WO2026052328A1 - Flächenreinigungsgerät und verfahren zum betreiben eines flächenreinigungsgeräts - Google Patents

Flächenreinigungsgerät und verfahren zum betreiben eines flächenreinigungsgeräts

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WO2026052328A1
WO2026052328A1 PCT/EP2025/072785 EP2025072785W WO2026052328A1 WO 2026052328 A1 WO2026052328 A1 WO 2026052328A1 EP 2025072785 W EP2025072785 W EP 2025072785W WO 2026052328 A1 WO2026052328 A1 WO 2026052328A1
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cleaning roller
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Janine ENGEL
Chris-Andre WEISS
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Alfred Kaercher SE and Co KG
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Abstract

Es wird ein Flächenreinigungsgerät bereitgestellt, umfassend einen Reinigungskopf (14), mindestens eine um eine Rotationsachse (96) rotierbare Reinigungswalze (32), einen Antriebsmotor (200) für die mindestens eine Reinigungswalze (32), und eine Befeuchtungseinrichtung (302) zur Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze (32) mit Reinigungsflüssigkeit, wobei die Befeuchtungseinrichtung (302) eine Düseneinrichtung (340) mit einer Mehrzahl von Düsen (344) umfasst, wobei die Befeuchtungseinrichtung (302) eine Kanaleinrichtung (304) aufweist, an welcher die Düseneinrichtung (340) angeordnet ist, wobei die Kanaleinrichtung (304) mehrteilig ausgebildet ist mit einem Kanaldeckel (308) und einem Kanalkörper (306), und wobei der Kanaldeckel (308) mit dem Kanalkörper (306) abnehmbar fixiert ist.

Description

A 501 228 t Anmelder: Alfred Kärcher SE & Co. KG
7. August 2025 Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40 t-248 71364 Winnenden
Flächenreinigungsgerät und Verfahren zum Betreiben eines Flächenreinigungsgeräts
Die Erfindung betrifft ein Flächenreinigungsgerät, umfassend einen Reinigungskopf, mindestens eine um eine Rotationsachse rotierbare Reinigungswalze, einen Antriebsmotor für die mindestens eine Reinigungswalze, und eine Befeuchtungseinrichtung zur Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze mit Reinigungsflüssigkeit, wobei die Befeuchtungseinrichtung eine Düseneinrichtung mit einer Mehrzahl von Düsen umfasst.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Flächenreinigungsgeräts, welches im Betrieb mit einer um eine Rotationsachse rotierenden Reinigungswalze auf eine zu reinigende Fläche wirkt und bei dem die Reinigungswalze über eine Düseneinrichtung mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird
Die DE 10 2022 124 120 Al offenbart ein Bodenreinigungsgerät.
Die WO 2024/165209 Al offenbart ein Reinigungssystem.
Die US 2024/0197132 Al offenbart ein Flächenreinigungsgerät.
Die CN 109008838 A offenbart eine Teppichreinigungsmaschine.
Die US 5,657,504 offenbart einen fahrbaren Mopp mit Walze, Anlageelement und Schmutzaufnahmevorrichtung.
Die CN 211212976 U, die DE 10 2021 103 489 Al, die CN 217772224 U, die CN 218186691U und die CN 118252428 A offenbaren Reinigungsmaschinen bzw. Teile davon. A 501 228 t
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Die CN 117958666 A betrifft eine Reinigungsvorrichtung mit einer ersten Reinigungsanordnung und einer zweiten Reinigungsanordnung, wobei die erste Reinigungsanordnung so konfiguriert ist, dass sie in einem Arbeitsmodus eine Hin- und Her-Bewegung ausführt. Die zweite Reinigungsanordnung ist so konfiguriert, dass sie in einem Arbeitsmodus kontinuierlich rotiert.
Die nicht vorveröffentlichte deutsche Patentanmeldung Nr. 10 2024 109 736.1 der Alfred Kärcher SE & Co. KG vom 8. April 2024 offenbart ein Flächenreinigungsgerät, umfassend einen Reinigungskopf mit einem Reinigungskopfkörper, mindestens eine um eine Rotationsachse rotierbare Reinigungswalze, einen Antriebsmotor für die mindestens eine Reinigungswalze, und mindestens ein Seitenreinigungswerkzeug, welches um mindestens eine Bewegungsachse rotierbar und/oder oszillierbar ist. Das mindestens eine Seitenreinigungswerkzeug ist über eine Getriebeeinrichtung an die mindestens eine Reinigungswalze gekoppelt und die Rotation der mindestens einen Reinigungswalze treibt die Bewegung des mindestens einen Seitenreinigungswerkzeugs an.
Die ebenfalls nicht vorveröffentlichte deutsche Patentanmeldung
Nr. 10 2024 109 746.9 der Alfred Kärcher SE & Co. KG vom 8. April 2024 offenbart ein Flächenreinigungsgerät mit einem Reinigungskopf und einer Aufnahme für eine Kassette für mindestens eine Reinigungswalze, wobei an der Kassette mindestens ein Seitenreinigungswerkzeug gehalten ist.
Die EP 3 453 302 Bl offenbart eine Reinigungsmaschinen-Station für eine Reinigungsmaschine, welche eine Aufnahmekammer für einen Reinigungskopf der Reinigungsmaschine und eine Abführungseinrichtung für Schmutzfluid mit einem Anschluss umfasst. Die Abführungseinrichtung für Schmutzfluid umfasst eine Säugpumpe und/oder der mindestens eine Anschluss der Abführungseinrichtung zur fluidwirksamen Verbindung mit der Schmutzfluid-Tankeinrichtung der Reinigungsmaschine liegt auf einem niedrigeren Gravitationspotential als ein zugeordneter Entleerungsanschluss der Schmutzfluid-Tankeinrichtung, wenn bei ordnungsgemäß positionierter Reinigungsmaschinen-Station die A 501 228 t
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Reinigungsmaschine der Reinigungsmaschinen-Station gehalten ist. Die Abführungseinrichtung für Schmutzfluid weist mindestens einen Anschluss zur Abführung von Schmutzfluid von der Reinigungsmaschinen-Station auf und/oder umfasst eine Stations-Schmutzfluid-Tankeinrichtung.
Die CN 109316135 B, die CN 219089113 U und die CN 216020828 U offenbaren Reinigungsstationen für Pads.
Die DE 10 2021 006 683 Al offenbart ein Reinigungssystem für einem selbstfahrenden Saugroboter zur Reinigung von Bodenflächen und mit einer Reinigungsstation.
Die WO 2023/152082 Al offenbart ein Flächenreinigungsgerät, umfassend einen Reinigungskopf, mindestens eine Reinigungswalze und einen Antriebsmotor mit mindestens einer Antriebswelle für die mindestens eine Reinigungswalze, wobei der Antriebsmotor und die mindestens eine Antriebswelle an dem Reinigungskopf angeordnet sind, und wobei die mindestens eine Antriebswelle im Betrieb des Flächenreinigungsgeräts um eine Rotationsachse rotiert. Die mindestens eine Kassette ist mit einer Halteeinrichtung für die mindestens eine Reinigungswalze abnehmbar an dem Reinigungskopf positioniert. Die Halteeinrichtung weist mindestens zwei beabstandete Haltestellen für die mindestens eine Reinigungswalze auf, durch welche die mindestens eine Reinigungswalze bei von dem Reinigungskopf abgenommener mindestens einer Kassette abnehmbar an der mindestens einen Kassette gehalten ist, und bei an dem Reinigungskopf angeordneter mindestens einer Kassette ist die mindestens eine Reinigungswalze drehmomentwirksam an die mindestens eine Antriebswelle gekoppelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flächenreinigungsgerät der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches sich effektiv reinigen lässt. A 501 228 t
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Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Flächenreinigungsgerät erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Befeuchtungseinrichtung eine Kanaleinrichtung aufweist, an welcher die Düseneinrichtung angeordnet ist, dass die Kanaleinrichtung mehrteilig ausgebildet ist mit einem Kanaldeckel und einem Kanalkörper, und dass der Kanaldeckel mit dem Kanalkörper abnehmbar fixiert ist.
Durch den abnehmbaren Kanaldeckel lässt sich auf das Innere der Kanaleinrichtung zugreifen. Diese kann dann auf einfache Weise gereinigt werden.
Erfindungsgemäß wird eine geschlossene Kanaleinrichtung mit Kanalkörper und Kanaldeckel bereitgestellt, welche eine effektive Reinigungsflüssigkeits- bereitstellung zu der mindestens einen Reinigungswalze ermöglicht. Durch Abnahme des Kanaldeckels von dem Kanalkörper ergibt sich eine effektive Rei- nigbarkeit (außerhalb eines Reinigungsbetriebs des Flächenreinigungsgeräts) für die Kanaleinrichtung.
Die Düsen der Düseneinrichtung können auf unterschiedliche Art ausgebildet sein. Sie können beispielsweise als Öffnungen ("Löcher") an der Kanaleinrichtung und beispielsweise an dem Kanalkörper oder dem Kanaldeckel (oder auch einem anderen Teil der Kanaleinrichtung) ausgebildet sein. Sie können als Röhrchen ausgebildet sein, welche über eine Basis hinausragen.
Die eingangs genannte Aufgabe wird alternativ oder in Kombination erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Düsen der Düseneinrichtung durch Röhrchen gebildet sind, welche an einer Basis angeordnet sind und jeweils eine Düsenöffnung zu der mindestens einen Reinigungswalze hin aufweisen, und dass im Rotationsbetrieb der mindestens einen Reinigungswalze die mindestens eine Reinigungswalze an den Röhrchen mindestens im Bereich der jeweiligen Öffnung vorbei streicht. A 501 228 t
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Über die Röhrchen wird der mindestens einen Reinigungswalze im Betrieb Reinigungsflüssigkeit zugeführt. Die mindestens eine Reinigungswalze kontaktiert dabei die Röhrchen zumindest in einem vorderen Bereich mit den Öffnungen. Sie sorgt dadurch für eine Art von Reinigung der Röhrchen, um Verstopfungen und dergleichen zu vermeiden. Insbesondere lassen sich auch potenzielle Verkalkungen lösen. Es lässt sich effektiv Druck für die Zuführung von Reinigungsflüssigkeit aufbauen. Weiterhin lässt sich der Verschleiß der Walze ausgleichen.
Durch die Röhrchen sind die Düsen der Düseneinrichtung gewissermaßen zu der mindestens einen Reinigungswalze hin verlängert und die mindestens eine Reinigungswalze reibt im Betrieb an den Röhrchen, das heißt kontaktiert beim Vorbeistreichen diese.
Die Düseneinrichtung mit den Röhrchen kann dabei an einer Kanaleinrichtung realisiert sein, welche einteilig ausgebildet ist, oder welche wie oben mehrteilig mit abnehmbarem Deckel ausgebildet ist.
Günstig ist es, wenn die Basis mit der Düseneinrichtung ein Weichteil ist. Sie ist insbesondere ein Gummielement, welches beispielsweise aus Silikon oder EPDM hergestellt ist. Es lässt sich dadurch eine leichte Abnehmbarkeit und Reinigbarkeit erreichen. Insbesondere lässt sich die Basis mit der Düseneinrichtung als Kanaldeckel realisieren, welcher abnehmbar ist und fixierbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform bildet die Basis mit der Düseneinrichtung einen Kanaldeckel für eine Kanaleinrichtung. Dadurch lässt sich die Düseneinrichtung auf einfache Weise in die Kanaleinrichtung integrieren. Bei einer Ausführungsform bildet eine Basis mit Röhrchen die Düseneinrichtung und den Kanaldeckel. Wenn die Basis mit der Düseneinrichtung einen Kanaldeckel bildet, dann ist insbesondere dieser Kanaldeckel der mindestens einen Reinigungswalze zugewandt positioniert. A 501 228 t
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Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Kanaldeckel ein Weichteil ist und insbesondere ein Gummielement ist und beispielsweise aus Silikon oder EPDM hergestellt ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Fixierung an dem Kanalkörper durch Einpressen in eine Kontur erreichen. Entsprechend lässt sich ein Lösen auf einfache Weise erreichen.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kanaleinrichtung an einer Halteeinrichtung für die mindestens eine Reinigungswalze angeordnet ist, und/oder an einem Reinigungskopfkörper des Reinigungskopfs angeordnet ist. Dadurch lässt sich im Reinigungsbetrieb des Flächenreinigungsgeräts der mindestens einen Reinigungswalze effektiv Reinigungsflüssigkeit zuführen. Die Halteeinrichtung kann dabei beispielsweise als Teil einer Kassette abnehmbar an einem Reinigungskopfkörper sitzen, oder sie kann grundsätzlich fester Bestandteil des Reinigungskopfs sein.
