AT527508A1 - Verfahren und System zum Ermitteln physikalischer Parameter für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein computerimplementiertes Verfahren (200) zum Ermitteln physikalischer Parameter (Y) eines zu analysierenden Fahrzeugs (1) für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells (T), wobei eine Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs (1) erfasst wird (201), wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften (X) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) charakterisiert ist, wobei Werte der physikalischen Parameter (Y) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) mittels einer Mehrzahl von unterschiedlichen Untermodellen (A,B,C,D) des Transformationsmodells (T) auf der Grundlage der Werte der technischen Eigenschaften (X) ermittelt werden (202), wobei die Werte der physikalischen Parameter (Y) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) ausgegeben werden (203).
Description
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Verfahren und System zum Ermitteln physikalischer Parameter für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells
Die Erfindung betrifft ein computerimplementiertes Verfahren und ein entsprechendes System zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für
verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells.
Eine Vielzahl von physikalischen Parametern eines Fahrzeugs können bei Tests, insbesondere bei Crash-Tests, nur schwer oder nur mit sehr hohem Aufwand gemessen
werden.
Die Erfindung hat zur Aufgabe Messgrößen am Fahrzeug, die nur schwer oder mit großem Aufwand gemessen werden können, bestimmbar zu machen, insbesondere in einer frühen
Phase bei der Fahrzeugentwicklung.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den Unteransprüchen.
Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trainieren eines Transformationsmodells, welches mehrere Untermodelle aufweist, zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen, folgende Arbeitsschritte aufweisend:
Erfassen von Fahrzeugspezifikationen eines Fahrzeugs, insbesondere des zu analysierenden Fahrzeugs, wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften des Fahrzeugs charakterisiert ist;
Simulieren eines Betriebs des Fahrzeugs, vorzugsweise in wenigstens einem definierten Fahrmanöver und/oder in wenigstens einem definierten virtuellen Szenario, mittels Simulationsmodellen unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen
Fahrzeugs, wobei die Simulationsmodelle ein virtuelles Fahrzeug abbilden, wobei das
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Simulieren mehrmals mit jeweils unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des Fahrzeugs durchgeführt wird und wobei Betriebsdaten erzeugt werden;
Ableiten von Werten der physikalischen Parameter des Fahrzeugs aus den Betriebsdaten; Bereitstellen der Werte der physikalischen Parameter, welche mittels der Simulationsmodelle erzeugt wurden, und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen, insbesondere an einer Datenschnittstelle; und
Trainieren von Ausgleichsrechnungen, insbesondere künstlichen neuronalen Netzen, mittels der Werte der physikalischen Parameter und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen, wobei jede Ausgleichsrechnung die Grundlage für jeweils eines der Untermodelle bildet, wobei aus unterschiedlichen Simulationsmodellen abgeleitete physikalische Parameter jeweils in unterschiedliche künstliche neuronale Netze
eingelesen werden.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein computerimplementiertes Verfahren zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells, folgende Arbeitsschritte aufweisend:
Erfassen einer Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs, wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften des zu analysierenden Fahrzeugs charakterisiert ist;
Ermitteln von Werten der physikalischen Parameter des zu analysierenden Fahrzeugs mittels einer Mehrzahl von unterschiedlichen Untermodellen des Transformationsmodells auf der Grundlage der Werte der technischen Eigenschaften, wobei die Untermodelle jeweils eine Zuordnungsvorschrift zwischen Fahrzeugspezifikationen und wenigstens einem physikalischen Parameter des zu analysierenden Fahrzeugs aufweisen und jeweils auf einer Ausgleichsrechnung bezüglich Simulationsergebnissen beruhen, welche aus mehreren Betriebs-Simulationen mittels Simulationsmodellen, welche ein virtuelles Fahrzeug abbilden, unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen Fahrzeugs mit jeweils unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des virtuellen Fahrzeugs resultieren, wobei in unterschiedliche Ausgleichsrechnungen die Simulationsergebnisse jeweils anderer Simulationsmodelle eingehen und wobei wenigstens zwei der Ausgleichsrechnungen künstliche neuronale Netze sind, welche vorzugsweise mittels eines Verfahrens gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung trainiert wurden; und Ausgeben der Werte der physikalischen Parameter des zu analysierenden Fahrzeugs.
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Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft ein computerimplementiertes Verfahren zum Ermitteln von Fahrzeugspezifikationen eines zu analysierenden Fahrzeugs für einen Satz an physikalischen Parametern mittels eines Transformationsmodells, folgende Arbeitsschritte aufweisend:
Erfassen von Werten einer Mehrzahl von physikalischen Parametern des zu analysierenden Fahrzeugs;
Ermitteln einer Fahrzeugspezifikation, welche durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften des zu analysierenden Fahrzeugs charakterisiert ist, mittels eines Gradientenabstiegsverfahrens ausgehend von Default-Werten für die Fahrzeugspezifikation, wobei innerhalb des Gradientenabstiegsverfahrens vorzugsweise das Verfahren gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung mehrfach ausgeführt wird, um die Fahrzeugspezifikation zu ermitteln; und
Ausgeben der Fahrzeugspezifikation des wenigstens einen zu analysierenden Fahrzeugs.
Ein vierter Aspekt der Erfindung betrifft ein Computerprogramm oder ein Computerprogrammprodukt, wobei das Computerprogramm oder Computerprogrammprodukt, insbesondere auf einem computerlesbaren und/oder nichtflüchtigen Speichermedium gespeicherte, Anweisungen enthält, welche, wenn sie von einem Computer oder einem System ausgeführt werden, den Computer oder das System dazu veranlassen, die Schritte eines Verfahrens gemäß dem ersten, zweiten oder dritten
Aspekt durchzuführen.
Ein fünfter Aspekt der Erfindung betrifft ein System zum Trainieren eines Transformationsmodells, welches mehrere Untermodelle aufweist, zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen, aufweisend:
eine erste Schnittstelle, insbesondere Datenschnittstelle, zum Erfassen von Fahrzeugspezifikationen eines Fahrzeugs, insbesondere des zu analysierenden Fahrzeugs, wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften des Fahrzeugs charakterisiert ist;
Mittel zum Simulieren eines Betriebs des Fahrzeugs, vorzugsweise in wenigstens einem definierten Fahrmanöver und/oder in wenigstens einem definierten virtuellen Szenario,
mittels Simulationsmodellen unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines
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realen Fahrzeugs, wobei die Simulationsmodelle ein virtuelles Fahrzeug abbilden, wobei das Simulieren mehrmals mit jeweils unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des Fahrzeugs durchgeführt wird und wobei Betriebsdaten erzeugt werden;
Mittel zum Ableiten von Werten der physikalischen Parameter des Fahrzeugs aus den Betriebsdaten;
eine zweite Schnittstelle, insbesondere Datenschnittstelle, zum Bereitstellen der Werte der physikalischen Parameter, welche mittels der Simulationsmodelle erzeugt wurden, und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen zum Trainieren von Ausgleichsrechnungen, insbesondere künstlichen neuronalen Netzen, wobei jede Ausgleichsrechnung die Grundlage für jeweils eines der Untermodelle bildet, wobei aus unterschiedlichen Simulationsmodellen abgeleitete physikalische Parameter jeweils in
unterschiedliche künstliche neuronale Netze eingelesen werden.
Ein sechster Aspekt der Erfindung betrifft ein System zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells, folgende Arbeitsschritte aufweisend:
eine Schnittstelle, insbesondere Datenschnittstele, zum Erfassen einer Fahrzeugspezifikation des zu —analysierenden Fahrzeugs, wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften des zu analysierenden Fahrzeugs charakterisiert ist und zum Ausgeben der Werte der physikalischen Parameter des zu analysierenden Fahrzeugs; und
Mittel zum Ermitteln von Werten der physikalischen Parameter des zu analysierenden Fahrzeugs mittels einer Mehrzahl von unterschiedlichen Untermodellen des Transformationsmodells auf der Grundlage der Werte der technischen Eigenschaften, wobei die Untermodelle jeweils eine XZuordnungsvorschrift zwischen Fahrzeugspezifikationen und wenigstens einem physikalischen Parameter des zu analysierenden Fahrzeugs aufweisen und jeweils auf einer Ausgleichsrechnung bezüglich Simulationsergebnissen beruhen, welche aus mehreren Betriebs-Simulationen mittels Simulationsmodellen, welche ein virtuelles Fahrzeug abbilden, unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen Fahrzeugs mit jeweils unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des virtuellen Fahrzeugs resultieren, wobei in unterschiedliche Ausgleichsrechnungen die Simulationsergebnisse jeweils anderer Simulationsmodelle eingehen und wobei wenigstens zwei der Ausgleichsrechnungen künstliche neuronale Netze sind.
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Ein siebter Aspekt der Erfindung betrifft ein computerimplementiertes Maschinenlernmodell, insbesondere künstliches neuronales Netz, zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen, wobei das Maschinenlernmodell konfiguriert worden ist, indem für jede Trainingseingabe die Arbeitsschritte eines Verfahrens gemäß dem ersten Aspekt
der Erfindung durchgeführt wurden.
Eine Fahrzeugspezifikation im Sinne der Erfindung ist vorzugsweise eine Ausprägung einer Mehrzahl von technischen Eigenschaften eines Fahrzeugs. Weiter vorzugsweise ist diese eine detaillierte Beschreibung der technischen Eigenschaften eines Fahrzeugs, die
technische Informationen und Merkmale des Fahrzeugs enthält.
Technische Eigenschaften im Sinne der Erfindung sind vorzugsweise Merkmale einer
Einrichtung, welche geeignet sind, diese zu charakterisieren.
Eine Gattung von Einheiten im Sinne der Erfindung ist vorzugsweise eine Gesamtheit von Einheiten, welche in ihren wesentlichen technischen Eigenschaften innerhalb eines definierten Wertebereichs liegen oder vorzugsweise übereinstimmen. Eine bestimmte
Einheit ist mithin vorzugsweise eine Realisierung der Gattung von Einheiten.
Ein Transformationsmodell im Sinne der Erfindung stellt vorzugsweise einen Zusammenhang zwischen Beobachtungsgrößen und Zielgrößen oder einer Gruppe aus Zielgrößen her. Insbesondere stellt ein Transformationsmodell einen Zusammenhang zwischen wenigstens einem physikalischen Parameter und wenigstens einer technischen Eigenschaft wenigstens eines Fahrzeugs her. Vorzugsweise ist das Transformationsmodell nicht Zzeitaufgelöst. Weiter vorzugsweise beruht das Transformationsmodell selbst jedoch auf einer zeitaufgelösten Simulation des Betriebs eines Fahrzeugs mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Fahrzeugspezifikationen.
Ein Simulieren eines Betriebs einer Einheit im Sinne der Erfindung ist vorzugsweise eine zeitaufgelöste oder streckenaufgelöste oder fregquenzaufgelöste oder statische Simulation des Betriebsverhaltens einer Einheit, insbesondere eines Fahrzeugs, mittels eines Simulationsmodells. Ein Betrieb einer Einheit wird insbesondere durch
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Beobachtungsgrößen, wie Drehzahl, Drehmoment, Massenflüsse, Drücke, Temperaturen, Energieverbrauch, Verbrauch von Betriebsmitteln, Emissionen, OBD-Werte,
Geschwindigkeit, Gangwahl etc., charakterisiert.
Eine Ausgleichsrechnung im Sinne der Erfindung ist vorzugsweise ein Regressionsverfahren oder ein Mustererkennungsverfahren, insbesondere auf der Grundlage eines künstlichen neuronalen Netzes oder ein künstliches neuronales Netz,
und/oder eine Kombination aus beiden, insbesondere im Sinne der statistischen Lehre.
Erfassen von Messdaten im Sinne der Erfindung ist vorzugsweise ein Einlesen von Messdaten über eine Datenschnittstelle. Alternativ oder zusätzlich beinhaltet ein Erfassen eine Bestimmung eines Messsignals mittels eines Sensors und/oder eine
Nachbearbeitung eines Messignals zum Erzeugen der Messdaten.
Ausgeben im Sinne der Erfindung ist vorzugsweise ein Bereitstellen. Vorzugsweise erfolgt das Bereitstellen über eine Datenschnittstelle. Insbesondere ist es aber auch möglich, eine
Information über eine Benutzerschnittstelle, beispielsweise einen Bildschirm, auszugeben.
Ein Betriebszyklus im Sinne der Erfindung ist vorzugsweise eine zeitaufgelöste und/oder
streckenaufgelöste Abfolge von Betriebspunkten eines Betriebs einer Einheit.
Ein Szenario im Sinne der Erfindung wird vorzugsweise aus einer zeitaufgelösten und/oder streckenaufgelösten Abfolge von Betriebspunkten, die einen bestimmten Lastfall charakterisieren, gebildet.
