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WO2013182457A1 - Larynxmaske mit einem supraglottischen tubus - Google Patents

Larynxmaske mit einem supraglottischen tubus

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WO2013182457A1
WO2013182457A1 PCT/EP2013/061017 EP2013061017W WO2013182457A1 WO 2013182457 A1 WO2013182457 A1 WO 2013182457A1 EP 2013061017 W EP2013061017 W EP 2013061017W WO 2013182457 A1 WO2013182457 A1 WO 2013182457A1
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WO
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laryngeal
mask
tube
lumen
supraglottic
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PCT/EP2013/061017
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Werner F. Dubach
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Abstract

Larynxmasken mit supraglottischem Tubus (2) liessen sich bisher nicht in einem Stück fertigen. Weist der supraglottische Tubus (2) drei Lumen (4,5,6) auf, von denen der mittlere (6) keinen Durchgang zum Respirationsraum (10) aufweist, so schafft die Erfindung eine Lösung. Hierbei soll der mittlere Führungslumen einen Längsschlitz (8) aufweisen der sich vom distalen Ende (9) zum Larynxmaskenkopf (3) hin erstreckt, so kann zwischen den zwei die Lumen bildenden Kerne oder Schieber ein Verbindungssteg angebracht werden, der die gewünschte Stabilität erzeugt, um den Pressdruck-Werkzeugstand ohne Verformung zu halten.

Description

Larynxmaske mit einem supraglottischen Tubus

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Larynxmaske mit einem supraglottischen Tubus zum Einführen eines Larynxmaskenkopfes über den Kehlkopf, wobei der supraglottische Tubus drei Lumen aufweist, nämlich einen Respirationslumen der der Beatmungsluftzufuhr und der Instrumentierung dient, einen oesophagealen Lumen, welcher dem oesophagealen Zugang dient und ein medial dazwischen verlaufender proximal geschlossener Führungslumen.

Larynxmaske bestehen aus Kunststoff und werden meist nur einmal gebraucht. Die Larynxmaske besteht üblicherweise aus einem supraglottischen Tubus und einem Larynxmaskenkopf. Diese beiden Teile werden getrennt gefertigt und danach schweisstechnisch oder durch Kleben miteinander verbunden. Ein typisches Beispiel einer solchen Larynxmaske zeigt die US 2003/037790. Hier weist der supraglottische Tubus zwei parallele Lumen auf, wobei das eine Lumen das Respirationslumen und das weite Lumen das Oesophageallumen ist. Dem gegenüber zeigt die US 2006/032505 einen supraglottischen Tubus auf, der durch drei nebeneinander verlaufenden Schläuche gebildet ist. Aus der US 2007/028923 ist eine Larynxmaske bekannt, deren supraglottischer Tubus einen zentralen Respirationslumen hat und in der Wandung einmal dorsal und einmal ventral je einen Tubus mit geringem Durchmesser gezeigt ist. Obwohl weder aus der Beschreibung noch aus den Zeichnungen hervorgeht, dass der Tubus und der Larynxmaskenkopf getrennt gefertigt worden sind, lässt allein die Konstruktion schon keinen anderen Schluss zu. Der gekrümmte Verlauf des Tubus verunmöglicht nämlich das Herausziehen eines die Lumen bildenden Kerns. Ebenso lässt der Tubus, der in der Wand eingebettete Lumen aufweist, sich nicht anders fertigen als durch Strangpressen oder Extrasion. Ein solcher dickwandiger Schlauch lässt sich später durch Wärmebehandlung nach Wunsch auch noch formen.