Insbesondere ist eines der Folgenden vorgesehen:
(i) der Kanalkörper sitzt fest oder lösbar an einem Reinigungskopfkörper des Reinigungskopfs; oder
(ii) der Kanalkörper sitzt fest an der Halteeinrichtung; oder
(iii) der Kanalkörper sitzt lösbar an der Halteeinrichtung.
Der Kanalkörper kann fest oder lösbar an einem Reinigungskopfkörper des Reinigungskopfs sitzen. In diesem Fall kann die Kanaleinrichtung als Teil des Reinigungskopfkörpers gesehen werden.
Der Kanalkörper kann fest an der Halteeinrichtung sitzen. Insbesondere ist die Halteeinrichtung Teil einer Kassette. Es kann dann insbesondere der Kanaldeckel von dem Kanalkörper abgenommen werden. A 501 228 t
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Der Kanalkörper kann lösbar an der Halteeinrichtung sitzen. Der Kanaldeckel kann dann fest an der Halteeinrichtung sitzen, oder er kann abnehmbar sein.
Bei einem Ausführungsbeispiel weist der Kanaldeckel eine Wandung auf, welche einen Teilbereich der Halteeinrichtung zu der mindestens einen Reinigungswalze hin abdeckt, insbesondere wenn an dem Kanaldeckel die Düseneinrichtung angeordnet ist. Der Kanaldeckel hat dann zusätzlich zu der Funktion des Deckels für die Kanaleinrichtung auch eine weitere Funktion außerhalb der Kanaleinrichtung über die Ausbildung der Wandung.
Es ist möglich, dass der Kanaldeckel von dem Kanalkörper (i) in einer Richtung auf die Rotationsachse der mindestens einen Reinigungswalze zu von dem Kanalkörper abnehmbar ist, oder (ii) in einer Richtung von der Rotationsachse der mindestens einen Reinigungswalze weg von dem Kanalkörper abnehmbar ist. Insbesondere ist es dabei vorgesehen, dass in dem Fall (i) die mindestens eine Reinigungswalze entfernt ist. In den Fall (ii) kann die Reinigungswalze vorhanden sein oder entfernt sein. Wenn beispielsweise der Kanaldeckel eine Düseneinrichtung aufweist, dann ist der Fall (i) vorgesehen.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Halteeinrichtung an einer Kassette angeordnet ist, an welcher die mindestens eine Reinigungswalze rotierbar sitzt, und wenn die Kassette von dem Reinigungskopf abnehmbar ist. Dann ist auch die Kanaleinrichtung, wenn sie an der Halteeinrichtung sitzt, mit der Kassette abnehmbar. Es kann dann wiederum auf einfache Weise der Kanaldeckel entfernt werden, um den Kanal an der Kassette zu reinigen. Alternativ kann es vorgesehen sein, dass die Kanaleinrichtung von der Halteeinrichtung abnehmbar ist und insbesondere dann bei abgenommener Kanaleinrichtung ein Kanaldeckel abnehmbar ist.
Ferner ist es günstig, wenn mindestens eines der Folgenden vorgesehen ist:
(i) die Düseneinrichtung bildet den Kanaldeckel; A 501 228 t
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(ii) der Kanaldeckel ist beabstandet zu der Düseneinrichtung;
(iii) die Kanaleinrichtung mit dem Kanaldeckel und dem Kanalkörper ist als Ganzes abnehmbar und der Kanaldeckel ist von dem Kanalkörper abnehmbar.
Bei einem Ausführungsbeispiel bildet die Düseneinrichtung einen Kanaldeckel. Dadurch lässt sich auf einfache Weise die Kanaleinrichtung herstellen. In einem Kanaldeckel und insbesondere abnehmbaren Kanaldeckel ist die Düseneinrichtung integriert. In diesem Fall lässt sich die Kanaleinrichtung gewissermaßen nach unten öffnen.
Es kann auch vorgesehen sein, dass der Kanaldeckel beabstandet zu der Düseneinrichtung ist. In diesem Falle lässt sich dann insbesondere die Kanaleinrichtung gewissermaßen nach oben öffnen.
Es ist auch möglich, dass die Kanaleinrichtung als Ganzes abnehmbar ist und der Kanaldeckel von dem Kanalkörper abnehmbar ist. Es lässt sich dann die gesamte Kanaleinrichtung beispielsweise von einer Halteeinrichtung und insbesondere von einer Kassette abnehmen, insbesondere um diese reinigen zu können bzw. austauschen zu können.
Bei einer konstruktiven Ausführungsform sitzt der Kanaldeckel über eine Schnapphakenverbindung und/oder Presssitzverbindung an dem Kanalkörper und ist lösbar mit diesem verbunden. Insbesondere wenn der Kanaldeckel ein Weichteil ist, lässt sich diese Verbindung auf einfache Weise herstellen bzw. lösen. Es kann dann beispielsweise auch vorgesehen sein, dass der Kanaldeckel eine Lasche aufweist, die es einem Bediener auf einfache Weise ermöglicht, diesen zu lösen (indem dieser gewissermaßen abgezogen wird).
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kanaleinrichtung in fluidwirksamer Verbindung mit einer Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit steht. Diese A 501 228 t
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Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit ist insbesondere an einem Reinigungskopfkörper angeordnet. Dadurch kann im Reinigungsbetrieb des Flächenreinigungsgeräts permanent Reinigungsflüssigkeit bereitgestellt werden.
Es ist dann vorteilhaft, wenn der Kanaleinrichtung ein Ankopplungsanschluss für Reinigungsflüssigkeit zugeordnet ist, welcher insbesondere von dem Reinigungskopf abnehmbar ist. Dieser sitzt beispielsweise an einer Kassette und ist von einem Reinigungskopfkörper abnehmbar. Dadurch ergibt sich beim Einsetzen der Kassette auf einfache Weise eine fluidwirksame Verbindung mit der Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit.
Bei einem konstruktiv günstigen Ausführungsbeispiel weist die Kanaleinrichtung einen ersten Strömungsraum auf und weist einen zweiten Strömungsraum auf, wobei die Düseneinrichtung an dem zweiten Strömungsraum angeordnet ist und ein Ankopplungsanschluss für Reinigungsflüssigkeit in direkter fluidwirksamer Verbindung mit dem ersten Strömungsraum steht, und Reinigungsflüssigkeit, welche an der Düseneinrichtung austritt, zuerst den ersten Strömungsraum durchströmen muss. Der erste Strömungsraum bildet einen Zulaufkanal für Reinigungsflüssigkeit zu dem zweiten Strömungsraum. Der zweite Strömungsraum ist ein Verteilerkanal für Reinigungsflüssigkeit auf die mindestens eine Reinigungswalze. Es ergibt sich so eine effektive Zuführung von Reinigungsflüssigkeit zu der mindestens einen Reinigungswalze. Es wird eine gleichmäßige Verteilung an der Düseneinrichtung und damit auch auf der mindestens einen Reinigungswalze erreicht.
Günstigerweise erstreckt sich der erste Strömungsraum längs einer ersten Längsachse und der zweite Strömungsraum erstreckt sich längs einer zweiten Längsachse, mit mindestens einem der Folgenden: die erste Längsachse und/oder die zweite Längsachse sind parallel zu der Rotationsachse der mindestens einen Reinigungswalze; A 501 228 t
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- 10 - die erste Längsachse und die zweite Längsachse sind mindestens näherungsweise parallel zueinander; eine Länge des ersten Strömungsraums längs der ersten Längsachse ist kleiner als eine Länge des zweiten Strömungsraums längs der zweiten Längsachse; der zweite Strömungsraum erstreckt sich in der zweiten Längsachse im Wesentlichen über eine gesamte Länge der mindestens einen Reini- gungswalze parallel zu der Rotationsachse; der zweite Strömungsraum liegt bezogen auf die Gravitationsrichtung oberhalb des ersten Strömungsraums bei ordnungsgemäßer Aufstellung des Flächenreinigungsgeräts; der erste Strömungsraum ist ein Zulaufkanal für den zweiten Strömungsraum; der zweite Strömungsraum ist ein Verteilerkanal für Reinigungsflüssigkeit an die mindestens einen Reinigungswalze.
Durch die Anordnung der ersten Längsachse und der zweiten Längsachse parallel zu der Rotationsachse bzw. durch eine Parallelität zueinander ergibt sich eine effektive platzsparende Ausbildung der Kanaleinrichtung.
Über eine größere Länge des zweiten Strömungsraums im Vergleich zu dem ersten Strömungsraum lässt sich effektiv über eine große Länge der mindestens einen Reinigungswalze dieser gleichmäßig Reinigungsflüssigkeit zuführen, wobei dann wiederum eine effektive Zuführung von Reinigungsflüssigkeit zu dem zweiten Strömungsraum aus dem ersten Strömungsraum ermöglicht ist. A 501 228 t
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Wenn der zweite Strömungsraum bezogen auf die Gravitationsrichtung oberhalb des ersten Strömungsraums liegt, dann ergibt sich eine effektive Zuführung und Verteilung von Reinigungsflüssigkeit auf der mindestens einen Reinigungswalze.
Ferner günstig ist es, wenn zwischen dem ersten Strömungsraum und dem zweiten Strömungsraum eine Wand liegt mit mindestens einem der Folgenden: die Wand weist mindestens eine und insbesondere genau eine Öffnung zur fluidwirksamen Verbindung des zweiten Strömungsraums mit dem ersten Strömungsraum auf; die Wand weist eine Öffnung mittig bezogen auf die zweite Längsachse des zweiten Strömungsraums auf; es ist eine Querwand für den ersten Strömungsraum vorgesehen, welche quer zu der ersten Längsachse orientiert ist, wobei mindestens eine Öffnung zwischen dem ersten Strömungsraum und dem zweiten Strömungsraum benachbart zu der Querwand liegt; die Wand ist an dem Kanaldeckel angeordnet und insbesondere abnehmbar.
Durch die Wand sind der erste Strömungsraum und der zweite Strömungsraum bis auf eine oder mehrere Öffnungen getrennt, um eine funktionelle Trennung mit dem ersten Strömungsraum als Zulaufkanal und dem zweiten Strömungsraum als Verteilerkanal zu erreichen.
Durch die Querwand ist es möglich, aus dem ersten Strömungsraum dem zweiten Strömungsraum mindestens näherungsweise mittig (bezogen auf die A 501 228 t
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- 12 - zweite Längsachse des zweiten Strömungsraums) aus dem ersten Strömungsraum Reinigungsflüssigkeit einzukoppeln. Dadurch ergibt sich eine effektive gleichmäßige Verteilung.
Wenn die Wand an dem Kanaldeckel angeordnet ist und insbesondere mit dem Kanaldeckel abnehmbar ist, dann ergibt sich eine einfache Reinigbarkeit der Kanaleinrichtung.
Günstig ist es, wenn der Kanaldeckel eine Grifflasche aufweist. Dadurch lässt sich der Kanaldeckel auf einfache Weise von dem Kanalkörper insbesondere durch eine Zugbewegung entnehmen. Die Grifflasche ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Kanaldeckel als Weichteil ausgebildet ist.
Günstig ist es, wenn die Röhrchen über die Basis mit einer Höhe im Bereich zwischen 0,5 mm und 2,5 mm und insbesondere in einem Bereich zwischen 1 mm und 2 mm hinausragen. Dadurch lassen diese sich in Kontakt zumindest mit einem Besatz der mindestens einen Reinigungswalze bringen, um insbesondere eine Art von Selbstreinigung des Flächenreinigungsgeräts im Betrieb bezogen auf die Düseneinrichtung zu erreichen.
Bei einem Ausführungsbeispiel weist die mindestens eine Reinigungswalze einen textilen Besatz insbesondere aus einem Mikrofasermaterial auf und die Röhrchen ragen in den textilen Besatz hinein. Dadurch lässt sich auf einfache Weise ein Vorbeistreichen mit mechanischem Kontakt des textilen Besatzes und der Röhrchen erreichen, um einen Reinigungseffekt für die Röhrchen (für die Düseneinrichtung) zu bewirken. Ferner lässt sich ein Walzenverschleiß kompensieren.
