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Die Erfindung betrifft einen Wandstein, insbesondere Zwischenwandstein, mit mindestens je einem in zwei in Abstand voneinander gelegenen Ebenen verlaufenden lotrechten Schlitz, welcher bodenseitig in einen horizontalen Kanal mündet, welcher vorzugsweise in einem Abstand von der unteren Lagerfläche des Wandsteins endet, wobei die Schlitze und Kanäle zur Aufnahme von Installationsleitungen dienen und die Aussenflächen des Wandsteines zumindest im Bereich der Schlitze bzw. Kanäle als einklopfbare Sollbruchfläche mit vorzugsweise parallel zu den Schlitzen verlaufenden Einkerbungen ausgebildet sind.
Solche Wandsteine sind vorwiegend aus Splittbeton hergestellt und dienen für Wohnungsbauten.
Bei einem bekannten Wandstein dieser Art (AT-PS 379 187) sind die lotrechten Schlitze und horizontalen Kanäle lediglich in zwei, in Abstand voneinander angeordneten Ebenen gelegen, die drei durchgehende Wandschichten begrenzen, und zwar je eine äussere Begrenzungswand und eine zwischen den beiden Ebenen gelegene Wandschicht. Nach dem Einklopfen einer der beiden äusseren Begrenzungswände verbleiben zwei Wandschichten übrig, die im allgemeinen nur einen unzureichenden Schall- und Wärmeschutz bieten.
Die AT-PS 390 631 zeigt einen Mauerstein mit mehr als zwei hintereinander versetzt angeordneten Reihen von Schlitzen, die aber in keinen Kanal münden. Dadurch ist es bei diesem Mauerstein nicht möglich, in einfacher Weise horizontale Leitungen zu verlegen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung von Massnahmen, durch welche dieser Nachteil vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Wandstein der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass erfindungsgemäss zwischen den beiden Ebenen der lotrechten Schlitze in an sich bekannter Weise mindestens eine weitere Ebene lotrechter Schlitze vorgesehen ist, weiche die Zwischenräume der an die einklopfbaren Wände anschliessenden lotrechten Schlitze überbrücken.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Wandsteines dargestellt ist.
Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht des Wandsteines und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig.
1.
Der mit 1 bezeichnete Wandstein besitzt drei, in Abstand voneinander liegende, lotrechte Ebenen A, B und C von lotrechten Schlitzen 2, wobei die Schlitze einer jeden Ebene im Abstand 3 zueinander angeordnet sind. Die Schlitze 2 sind oben offen und enden in einem Abstand 4 von der unteren Lagerffläche 5 des Wandsteines 1.
Die Schlitze 2 der äusseren Ebenen A und C münden jeweils in einen Kanal 7, welcher sich in der jeweiligen Ebene horizontal von einem Ende zum anderen Ende des Steines erstreckt und zur Erzeugung von Schlitzen für die Verlegung von Installationsleitungen, z. B. für Elektro- und Sanitärinstallationen, dient.
Um nach dem Aufmauern einer Zwischenwand die Schlitze zum Verlegen der Installationsleitungen herzustellen, wird, je nachdem auf welcher Seite die Schlitze gewünscht werden, die eine oder die andere Begrenzungswand 6 im Bereiche der Kanäle 7 angeschlagen, d. h. mittels eines Mauerhammers einfach eingeklopft. Zu diesem Zwecke sind die Begrenzungswände 6 verhältnismässig dünn und bilden einklopfbare Sollbruchflächen, die durch Wegbrechen im Bereiche der Kanäle 7 Schlitze freilegen. In ähnlicher Weise können auch die lotrechten Schlitze der Ebenen A und C zum Verlegen von Installationsleitungen freigelegt werden.
