AT408833B - METHOD AND DEVICE FOR PROTECTING PERSONS AGAINST INJURIES IN FALLS - Google Patents

METHOD AND DEVICE FOR PROTECTING PERSONS AGAINST INJURIES IN FALLS Download PDF

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AT408833B
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Description

       

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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schutz von Personen gegen Verletzungen sowie eine Einrichtung zum Schutz von Personen gegen Verletzungen bei Stürzen, bei welchem in Abhängigkeit von Sensorsignalen die Auslösung eines am Körper der Person angebrachten Airbags bewirkt wird. 



   Knochenfrakturen treten insbesondere bei älteren Menschen vermehrt im Bereich Handgelenk, Schulter und Hüfte auf, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Fraktur mit der abnehmenden Belastbarkeit der Knochen, beispielsweise aufgrund von pathologischen Veränderungen der Knochen oder Gelenke zunimmt. Ein prophylaktischer Schutz wurde insofern bereits vorgeschlagen, als insbesondere ältere sturzgefährdete Personen entsprechende gepolsterte Kleidungsstücke zur Verfügung gestellt bekommen, um die Erschütterungen bei einem Sturz entsprechend zu verringern. Alternativ besteht lediglich die Möglichkeit entsprechend höher belastbare Implantate einzusetzen, was jedoch naturgemäss einen chirurgischen Eingriff voraussetzt. 



   Ein Verfahren zum Verletzungsschutz von Personen, welches ohne die Unannehmlichkeiten eines unförmigen Kleidungsstückes mit entsprechenden Polsterungen auskommt, trägt daher zur Verbesserung der Lebensqualität derartig gefährdeter Personen bei. 



   Aus der WO 96/13181 A1 ist bereits eine tragbare Einrichtung der eingangs genannten Art bekanntgeworden, welche einen Schutz, insbesondere der Hüften, gewährleisten soll. Bei dieser Einrichtung handelt es sich um einen ausserhalb der Bekleidung getragenen Gürtel, weicher einen Airbag enthält und in nicht aufgeblasenem Zustand zusammengefaltet angelegt wird. Bei der Auslösung muss sich ein derartiger Gürtel zunächst entfalten, um eine hinreichende Fläche für einen gepolsterten Schutz auszubilden und kann durch eine Gaspatrone aufgeblasen werden. Die Auslösung erfolgt bei dieser bekannten Ausbildung durch einen Beschleunigungssensor, wobei bei Beschleunigungen, welche gleich oder grösser der Fallbeschleunigung sind, eine Auslösung erfolgt. 



  Durch eine entsprechende Anordnung sollen lediglich abwärts gerichtete Bewegungen erfasst werden. 



   Die bekannte Einrichtung ist zwar wesentlich kleiner als andere bereits vorgeschlagene Einrichtungen, hat jedoch den Nachteil, dass sie zusätzlich zu den Bekleidungsstücken angelegt werden muss. Aus Bequemlichkeit oder Unachtsamkeit kann daher häufig der Fall eintreten, dass der Gürtel dann, wenn er gebraucht würde, nicht angelegt wurde, sodass ein vollständiger Schutz nicht gegeben ist. 



   Wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz und die Sicherheit ist aber nun, dass das den Airbag tragende Kleidungsstück zwingend angelegt wird und sich in nicht aufgeblasenem Zustand kaum von üblichen Bekleidungsstücken unterscheidet, sodass der Tragekomfort in keiner Weise beeinträchtigt wird. Weiters ist für die Akzeptanz einer derartigen Einrichtung wesentlich, dass tatsächlich Fehlauslösungen mit Sicherheit vermieden werden und ein Aufblasvorgang des Airbags nur dann eintritt, wenn tatsächlich ein kritischer Zustand, welcher einem Fall entspricht, erreicht wird.