Das erfindungsgemäße Flächenreinigungsgerät ist insbesondere als Bodenreinigungsgerät ausgebildet. Es kann dabei grundsätzlich haltgehalten oder handgeführt sein. Bei einer Ausführungsform ist das Flächenreinigungsgerät ein selbstfahrendes und selbstlenkendes Gerät, das heißt ein Reinigungsroboter und insbesondere ein Wischroboter. A 501 228 t
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Erfindungsgemäß wird ein Verfahren der eingangs genannten Art bereitgestellt, bei dem die Düseneinrichtung Röhrchen aufweist, an welchen die mindestens eine Reinigungswalze vorbeigeführt wird, wobei die Reinigungswalze mit einem Besatz die Röhrchen streift.
Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Flächenreinigungsgerät erläuterten Vorteile auf.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens wurden bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Flächenreinigungsgerät erläutert.
Insbesondere lässt sich das erfindungsgemäße Flächenreinigungsgerät mit dem erfindungsgemäßen Verfahren betreiben bzw. das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich an dem erfindungsgemäßen Flächenreinigungsgerät durchführen.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Flächenreinigungsmaschine in Form einer Bodenreinigungsmaschine als Reinigungsroboter in einer perspektivischen Draufsicht;
Figur 2 die Flächenreinigungsmaschine gemäß Figur 1 in einer perspektivischen Unteransicht;
Figur 3 eine Kassette mit einer Reinigungswalze der Flächenreinigungsmaschine gemäß Figur 1; A 501 228 t
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Figur 4 eine Teilschnittansicht der Reinigungsmaschine gemäß Figur 1 mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer Kanaleinrichtung;
Figur 5 die Kassette gemäß Figur 3 mit dem ersten Ausführungsbeispiel der Kanaleinrichtung, wobei die Darstellung gemäß Figur 5 eine Teildarstellung ist, bei der nur ein Teil der Kanaleinrichtung gezeigt ist;
Figur 6 die Kassette gemäß Figur 5 ohne Reinigungswalze;
Figur 7 eine ähnliche Ansicht wie Figur 6, wobei ein Kanaldeckel, weicher eine Düseneinrichtung aufweist, abgenommen ist;
Figur 8 die Kassette gemäß Figur 5 mit abgenommenem Kanaldeckel;
Figur 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Kassette mit einem zweiten Ausführungsbeispiel einer Kanaleinrichtung mit offenem Kanaldeckel;
Figur 10 die Kassette in einer perspektivischen Schnittansicht mit geschlossenem Kanaldeckel;
Figur 11 eine ähnliche Ansicht wie Figur 10 bei einer Variante;
Figur 12 eine Teildarstellung eines Ausführungsbeispiels einer Kassette mit einem dritten Ausführungsbeispiel einer Kanaleinrichtung;
Figur 13 die Kassette gemäß Figur 12 mit teilweise abgenommener Kanaleinrichtung; und
Figur 14 die Kassette gemäß Figur 13 mit vollständig abgenommener Kanaleinrichtung, wobei ein Kanaldeckel von einem Kanalkörper abgenommen ist. A 501 228 t
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Eine Flächenreinigungsmaschine, von welcher in den Figuren 1 bis 3 ein Ausführungsbeispiel gezeigt und welche mit 10 bezeichnet ist, weist einen Reinigungsbetrieb auf, in dem eine Fläche und insbesondere ein Boden reinigbar ist. Die Reinigungsmaschine 10 weist dazu Reinigungswerkzeuge auf.
Die Reinigungsmaschine 10 ist ein selbstfahrendes und selbstlenkendes Bodenreinigungsgerät (Figuren 1 bis 3). Die Reinigungsmaschine ist ein Wisch- Roboter zur Reinigung von Hartböden, oder ein Saug-Wisch-Roboter, welcher zur Reinigung von textilen Böden und von Hartböden geeignet ist.
Die Reinigungsmaschine 10 umfasst einen Reinigungskopf 14, welcher wiederum einen selbstfahrenden und selbstlenkenden Reinigungskopfkörper 16 (Fahrkörper) umfasst. In dem Reinigungsbetrieb ist die Reinigungsmaschine 10 mit dem Reinigungskopf 14 auf einer zu reinigenden Fläche (und insbesondere einen Boden) aufgesetzt.
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist ein Fahrantrieb 18 angeordnet. Dieser treibt Räder 20 (Figur 2) an. Bei einem Ausführungsbeispiel sind ein erstes Rad 20a und ein zweites Rad 20b vorgesehen, welche eine gemeinsame Radachse 22 aufweisen. Die Räder 20 sind durch den Fahrantrieb 18 drehend um die Radachse 22 angetrieben.
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist ferner eine Stützrolle 24 beabstandet zu den Rädern 20 angeordnet. Die Stützrolle 24 weist eine Drehachse auf. Sie ist um eine Lenkachse, welche senkrecht zu dieser Drehachse ist, schwenkbar. Es ist grundsätzlich möglich, dass die Stützrolle 24 eine passive Lenkrolle ist, welche nicht angetrieben ist (und insbesondere nicht angetrieben um eine Drehung um die entsprechende Drehachse und in einer Schwenkbewegung um die Lenkachse). Eine Richtungsänderung des Reinigungskopfs 12 erfolgt durch eine entsprechende Ansteuerung der Räder 20a, 20b durch eine Steuerungs- A 501 228 t
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- 16 - einrichtung, welche am Reinigungskopfkörper 16 positioniert ist. Eine Richtungsänderung erfolgt insbesondere durch Drehung der Räder 20a, 20b mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.
Bei einer alternativen Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die Stützrolle 24 eine aktive Lenkrolle ist zur Richtungssteuerung des Reinigungskopfs 14. Die Ansteuerung erfolgt entsprechend durch die Steuerungseinrichtung.
Die Reinigungsmaschine 10 weist eine Hauptfahrtrichtung 26 auf. Diese Hauptfahrtrichtung 26 ist eine Vorwärtsfahrtrichtung. Bei einer Fahrt des Reinigungskopfs 14 (der Reinigungsmaschine 10) in der Hauptfahrtrichtung 26 ist die Drehachse der Stützrolle 24 parallel zu der Radachse 22 ausgerichtet. Eine Längsachse 27 des Reinigungskopfs 14 ist parallel zur Hauptfahrtrichtung 26.
Bei einem ebenen Untergrund, auf dem der Reinigungskopf 14 aufgestellt ist, fällt die Aufstellebene mit einer Oberfläche des ebenen Untergrunds zusammen.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein Saugbetrieb für die Reinigungsmaschine 10 vorgesehen. (Bei einer alternativen Ausführungsform ist ein solcher Saugbetrieb nicht vorgesehen und die entsprechenden beschriebenen Komponenten sind dann nicht vorhanden). Für den Saugbetrieb umfasst die Reinigungsmaschine 10 (mindestens) eine Bürstenwalze 30 (später auch als drittes Reinigungswerkzeug bezeichnet). Es umfasst ferner eine weitere Reinigungswalze 32 (später auch als zweites Reinigungswerkzeug bezeichnet), mittels welcher insbesondere eine Nass-Wisch-Reinigung durchführbar ist.
Bei einem Reinigungsbetrieb der Reinigungsmaschine 10 liegen die Bürstenwalze 30 und/oder die Reinigungswalze 32 an der Aufstellebene und wirken auf die zu reinigende Fläche. (Es ist grundsätzlich möglich, dass beim Reinigungsbetrieb sowohl die Bürstenwalze 30 als auch die Reinigungswalze 32 auf die zu reinigende Fläche wirken, oder dass nur die Bürstenwalze 30 auf die zu A 501 228 t
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- 17 - reinigende Fläche wirkt. Es kann auch vorgesehen sein, dass nur die Reini- gungswalze 32 auf die zu reinigende Fläche wirkt. Es ist dann grundsätzlich vorgesehen, dass einstellbar ist, welches Reinigungswerkzeug auf die zu reinigende Fläche wirkt.)
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist eine Navigationseinrichtung 34 angeordnet. Diese Navigationseinrichtung 34 ist eine Sensoreinrichtung und umfasst mindestens ein Sensorelement. Die Navigationseinrichtung 34 ist signalwirksam mit der Steuerungseinrichtung zur Steuerung des Fährbetriebs der Reinigungsmaschine 10 verbunden. Die Navigationseinrichtung 34 umfasst beispielsweise einen oder mehrere optische Sensoren, einen oder mehrere Radsensoren, einen oder mehrere IR-Sensoren und/oder einen oder mehrere Ultraschallsensoren.
Es ist insbesondere vorgesehen, dass mittels der Navigationseinrichtung 34 und der Steuerungseinrichtung durch die Reinigungsmaschine 10 selbständig die Reinigungsstation 12 auffindbar ist.
Der Reinigungskopfkörper 16 weist bezogen auf die Hauptfahrtrichtung 26 (Vorwärtsfahrtrichtung 26) ein vorderes Ende 36 und ein hinteres Ende 38 auf. Im Bereich des hinteren Endes 38 sind eine Schmutzfluid-Tankeinrichtung 42 und eine Tankeinrichtung 44 für Reinigungsflüssigkeit positioniert (siehe auch Figur 1).
Unter Schmutzfluid wird dabei ein grundsätzlich strömbares Fluid verstanden. Es kann aus Schmutzpartikeln zusammengesetzt sein oder es kann sich um ein Gemisch aus Schmutzpartikeln und einer Flüssigkeit (insbesondere Wasser, gegebenenfalls mit einem tensidischen Reinigungsmittelzusatz) handeln.
Der Reinigungskopfkörper 16 weist eine Unterseite auf, welche der Aufstellebene zugewandt ist. Er weist eine der Unterseite gegenüberliegende Ober- A 501 228 t
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- 18 - seite 48 auf. An der Unterseite sind die Räder 20 und die Stützräder 24 angeordnet. Die Navigationseinrichtung 34 ist zumindest in einem Teilbereich an der Oberseite 48 positioniert.
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist im Bereich des vorderen Endes 36 ein Stoßkörper 50 (Bumper) angeordnet, mit dem Kollisionen der Reinigungsmaschine 10 mit Hindernissen taktil verfasst werden können. Der Stoßkörper 50 ist oder umfasst ein oder mehrere taktile Sensorelemente, die mit der Steuerungseinrichtung signalwirksam verbunden sind.
An dem Reinigungskörper 36 sind an der Unterseite Klippensensoren 52 angeordnet, welche signalwirksam mit der Steuerungseinrichtung verbunden sind. Diese Klippensensoren 52 dienen dazu, Abstürze der Reinigungsmaschine 10 beispielsweise im Bereich einer Treppe zu verhindern, indem entsprechende "Klippen" erkannt werden.
An der Unterseite des Reinigungskopfkörpers 16 sind ferner Ladekontakte 54 angeordnet, mittels weicher eine Batterieeinrichtung 56 der Reinigungsmaschine 10, welche an dem Reinigungskopfkörper 16 sitzt, aufladbar ist, wenn die Reinigungsmaschine 10 an der Reinigungsstation 12 entsprechend positioniert ist. Die Ladekontakte 54 bilden einen ersten Satz von Ladekontakten.
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist abnehmbar ein Schmutzsammelbehälter (in den Figuren nicht gezeigt) angeordnet. Der Schmutzsammelbehälter dient insbesondere zum Sammeln von Trockenschmutz und ist der Bürstenwalze 30 zugeordnet. Die Bürstenwalze 30 ist dabei zwischen dem vorderen Ende 36 und dem hinteren Ende 38 an dem Reinigungskopfkörper 16 positioniert. Sie weist eine Rotationsachse auf, welche parallel zu der Radachse 22 ist. Sie ist durch einen Antrieb angetrieben. A 501 228 t
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Im Bereich des hinteren Endes 38 sitzen lateral an dem Reinigungskopfkörper 16 weitere Ladekontakte 55 (vgl. Figur 1). Diese weiteren Ladekontakte 55 bilden einen zweiten Satz von Ladekontakten.
Über die ersten Ladekontakte 54 ist ein Laden der entsprechenden Batterieeinrichtung „von unten her" möglich. Über den zweiten Satz von Ladekontakten 55 ist ein seitliches Laden insbesondere über eine Wand möglich.