Die Erfindung geht von einer Larynxmaske gemäss der WO 2010/060227 aus. Diese Larynxmaske besitzt einen supraglottischen Tubus an dem der Larynxmaskenkopf befestigt ist. Der Larynxmaskenkopf hat entsprechend eine Aufnahmebuchse, in den der Tubus eingeschoben und mit dem Larynxmaskenkopf verschweiss- oder verklebbar ist. Eine solche Fertigung verlangt viel Handarbeit, ist entsprechend zeitaufwändig und kostenintensiv. Der hier zum Einsatz kommende supraglottische Tubus wird hier spritzgusstechnisch gefertigt. Ebenso wird der Larynxmaskenkopf mit einer zweiten Spritzgussform ebenso zweiteilig gefertigt. Die spritzgusstechnische Fertigung des supraglottischen Tubus, der üblicherweise eine Länge von ca. 20 cm aufweist, lässt sich spritzgusstechnisch deshalb herstellen, weil einerseits die Wandstärken keine relevanten Dickenunterschiede aufweisen und zum anderen weil die, die Lumen bildende Kerne als Züge oder Schieber in einem Teil des Werkzeuges beweglich gehalten sind, während im anderen Werkzeugteil die Enden der Kerne absolut kraft- und formschlüssig gehalten werden können und somit keine Verformung der Kerne auftreten kann. Es scheint daher naheliegend, um sowohl den supraglottischen Tubus als auch den Larynxmaskenkopf zusammen einstückig zu fertigen. Dies hat sich aber bisher als scheinbar nicht realisierbar gezeigt, da sowohl im supraglottischen Tubus als auch im Larynxmaskenkopf entsprechende bewegliche Kerne erforderlich sind und nun diese Kerne im Gegenwerkzeugteil nicht mehr form- und kraftschlüssig abgefangen werden können. Bei dem herrschenden Druck in solchen Kunststoffspritzgussformen lassen sich die Kerne nicht einfach flächig an ihren Enden aufeinanderdrücken . Würde man, bei einer solchen Konstruktion die Form mit Kunststoff füllen, würden bei den herrschenden beziehungsweise auftretenden Drücken sich die Kerne spätestens nach wenigen tausend Öffnungs- und Schliessvorgänge der Spritzgussform sich nicht mehr einwandfrei schliessen und an den Stossstellen der Kerne würden sich Filme oder wie dies in der Fachsprache heisst Schwimmhäuten bilden. Mit anderen Worten, man müsste die fertigen Larynxmasken prüfen, um festzustellen, dass sowohl das Respirationslumen als auch das Oesophageallumen einen ungehinderten Durchgang aufweist. Dies würde aber wiederum zusätzliche Arbeitgänge, zusätzliche PrüfVorrichtungen und somit vermehrte Kosten verursachen. Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Larynxmaske aus Kunststoff einstückig zu fertigen unter Meidung der beschriebenen Probleme .

Diese Aufgabe löst eine Larynxmaske der eingangs genannten Art, welche sich dadurch auszeichnet, dass der supraglottische Tubus und die Larynxmaske einstückig spritzgusstechnisch gefertigt sind, wobei zwischen einem lateralen Lumen und dem medialen Führungslumen eine über mindestens einen Teil der Länge dem supraglottischen Tubus vom proximalen Ende her ein die beiden Lumen verbindender Schlitz verläuft.

Dieser erwähnte erfindungsgemässe Schlitz lässt sich nur bilden wenn das Spritzgussformwerkzeug, welches hierzu erforderlich ist, einen Steg aufweist zwischen jenem Kern zur Bildung des Führungslumens und einer der benachbarten Kerne, wobei vom proximalen Ende an in distaler Richtung diese beiden Kerne über einen Stabilisierungssteg miteinander verbunden sind.

