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Vorrichtung zum Bewickeln geschlos8ener Ei8enkerne für Transformatoren, Drosselspule und dergleichen.
In der Patentschrift Nr. 29964 ist eine Vorrichtung zum Bewickeln geschlossener Eisenkerne für Transformatoren, Drosselspule oder dergleichen beschrieben, bei der ein aus Metall oder einem ähnlichen festen Material bestehender Spulenträger benutzt wird, dessen Teile nach erfolgter Bewicklung des betreffenden Transformators etz. entfernt werden können. Zur Be-
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trager zwei-oder mehrteilige verschiebbare Stellringe vorgesehen werden. Diese Stellringe sind in den Fällen zweckmässig anwendbar, in denen nicht der gesamte verfügbare Wickelraum des Transformatorschenkels etz. bewickelt zu werden braucht.
In den Fällen jedoch, in denen die Spule nahezu über die ganze Länge des Schenkels gewickelt werden soll, müssten die Stellringe entfernt werden, um den von ihnen eingenommenen Platz für die Bewicklung frei zu bekommen.
Hierbei tritt nun der Übelstand auf, wenn der Antrieb des Spult'nhalters nur auf einer
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Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Ubelstände dadurch vermieden, dass der Spulenhalter an dem nicht mit einem Antriebsrade versehenen Ende mit einem abnehmbaren, zwei oder mehrteiligen Ring (oder einer Scheibe) versehen wird, welcher als Lagerzapfen für den Spulenhalter dient. Dieser Ring oder Scheibe erhält mindestens den gleichen Durchmesser, wie die fertiggewickelte Spule. Es kann alsdann ohne weiteres bis an diese Scheibe, welche sich mit dem Spulenhalter gleichzeitig bewegt, herangewickelt werden, ohne dass Cbelstände eintreten können.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist aus ums ehender Zeichnung Fig. l und 2 zu ersehen.
Der Transformatorkern 1 ist in der imStammpatec beschriebenen Weise von einem Spulenhalter o umgeben und in die Wickelmaschine eingelegt. Der beispielsweise zweiteilige Spulenhalter o trägt einerseits ein ebenfalls mehrteiliges Zahnrad q und andererseits einen, z. B. in mehrteiligen Ring (bezw. Scheibe) t, welcher an seinem Umfange in dem Gestell der Maschine nicht drehbar gelagert ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die gleiche, wie im Stammpatent. Soll nach erfolgter Bewicklung des Kernes der Spulenhalter entfernt werden, so wird der Lagerring t nach Herausnahme des bewickelten Kernes aus der Maschine a abgenommen, und die Teile des Spulenhalter herausgezogen.
Zur Erleichterung der Entfernung der Spulenhalterteile ist die Trennungsfuge zwischen den Teilen eines beia ielswoisen zweiteiligen Spulenhalters nicht über die ganze Länge in achsialer
Richtung gelegt, sondern schief, wie sich beispielsweise aus Fig. 3 ergibt. Hierdurch wird erreicht, dass beim Herausschieben eines Teiles gegenüber dem anderen eine Querschnitteverminderung eintreten kann. Infolgedessen findet ein Abheben der Spulenhalterteile von der aufgewickelten
Spule nach der Mitte hin statt, so dass beim Herausnehmen der Teile eine Reibung zwischen Spule und Spulenhalter nicht stattfindet. Selbstverständlich ist es notwendig, dass bei einer derartigen Ausführung der Trennungsfuge stets der Teil 01 zuerst entfernt wird.
Eine andere Ausführungsform des Spulenhalters, welche ein leichtes Herausnehmen der
Spulenhalterteile nach erfolgter Bewicklung gestattet, ergibt sich aus Fig. 4. Hierbei ist der Spulen-
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hefter auf seinem äusseren Umfange in achsialer Richtung schwach konisch ausgebildet, wodurch sich auch bei achsial verlaufender Trennungsfrage zwischen den Spulenhalterteilen diese leicht herausnehmen lassen.
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Device for winding closed egg cores for transformers, choke coils and the like.
Patent specification No. 29964 describes a device for winding closed iron cores for transformers, choke coils or the like, in which a coil carrier made of metal or a similar solid material is used, the parts of which are etz after the transformer in question has been wound. can be removed. For loading
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two-part or multi-part movable adjusting rings are provided. These adjusting rings are useful in cases in which not all of the available winding space of the transformer leg is etz. needs to be wrapped.
In those cases, however, in which the coil is to be wound over almost the entire length of the leg, the adjusting rings would have to be removed in order to free up the space they took up for the winding.
Here the inconvenience occurs when the drive of the bobbin holder is only on one
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According to the present invention, these inconveniences are avoided by providing the bobbin holder with a removable, two-part or multi-part ring (or a disk) at the end not provided with a drive wheel, which serves as a bearing journal for the bobbin holder. This ring or disk has at least the same diameter as the finished coil. It can then easily be wound up to this disk, which moves at the same time as the bobbin holder, without any debris being able to occur.
An embodiment of the invention can be seen from the drawing, FIGS. 1 and 2.
The transformer core 1 is surrounded by a coil holder o in the manner described in the Stammpatec and is inserted into the winding machine. For example, the two-part bobbin holder o carries on the one hand a likewise multi-part gear q and on the other hand a, z. B. in multi-part ring (or. Disk) t, which is not rotatably mounted on its circumference in the frame of the machine.
The way the device works is the same as in the parent patent. If the bobbin holder is to be removed after the core has been wound, the bearing ring t is removed after the wound core has been removed from the machine a, and the parts of the bobbin holder are pulled out.
To make it easier to remove the spool holder parts, the separating joint between the parts of a two-part spool holder is not axially over the entire length
Direction placed, but askew, as can be seen, for example, from FIG. This means that when one part is pushed out, a reduction in cross-section can occur compared to the other. As a result, there is a lifting of the spool holder parts from the wound
The coil takes place towards the center so that there is no friction between the coil and the coil holder when the parts are removed. Of course, it is necessary that part 01 is always removed first with such a design of the separation joint.
Another embodiment of the spool holder, which allows easy removal of the
Spool holder parts are permitted after the winding has been completed, is shown in Fig. 4. Here the spool-
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stapler is slightly conical on its outer circumference in the axial direction, so that even if there is an axially extending separation issue between the reel holder parts, these can easily be removed.