WO2015043732A1 - Verfahren zum zugänglichmachen einer information - Google Patents

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Martin Auer
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    • G06F21/30Authentication, i.e. establishing the identity or authorisation of security principals
    • G06F21/31User authentication
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    • G06F21/31User authentication
    • G06F21/36User authentication by graphic or iconic representation

Definitions

  • Display device and the service device has the advantage that the respective display device is only in knowledge of the Teügeheirnnis to be presented by it. Information about the other Teügeheirnnis are not available to the display devices. As a result, safety is further increased
  • the display devices may, according to another embodiment, be able to match the resolutions of the illustrated techteheimnisse to each other.
  • a display device that is designed to display display results at a higher resolution than the other can adjust its resolution or the resolution of the illustrated piece of secret to match the resolution of the other display device. In this way, a particularly good presentation of the superimposed Tmüheimnisse is communiquégesteUt.
  • Fig. 1 a first display device

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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zugänglichmachen einer Information (40) mittels einer am Kopf eines Nutzers anordenbaren zweiten Anzeigeeinrichtung (20, 26) und einer ersten Anzeigeeinrichtung (10). Dabei werden zwei Teügeheimnisse (12, 22), die auf den beiden Anzeigeeinrichtungen (10, 20) dargestellt werden, so überlagert, dass die Information (40) für den Nutzer zugänglich gemacht wird.

Description

Verfahren zum Zugänglichrnac en einer Information
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zugänglichmachen einer Information. In dem Verfahren werden eine erste Anzeigeeinrichtung, wie beispielsweise ein Display eines Mobilfunkgerätes, eines Tablets oder eines Computers, sowie eine zweite am Kopf eines Nutzers anordenbare Anzeigeeinrichtung, wie beispielsweise ein Head Mounted Display (HMD) bzw. eine Datenbrille, eingesetzt. Am Kopf anordenbare
Anzeigeeinrichtungen werden verstärkt eingesetzt, um einem Nutzer auf angenehme Weise Informationen zugänglich zu machen.
Stand der Technik
Aus der DE 10 2007 043 843 AI ist es bekannt, ein teilweise transparentes Entschlüsselungsbild an einen Klienten zu schicken. Der Klient legt dieses Bildauf ein auf dem Bildschirm seines Computers angezeigtes Bild, um eine Information zu entschlüsseln. Alsdann kann der Klient die dazustellende Information sehen und weitere Schritte veranlassen, wie das Eingeben einer Geheimzahl.
Aus der DE 10 2007 052 734 A ist es bekannt, ein transparentes
Entschlüsselungsgerät auf den Bildschirm eines Computers, auf welchem verschlüsselte Informationen dargestellt werden, zu legen. Das
Entschlüsselungsgerät erkennt anhand des dargestellten Bildes, welche Art von Schlüssel verwendet wird, und erzeugt auf seiner transparenten
Oberfläche ein geeignetes Bild. Der Klient kann durch das
Entschlüsselungsgerät auf den Bildschirm sehen. Durch Zusammenwirken des Büdschirms mit dem mit dem richtigen Schlüssel versehenen
Entschlüsselungsgerät wird die gewünschte Information dargestellt. Der Klient kann die Information im Anschluss verwenden, um beispielsweise eine PIN oder eine Geheimzahl einzugeben.
Die bekannten Verfahren weisen den Nachteil auf, dass ein unbefugter Dritter, der beispielsweise einem Verwender über die Schulter schaut, während er das Entschlüsselungsgerät auf den Büdschirm auflegt, dazu im Stande ist, die dargestellte Information und gegebenenfalls die eingegebene PIN bzw. Geheimzahl auszuspähen. Gerade wenn eines der Verfahren mit einem Mobilfunkgerät oder einem Tablet-PC durchgeführt wird, besteht eine hohe Gefahr, dass eine dritte Person die dargestellte Information ausspäht. Denn Mobilfunkgeräte und Tablet-PCs werden in der Regel in öffentlich zugänglichen Räumen bzw. Gegenden eingesetzt und der Nutzer neigt dazu, auf seine Umgebung wenig zu achten.
