WO2010075603A1 - Freitragendes schiebetor - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein freitragendes Schiebetor (1) mit einer ortsfesten Basis (2) und zumindest einer Laufschiene (3), auf welcher ein Torblatt (4) angeordnet ist, sowie einem Antriebssystem (5), wobei die Laufschiene (3) optional mittelbar auf der ortsfesten Basis (2) gelagert und durch das Antriebssystem (5) relativ zu dieser verschiebbar ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Antriebssystem (5) am und/oder im Torblatt (4) angeordnet ist und mit der Basis (2) in Verbindung steht.

Description


  Freitragendes Schiebetor 

  
Die Erfindung betrifft ein freitragendes Schiebetor mit einer ortsfesten Basis und zumindest einer Laufschiene, auf welcher ein Torblatt angeordnet ist, sowie einem Antriebssystem, wobei die Laufschiene optional mittelbar auf der ortsfesten Basis gelagert und durch das Antriebssystem relativ zu dieser verschiebbar ist. 

  
Freitragende Schiebetore dieser Art sind aus dem Stand der Technik bekannt. Bei herkömmlichen Bauformen solcher Schiebetore erfolgt eine Übertragung von Antriebsund/oder Bremskräften mit Elementen wie Zahnstangen, Riemen, Ketten und/oder Seilen, wobei diese Elemente mit Antriebsmotoren und/oder Bremssystemen in Wirkverbindung stehen. Die Antriebsmotoren und/oder Bremssysteme sind dabei ortsfest mit einem Boden bzw. Fundament verbunden und bewegen sich nicht mit dem Torblatt mit. 

  
Bei den bekannten freitragenden Schiebetoren ist nachteilig, dass bei diesen ein hoher Platzbedarf für Antriebssysteme gegeben ist. Des Weiteren ist nachteilig, dass ein Aufbau solcher Schiebetore vor Ort zeitaufwendig ist, was zu hohen Montagekosten führt. 

  
Aufgabe der Erfindung ist es, ein freitragendes Schiebetor der eingangs genannten Art anzugeben, bei welchem die erwähnten Nachteile beseitigt sind. 

  
Diese Aufgabe wird bei einem freitragenden Schiebetor der eingangs genannten Art gelöst, wenn das Antriebssystem am und/oder im Torblatt angeordnet ist und mit der Basis in Verbindung steht. 

  
Bei einem freitragenden Schiebetor gemäss, der Erfindung ist von Vorteil, dass ein Platzbedarf insgesamt verringert ist, da zumindest Teile des Antriebssystems am und/oder im Torblatt angeordnet sind. Darüber hinaus ist von Vorteil, dass ein zu montierendes Schiebetor mit einem hohen Vorfertigungsgrad erstellt werden kann. Das Schiebetor kann bereits bei der Fertigung mit dem Antriebssystem ausgestattet werden, sodass in der Folge bei Montage des Schiebetors an einem Montageort aufwendige Arbeiten in Bezug auf eine Kopplung des Schiebetors mit einem Antriebssystem oder zumindest Teilen davon entfallen können. Eine Verschiebbarkeit des Torblatts relativ zur Basis wird dadurch erreicht, dass das Antriebssystem mit der Basis in Verbindung steht.

   Dabei verfahren bei Bewegung des Schiebtors Teile des Antriebssystems gemeinsam mit dem Torblatt, wobei das Antriebssystem vorzugsweise vollständig im Schiebetor integriert ist. 

  
Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen eines erfindungsgemässen Schiebetors ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. In den Zeichnungen zeigen: 

  
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemässen Schiebetors; Fig. 2 eine Variante eine Schiebetors in einer ersten Position; Fig. 3 das Schiebetor gemäss Fig. 2 in einer zweiten Position. 

  
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemässes Schiebetor 1 in teilweise querschnittlicher Darstellung gezeigt. Das Schiebetor 1 ist als freitragendes Schiebetor 1 ausgebildet und weist daher bodenseitig lediglich eine Basis 2 auf, die auf einem Fundament 6 ortsfest befestigt ist. Die Basis 2 ist im Vergleich mit einer Gesamtlänge des Schiebetors 1 relativ kurz ausgebildet und weist häufig eine Länge von weniger als 100 cm auf. Auf der Basis 2 ist ein Torblatt 4, das auf einer Laufschiene 3 befestigt ist, verfahrbar. Das Torblatt 4 muss nicht zwingend mit Streben ausgebildet sein, sondern kann auch als vollflächiger Korpus vorliegen. Die Laufschiene 3 des Torblatts 4 ist mittelbar auf der Basis 2 gelagert. Hierfür ist eine weitere Laufschiene 7 vorgesehen, die auf drehbaren Rollen 18 der Basis 2 verschiebbar gelagert und wesentlich kürzer als die Laufschiene 3 ausgebildet ist.