Dank dieser Lösung ist insbesondere der Kern zur Bildung des Führungslumens zusätzlich stabilisiert, was besonders wesentlich ist, da dieser Kern ein sogenannter fliegender Kern ist, der sich weder am gegenüberliegenden Werkzeugteil noch an einen Gegenkern abstützt. Nur so lässt sich der distal geschlossene Führungslumen bilden. Da die bisher bekannten Larynxmasken mit Ausnahme der Lösung gemäss der WO 2010/060227 keinen medialen Führungslumen aufweisen, lassen sich bei den sonst bekannten Larynxmasken eine solche Lösung nicht realisieren. Besteht beispielsweise der supraglottische Tubus lediglich aus einem Respirationslumen und einem parallel dazu verlaufenden oesophagealen Lumen, so darf zwischen diesen beiden Lumen keine Verbindung bestehen. Also insbesondere auch kein Schlitz, der diese beiden Lumen verbindet, vorhanden sein, damit über den Oesophageallumen abzusaugendes Material nicht in den Respirationslumen gelangen darf. Nur bei einer Larynxmaske mit einem supraglottischen Tubus wie eingangs beschreiben, lässt sich das erfindungsgemässe Problem lösen.

In der Zeichnung sind unterschiedliche Ausführungsformen dargestellt, wobei die Unterscheidung im Wesentlichen nur in der Ausgestaltung des Larynxmaskenkopfes besteht. Hierbei soll klar gemacht werden, dass die erfindungsgemässe Lösung für verschiedene Arten von Larynxmasken geeignet sind, solange diese einen supraglottischen Tubus der eingangs genannten Art aufweisen. In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt und anhand der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die Zeichnung erläutert. Es zeigt:

Figur 1 eine einteilige Larynxmaske mit Blick auf die ventrale Seite in Ansicht.

Figur 2 zeigt einen zentrischen Vertikalschnitt entlang der Line D-D in Figur 1 und

Figur 3 einen ebensolchen Schnitt entlang der Linie E-E mit Blick auf die Trennwand zwischen Oesophageallumen und Führungslumen, wobei es sich bei den Figuren 1 bis 3 um Darstellungen einer

Larynxmaske mit aufblasbaren Cuff handelt. In

Figur 4 ist eine Larynxmaske in einem horizontalen Schnitt gezeigt, wobei es sich hier um eine Larynxmaske handelt, deren Cuff hohlraumfrei also aus vollem

Material gefertigt ist.

Figur 5 zeigt dieselbe Larynxmaske nach Figur 4 in der

Aufsicht mit Blick von der dorsalen Seite auf die Larynxmaske . Figur 6 zeigt die Larynxmaske bei einem Schnitt entlang der Linie E-E in Figur 5, wobei der supraglottische Tubus senkrecht zu dessen Verlaufsrichtung geschnitten ist, während der Larynxmaskenkopf in Ansicht von dieser

Schnittfläche aus gesehen dargestellt ist.

Figur 7 zeigt den Larynxmaskenkopf in einem

Vertikalschnitt entlang der Linie D-D in der Figur 5.

Die Figuren 8 bis 10 zeigen eine Variante der Larynxmaske gemäss den Figuren 4 bis 7, wobei hier der Larynxmaskenkopf in medial-lateral Richtung federnd gestaltet ist.

Figur 8 zeigt diese Larynxmaske in einer dorsalen Ansicht und in einer lateralen Ansicht, während einen Vertikalschnitt durch den Larynxmaskenkopf entlang der Linie A-A in Figur 8 zeigt.

Die nachfolgend der Lagebestimmung dienenden Begriffe beziehen sich patientenbezogen auf die Lage der Larynxmaske im Patienten. Entsprechend bedeutet distal von der Körpermitte des Patienten weg gelegen, während proximal zur Körpermitte des Körpers hin gerichtet. Entsprechend bedeutend hier lateral von der Körpermitte abgewandt, während medial zur Körpermitte hin bedeutet .

In dieser Patentanmeldung wird der Begriff Larynxmaske für die Gesamtheit bestehend aus dem supraglottischen Tubus und dem damit verbundenen Larynxmaskenkopf verstanden. Die Larynxmaske, also die Gesamtheit besteht folglich aus dem supraglottischen Tubus 2 und den damit einstückig verbundenen Larynxmaskenkopf 3.