Darstellung der Erfindun
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Zugänglichmachen einer Information sowie die Verwendung einer an einem Kopf eines Nutzers anordenbaren Anzeigevorrichtung zur Verfügung zu stellen, das/ die bekannten Probleme aus dem Stand der Technik löst und ferner dazu geeignet ist, eine Information auf besonders sichere Weise darzustellen.
Die Erfindung basiert auf dem Gedanken, eine am Kopf anordenbare
Aj zeigeeinrichtung, wie beispielsweise ein Head Mounted Display, in
Verbindung mit einer weiteren Anzeigeeinrichtung einzusetzen, um einem Nutzer eine Information so zugänglich zu machen, däss diese für Dritte nicht einsehbar ist.
Demgemäß umfasst das Verfahren zum Zugänglichmachen einer
Information das Übertragen eines ersten TeÜgeheimnisses über eine erste Luftschnittstelle von einer Serviceeinrichtung an eine erste
Anzeigeeinrichtung, das Übertragen eines zweiten TeÜgeheimnisses über eine zweite Luftschnittstelle an eine am Kopf eines Nutzers anordenbare zweite Anzeigeeinrichtung, das Darstellen des ersten TeÜgeheimnisses auf der ersten Anzeigeeinrichtung und das Darsteüen des zweiten
TeÜgeheimnisses auf der zweiten Anzeigeeinrichtung sowie das Überlagern des ersten und des zweiten TeÜgeheimnisses, um die Information für einen Nutzer zugänglich zu machen.
Im Sinne der Erfindung kann eine ,,Serviceeinrichtung beispielsweise ei Betreiber eines Mobilfunknetzes und/ oder ein Geldkartenunternehmen sein, das über geeignete Mittel verfügt, um zumindest das erste TeÜgeheimnis zu übertragen.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es besonders vorteilhaft möglich, die Sicherheit bei der ZugängHchmachung von Information wesentlich zu erhöhen. Denn zum einen wird eine nur sehr schwer für Dritte einsehbare Anzeigeeinrichtung, die am Kopf eines Nutzers angeordnet ist, verwendet, und zum anderen ist eine Überlagerung von zwei TeÜgeheimnissen, die auf unterschiedliche Anzeigeeinrichtungen dargesteüt werden, notwendig, um die Information darzustellen. Einer unbefugten Person ist es nicht möglich auf die zweite Arizeigeeinrichtung zu sehen, da diese am Kopf eines Nutzers angeordnet ist. Selbst wenn es einer unbefugten, seitlich neben dem Nutzer stehenden Person möglich sein soüte auf die zweite Anzeigeeinrichtung zu sehen, so ist es der unbefugten Person aufgrund ihres Standortes nicht möglich die beiden Teügeheimnisse zu überlagern. Ferner kann durch Verwenden unterschiedlicher Übertragungskanäle für das erste und das zweite Teilgeheimnis, indem diese über die erste bzw. die zweite
Luftschnittstelle (verschlüsselt) übertragen werden, die Sicherheit weiter erhöht werden, da beide Luftschnittstellen abgehört werden müssten, um an die Teügeheimnisse zu gelangen.
Gemäß einer Ausführungsform ermöglicht die dargestellte Information eine Authentisierung eines Nutzers. Alternativ ermöglicht die dargestellte Information eine Autorisierung einer Transaktion durch den Nutzer. Im Fall einer Authentisierung kann die Information beispielsweise einen
Ziffernblock darstellen, bei welchem die Zahlen nicht in der gewohnten, aufsteigenden Reihenfolge, sondern zufällig angeordnet sind. Um sich zu authentisieren, interagiert der Nutzer durch Greifen nach Zahlen, die vor ihm auf der am Kopf angeordneten zweiten Ajizeigeeinrichtung
dargestellten sind. Wahlweise kann der Nutzer auch eine PIN oder
Geheimzahl eingeben, indem er auf die erste Anzeigeeinrichtung drückt, wenn es sich bei dieser um eine berührungsempfindliche
Anzeigeeinrichtung handelt. Weil die dargestellte Information für Dritte nicht sichtbar ist, kann ein Dritter keine Zahlen auf der ersten
Anzeigeeinrichtung erkennen. Um eine Transaktion zu autorisieren, kann der Nutzer beispielsweise den Inhalt einer dargestellten Information in ein Eingabemittel der ersten Anzeigeeinrichtung eingeben. Alternativ kann er mit einem Eingabemittel der ersten und/ oder zweiten Anzeigeeinrichtung interagieren, indem er den Inhalt der dargestellten Information ausspricht. Beispielsweise könnte er, wenn die Information etwa das Bild einer Ente darstellt, das Wort„Ente" aussprechen. Die Sicherheit bei der Übertragung des ersten und zweiten Teügeheiirinisses kann weiter erhöht werden, indem die Übertragung über einen sicheren Kanal erfolgt. Dazu können bekannte symmetrische oder asymmetrische Verschlüsselungsverfahren eingesetzt werden. Auf diese Weise werden die übertragenen Teügeheirnnisse zusätzlich vor dem Abhören durch Dritte geschützt.