Ein Fahrzeug im Sinne der Erfindung ist jede Art von Land-, Wasser-, Luft- oder
Raumfahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug.
Ein Mittel im Sinne der vorliegenden Erfindung kann vorzugsweise hard- und/oder softwaretechnisch ausgebildet sein, insbesondere ein, vorzugsweise mit einem Speicherund/oder Bussystem daten- bzw. signalverbundene, insbesondere digitale, Verarbeitungs‚ insbesondere Mikroprozessoreinheit (CPU) und/oder ein oder mehrere Programme oder Programmmodule, aufweisen. Die Mikroprozessoreinheit kann dazu ausgebildet sein, Befehle, die als ein in einem Speichersystem abgelegtes Programm implementiert sind,
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abzuarbeiten, Eingangssignale von einem Datenbus zu erfassen und/oder Ausgangssignale an einen Datenbus abzugeben. Ein Speichersystem kann ein oder mehrere, insbesondere verschiedene, Speichermedien, insbesondere optische, magnetische, Festkörper- und/oder andere nicht-flüchtige Medien, aufweisen. Das Programm kann derart beschaffen sein, dass es die hier beschriebenen Verfahren verkörpert bzw. auszuführen imstande ist, so dass die Mikroprozessoreinheit die Schritte solcher Verfahren ausführen und damit insbesondere wenigstens eine Einrichtung
analysieren oder ein Transformationsmodell trainieren kann.
Die Erfindung basiert auf dem Ansatz, physikalische Parameter eines Fahrzeugs, welche nur schwer oder mit sehr großem Aufwand ermittelt werden können, auf der Grundlage einer begrenzten Anzahl an Messungen an wenigstens einem realen Fahrzeug ermitteln
zu können.
Dies wird erreicht, indem auf der Grundlage der begrenzten Anzahl an Messungen ein Berechnungsmodell, genannt Transformationsmodell, erzeugt wird, mit welchem die Vorhersagen der schwer zu bestimmenden physikalischen Parameter in einem vergleichsweise großen Gültigkeitsbereich des Berechnungsmodells ermittelt werden
können.
Um ein solches Berechnungsmodell oder auch Transformationsmodell zu erzeugen, werden zunächst parametrierbare virtuelle Prototypen erstellt. Diese weisen eine ganze Reihe an Simulationsmodellen, zum Beispiel 3D-CAD-Modelle, Crashmodelle, Fahrdynamik-Simulationsmodelle, etc. auf. Mittels dieser virtuellen Prototypen werden virtuelle Versuche, also insbesondere virtuelle Testfahrten, durchgeführt, wobei Betriebsdaten erzeugt werden. Bei diesen Betriebsdaten handelt es sich zunächst um Signale, welche bezüglich anderer Parameter diskretisiert sind, also von diesen abhängen. Meist werden zeitdiskrete Signale erzeugt, aber auch andere Signalarten sind denkbar, zum Beispiel Abhängigkeiten von einer zurückgelegten Strecke, einer Anregungsfrequenz oder auch einem Biegestress. Die virtuellen Versuche können auch ganz bestimmte Aspekte eines Fahrzeugbetriebs abdecken, zum Beispiel eine
Fahrdynamik-Simulation oder eine Crash-Simulation.
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Aus den parameterdiskretisierten Betriebsdaten werden Kennzahlen hergeleitet, welche Werte von physikalischen Parametern repräsentieren und vorzugsweise Skalare sind. Diese Kennzahlen werden mit Messdaten der physikalischen Parameter von realen Fahrzeugen, vorzugsweise aus realen Testfahrten, verglichen. Die Messdaten können unmittelbar mit Sensoren gemessen oder auch aus Messungen hergeleitet sein. Auf der Grundlage dieses Vergleichs wird der virtuelle Prototyp, also dessen Simulationsmodelle, solange verändert oder kalibriert, bis eine ausreichende Übereinstimmung zwischen den Messdaten und den mittels der virtuellen Prototypen ermittelten physikalischen Parameter hergestellt ist, insbesondere bis ein Abweichungsmaß in Bezug auf die physikalischen
Parameter unter einem definierten Grenzwert liegt.
Auf der Grundlage dieser kalibrierten virtuellen Prototypen werden dann Parametervariationen durchgeführt, also die Spezifikation und/oder die Werte des virtuellen Prototyps verändert. Bei dieser Parametervariation kommt vorzugsweise ein statistischer Versuchsplan zum Einsatz, um eine möglichst gute Abdeckung des
Parameterraums mit vergleichsweise geringer Anzahl an Variationen zu erreichen.
Wiederum werden dann definierte virtuelle Szenarien abgearbeitet, welche dieselben Szenarien sind, wie in den virtuellen Versuchen, welche eingangs ausgeführt wurden. Hierdurch werden wiederum Betriebsdaten und, nach Auswertung bzw. einer Datennachbearbeitung dieser Betriebsdaten, Werte von physikalischen Parametern
erzeugt.
Die Werte der physikalischen Parameter, welche mittels der virtuellen Prototypen erzeugt bzw. aus diesen abgeleitet wurden, und die jeweils dazugehörige Fahrzeugspezifikation
werden an einer Datenschnittstelle bereitgestellt.
Diese Daten gehen in eine Ausgleichsrechnung ein, welche die Grundlage für jeweils ein Untermodell bildet. Auf diese Weise werden Untermodelle trainiert. Vorzugsweise handelt es sich bei diesen Ausgleichsrechnungen um künstliche neuronale Netze. In diesem Fall werden die Werte der physikalischen Parameter an der Ausgabeschicht (englisch: output layer) und die dazugehörige Fahrzeugspezifikation an der Eingabeschicht (englisch: input
layer) bereitgestellt, so dass das künstliche neuronale Netz entsprechende Gewichtungen
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und Ausrichtungen (englisch: weights and biases) ausbilden kann, um die entsprechenden Zusammenhänge abzubilden.
Mittels des Vorhersagemodells oder Transformationsmodells können jene physikalischen Parameter, anhand welcher das Vorhersage- bzw. Transformationsmodell trainiert wurde, bestimmt werden, indem Fahrzeugspezifikationen als Eingabe in das Vorhersage- bzw. Transformationsmodell eingespeist werden. Die physikalischen Parameter müssen weder selbst gemessen werden noch sind weitere Messungen anderer Parameter notwendig, um
die physikalischen Parameter abzuleiten.
Die Erfindung bietet einen wesentlichen Vorteil gegenüber einem unmittelbaren Training der Vorhersage- bzw. Transformationsmodelle auf der Grundlage von Messdaten von realen Fahrzeugen. Sollen beispielsweise Crash-Versuche simuliert werden, so müssten eine Vielzahl von Fahrzeugen (insbesondere mehr als 1.000 von unterschiealicher Masse, Batteriekapazität und Radstand) jeweils in Crash-Versuchen geopfert werden, um einen Zusammenhang zwischen den Spezifikationen dieser Fahrzeuge und der maximalen Beschleunigung auf einen Crashtest-Dummy zu ermitteln. Dies würde im Endeffekt ebenfalls die notwendigen Trainingsdaten für die Vorhersage- bzw. Transformationsmodelle ergeben, wäre aber offensichtlich wesentlich aufwändiger und nur durchführbar, wenn die notwendige Anzahl an Fahrzeugen zur Zerstörung zur Verfügung steht.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verfahren des Weiteren wenigstens einen der folgenden Arbeitsschritte auf:
Simulieren eines Betriebs eines virtuellen Fahrzeugs mittels der, vorzugsweise in wenigstens einem definierten Fahrmanöver und/oder in wenigstens einem definierten virtuellen Szenario, wobei die Simulationsmodelle das virtuelle Fahrzeug abbilden, und wobei Betriebsdaten erzeugt werden;
Ableiten von Werten von physikalischen Parametern des virtuellen Fahrzeugs aus den Betriebsdaten;
Erfassen der Messdaten der physikalischen Parameter wenigstens eines realen Fahrzeugs;
Vergleichen der abgeleiteten Werte mit den Messdaten der physikalischen Parameter; und
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Kalibrieren der Simulationsmodelle, falls ein Abweichungsmaß in Bezug auf die physikalischen Parameter über einem definierten Grenzwert liegt.
Durch das Berücksichtigen der Messdaten beim Kalibrieren der Simulationsmodelle
können besonders Realitätsnahe Simulationsmodelle erstellt werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verfahren den folgenden Arbeitsschritt auf:
Auswählen der Fahrzeugspezifikationen, welche zur Betriebssimulation mittels unterschiedlicher Simulationsmodelle eingesetzt werden, für jedes Simulationsmodell eines statistischen Versuchsplans.
Durch die Anwendung eines statistischen Versuchsplans kann die Anzahl an
Betriebssimulationen verringert werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens werden beim Ableiten aus den Betriebsdaten, welche von einem Parameter abhängen, insbesondere zeitabhängig sind, mittels Datennachverarbeitung Skalare als Werte der physikalischen Parameter erzeugt.
Durch den Einsatz von Skalaren kann eine Informationsverdichtung erreicht werden.
Daher können die Transformationsmodelle wesentlich vereinfacht werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens werden beim Ableiten aus den Betriebsdaten durch Datennachbearbeitung aus zeitbasierten Daten ereignisbasierte
physikalische Parameter erzeugt. Durch den Einsatz von ereignisbasierten physikalischen Parametern kann eine Informationsverdichtung erreicht werden. Daher können die Transformationsmodelle
wesentlich vereinfacht werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird der Parameterraum
beim Simulieren des Betriebs in der Weise beschränkt, dass Fahrzeugspezifikationen oder
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Betriebszustände, die eine große Abweichung von Fahrzeugen der jeweiligen Fahrzeuggattung aufweisen, nicht auftreten.
Hierdurch kann das mittels der aus den Betriebsdaten abgeleitete Transformationsmodell vergleichsweise einfach gehalten werden. Technisch nicht mehr sinnvolle Betriebsbereiche können ausgeklammert werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens deckt der simulierte Betrieb des Fahrzeugs eine Vielzahl von Fahrmanövern und/oder definierten virtuellen Szenarien ab.
Hierdurch wird der zu untersuchende Parameterraum besonders gut abgedeckt. Dies
erhöht die Qualität der Untermodelle des Transformationsmodells.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens geht wenigstens ein mittels eines ersten Untermodells bestimmte physikalische Kennzahl als Eingangsparameter in
ein zweites Untermodell ein.
Durch eine solche Verschachtelung der Untermodelle lässt sich ein besonders effizientes
Transformationsmodell realisieren.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens sind die Betriebsdaten
verschiedener Simulationsmodelle gleichzeitig oder zeitlich versetzt erzeugt.
Hierdurch lassen sich vorhandene Rechenkapazitäten je nach Verfügbarkeit optimal
ausnutzen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens sind die technischen Eigenschaften, welche zur Betriebssimulation mittels unterschiedlicher Simulationsmodelle eingesetzt werden, identisch oder verschieden oder überlappend.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist wenigstens eine
technische Eigenschaft ein Eingangsparameter für mehrere Untermodelle, insbesondere
Untermodelle unterschiedlicher Transformationsmodelle.
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Dadurch ist möglich, die Auswirkungen von unterschiedlichen Werten technischer Eigenschaften als Eingangsparameter auf unterschiedliche physikalische Parameter des Fahrzeugs als Ausgangsparameter mittels eines oder mehrerer Transformationsmodelle zu bestimmen und insbesondere im Rahmen der Rückrechnung den optimalen Wert einer technischen Eigenschaft für unterschiedliche, teilweise widersprüchliche, Sollwerte der physikalischen Parameter zu bestimmen. Insbesondere kann auf diese Weise eine gesamthafte Optimierung für sich entgegenstehende Optimierungsziele vorgenommen
werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens weisen unterschiedliche Untermodelle jeweils andere physikalische Parameter als Ausgangsparameter auf.
Die in Bezug auf den ersten Aspekt der Erfindung beschriebenen Merkmale und Vorteile für den zweiten, dritten, vierten, fünften, sechsten und siebten Aspekt der Erfindung gelten
entsprechend und umgekehrt.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in
Bezug auf die Figuren. Diese zeigen wenigstens teilweise schematisch:
Figur 1: ist eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Datenflusses beim Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen;
Figur 2: ist ein Flussdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Trainieren eines Transformationsmodells zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene
Fahrzeugspezifikationen;
Figur 3: ist ein Flussdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines computergestützten Verfahrens zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines
Transformationsmodells;
Figur 4: ist ein computergestütztes Verfahren zum Ermitteln von Fahrzeugspezifikationen eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene physikalische Parameter mittels eines Transformationsmodells;
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Figur 5: ist eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Systems zum Trainieren eines Transformationsmodells zum Ermitteln physikalischer Parameter eines
zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen;
Figur 6: ist eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Systems zum Ermitteln physikalischer Parameter eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells.
Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiels eines Datenflusses beim Ermitteln physikalischer Parameter Y14,Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... eines zu analysierenden Fahrzeugs 1 für verschiedene Fahrzeugspezifikationen.
In einer ersten Phase simuliert ein virtuelles Fahrzeug 2, welches durch eine Mehrzahl von Simulationsmodellen a, b, c, d gebildet wird, einen Fahrzeugbetrieb gemäß Betriebszyklen in virtuellen Szenarien. Das virtuelle Fahrzeug ist hierbei vorzugsweise von derselben Gattung wie jene Art von zu analysierendem Fahrzeug 1, dessen physikalische Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2,... später ermittelt werden sollen.
Die mittels des virtuellen Prototyps oder Fahrzeugs 2 erzeugten Betriebsdaten werden ausgewertet, so dass physikalische Parameter Y14,Y24,..., Y1pe,Y2p,..., Y1c,Y20,..., Y1,,Y2,... aus diesen abgeleitet werden können. Bei den Simulationsmodellen handelt es sich beispielsweise um 3D-CAD-Modelle, Crashmodelle, FahrdynamikSimulationsmodelle, etc. Crashmodelle sind vorzugsweise aus vorgegebenen FiniteElemente-Modellen für klassentypische Fahrzeuge, d.h. Fahrzeuge derselben Gattung
wie ein zu analysierendes Fahrzeug 1, abgeleitet.
Soll beispielsweise die elektrische Reichweite eines Fahrzeugs untersucht werden, so sind die physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Yıs, Y2g,..., Y1c,Y2oc,..., Y1o,Y2p,... eine Reichweite in Kilometern und eine Effizienz in Kilowattstunde pro 100 km. Diese physikalischen Parameter Y14,Y2A4,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,... können beispielsweise in einem Szenario "WLTP shortened" bestimmt werden. Des Weiteren können diese physikalischen Parameter auch in weiteren Szenarien, zum Beispiel dem Szenarium "MCT (EPA 2-Cycle)" bestimmt werden. Soll die Unfallsicherheit untersucht
werden, so können diese physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,...,
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Y15,,Y2,... beispielsweise der Mittelwert des Impulses in Meter pro Sekundenquadrat oder auch eine Verformung der Passagierkabine in Meter sein. Hierfür kommen vorzugsweise die Szenarien "US NCAP" mit "frontal 56 km/h" und das Szenario "Offset-deformable barrier-ODB 40%-64 km/h" in Frage. Die mittels des virtuellen Prototyps 2 ermittelten Werte dieser physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2Dp,... werden mit Messdaten dieser physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... an realen Fahrzeugen 3 verglichen. Daher gehen die Messdaten, angedeutet durch die gestrichelte Linie in Figur 1, in die Simulationsmodelle a, b, c, d des virtuellen Prototyps 2 ein. Auf der Grundlage eines Abgleichs der Werte werden diese
Simulationsmodelle a, b, c, d kalibriert bzw. angepasst.
Die Straßenmessungen werden mittels eines oder mehrerer realer Fahrzeuge 3, vorzugsweise in realen Testfahrten, weiter vorzugsweise auf dem Prüfstand oder auf einer
realen Straße, insbesondere im realen Straßenverkehr, erzeugt.
Mittels dem auf diese Weise anhand von den Messdaten realer Fahrzeuge 3 erzeugten virtuellen Prototyp 2 werden wiederum Betriebssimulationen vorgenommen. Bei diesen Betriebssimulationen wird der Betrieb des zu analysierenden Fahrzeugs 1 simuliert, indem dem virtuellen Prototyp 2, d.h. dessen Simulationsmodellen a, b, c, d, eine Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs 1 bereitgestellt wird. Dies wird in Figur 1 durch gestrichpunktete Verbindungslinien angedeutet. Jede Fahrzeugspezifikation ist durch eine Ausprägung bzw. Realisierung der Werte von technischen Eigenschaften X14,X2A,..., X1B,X280,..., X1Bc,X20,..., X1p, X2p,... des Fahrzeugs charakterisiert. Die Betriebssimulationen werden mittels dem anhand von realen Messdaten kalibrierten virtuellen Prototyp und den sich aus der Fahrzeugspezifikation ergebenden Werten für technische Eigenschaften X14,X2A4,..., X18,X280,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,... des Fahrzeugs 1, welche auf den Prototyp2 übertragen werden, durchgeführt. Die Betriebssimulationen werden mehrmals mit jeweils unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation durchgeführt, wobei wiederum durch die Simulationsmodelle a, b,
c, d Betriebsdaten erzeugt werden.
Wiederum werden aus diesen Betriebsdaten durch eine Datennachverarbeitung Werte
von physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2,... abgeleitet.
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Wie in Figur 1 dargestellt, werden diese Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2A,..., Y18, Y2e,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... sowie die jeweils dazugehörige Fahrzeugspezifikation, d.h. jene Fahrzeugspezifikation, mittels welcher die jeweiligen Werte erzeugt wurden, den Untermodellen A, B, C, D des Transformationsmodells T bereitgestellt. Hierdurch werden die Untermodelle A, B, C, D, welche vorzugsweise auf einem künstlichen neuronalen Netz oder einer Regression beruhen, trainiert.
Wie ebenfalls in Figur 1 dargestellt, können in einer zweiten Phase diesem trainierten Transformationsmodell nun Fahrzeugspezifikationen eines zu analysierenden Fahrzeugs 1 direkt zur Verfügung gestellt werden, wie in Figur 1 ebenfalls durch gestrichpunktete Linien angedeutet. Diese Fahrzeugspezifikationen müssen nicht mit jenen Fahrzeugspezifikationen identisch sein, welche in der ersten Phase dem virtuellen Prototyp 2 zur Verfügung gestellt wurden. Jedoch sollten diese innerhalb eines Gültigkeitsbereichs des Transformationsmodells T liegen.
Dieser Gültigkeitsbereich ist vorzugsweise jener Bereich des Transformationsmodells, in
welchem die Untermodelle mit Messdaten von realen Fahrzeugen kalibriert wurden.
Wird den Untermodelle A, B, C, D des Transformationsmodells T eine Spezifikation eines zu analysierenden Fahrzeugs als Eingabe bereitgestellt, geben diese die Werte der physikalischen Parameter Y14,Y24,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o,... als indirekte
Messwerte aus.
Wie aus Figur 1 hervorgeht, kann eine technische Eigenschaft X2gc, X1ec ein Eingangsparameter für mehrere Untermodelle, in diesem Fall B, C sein. Unterschiedliche Untermodelle A, B, C, D des Transformationsmodells T weisen jedoch jeweils andere physikalische Parameter Y14,Y2a4,..., VY1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,... als
Ausgangsparameter auf.
Beispiele für Transformationsmodelle T sind ein Crash-Transformationsmodell T, welches physikalische Parameter Y14,Y2,..., Y1p, Y2g,..., Y1c,Y2o,..., Y1o,Y2,... in Bezug auf die Unfallsicherheit ausgibt, ein Handhabungs-/Fahrbarkeits-Transformationsmodell T, welches physikalische Parameter Y14,Y24,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,... in Bezug auf die Fahrbarkeit ausgibt, ein Brems-Transformationsmodell T, welches physikalische
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Parameter Y14,Y2A4,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... in Bezug auf das Bremsverhalten des Fahrzeugs ausgibt, ein Fahrbarkeits-Transformationsmodell T, welches physikalische Parameter Y14,Y24,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,... in Bezug auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs ausgibt, ein Leistungs-Transformationsmodell, welches physikalische Parameter Y14,Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... in Bezug auf die Fahrleistung ausgibt, sowie ein Energiemanagement-Transformationsmodell T, welches physikalische Parameter Y14,Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... in Bezug
auf den Energieverbrauch des Fahrzeugs ausgibt.
Eine beispielhafte Liste technischer Eigenschaften X14,X2A,..., X15,X2B0,..., X18c,X2c;..., X1p, X2p,.., welche als Eingangsparameter für die Untermodelle A, B, C, D des CrashTransformationsmodells T ausgewählt werden können, sind in Tabelle 1 gegeben, welche nachfolgend wiedergegeben wird. Zusätzlich sind in Tabelle 1 Default-Werte für die technischen Eigenschaften X14,X2A,..., X1,,X2Bc;..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,.. und Minimalund Maximalwerte angegeben, wo anwendbar. Die Default-Werte kommen vorzugsweise bei der erstmaligen Betriebssimulation des virtuellen Fahrzeugs 2 mittels der Simulationsmodelle a, b, c, d zum Einsatz. Auch die jeweilige Einheit der technischen Eigenschaft X14,X2A4,..., X1e,X2sBc,..., X1sc,X2c,..., X1p, X2p,.. ist in der Tabelle 1 angegeben. Bei dimensionslosen Eigenschaften ist ein Strich eingefügt.
Tabelle 1:
Fahrzeuggewicht, Leergewicht
(einschließlich Flüssigkeiten) X 1500 4500 | kg
Frontpartition (Gewicht auf der Vorderachse) [2] - zur X 40 60 % Bestimmung der CG-X-Position.
Repartition hinten (Gewicht auf der Hinterachse) - zur Bestimmung X 40 60 % der CG-X-Position.
