlage (8) eine Gewebe- oder Faserlage (9) vorliegt.
3. Schläger (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger einen horizontalen Schichtaufbau umfasst, welcher beidseits je eine Decklage (19) umfasst, welche die Längskanten der Lagen des vertikalen Schichtaufbaus abdeckt.
4. Schläger (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Längskanten der Lagen des vertikalen Schichtaufbaus und der jeweiligen Decklage (19) eine Gewebe- oder Faserlage (20) befindet.
5. Schläger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger (1) zumindest im Bereich des äußeren Rahmenbereichs an dessen Außenfläche eine zentrale Vertiefung aufweist, welche insbesondere in der Innenlage (7) des Außenteils (2) gefertigt ist.
6. Schläger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlagen (8, 11, 14, 17) aus Echtholz-Furnier bestehen.
7. Schläger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlagen (7, 10, 13, 16) aus Sperrholz oder Schichtholz bestehen.
8. Schläger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Schlägergriffs zusätzliche vertikale Griffelemente (6) und horizontale Griffelement (21) vorliegen, um die Breite und Höhe des Griffes zu vergrößern.
9. Schläger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlagen (7, 10, 13, 16) und die Außenlage (8, 11, 14, 17) jeweils durch ein Harz verklebt sind, wobei bevorzugt in der jeweiligen Klebefuge eine Gewebe- oder Faserlage (9, 12, 15, 18) vorliegt.
10. Schläger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger (1) die zwei Zwischenelemente (4) und das Herzelement (5) umfasst, wobei die beiden Zwischenelemente (4) von der Stirnseite des Schlägergriffs bis zum Schlägerkopf verlaufen, wobei diese einen Teil des Schlägergriffs und je einen Teil der beiden Halsabschnitte bilden, wobei die Zwischenelemente (4) bis an das Innenelement (3) ragen, wobei die beiden Zwi-
schenelemente (4) im Bereich des Schlägergriffes aneinander anliegen und wobei sich das Herzelement (5) zwischen den beiden Zwischenelementen (4) erstreckt.
11. Schläger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger (1) das Mittelelement (25) umfasst, welches den Herzabschnitt (26) und die zwei Zwischenabschnitte (27) umfasst, die sich zu dem Griffabschnitt (28) vereinen, wobei der Griffabschnitt (28) und in weiterer Folge die beiden Zwischenabschnitte (27) von der Stirnseite des Schlägergriffs bis zum Schlägerkopf verlaufen, sodass das Mittelement (25) einen Teil des Schlägergriffs und je einen Teil der beiden Halsabschnitte bildet, wobei die Zwischenabschnitte (27) bis an das Innenelement (3) ragen, wobei sich der Herzabschnitt (26) zwischen den beiden Zwischenabschnitten (27) erstreckt.
12. Schläger (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zwischenabschnitte (27) bis über zumindest ein Viertel und maximal drei Viertel der Höhe des Rahmens erstrecken und sich nach oben hin verjüngend zwischen dem Außenelement (2) und dem Innenelement (2) befinden.
13. Schläger (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelelement (25) aus einem Plattenwerkstoff mit horizontalen Lagen gesägt, geschnitten oder geformt ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
11716
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