Die erste Anzeigeeirmchtung ist bevorzugt ein Teil eines Computers, eines Mobiltelefons und/ oder eines Tablet-PCs. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Oberfläche der ersten Anzeigeeinrichtung, auf der das erste Teügeheirnnis dargestellt wird, als berührungsempfindliche Anzeige
(Touchscreen) ausgebildet ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die zweite
Luftschnittstelle als eine Verbindung zwischen der Serviceeinrichtung und der zweiten Anzeigeeinrichtung und/ oder als eine Verbindung zwischen der ersten Anzeigeeinrichrung und der zweiten Anzeigeeinrichtung ausgebildet. In anderen Worten kann die am Kopf eines Nutzers
anordenbare zweite Anzeigeeinrichtung direkt mit der ersten
Anzeigeeinrichtung, beispielsweise über WLAN, Bluetooth, Infrarot oder dergleichen, verbunden sein, oder sie kann mit der Serviceeinrichtung, beispielsweise unter Verwendung eines Mobilfunkübertragungsstandards, verbunden sein.
Die direkte Verbindung zwischen der ersten Anzeigeeinrichtung und der zweiten Anzeigeeinrichtung hat zum Vorteil, dass nur einmal eine
Verbindung zu der Serviceeinrichtung hergestellt werden muss und die erste Anzeigeeinrichtung das zweite Teügeheirnnis an die zweite
Anzeigeeinrichtung überträgt. Die Verbindung zwischen der zweiten EP2014/002537
Anzeigeeinrichtung und der Serviceeinrichtung hat zum Vorteil, dass die jeweilige Anzeigeeinrichtung nur in Kenntnis des von ihr darzustellenden Teügeheirnnisses ist. Informationen über das jeweils andere Teügeheirnnis liegen den Anzeigeeinrichtungen nicht vor. Folglich wird die Sicherheit weiter erhöht
Die Flexibilität beim Einsatz des Verfahrens wird dadurch erhöht, dass der Nutzer auswählen kann, wann die Darstellung der beiden Teügeheimnisse auf den beiden Anzeigeeinrichtungen stattfindet. Hierbei kann der Nutzer wählen, ob die Darstellung unmittelbar nach der Übertragung oder zu einem von ihm frei wählbaren späteren Zeitpunkt erfolgt.
Gemäß der Erfindung kann das Überlagern des ersten und des zweiten Teügeheirnnisses erfolgen, indem das auf der an dem Kopf des Nutzers angeordneten zweiten Anzeigeeinrichtung dargestellte zweite Teügeheirnnis zur Deckung mit dem auf der ersten Anzeigeeinrichtung dargesteUten ersten Teügeheirnnis gebracht wird. Dazu bewegt der Nutzer seinen Kopf solange bis die zweite A_nzeigeeinrichtung bzw. das auf der zweiten
Anzeigeeinrichtung dargestellte zweite Teügeheirnnis mit dem ersten
Teügeheirnnis zur Deckung kommt. Dabei ist es besonders vorteühaft, wenn die zweite Anzeigeeinrichtung zumindest abschnittsweise transparent ausgeführt ist, wie bekannten, am Kopf eines Nutzers anordenbaren
Anzeigeeinrichtungen üblich.