Höhe des Schwerpunkts der
Fahrzeugmasse X 0,2 1,0 Mm Fahrzeuglänge X 4 6 m Fahrzeugbreite X 1,5 2,5 m Radstand X 2,5 3,3 m
Spurweite - abgeleitet aus 1> und Reifenabmessungen X 1,5 2,0 m Antriebsstrang (Front/Heck/4-Rad. X Antrieb) "Pakettyp" - abgeleiteter Parameter aus paketbezogenen X LXXX-Werten "Paketdichte" - abgeleiteter Parameter aus paketbezogenen X 0,5 1 m®9/m® LXXX-Werten Hauptkörpermaterial (tbd.) - als Steifigkeitsmodifikator Hilfsrahmenmaterial - als Steifigkeitsmodifikator Reifengröße, vorne - zur Ableitung der Reifen- und Felgendimensionen in Millimetern [8] Reifengröße, hinten - zum Ableiten von Reifen- und X Felgendimensionen in Millimetern Aufhängungstyp - relevant in späteren Entwicklungsphasen (z. X B. für SOB-Lastfall) Bruchfestigkeit des B-Punktes (der Aufhängung) - relevant in späteren Entwicklungsphasen (z. B. für X KN SOB-Lastfall) Bruchfestigkeit des A-Punktes (der Aufhängung) - relevant in späteren x KN Entwicklungsphasen (z. B. für SOB-Lastfall) als Steifigkeitsmodifikator für den Aufhängungsbereich - relevant für X die spätere Entwicklung. Phase Überhang vorne X 0 2 m Überhang hinten X 0 2 m Vorderrad C/L nach BOF - Vorne X 0 2 m Vorderrad C/L zu Front SgRP X 0 2 m Fahrzeugbreite X 0 2 m Fahrzeughöhe - Aufbau X 0 2 m Bodenfreiheit X 0 2 m
1> und Reifenabmessungen X 1,5 2,0 m Antriebsstrang (Front/Heck/4-Rad-
. X Antrieb) "Pakettyp" - abgeleiteter Parameter aus paketbezogenen X -
LXXX-Werten
"Paketdichte" - abgeleiteter Parameter aus paketbezogenen X 0,5 1 m®9/m® LXXX-Werten
Hauptkörpermaterial (tbd.) - als Steifigkeitsmodifikator
Hilfsrahmenmaterial - als Steifigkeitsmodifikator
Reifengröße, vorne - zur Ableitung der Reifen- und Felgendimensionen in Millimetern [8]
Reifengröße, hinten - zum Ableiten von Reifen- und X Felgendimensionen in Millimetern
Aufhängungstyp - relevant in späteren Entwicklungsphasen (z. X B. für SOB-Lastfall)
Bruchfestigkeit des B-Punktes (der Aufhängung) - relevant in späteren
Entwicklungsphasen (z. B. für X KN SOB-Lastfall)
Bruchfestigkeit des A-Punktes (der
Aufhängung) - relevant in späteren x KN
Entwicklungsphasen (z. B. für SOB-Lastfall)
als Steifigkeitsmodifikator für den Aufhängungsbereich - relevant für X die spätere Entwicklung. Phase
Überhang vorne X 0 2 m Überhang hinten X 0 2 m Vorderrad C/L nach BOF - Vorne X 0 2 m Vorderrad C/L zu Front SgRP X 0 2 m Fahrzeugbreite X 0 2 m Fahrzeughöhe - Aufbau X 0 2 m Bodenfreiheit X 0 2 m
Fahrzeugfront - oberes PedPro
(Schaumstoff) (Abschnitt A-A) X 9 2 m Fahrzeugfront - unterer PedPro x 0 2 m (Schaumstoff) (Abschnitt A-A) Abschnitt A-A Obere Crash-Dosen X 0 2 m Abschnitt A-A Untere Crash-
X 0 2 m Dosen Abschnitt A-A Längsträger X 0 2 m Vorderachse bis Längsträger x 0 2 m vorne Stirnwand bis Längsträger vorne X 0 2 m Abschnitt A-A x 0 2 m Aufhängevorrichtung Abschnitt A-A Vorderachse bis Vorderkante Aufhängung X 0 2 m
(abhängig von der X-Achse)
Abschnitt A-A Vorderachse bis Hinterkante Aufhängung X 0 2 m (abhängig von der X-Achse)
Abschnitt A-A Brandmauer bis
Vorderachse (abhängig von der X- X 0 2 m Achse)
Abschnitt B-B x 0 9 m Stoßfängerquerträger hoch
Abschnitt B-B
Stoßfängerquerträger niedrig X 0 2 Mm Fahrzeugfront zum oberen x 0 2 m PedPro-Schaum (Sectio B-B)
Fahrzeugfront zum unteren x 0 2 m PedPro-Schaum (Abschnitt B-B)
oberer PedPro-Schaumstoff x 0 2 m (Abschnitt B-B)
unterer PedPro-Schaum x 0 2 m (Abschnitt B-B)
Oberer Schaumstoff (Abschnitt A-
A) X 0 2 m Unterer Schaumstoff (Abschnitt A-
A) X 0 2 m Oberer Querträger x-Länge
(Abschnitt A-A) X 0 2 m Unterer Querträger x-Länge x 0 2 m
(Abschnitt A-A)
Abstand zwischen den unteren
Aufpralldosen und der Mittellinie X 0 2 m der Vorderräder (Abschnitt A-A)
Gesamtlänge des vorderen Hilfsrahmens
Abstand des vorderen Hilfsrahmens zur X 0 2 m Vorderradmittellinie
Abstand vorderer Hilfsrahmen zur
Batterievorderkante (Abschnitt B- X 0 2 m B) Abstand Vorderachse zu Rocker X 0 2 m
Abstand Vorderachse bis tiefster Punkt Strebe
Abstand Vorderachse zum vordersten Punkt der Motorhaube X 0 2 m (Abschnitt B-B)
Abstand Vorderachse zu Ecke von Windschutzscheibe
Abstand Vorderachse zu Windschutzscheibe unten Mitte X 0 2 m (Abschnitt B-B)
Abstand Vorderachse bis oberer
Punkt Brandmauer X 0 2 m Abstand Vorderachse zu oberem x 0 2 Querträger (Abschnitt B-B) m Abstand Vorderachse zu unterem x 0 2 Querträger (Abschnitt B-B) Mm Abstand Vorderachse zu x 0 2 Radquerlenkerschraube m Abstand Vorderachse zu x 0 2 Querlenkerschraube vorne m Abstand Vorderachse zu x 0 2 Querlenkerschraube hinten m Abstand Vorderachse zu
Schraube Hilfsrahmen- X 0 2 m Längsträger
Breite des oberen Querträgers X 0 2 m Breite des unteren Querträgers X 0 2 m Tiefe des oberen Querträgers X 0 2 m Tiefe des unteren Querträgers X 0 2 m Breite der oberen Sturzbüchsen X 0 2 m
Niedrigere Breite der
Aufpralldosen X 9 2 m Längsträger Abstand vorne X 0 2 m Längsträgerbreite vorn X 0 2 m Längsträger Abstand hinten X 0 2 m Längsträgerbreite hinten X 0 2 m Versatz: Wippe außen zum
Längsträger X 0 2 Mm Breite der Wippe X 0 2 m Breite höchster Punkt Federbein X 0 2 m Breite unterster Punkt Federbein X 0 2 m Breite A-Säulen- x 0 2 Windschutzscheibe m Breite vorderer Hilfsrahmen - 0 2
vorne X Mm Breite vorderer Hilfsrahmen - x 0 2
hinten Mm Breite Querlenkerschraube vorne X 0 2 m Breite Querlenkerschraube hinten X 0 2 m Breite Querlenker-Schneckenrad X 0 2 m Breite Schraube Hilfsrahmen-
Seitenträger (vorderste vertikale X 0 2 m Verbindung)
Höhe des oberen Querträgers zum x 0 2
Boden m Untere Querträgerhöhe zum
Boden X 0 2 Mm Höhe des oberen Querträgers zur x 0 2 Vorderachse m Untere Querträgerhöhe zur x 0 2 Vorderachse m Höhe des oberen Querträgers bis x 0 2 m zum tiefsten Punkt des Aufbaus
Untere Querträgerhöhe bis zum x 0 2
tiefsten Punkt des Aufbaus m Höhe des oberen x 0 2 Stoßfängerquerträgers Mm Höhe des unteren x 0 2 Stoßfängerquerträgers Mm Obere Höhe der Sturzbüchsen X 0 2 m Niedrigere Höhe der Aufpralldosen X 0 2 m
Höhe der Längsträger vorne bis
zum Boden X 9 2 m Längsträgerhöhe vorne bis zur
Vorderachse X 9 2 m Höhe der Längsträger vorn bis
zum niedrigsten Punkt des X 0 2 m Aufbaus
Längsträgerhöhe vorne X 0 2 m Höhe der Längsträger hinten bis x 0 2 m zum Boden
Längsträgerhöhe hinten bis zur
Vorderachse X 9 2 m Höhe der Längsträger hinten bis
zum niedrigsten Punkt des X 0 2 m Aufbaus
Längsträger Höhe hinten X 0 2 m Versatz: Schwellerunterkante zu x 0 2 m
Längsträgerunterkante -> Front
Höhe des vorderen Hilfsrahmens über dem Boden an der Mittellinie X 0 2 m der Vorderräder
Höhe Vorderachse bis zum höchsten Punkt des Federbeins
Höhe Vorderachse bis zum tiefsten Punkt des Federbeins
Höhe Vorderachse bis zum vordersten Punkt der Motorhaube X 0 2 m (Abschnitt B-B)
Lichte Höhe Vorderachse bis zweiter Lastweg (baulich)
Höhe Vorderachse bis Windschutzecke/A-Säule
Höhe Vorderachse bis Windschutzscheibe unten Mitte X 0 2 m (Abschnitt B-B)
Höhe Vorderachse bis oberster Punkt Brandmauer
E-Absorber, StoßfängerQuerträger, Crash-Cans
Blockbauteile z.B. Kühler X 0 2 m
Freie Crash-Länge zwischen Kühler und Motor
Länge der Batterie X 0 2 m
Breite der Batterie X 0 2 m Höhe der Batterie (Seitenfläche) X 0 2 m Vorderseite zum Batteriegehäuse X 0 2 m Frontseite zur Batteriezellenwand X 0 2 m Länge Vorderachse bis x 0 2 m Vorderkante Batterie
Breite des "mittleren Teils" der
Batterie X 0 2 Mm Vorderachse bis Außenecke (nur
für abgeschrägte Batterieecken) X 9 2 m Tiefster Punkt Vorderbatterie bis
Vorderachse z-Maß X 0 2 Mm Dim erpackung Positionsvektor x x 0 2 m Dim erpackung Positionsvektor y x 0 2 m Dim erpackung Positionsvektor z x 0 2 m Gesamtlänge der Kühlerpackung X 0 2 m Gesamtbreite der Kühlerpackung X 0 2 m Gesamthöhe der Kühlerpackung X 0 2 m Gewicht der Kühlerpackung X 0 100 kg VKM-Lagevektor x X 0 2 m VKM-Lagevektor y X 0 2 m VKM-Lagevektor z X 0 2 m VKM-Gesamtlänge X 0 2 m VKM-Gesamtbreite X 0 2 m VKM-Gesamthöhe X 0 2 m VKM-Gewicht X 0 100 kg Lagevektor des E-Motors x X 0 2 m Lagevektor des E-Motors y X 0 2 m Lagevektor des E-Motors z X 0 2 m Gesamtlänge des E-Motors X 0 2 m Gesamtbreite des E-Motors X 0 2 m Gesamthöhe des E-Motors X 0 2 m Gewicht des E-Motors X 0 100 kg Positionsvektor des DC-DC-
Wandlers x X 0 2 m
Positionsvektor des DC-DCG-
Wandlers y X 9 2 m Positionsvektor des DC-DC- 0 2 Wandlers z X m DC-DC-Wandler Gesamtlänge X 0 2 m DC-DC-Wandler Gesamtbreite X 0 2 m DC-DC-Wandler Gesamthöhe X 0 2 m DC-DC-Wandler Gewicht X 0 100 kg Positionsvektor des x 0 2 Wechselrichtersystems x Mm Positionsvektor des x 0 2 Wechselrichtersystems y m Positionsvektor des x 0 2 Wechselrichtersystems z m Gesamtlänge des x 0 2 Wechselrichtersystems m Gesamtbreite des x 0 2 Wechselrichtersystems m Gesamthöhe des x 0 2 Wechselrichtersystems m Gewicht des Wechselrichtersystems X 9 100 kg Positionsvektor des HV- x 0 2 m Ladesystems x Positionsvektor des HV- x 0 2 m Ladesystems y Positionsvektor des HV- x 0 2 Ladesystems z m HV-Ladesystem Gesamtlänge X 0 2 m HV-Ladesystem Gesamtbreite X 0 2 m HV-Ladesystem Gesamthöhe X 0 2 m HV-Ladesystem Gewicht X 0 100 kg Getriebe/Differentialstellungs- x 0 2 vektor x m Getriebe/Differentialstellungs- x 0 2 vektor y m Getriebe/Differentialstellungs- x 0 2 vektor z m Gesamtlänge des x 0 2 m Getriebes/Differentials Gesamtbreite des
X 0 2 m
Getriebes/Differentials
24 / 64
Gesamthöhe des
Getriebes/Differenzials X 0 2 Mm Gewicht des
Getriebes/Differentials X 0 100 Kg 12V-Batterie Lagevektor x X 0 2 m 12V-Batterie Lagevektor y X 0 2 m 12V-Batterie Lagevektor z X 0 2 m Gesamtlänge der 12V-Batterie X 0 2 m 12V Batterie Gesamtbreite X 0 2 m 12V-Batterie Gesamthöhe X 0 2 m Gewicht der 12V-Batterie X 0 100 kg Positionsvektor des x 0 2 m Bremssystems x
Positionsvektor des x 0 2 m Bremssystems y
Positionsvektor des x 0 2 m Bremssystems z
Gesamtlänge des Bremssystems X 0 2 m Breite des Bremssystems X 0 2 m Gesamthöhe des Bremssystems X 0 2 m Gewicht des Bremssystems X 0 100 kg Lagevektor
des AC-Kompressors x X 0 2 Mm Lagevektor
des AC-Kompressors y X 9 2 m Lagevektor
des AC-Kompressors z X 9 2 m Gesamtlänge des
AC-Kompressors X 9 2 m Gesamtbreite des x 0 2 m AC-Kompressors
Gesamthöhe des x 0 2 m AC-Kompressors
Gewicht des AC-Kompressors X 0 100 kg Positionsvektor des x 0 2 m AC-Empfangstrockners x
Positionsvektor des x 0 2 m AC-Empfangstrockners y
Positionsvektor des x 0 2 m AC-Empfangstrockners z
Gesamtlänge des x 0 2 m
AC-Empfangstrockners
Gesamtbreite des
AC-Empfangstrockners X 9 2 m Gesamthöhe des x 0 2 m AC-Empfangstrockners
Gewicht des
AC-Empfangstrockners X 9 100 kg Positionsvektor der x 0 2 m Heizungsanlage x
Positionsvektor der x 0 2 m Heizungsanlage y
Lagevektor der Heizungsanlage z X 0 2 m Gesamtlänge der Heizungsanlage X 0 2 m Gesamtbreite der Heizungsanlage X 0 2 m Gesamthöhe der Heizungsanlage X 0 2 m Gewicht der Heizungsanlage X 0 100 kg Positionsvektor des x 0 2 m AC-Wärmetauschers x
AC-Wärmetauscher- x 0 2 m Positionsvektor y
Positionsvektor des x 0 2 m AC-Wärmetauschers z
Gesamtlänge des x 0 2 m AC-Wärmetauschers
Gesamtbreite des x 0 2 m AC-Wärmetauschers
Gesamthöhe des x 0 2 m AC-Wärmetauschers
Gewicht des AC-Wärmetauschers X 0 100 kg BB14 Positionsvektor x - für
zusätzliche Paketkomponente, X 0 2 m falls erforderlich
BB14 Positionsvektor y - für
zusätzliches Packstückteil, X 0 2 m falls erforderlich
BB14 Wärmetauscher-
Positionsvektor z - ggf. für X 0 2 m
zusätzliche Paketkomponente
BB14 Gesamtlänge - für zusätzliches Packstück, X 0 2 m falls erforderlich
BB14 F264 Gesamtbreite - für zusätzliches Bauteil, X 0 2 m falls erforderlich
BB14 Gesamthöhe - für zusätzliches Bauteil, X 0 2 m falls erforderlich
BB14 Gewicht - für zusätzlichen Packungsbestandteil, X 0 100 kg falls erforderlich
Die technischen Eigenschaften X14,X2A,..., X1,,X2B0c,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,.. für die jeweiligen Transformationsmodelle T für Handhabung/Handling, Bremsen, Fahrbarkeit/Fahrverhalten, Leistung und Energiemanagement können aus der Liste nachfolgender Tabelle 2 ausgewählt werden. Auch hier sind jeweils der Default-, der
Minimal- und der Maximalwert sowie die Einheit angegeben.