Die Reinigungswalze 32 (zweites Reinigungswerkzeug) ist bezogen auf die Längsachse 27 zwischen dem ersten Satz von Ladekontakten 54 und dem zweiten Satz von Ladekontakten 55 positioniert. Der erste Satz von Ladekontakten 54 liegt näher zu dem vorderen Ende 36 als zu dem hinteren Ende 38; der zweite Satz von Ladekontakten 55 liegt näher zu dem hinteren Ende 38 als zu dem vorderen Ende 36.
Die Batterieeinrichtung der Reinigungsmaschine 10 kann alternativ über den ersten Satz von Ladekontakten 54 und den zweiten Satz von Ladekontakten 55 aufgeladen werden.
An dem Reinigungskopfkörper 16 sitzt ein Anschluss, über welchen der entsprechende Schmutzsammelbehälter an eine Gebläseeinrichtung angeschlossen ist. Die Gebläseeinrichtung erzeugt in einem Reinigungsbetrieb der Reinigungsmaschine 10 einen Saugstrom. Der Saugstrom beaufschlagt einen Bereich, in welchem die Bürstenwalze 30 positioniert ist. Es wird dadurch Trockenschmutz eingesaugt und in dem Schmutzsammelbehälter positioniert. Der Schmutzsammelbehälter ist von dem Reinigungskopf 14 zur Entleerung und Reinigung abnehmbar.
Bei einem Ausführungsbeispiel sitzen an dem Reinigungskopfkörper 16 zwischen dem vorderen Ende 36 und der Bürstenwalze 30 Seitenbesen 74a, 74b (viertes, fünftes Reinigungswerkzeug). Diese ragen über einen Umfang des Reinigungskopfkörpers 16 hinaus. Den Seitenbesen 74a, 74b sind jeweilige Antriebsmotoren zugeordnet. Die Seitenbesen 74a, 74b sind jeweils um eine A 501 228 t
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Rotationsachse rotierbar, welche quer und insbesondere senkrecht zu der Aufstellebene orientiert ist, oder in einem kleinen spitzen Winkel insbesondere kleiner 10° zu der Aufstellebene orientiert sind.
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist an einer Oberseite 48 ein öffenbarer und insbesondere klappbarer Deckel 78 angeordnet. Der Deckel 78 deckt an der Oberseite 48 die Tankeinrichtung 44 ab. Ferner deckt er die Aufnahme für den Schmutzsammelbehälter, welcher der Bürstenwalze 30 zugeordnet ist, ab. Um den Schmutzsammelbehälter abnehmen zu können, muss der Deckel 78 geöffnet werden.
Der Reinigungskopfkörper 16 hat eine erste laterale Seite 80 und eine gegenüberliegende zweite laterale Seite 82. Die erste laterale Seite 80 und die zweite laterale Seite 82 liegen insbesondere spiegelsymmetrisch zu einer Mittelebene des Reinigungskopfkörpers 16 und dabei an einer Längsachse, welche von dem vorderen Ende 36 zu dem hinteren Ende 38 verläuft. Die erste laterale Seite 80 und die zweite laterale Seite 82 können eben sein oder gekrümmt sein.
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist zwischen der ersten lateralen Seite 80 und der zweiten lateralen Seite 82 eine Aufnahme 84 für die Reinigungswalze 32 angeordnet. Die Aufnahme 84 ist insbesondere ein Aufnahmeschacht. Die Aufnahme ist zu der Unterseite und damit zu der Aufstellebene hin offen, so dass die in der Aufnahme 84 positionierte Reinigungswalze 32 auf die zu reinigende Fläche wirken kann.
Die Aufnahme 84 ist im Bereich des hinteren Endes 38 des Reinigungskopfkörpers 16 positioniert. Sie ist insbesondere zwischen der Bürstenwalze 30 und dem hinteren Ende 38 positioniert. Sie ist zwischen der Schmutzfluid- Tankeinrichtung 42 und der Bürstenwalze 30 positioniert. A 501 228 t
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Die Aufnahme 84 ist an der ersten lateralen Seite 80 durch eine Querwandung 86 geschlossen. Die Querwandung 86 ist insbesondere fest an dem Reini- gungskopfkörper 16 angeordnet oder fester Bestandteil des Reinigungskopfkörpers 16.
An der zweiten lateralen Seite 82 ist die Aufnahme 84 über eine Öffnung 88 offen. Der Öffnung 88 ist ein Deckel 90 zugeordnet, mittels welchem die Öffnung 88 an der zweiten lateralen Seite 82 verschließbar ist.
Zur Positionierung der Reinigungswalze 32 in der Aufnahme 84 ist eine Kassette 92 (Figur 3) vorgesehen. Die Kassette 92 umfasst eine Halteeinrichtung 94 für die Reinigungswalze 32. An der Halteeinrichtung 94 ist, wenn die Kassette 92 ordnungsgemäß in der Aufnahme 84 des Reinigungskopfkörpers 16 positioniert ist, die Reinigungswalze 32 um eine Rotationsachse 96 rotierbar angetrieben.
Die Rotationsachse 96 ist parallel zur Aufstellebene. Sie ist quer und insbesondere senkrecht zu der Hauptfahrtrichtung 26 (Vorwärtsfahrtrichtung 26). Sie ist quer und insbesondere senkrecht zu einer Längsachse des Reinigungskopfkörpers 16. Die Rotationsachse 96 ist mindestens näherungsweise parallel zu der Rotationsachse der Bürstenwalze 30. Die Rotationsachse 96 ist mindestens näherungsweise parallel zu der Radachse 22.
An dem Reinigungskopfkörper 16 ist in der Aufnahme 84 ein Kassetten halter 98 zum Halten der Kassette 92 und damit wiederum zum Halten der Reinigungswalze 32 in der Aufnahme 84 positioniert. Der Kassettenhalter 98 ist ein nicht-abnehmbarer Bestandteil des Reinigungskopfs 14. Er kann dabei fest an dem Reinigungskopf 14 positioniert sein, oder bei einem Ausführungsbeispiel beweglich und insbesondere schwenkbar an dem Reinigungskopfkörper 16 positioniert sein (siehe unten).
Die Kassette 92 mit der Reinigungswalze 32 ist an dem Reinigungskopf 14 einsetzbar und von dem Reinigungskopf 14 entnehmbar. A 501 228 t
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Eine Entnahmerichtung und Einsetzrichtung für die Kassette 92 an dem Reini- gungskopf 14 ist insbesondere quer und vorzugsweise senkrecht zu der Hauptfahrtrichtung 26. Sie ist ferner insbesondere parallel zu der Radachse 22. Sie ist insbesondere parallel zu der Rotationsachse 96.
Die Reinigungswalze 32 hat eine zylindrische Außengestalt mit einer axialen Achse parallel zur Rotationsachse 96.
Es ist eine Führungseinrichtung vorgesehen, welche dazu dient, die Kassette 92 an dem Kassettenhalter 98 zu führen und in Position in der Aufnahme 84 zu halten. Die Kassette 92 lässt sich an dem Reinigungskopf 14 über eine Fixierungseinrichtung fixieren. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Fixierungseinrichtung als Druck-Schnapp-Einrichtung ("push-to-release-touch latch") ausgebildet. Diese ist im Bereich der Querwandung 86 positioniert. Es lässt sich dadurch ein "push-to-release"-Mechanismus bereitstellen. Es lässt sich eine axiale Fixierung (bezogen auf die Entnahmerichtung) erreichen und die Lösung der axialen Fixierung (zur Entnahme der Kassette 92 aus der Aufnahme 84) lässt sich durch Druckausübung auf die Kassette erreichen. Es wird in diesem Zusammenhang auf die DE 10 2024 103 698.2 vom 9. Februar 2024 und die DE 10 2024 109 736.1 vom 8. April 2024 verwiesen.
Die Halteeinrichtung 94 weist eine Umfangswandung 106 auf. Die Rotationsachse 96 ist, wenn die Kassette 92 ordnungsgemäß in der Aufnahme 84 positioniert ist, parallel zu der Rotationsachse 96 der Reinigungswalze 32. An einem ersten Bereich der Umfangswandung 106 lässt sich die Reinigungswalze 32 "klemmungsfrei" positionieren. Ein zweiter Bereich der Umfangswandung 106 ist als Klappe 144 ausgebildet. Diese ist über eine Schwenklagereinrichtung 146 beweglich an dem ersten Bereich der Umfangswandung 106 gelagert. Es ist eine Federstützung der Klappe 144 vorgesehen. Die Federkraft der Federeinrichtung ist bestrebt, die Klappe 144 gegen die Reinigungswalze 32 zu drücken und dadurch geklemmt an der Halteeinrichtung 94 zu halten. A 501 228 t
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Es wird in diesem Zusammenhang auf die DE 10 2024 109 736.1 vom 8. April 2024 verwiesen.
Die Klappe 144 (der zweite Bereich der Umfangswandung 106) weist eine geschlossene Stellung auf, an welcher die Klappe 144 die Reinigungswalze 32 klemmend an der Kassette 92 hält (Figur 3). Die Federeinrichtung weist eine Klemmkraft senkrecht zur Rotationsachse 96 zum klemmenden Halten auf.
In einer offenen Stellung der Klappe 144, welche durch Überwindung der Federkraft der Federeinrichtung insbesondere durch Handbedienung eines Bedieners erreichbar ist, kann die Reinigungswalze 32 von der Kassette 92 (wenn die Kassette 92 von dem Reinigungskopf 14 entfernt ist) entnommen werden.
An der Klappe 144 ist eine Abstreifereinrichtung 166 für die Reinigungswalze 32 angeordnet.
Die Reinigungswalze 32 ist insbesondere als Wischwalze oder Feuchtreinigungswalze ausgebildet. Sie weist eine Hülse 168 auf, welche insbesondere einen offenen Innenraum hat. An der Hülse 168 sitzt ein Besatz 172 insbesondere aus einem textilen Material und beispielsweise aus einem Mikrofasermaterial. Durch eine Befeuchtungseinrichtung wird im Reinigungsbetrieb der Reinigungsmaschine 10 der Besatz 172 mit Reinigungsflüssigkeit (Reinwasser oder Reinwasser mit tensidischem Reinigungsmittel), welche durch die Tankeinrichtung 44 für Reinigungsflüssigkeit bereitgestellt ist, befeuchtet.
Durch Einwirkung auf die zu reinigende Fläche kann Schmutz angelöst werden und mit dem Besatz 172 der Reinigungswalze 32 mitgenommen werden.
Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die Reinigungswalze 32 eine Borstenwalze ist und dementsprechend mit Borstenbündeln versehen ist, oder dass die Reinigungswalze 32 einen hybriden Besatz mit textilen Bereichen und Borstenbereichen aufweist. Sie kann grundsätzlich auch Schwammbereiche aufweisen. A 501 228 t
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Im Betrieb der Reinigungsmaschine 10 mit der geschlossenen Stellung der Klappe 144 wird die Abstreifereinrichtung 166 auf die Reinigungswalze 32 und dabei auf den Besatz 172 der Reinigungswalze 32 gedrückt. Die Abstreifereinrichtung 166 ist dabei so angeordnet und ausgebildet, dass Schmutzfluid von dem Besatz 172 der Reinigungswalze 32 abgelöst wird und zu einer Mündungseinrichtung 174 geleitet wird. Die Abstreifereinrichtung 166 hat sowohl eine Ablösungsfunktion für Schmutzfluid als auch eine Leitfunktion für Schmutzfluid.
Die Abstreifereinrichtung 166 und die Mündungseinrichtung 174 sitzen an der Klappe 144. Die Abstreifereinrichtung 166 umfasst mindestens eine Abstreiferleiste 176, welche im Betrieb der Reinigungsmaschine 10 in der geschlossenen Stellung der Klappe 144 (und an dem Reinigungskopf 14 ordnungsgemäß eingesetzter Kassette 92) in den Besatz 172 der Reinigungswalze 32 eindringt. Die Abstreiferleiste, durch welche sich Schmutzfluid aus dem Besatz 172 lösen und ableiten lässt, erstreckt sich insbesondere im Wesentlichen über die gesamte Länge der Reinigungswalze 32 (mit der Richtung der Rotationsachse 96 als Längsachse).
Die Abstreiferleiste 176 ist so angeordnet und ausgebildet, dass sie trichterförmig zu der Mündungseinrichtung 174 führt.