Das Zur-Deckung-Bringen des ersten und zweiten Teügeheirnnisses wird wesentlich erleichtert, wenn im Bereich der zweiten Anzeigeeinrichtung eine Aufnahmeeinheit vorgesehen ist, die so ausgebüdet ist, dass sie im
Wesentlichen in Blickrichtung des die zweite Auinahmeeinheit tragenden Nutzers, aufnehmen kann. Mit dieser Aumahmeeinheit kann die relative Größe und/ oder die relative Lage des auf der ersten Anzeigeeinrichtung dargestellten ersten Teügeheixnnisses ermittelt werden. In Abhängigkeit von der ermittelten Lage und/ oder der ermittelten Größe kann dann eine Anpassung der Größe und/ oder Lage des auf der zweiten
Anzeigeeinrichtung dargestellten zweiten Teügeheimnisses vorgenommen werden, so dass das zweite TeÜgeheimnis auf das erste abgestimmt wird und die Information besonders gut zugänglich gemacht werden kann.
Alternativ kann ein Nutzer auch dazu aufgefordert werden, den relativen Abstand bzw. die relative Lage zwischen dem ersten und zweiten
TeÜgeheimnis zu verändern, indem er beispielsweise den Kopf und damit die zweite Anzeigeeinrichtung weiter von der ersten Anzeigeeinrichtung entfernt bzw. den Betrachtungswinkel, in welchem er das erste
TeÜgeheimnis betrachtet, geeignet anpasst. Auf diese Weise wird es dem Nutzer wesentlich erleichtert, die darzustellende bzw. zugänglich zu machende Information zu erkennen.
Die Anzeigeeinrichtungen können gemäß einer weiteren Ausführungsform in der Lage sein, die Auflösungen der dargestellten Teügeheimnisse aneinander anzupassen. In anderen Worten kann eine Anzeigeeinrichtung, die dazu ausgebüdet ist, um Anzeigeergebnisse mit einer höheren Auflösung darzustellen als die andere, ihre Auflösung bzw. die Auflösung des dargestellten TeÜgeheimnisses soweit anpassen, um der Auflösung der anderen An^eigeeinrichtung zu entsprechen. Auf diese Weise wird eine besonders gute Darstellung der überlagerten Teügeheimnisse sichergesteUt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann besonders vorteühaft eingesetzt werden, wenn eine an einem Kopf eines Nutzers anordenbare Anzeigevorrichtung zur Anzeige des zweiten TeÜgeheimnisses verwendet wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Nachfolgend wird die Erfindung anhand beispielhaft in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Anzeigeeinrichtung;
Fig. 2 eine am Kopf eines Nutzers anordenbare zweite
Anzeigeeinrichtung;
Fig. 3 ein zweites Teügehermnis;
Fig. 4 ein Beispiel eines überlagerten ersten und zweiten
TeÜgeheirnnisses;
Fig. 5 ein weiteres Beispiel einer Überlagerung eines ersten und eines zweiten TeÜgeheirnnisses; und
Fig. 6 den Ablauf eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 anhand beispielhafter Ausführungsformen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine erste Anzeigeeinrichtung 10, die in einen Tablet-PC 14 integriert ist. Anstatt in einen Tablet-PC integriert zu sein, könnte die erste Ajizeigeeinrichtung 10 auch in ein Mobilfunkgerät, einen Computer oder eine andere Rechnereinheit mit einer ArLzeigeeinrichtung (Display) integriert sein. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die erste Arizeigeeinrichtung 10 des Tablet-PCs als ein berührungsempfindlicher Büdschirm (Touchscreen) ausgeführt, auf dem ein Nutzer Eingaben tätigen kann, indem er diesen mit zumindest einem Finger berührt. Im normalen Betrieb des Tablet-PC 14 werden darzustellende Inhalte auf der ersten Aj zeigeeinrichtung 10 dargestellt.
Auf der ersten Anzeigeeinrichtung 10 wird ein erstes Teugeheimnis 12 dargestellt. Das in Fig. 1 dargestellte erste Teügeheimnis 12 zeigt ein
Rastermuster. Dieses Rastermuster entspricht dem eines Ziffernblocks, wie er für gewöhnlich zum Eingeben einer Geheimzahl/ PIN verwendet wird. Es werden jedoch keine Ziffern dargestellt.