   Die Erfindung zielt daher darauf ab, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welchem in denjenigen Phasen der Fortbewegung einer Person, in weicher ein Sturz nicht zu befürchten ist, der Tragekomfort konventioneller Kleidungsstücke erhalten bleibt und auf unsansehnliche Polsterung verzichtet werden kann. Die Erfindung zielt weiters darauf ab, Fehlauslösungen zu vermeiden und eine Einrichtung bereitzustellen, bei welcher nach dem sicheren Aufblasen zur Abfederung eines Sturzes rasch der ursprüngliche Zustand wiederum erzielt wird, sodass ohne weiteres nach relativ kurzer Zeit neuerlich die Funktionssicherheit des Schutzes wiederum gewährleistet ist.

   Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das erfindungsgemässe Verfahren im wesentlichen darin, dass die Beschleunigung wenigstens eines Körperpunktes der Person dreiachsig bestimmt und ausgewertet wird, und der jeweils nach Beginn einer Beschleunigung zurückgelegte Weg überwacht und die Bewegungsbahn ermittelt wird und dass die Auslösung eingeleitet wird, wenn die Bewegungsbahn von einer geraden Linie abweicht. Dadurch, dass die Beschleunigung wenigstens eines Körperpunktes der Person dreiachsig bestimmt und ausgewertet wird, wird die Möglichkeit geschaffen Fehlauslösungen, wie sie beispielsweise beim Abbremsen eines Kraftfahrzeuges aufgrund der gemessenen Verzögerung möglich wären, zu vermeiden, da in diesen Fällen eine lediglich einachsige Verzogerung bestimmt werden kann.

   Dadurch, dass nun die Bewegungsbahn ermittelt wird und die Auslösung lediglich dann eingeleitet wird, wenn die Bewegungsbahn von einer geraden Linie abweicht, wird sichergestellt, dass beispielsweise dann, wenn sich eine Person lediglich in einen gepolsterten Sessel fallen lässt, eine Auslösung vermieden wird, da auch in diesen 

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 Fällen eine im wesentlichen geradlinige Bewegungsbahn zusätzlich zu einem einachsigen Beschleunigungsmesswert detektiert wird. Es kann somit eindeutig erkannt werden, wann ein Körper in den Zustand eines unkontrollierten freien Falles übergeht, da in diesem Fall die Beschleunigung im wesentlichen gleich der Erdbeschleunigung wird und weiters sich die Bewegungsbahn von einer geradlinigen Bahn unterscheidet.

   Derartige Beschleunigungssensoren, bei welchen mehrachsige Beschleunigungen erfasst werden, können auch Erschütterungsmesswerte liefern, wobei naturgemäss im Falle eines Aufpralles, welcher zu derartigen Erschütterungen Anlass gibt, die Gefahr einer bereits erfolgten Verletzung nicht mehr mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Immerhin haben aber Statistiken ergeben, dass ein Abfangen eines Sturzes nach einer erstmaligen Kollision mit einem harten Gegenstand immer noch die Verletzungsgefahr wesentlich herabsetzt, wenn das entsprechende Gelenk den ersten Aufprall noch ohne Schaden überstanden hat. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann noch dadurch weiter verbessert werden, dass die ermittelte Bewegungsbahn mit gespeicherten, bei Stürzen häufig auftretenden Bewegungsbahnen verglichen wird und dass die Auslösung des Airbags eingeleitet wird, wenn die ermittelte Bewegungsbahn einer der gespeicherten Bewegungsbahnen entlang eines Toleranzbereiches folgt. Um Fehlauslösungen eines Airbags zu verhindern, kann zusätzlich aus den Sensorsignalen der seit Beginn der Bewegung zurückgelegte Weg ermittelt werden. Wenn sich eine Person beispielsweise aus geringem Abstand in einen Sessel fallen lässt, wird der in diesem Zusammenhang zurückgelegte Weg wesentlich kleiner sein, als der für eine Verletzungsgefahr wesentlich kritischere Weg, welcher bis zu einem Sturz auf den Boden zurückgelegt wird.

   Derartige kurze Wege, welche noch nicht notwendigerweise zu Verletzungen Anlass geben, können daher zur Blockade der Auslösung des Airbags herangezogen werden. 