Durch die Federkraft der Federeinrichtung wird die Klappe 144 gegen den Besatz 172 der Reinigungswalze 32 gedrückt und die Abstreiferleiste 176 wird zum Eindringen in den Besatz 172 gedrückt. Die Abstreifereinrichtung 166 ist federbelastet. Dadurch können beispielsweise auch Herstellungstoleranzen bezüglich der Reinigungswalze 32 oder auch ein Verschleiß der Reinigungswalze 32 kompensiert werden, da durch die federbelastete Schwenklagereinrichtung 146 automatisch eine korrekte Positionierung der Abstreiferleiste 176 an der Reinigungswalze 32 in der Funktion zum Schmutzablösen und Schmutzableiten erfolgt. A 501 228 t
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Wenn die Kassette 92 ordnungsgemäß an dem Reinigungskopf 14 positioniert ist, dann ist die Mündungseinrichtung 174 (bei geschlossener Stellung der Klappe 144) so positioniert, dass über sie Schmutzfluid direkt in die Tankeinrichtung für Schmutzfluid 42 eingeleitet wird. Insbesondere erfolgt die Förderung von Schmutzfluid von der Reinigungswalze 32 in die Tankeinrichtung 42 gebläsefrei durch direktes Einkoppeln mit einem direkten Transportweg von der Kassette 92 und dabei von der Mündungseinrichtung 174 an der Klappe 144 der Kassette 92 in die Tankeinrichtung 42.
Bezüglich weiterer Details der Kassette 92 wird auf die DE 10 2024 109 736.1 vom 8. April 2024 verwiesen. Ferner wird auf die DE 10 2024 103 709.1 vom 9. Februar 2024 verwiesen.
An der Halteeinrichtung 94 der Kassette 92 ist stirnseitig ein Randflansch 180 angeordnet. Dieser bildet eine Anlagefläche für die Reinigungswalze 32. Wenn die Reinigungswalze 32 an der Umfangswandung 106 anliegt, dann kann sie aufgrund des Randflansches 180 an dem entsprechenden Stirnende nicht aus der Kassette 92 herausfallen.
An dem gegenüberliegenden Stirnende weist die Kassette 92 ein Drehlager 182 auf. Auf dieses Drehlager 182 ist die Reinigungswalze 32 drehfest aufsteckbar für die Rotation um die Rotationsachse 96. Dieses Drehlager 182 ist fester Bestandteil der Kassette 92 und dabei abgewandt zu dem Randflansch 180.
Die Reinigungsmaschine 10 umfasst einen Antriebmotor 200 zum rotativen Antrieb der Reinigungswalze 32 rotierend um die Rotationsachse 96. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Antriebsmotor 200 bezogen auf die Reinigungswalze 32 ein innenliegender Motor (vergleiche Figur 2). Der Antriebsmotor 200 ist fester Bestandteil des Reinigungskopfs 14. Es liegt eine Verbindung zu der Steuerungseinrichtung über Steuerleitungen und eine elektrische Verbindung zu der Batterieeinrichtung 56 vor. Es ist insbesondere vorgesehen, dass bei A 501 228 t
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- 26 - beweglichem Kassettenhalter 98 der Antriebsmotor 200 fest mit dem Kassettenhalter 98 verbunden ist und mit diesem beweglich ist.
Bei nichtbeweglichem Kassettenhalter 98 ist der Antriebsmotor 200 beispielsweise an der Querwandung 86 angeordnet und insbesondere direkt oder indirekt mit dieser verbunden.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Kassettenhalter 98 beweglich innerhalb der Aufnahme positioniert. Es wird in diesem Zusammenhang auf die deutsche Patentanmeldung Nr. 10 2004 103 726.1 vom 9. Februar 2024 verwiesen.
Es ist eine Schwenklagereinrichtung vorgesehen, durch welche der Kassettenhalter 98 schwenkbeweglich an dem Reinigungskopf 14 gelagert ist. Eine Schwenkachse ist dabei parallel zu der Rotationsachse 96. Die Schwenkachse ist parallel zu einer Aufstellebene.
Durch die bewegliche und dabei auch federnde Lagerung der Reinigungswalze 32 über den Kassettenhalter 98 lässt sich eine Art von schwimmender Lagerung der Reinigungswalze 32 an dem Reinigungskopf 14 erreichen. Dadurch ist es möglich, dass die Reinigungswalze 32 durch Bewegung des Kassettenhalters 98 Hindernissen ausweichen kann, indem sich die Reinigungswalze 32 über den Kassetten halter 98 kurzzeitig von der zu reinigenden Fläche weghebt (sich nach oben abhebt).
Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Reinigungsmaschine 10 eine aktive Hubvorrichtung, um den Kassettenhalter 98 in einer Richtung von einer Aufstellebene weg zu heben, sodass insbesondere die Reinigungswalze 32 beabstandet zu dieser Aufstellebene ist und dabei beabstandet zu der zu reinigenden Fläche ist. Es wird in diesem Zusammenhang auf die
DE 10 2024 103 726.1 vom 9. Februar 2024 verwiesen. Dies kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn eine reine Teppichreinigung über die Bürstenwalze 30 durchgeführt werden soll. Durch die Hubvorrichtung kann die Reinigungswalze 32 bezüglich Flächenkontakt inaktiv gemacht werden. A 501 228 t
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Die entsprechend Hubbewegung kann beispielsweise auch sinnvoll sein, wenn die Reinigung der Reinigungsmaschine 10 (und insbesondere der Reinigungswalze 32) an der Reinigungsstation 12 erfolgt.
Die Reinigungsmaschine 10 umfasst ein Seitenreinigungswerkzeug 270 (erstes Reinigungswerkzeug) zusätzlich zu der Reinigungswalze 32 und den Seitenbesen 74a, 74b (und der Bürstenwalze 30). Bezüglich der Reinigung der Reinigungsmaschine 10 an der Reinigungsstation 12 wird das Seitenreinigungswerkzeug 270 als erstes Reinigungswerkzeug bezeichnet und die Reinigungswalze 32 als zweites Reinigungswerkzeug.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Seitenreinigungswerkzeug 270 an der Kassette 92 angeordnet und mit der Kassette 92 von dem Reinigungskopfkörper 16 abnehmbar. Es wird in diesem Zusammenhang auf die DE 10 2024 109 736 .1 vom 8. April 2024 verwiesen.
Das Seitenreinigungswerkzeug 270 dient zur Wischreinigung an der zu reinigenden Fläche zwischen einer Stirnseite der Reinigungswalze 32 und der zweiten lateralen Seite 82 und vorzugsweise über die zweite laterale Seite 82 hinaus.
Das Seitenreinigungswerkzeug 270 weist einen Beaufschlagungsbereich 274 auf, mit dem das Seitenreinigungswerkzeug 270 auf die zu reinigende Fläche wirkt. Dieser Beaufschlagungsbereich 274 ist in einer Arbeitsposition des Seitenreinigungswerkzeugs 270 so bezüglich der Reinigungswalze 32 angeordnet, dass er die Reinigungswalze 32 berührt, oder ein minimaler Abstand in einer Richtung parallel zur Rotationsachse 96 von höchstens 1 cm vorliegt, oder dass er zu der Reinigungswalze 32 überlappend ist.
Das Seitenreinigungswerkzeug 270 ist insbesondere als Wischwerkzeug ausgebildet zum Nasswischen. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Beaufschlagungsbereich 274 durch ein textiles Material und/oder ein Schwammmaterial gebildet. A 501 228 t
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Das Seitenreinigungswerkzeug 270 ist insbesondere so an der Kassette 92 angeordnet, dass bei an dem Reinigungskopfkörper 16 fixierter Kassette 92 der Beaufschlagungsbereich 274 unterhalb des Deckels 90 für die Öffnung 88 positioniert ist, wenn der Deckel 90 geschlossen ist, und dabei zwischen einer Aufstellebene und einer der Aufstellebene zugewandten Unterseite des Deckels 90 positioniert ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Beaufschlagungsbereich 274 so ausgebildet, dass er selbstragend ist. Das Seitenreinigungswerkzeug 270 weist einen Haltebereich 278 auf, an welchem der Beaufschlagungsbereich 274 fixiert ist. Das Seitenreinigungswerkzeug 270 hat dabei eine Unterseite, welche der Aufstellebene zugewandt ist. Die Unterseite ist an dem Beaufschlagungsbereich 274 gebildet und beabstandet zu dem Haltebereich 278, so dass der Haltebereich 278 nicht auf eine zu reinigende Fläche wirkt.
Ferner weist das Seitenreinigungswerkzeug 270 eine Außenseite 282 auf, über welche über die zweite laterale Seite 82 hinausragt. Die Außenseite 282 liegt ebenfalls an dem Beaufschlagungsbereich 274 und ist beabstandet zu dem Haltebereich 278. Beim Anstoßen beispielsweise an einer Wand berührt der Beaufschlagungsbereich 274 an der Außenseite 282 diese Wand und primär nicht der Haltebereich 278.
Insbesondere ist der Beaufschlagungsbereich 274 durch seine selbsthaltende Ausbildung entsprechend komprimierbar ausgebildet, sodass im Regelfall der Haltebereich 278 nicht in Kontakt mit der zu reinigenden Fläche und mit einer Wand oder dergleichen in Berührung kommt.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Beaufschlagungsbereich 274 des Seitenreinigungswerkzeugs 270 als Kreisscheibe ausgebildet, welche entsprechend an dem Haltebereich 278 sitzt. A 501 228 t
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Es ist insbesondere vorgesehen, dass bei einem Reinigungsbetrieb das Seitenreinigungswerkzeug 270 um eine Rotationsachse 284 rotierend angetrieben ist. Die Rotationsachse 284 liegt quer und insbesondere senkrecht zu der Rotationsachse 96 der Reinigungswalze 32; die Rotationsachse 284 des ersten Reinigungswerkzeugs 270 liegt quer und insbesondere senkrecht zu der Rotationsachse 96 des zweiten Reinigungswerkzeugs 32.
Bei einer alternativen Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass einem Arbeitsbetrieb das Seitenreinigungswerkzeug 270 oszillierend betrieben ist und entsprechend dann die Rotationsachse 284 eine Oszillationsachse ist.
Die Rotationsachse 284 des Seitenreinigungswerkzeugs 270 liegt quer und insbesondere senkrecht zu einer Aufstellebene der Reinigungsmaschine 10 auf einer zu reinigenden Fläche bei einem Reinigungsvorgang.
Bei einem Ausführungsbeispiel wird das Seitenreinigungswerkzeug 270 über einen Lagerhalter 286 an der Kassette 92 gehalten, wobei an dem Lagerhalter 286 auch das Drehlager 182 gehalten ist.
Zur Rotation des Seitenreinigungswerkzeugs 270 um die Rotationsachs 284 weist die Reinigungsmaschine 10 einen entsprechenden Antrieb auf. Bei einem Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb der Bewegung des Seitenreinigungswerkzeugs 270 um die Rotationsachse 284 (rotierend oder oszillierend) durch die Reinigungswalze 32. Der primäre Antrieb für die Rotation/Oszillation des Seitenreinigungswerkzeugs 270 ist dann der Antriebsmotor 200.
Es wird in diesem Zusammenhang auf die DE 10 2024 109 736.1 vom 8. April 2024 verwiesen.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist ferner eine Positionsverschieblichkeit und Höhenverschieblichkeit des Seitenreinigungswerkzeugs 270 zu dem Reinigungskopfkörper 16 vorgesehen. Dies ist in Figur 3 durch den Doppelpfeil 288 angedeutet. Diese Verschieblichkeit ist parallel zu der Rotationsachse 284. Es A 501 228 t
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- 30 - wird in diesem Zusammenhang auf die DE 10 2024 109 736.1 vom 8. April 2024 verwiesen. Durch eine Höhenverschiebung des Seitenreinigungswerkzeugs 270 bezogen auf eine Aufstellebene lässt sich das Seitenreinigungswerkzeug 270 schwimmend lagern bzw. in eine inaktive Stellung für einen Reinigungsvorgang der Reinigungsmaschine 10 an einer zu reinigenden Fläche bringen. Es ist auch möglich, beispielsweise für eine Reinigung des Seitenreinigungswerkzeugs 270 an der Reinigungsstation 12 dieses gegen die Reinigungsstation 12 zu drücken.
Das Seitenreinigungswerkzeug 270 als erster Reinigungswerkzeug ist gewissermaßen eine seitliche Fortsetzung der Reinigungswalze 32 als zweites Reinigungswerkzeug.