Der mit dem ersten Teügeheimnis 12 dargestellte Bildinhalt ist somit für sich genommen noch nicht ausreichend, um die Information für den Nutzer zugänglich zu machen. Um eine Information zugänglich zu machen, muss gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren ein zweites Teügeheimnis 22 (siehe Fig. 3) auf einer zweiten Arizeigeeinrichtung 20 dargestellt werden. Die zweite Anzeigeeinrichtung 20 ist Teil einer am Kopf anordenbaren Einrichtung 26, wie beispielsweise einer Brille 26 bzw. von einem am Kopf anordenbaren Brillengestells. Das in Fig. 2 dargestellte Gestell 26 entspricht dem einer gewöhnlichen Brille zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. Alternativ ist es ausreichend lediglich die zweite ALnzeigeeinrichtung 20 vor dem Auge eines Nutzers anzuordnen. Die zweite Arizeigeeinrichtung 20 wird dazu von einem geeigneten Gestell (nicht gezeigt) abgestützt.
Die zweite Ajazeigeeinrichtung 20 ist so ausgebildet, dass sie zumindest teilweise transparent ist und dargestellte Inhalte so vor dem Auge eines Nutzers darstellt, dass dieser die dargestellten Inhalte gut erkennen kann. Auf der zweiten Anzeigeeinrichtung 20 wird, um die Information 40 zugänglich zu machen, das zweite Teügeheimnis 22 dargestellt.
Anschließend überlagert der Nutzer das zweite Teügeheimnis 22, das auf der zumindest teilweise transparenten zweiten Ajnzeigeeinrichtung 20 dargestellt wird, mit dem auf der ersten Anzeigeeinrichtung 10 dargestellten ersten Teügeheimnis 12. Das Überlagern erfogt, indem die Teügeheimnisse 12, 22 so zur Deckung gebracht werden, dass die darzustellende Information 40 sichtbar wird. Bei der Überlagerung wird der Effekt der visuellen
Kryptographie (siehe
http:/ /de.wikipedia.org/wiki/VisueUe_Kryptographie ) angewandt.
Für den Fall, dass der Nutzer mit der zweiten Anzeigeeinrichtung zu nahe oder zu weit entfernt von der ersten Anzeigeeinrichtung 10 ist oder die beiden
Figure imgf000011_0001
10, 20 im Vergleich zueinander unterschiedlich ausgerichtet sind, kann eine Aumahmeeinrichtung 24 der zweiten
Anzeigeeinrichtung 20 dazu verwendet werden, um die relative Lage bzw. Ausrichtung und/ oder die relative Größe der dargestellten Teügeheimnisse 12, 22 zu ermitteln und gegebenenfalls eine Anpassung an Ausrichtung und Größe des zweiten Teügeheirnnisses 22 vorzunehmen. Bei der Anpassung von Ausrichtung und Größe des zweiten Teügeheirnnisses 22 wird
beispielsweise das zweite Teügeheimnis 22 auf der zweiten
Ajizeigeeinrichtung 20 verzerrt und/ oder verkleinert dargesteüt, so dass das erste 12 und das zweite 22 Teügeheimnis genau überlagert werden können. Die Aumahmeeinrichtung 24 kann dazu mit geeigneten Mitteln, wie beispielsweise einem Abstandssensor oder dergleichen, versehen sein, um den Abstand zu erfassen. Alternativ kann der Abstand im Zusammenwirken mit einem Positionssensor (nicht gezeigt) und der Größenveränderung von mittels der Aufnahmeeinrichtung 24 aufgenommenen Objekten ermittelt werden.
Das erste Teilgeheixnnis 12 wird über eine erste Luitschnittstelle von einer Serviceeinrichtung an die erste Anzeigeeinrichtung 10 übertragen. Als Luftschnittstelle kann beispielsweise ein Mobilfunkstandard, WLAN, Bluetooth und/ oder Infrarot verwendet werden. Bei der Serviceeinrichtung kann es sich um einen Mobilfunknetzbetreiber und/ oder ein
Geldkartenunternehmen, das in der Lage ist, mit der ersten
Anzeigeeinrichtung 10 über die Luftschnittstelle zu kommunizieren, handeln.