   Von wesentlicher Bedeutung ist aber auch, ob eine Person beispielsweise im Falle einer raschen Abwärtsbewegung, wie sie für einen Sturz charakteristisch ist, Ausgleichsbewegungen ausführt, welche die Gefahr einer Verletzung verringern. Zu diesen Ausgleichsbewegungen zählt beispielsweise eine rasche Abwinkelung von Gelenken, welche in der Folge zu einem Abrollen führen kann. Ein derartiges Abrollen vermindert naturgemäss die Verletzungsgefahr und eine rasche Abwinkelung von einzelnen relevanten Gelenken, kann dann, wenn die entsprechenden Messwerte erfasst werden, dazu herangezogen werden, die vorzeitige oder nicht notwendige Auslösung eines Airbags zu verhindern.

   Von wesentlicher Bedeutung für die Betriebssicherheit und die Verhinderung unerwünschter Auslösungen eines Airbags ist hiebei in erster Linie aber auch zusätzlich oder gesondert die Erfassung der Abwinkelungsgeschwindigkeit von Gelenken, wobei die kumulierte Auswertung einzelner oder aller dieser Messwerte eine hinreichende Genauigkeit für die Auslösung eines Airbags ergibt, sodass der Airbag tatsächlich nur dann zündet bzw. auslöst, wenn ein hohes Ausmass an Verletzungsgefahr registriert wird. 



   Eine derartige rasche Abwinkelung der Gelenke geht aber unmittelbar in die errechnete Bewegungsbahn ein, welche in solchen Fällen von einer geraden Linie abweicht, sodass gesonderte Sensoren für die Abwinkelung von Gelenken nicht erforderlich sind. Mit Vorteil wird daher das erfindungsgemässe Verfahren so durchgeführt, dass aus den Sensorsignalen der seit Beginn der Bewegung zurückgelegte Weg ermittelt wird und bei Unterschreiten eines Grenzwertes für diesen Weg die Auslösung des bzw. der Airbags verhindert wird, wobei vorzugsweise für die Auswertung der Bewegungsbahn eine Kurve ermittelt wird, deren Mittelpunkt im Bereich der Ferse oder Sohle der zu schützenden Person angenommen wird und dass im Falle einer ermittelten Kreisbahn die Auslösung der Airbags vorgenommen wird.

   Die Berücksichtigung von Grenzwerten für den zurückgelegten Weg ist insbesondere bei Personen von Bedeutung, welche sich aus Bequemlichkeit gerne in einen Lehnstuhl oder Fauteuil fallenlassen, da in diesen Fällen der bei einem derartigen freien Fall zurückgelegte Weg unterhalb des Grenzwertes für die Auslösung liegt und daher Fehlauslösungen des Airbags verhindert. Die Definition eines Bahnmittelpunktes erfordert naturgemäss eine einmalige Justierung auf die Grösse der jeweiligen zu schützenden Person, da sich der Radius einer kritischen für einen freien Fall charakteristischen Bahn in Abhängigkeit von der Körpergrösse verändert. 



   Um nun sicherzustellen, dass der kurzfristig ausgelöste Airbag innerhalb einer gewissen Zeit wiederum in seine Ausgangsposition zurückkehrt, genügt es den im Airbag aufgebauten Druck über ein Drosselventil oder durch poröse Wandungen des Airbags wiederum abzubauen, sodass nach einer vorbestimmten Zeit neuerlich die volle Betriebsbereitschaft und Funktionsfähigkeit 

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 sichergestellt ist. Dabei ist es naturgemäss notwendig, dass die das Treibmedium für den Airbag in komprimierter Form speichernde Patrone ausgewechselt wird. Alternativ kann der Patrone auch ein gesteuertes Ventil nachgeschaltet werden, welche die Entleerung der Patrone unterbricht, sodass eine Patrone für mehrere Aufblaszyklen verwendet werden kann. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zum Schutz von Personen gegen Verletzungen bei Stürzen mit einem in Abhängigkeit von Sensorsignalen auslösenden Airbag ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung wenigstens eine aufblasbare Airbagkammer, die in einem den Körper umschliessenden Unterbekleidungsstück, wie z.