Bei einem Reinigungsbetrieb der Reinigungsmaschine 10 an einer zu reinigenden Fläche ist die Kassette 92 mit dem Seitenreinigungswerkzeug 270 in der Aufnahme 84 fixiert. Der Deckel 90 ist geschlossen. Die Reinigungswalze 32 rotiert um die Rotationsachse 96. Über eine Befeuchtungseinrichtung erfolgt eine Befeuchtung des Besatzes 172 der Reinigungswalze 32 mit Reinigungsflüssigkeit aus der Tankeinrichtung 44. Die Reinigungswalze 32 wirkt auf die zu reinigende Fläche (insbesondere einen Boden). Es wird Schmutz angelöst und durch die rotierende Reinigungswalze 32 erfolgt eine mechanische Einwirkung. Schmutz wird gelöst und in dem Besatz 172 der Reinigungswalze 32 mitgeführt.
An der Abstreifereinrichtung 166 erfolgt eine Lösung von Schmutzfluid und über die Mündungseinrichtung 174 erfolgt eine Einkopplung in die Tankeinrichtung 42 für Schmutzfluid. (Zusätzlich und insbesondere der Nassreinigung vorgeschaltet kann eine Trockenreinigung über die Bürstenwalze 30 und die Seitenbesen 74a, 74b erfolgen.)
Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Reinigungsmaschine 10 eine
Pumpe 290, welche an dem Reinigungskopfkörper 16 sitzt und dem Seiten- A 501 228 t
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- 31 - reinigungswerkzeug 270 zugeordnet ist. Diese Pumpe 290 ist mit einer Saugseite fluidwirksam mit der Tankeinrichtung 44 für Reinigungsflüssigkeit verbunden. An der Druckseite ist sie mit einer Düseneinrichtung verbunden, mittels welcher das Seitenreinigungswerkzeug 270 und dabei insbesondere dessen Beaufschlagungsbereich 274 mit Reinigungsflüssigkeit aus der Tankeinrichtung 44 versorgbar ist. Diese Düseneinrichtung ist in Figur 3 mit dem Bezugszeichen 292 angedeutet.
Es lässt sich dann über die Tankeinrichtung 44 für Reinigungsflüssigkeit die Reinigungswalze 32 und das Seitenreinigungswerkzeug 270 mit Reinigungsflüssigkeit versorgen, wobei durch das Vorsehen der Pumpe 290 insbesondere eine getrennte und dadurch unabhängige Versorgung mit Reinigungsflüssigkeit möglich ist. Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Pumpe 290 eine zweite Pumpe ist, und dass für das Reinigungswerkzeug 32 zu dessen Versorgung mit Reinigungsflüssigkeit eine erste Pumpe 142 vorgesehen ist. Es wird in diesem Zusammenhang auf die DE 10 2024 109 736.1 vom 8. April 2024 verwiesen.
Die Flächenreinigungsmaschine 10 umfasst eine als Ganzes mit 302 bezeichnete Befeuchtungseinrichtung zur Befeuchtung des Besatzes 172 der Reinigungswalze 32 mit Reinigungsflüssigkeit bei einem Reinigungsbetrieb. Die Reinigungsflüssigkeit wird aus der Tankeinrichtung 44 für Reinigungsflüssigkeit entnommen und mittels der ersten Pumpe 142 gefördert.
Die Befeuchtungseinrichtung 302 umfasst eine Kanaleinrichtung 304, welche eine Zuführungsfunktion und Verteilerfunktion für Reinigungsflüssigkeit bezüglich der Reinigungswalze 32 hat. Ein erstes Ausführungsbeispiel einer Kanaleinrichtung 304 ist in den Figuren 4 bis 8 gezeigt.
Die Kanaleinrichtung 304 ist an der Kassette 92 angeordnet. Sie ist insbesondere fest mit der Kassette 92 verbunden.
Sie ist benachbart zu der Klappe 144 und insbesondere der Schwenklagereinrichtung 146 positioniert. A 501 228 t
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Die Kanaleinrichtung 304 weist einen Kanalkörper 306 auf und einen Kanaldeckel 308.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel einer Kanaleinrichtung 304 ist der Kanalkörper 306 fest mit der Kassette 92 verbunden und der Kanaldeckel 308 ist von dem Kanalkörper 306 und damit auch von der Kassette 92 abnehmbar.
Der Kanalkörper 306 erstreckt sich in einer Längsachse 310 (Figur 5). Die Längsachse 310 liegt parallel zu der Rotationsachse 96 der Reinigungswalze 32.
Der Kanalkörper 306 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Reinigungswalze 32 bezogen auf eine Längsachse parallel zur Rotationsachse 96.
Der Kanalkörper 306 weist einen Kanalboden 312 auf, an welchem eine Seitenwandung 314 sitzt. Der Kanalkörper 306 mit dem Kanalboden 312 und der Seitenwandung 314 hat eine im Wesentlichen quaderförmige Gestalt.
Die Seitenwandung 304 ist fest mit dem Kanalboden 312 verbunden. Der Kanalboden 312 und/oder die Seitenwandung 314 ist an der Kassette 92 (der Halteeinrichtung 94) fest fixiert.
In Figur 5 ist der Kanalboden 312 aus darstellerischen Gründen entfernt.
Bezogen auf eine Innenkontur 316 der Kassette 92, welche der Reinigungswalze 32 zugewandt ist (Figur 4), bildet der Kanalkörper 306 eine Art von zurückgesetzter Ausbuchtung in radialer Richtung von der Rotationsachse 96 weg.
Der Kanaldeckel 308 sitzt abnehmbar an dem Kanalkörper 306. Er ist auf die radiale Achse 96 zu (von der Innenkontur 316 weg) von dem Kanalkörper 306 A 501 228 t
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- 33 - abnehmbar, wenn die Reinigungswalze 32 nicht an der Kassette 92 sitzt (vergleiche die Figuren 7, 8). Die Kanaleinrichtung 304 ist an der Umfangswandung 106 (mit der Innenkontur 316) gehalten. Sie ist bezogen auf eine Umfangsrichtung zwischen einem ersten Ende 318 und einem zweiten Ende 320 der Kassette 92 positioniert. Das zweite Ende 320 ist ein Ende, welches der Schmutzfluid-Tankeinrichtung 42 zugewandt ist. Das erste Ende 316 ist dem Kassettenhalter 98 zugewandt. Die Kanaleinrichtung 304 ist insbesondere zwischen einem Gegenelement 322 der Kassette 92 für den Kassettenhalter 98 und der Klappe 144 positioniert.
Es ist insbesondere eine Befeuchtung der Reinigungswalze 32 bei ordnungsgemäßem Betrieb der Flächenreinigungsmaschine 10 und insbesondere als Bodenreinigungsmaschine bezogen auf die Gravitationsrichtung von oben her vorgesehen. Bezogen auf eine Drehrichtung 324 der Rotationsachse 92 beim Reinigungsbetrieb wird ein bestimmter Bereich des Besatzes 172 zunächst mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt. Er dreht sich dann in der Richtung 324 auf die zu reinigende Fläche hin und dann von der zu reinigenden Fläche auf die Abstreiferleiste 176 zu, wobei eine Fluidablösung von dem Besatz 172 erfolgt.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Kanaldeckel 308 als Weichteil ausgebildet. Er ist gummiartig ausgebildet und beispielsweise aus einem Silikonmaterial hergestellt oder aus EPDM.
Es ergibt sich dadurch eine einfache Fixierbarkeit und auch Lösbarkeit an dem Kanalkörper 306.
Bei einem Ausführungsbeispiel weist der Kanaldeckel 308 einen Kanalbereich 326 auf. Dieser Kanalbereich 326 kooperiert mit der Kanaleinrichtung 304.
Der Kanaldeckel 308 weist ferner einen Wandungsbereich 328 mit einer Wandung 330 auf. Dieser Wandungsbereich 328 ist mit dem Kanalbereich 326 verbunden und insbesondere einstückig verbunden. Die Wandung 330 liegt an der Innenkontur 316 der Kassette 32 an, wenn der Kanaldeckel 308 an dem A 501 228 t
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Kanalkörper 306 sitzt (siehe dazu beispielsweise Figur 4). Beispielsweise überdeckt die Wandung 330 einen Bereich unterhalb der Schwenklagereinrichtung 146 zu der Reinigungswalze 32 hin.
Die Wandung 330 des Wandungsbereichs 328 dient generell zur Überdeckung eines Teilbereichs der Kassette 92 zu der Reinigungswalze 32 hin. Sie dient beispielsweise als Spritzschutz.
Die Wandung 330 kann auch als Lasche zum Greifen durch einen Bediener zum Ablösen ("Abziehen") des Kanaldeckels 308 von der Kassette 92 dienen.
Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst der Kanalbereich 326 des Kanaldeckels 308 einen Deckelboden 332. An dem Deckelboden 332 sitzt eine Außenwandung 334. Die Außenwandung 334 ragt von dem Deckelboden 332 ab.
Wenn der Kanaldeckel 308 an dem Kanalkörper 306 fixiert ist, dann ist die Außenwandung innerhalb des Kanalkörpers 306 positioniert und entsprechende Wandteile der Außenwandung 334 berühren die zugeordneten Wandteile der Seitenwandung 314.
Die Außenwandung 334 umfasst dazu gegenüberliegende Wandungsteile 336a, 336b. Zwischen den Wandungsteilen 336a, 336b der Außenwandung 334 sitzt eine Wand 338, welche eine Innenwand ist. Die Wand 338 ist parallel zu den Wandungsteilen 336a, 336 orientiert, wobei die Wandungsteile 336a, 336b insbesondere selber parallel zueinander orientiert sind.
Wenn der Kanaldeckel 308 an dem Kanalkörper 306 fixiert ist, dann unterteilt die Wand 338 die Kanaleinrichtung 304 in einen ersten Strömungsraum 339 und in einen zweiten Strömungsraum 341.
An dem Kanaldeckel 308 ist eine Düseneinrichtung 340 angeordnet, mittels welcher Reinigungsflüssigkeit auf den Besatz 172 der Reinigungswalze 32 aufbringbar ist. A 501 228 t
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Die Düseneinrichtung 340 hat eine Basis 342, an welcher eine Mehrzahl von Düsen 344 sitzen.
Die Basis 342 mit den Düsen 344 ist Teil des Deckelbodens 332. Die Düsen sitzen dabei an einem Bereich des Deckelbodens 332, welcher zwischen der Innenwand und dem Außenwandungsteil 336b liegt und dabei an dem zweiten Strömungsraum 341 liegt.
Der erste Strömungsraum 339 ist zwischen der Wand 338 (der Innenwand 338) und dem Wandungsteil 336a gebildet. Er erstreckt sich längs einer ersten Längsachse 346, welche parallel zu der Längsachse 310 ist bzw. parallel zur Rotationachse 96. Der erste Strömungsraum 339 dient als Zulaufkanal für den zweiten Strömungsraum 341.
Der Kanaleinrichtung 304 ist ein Ankopplungsanschluss 348 für Reinigungsflüssigkeit zugeordnet. Dieser ist insbesondere fest an dem Kanalkörper 306 angeordnet. Der Ankopplungsanschluss 348 ist Teil der Kassette 92. Er kooperiert mit einem Gegenanschluss am Reinigungskopfkörper 16. Wenn die Kassette 92 an dem Reinigungskopfkörper 16 in die Aufnahme 84 eingesetzt wird, dann verbinden sich der Gegenanschluss und der Ankopplungsanschluss 348, um eine fluidwirksame Verbindung zu der Tankeinrichtung 44 für Reinigungsflüssigkeit zu erhalten.
Der Ankopplungsanschluss 348 steht in fluidwirksamer Verbindung mit dem ersten Strömungsraum 339.
Bei einem Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Strömungsraum 339 ausgehend von dem Ankopplungsanschluss 348 bis zu dem Ende 350 mit einer Querwand 353, welches bezogen auf eine zweite Längsachse 351 des ersten Strömungsraums 339 ungefähr mittig liegt. A 501 228 t
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Im Bereich dieses Endes 350 hat die Wand 338 (Innenwand 338) eine Öffnung 352. Diese Öffnung 352, welche insbesondere bezogen auf die zweite Längsachse 351 des zweiten Strömungsraums 341 mittig liegt, verbindet fluidwirksam den zweiten Strömungsraum 341 mit dem ersten Strömungsraum 339 und ist eine Eintrittsöffnung für Reinigungsflüssigkeit.