Tabelle 2:
Leergewicht X X X X X 2200 | 1800 | 2500 kg
Gewichts-
verteilung X X X X 50 40 60 %
vorne
COG-Höhe X X X X 0.6 0,4 0,6 m
Radstand X X X X 2,9 2,7 3,3 m
Radspur x 165 16 | 18 | m
vorne
PadSpur x 165 16 | 18 | m inten
Luftwider-
stands- x x x x _
koeffizient
(cd)
Frontal- 2
bereich X X X X Mm
Durchmesser X mm
Material X -
Breite X mm
Durchmesser X mm
Material X -
Breite X mm Steifigkeit X 40 25 80 N/mm Einhaltung
der Spur X 0,07 | -0,05 | 0,1 deg ARB
Einhaltung _ _ _
der Spur Fy X 0,3 0,25 | -0,4 deg Merkmale X N/(m/s) Anti-Lift X % Deltasturz X -0,6 -1 -0,5 deg Höhe des X 140 | 100 | 180 | mm Rollzentrums
Statische x 0.12 0 0,2 deg Spur
Lenk- x 15 10 | 15 übersetzung
Lenkspur X -0,2 -0,3 -0,1 deg Typ X 0 0 3 Steifigkeit X X 35 20 60 N/mm Steifigkeit X 25 15 40 N/mm Einhaltung
der Spur X 0,012 | 0,01 | 0,02 deg ARB
Einhaltung
der Spur Fy X 0,06 0,04 | 0,08 deg Merkmale X N/(m/s) Anti-Squat X % Delta-Spur X 0,15 0,1 0,3 deg Höhe des x 160 | 130 | 200 | mm Rollzentrums
Statische x 0.15 | 0,1 | 0,2 deg Spur
Typ X 0 0 1 Steifigkeit X X 50 25 70 N/mm Muster X X 0 0 1 Roll- X X X X 0 0 1 kg/Ton widerstand NE Rollradius x X X m des Reifens
Reifentraktionskoeffizient
(U peak)
Breite des Abschnitts
Breite des Abschnitts
Steifigkeit X Nm/deg Steifigkeit X Nm/deg Layout X X X 0 0 2 -
X X 250 240 300 mm
X X 250 240 300 mm
Verzögerung X Ss
Gradient des Drehmoment X Yıls aufbaus
Durchschnittli cher HVBatteriewirku ngsgrad
Max.
Kontinuie-
rliche Akku- X kW Entlade-
leistung
Max. PeakEntladung Batterieleistung
Nutzbare Batterie- X kWh energie
Durchschnittlicher DCDCWirkungsgrad Durchschnittliche EDUEffizienz Generator
Durchschnittlicher EDUWirkungsgrad - Motor bei Max. Dauerbetrieb
Durchschnitt-
licher EDU-
Wirkungs-
grad - Motor X X % bei Max.
Spitzen-
betrieb
Durchschnitt-
licher
Getriebe-
wirkungsgrad X X X %
(E-Motor zu Rad)
Übersetzungsverhältnis X X X 7
(E-Motor zu Rad)
Max. Cont. E-Motor + Umrichterleistung
Max. E-Motor + Umrichter- X X X Nm Drehmoment
Max. Spitzenleistung E-Motor + Wechselrichter
Effizienz der AC-Ladung
ACLadeleistung
Durchschnitt-
licher HV-
Hilfs- X W verbrauch
AC-Ladung
Durchschnitt-
licher HV-
Hilfs- X W verbrauch
DC-Ladung
Durchschnittlicher HVHilfsverbrauch Volllastbeschleunigung
Durchschnitt-
licher HV-
Hilfsstrom-
verbrauch X W jedoax.
Kontinuier-
licher Betrieb
Effizienz der DC-Ladung
DCLadeleistung
Erholungseff ektivität
Prozentsatz der Erholungsphase
Durchschnitt-
licher LV-
Hilfs- X W verbrauch
AC-Ladung
Durchschnitt-
licher LV-
Hilfs- X W verbrauch
DC-Ladung
Durchschnittlicher LVHilfsverbrauch Volllastbe_ schleunigung
Durchschnitt-
licher LV-
Hilfsstrom-
verbrauch X W Max.
Kontinuier-
licher Betrieb
VolllastBeschleunigung Gewicht Beschleunigung für die Steigfähigkeit X m/s? auf Auto-
bahnen
Maximale Dauer für 0-10km/h für die Steigfähigkeit beim Start Geschwindigkeit für die Steigfähigkeit X km/h auf Auto-
bahnen
X 4,0 3,0 10,0 Ss
Geschwindigkeit für die Steigfähigkeit beim Start
Steigfähigkeit auf Autobahnen Gewicht
Steigfähigkeit beim Start X kg Gewicht
Durchschnitt-
licher HV-
Hilfs- X W verbrauch
MCT
Durchschnitt-
licher LV-
Hilfs- X W verbrauch
MCT
Durchschnitt-
licher HV-
Hilfs- X W verbrauch
WLTC 23°C
X km/h
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Durchschnitt-
licher LV-
Hilfs- X W verbrauch
WLTC 23°C
Legislative
Testmasse X 2400 1800 3500 kg
Die Kreuze in den Tabellen 1 und 2 geben jeweils an, welche technische Eigenschaft als
Eingangsgröße für welches Transformationsmodell T zum Einsatz kommen kann.
Aus der nachfolgenden Liste der Tabelle 3 können jeweils die physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Ye, Y2p,..., Y1c,Y2o,..., Y1o,Y2p,... ausgewählt werden, deren Werte durch das jeweilige Transformationsmodell T ausgegeben werden soll. Auch in dieser Tabelle sind die Einheiten der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y20,..., Y1o,Y2,,... angegeben. Darüber hinaus ist angegeben, welche Eigenschaft eines Fahrzeugs der jeweilige physikalische Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1,,Y2,... betrifft sowie das Szenario oder Fahrmanöver, in welchem der physikalische Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2pg,..., Y1c,Y2c.,..., Y1p,Y2p,... während der Betriebssimulation des Fahrzeugs mittels der Simulationsmodelle a, b, c, d ermittelt, d.h. aus den Betriebsdaten abgeleitet werden kann.
Tabelle 3
Crash- US-NCAP über die Crash Performance gesamte Breite der X(Y,Z)-Impuls-Mittelwert -ff m/s? Frontpartie 56 km/h Crash- US-NCAP über die Crash Performance gesamte Breite der Impulsdauer T-ff Ss Frontpartie 56 km/h US-NCAP über die gesamte Breite der Mittlere Intrusion RCL-ff m Frontpartie 56 km/h Crashrash Cras Performance
Crash- US-NCAP über die Crash Performance gesamte Breite der Impulsdauer T-ff Ss Frontpartie 56 km/h
US-NCAP über die gesamte Breite der Mittlere Intrusion RCL-ff m Frontpartie 56 km/h
Crash-
rash Cras Performance
Crash- US-NCAP über die Crash Performance gesamte Breite der Frontpartie 56 km/h
Crash- US-NCAP über die Crash Performance gesamte Breite der Frontpartie 56 km/h
US-NCAP über die
Kriterium der Insassenbelastung OLC-ff 9
maximaler Quetschabstand maxCLff
Crash De aehe gesamte Breite der Rückhalteenergie RE-ff Nm, J Frontpartie 56 km/h Crash- US-NCAP über die Crash gesamte Breite der Kabineneindringung CABint-ff m Performance Frontpartie 56 km/h Crash- ° ; 2 Crash ODB-40% - 64km/h Impuls-Mittelwert -odb m/s Performance CrashCrash Performance ODB-40% - 64km/h Puls-Dauer T-odb Ss Crash- ° Mean-Intrusion (auf der Crash Performance | ©DB-40% - 64km/h Aufpraliseite) RCL-odb Mm Crash- LAN. Z-Drehung(Geschwindigkeit) Crash Performance | 9DB-40% - 64kmyh (Gier-Drehung) alpha-odb deg, deg/s Crash Crash- | ODB-40% - 64km/h |OLC (auf der Aufprallseite) OLC-odb g Performance Crash- maximaler Quetschabstand Crash Performance | ©ODB-40% - 64km/h maxCL-odb m Crash- Eindringen in die Kabine Crash Performance ODB-40% - 64km/h CABint-odb Mm = ana = = SET bh ; EEE EEE EEE EEE EEE Bremsen Bremse trocken Bremsabstand 100-0kph m Leistung der | Bremstest 100-0kph 2 Bremsen Bremse trocken MFDD m/s Bremsen | Leistung der | Bremstest 100-0kph Bremsabstand 100-0kph m Bremse nass Leistung der | Bremstest 100-0kph 2 Bremsen Bremse nass MFDD m/s Thermische AMSBremsen Leistung der | Hochgeschwindig- | Temperatur der Bremsscheibe max. °C Bremse keits-Fadingtest Fahrbarkeit/ ; Fahr- Beschteunigu volle Ladung ax max m/s? verhalten 9 Energie- | Reichweite WLTP verkürzt Bereich km management Energie- Reichweite |MCT (EPA 2-Zyklus) Bereich Meilen management
Verbrauch Energie- von . . kWh/100 management | elektrischer WLTP verkürzt Wirkungsgrad km Energie Verbrauch Energie- von N kWh/100 management | elektrischer MCT (EPA 2-Zyklus) Wirkungsgrad Meilen Energie Energiemanagement AC-Ladung Aufladen AC-Ladedauer (leer-voll) Stunden Energie- _ _ ano. management DC-Ladung Aufladen DC-Ladedauer (10-80%) Protokoll Handling/ Langsam Handhabun Stabilität beschleunigte Max. seitliche Beschleunigung m/s? 9 Kurvenfahrt . Langsam HD Stabilität beschleunigte Untersteuerungsgradient deg/(m/s?) 9 Kurvenfahrt ; Langsam Ze HR | Stabilität beschleunigte | SChlupfsteifigkelt der Vorderachse | qag (ms?) 9 Kurvenfahrt . Langsam Da Handling/ urn ; Grenze der Schlupfsteifigkeit der Stabilität beschleunigte deg/(m/s?) Handhabung Kurvenfahrt Vorderachse . Langsam . HR | Stabilität beschleunigte | SChlupfsteiflgkeil der Hinterachse | qeg (ms?) 9 Kurvenfahrt ; Langsam EL HR | Stabilität beschleunigte Grenze der Sehlupistelfigkeit der | qag/ (ms?) 9 Kurvenfahrt . langsam ” . . Handling/ Wu . Schräglaufwinkel der Hinterachse Stabilität beschleunigte deg Handhabung Kurvenfahrt max. . N langsam Handling/ Körper- . . . . » Handhabung | bewegung DES HaS Rollwinkelgradient linear deg/(m/s?) . N langsam Handling/ Körper- . . Handhabung | bewegung DES HaS Rollwinkel max. deg Handling/ Beweglich- . . . . Handhabung keit Einschalten Gierreaktionszeit Ss Handling/ Beweglich- . . ” Handhabung kei Einschalten Gierratenverstärkung 1/s . Beschleuni- Beschleunigung . _Leistung gung 0-100 km/h Beschleunigungszeit 0-100 km/h Ss
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konstante . en . U ed Maximale kontinuierliche Leistung Steigfähigkeit Geschwindigkeit Geschwindigkeit am Hang km/h eigung . EL Neigung der EA . ° Leistung Steigfähigkeit Beschleunigung Steigfähigkeit beim Start nach vorn Yo max. konstante. Leistung Geschwindig- | Geschwindigkeit auf | Maximale Spitzengeschwindigkeit km/h keit ebener Straße
Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens 100 zum Trainieren eines Transformationsmodells T. Das erfindungsgemäße Verfahren 100 wird dabei beispielhaft zum Trainieren eines Crash-Transformationsmodells T und eines EnergiemanagementTransformationsmodells T beschrieben. Es ist für den Fachmann jedoch ersichtlich, dass auch andere Transformationsmodelle T, wie beispielsweise für Bremsen,
Fahrbarkeit/Fahrverhalten, Handling/Handhabung und Leistung anwendbar ist.
