WO2009021660A1 - Lighting system for a motor vehicle - Google Patents

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WO2009021660A1
WO2009021660A1 PCT/EP2008/006458 EP2008006458W WO2009021660A1 WO 2009021660 A1 WO2009021660 A1 WO 2009021660A1 EP 2008006458 W EP2008006458 W EP 2008006458W WO 2009021660 A1 WO2009021660 A1 WO 2009021660A1
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PCT/EP2008/006458
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Volker Oltmann
Bernd Woltermann
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Daimler Ag
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangements or adaptations of optical signalling or lighting devices
    • B60Q1/02Arrangements or adaptations of optical signalling or lighting devices the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangements or adaptations of optical signalling or lighting devices the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangements or adaptations of optical signalling or lighting devices the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1415Dimming circuits
    • B60Q1/1423Automatic dimming circuits, i.e. switching between high beam and low beam due to change of ambient light or light level in road traffic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q2300/00Indexing codes for automatically adjustable headlamps or automatically dimmable headlamps
    • B60Q2300/05Special features for controlling or switching of the light beam
    • B60Q2300/056Special anti-blinding beams, e.g. a standard beam is chopped or moved in order not to blind

Abstract

The invention relates to a lighting system for a motor vehicle having at least one headlight by means of which light can be emitted at least with the radiation characteristics “dipped headlight” and “full beam”, wherein full beam illumination (5) is limited by at least one vertical light/dark boundary (7) in a horizontal direction (y), wherein, in the case of the “full beam” radiation characteristic, both the full beam illumination (5) and dipped light illumination (1) are active, and wherein, when an object (8) is sensed and the object is identified as a vehicle, the emitted light can be adjusted by means of a beam width controller in such a way that the object (8) is outside the full beam illumination (5) and/or the dipped light illumination (1) and a region (9) which adjoins the vertical light/dark boundary (7) and which has the dipped light illumination (1) is illuminated to a maximum extent.

Description

       

  Beleuchtungssystem für ein Kraftfahrzeug 

  
Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem für ein Kraftfahrzeug und ein Verfahren zu dessen Betrieb. 

  
Bekannte Beleuchtungssysteme für Kraftfahrzeuge umfassen Scheinwerfer, die so gestaltet sind, dass wahlweise eine Abstrahlcharakteristik "Abblendlicht" oder eine Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" einstellbar ist. Bei "Abblendlicht" wird ein unmittelbar vor dem Fahrzeug in Fahrtrichtung gelegener Bereich unterhalb einer horizontalen Linie und oberhalb davon ein asymmetrischer keilförmiger Bereich am Fahrbahnrand auf einer Seite der Fahrbahn ausgeleuchtet, abhängig davon, ob das Fahrzeug für Rechtsverkehr oder Linksverkehr ausgelegt ist. Bei "Fernlicht" wird der vor dem Fahrzeug liegende Bereich auch in grösserer Entfernung ausgeleuchtet.

   Die Beleuchtungssysteme sind mit einer Leuchtweitenregulierung versehen, mittels derer die Scheinwerfer in vertikaler Richtung entweder manuell oder automatisch so geschwenkt werden können, dass der bei der jeweiligen Abstrahlcharakteristik ausgeleuchtete Bereich der Fahrbahn unabhängig von einer durch die Beladung des Fahrzeugs oder einer auf andere Weise verursachten Neigung um eine Querachse möglichst gleich bleibt, damit vorausfahrende oder entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. 

  
Aus der DE 197 16 784 A1 ist eine Scheinwerferanlage für Fahrzeuge mit wenigstens einer Scheinwerfereinheit bekannt, durch die Lichtbündel mit verschiedenen Charakteristiken aussendbar sind, mit einer Sensoreinrichtung, durch die die Verkehrssituation vor dem Fahrzeug erfasst und ausgewertet wird, und mit einer Umschalteinrichtung, durch die abhängig von der durch die Sensoreinrichtung erfassten Verkehrssituation die Charakteristik des durch die wenigstens eine Scheinwerfereinheit ausgesandten Lichtbündels verändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Sensoreinrichtung die Verkehrssituation auf vorausfahrende Fahrzeuge und deren Abstand zum Fahrzeug ausgewertet wird und dass bei mit geringem Abstand vorausfahrendem Fahrzeug die Charakteristik des durch die wenigstens eine Scheinwerfereinheit ausgesandten Lichtbündels derart verändert wird,

   dass durch dieses der Fernbereich vor dem Fahrzeug weniger stark beleuchtet wird als ohne vorausfahrendes Fahrzeug. 