An dem zweiten Strömungsraum 341 liegen insbesondere gleichmäßig verteilt bezüglich der zweiten Längsachse 351 die Düsen 344. Es ist eine Mehrzahl von diskreten Düsen 344 vorgesehen, welche insbesondere über die gesamte Länge des zweiten Strömungsraums 341 und dabei auch im Wesentlichen über die gesamte Länge des Besatzes 172 der Reinigungswalze 32 gleichmäßig verteilt sind. Dadurch wird eine gleichmäßige Reinigungsflüssigkeitsversorgung erreicht.
Die erste Längsachse 346 und die zweite Längsachse 351 sind insbesondere parallel beabstandet zueinander.
Es ist insbesondere vorgesehen, vor allem wenn das Flächenreinigungsgerät ein Bodenreinigungsgerät ist, dass der erste Strömungsraum 339 auf einem tieferen Gravitationspotential liegt als der zweite Strömungsraum 341 (vergleiche Figur 4).
Die Düsen 344 der Düseneinrichtung 340 sitzen an der Basis 342. Bei einer Ausführungsform sind die Düsen durch Öffnungen (Löcher) in der Basis 342 und damit in dem Kanaldeckel 308 gebildet (in den Zeichnungen nicht gezeigt). Auch andere Ausgestaltungen der Düsen sind möglich.
Die Düsen 344 der Düseneinrichtung 340, welche an der Basis 342 des Kanaldeckels 308 sitzen, sind bei einem Ausführungsbeispiel als Röhrchen 354 ausgebildet (Figur 6), welche über die Basis 342 in Richtung der Reinigungswalze 32 ragen. Eine Höhe 356, mit welcher diese über die Basis hinausragen, liegt beispielsweise in der Größenordnung von 1,5 mm. A 501 228 t
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Die Röhrchen 354 ragen dabei in einer solchen Höhe 356 über die Basis 342, dass sie den Besatz 172 der Reinigungswalze 32 berühren.
Bei einer Rotation der Reinigungswalze 32 um die Rotationsachse 96 im Reinigungsbetrieb der Flächenreinigungsmaschine 10 streicht der Besatz 172 der Reinigungswalze 32 an den Röhrchen 354 insbesondere im Bereich von Öffnungen 358 der Röhrchen 354 zu der Reinigungswalze 32 hin ("Ausgabeöffnungen") vorbei.
Durch dieses Vorbeistreichen (Kontaktieren des Besatzes 172 durch die Röhrchen 354) werden diese im Bereich der Öffnung 358 gewissermaßen gereinigt. Es lassen sich Kalkablagerungen und auch Schmutzablagerungen vermeiden. Es wird eine gezielte Flüssigkeitseinbringung in den Besatz 172 der Reinigungswalze 32 erreicht.
Ferner lässt sich auch ein gewisser Verschleiß des Besatzes 172 der Reinigungswalze 32 durch die abstehenden Röhrchen 354 ausgleichen.
Die Röhrchen 354 ragen insbesondere in den Besatz 172 der Reinigungswalze 32.
Der Kanaldeckel 308 mit seiner Außenwandung 334 ist über eine Presssitzverbindung oder Schnapphakenverbindung mit dem Kanalkörper 306 fixiert. In Figur 4 ist ein Schnapphaken durch das Bezugszeichen 360 angedeutet. Durch die Ausbildung als Weichteil lässt sich durch einen Bediener der Kanaldeckel 308 in den Kanalkörper 306 eindrücken und es lässt sich die Presssitzfixierung bzw. Schnapphakenfixierung 360 erreichen.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Kanaldeckel 308 mit einer Lasche 362 versehen. Diese dient zum Angriff eines Bedieners, um den Kanaldeckel 308 abziehen zu können. Die Lasche 362 kann durch die Wandung 330 gebildet sein. A 501 228 t
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Erfindungsgemäß ist eine mehrteilige Kanaleinrichtung 304 vorgesehen.
Bei der Kanaleinrichtung 304 ist ein Kanalkörper 306 fest mit der Kassette 92 verbunden (er kann auch grundsätzlich abnehmbar mit der Kassette 92 verbunden sein).
Der Kanaldeckel 308 ist als Weichteil ausgebildet, welcher abnehmbar von dem Kanalkörper ist.
Die Abnehmbarkeit ist dann durchführbar, wenn die Reinigungswalze 32 von der Kassette 92 entfernt ist.
Bei abgenommenem Kanaldeckel 308 lässt sich sowohl der Kanaldeckel 308 gezielt reinigen als auch das Innere des Kanalkörpers 306 an der Kassette 92.
In den Kanaldeckel 308 ist die Düseneinrichtung 340 integriert. Sie umfasst dabei bei einem Ausführungsbeispiel Röhrchen 354, welche in Richtung der Reinigungswalze 32 hinausragen und an denen im Betrieb der Reinigungswalze 32 diese an einem vorderen Bereich der Röhrchen 354 (im Bereich der Öffnungen 358) vorbeistreicht. Dadurch erfolgt eine gezielte Reinigungsflüssigkeitsbeaufschlagung der Reinigungswalze 32 einschließlich einer "automatischen" Reinigung der Röhrchen 354 über die Reinigungswalze 32.
Die Kanaleinrichtung 304 weist einen ersten Strömungsraum 339 als Zulaufkanal und einen zweiten Strömungsraum 341 als Verteilerkanal auf. Diese sind an der Kanaleinrichtung 304 angeordnet. Die Trennwand zwischen dem ersten Strömungsraum 339 und dem zweiten Strömungsraum 341 ist die Innenwand 338, welche an dem abnehmbaren Kanaldeckel 308 sitzt.
Durch diese Ausbildung mit erstem Strömungsraum 339 und zweitem Strömungsraum 341 wird eine Vergleichmäßigung der Flüssigkeitsbeaufschlagung der Reinigungswalze 32 erreicht. Es wird nicht direkt aus dem Ankopplungsanschluss 348 Flüssigkeit in den zweiten Strömungsraum 341 eingekoppelt, A 501 228 t
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- 39 - sondern die Flüssigkeit muss den ersten Strömungsraum 339 als Zulaufkanal durchströmen, sodass insbesondere eine gleichmäßigere Versorgung der Röhrchen 354 erreicht wird.
Der Zulaufkanal 339 (der erste Strömungsraum 339) ist dabei fluidwirksam mit dem zweiten Strömungsraum 341 über die Öffnung 352 mittig verbunden, sodass eine Ausströmung von dem ersten Strömungsraum 339 in den zweiten Strömungsraum 341 mittig zu beiden Seiten hin erfolgt (in Figur 5 durch die entsprechenden Strömungspfeile angedeutet). Dadurch ergibt sich eine gleichmäßige Flüssigkeitsbeaufschlagung.
Durch die Integration der Innenwand 338 in den Kanaldeckel 308 ergibt sich eine gute Reinigbarkeit.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Kanaleinrichtung 304 an der Kassette 92 angeordnet.
Grundsätzlich ist die Ausbildung der Kanaleinrichtung mit abnehmbarem Kanaldeckel und/oder die Ausbildung mit Röhrchen als Düsen, an welchen die Reinigungswalze vorbeistreicht, auch möglich, wenn beispielsweise die Reinigungswalze direkt an dem Reinigungskopfkörper angeordnet ist. In diesem Falle ist dann die entsprechende Kanaleinrichtung mit abnehmbarem Kanaldeckel an dem Reinigungskopfkörper angeordnet.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Kanaleinrichtung 364 (Figuren 9 bis 11) ist eine Kassette 366 vorgesehen, welche zum Halten der Reinigungswalze 32 dient (in den Figuren 9 bis 11 ist die Reinigungswalze nicht gezeigt).
An der Kassette 366 ist ein Kanalkörper 368 fest angeordnet. Der Kanalkörper 368 umfasst eine Düseneinrichtung 370, welche ebenfalls insbesondere fest an der Kassette 366 angeordnet ist. A 501 228 t
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Die Düseneinrichtung 370 umfasst beispielsweise Röhrchen 354. Eine Innenwandung 372 am Kanalkörper 368, welche Strömungsräume wie oben beschrieben unterteilt, ist ebenfalls fest an der Kassette 366 angeordnet.
Es ist ein Kanaldeckel 374 vorgesehen, welcher abnehmbar an dem Kanalkörper 368 sitzt. Er ist wie oben anhand des Kanaldeckels 308 beschrieben als Weichteil ausgebildet.
Er ist in einer Richtung von der Rotationsachse 96 der Reinigungswalze 32 weg abnehmbar. Er ist in radialer Richtung nach außen abnehmbar.
Er kann beispielsweise auch abgenommen oder aufgesetzt werden, wenn die Reinigungswalze 32 an der Kassette 366 sitzt.
Durch Abnahme des Kanaldeckels 374 ist auf den Kanalkörper 368 ein Zugang bereitgestellt (vergleiche Figur 9) und die Kanaleinrichtung 364 kann entsprechend insbesondere bei abgenommener Kassette 366 gereinigt werden.
Der Kanaldeckel 374 sitzt beispielsweise an dem Kanalkörper 368 über eine Schnapphakenverbindung (vergleiche Figur 10), wobei die Schnapphaken mit dem Bezugszeichen 376 angedeutet sind. Alternativ oder zusätzlich ist es bei einem Kanaldeckel 374' vorgesehen, dass eine Presssitzverbindung vorgesehen ist (Figur 11). Beispielsweise ist der Kanaldeckel 374' dazu als 2K-Teil ausgebildet mit einer Einlage 378 an einer Ausnehmung 380, welche zum Aufsetzen auf den Kanalkörper 368 und auf Wände des Kanalkörpers 368 dient, und einen entsprechenden Presssitz ermöglicht.
Grundsätzlich ist wie oben beschrieben diese Ausführungsform der Kanaleinrichtung 364 auch möglich, wenn sie an dem Reinigungskopfkörper 16 sitzt und keine Kassette vorgesehen ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Kassette 380 (Figuren 12 bis 14) ist eine Kanaleinrichtung 382 vorgesehen, welche als Ganzes von der Kassette A 501 228 t
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- 41 - abnehmbar fixierbar ist. Die Kanaleinrichtung 382 hat einen Kanalkörper 384 und einen Kanaldeckel 386. An dem Kanalkörper 384 sitzt beispielsweise eine Düseneinrichtung mit Röhrchen 354.
Zur Reinigung der Kanaleinrichtung 382 lässt sich diese als Ganzes von der Kassette 380 abnehmen (Figur 13). Zur Reinigung der Kanaleinrichtung 382 lässt sich dann wiederum insbesondere bei von der Kassette 380 abgenommener Kanaleinrichtung 382 der Kanaldeckel 386 von dem Kanalkörper 384 entnehmen (Figur 14). Es lässt sich dann die Kanaleinrichtung 382 reinigen.
Die Kanaleinrichtung 382 kann mit einem ersten Strömungsraum und einem zweiten Strömungsraum wie oben beschrieben versehen sein.
Beispielsweise sitzen an dem Kanalkörper 384 Düsen, welche insbesondere durch Röhrchen entsprechend den Röhrchen 354 gebildet sind.
Der Kanaldeckel 386 ist beispielsweise als Weichteil ausgebildet. Grundsätzlich ist es dabei auch möglich, dass der Kanalkörper 384 als Weichteil ausgebildet ist.
Bei der Ausführungsform der Kanaleinrichtung 382 sind die Bezeichnungen "Deckel" und "Körper" vertauschbar. Es kann auch der Kanaldeckel 386 als Kanalkörper angesehen werden und der Kanalkörper 384 als Kanaldeckel.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Entnahme der Kanaleinrichtung 382 als Ganzes zu der Rotationsachse 96 der Reinigungswalze 32 (bei entfernter Reinigungswalze 32) hin vorgesehen.