In einem ersten Arbeitsschritt 101 wird vorzugsweise ein Betrieb eines virtuellen Fahrzeugs 2 mittels Simulationsmodellen a, b, c, d simuliert. Vorzugsweise erfolgt diese Simulation in einem definierten Fahrmanöver und/oder in wenigstens einem definierten virtuellen Szenario. Ein definiertes virtuelles Szenario ist zum Beispiel ein Crash-Szenario, wie zum Beispiel das Szenario "US NCAP full with frontal 56 km/h" oder auch "Offset deformal-barrier ODB-40%-64 km/h", jeweils zum Trainieren eines CGrash-
Transformationsmodells T.
Für ein Energiemanagement-Transformationsmodell T kann zum Beispiel das virtuelle Szenario "WLTP shortened" oder das virtuelle Szenario "MCT EBA 2-Cycle" zum Einsatz kommen. Beispiele für solche Simulationsmodelle a, b, c, d sind ein 3D CAD-Modell, Crash-Modelle sowie Fahrdynamik-Simulationsmodelle. Die Simulation von Fahrzeugen mittels Simulationsmodellen ist im Stand der Technik bekannt und es gibt eine Vielzahl
von Anbietern für solche Modelle. Technische Eigenschaften X14,X2A4,..., X18,X28c,..., X18c,X20,..., X1p, X2p,.. von
Fahrzeugspezifikationen, welche zum Trainieren eines Crash-Transformationsmodells T
eingesetzt werden können, sind beispielsweise die Fahrzeugmasse, die Fahrzeughöhe,
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die Fahrzeugbreite, die Bodenfreiheit oder auch die Baugröße der Batterie. Zusätzlich sei diesbezüglich auf Tabelle 1 verwiesen.
Technische Eigenschaften X14,X2A4,..., X15,X2B0,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,.. von Fahrzeugspezifikationen, welche zum Trainieren eines EnergiemanagementTransformationsmodells T eingesetzt werden, sind beispielsweise die Fahrzeugmasse, der Fahrwiderstand sowie die nutzbare Batteriekapazität. Der Fahrwiderstand eines Kraftfahrzeugs kann beispielsweise durch den Luftwiderstandsbeiwert cW, die Stirnfläche und den Rollwiderstand ermittelt werden. Zusätzlich sei diesbezüglich auf Tabelle 2
verwiesen.
Beim erstmaligen Simulieren in Arbeitsschritt 101 kommen vorzugsweise Default-Werte
für die Fahrzeugkonfiguration zum Einsatz.
In einem zweiten Arbeitsschritt 102 werden Werte von physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Ylp,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. des zu analysierenden Fahrzeugs 1 aus den Betriebsdaten abgeleitet. In Bezug auf ein Crash-Transformationsmodell T können solche physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Y1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1op,Y2p,.. beispielsweise der Mittelwert des Impulses oder auch eine Kabineneindringung bei einem Crash sein. Bei einem Energiemanagement- Transformationsmodell T können dies die Reichweite sowie die Energieeffizienz sein. Darüber hinaus sei bezüglich der physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Yı1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o,.. für die
jeweiligen Transformationsmodelle T auf die Tabelle 3 verwiesen.
In einem dritten Arbeitsschritt 103 werden Messdaten von physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,.. wenigstens eines realen Fahrzeugs 3 erfasst. Die Messdaten stammen hierbei vorzugsweise aus einem realen Betrieb des wenigstens einen realen Fahrzeugs 3, vorzugsweise auf einem Prüfstand oder auf der Straße.
In einem vierten Arbeitsschritt 104 werden die abgeleiteten Werte der physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Y1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. vorzugsweise mit den Messdaten der physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Yıp,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. verglichen.
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In einem fünften Arbeitsschritt 105 werden die Simulationsmodelle a, b, c, d kalibriert. D.h., die Werte der technischen Eigenschaften X14,X24,..., X18,X2gc,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,.. und/oder weiterer Parameter und Koeffizienten der Simulationsmodelle a, b, c, d werden
verändert, um diese den realen Messdaten anzunähern.
Die ersten bis fünften Arbeitsschritte 101 bis 105 werden hierbei vorzugsweise wiederholt, bis eine Abweichung der abgeleiteten Werte geringer als ein definierter Grenzwert ist. Vorzugsweise ist der Grenzwert abhängig von dem jeweils betrachteten physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2o,..., Y1o,Y2p,... . Weiter vorzugsweise liegen typische Grenzwerte 0,5 % bis 10 %, vorzugsweise bis 5 %, ober- und/oder unterhalb in
Bezug auf die Werte der Messdaten.
Die abgeleiteten physikalischen Parameter Y14,Y2A,..., Y1p, Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. sind vorzugsweise skalare Kennzahlen, welche in einer Datennachbearbeitung aus den Betriebsdaten abgeleitet werden.
Anhand der ersten bis fünften Arbeitsschritte 101 bis 105 kann auch die Signifikanz der einzelnen technischen Eigenschaften X14,X2A4,..., X1B,X28c;..., X180,X20,..., X1p, X2p,.. eines Fahrzeugs, welche üblicherweise in einer Fahrzeugspezifikation zusammengefasst werden, für verschiedene physikalische Parameter Y14,Y2A,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,...,
Y1,,Y2>,.. hin untersucht werden.
In einem sechsten Arbeitsschritt 106 werden jene Fahrzeugspezifikationen, welche nachfolgend für weitere Betriebssimulationen zum Einsatz kommen, mittels eines statistischen Versuchsplans ausgewählt. In dem statistischen Versuchsplans kann auch die vorher ermittelte Signifikanz der einzelnen technischen Eigenschaften X14A,X2A,..., X1B,X2B0,..., X1Bc,X2c,..., X1p, X2p,... für jeweilige physikalische Parameter Y14,Y2A,..., Y1p, Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,.. berücksichtigt werden.
In einem siebten Arbeitsschritt 107 werden die ausgewählten Fahrzeugspezifikationen des
zu analysierenden Fahrzeugs 1 erfasst.
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In einem achten Arbeitsschritt 108 wird ein Betrieb des zu analysierenden Fahrzeugs 1 mittels Simulationsmodellen a, b, c, d simuliert. Die Simulationsmodelle a, b, c, d wurden, wie im Vorhergehenden beschrieben, auf der Grundlage von Messdaten eines realen Fahrzeugs 3 ermittelt. Vorzugsweise finden auch diese Simulationen bei definierten Fahrmanövern und/oder in wenigstens einem definierten Szenario statt. Vorzugsweise wird die Simulation für alle erfassten Fahrzeugspezifikationen durchgeführt und auch für alle virtuellen Szenarien, welche in Bezug auf die jeweils zu ermittelnden physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,.. relevant sind. Die Simulationsmodelle a, b, c, d bilden hierbei ein virtuelles Fahrzeug 2 ab, welches
möglichst gut dem zu analysierenden Fahrzeug 1 entspricht.
In einem neunten Arbeitsschritt 109 werden Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Ylp, Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o,.. aus den Betriebsdaten abgeleitet. Hierfür durchlaufen die Betriebsdaten vorzugsweise eine Datennachverarbeitung. Insbesondere werden hierbei aus den parameterdiskreten Signalen, insbesondere zeitdiskreten Signalen, der Betriebsdaten Skalare als Werte der physikalischen Parameter Y14,Y24,..., Y1e, Y2e,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. erzeugt. Auch können aus zeitbasierten Betriebsdaten ereignisbasierte physikalische Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2p,..., Y1c,Y2oc,..., Y1p,Y2p,..
erzeugt werden.
In einem zehnten Arbeitsschritt 110 werden die Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen, insbesondere an einer Datenschnittstelle, bereitgestellt. Die dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen bedeutet jene Fahrzeugspezifikationen, welche beim Simulieren jenes Fahrzeugbetriebs, aus welchem dann die physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1p, Y2p,..., Y1c,Y2oc,..., Y1p,Y2p,.. abgeleitet wurden, zum Einsatz
kamen.
In einem elften Arbeitsschritt 111 werden dann Ausgleichsrechnungen, insbesondere künstliche neuronale Netze, welche jeweils eines der Untermodelle A, B, C, D des jeweiligen Transformationsmodells T bildet, trainiert. Vorzugsweise werden hierbei aus unterschiedlichen Simulationsmodellen a, b, c, d abgeleitete physikalische Parameter Y14,Y2a,..., VY1p,Y2B,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2o,.. jeweils in Unterschiedliche
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Ausgleichsrechnungen eingelesen. Die Ausgleichrechnungen können hierbei künstliche neuronale Netze oder auch Regressionen sein.
Zum Trainieren werden auf der Eingangsseite der Ausgleichsrechnung, beispielsweise einem Input Layer eines künstlichen neuronalen Netzes, die technischen Eigenschaften X14,X2A,..., X1B,X2B0,..., X1B0,X2c,..., X1p, X2p,... der Fahrzeugspezifikation eingegeben und auf der Ausgangsseite der Ausgleichrechnung, insbesondere einem Output Layer eines künstlichen neuronalen Netzes, werden die dazugehörigen Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2gp,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,.. in die Ausgleichsrechnung eingegeben, welche mittels der Betriebssimulationen ermittelt
wurden.
Vorzugsweise werden in einem zwölften Arbeitsschritt 112 auch mittels der trainierten Untermodelle A, B, C, D bestimmte Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,.. mit Messdaten von physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o wenigstens eines realen Fahrzeugs 3, insbesondere den Messdaten aus dem dritten Arbeitsschritt 103 verglichen. Auch diese Messdaten stammen hierbei vorzugsweise aus einem realen Betrieb des wenigstens
einen realen Fahrzeugs 3, vorzugsweise auf einem Prüfstand oder auf der Straße.
Die sechsten bis elften Arbeitsschritte 106 bis 111 werden dann vorzugsweise so lange wiederholt, bis eine Abweichung der mittels der Untermodelle A, B, C, D bestimmten Werte von den Messdaten geringer als ein definierter Grenzwert ist. Vorzugsweise ist der Grenzwert abhängig von dem jeweils betrachteten physikalischen Parameter Y14,Y2A,..., Y18, Y2e,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2s,... . Weiter vorzugsweise liegen typische Grenzwerte 0,5 % bis 10 %, vorzugsweise bis 5 %, ober und/oder unterhalb in Bezug auf die Werte der
Messdaten.
Vorzugsweise wird bei jeder Wiederholung die Anzahl der mittels des statistischen Versuchsplans ausgewählten Fahrzeugspezifikationen, für welche in dem achten Arbeitsschritt 108 Simulationen durchgeführt werden, jeweils vergrößert, bis die mittels der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2oc,..., Y1o,Y2p, welche aus den
mittels der Simulationen erzeugten Betriebsdaten abgeleitet sind, trainierten Untermodelle
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A, B, C, D ausreichend genau sind, d.h. bis die oben genannte Abweichung innerhalb des Grenzwerts liegt.
Das Verfahren 100 zum Trainieren eines Transformationsmodells T wird vorzugsweise computerimplementiert durchgeführt. Insbesondere der siebte bis elfte Arbeitsschritt 107 bis 111 werden computerimplementiert durchgeführt, auch wenn von den Arbeitsschritten wenigstens einer nicht computerimplementiert durchgeführt wird. Die im Vorhergehenden angegebene Reihenfolge der Arbeitsschritte ist nur beispielhaft und kann für verschiedene
Anwendungen verändert werden.
Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines computerimplementierten Verfahrens 200 zum Ermitteln physikalischer Parameter Y14,Y2a,..., Y1s,Y2g,..., Y1c,Y2oc,..., Y1o,Y2o,..
eines zu analysierenden Fahrzeugs 1 mittels eines Transformationsmodells T.
Wiederum wird dieses Verfahren 200 für ein Crash- oder EnergiemanagementTransformationsmodell T erläutert. Wie das Verfahren 100 ist dieses jedoch auch für
andere Transformationsmodelle T anwendbar.
In einem ersten Arbeitsschritt 201 wird eine Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden
Fahrzeugs 1 erfasst.