  
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Beleuchtungssystem für ein Kraftfahrzeug und ein Verfahren zum Betrieb eines solchen Beleuchtungssystems anzugeben. 

  
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch ein Beleuchtungssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 7. 

  
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. 

  
Ein erfindungsgemässes Beleuchtungssystem für ein Kraftfahrzeug umfasst mindestens einen Scheinwerfer, durch den Licht zumindest mit den Abstrahlcharakteristiken "Abblendlicht" und "Fernlicht" emittierbar ist. 

  
Der Scheinwerfer ist mit einer manuell oder automatisch wirkenden Leuchtweitenregulierung versehen, mittels derer der Scheinwerfer zumindest in vertikaler Richtung schwenkbar ist und das emittierte Licht angehoben oder abgesenkt werden kann. 

  
Bei "Fernlicht" emittiertes Licht umfasst sowohl eine Femlichtausleuchtung als auch eine Abblendlichtausleuchtung. 

  
Bei "Abblendlicht" ist nur die Abblendlichtausleuchtung aktiv. Die Abblendlichtausleuchtung kann verschieden eingestellt sein, wie z.B. als Stadt-, Land-, Schlechtwetteroder Autobahnlicht. Die Abblendlichtausleuchtung zeichnet sich dadurch aus, dass diese ein entgegenkommendes und/oder ein vorausfahrendes Fahrzeug nicht blendet. 

  
Die Femlichtausleuchtung für einen Scheinwerfer ist durch mindestens eine vertikale HeII- /Dunkel-Grenze seitlich begrenzt. Diese Lichtcharakteristik wird, wegen der scharfen vertikalen Hell-/Dunkel-Grenze, aus als Teilfernlicht bezeichnet. Die Femlichtausleuchtung für einen Scheinwerfer grenzt insbesondere in vertikaler Richtung an die Abblendlichtausleuchtung an oder überlappt sich mit dieser. Die emittierte Gesamtlichtverteilung bei "Fernlicht" und "Abblendlicht" wird von zwei Scheinwerfern (linker und rechter Scheinwerfer) zum Beispiel symmetrisch aufgebaut. Der symmetrische Lichtaufbau kann an den Rändern an den jeweiligen Rechts-/LinksverkehrZulassungsnormen angepasst sein. 

  
Weiter ist eine Erfassungseinrichtung zur Erfassung von Objekten zumindest in einer Abstrahlrichtung des Scheinwerfers vorgesehen. Bei Erfassung eines Objekts und Identifizierung des Objekts als Fahrzeug, beispielsweise als entgegenkommendes oder vorausfahrendes Fahrzeug, ist das emittierte Licht mittels der Leuchtweitenregulierung so einstellbar, dass das Objekt ausserhalb eines von einer Symmetrieachse und der vertikalen Hell/Dunkel-Grenze begrenzten innenliegenden Bereichs liegt. Gleichzeitig wird das emittierte Licht bei der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" jedoch so eingestellt, dass der an die vertikale Hell/Dunkel-Grenze angrenzende Bereich mit der Abblendlichtausleuchtung bis zum Objekt hin ausgeleuchtet ist. 

  
Die maximale Ausleuchtung erfolgt dabei insbesondere so, dass bei Detektion eines Fahrzeugs im an die vertikale Hell-/Dunkel-Grenze angrenzenden Bereich das emittierte Licht so geschwenkt wird, dass die Abblendlichtausleuchtung knapp unterhalb des detektierten Fahrzeugs endet. Hierbei wird der Bereich bis zum Fahrzeug maximal ausgeleuchtet, ohne die Insassen des detektierten Fahrzeugs zu blenden. 

  
Die Wahl der maximal optimalen Ausleuchtung und damit der Anhebung der horizontalen Hell-/Dunkel-Grenze kann von den gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungsbestimmungen zusätzlich eingegrenzt werden. 

  
Für den Fall, dass die Abblendlichtausleuchtung und die Fernlichtausleuchtung gemeinsam geschwenkt werden, ergibt sich dabei keine erhöhte Blendung von Insassen des detektierten Fahrzeugs, da das identifizierte Fahrzeug sich jenseits der vertikalen Hell/Dunkel-Grenze des Fernlichts befindet. 