   B. einer Hose oder einem Shirt anordbar ist, und wenigstens einen Sensor umfasst, der zur dreiachsigen Ermittlung der Beschleunigung eines Körperpunktes der Person geeignet ist und dass eine Auswerteschaltung vorgesehen ist, in welcher aus den Sensorsignalen die Bahn einer beschleunigten Bewegung errechnet wird und mit einer geradlinigen oder einer gespeicherten Bewegungsbahn verglichen wird, um ein Signal zur Auslösung des Airbags zu generieren, wobei die rasche neuerliche Betriebsbereitschaft dadurch sichergestellt werden kann, dass der Airbag mit luftdurchlässigen Wänden oder wenigstens einem Drosselventil für den kontrollierten Druckabbau nach einer Auslösung ausgestattet ist.

   Dadurch, dass die aufblasbare Airbagkammer unmittelbar in einem Shirt oder einer Unterhose angeordnet ist, wird sichergestellt, dass auf das Anlegen der Einrichtung zum Schutz nicht vergessen werden kann, wobei naturgemäss für die Akzeptanz eines derartigen Kleidungsstückes wesentlich ist, dass flächige Polster aus entsprechend flexiblem Material zum Einsatz gelangen, welche nach dem Anlegen und vor dem Auslösevorgang den gleichen Tragekomfort wie konventionelle Unterbekleidungsstücke bieten. Prinzipiell ist für einen effizienten Schutz ein relativ kleiner korrekt positionierter Polster ausreichend, dessen Querschnitthöhe in aufgeblasenem Zustand weniger als 1 cm betragen kann, um einen wirksamen Schutz bereits zu gewährleisten. 



   Mit Vorteil ist die Ausbildung erfindungsgemäss so getroffen, dass der Beschleunigungssensor ab einer Beschleunigung von 0,8 g ein Signal generiert, welches in Abhängigkeit von der gemessenen Winkelstellung und/oder des zurückgelegten Weges den Auslösemechanismus betätigt. 



  Beschleunigungen, deren Messwert hinreichend weit von der Erdbeschleunigung entfernt ist, sind für die Verletzungsgefahr insofern unkritisch, als es sich offensichtlich nicht um einen Sturz oder freien Fall handelt. Wenn zusätzlich gemeinsam mit einer derartigen Überschreitung der zulässigen Beschleunigung die Winkelstellung und/oder der zurückgelegte Weg erfasst wird, lässt sich der Auslösemechanismus exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen, wobei Fehlauslösungen in hohem Masse verhindert werden können. Wesentlich ist in jedem Fall die Errechnung der Bewegungsbahn, da diese Auswertung die höchste Zuverlässigkeit gegen Fehlauslösungen gewährleistet. 



   Das Sicherheitsbekleidungsstück kann in einfacher Weise so ausgebildet sein, dass die Airbags im Bereich der Schulter und/oder des Gesässes angeordnet sind. 



   Eine weitere Verbesserung der Auslösecharakteristik und Verringerung der Gefahr von Fehlauslösungen lässt sich dadurch realisieren, dass wenigstens zwei mehrachsige Beschleunigungssensoren in unterschiedlichem Abstand vom unteren Ende des Kleidungsstückes angeordnet sind, deren Messwerte gesondert ausgewertet und miteinander verglichen werden. Mit einer derartigen Ausbildung können beispielsweise Erschütterungen, welche sich unterschiedlich auf Oberkörper und Unterkörper auswirken, wie dies beispielsweise bei Busfahrten oder Autofahrten der Fall ist, durch einen entsprechenden Algorithmus ausgefiltert werden, sodass Fehlzündungen bei derartigen unkritischen Zuständen vermieden werden. 



   Um nun zu verhindern, dass der Airbag bei seinem Auslösen selbst zu Verletzungen Anlass gibt, ist mit besonderem Vorteil die Ausbildung so getroffen, dass die Airbags die zu schützenden Gelenke, wie z. B. Hüfte, Schulter od.dgl., symmetrisch umgreifen. Eine derartige symmetrische Belastung von Problemzonen führt zu einer entsprechenden Stabilisierung und Verringerung der Verletzungsgefahr. 