In einem zweiten Arbeitsschritt 202 werden Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1p, Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. des zu analysierenden Fahrzeugs 1 mittels der trainierten Untermodelle A, B, C, D des Transformationsmodells T auf der Grundlage der Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs 1 ermittelt. Das analysierte Fahrzeug 1 ist hierbei nicht identisch mit dem zu analysierenden Fahrzeug des Verfahrens 100, sondern es handelt sich vielmehr um ein Fahrzeug derselben Gattung wie das zu analysierende Fahrzeug 1 des Verfahrens 100. Dies bedeutet, dass die Fahrzeugspezifikationen des zu analysierenden Fahrzeugs 1 des Verfahrens 200 nicht identisch mit jener Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs 1 aus dem Verfahren 100 sein müssen. Eine Gattung von Fahrzeug ist beispielsweise eine Limousine, ein SUV, ein Van, ein Kompaktwagen, etc. Indem beim Trainieren und beim Analysieren Fahrzeuge 1 der gleichen Gattung herangezogen werden, kann die Gültigkeit des Transformationsmodells T gewährleistet werden.
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In einem dritten Arbeitsschritt 203 werden die ermittelten Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2gp,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. des zu analysierenden Fahrzeugs 1, insbesondere an einer Datenschnittstelle oder einer Benutzerschnittstelle,
ausgegeben.
Vorzugsweise wird das Verfahren 200 unter Anwendung eines einzelnen Transformationsmodells T ausgeführt. Somit werden beispielsweise in einem ersten Durchgang physikalische Parameter Y14,Y2Aa,..., Y1s, Y2g,..., Y1c,Y2oc,..., Y1o,Y2p,.. In Bezug auf ein Crash-Transformationsmodell T bestimmt und einem zweiten Durchgang physikalische Parameter Y14,Y2.,..., Y1s, Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. in Bezug auf ein
Energiemanagement-Transformationsmodell T.
Besonders bevorzugt können die verschiedenen Transformationsmodelle T, welche jeweils unterschiedliche physikalische Parameter Y14A,Y2a,..., Y1p,Y2pg,..., Y1c,Y20,..., Y1,,Y2,,.. ausgeben, jedoch durch eine Identifikation von identischen bzw. abhängigen technischen Eigenschaften X1A4,X2aA,..., X1B,X280,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,... ‚welche als Eingangsparameter in die Transformationsmodelle T eingehen, verknüpft werden. In Bezug auf einen Crash-Test und das Energiemanagement ist dies beispielsweise die
Fahrzeugmasse.
Hierdurch können die jeweiligen physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. auf der Grundlage einer angepassten Fahrzeugspezifikation gleichzeitig durch ein Grash-Transformationsmodell T und ein EnergiemanagementTransformationsmodell T bestimmt werden. Auch andere Transformationsmodelle T
können hierbei zusätzlich oder alternativ berücksichtigt werden.
Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn eine gesamthafte Optimierung in Bezug auf die physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. eines zu
analysierenden Fahrzeugs 1 vorgenommen werden soll. In Bezug auf das Beispiel der Berücksichtigung eines Crash-Transformationsmodells T
und eines Energiemanagement-Transformationsmodells T kann beispielsweise eine
gleichzeitige Vorhersage von Reichweite und Unfallsicherheit anhand der definierten
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physikalischen Parameter Y14,Y24,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2,.. für beliebige Spezifikationen (im Rahmen des Gültigkeitsbereichs der Transformationsmodelle T) in Echtzeit vorgenommen werden. Hierdurch kann vorzugsweise auch eine Beurteilung einer Zielerreichung, zum Beispiel maximale Reichweite gegenüber einer maximalen Sicherheit, auf Gesamtfahrzeug-Ebene über Mittelwertbildung oder Extremwertgewichtung vorgenommen werden. Auch ist hiermit eine Bestimmung der Sensitivität, d.h. der Abhängigkeit der physikalischen Parameter Y1A4, Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. von Einflussfaktoren, und der Signifikanz, d.h. der relativen Auswirkung aller Einflussfaktoren auf einen physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2g,..., Y1c,Y2c,...,
Y1,,Y2,,.. zur Vorbereitung einer Optimierung möglich.
Schließlich kann eine gleichzeitige Optimierung der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y12, Y2pg,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,.. des Energiemanagements- und eines Crash-Tests anhand der Transformationsmodelle T durch Veränderung der Einflussfaktoren, insbesondere der Fahrzeugspezifikationen, vorgenommen werden. Dies wird im
Englischen als sogenanntes "constraint multiobjective optimization" bezeichnet.
Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel zum Ermitteln von Fahrzeugspezifikationen eines zu analysierenden Fahrzeugs 1 anhand physikalischer Parametern Y14,Y2A,...,
Y1e,Y2e.,..., Y1c,Y2o,..., Y1p,Y2p,.. mittels eines Transformationsmodells T.
In einem ersten Arbeitsschritt 301 werden Werte einer Mehrzahl von physikalischen Parametern Y14,Y2a,..., Y1s,Y2p,..., Y1c,Y2oc,..., Y1p,Y2p,.. des zu analysierenden Fahrzeugs 1 erfasst. Wiederum ist das zu analysierende Fahrzeug 1 nicht notwendigerweise identisch mit jenem Fahrzeug, welches zum Trainieren des Transformationsmodells T eingesetzt wurde. Vielmehr sollten diese, wie vorstehend
erläutert, lediglich von derselben Gattung sein.
In einem zweiten Arbeitsschritt 302 wird eine Fahrzeugspezifikation mittels eines Gradientenabstiegsverfahrens ausgehend von Default-Werten für die Fahrzeugspezifikation ermittelt. Innerhalb dieses Gradientenabstiegsverfahrens wird das
Verfahren 100 mehrfach ausgeführt, um die Fahrzeugspezifikation zu ermitteln.
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In einem dritten Arbeitsschritt 103 werden die Fahrzeugspezifikationen des wenigstens einen zu analysierenden Fahrzeugs 1, insbesondere an einer Datenschnittstelle oder
einer Benutzerschnittstelle, ausgegeben.
Figur5 ist ein Ausführungsbeispiel eines Systems 10 zum Trainieren eines Transformationsmodells T.
Vorzugsweise weist das Transformationsmodell T eine erste Schnittstelle 11, insbesondere Datenschnittstelle, zum Erfassen von Fahrzeugspezifikationen eines
Fahrzeugs 1, insbesondere des zu analysierenden Fahrzeugs, auf.
Des Weiteren weist das System 10 vorzugsweise Mittel zum Simulieren 12 eines Betriebs des Fahrzeugs 1, vorzugsweise in wenigstens einem definierten Fahrmanöver und/oder wenigstens in einem definierten Szenario, mittels Simulationsmodellen a, b, c, d unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen Fahrzeugs 3 auf, wobei die Simulationsmodelle a, b, c, d ein virtuelles Fahrzeug 2 abbilden, wobei das Simulieren mehrmals mit unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des Fahrzeugs 1 durchgeführt wird
und wobei die Betriebsdaten erzeugt werden.
Des Weiteren weist das System 10 vorzugsweise Mittel zum Ableiten 13 von Werten der physikalischen Parameter Y14,Y2A4,..., Y18,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... des
Fahrzeugs 1 aus den Betriebsdaten auf.
Weiter vorzugsweise weist das System 10 eine zweite Schnittstelle 14 auf, insbesondere eine Datenschnittstelle, zum Bereitstellen der Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1p, Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,.., welche mittels der Simulationsmodelle a, b, c, d erzeugt wurden, und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen zum Trainieren von Ausgleichsrechnungen, insbesondere künstlichen neuronalen Netzen, wobei jede Ausgleichsrechnung die Grundlage für jeweils eines der Untermodelle A, B, GC, D bildet, wobei aus unterschiedlichen Simulationsmodellen a, b, c, d abgeleitete physikalische Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,... jeweils in
unterschiedliche Untermodelle A, B, C, D eingelesen werden.
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Figur 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Systems 20 zum Ermitteln physikalischer Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,... eines zu analysierenden Fahrzeugs 1 für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines
Transformationsmodells T.
Vorzugsweise weist das System 20 eine Schnittstelle 21, insbesondere Datenschnittstelle, zum Erfassen einer Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs 1 auf, wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften X14,X2A4,..., X15,X280c,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,... des zu analysierenden Fahrzeugs 1 charakterisiert ist und zum Ausgeben der Werte der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1p,Y2gp,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... des zu analysierenden
Fahrzeugs 1.
Darüber hinaus weist das System 20 vorzugsweise Mittel zum Ermitteln von Werten der physikalischen Parameter Y14,Y2a,..., Y1e,Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,... des zu analysierenden Fahrzeugs 1 mittels einer Mehrzahl von _unterschiedlichen Untermodellen A, B, C, D des Transformationsmodells T auf der Grundlage der Werte der technischen Eigenschaften X14,X2A,..., X1B,X280c,..., X18c,X20c,..., X1p, X2p,... auf.
Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Ausführungsbeispielen lediglich um Beispiele handelt, die den Schutzbereich, die Anwendung und den Aufbau in keiner Weise einschränken sollen. Vielmehr wird dem Fachmann durch die vorausgehende Beschreibung ein Leitfaden für die Umsetzung mindestens eines Ausführungsbeispiels gegeben, wobei diverse Änderungen, insbesondere im Hinblick auf die Funktion und Anordnung der beschriebenen Bestandteile, vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich zu verlassen, wie er sich aus den Ansprüchen und diesen äquivalenten
Merkmalskombinationen ergibt.
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A, B,C, D
a,b,c,d X1,X2... Y1,Y2... 10 11 12 13 14 20 21 22
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Bezugszeichenliste
Fahrzeug
virtuelles Fahrzeug
reales Fahrzeug
Untermodell
Transformationsmodell
Simulationsmodell
technischen Eigenschaft
physikalische Parameter
System zum Trainieren eines Transformationsmodells erste Schnittstelle
Mittel zum Simulieren
Mittel zum Ableiten
zweite Schnittstelle
System zum Ermitteln physikalischer Parameter Schnittstelle
Mittel zum Ermitteln
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Claims (1)
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Patentansprüche
1. Verfahren (100) zum Trainieren eines Transformationsmodells (T), welches mehrere Untermodelle (A, B, C, D) aufweist, zum Ermitteln physikalischer Parameter (Y14,Y2A,..., VY1s,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,...) eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen, folgende Arbeitsschritte aufweisend:
Erfassen (107) von Fahrzeugspezifikationen eines Fahrzeugs (1), insbesondere des zu analysierenden Fahrzeugs, wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften (X14,X24,..., X15,X28c;..., X1Bc,X2c,..., X1p, X2p,...) des Fahrzeugs (1) charakterisiert ist;
Simulieren (108) eines Betriebs des Fahrzeugs (1), vorzugsweise in wenigstens einem definierten Fahrmanöver und/oder in wenigstens einem definierten virtuellen Szenario, mittels Simulationsmodellen (a, b, c, d) unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen Fahrzeugs (3), wobei die Simulationsmodelle (a, b, c, d) ein virtuelles Fahrzeug (2) abbilden, wobei das Simulieren mehrmals mit jeweils unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des Fahrzeugs (1) durchgeführt wird und wobei Betriebsdaten erzeugt werden;
Ableiten (109) von Werten der physikalischen Parameter (Y14,Y2A,..., Y1p,Y2B,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2o,...) des Fahrzeugs (1) aus den Betriebsdaten;
Bereitstellen (110) der Werte der physikalischen Parameter (Y14,Y2A,..., Y18, Y2ge,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,...), welche mittels der Simulationsmodelle (a, b, c, d) erzeugt wurden, und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen, insbesondere an einer Datenschnittstelle; und
Trainieren (111) von Ausgleichsrechnungen, insbesondere künstlichen neuronalen Netzen, mittels der Werte der physikalischen Parameter (Y14A,Y2a,..., Y1p, Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,...) und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen, wobei jede Ausgleichsrechnung die Grundlage für jeweils eines der Untermodelle (A, B, C, D) bildet, wobei aus unterschiedlichen Simulationsmodellen (a, b, c, d) abgeleitete physikalische Parameter (Y14A,Y2A,..., Y1gp,Y2B,..., Y1c,Y20,..., Y1p,Y2o,...) Jeweils in unterschiedliche künstliche neuronale Netze eingelesen
werden.