Der supraglottische Tubus ist folglich der Tubus, der über beziehungsweise oberhalb der Glottis hinwegführbar ist. Der supraglottische Tubus 2 besitzt mehrere Lumen. In der erfindungsgemässen Ausführung hat der supraglottische Tubus 2 drei Lumen. Hierzu wird auf die Figur 4 verwiesen. Das Lumen mit dem grössten Durchmesser beziehungsweise mit der grössten lichten Weite ist der lateral liegende Respirationslumen 4. Dieser grenzt an den medial verlaufenden Führungslumen 6. Wiederum lateral auf der anderen Seite des Führungslumens 6 verläuft das somit laterale Oesophageallumen 5. Der Querschnitt des supraglottischen Tubus 2 ist in der Figur 6 im Schnitt ersichtlich, wobei dieser Schnitt entlang der Linie E-E in der Figur 5 verläuft. Diese Figur 5 zeigt die Larynxmaske 1 mit Blick auf die ventrale Seite der Larynxmaske. Die Figur 4 ist nun ein Horizontalschnitt, der in der Mitte der Höhe des supraglott ischen Tubus 2 verläuft. Diese Schnittebene A-A ist in der Figur 6 dargestellt.

Der supraglott ische Tubus 2 geht trennstellenfrei in den Larynxmaskenkopf 3 über. Der Bereich in dem der supraglott ische Tubus 2 in den Larynxmaskenkopf 3 übergeht, wird als Übergangsbereich 18 bezeichnet. In diesem Übergangsbereich 18 ist die proximale Endwand 17 vorhanden, welche das Führungslumen 6 proximal abschliesst. Im gleichen Übergansbereich 18 geht das Oesophageallumen 5 im Bereiche des Larynxmaskenkopfes 3 in den Oesophagealdurchgang 11 über. Dieser Oesophagealdurchgang 11 verläuft oberhalb des Respirationsraumes 10, wie dies am deutlichsten in der Figur 7 ersichtlich ist, welche einen Schnitt durch den Larynxmaskenkopf 3 im Bereich der Schnittlinie D-D in Figur 5 zeigt. In dieser Figur ist der Oesophagealdurchgang 11 als zylindrische Bohrung erkennbar, der wie erwähnt oberhalb des Respirationsraumes 10 verläuft. Deutlich erkennbar ist in der Figur 4 auch, dass sich der Oesophagealdurchgang 11 absolut geradlinig durch den Larynxmaskenkopf 3 erstreckt und im erwähnten Übergangsbereich 18 dieser Oesophagealdurchgang 11 in das Oesophageallumen 5 endet. Im Übergangsbereich 18 ergibt sich hier eine Richtungsänderungsstelle 19. Aus dieser Darstellung ist auch klar ersichtlich, dass die Länge des Oesophagealdurchganges 11 rund ein Drittel oder mehr der Länge des supraglott ischen Tubuses 2 entspricht. Im selben Übergangsbereich 18 mündet auch das Respirationslumen 4 in den Respirationsraum 10, wie dies sowohl in der Figur 4 als auch in der Figur 7 ersichtlich ist. Bei dieser Ausführungsform gemäss den Figuren 4 bis 6 handelt es sich um eine Lösung bei der der Cuff 12 als hohlraumfreier Cuff 12' gestaltet ist. Ein hohlraumfreier Cuff 12' ergibt eine etwas erhöhte Festigkeit, was die Einführung der Larynxmaske in den Patienten erleichtert. Larynxmasken dieser Bauart sind insbesondere für die Verwendung im Notfallbereich sinnvoll.