Grundsätzlich kann auch eine Ausbildung mit einer Entnehmbarkeit in der Gegenrichtung dazu vorgesehen sein. A 501 228 t
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Grundsätzlich kann eine als Ganzes abnehmbare Kanaleinrichtung mit Kanalkörper und Kanaldeckel auch an einem Reinigungskopfkörper fixiert sein, wenn keine Kassette vorgesehen ist. Erfindungsgemäß wird eine Kanaleinrichtung zur direkten Versorgung der Reinigungswalze 32 mit Reinigungsflüssigkeit bereitgestellt, welche mehrteilig ausgebildet ist mit Kanaldeckel 308, 374, 374', 386 und Kanalkörper 306, 368, 384. Der Kanaldeckel und der Kanalkörper sind relativ zueinander lösbar, sodass auf einen bzw. mehrere Strömungsräume der entsprechenden Kanal- einrichtung zu Reinigungszwecken zugreifbar ist.
Erfindungsgemäß ist es alternativ oder zusätzlich vorgesehen, dass Röhrchen 354 in einen Besatz 172 der Reinigungswalze 32 hineinragen, um insbesondere eine Verkalkung zu verhindern und eine gleichmäßige Flüssigkeits- beaufschlagung auch bei Verschleiß der Reinigungswalze 32 zu erhalten.
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Bezugszeichenliste
10 Reinigungsmaschine
14 Reinigungskopf
16 Reinigungskopfkörper
18 Fahrantrieb
20 Räder
20a Erstes Rad
20b Zweites Rad
22 Radachse
24 Stützrolle
26 Hauptfahrtrichtung
27 Längsachse
30 Bürstenwalze
32 Reinigungswalze (zweites Reinigungswerkzeug)
34 Navigationseinrichtung
36 Vorderes Ende
38 Hinteres Ende
42 Schmutzfluid-Tankeinrichtung
44 Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
48 Oberseite
50 Stoßkörper
52 Klippensensor
54 Ladekontakte
55 weitere Ladekontakte
56 Batterieeinrichtung
74a Seitenbesen
74b Seitenbesen
78 Deckel
80 Erste laterale Seite
82 Zweite laterale Seite
84 Aufnahme A 501 228 t
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86 Querwandung
88 Öffnung
90 Deckel
92 Kassette
94 Halteeinrichtung
96 Rotationsachse
98 Kassettenhalter
106 Umfangswandung
142 erste Pumpe
144 Klappe
146 Schwenklagereinrichtung
166 Abstreifereinrichtung
168 Hülse
172 Besatz
174 Mündungseinrichtung
176 Abstreiferleiste
180 Radflansch
182 Drehlager
200 Antriebsmotor
270 Seitenreinigungswerkzeug (erstes Reinigungswerkzeug)
274 Beaufschlagungsbereich
278 Haltebereich
282 Außenseite
284 Rotationsachse
286 Lagerhalter
288 Doppelpfeil
290 Pumpe
292 Düseneinrichtung
302 Befeuchtungseinrichtung
304 Kanaleinrichtung (Erstes Ausführungsbeispiel)
306 Kanalkörper
308 Kanaldeckel
310 Längsachse A 501 228 t
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312 Kanalboden
314 Seitenwandung
316 Innenkontur
318 Erstes Ende
320 Zweites Ende
322 Gegenelement
324 Drehrichtung
326 Kanalbereich
328 Wandungsbereich
330 Wandung
332 Deckelboden
334 Außenwandung
336a Wandungsteil
336b Wandungsteil
338 Wand (Innenwand)
339 Erster Strömungsraum
340 Düseneinrichtung
341 Zweiter Strömungsraum
342 Basis
344 Düsen
346 Erste Längsachse
348 Ankopplungsanschluss
350 Ende
351 Zweite Längsachse
352 Öffnung
353 Querwand
354 Röhrchen
356 Höhe
358 Öffnung
360 Schnapphaken
362 Lasche
364 Kanaleinrichtung (Zweites Ausführungsbeispiel)
366 Kassette A 501 228 t
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368 Kanalkörper
370 Düseneinrichtung
372 Innenwandung
374 Kanaldeckel
374’ Kanaldeckel
376 Schnapphaken
378 Einlage
380 Kassette
382 Kanaleinrichtung (Drittes Ausführungsbeispiel)
384 Kanalkörper
386 Kanaldeckel

Claims

A 501 228 t 7. August 2025 t-248 - 47 - Patentansprüche
1. Flächenreinigungsgerät, umfassend einen Reinigungskopf (14), mindestens eine um eine Rotationsachse (96) rotierbare Reinigungswalze (32), einen Antriebsmotor (200) für die mindestens eine Reinigungswalze (32), und eine Befeuchtungseinrichtung (302) zur Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze (32) mit Reinigungsflüssigkeit, wobei die Befeuchtungseinrichtung (302) eine Düseneinrichtung (340) mit einer Mehrzahl von Düsen (344) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtungseinrichtung (302) eine Kanaleinrichtung (304; 364; 382) aufweist, an welcher die Düseneinrichtung (340) angeordnet ist, dass die Kanaleinrichtung (304; 364; 382) mehrteilig ausgebildet ist mit einem Kanaldeckel (308; 374; 374'; 386) und einem Kanalkörper (306; 368; 384), und dass der Kanaldeckel (308; 374; 374'; 386) mit dem Kanalkörper (306; 368; 384) abnehmbar fixiert ist.
2. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (344) der Düseneinrichtung (340) durch Röhrchen (354) gebildet sind, welche an einer Basis (342) angeordnet sind und jeweils eine Düsenöffnung (358) zu der mindestens einen Reinigungswalze (32) hin aufweisen, und dass im Rotationsbetrieb der mindestens einen Reinigungswalze (32) die mindestens eine Reinigungswalze (32) an den Röhrchen (354) mindestens im Bereich der jeweiligen Düsenöffnung (358) vorbei streicht.
3. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (342) mit der Düseneinrichtung (340) ein Weichteil ist.
4. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (342) mit der Düseneinrichtung (340) einen Kanaldeckel (308) für eine Kanaleinrichtung (304) bildet. A 501 228 t
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5. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaldeckel (308; 374; 374'; 386) ein Weichteil ist.
6. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanaleinrichtung (304) an einer Halteeinrichtung (94) für die mindestens eine Reinigungswalze (32) angeordnet ist, und/oder an einem Reinigungskopfkörper (16) des Reinigungskopfs (14) angeordnet ist.
7. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eines der Folgenden:
(i) der Kanalkörper sitzt fest oder lösbar an einem Reinigungskopfkörper (16) des Reinigungskopfs (14); oder
(ii) der Kanalkörper (368) sitzt fest an der Halteeinrichtung (94); oder
(iii) der Kanalkörper (384) sitzt lösbar an der Halteeinrichtung (94).
8. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaldeckel (308) eine Wandung (330) aufweist, welche einen Teilbereich der Halteeinrichtung (94) zu der mindestens einen Reinigungswalze (32) hin abdeckt, insbesondere wenn an dem Kanaldeckel die Düseneinrichtung (340) angeordnet ist.
9. Flächenreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaldeckel (308; 374) von dem Kanalkörper (306) (i) in einer Richtung auf die Rotationsachse (96) der mindestens einen Reinigungswalze (32) zu von dem Kanalkörper (306) abnehmbar ist, oder (ii) in einer Richtung von der Rotationsachse (96) der mindestens einen Reinigungswalze (32) weg von dem Kanalkörper (368) abnehmbar ist. A 501 228 t
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- 49 -
10. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (94) an einer Kassette (92; 366; 380) angeordnet ist, an welcher die mindestens eine Reinigungswalze (32) rotierbar sitzt, und dass die Kassette (92; 366; 380) von dem Reinigungskopf (14) abnehmbar ist.
11. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eines der Folgenden:
(i) die Düseneinrichtung (340) bildet den Kanaldeckel (308);
(ii) der Kanaldeckel (374) ist beabstandet zu der Düseneinrichtung (370);
(iii) die Kanaleinrichtung (382) mit dem Kanaldeckel (386) und dem Kanalkörper (384) ist als Ganzes abnehmbar und der Kanaldeckel (386) ist von dem Kanalkörper (384) abnehmbar.
12. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaldeckel (308; 374; 374'; 386) über eine Schnapphakenverbindung und/oder Presssitzverbindung mit dem Kanalkörper (306; 368; 384) lösbar verbunden ist.
13. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanaleinrichtung (304; 364; 382) in fluidwirksamer Verbindung mit einer Tankeinrichtung (44) für Reinigungsflüssigkeit steht.
14. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaleinrichtung (304; 364; 382) ein Ankopplungsanschluss (348) für Reinigungsflüssigkeit zugeordnet ist, welcher insbesondere von dem Reinigungskopf (14) abnehmbar ist. A 501 228 t
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- 50 -
15. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanaleinrichtung (304; 364; 382) einen ersten Strömungsraum (339) und einen zweiten Strömungsraum (341) aufweist, wobei die Düseneinrichtung (340) an dem zweiten Strömungsraum (341) angeordnet ist und ein Ankopplungsanschluss (348) für Reinigungsflüssigkeit in direkter fluidwirksamer Verbindung mit dem ersten Strömungsraum (339) steht, und Reinigungsflüssigkeit, welche an der Düseneinrichtung (340) austritt, zuerst den ersten Strömungsraum (339) durchströmen muss.
16. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Strömungsraum (339) sich längs einer ersten Längsachse (346) erstreckt und der zweite Strömungsraum (341) sich längs einer zweiten Längsachse (351) erstreckt, mit mindestens einem der Folgenden: die erste Längsachse (346) und/oder die zweite Längsachse (351) sind parallel zu der Rotationsachse (96) der mindestens einen Reinigungswalze (32); die erste Längsachse (346) und die zweite Längsachse (351) sind mindestens näherungsweise parallel zueinander; eine Länge des ersten Strömungsraums (339) längs der ersten Längsachse (346) ist kleiner als eine Länge des zweiten Strömungsraums (341) längs der zweiten Längsachse (351); der zweite Strömungsraum (341) erstreckt sich in der zweiten Längsachse (351) im Wesentlichen über eine gesamte Länge der mindestens einen Reinigungswalze (32) parallel zu der Rotationsachse (96); A 501 228 t
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- 51 - der zweite Strömungsraum (341) liegt bezogen auf die Gravitationsrichtung oberhalb des ersten Strömungsraums (339) bei ordnungsgemäßer Aufstellung des Flächenreinigungsgeräts; der erste Strömungsraum (339) ist ein Zulaufkanal für den zweiten Strömungsraum (341); der zweite Strömungsraum (341) ist ein Verteilerkanal für Reinigungsflüssigkeit an die mindestens einen Reinigungswalze (32).
17. Flächenreinigungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Strömungsraum (339) und dem zweiten Strömungsraum (341) eine Wand (338) liegt mit mindestens einem der Folgenden: die Wand (338) weist mindestens eine und insbesondere genau eine Öffnung (352) zur fluidwirksamen Verbindung des zweiten Strömungsraums (341) mit dem ersten Strömungsraum (339) auf; die Wand (338) weist eine Öffnung (352) mittig bezogen auf die zweite Längsachse (351) des zweiten Strömungsraums (341) auf; es ist eine Querwand (353) für den ersten Strömungsraum (339) vorgesehen, welche quer zu der ersten Längsachse (346) orientiert ist, wobei mindestens eine Öffnung (352) zwischen dem ersten Strömungsraum (339) und dem zweiten Strömungsraum (341) benachbart zu der Querwand (353) liegt; die Wand (338) ist an dem Kanaldeckel (308) angeordnet und insbesondere mit dem Kanaldeckel (308) abnehmbar. A 501 228 t
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18. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaldeckel (308) eine Grifflasche (362) aufweist.
19. Flächenreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrchen (354) über der Basis (342) mit einer Höhe (356) im Bereich zwischen 0,5 mm und 2,5 mm und insbesondere in einem Bereich zwischen 1 mm und 2 mm hinausragen.
20. Flächenreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Reinigungswalze (32) einen textilen Besatz (172) aufweist und die Röhrchen (354) in den textilen Besatz (172) hineinragen.
21. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als Bodenreinigungsgerät.
22. Flächenreinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine selbstfahrende und selbstlenkende Ausbildung.
23. Verfahren zum Betreiben eines Flächenreinigungsgeräts, welches im Betrieb mit einer um eine Rotationsachse (96) rotierenden Reinigungswalze (32) auf eine zu reinigende Fläche wirkt und bei dem die Reinigungswalze (32) über eine Düseneinrichtung (340) mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinrichtung (340) Röhrchen (354) aufweist, an welchen die mindestens eine Reinigungswalze (32) vorbeigeführt wird, wobei die Reinigungswalze (32) mit einem Besatz (172) die Röhrchen (354) streift.
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