   Eine weitere Verbesserung der Präzision der Auslösung lässt sich dadurch erzielen, dass zusätzlich wenigstens ein Drucksensor im Sohlenbereich eines Schuhes angeordnet ist. Auf diese Weise kann ein Verlust des Bodenkontaktes und damit die Gefahr eines Falles rasch erkannt werden und gleichzeitig ein zusätzlicher Anhaltspunkt für den Mittelpunkt der errechneten Bewegungsbahn gewonnen werden. 



   Mit Vorteil sind die Sensoren, die Auswertelogik und die Auslöseventile für das Aufblasen des 

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 oder der Airbags über Funkkontakt miteinander verbunden, sodass insgesamt eine Einrichtung zum Schutz von Personen geschaffen wird, deren Tragekomfort sich von konventionellen Kleidungsstücken in keiner Weise unterscheidet, wodurch die Akzeptanz und die tatsächliche Sicherheit wesentlich erhöht wird. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Verfahren zum Schutz von Personen gegen Verletzungen bei Stürzen, bei welchem in Ab- hängigkeit von Sensorsignalen die Auslösung eines am Körper der Person angebrachten
Airbags bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigung wenigstens eines
Körperpunktes der Person dreiachsig bestimmt und ausgewertet wird, und der jeweils nach Beginn einer Beschleunigung zurückgelegte Weg überwacht und die Bewegungs- bahn ermittelt wird und dass die Auslösung eingeleitet wird, wenn die Bewegungsbahn von einer geraden Linie abweicht.



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   The invention relates to a method for protecting people against injuries and a device for protecting people against injuries in the event of falls, in which the triggering of an airbag attached to the body of the person is effected as a function of sensor signals.



   Bone fractures occur particularly in the elderly in the area of the wrist, shoulder and hip, whereby the probability of a fracture increases with the decreasing resilience of the bones, for example due to pathological changes in the bones or joints. Prophylactic protection has already been proposed insofar as, in particular, elderly people at risk of falling are provided with appropriate padded items of clothing in order to correspondingly reduce the vibrations in the event of a fall. As an alternative, there is only the option of using implants that can withstand higher loads, but this naturally requires a surgical intervention.



   A method for the protection of injuries to persons, which does not involve the inconvenience of a bulky garment with appropriate padding, therefore contributes to improving the quality of life of such persons at risk.



   WO 96/13181 A1 has already disclosed a portable device of the type mentioned at the outset, which is intended to ensure protection, in particular of the hips. This device is a belt worn outside the clothing, which contains an airbag and is folded up when not inflated. When triggered, such a belt must first unfold to form a sufficient area for padded protection and can be inflated by a gas cartridge. In this known embodiment, the triggering takes place by means of an acceleration sensor, triggering taking place at accelerations which are equal to or greater than the acceleration due to falling.



  A corresponding arrangement is only intended to detect downward movements.



   Although the known device is considerably smaller than other devices already proposed, it has the disadvantage that it must be applied in addition to the items of clothing. For convenience or carelessness, it can often happen that the belt is not put on when it is needed, so that complete protection is not provided.



   However, an essential prerequisite for acceptance and safety is that the item of clothing carrying the airbag must be put on and that it is hardly different from conventional items of clothing when not inflated, so that the wearing comfort is in no way impaired. Furthermore, it is essential for the acceptance of such a device that false triggers are actually avoided with certainty and an inflation process of the airbag only occurs when a critical condition, which corresponds to a case, is actually reached.

   The invention therefore aims to provide a method of the type mentioned at the outset with which, in those phases of locomotion of a person in which a fall is not to be feared, the comfort of conventional clothing is retained and unsightly padding can be dispensed with. The invention further aims to avoid false triggers and to provide a device in which, after safely inflating to cushion a fall, the original state is quickly achieved, so that after a relatively short period of time the functional reliability of the protection is again guaranteed.