  
Mit einem so gestalteten Scheinwerfer kann in vielen Situationen mit Fernlicht gefahren werden, in denen bisher Abblendlicht erforderlich ist, ohne dass die Insassen des identifizierten Fahrzeugs geblendet werden. Da eine Leuchtweitenregulierung seit einigen Jahren an allen Fahrzeugen vorhanden ist, ist keine zusätzliche Umschalteinrichtung erforderlich. Die den Korridor begrenzende vertikale Hell-/Dunkel-Grenze des Fernlichts des rechten Scheinwerfers befindet sich bevorzugt an der linken Seite der Fernlichtausleuchtung. Für den linken Scheinwerfer entsprechend auf der rechten Seite, so dass sich ein zwischen den beiden Scheinwerfern innenliegender Korridor entsteht, welcher nur durch das Abblendlicht erreicht wird. 

  
Vorzugsweise umfasst die Leuchtweitenregulierung Mittel zum Schwenken des Scheinwerfers. Insbesondere wird der Scheinwerfer um eine quer zur Fahrtrichtung liegende Achse geschwenkt. 

  
Alternativ oder zusätzlich kann auch eine im Scheinwerfer angeordnete verstellbare Blende vorgesehen sein, beispielsweise in Form einer Schiebers oder Walze. 

  
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Scheinwerfer oder das emittierte Licht mittels der Leuchtweitenregulierung zusätzlich horizontal schwenkbar. Auf diese Weise kann die Fernsicht des Fahrers ohne Gefahr der Blendung entgegenkommender oder vorausfahrender Verkehrsteilnehmer verbessert werden. 

  
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind, insbesondere bei einem mehrspurigen Kraftfahrzeug, mindestens zwei Scheinwerfer vorgesehen, deren emittiertes Licht unabhängig voneinander schwenkbar ist. Wird ein Objekt beispielsweise nur von einem der Scheinwerfer beleuchtet, muss auch nur dessen Leuchtcharakteristik angepasst werden. 

  
Die Erfassungseinrichtung umfasst vorzugsweise mindestens eine Kamera und/oder mindestens ein Radarsystem und/oder mindestens ein Lidarsystem. Solche Systeme sind in einigen modernen Fahrzeugen bereits vorhanden, beispielsweise zur Realisierung von Assistenzsystemen zur Einhaltung eines Sicherheitsabstands, so dass hier ebenfalls kein zusätzlicher Aufwand entsteht. 

  
Die Leuchtweitenregulierung kann so verstellbar sein, dass das erfasste Objekt in der Abblendlichtausleuchtung aber ausserhalb der Fernlichtausleuchtung liegt. Sofern sich die beiden Ausleuchtungen überlappen, sollte das erfasste Objekt zumindest nicht in der Fernlichtausleuchtung ausserhalb der Überlappung liegen. Zusätzlich kann das emittierte Licht für die Fernlichtausleuchtung unabhängig vom emittierten Licht für die Abblendlichtausleuchtung schwenkbar sein, insbesondere dann, wenn die Leuchtweitenregulierung Blenden umfasst. 

  
Bevorzugt wird das emittierte Licht in Abhängigkeit von einer Entfernung zum Objekt geschwenkt, insbesondere so, dass das emittierte Licht dann maximal geschwenkt wird, wenn die Entfernung zum Objekt sehr gross ist. Das emittierte Licht wird nur wenig geschwenkt, wenn die Entfernung zum Objekt gering ist. Ebenso kann das emittierte Licht dann maximal geschwenkt werden, wenn kein Objekt identifiziert wurde. 

  
Typischerweise wird von der Abblendlichtausleuchtung in einer Grundstellung mit etwa 1 % Gefälle des emittierten Lichts ein Bereich bis etwa 70 m vor dem Kraftfahrzeug erfasst. Bei grösserer Entfernung zum Objekt kann das emittierte Licht beispielsweise so geschwenkt werden, dass die Abblendlichtausleuchtung bis etwa 300 m weit reicht. Hierzu genügt meist ein Schwenken in einem Bereich von -2 % bis +2 % bezogen auf einen 100 %-Schwenkwinkel von 90[deg.]. Die maximale Schwenkbewegung bei Objekten in grosser Entfernung oder ohne identifizierte Objekte kann beispielsweise +5 % betragen. 

