AT390015B - Unter druck und im querstrom arbeitender filter fuer fluessigkeiten, insbesondere wasser - Google Patents

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AT390015B
AT390015B AT39288A AT39288A AT390015B AT 390015 B AT390015 B AT 390015B AT 39288 A AT39288 A AT 39288A AT 39288 A AT39288 A AT 39288A AT 390015 B AT390015 B AT 390015B
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Austria
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filter
filter insert
housing
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liquids
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AT39288A
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ATA39288A (de
Inventor
Endre Bornemissza
Istvan Zsirai
Joszef Hajdu
Original Assignee
Tatabanyai Banyak Vallalat
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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Filter für Flüssigkeiten, mit einem in einem Gehäuse angeordneten, als hohler Drehkörper ausgebildeten, porösen Filtereinsatz, wobei zwischen der Innenwandung des Gehäuses und der Aussenwandung des Filtereinsatzes ein den Filtereinsatz schraubenförmig umgebender, mit einer Eintrittsöffnung an einem Gehäuseende und einer Austrittsöffnung am anderen Gehäuseende in Verbindung stehender Strömungskanal für die Trübe vorgesehen ist und der Innenraum des Filtereinsatzes an einem Ende mit einer Auslassöffnung für die Reinflüssigkeiten in Verbindung steht. 



   Ein Filter dieser Art ist beispielsweise aus der DE-A1-28 00 425 bekannt geworden. Derartige Filter bieten den Vorteil, dass sie kontinuierlich betrieben werden können bzw. nur gelegentlich durch Gegenstromspülung gereinigt werden müssen. 



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass es längs des Strömungskanals zu ungleichmässigen Ablagerungen kommt, sodass eine Filterreinigung vorgenommen werden muss, obwohl ein grosser Teil des Strömungskanals noch frei von Ablagerungen ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Flüssigkeit während ihres Weges durch den schraubenförmigen Strömungskanal kontinuierlich durch den porösen Filtereinsatz austritt, sodass die durch den Kanal transportierte Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit von der Eintrittsöffnung zu der Auslassöffnung hin ständig abnimmt. Dies bedeutet aber auch eine Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit, die jedoch für das Ausmass der Entfernung der abgelagerten Verunreinigungen massgeblich ist. 



   Ziel der Erfindung ist es, ein Filter der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die Zeitabstände zwischen erforderlichen Reinigungen grösser gehalten werden können, als bisher. 



   Dieses Ziel lässt sich mit einem Filter der eingangs genannten Art erreichen, bei welchem sich der Querschnitt des Strömungskanals von der Eintrittsöffnung zur Austrittsöffnung zu fortschreitend verringert
Diese Verringerung des Querschnitts des Strömungskanals wirkt der ansonst vorhandenen Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit entgegen, sodass sich in der Praxis eine längs des gesamten Strömungskanals im wesentlichen konstante Strömungsgeschwindigkeit erreichen lässt. Hiedurch kann es nicht mehr zu vorzeitigen Ablagerungen von Verunreinigungen in Bereichen mit verringerter Strömungsgeschwindigkeit kommen. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausbildung ergibt sich, wenn der Filtereinsatz als hohler Kegelstumpf ausgebildet ist. 



   Zweckmässig ist es weiters, wenn der Strömungskanal von schraubenförmigen Nuten an der Innenfläche des Gehäuses und von Aussenwandabschnitten des Filtereinsatzes begrenzt ist. 



   Die Erfindung samt weiterer Vorteile ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in der Zeichnung veranschaulicht ist. Diese zeigt einen Schnitt durch ein Filter nach der Erfindung. 



   Das Filter weist ein zylindrisches Gehäuse (3) auf, das mit einer Eintrittsöffnung   (1)   und einer Auslassöffnung (2) versehen ist In dem Gehäuse ist ein kegelstumpfförmiger, innen hohler, poröser Filtereinsatz (4) angeordnet. Wie ersichtlich, wird ein Strömungskanal (5) von schraubenförmigen Nuten an der Innenfläche des Gehäuses (3) und von Aussenwandabschnitten des Filtereinsatzes (4) begrenzt. Der annähernd rechteckige Querschnitt des Strömungskanals (5) verjüngt sich, ausgehend von der Eintrittsöffnung   (1)   zur Auslassöffnung (2), allmählich. 



   Der Hohlraum des porösen Filtereinsatzes (4) kommuniziert mit einer Öffnung (6), die den Abfluss der filtrierten Flüssigkeit, somit der Reinflüssigkeit ermöglicht. Die Auslassöffnung (2) führt die konzentrierte Trübe und kann mittels eines Ventils (7) abgeschlossen werden. 