In den Figuren 1 bis 3 ist eine Larynxmaske in einem aufblasbarem Cuff 12' dargestellt. Die hier gezeigte Lösung, die heute insbesondere im klinischen Bereich eingesetzt wird, ist wiederum einstückig gefertigt. Auch hier ist wiederum die Larynxmaske insgesamt mit 1 bezeichnet, während der supraglott ische Tubus mit 2 und der Larynxmaskenkopf mit 3 bezeichnet ist. Die Larynxmaske 1 ist hier im Zustand gezeigt, in der die Larynxmaske 1 aus der Spritzgussform kommt. Der Cuff 12 ist entsprechend noch offen und muss durch eine Schweissung oder Klebung geschlossen werden. Der Cuff 12 umgibt den Respirationsraum 10 und endet in einen nach innen gerichteten, das heisst zum Zentrum des Respirationsraumes 10 hin gerichteten Schweissrand 14. Der Respirationsraum 10 selbst, wird von einer umlaufenden Klebe- bzw. Schweisswand 13 begrenzt. Der bereits erwähnte, kragenartige Klebe- bzw. Schweissrand 14, ist im fertig montierten Zustand auf der Klebe- bzw. Schweisswand 13 dichtend aufgeklebt oder aufgeschweisst . Deutlicher als in den Versionen gemäss den Figuren 4 bis 7, ist hier insbesondere in der Figur 3 der erfindungsgemässe Schlitz 8 erkennbar. Dieser Schlitz 8 verläuft vom distalen Ende 9 des supraglott ischen Tubus 2 in proximaler Richtung zum Larynxmaskenkopf 3 hin. Die Länge dieses Schlitzes 8 beträgt mindestens 1/3 der gesamten Länge des supraglott ischen Tubus 2. Der Schlitz 8 kann in einem der beiden Trennwände 20, 21 entweder in der Trennwand 20, welche das Führungslumen 6 vom Oesophageallumen 5 trennt, oder in der Trennwand 21, welche das Führungslumen 6 vom Respirationslumen 4 trennt, angeordnet sein. Sowohl in der Ausführung gemäss den Figuren 1 bis 3 als auch in der Version gemäss den Figuren 4 bis 7 verläuft der Schlitz in der Trennwand 20, welche das Führungslumen 6 vom Oesophageallumen 5 trennt. Der Oesophageallumendurchgang mündet in beiden Versionen vor dem Cuff 12 am proximalen Ende der Larynxmaske und verläuft über den Cuff hinweg in einer offenen Rinne 22. Der Schlitz 8 wird von selbst gebildet, dadurch, dass zwischen ihrem Kern, der einer der beiden lateralen Lumen 4 oder 5 bildet und dem medialen Führungslumen 6 ein Verbindungssteg in der Spritzgusswerkzeugform vorhanden ist. Dank diesem Steg, sind die beiden im Durchmesser kleinsten Kerne gegeneinander abgestützt und entsprechend versteift. Da aber insbesondere der mediale Kern des

Spritzgussformwerkzeuges problematisch ist, da dieser nicht an einem Gegenkern sich abstützen kann, kann der Schlitz 8 auch in der Trennwand 21 zwischen dem Führungslumen 6 und dem Respirationslumen 4 verlaufen. Jener Kern des

Spritzgussformwekzeuges, mit dem die erfindungsgemässe Larynxmaske gefertigt wird, ist so gestaltet, dass ein weiterer Kern, mit dem der Oesophagealdurchgang 11 gebildet wird, mit jenem Kern, der das Oesophageallumen 5 bildet, im Stossbereich formschlüssig ineinander greifen können. Entsprechend wird der eine Kern an seinem Ende, welches auf den anderen Kern zuweist, eine Bohrung und der andere Kern einen darin formschlüssig passenden Zapfen aufweisen, sodass sich diese beiden Kerne versteifend gegenseitig fixieren.