   Die weitere Laufschiene 7 weist weitere drehbare Rollen 19 auf, auf welchen die längere Laufschiene 3 läuft. Wird das Schiebetor 1 ausoder eingefahren, so fährt die weitere Laufschiene 7 gekoppelt gemeinsam mit der Laufschiene 3 aus oder ein, sodass die Laufschiene 3 durch die weitere Laufschiene 7 stets unterstützt wird. Die weitere Laufschiene 7 trägt somit einen Teil der Last des Torblatts 4 bzw. überträgt diese Last in günstiger Weise auf die Basis 2. Um beim Einwie auch beim Ausfahren eine gewünschte Bewegung der weiteren Laufschiene 7 relativ zur Laufschiene 3 bzw. umgekehrt sicherzustellen, ist zumindest ein Mitnehmer 20 vorgesehen, der für eine Kopplung bzw. Entkopplung entsprechender Bewegungen sorgt. Anstelle der oder neben den Rollen 18, 19 können auch Gleitelemente beliebiger Art vorgesehen sein.

   Das Grundprinzip eines solchen Schiebetors 1 ist in der internationalen Anmeldung mit der Veröffentlichungsnummer WO 2008/006129 A1 beschrieben, deren Inhalt hiermit eingeschlossen wird. 

  
Die Laufschiene 3 ist in der Regel so gestaltet, dass diese die weitere Laufschiene 7 sowie zumindest Teile der Basis 2 umfasst bzw. abdeckt, damit ein ästhetisches Aussehen des Schiebetors 1 erreicht wird. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist ein Antriebssystem 5 am bzw. im Torblatt 4 angeordnet. Das Antriebssystem 5 umfasst einen Motor, insbesondere Elektromotor 9. Des Weiteren umfasst das Antriebssystem 5 ein Seil 8, welches in zwei Bereichen 11, 12 der Basis 2 befestigt ist und über Umlenkrollen 13, 14 im Bereich von Enden 15, 16 des Torblatts 4 von einem Bereich 11 zum anderen Bereich 12 der Basis 2 verläuft und mit einer Antriebsrolle 17 des Elektromotors 9 in Kontakt steht, sodass die Laufschiene 3 bei Betrieb des Elektromotors 9 relativ zur Basis 2 verschiebbar ist.

   Anstelle des Seils 8 kann auch eine Kette, ein Riemen oder ein anderes gleich wirkendes Element vorgesehen sein. Im Unterschied zum Stand der Technik ist der Elektromotor 9 nicht ortsfest angeordnet, sondern wird gemeinsam mit dem Torblatt 4 verfahren. Dies wird dadurch erreicht, dass das vorgesehene Seil 8 mit der Basis 2 in Verbindung steht bzw. an dieser befestigt ist. So ist es möglich, durch Betätigung der Antriebsrolle 17, die im Gegensatz zu den Umlenkrollen 13, 14 sowie gegebenenfalls weiteren vorgesehenen und dargestellten Umlenkrollen eine hohe Reibung für das Seil 8 aufweist, das Torblatt 4 zu verfahren. Das vorgesehene Antriebssystem 5 kann bereits bei einer Fertigung des Schiebetors 1 vollständig in dieses integriert werden und weist zudem einen geringen Platzbedarf auf.

   Ein weiterer Vorteil ist, dass das Seil 8 innerhalb der Laufschiene 3 bzw. der weiteren Laufschiene 7 geführt und daher nicht sichtbar und geschützt ist. Aufgrund der im Torblatt 4 bzw. allgemein Schiebetor 1 integrierten Bauweise des Antriebssystems 5 ist es auch möglich, den zumindest einen Mitnehmer 20, der üblicherweise als mechanisch betätigbares Element vorliegt, als elektrisch ansteuerbares Element am Torblatt 4 auszubilden. 

  
Am Torblatt 4 kann eine Einrichtung zum Umschalten von Betrieb mit dem Elektromotor 9 auf Handbetrieb vorgesehen sein, was sich besonders leicht realisieren lässt, da sich das gesamte Antriebssystem 5 am bzw. im Torblatt 4 befindet. Ein solches Umschalten bzw. Einund Auskoppeln des Elektromotors 9 kann händisch erfolgen und z. B. bei einer Störung zweckmässig sein. Am Torblatt 4 können ein oder mehrere Solarmodule 10 angeordnet sein. Das bzw. die Solarmodule 10 dienen zur Energiegewinnung bzw. Speisung des Elektromotors 9. Das Schiebetor 1 kann bei Ausstattung mit Solarmodulen 10 vollständig vorgefertigt werden. Insbesondere ist bei einer Montage kein Arbeitsaufwand in Bezug auf einen Anschluss des Elektromotors 9 an eine externe Stromquelle gegeben.