   Im Betrieb fliesst die zu filtrierende Flüssigkeit durch die Eintrittsöffnung (l) unter Druck in das Filter und hier schraubenförmig längs des Kanales (5) an der Oberfläche des porösen Filtereinsatzes (4). Zufolge der auf die Verunreinigung wirkenden Zentrifugalkraft werden die von der Flüssigkeit mitgeführten Verunreinigungen von der Oberfläche des porösen Filtereinsatzes (4) im wesentlichen ferngehalten. Allfällig sich auf der Oberfläche des Filtereinsatzes (4) absetzende Verunreinigungen werden aber auch durch die Strömung der Flüssigkeit fortgetragen. Dieser wesentliche Selbstreinigungseffekt wird über die gesamte Länge des Kanals (5) wegen der Verringerung des Kanalquerschnittes aufrecht erhalten. 



   Der grösste Teil der durch die Poren des porösen Filtereinsatzes (4) strömenden Flüssigkeit verlässt den Kanal (5) als Reinflüssigkeit über die Öffnung (6), wogegen der andere Teil, nämlich die an festen Verunreinigungen angereicherte konzentrierte Trübe über die Auslassöffnung und durch das Ventil (7) aus dem Filter tritt. Wenn eine Reinigung des Filters erforderlich ist, kann dies durch Gegenströmung erfolgen, wobei die auf der Filterfläche des porösen Filtereinsatzes (4) abgelagerten festen Verunreinigungen wieder entfernt werden können. 



   Der Filter nach der Erfindung kann überall dort angewendet werden, wo teilchenartige Verunreinigungen aus Flüssigkeiten entfernt werden müssen, z. B. in der Industrie und in der Landwirtschaft So ist der Filter etwa zum Filtrieren von Galvanoschlämmen von Altöl oder von Abwässern bestens geeignet. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind die Verarbeitung von Gülle, das Entfernen von Schwebestoffen aus Beizflüssigkeiten, als Schutzfilter zum Vermeiden eines Verstopfens bei umgekehrter Osmotischer Filtrierung etc. Selbstverständlich kann die Kapazität des Filters durch Parallelschaltung mehrerer   erfindungsgemässer   Filter innrhalb weiter Grenzen geändert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Filter für Flüssigkeiten, mit einem in einem Gehäuse angeordneten, als hohler Drehkörper ausgebildeten, porösen Filtereinsatz, wobei zwischen der Innenwandung des Gehäuses und der Aussenwandung des Filtereinsatzes ein den Filtereinsatz schraubenförmig umgebender, mit einer Eintrittsöffnung an einem Gehäuseende und einer Austrittsöffnung am anderen Gehäuseende in Verbindung stehender Strömungskanal für die Trübe vorgesehen ist und der Innenraum des Filtereinsatzes an einem Ende mit einer Auslassöffnung für die Reinflüssigkeit in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt des Strömungskanals (5) von der Eintrittsöffnung (1) zur Austrittsöffnung (2) zu fortschreitend verringert.
  2. 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtereinsatz (4) als hohler Kegelstumpf ausgebildet ist.
  3. 3. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (5) von schraubenförmigen Nuten an der Innenfläche des Gehäuses (3) und von Aussenwandabschnitten des Filtereinsatzes (4) begrenzt ist.
AT39288A 1987-03-04 1988-02-18 Unter druck und im querstrom arbeitender filter fuer fluessigkeiten, insbesondere wasser AT390015B (de)

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HU90987A HU200285B (en) 1987-03-04 1987-03-04 Cross-flow liquid filter operating under pressure

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Publication Number Publication Date
ATA39288A ATA39288A (de) 1989-08-15
AT390015B true AT390015B (de) 1990-03-12

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ID=10952004

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AT39288A AT390015B (de) 1987-03-04 1988-02-18 Unter druck und im querstrom arbeitender filter fuer fluessigkeiten, insbesondere wasser

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AT (1) AT390015B (de)
CS (1) CS274672B2 (de)
HU (1) HU200285B (de)
PL (1) PL270978A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4336426A1 (de) * 1993-10-20 1995-04-27 Bernhard Prof Dr Sc Tech Senge Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Querstromfiltration von Suspensionen im Bereich der Normalfiltration

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ATA39288A (de) 1989-08-15
HU200285B (en) 1990-05-28
PL270978A1 (en) 1988-12-08
HUT46557A (en) 1988-11-28
CS141588A2 (en) 1990-12-13
CS274672B2 (en) 1991-09-15

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