  
Ein Schwenken des emittierten Lichts nach unten aus der Grundstellung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn das Kraftfahrzeug sich auf einem Anstieg befindet und das Objekt in einem Scheitelpunkt des Anstiegs identifiziert wurde, so dass bereits durch die Abblendlichtausleuchtung in Grundstellung eine Blendung wahrscheinlich ist. 

  
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Die Darstellungen beziehen sich auf Fahrzeuge im Rechtsverkehr. 

  
Dabei zeigen: 

  
Fig. 1 von einem rechten Scheinwerfer senkrecht auf eine Fläche projiziertes 

  
Licht mit einer Abstrahlcharakteristik "Abblendlicht", 

  
Fig. 2 vom rechten Scheinwerfer senkrecht auf die Fläche projiziertes Licht mit einer Abstrahlcharakteristik "Fernlicht", Fig. 3 das mit der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" projizierte Licht und ein Objekt in einem an eine vertikale Hell/Dunkel-Grenze angrenzenden Bereich, 

  
Fig. 4 das Objekt und das zur Erzielung einer optimalen Ausleuchtung des angrenzenden Bereichs geschwenkte Licht mit der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht", 

  
Fig. 5 vom rechten Scheinwerfer und einem linken Scheinwerfer projiziertes Licht mit der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" und das Objekt in symmetrischer Darstellung 

  
Fig. 6 vom rechten Scheinwerfer und einem linken Scheinwerfer projiziertes Licht mit der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" und das Objekt, wobei die Gesamtlichtverteilung den Zulassungsbestimmungen im Rechtsverkehr angepasst ist. 

  
In Figur 1 ist ein von einem rechten Scheinwerfer eines Beleuchtungssystems eines Kraftfahrzeugs (nicht gezeigt) senkrecht auf eine Fläche projiziertes Licht mit einer Abstrahlcharakteristik "Abblendlicht" gezeigt. Die Projektion auf eine Fläche dient der Veranschaulichung der Abstrahlcharakteristik und ist in der Praxis eher selten. Dabei ergibt sich eine Abblendlichtausleuchtung 1 unterhalb einer horizontalen Linie 2 und einer von der horizontalen Linie 2 zu einer Seite 3 der Fläche schräg nach oben hin ausgehenden geneigten Linie 4. 

  
Die schematisch dargestellte Abblendlichtausleuchtung beinhaltet AbblendlichtAusleuchtcharakteristiken wie Stadt-, Land-, Schlechtwetter-, Kurven-, Abbiege oder Autobahnlicht. 

  
In Figur 2 ist ein von dem rechten Scheinwerfer (nicht gezeigt) senkrecht auf die Fläche projiziertes Licht mit einer Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" gezeigt. Zusätzlich zur Abblendlichtausleuchtung 1 wie in Figur 1 , die bei "Fernlicht" ebenfalls aktiv ist, ergibt sich eine im Wesentlichen rechteckige Fernlichtausleuchtung 5. Der Femlichtausleuchtung 5 überlappt sich teilweise mit der Abblendlichtausleuchtung 1 und ist durch eine vertikale Hell/Dunkel-Grenze 7 in seitlicher Richtung y auf der der geneigten Linie 4 gegenüber lie-genden Seite begrenzt. 

  
In Figur 3 sind die Abblendlichtausleuchtung 1 und die Fernlichtausleuchtung 5 wie in Figur 2 gezeigt. Dabei ist ein Objekt 8 in einem von der vertikalen Hell/Dunkel-Grenze 7 und einer Symmetrieachse 10 begrenzten Bereich 9 aufgetaucht, das von einer Erfassungseinrichtung (nicht gezeigt), die beispielsweise eine Kamera oder ein Radarsystem oder ein Lidarsystem umfasst, als entgegenkommendes Fahrzeug identifiziert wird. 

  
Daraufhin wird eine Leuchtweitenregulierung (nicht gezeigt) aktiviert, die das emittierte Licht so schwenkt, dass die Abblendlichtausleuchtung bis knapp unterhalb des Objekts 8 reicht, so dass Insassen des als Fahrzeug identifizierten Objekts 8 nicht geblendet, aber der Bereich 9 optimal ausgeleuchtet wird, wie in Figur 4 gezeigt ist. 

  
Die Schwenkbewegung erfolgt dabei, wie bei Leuchtweitenregulierungen üblich, vertikal in einer Richtung z. Zusätzlich kann eine horizontale Schwenkbewegung in einer Richtung y vorgesehen sein. In gleicher weise kann als Objekt 8 auch ein vorausfahrendes Fahrzeug identifiziert und das emittierte Licht entsprechend geschwenkt werden. 