   Das oder die Solarmodule 10 können auch mit zumindest einem Akkumulator in Verbindung stehen, damit auch beispielsweise in der Nacht ein energieautonomer Betrieb des Schiebetors 1 möglich ist. Möglich ist es auch, am Torblatt 4 weitere Elemente anzubringen, die mit der gewonnenen Energie betrieben werden, beispielsweise Warnlampen oder Blinklichter, welche in der Nacht und/oder bei Schlechtwetter eine Bewegung des Torblatts 4 sichtbar machen können. Statt des oder der Solarmodule 10 können auch andere Komponenten zur Gewinnung von Energie vorgesehen sein, z. B. Windräder. 

  
Wenngleich nicht dargestellt, so kann das Schiebetor 1 am und/oder im Torblatt 4 auch eine Bremseinrichtung und/oder eine Einrichtung zum Speichern potenzieller Energie aufweisen. Dies kann günstig sein, wenn das Schiebetor 1 nicht wie in Fig. 1 waagrecht, sondern beispielsweise abwärts geneigt positioniert ist. 

  
Das Antriebssystem 5 ist nicht auf die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsvariante beschränkt. Wenn z. B. im Torblatt 4 eine Einrichtung zum Speichern potenzieller Energie vorgesehen ist, die bei Verfahren des Torblatts 4 eines geneigten Schiebetors 1 in eine der zwei Bewegungsrichtungen Energie speichert, so kann dies ausreichend sein, um das Torblatt 4 teilweise in die andere Richtung zurückzuführen. Die zusätzlich erforderliche Energie zum vollständigen Zurückführen kann durch einen Motor bereitgestellt werden, der nicht nur am und/oder im Torblatt 4, sondern in herkömmlicher Weise auch ortsfest am Boden befestigt sein kann.

   Im Unterschied zum Stand der Technik kann der Motor im letzteren Fall wesentlich kleiner ausgebildet werden, weil ein Teil der erforderlichen Energie zur Bewegung des Torblatts 4 durch die Einrichtung zum Speichern potenzieller Energie geliefert wird, und hat daher nur einen geringen Platzbedarf. 

  
In Fig. 2 und 3 ist eine Variante eines zuvor angesprochenen freitragenden Schiebetors 1 mit einer Einrichtung 22 zum Speichern potenzieller Energie dargestellt, wobei das Schiebetor 1 geneigt verläuft. Das Antriebssystem 5 umfasst wiederum einen Motor, insbesondere Elektromotor 9, sodass das Torblatt 4 gegenüber der Basis 2, die in Fig. 2 und 3 aus zwei gesonderten Trägern besteht, verfahrbar ist. Im Torblatt 4 ist die Einrichtung 22 zum Speichern potenzieller Energie angeordnet. Diese Einrichtung 22 umfasst einen Federsatz, der mit dem Antriebssystem im Bereich 23 und mit dem Torblatt 4 im Bereich 24 in Verbindung steht. Zur Übertragung einer Kraft vom Antriebssystem 5 auf den Federsatz als Energiespeicher kann beispielsweise ein weiteres Seil 25 vorgesehen sein. Für den Federsatz können z. B. Gasdruckfedern eingesetzt werden.

   Möglich ist es aber auch, andere Elemente einzusetzen, z. B. Gewichte oder Torsionsfedern. Grundsätzlich eignen sich beliebige Mittel zum Speichern potenzieller Energie. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind Federn 26 in einer ersten Position gespannt, wohingegen die Federn 26 in einer zweiten Position entspannt sind. Durch diesen Mechanismus kann das geneigt angeordnete Schiebetor 1 bei Freigabe aus der ersten Position (Fig. 2) relativ einfach in die zweite Position (Fig. 3) gebracht werden, auch wenn das Schiebetor 1 mehrere hundert Kilo Masse hat. 

  
Das Schiebetor 1 gemäss Fig. 2 weist darüber hinaus einen Handschalter, insbesondere eine Handklinke 21, auf. Der Handschalter bzw. die Handklinke 21 steht mit dem Antriebssystem 5 in Wirkverbindung, sodass das Antriebssystem 5 durch Betätigung des Handschalters aktivierbar bzw. deaktivierbar ist. Hierfür ist ein zusätzliches Seil 27 vorgesehen, das die Handklinke mit dem Motor des Antriebssystems 5 verbindet. Dieser Mechanismus, der auch bei einem Schiebetor 1 gemäss Fig. 1 Anwendung finden kann, ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Handklinke 21 bei Niederdrücken bis zu einer ersten Stufe das Schiebetor 1 automatisch öffnet, in der Regel mit geringer Geschwindigkeit. Diesbezüglich kann auch ein Wahlschalter vorgesehen oder in einer Steuerung programmiert sein, dass ein Öffnen des Schiebetors 1 lediglich bis zu einer vorbestimmten Position möglich ist.