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2. Verfahren (100) nach Anspruch 1, des Weiteren die folgenden Arbeitsschritte
aufweisend:
Simulieren (101) eines Betriebs eines virtuellen Fahrzeugs (2) mittels der Simulationsmodelle (a, b, c, d), vorzugsweise in wenigstens einem definierten Fahrmanöver und/oder in wenigstens einem definierten virtuellen Szenario, wobei die Simulationsmodelle (a, b, c, d) das virtuelle Fahrzeug (2) abbilden, und wobei Betriebsdaten erzeugt werden;
Ableiten (102) von Werten von physikalischen Parametern (Y1A,Y2a,..., Y1p,Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,...) des virtuellen Fahrzeugs (2) aus den Betriebsdaten;
Erfassen (103) der Messdaten der physikalischen Parameter (Y14,Y2a,..., Y1s,Y2ge,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,...) wenigstens eines realen Fahrzeugs (3); Vergleichen (104) der abgeleiteten Werte mit den Messdaten der physikalischen Parameter (Y14,Y2a,..., Y1p, Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,...); und
Kalibrieren (105) der Simulationsmodelle (a, b, c, d), falls ein Abweichungsmaß in Bezug auf die physikalischen Parameter (Y14,Y2A,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,...,
Y1,,Y2.,...) über einem definierten Grenzwert liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, des Weiteren den Arbeitsschritt aufweisend:
Auswählen (106) der Fahrzeugspezifikationen, welche zur Betriebssimulation mittels unterschiedlicher Simulationsmodelle (a, b, c, d) eingesetzt werden, für
jedes Simulationsmodell (a, b, c, d) mittels eines statistischen Versuchsplans.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei beim Ableiten aus
den Betriebsdaten, welche von einem Parameter abhängen, insbesondere zeitabhängig sind, mittels Datennachverarbeitung Skalare als Werte der physikalischen Parameter (Y14,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o,...) erzeugt
werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei beim Ableiten aus
den Betriebsdaten durch Datennachbearbeitung aus Zzeitbasierten Daten ereignisbasierte physikalische Parameter (Y14A,Y2a,..., Y1p,Y2B,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2o,...) erzeugt werden.
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6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Parameterraum
beim Simulieren des Betriebs in der Weise beschränkt wird, dass Betriebszustände, die eine große Abweichung vom Stand der Technik bezogen auf
die jeweilige Fahrzeuggattung aufweisen, nicht auftreten...
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der simulierte
Betrieb des Fahrzeugs (2) eine Vielzahl von Fahrmanövern und/oder definierten
virtuellen Szenarien abdeckt.
8. Computerimplementiertes Verfahren (200) zum Ermitteln physikalischer Parameter
(Y14, Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o,...) eines zu analysierenden Fahrzeugs (1) für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells (T), folgende Arbeitsschritte aufweisend:
Erfassen (201) einer Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs (1), wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften (X14,X24,..., X1B,X2B0;..., X1Bc,X20,..., X1p, X2p,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) charakterisiert ist;
Ermitteln (202) von Werten der physikalischen Parameter (Y14,Y2a,..., Y1p,Y2B,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) mittels einer Mehrzahl von unterschiedlichen Untermodellen (A, B, C, D) des Transformationsmodells (T) auf der Grundlage der Werte der technischen Eigenschaften (X14,X2aA,..., X15,X2Bc,..., X1Bc,X2c,..., X1p, X2p,...), wobei die Untermodelle (A, B, C, D) jeweils eine Zuordnungsvorschrift zwischen Fahrzeugspezifikationen und wenigstens einem physikalischen Parameter (Y14A,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y20,..., Y1p,Y2p,...) (Y14,Y2A,..., Y1e,Y2B,..., Y1c, Y2c,..., Y1o,Y2o,...) des zu analysierenden Fahrzeugs aufweisen und jeweils auf einer Ausgleichsrechnung bezüglich Simulationsergebnissen beruhen, welche aus mehreren Betriebs-Simulationen mittels Simulationsmodellen (a, b, c, g), welche ein virtuelles Fahrzeug (2) abbilden, unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen Fahrzeugs (3) mit jeweils Uunterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des virtuellen Fahrzeugs (2) resultieren, wobei in unterschiedliche Ausgleichsrechnungen die Simulationsergebnisse jeweils anderer Simulationsmodelle (a, b, c, d) eingehen und wobei wenigstens zwei der Ausgleichsrechnungen künstliche neuronale Netze sind, welche vorzugsweise
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mittels eines Verfahrens (100) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 trainiert
wurden; und
Ausgeben (203) der Werte der physikalischen Parameter (Y14,Y2a,..., Y1p,Y2B,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2o,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1).
Computerimplementiertes Verfahren (300) zum Ermitteln von Fahrzeugspezifikationen eines zu analysierenden Fahrzeugs (1) für einen Satz an physikalischen Parametern (Y14,Y24,..., Y1e,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,...) mittels eines Transformationsmodells (T), folgende Arbeitsschritte aufweisend: Erfassen (301) von Werten einer Mehrzahl von physikalischen Parametern (Y14, Y2a,..., Y1p,Y2g,..., Y1c,Y2o,..., Y1o, Y2p,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1);
Ermitteln (302) einer Fahrzeugspezifikation, welche durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften (X14A,X2A,..., X15,X2B,..., X1c,X2c,..., X1p, X2p,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) charakterisiert ist, mittels eines Gradientenabstiegsverfahrens ausgehend von Default-Werten für die Fahrzeugspezifikation, wobei innerhalb des Gradientenabstiegsverfahrens das Verfahren (100) gemäß Anspruch 8 mehrfach ausgeführt wird, um die Fahrzeugspezifikation zu ermitteln; und
Ausgeben (303) der Fahrzeugspezifikation des wenigstens einen zu
analysierenden Fahrzeugs.
Verfahren (200; 300) nach Anspruch 8 oder 9, wobei wenigstens ein mittels eines ersten Untermodells (A, B, C, D) bestimmter physikalischer Parameter (Y14,Y2a,..., Y1p, Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o,...) als Eingangsparameter in ein zweites Untermodell (A, B, C, D) eingeht.
Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine technische Eigenschaft (X14,X2a4,..., X1B,X2Bc,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,...) als ein
Eingangsparameter für mehrere Untermodelle (A, B, C, D) verwendet wird.
Computerprogramm oder Computerprogrammprodukt, wobei das Computerprogramm oder Computerprogrammprodukt, insbesondere auf einem
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computerlesbaren und/oder nicht-flüchtigen Speichermedium gespeicherte, Anweisungen enthält, welche, wenn sie von einem Computer oder einem System (10) nach Anspruch 15 ausgeführt werden, den Computer oder das System (10) dazu veranlassen, die Schritte eines Verfahrens (100, 200) gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 11 auszuführen.
13. System (10) zum Trainieren eines Transformationsmodells (T), welches mehrere Untermodelle (A, B, C, D) aufweist, zum Ermitteln physikalischer Parameter (Y14, Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2o,...) eines zu analysierenden Fahrzeugs für verschiedene Fahrzeugspezifikationen, aufweisend: eine erste Schnittstelle (11), insbesondere Datenschnittstelle, zum Erfassen von Fahrzeugspezifikationen eines Fahrzeugs (1), insbesondere des zu analysierenden Fahrzeugs, wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften (X14,X24,..., X15,X28c;..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,...) des Fahrzeugs (1) charakterisiert ist;
Mittel zum Simulieren (12) eines Betriebs des Fahrzeugs (1), vorzugsweise in wenigstens einem definierten Fahrmanöver und/oder in wenigstens einem definierten virtuellen Szenario, mittels Simulationsmodellen (a, b, c, d) unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen Fahrzeugs (3), wobei die Simulationsmodelle (a, b, c, d) ein virtuelles Fahrzeug (2) abbilden, wobei das Simulieren mehrmals mit jeweils unterschiedlicher Fahrzeugspezifikation des Fahrzeugs (1) durchgeführt wird und wobei Betriebsdaten erzeugt werden;
Mittel zum Ableiten (13) von Werten der physikalischen Parameter (Y14A,Y2a,..., Y18, Y2e,..., Y1c,Y2o,..., Y1o,Y2p,...) des Fahrzeugs (1) aus den Betriebsdaten; eine zweite Schnittstelle (14), insbesondere Datenschnittstelle, zum Bereitstellen der Werte der physikalischen Parameter (Y14A,Y2A,..., Y1p,Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1.,Y2>,...), welche mittels der Simulationsmodelle (a, b, c, d) erzeugt wurden, und der jeweils dazugehörigen Fahrzeugspezifikationen zum Trainieren von Ausgleichsrechnungen, insbesondere künstlichen neuronalen Netzen, wobei jede Ausgleichsrechnung die Grundlage für jeweils eines der Untermodelle (A, B, C, D) bildet, wobei aus unterschiedlichen Simulationsmodellen (a, b, c, d) abgeleitete physikalische Parameter (Y14,Y2a,..., Yıs,Y2p,..., Y1c,Y2oc,..., Y1o,Y2,...) Jeweils
in unterschiedliche künstliche neuronale Netze eingelesen werden.
14. System (20) zum Ermitteln physikalischer Parameter (Y14,Y2A,..., Y1p,Y2B,..., Y1c, Y2c,..., Y1p,Y2p,...) eines zu analysierenden Fahrzeugs (1) für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells (T), folgende Arbeitsschritte aufweisend:
5 eine Schnittstelle (21), insbesondere Datenschnittstelle, zum Erfassen einer Fahrzeugspezifikation des zu analysierenden Fahrzeugs (1), wobei jede Fahrzeugspezifikation durch eine Ausprägung der Werte von technischen Eigenschaften (X14,X2A4,..., X15,X2B0,..., X18c,X2c,..., X1p, X2p,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) charakterisiert ist und zum Ausgeben (203) der
10 Werte der physikalischen Parameter (Y14,Y2a,..., Y1e,Y2gp,..., Y1c,Y2c,..., Y1,,Y2>,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1); und Mittel zum Ermitteln (22) von Werten der physikalischen Parameter (Y14,Y2a,..., Y1p, Y2g,..., Y1c,Y2c,..., Y1o,Y2p,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) mittels einer Mehrzahl von unterschiedlichen Untermodellen (A, B, C, D) des
15 Transformationsmodells (T) auf der Grundlage der Werte der technischen Eigenschaften (X14,X2aA,..., X15,X2Bc,..., X1Bc,X2c,..., X1p, X2p,...), wobei die Untermodelle (A, B, C, D) jeweils eine Zuordnungsvorschrift zwischen Fahrzeugspezifikationen und wenigstens einem physikalischen Parameter (Y14A,Y2a,..., Y1p,Y2p,..., Y1c,Y20,..., Y1p,Y2p,...) (Y14,Y2A,..., Y1e,Y2B,...,
20 Y1c,Y2c,..., Y1p,Y2p,...) des zu analysierenden Fahrzeugs (1) aufweisen und jeweils auf einer Ausgleichsrechnung bezüglich Simulationsergebnissen beruhen, welche aus mehreren Betriebs-Simulationen mittels Simulationsmodellen (a, b, c, d), welche ein virtuelles Fahrzeug (2) abbilden, unter Berücksichtigung von Messdaten wenigstens eines realen Fahrzeugs (3) mit jeweils unterschiedlicher
25 Fahrzeugspezifikation des virtuellen Fahrzeugs (2) resultieren, wobei in unterschiedliche Ausgleichsrechnungen die Simulationsergebnisse jeweils anderer Simulationsmodelle (a, b, c, d) eingehen und wobei wenigstens zwei der
Ausgleichsrechnungen künstliche neuronale Netze sind.
30 15. Computer-implementiertes Maschinenlernmodell, insbesondere künstliches neuronales Netz, zum Ermitteln physikalischer Parameter (Y14,Y2a,..., Y1p,Y2B,..., Y1c, Y2c,..., Y1p,Y2p,...) eines zu analysierenden Fahrzeugs (1) für verschiedene
Fahrzeugspezifikationen, wobei das Maschinenlernmodell konfiguriert worden
ist, indem für Trainingseingaben die Arbeitsschritte eines Verfahrens (100)
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 durchgeführt wurden.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| ATA50742/2023A AT527508A1 (de) | 2023-09-12 | 2023-09-12 | Verfahren und System zum Ermitteln physikalischer Parameter für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50742/2023A AT527508A1 (de) | 2023-09-12 | 2023-09-12 | Verfahren und System zum Ermitteln physikalischer Parameter für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA50742/2023A AT527508A1 (de) | 2023-09-12 | 2023-09-12 | Verfahren und System zum Ermitteln physikalischer Parameter für verschiedene Fahrzeugspezifikationen mittels eines Transformationsmodells |
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- 2023-09-12 AT ATA50742/2023A patent/AT527508A1/de unknown
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- 2024-09-11 WO PCT/AT2024/060354 patent/WO2025054646A1/de active Pending
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| OSWALD M. et al. "Automatische Erstellung validierter virtueller Gesamtfahrzeug-Prototypen". ATZ - Automobiltechnische Zeitschrift [online], 1. April 2022 (01.04.2022), Bd. 124, Nr. 4, Seiten 16–23. <DOI: 10.1007/s35148-022-0830-7>. * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2025054646A1 (de) | 2025-03-20 |
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