In einer letzten Ausführungsform der Erfindung, wobei hier es sich auch hier um eine einstückig gefertigte Larynxmaske handelt, und bei dem der supraglottischen Tubus 2 genau gleich gestaltet ist wie bei den zuvor beschriebenen beiden Ausführungen, ist ein Larynxmaskenkopf 3 mit einer anders gestalteten Cuff 12'' dargestellt. Diese Lösung kombiniert die Vorteile der beiden zuvor beschriebenen Lösungen mit dem Cuff 12 bzw. mit der Lösung gemäss dem Cuff 12'. Hier handelt es sich nicht um einen aufblasbaren Cuff, sondern um im Prinzip um einen Cuff ohne Hohlraum, der aber trotzdem in Lateral- Medialrichtung federnd gestaltet ist. Auch hier sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen, wie bei der zuvor beschriebenen Variante. Der Cuff 12'' hat hier parallel zu seiner peripheren Umrisslinie im lateralen Bereich eine im Querschnitt U-förmige Federrinne 15. Diese Federrinne erlaubt die äussere laterale Wandbereiche von lateral zu medial zu federn. Dies erlaubt eine Breitenanpassung des Larynxmaskenkopfes , ohne dass dieser hierzu aufgeblasen werden muss. Die Federkraft der Anpassung in lateralmedialer Richtung lässt sich mit zusätzlichen Gestaltungsmitteln anpassen. Hierzu können in der im Querschnitt U-förmigen Federrinne 15 mehrere dünnwandige quer zur Verlaufsrichtung der Federrinne 15 verlaufende Federwände 23 eingeformt sein (siehe Figur 8) . Solche Federwände 23 können senkrecht zur Verlaufsrichtung der Federrinne 18 angeordnet sein, oder auch zu deren Längsrichtung schräg verlaufend, wie hier in der Zeichnung dargestellt, angeordnet sein. Ebenso brauchen solche Federwände nicht geradlinig sondern können gekrümmt, bogenförmig oder auch S-förmig verlaufend gestaltet sein. All diese Varianten ergeben Möglichkeiten die Federkraft passend zu gestalten.

Die verschiedenen Ausführungsformen sollen lediglich belegen, dass das Konzept der einstückigen Fertigung der Larynxmaske viele Varianten bezüglich der Ausgestaltung des Larynxmaskenkopfes zulässt. Wesensgrundlage jedoch um eine solche einstückige Fertigung überhaupt zu ermöglichen, beruht darauf, dass einer der beiden Trennwände zwischen einem der beiden lateralen Lumen, nämlich dem Respirationslumen 4 oder dem Oesophageallumen 5 und dem medialen Führungslumen 6 über einen Schlitz 8 miteinander verbunden sind. Bezugs zeichenliste :