   To achieve this object, the method according to the invention essentially consists in that the acceleration of at least one body point of the person is determined and evaluated in three axes, and the path covered after acceleration begins is monitored and the movement path is determined and that the triggering is initiated when the Trajectory deviates from a straight line. The fact that the acceleration of at least one body point of the person is determined and evaluated on three axes creates the possibility of avoiding false triggers, such as would be possible when braking a motor vehicle on the basis of the measured deceleration, since in these cases only uniaxial deceleration can be determined ,

   The fact that the trajectory is now determined and the triggering is only initiated when the trajectory deviates from a straight line ensures that, for example, if a person only falls into an upholstered armchair, triggering is avoided because even in these

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 In cases where an essentially rectilinear movement path is detected in addition to a uniaxial acceleration measurement value. It can thus be clearly recognized when a body changes into the state of an uncontrolled free fall, since in this case the acceleration becomes essentially the same as the acceleration due to gravity and the movement path also differs from a straight path.

   Acceleration sensors of this type, in which multiaxial accelerations are recorded, can also provide measured vibration values, whereby in the event of an impact which gives rise to such vibrations, the risk of an injury which has already occurred can no longer be excluded with certainty. Nevertheless, statistics have shown that catching a fall after a first collision with a hard object still significantly reduces the risk of injury if the corresponding joint has survived the first impact without damage.



   The method according to the invention can be further improved by comparing the determined trajectory with stored trajectories that frequently occur in the event of falls and that the airbag is triggered when the determined trajectory follows one of the stored trajectories along a tolerance range. To prevent an airbag from being triggered incorrectly, the distance traveled since the start of the movement can also be determined from the sensor signals. If, for example, a person falls into a chair from a short distance, the distance covered in this connection will be considerably smaller than the path which is much more critical for the risk of injury and which is covered on the floor until a fall.

   Such short paths, which do not necessarily give rise to injuries, can therefore be used to block the deployment of the airbag.



   However, it is also essential whether, for example, in the event of a rapid downward movement, which is characteristic of a fall, a person carries out compensatory movements which reduce the risk of injury. These compensatory movements include, for example, rapid bending of joints, which can then lead to rolling. Such rolling naturally reduces the risk of injury and rapid bending of individual relevant joints, and can be used to prevent the premature or unnecessary deployment of an airbag if the corresponding measured values are recorded.

   Of primary importance for operational safety and the prevention of undesired deployment of an airbag is the additional or separate detection of the angular velocity of joints, whereby the cumulative evaluation of individual or all of these measured values results in sufficient accuracy for the deployment of an airbag, so that the airbag actually only ignites or deploys when a high degree of risk of injury is registered.



   Such a rapid bending of the joints, however, goes directly into the calculated path of movement, which deviates from a straight line in such cases, so that separate sensors for the bending of joints are not required. The method according to the invention is therefore advantageously carried out in such a way that the path covered since the start of the movement is determined from the sensor signals and the airbag (s) is prevented from being triggered if the limit for this path is undershot, preferably a curve for evaluating the movement path is determined, the center of which is assumed in the area of the heel or sole of the person to be protected and that the airbags are deployed in the event of a determined circular path.

   The consideration of limit values for the distance covered is particularly important for people who like to drop into an armchair or armchair for convenience, since in these cases the distance covered in such a free fall is below the limit value for the triggering and therefore incorrect triggering of the Airbags prevented. The definition of a path center naturally requires a one-time adjustment to the size of the person to be protected, since the radius of a critical path characteristic of a free fall changes depending on the body size.



   In order to ensure that the briefly deployed airbag returns to its starting position within a certain time, it is sufficient to reduce the pressure built up in the airbag again via a throttle valve or through porous walls of the airbag, so that after a predetermined time the full operational readiness and functionality

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 is ensured. It is naturally necessary that the cartridge that stores the propellant for the airbag in compressed form is replaced. Alternatively, the cartridge can also be followed by a controlled valve, which interrupts the emptying of the cartridge, so that one cartridge can be used for several inflation cycles.



   The device according to the invention for protecting people against injuries in falls with an airbag which triggers as a function of sensor signals is essentially characterized in that the device has at least one inflatable airbag chamber which is in an undergarment which encloses the body, such as, for.

   B. a pair of pants or a shirt, and includes at least one sensor that is suitable for three-axis determination of the acceleration of a body point of the person and that an evaluation circuit is provided in which the path of an accelerated movement is calculated from the sensor signals and with one rectilinear or a stored movement path is compared in order to generate a signal for triggering the airbag, and the rapid renewed readiness for operation can be ensured in that the airbag is equipped with air-permeable walls or at least one throttle valve for the controlled pressure reduction after a triggering.