Die zweite Anzeigeeinrichtung 20 kann wahlweise über eine zweite
Luftschnittstelle direkt in Verbindung mit der Serviceeinrichtung und/ oder mit der ersten Anzeigeeinrichtung 10 stehen. Über die zweite
Luftschnittstelle wird das zweite Teügeheixrinis 22 an die zweite
Anzeigeeinrichtung 20 übertragen. Steht die zweite Anzeigeeinrichtung 20 mit der Serviceeinrichtung in Verbindung, so ist die zweite
Anzeigeeinrichtung 20 beispielsweise mit einer Mobilfunk- und/ oder einer WLAN-Schnittstelle zu versehen. Steht die zweite Anzeigeeinrichtung mit der ersten Anzeigeeinrichtung 10 in Verbindung, so ist eine WLAN,- eine Bluetooth- und/ oder eine mfrarot-Schnittstelle der zweiten
Anzeigeeinrichtung 20 zuzuordnen.
Die Übertragung der Teügeheirnnisse 12, 22 an die Anzeigeeinrichtungen 10, 20 kann, um die Sicherheit der Übertragung zu erhöhen, über einen gesicherten Kanal erfolgen. Dazu geeignete symmetrische und
asymmetrische Verschlüsselungsverfahren sind aus dem Stand der Technik bekannt. Im Folgenden wird auf die in den Figuren 4 und 5 dargestellten Information 40 eingegangen. Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Information handelt es sich um Beispiele einer Information 40, die dem Nutzer zugänglich zu machen ist und die nur der Nutzer sehen kann. Es ist möglich andere Informationen mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zugänglich zu machen.
Fig. 4 zeigt einen Ziff emblock, bei dem die Ziffern vertauscht wurden.
Dieser Ziffernblock kann zum Authentisieren des Nutzers verwendet werden. Nur der Nutzer sieht den in Fig. 4 gezeigten Ziffernblock 40 (die Information) und gibt anschließend seine PIN auf der ersten
Anzeigeeinrichtung 10 ein. Ein Dritter, der diesen Vorgang beobachtet, kann keine Rückschlüsse auf die PIN ziehen, da er den lediglich vor dem Auge des Nutzers erscheinenden Ziffernblock nicht sieht. Alternativ kann der Nutzer auch nach den Ziffern in der Reihenfolge, die seine PIN wiedergibt, greifen. Das Greifen erfolgt, indem der Nutzer nach den vor seinem Auge dargestellten Ziffern greift. Die Aufnahmeeinrichtung 24 wertet die
Greifhandlungen des Nutzers aus, so dass eine Ermittlung erfolgen kann, ob die korrekte PIN bzw. Geheirnzahl eingegeben wurde.
Alternativ kann zur Autorisierung einer Transaktion dem Nutzer die in Fig. 5 gezeigte Information 40 dargestellt werden. Der Nutzer sieht für die Transaktion wichtige Daten, wie den Betrag, das Datum und den
Zahlungsempfänger sowie einen Gegenstand, den er, um die Transaktion zu autorisieren, beschreiben muss. In Fig. 5 handelt es sich bei dem gezeigten Gegenstand um eine„Ente". Der Nutzer führt, um die Transaktion zu autorisieren, beispielsweise entweder eine Eingabe an der ersten
Anzeigeeinrichtung 10 durch oder spricht den gezeigten Gegenstand 42 laut aus, so dass mittels geeigneter Einrichtungen an der ersten Anzeigeeinrichtung 10 oder der zweiten Anzeigeeinrichtung 20
(beispielsweise einem Mikrofon) ermittelt werden kann, ob der Nutzer den korrekten Gegenstand 42 identifiziert hat.
Bei dem erfindungsgemäJßen Verfahren wird also zunächst in einem ersten Schritt Sl ein erstes Teügeheimnis 12 von einer Serviceeinxichtung an eine erste Anzeigeeinrichtung 10 übertragen.
Anschließend wird ein zweites Teügeheimnis von der Serviceeinrichtung und/ oder der ersten Arizeigeeinrichtung 10 an eine am Kopf eines Nutzers anordenbare zweite Ajizeigeeinrichtung 20 übertragen (Schritt S2). Die Übertragung kann jeweils beispielsweise über die Luftschnittstelle erfolgen.
Sowie die beiden TeÜgeheimnisse übertragen wurden, können diese auf den beiden Anzeigeeinrichtungen 10, 20 dargestellt werden (Schritt S3).