   Dies hat den Vorteil, dass das Schiebetor 1 auf einfache Weise geöffnet und von einer gegenüberliegenden Seite beispielsweise durch Hochziehen der Handklinke 21 oder allgemein Betätigung des Handschalters wieder geschlossen werden kann, wenn eine Person durchgehen will. Bislang waren hierfür gemäss dem Stand der Technik neben einem Schiebetor gesonderte Gehtüren vorzusehen. In einer zweiten Stufe kann durch den Handschalter bzw. die Handklinke 21 eine Auskopplung des Motors bzw. des Antriebssystems 5 aktiviert werden, beispielsweise im Störfall. Ein Vorteil von Schiebetoren 1 gemäss den Fig. 1 bis 3 ist unter anderem, dass das gesamte Antriebssystem 5 jeweils innerhalb des Schiebetors 1 angeordnet ist. Dies ergibt nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Bild der Schiebetore 1 , sondern führt auch zu einem Witterungsschutz für die Antriebssysteme 5.

   Dies ergibt auch neue Möglichkeiten in der Zuführung bzw. Leitung von Strom, insbesondere Netzstrom, sofern dieser benötigt wird. Beispielsweise kann über die Seile 8 Strom niederer Spannung auf die Umlenkrollen 13, 14 geleitet und dort abgegriffen werden. Die innenliegenden Teile des Antriebssystems 5 lassen sich aber alternativ auch für eine Signalübertragung nutzen, beispielsweise um ein Schiebetor 1 vom Haus aus zu öffnen.

Claims

Patentansprüche
1. Freitragendes Schiebetor (1) mit einer ortsfesten Basis (2) und zumindest einer Laufschiene (3), auf welcher ein Torblatt (4) angeordnet ist, sowie einem Antriebssystem (5), wobei die Laufschiene (3) optional mittelbar auf der ortsfesten Basis (2) gelagert und durch das Antriebssystem (5) relativ zu dieser verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebssystem (5) am und/oder im Torblatt (4) angeordnet ist und mit der Basis (2) in Verbindung steht.
2. Freitragendes Schiebetor (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebssystem (5) einen Elektromotor (9) umfasst.
3. Freitragendes Schiebetor (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Torblatt (4) zur Energiegewinnung zumindest ein Solarmodul (10) angeordnet ist, welches den Elektromotor (9) mit Strom speist.
4. Freitragendes Schiebetor (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Solarmodul (10) mit zumindest einem Akkumulator in Verbindung steht.
5. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Torblatt (4) eine Einrichtung vorgesehen ist, mit welcher der Elektromotor (9) vorzugsweise händisch ein- und auskoppelbar ist.
6. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am und/oder im Torblatt (4) eine Bremseinrichtung angeordnet ist.
7. Freitragendes Schiebetor (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebssystem (5) ein Seil (8) umfasst, welches in zwei Bereichen (11 , 12) der Basis (2) befestigt ist und über Umlenkrollen (13, 14) im Bereich von Enden (15, 16) des Torblatts (4) von einem Bereich (11) zum anderen Bereich (12) der Basis (2) verläuft und mit einer Antriebsrolle (17) des Elektromotors (9) in Kontakt steht, sodass die zumindest eine Laufschiene (3) bei Betrieb des Elektromotors (9) relativ zur Basis (2) verschiebbar ist.
8. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (2) mit Rollen (18) und/oder Gleitelementen ausgebildet ist und eine weitere Laufschiene (7) aufweist, welche kürzer als die zumindest eine Laufschiene (3) ist, wobei die weitere Laufschiene (7) auf den Rollen (18) und/oder Gleitelementen aufliegt und über diese verfahrbar ist und weitere Rollen (19) und/oder Gleitelemente aufweist, über welche die zumindest eine Laufschiene (3) verfahrbar ist.
9. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebssystem (5) im Torblatt (4) integriert ist, ohne außen sichtbar zu sein.
10. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Torblatt (4) eine Einrichtung (22) zum Speichern potenzieller Energie angeordnet ist.
11. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Torblatt (4) eine Einrichtung (22) zum Speichern potenzieller Energie angeordnet ist.
12. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Handschalter vorgesehen ist, insbesondere eine Handklinke (21), der bzw. die mit dem Antriebssystem (5) in Wirkverbindung steht, sodass das Antriebssystem (5) durch Betätigung des Handschalters aktivierbar und deaktivierbar ist.
13. Freitragendes Schiebetor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebssystem (5) teilweise mit dem Torblatt (4) verfährt.
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