   The fact that the inflatable airbag chamber is arranged directly in a shirt or underpants ensures that it cannot be forgotten to put on the device for protection, whereby it is naturally essential for the acceptance of such a piece of clothing that flat cushions made of correspondingly flexible material are used, which offer the same comfort as conventional undergarments after putting on and before the release process. In principle, a relatively small, correctly positioned cushion is sufficient for efficient protection, the cross-sectional height of which, when inflated, can be less than 1 cm in order to ensure effective protection.



   The design according to the invention is advantageously made such that the acceleration sensor generates a signal from an acceleration of 0.8 g, which actuates the trigger mechanism as a function of the measured angular position and / or the distance traveled.



  Accelerations whose measured value is sufficiently far from the acceleration due to gravity are not critical for the risk of injury insofar as it is obviously not a fall or free fall. If, in addition, the angular position and / or the distance covered is detected together with such an exceedance of the permissible acceleration, the triggering mechanism can be adapted exactly to the respective needs, and false triggers can be prevented to a great extent. The calculation of the trajectory is essential in any case, since this evaluation guarantees the highest reliability against false tripping.



   The safety clothing item can be designed in a simple manner so that the airbags are arranged in the region of the shoulder and / or the buttocks.



   A further improvement in the tripping characteristic and reduction in the risk of false tripping can be achieved by arranging at least two multi-axis acceleration sensors at different distances from the lower end of the item of clothing, the measured values of which are evaluated separately and compared with one another. With such a design, vibrations, for example, which have different effects on the upper body and lower body, as is the case, for example, when traveling by bus or driving a car, can be filtered out by means of an appropriate algorithm, so that misfires in such uncritical conditions are avoided.



   In order to prevent the airbag itself from giving rise to injuries when it is triggered, the design is particularly advantageous in such a way that the airbags protect the joints to be protected, e.g. B. hip, shoulder or the like., Embrace symmetrically. Such a symmetrical loading of problem areas leads to a corresponding stabilization and reduction of the risk of injury.



   A further improvement in the precision of the triggering can be achieved by additionally arranging at least one pressure sensor in the sole area of a shoe. In this way, a loss of contact with the ground and thus the danger of a fall can be quickly recognized and at the same time an additional reference point can be obtained for the center point of the calculated trajectory.



   The sensors, the evaluation logic and the release valves for inflating the

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 or the airbags are connected to each other via radio contact, so that overall a device is created for the protection of people, the wearing comfort of which does not differ in any way from conventional items of clothing, as a result of which the acceptance and the actual safety are significantly increased.



   CLAIMS:
1. A method for protecting people against injuries in the event of falls, in which, depending on sensor signals, the triggering of one attached to the body of the person
Airbags is effected, characterized in that the acceleration of at least one
Body point of the person is determined and evaluated in three axes, and the path covered after acceleration begins to be monitored and the movement path is determined and that the triggering is initiated when the movement path deviates from a straight line.


    

Claims (1)