Der Nutzer kann die darzustellende Information 40 durch Überlagern des ersten und zweiten Teügeheimnisses 12, 22 in einem darauffolgenden Schritt S4 zugänglich machen. Unbefugten Personen, welche in der Nähe des Nutzers stehen, ist es nicht möglich die Information 40 zu erkennen, da sie nicht in der Lage sind die beiden TeÜgeheimnisse 12, 22 zu überlagern bzw. zur Deckung zu bringen. Bezugszeic enliste
10 erste Anzeigeeinrichtung
12 erstes TeÜgeheirnnis 14 Tablet-PC
20 zweite Arizeigeeinrichtung
22 zweites Teügeheirrtnis
24 Aufhahmeeinheit
26 Gestell
40 Information
42 Gegenstand

Claims

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Verfahren zum Zugänglichmachen einer Information (40), aufweisend die folgenden Schritte:
- Übertragen eines ersten Teilgeheimnisses (12) über eine erste
Luftschnittstelle von einer Serviceeinrichtung an eine erste
Anzeigeeinrichtung (10);
- Übertragen eines zweiten Teilgeheimnisses (22) über eine zweite
Luftschnittstelle an eine am Kopf eines Nutzers anordenbare zweite
Anzeigeeinrichtung (20);
- Darstellen des ersten Teügeheirnnisses (12) auf der ersten
Figure imgf000016_0001
(10) und darstellen des zweiten Teügeheirnnisses (22) auf der zweiten Anzeigeeinrichtung (20); und
- Überlagern des ersten (12) und des zweiten (22) Teügeheirnnisses, um die Information (40) für einen Nutzer zugänglich zu machen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Information (40) eine Authentisierung des Nutzers ermöglicht oder dass die Information (40) eine Autorisierung einer Transaktion durch den Nutzer ermöglicht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung über die erste und/ oder die zweite LuftschnittsteUe über einen sicheren Kanal erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anzeigeeinrichtung (10) ein Teü eines
Computers, eines obütelefons und/ oder eines Tablet-PCs (14) ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Luftschnittstelle eine Verbindung zwischen Serviceeiririchtung und der zweiten Anzeigeeinrichtung (20) und/ oder eine Verbindung zwischen der ersten Anzeigeeinrichtung (10) und der zweiten Anzeigeeinrichtung (20) ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/ oder die zweite Luftschnittstelle W- LAN, Bluetooth, Infrarot und/ oder einen Mobilfunkstandard zur
Übertragung von Informationen nutzt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Darstellen des ersten (12) und des zweiten (22) Teügeheimnisses unmittelbar nach Abschluss der Übertragung der
Teügeheimnisse und/ oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlagern des ersten (12) und des zweiten (22) Teügeheimnisses erfolgt, indem das auf der an dem Kopf angeordneten zweiten Anzeigeeinrichtung (20) dargestellte zweite Teügeheimnis (22) zur Deckung mit dem auf der ersten Anzeigeeinrichtung (10) dargestellten ersten Teügeheimnis (12) gebracht wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anzeigeeinrichtung (20) zumindest teilweise transparent ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der zweiten Anzeigeeinrichtung (20) eine Aumahmeeinheit (24) vorgesehen ist, um die Größe und/ oder Lage des auf der ersten Anzeigeeinrichtung (10) dargestellten ersten Teügeheimnisses (12) zu ermitteln.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in
Abhängigkeit von der ermittelten Größe und/ oder Lage des ersten
Teügeheimnisses (12) eine Anpassung der Größe und/ oder Lage des auf der zweiten Anzeigeeinrichtung (20) dargestellten zweiten Teügeheimnisses (22) erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in
Abhängigkeit von der ermittelten Größe und/ oder Lage des ersten
Teügeheimnisses (12) der Nutzer aufgefordert wird den relativen Abstand und/ oder die Lage zwischen dem ersten (12) und dem zweiten (22)
Teügehermnis zu verändern.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (10) und die zweite Anzeigeeinrichtung (20) dazu ausgebüdet sind, ihre jeweüigen Auflösungen der dargesteüten
TeÜgeheimnisse aneinander anzupassen.
14. Verwendung einer an einem Kopf eines Nutzers anordenbaren
Arizeigeeinrichtung (20) in einem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
PCT/EP2014/002537 2013-09-24 2014-09-18 Verfahren zum zugänglichmachen einer information Ceased WO2015043732A1 (de)

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