Bei den bekannten Wandsteinen, bei welchen die Ebene B der Schlitze fehlt, verbleiben nach Anschlagen der einen Begrenzungswand lediglich zwei Wände, u. zw. die mittlere Wand zwischen der angeschlagenen Begrenzungswand und der nicht angeschlagenen Begrenzungswand sowie diese für den Schallschutz übrig. Durch die erfindungsgemässe Anordnung mindestens einer weiteren Ebene B von Schlitzen 2 verbleiben nach dem Anschlagen der einen Begrenzungswand für den Schallschutz mindestens drei unverletzte Wände, u. zw. die Wand zwischen den Ebenen A und B, die Wand zwischen den Ebenen B und C sowie die nicht angeschlagene Begrenzungswand.
Für die Verlegung von Leitungen an der Aussenfläche der beiden Begrenzungswände 6 in lotrechter Richtung sind zusätzlich lotrechte Einkerbungen 8 vorgesehen, die nach einem bestimmten Raster verlegt sind, sodass bei versetzter Anordnung der Wandsteine 1 beim Aufmauern der Zwischenwand die Kerben des einen Wandsteines mit Kerben des darüber bzw. darunter liegenden Wandsteines fluchten.
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The invention relates to a wall brick, in particular intermediate wall brick, with at least one vertical slot running in two spaced-apart planes, which opens at the bottom into a horizontal channel, which preferably ends at a distance from the lower bearing surface of the wall brick, the slots and channels serve to accommodate installation lines and the outer surfaces of the wall brick are designed at least in the area of the slots or channels as a knock-on predetermined breaking surface with notches running preferably parallel to the slots.
Such wall stones are mainly made of grit concrete and are used for residential buildings.
In a known wall brick of this type (AT-PS 379 187), the vertical slots and horizontal channels are only located in two spaced-apart planes, which delimit three continuous wall layers, namely an outer boundary wall and one between the two planes Wall layer. After tapping one of the two outer boundary walls, two wall layers remain, which generally offer only inadequate sound and heat protection.
AT-PS 390 631 shows a brick with more than two rows of slots arranged in a row, but which do not open into a channel. As a result, it is not possible with this brick to simply lay horizontal lines.
The object of the present invention is to create measures by which this disadvantage is avoided.
This object is achieved in the case of a wall brick of the type mentioned at the outset in that, according to the invention, at least one further plane of vertical slots is provided between the two levels of the vertical slots in a manner known per se, which bridges the gaps between the vertical slots which adjoin the walls which can be tapped into.
Further details of the invention are explained in more detail with reference to the drawing, in which an embodiment of the wall brick according to the invention is shown.
1 shows a top view of the wall brick and FIG. 2 shows a section along the line 11-11 of FIG.
1.
The wall brick designated 1 has three, at a distance from each other, vertical planes A, B and C of vertical slots 2, the slots of each level being arranged at a distance 3 from one another. The slots 2 are open at the top and end at a distance 4 from the lower bearing surface 5 of the wall brick 1.
The slots 2 of the outer levels A and C each open into a channel 7, which extends horizontally in the respective plane from one end to the other end of the stone and for creating slots for the laying of installation lines, for. B. for electrical and plumbing installations.
In order to create the slots for laying the installation lines after the bricking of an intermediate wall, depending on which side the slots are desired, one or the other boundary wall 6 is struck in the region of the channels 7, i. H. simply knocked in with a wall hammer. For this purpose, the boundary walls 6 are relatively thin and form predetermined breaking surfaces which can be tapped into and which expose slots 7 by breaking away in the region of the channels. In a similar way, the vertical slots of levels A and C can be exposed for laying installation lines.
In the known wall stones, in which the plane B of the slots is missing, only two walls remain after striking the one boundary wall, u. between the middle wall between the struck boundary wall and the stripped boundary wall, as well as these remaining for sound insulation. Due to the arrangement according to the invention of at least one further level B of slots 2, at least three undamaged walls remain after the one boundary wall for sound insulation has been struck, and between the wall between levels A and B, the wall between levels B and C and the non-striking boundary wall.
For the laying of lines on the outer surface of the two boundary walls 6 in the vertical direction, there are additionally vertical notches 8, which are laid according to a specific grid, so that when the wall bricks 1 are staggered, the notches of the one wall brick with notches of the above when the intermediate wall is bricked up or the wall stone below it.
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