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ermittelte Bewegungsbahn mit gespeicherten, bei Stürzen häufig auftretenden Bewegungsbahnen verglichen wird und dass die Auslösung des Airbags eingeleitet wird, wenn die ermittelte Bewegungsbahn einer der gespeicherten Bewegungsbahnen entlang eines Toleranzbereiches folgt.  2. The method according to claim 1, characterized in that the determined movement path is compared with stored movement paths that frequently occur in the event of falls, and that the airbag is triggered when the determined movement path follows one of the stored movement paths along a tolerance range. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Sensorsignalen der seit Beginn der Bewegung zurückgelegte Weg ermittelt wird und bei Unterschreiten ei- nes Grenzwertes für diesen Weg die Auslösung des bzw. der Airbags verhindert wird.  3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that the distance covered since the start of the movement is determined from the sensor signals and the triggering of the airbag (s) is prevented if the limit for this path is undershot. 4. Verfahren nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Auswertung der Bewegungsbahn eine Kurve ermittelt wird, deren Mittelpunkt im Bereich der Ferse oder Sohle der zu schützenden Person angenommen wird und dass im Falle einer ermittelten Kreisbahn die Auslösung der Airbags vorgenommen wird.  4. The method according to claim 1, 2 or 3, characterized in that a curve is determined for the evaluation of the movement path, the center of which is in the area of the heel or Sole of the person to be protected is assumed and that in the case of an identified Circular path the airbags are deployed. 5. Einrichtung zum Schutz von Personen gegen Verletzungen bei Stürzen mit einem in Ab- hängigkeit von Sensorsignalen auslösenden Airbag, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- richtung wenigstens eine aufblasbare Airbagkammer, die in einem den Körper umschlie- #enden Unterbekleidungsstück, wie z. B. einer Hose oder einem Shirt anordbar ist, und wenigstens einen Sensor umfasst, der zur dreiachsigen Ermittlung der Beschleunigung ei- nes Körperpunktes der Person geeignet ist und dass eine Auswerteschaltung vorgesehen ist, in welcher aus den Sensorsignalen die Bahn einer beschleunigten Bewegung errech- net wird und mit einer geradlinigen oder einer gespeicherten Bewegungsbahn verglichen wird, um ein Signal zur Auslösung des Airbags zu generieren.  5. Device for protecting people against injuries in the event of a fall with an airbag which triggers as a function of sensor signals, characterized in that the device has at least one inflatable airbag chamber which is contained in an underwear item, such as, for example, an airbag. B. a pair of pants or a shirt, and includes at least one sensor that is suitable for three-axis determination of the acceleration of a body point of the person and that an evaluation circuit is provided in which the path of an accelerated movement is calculated from the sensor signals is and is compared with a linear or a stored trajectory to generate a signal to trigger the airbag. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Airbag mit luftdurchlässi- gen Wänden oder wenigstens einem Drosselventil für den kontrollierten Druckabbau nach einer Auslösung ausgestattet ist 7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschleunigungs- sensor ab einer Beschleunigung von 0,8 g ein Signal generiert, welches in Abhängigkeit von der gemessenen Winkelstellung und/oder des zurückgelegten Weges den Auslöse- mechanismus betätigt.  6. Device according to claim 5, characterized in that the airbag is equipped with air-permeable walls or at least one throttle valve for the controlled pressure reduction after triggering 7. Device according to claim 5 or 6, characterized in that the acceleration sensor generates a signal from an acceleration of 0.8 g, which actuates the trigger mechanism depending on the measured angular position and / or the distance traveled. 8. Einrichtung nach Anspruch 5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass Airbags im Bereich der Schulter und/oder des Gesässes angeordnet sind.  8. Device according to claim 5,6 or 7, characterized in that airbags are arranged in the region of the shoulder and / or the buttocks. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Beschleunigungssensoren in unterschiedlichem Abstand vom unteren Ende des Klei- dungsstückes angeordnet sind, deren Messwerte gesondert ausgewertet und miteinander verglichen werden.  9. Device according to one of claims 5 to 8, characterized in that at least two acceleration sensors are arranged at different distances from the lower end of the item of clothing, the measured values of which are evaluated separately and compared with one another. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Airbags die zu schützenden Gelenke, wie z. B. Hüfte, Schulter od.dgl., symmetrisch umgreifen.  10. Device according to one of claims 5 to 9, characterized in that the airbags, the joints to be protected, such as. B. hip, shoulder or the like., Embrace symmetrically. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich wenigstens ein Drucksensor im Sohlenbereich eines Schuhes angeordnet ist.  11. Device according to one of claims 5 to 10, characterized in that at least one pressure sensor is additionally arranged in the sole region of a shoe. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Senso- ren, die Auswertelogik und die Auslöseventile über Funkkontakt miteinander verbunden sind. <Desc/Clms Page number 5> KEINE ZEICHNUNG  12. Device according to one of claims 5 to 11, characterized in that the sensors, the evaluation logic and the triggering valves are connected to one another via radio contact.  <Desc / Clms Page number 5>  NO DRAWING
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