1 Larynxmaske

2 Tubus

3 Larynxmaskenkopf

4 Respirat ionslumen

5 oesophagealer Lumen

6 Führungslumen

7 proximales Ende

8 Schlitz

9 distales Ende

10 Respirationsraum

11 Oesophagealdurchgang

12 Cuff

12 ' Cuff

12 ' ' Cuff

13 Schweisswand

14 Schweissrand

15 Federrinne

16 laterale Wand

17

18 Übergangsbe eich

19 Richtungsänderungsst

Claims

Patentansprüche
1. Larynxmaske (1) mit einem supraglottischen Tubus (2) zum Einführen eines Larynxmaskenkopfes (3) über den Kehlkopf, wobei der supraglottische Tubus drei Lumen aufweist, nämlich einen Respirationslumen (4) der der Beatmungsluftzufuhr und der Instrumentierung dient, einen oesophagealen Lumen (5), welcher dem oesophagealen Zugang dient und ein medial dazwischen verlaufender proximal geschlossener Führungslumen (6), dadurch gekennzeichnet, dass der supraglottische Tubus (2) und der Larynxmaskenkopf (3) einstückig spritzgusstechnisch gefertigt sind, wobei zwischen einem lateralen Lumen (4,5) und dem medialen Führungslumen (6) eine über mindestens einen Teil der Länge der supraglottischen Tubus (2) vom distalen Ende (9) her ein die beiden Lumen verbindender Schlitz (8) verläuft.
2. Larynxmaske (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verbindende Schlitz (8) das Respirationslumen
(4) mit dem Führungslumen (6) verbindet.
3. Larynxmaske (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verbindende Schlitz (8) das oesophageale Lumen
(5) mit dem Führungslumen (6) verbindet.
4. Larynxmaske (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Schlitzes (8) sich mindestens über ein Viertel, bevorzugterweise mindestens ein Drittel der gesamten Länge des Tubus (2) vom proximalen (7) zum distalen Ende (9) hin erstreckt.
5. Larynxmaske (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einteilige Larynxmaske (1) im Larynxmaskenkopf (3) einen zentralen Respirationsraum (10) aufweist, in den das Respirationslumen (4) des Tubus (2) mündet und oberhalb des Respirationsraumes (10) ein Oesophagealdurchgang (11) verläuft, in den der Oesophageallumen (5) mündet, und dass der Respirationsraum ( 10 ) von einem Cuff (12) umgeben ist.
6. Larynxmaske (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Cuff (12) ein aufblasbarer Cuff ist.
7. Larynxmaske (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Respirationsraum (10) von einer umlaufenden Klebe- bzw. Schweisswand (13) begrenzt ist, und dass der offen gespritzte Cuff (12) einen umlaufenden der Form und Grösse der Klebe- bzw. Schweisswand (13) angepassten, kragenartigen Klebe- bzw. Schweissrand (14) aufweist, der im fertig montierten Zustand mit der Klebe- bzw. Schweisswand (13) dichtend verbunden ist.
8. Larynxmaske (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Cuff (12') hohlraumfrei aus vollem Material besteht .
9. Larynxmaske (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Cuff (12'') an der dorsalen Seite mindestens entlang einer der lateralen Ränder des Cuffs mindestens eine in Längsrichtung verlaufende, eine die Komprimierbarkeit in medial-lateraler Richtung erhöhende Federrinne (15) eingeformt ist.
10. Larynxmaske (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass entlang beider lateralen Wände (16) des Cuffs (12'') und mindestens annähernd parallel zu denselben mindestens je eine Federrinne (15) eingeformt ist.
11. Larynxmaske (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungslumen (6) in einem Übergangsbereich (18) beim distalen Ende (9) des Tubus (2) zum Larynxmaskenkopf (3) geschlossen ist, während in denselben Bereich das Respirationslumen (4) in den Respirationsraum (10) übergeht, während in demselben Übergangsbereich (18) an Stelle an der das Oesophageallumen (5) in den Oesophagealdurchgang (11) übergeht hier eine Richtungsänderungsstelle (19) besteht. Spritzgussformwerkzeug zur Fertigung einer Larynxmaske (1) mit supraglottischem Tubus (2), gemäss mindestens einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Tubus (2) drei parallele Kerne vorhanden sind, wobei der Kern zur Bildung des Führungslumens (6) und einer der benachbarten Kerne vom proximalen Ende an in distaler Richtung über einen Stabilisierungssteg miteinander verbunden sind.
Spritzgussformwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei den Respirationsraum und den darüber verlaufenden Oesophagealdurchgang formende Kerne Teile einer ersten Spritzgusswerkzeughälfte und die drei die Lumen des Tubus bildende Kerne, Teil einer zweiten Spritzgusshälfte sind.
Spritzgussformwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der das Oesophageallumen bildende Kern und der den Oesophagealdurchgang bildende Kern im Schliessbereich der beiden Spritzgussformwerkzeughälften formschlüssig in Schliessbewegungsrichtung ineinandergreifen .
Spritzgussformwerkzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der den Respirationsraum bildende Kern und der das Respirationslumen bildende Kern im Schliessbereich der beiden Spritzgussformwerkzeughälften formschlüssig in Schliessbewegungsrichtung ineinandergreifen .
16. Spritzgussformwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die die Lumen bildenden Kerne als bewegliche Schieber oder Züge gebildet sind.
PCT/EP2013/061017 2012-06-04 2013-05-29 Larynxmaske mit einem supraglottischen tubus WO2013182457A1 (de)

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CN 201380029436 CN104379202B (zh) 2012-06-04 2013-05-29 具有声门上管的喉罩
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