  
Die Schwenkung des emittierten Lichts erfolgt dabei so, dass eine Blendung eines Fahrers des entgegenkommenden oder vorausfahrenden Fahrzeugs vermieden wird und gleichzeitig der Bereich vor dem Kraftfahrzeug maximal ausgeleuchtet ist, ohne die Insassen im Fahrzeug 8 zu blenden. Im idealen Fall bedeutet dies, dass die Ausleuchtung bis zur Stossstange des Fahrzeugs 8 reicht. 

  
Diese maximal mögliche Ausleuchtung kann aber beispielsweise aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder aufgrund zu berücksichtigender zeitlicher Schwankungen auf einen Bereich vor dem Fahrzeug 8 (beispielsweise mehrere Meter) eingeschränkt werden, was bei der Anpassung entsprechend beachtet werden muss. 

  
Das Schwenken des emittierten Lichts kann durch Schwenken des Scheinwerfers selbst oder durch Bewegen einer im Scheinwerfer angeordneten Blende, beispielsweise in Form einer Walze oder Schiebers bewerkstelligt werden. 

  
Wenn das Beleuchtungssystem mehrere Scheinwerfer umfasst, kann deren emittiertes Licht unabhängig voneinander schwenkbar sein. Beim Schwenken des Scheinwerfers kann die Abblendlichtausleuchtung 1 mit der Fernlichtausleuchtung 5 gemeinsam geschwenkt werden. Alternativ kann das emittierte Licht für die Femlichtausleuchtung 5 ebenso unabhängig vom emittierten Licht für die Abblendlichtausleuchtung 1 schwenkbar sein. 

  
Figur 5 zeigt das vom rechten Scheinwerfer und einem linken Scheinwerfer projizierte Licht bei der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht". Das vom linken Scheinwerfer projizierte Licht ist dabei an der Symmetrieachse 10 zum Licht des rechten Scheinwerfers gespiegelt. Das Objekt 8 ist ein auf der eigenen Fahrspur vorausfahrendes Fahrzeug. Das Licht beider Scheinwerfer wird so geschwenkt, dass die horizontale Linie 2 der Abblendlichtausleuchtung 1 bis knapp unterhalb des Objekts 8 reicht (gestrichelte Darstellung). Die Abblendlichtausleuchtung 1 jedes der Scheinwerfer steigt zu einem jeweiligen Fahrbahnrand hin an. 

  
Die in den Figuren gezeigten Beleuchtungsprofile der Scheinwerfer können zusätzlich entsprechend den jeweiligen Vorschriften für Rechtsverkehr oder Linksverkehr angepasst werden wie dies beispielhaft in der Figur 6, für eine mögliche Gesamtlichtverteilung angepasst an Zulassungsbestimmungen im Rechtsverkehr, dargestellt ist. 

  
Bevorzugt wird das emittierte Licht in Abhängigkeit von einer Entfernung zum Objekt 8 geschwenkt, insbesondere so, dass das emittierte Licht dann maximal geschwenkt wird, wenn die Entfernung zum Objekt 8 sehr gross ist und dass das emittierte Licht nur wenig geschwenkt wird, wenn die Entfernung zum Objekt 8 gering ist. Ebenso kann das emittierte Licht dann maximal geschwenkt werden, wenn kein Objekt 8 identifiziert wurde. 

  
Typischerweise wird von der Abblendlichtausleuchtung in einer Grundstellung mit etwa 1 % Gefälle ein Bereich bis etwa 70 m vor dem Kraftfahrzeug erfasst. Bei geringer Entfernung zum Objekt kann das emittierte Licht beispielsweise so geschwenkt werden, dass die Abblendlichtausleuchtung 1 bis etwa 300 m weit reicht. Hierzu genügt meist ein Schwenken in einem Bereich von -2 % bis +2 % bezogen auf einen 100 %- Schwenkwinkel von 90[deg.]. Die maximale Schwenkbewegung bei Objekten 8 in grosser Entfernung oder ohne identifizierte Objekte 8 kann beispielsweise +5 % betragen.

   Ein Schwenken des emittierten Lichts nach unten aus der Grundstellung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn das Kraftfahrzeug sich auf einem Anstieg befindet und das Objekt 8 in einem Scheitelpunkt des Anstiegs identifiziert wurde, so dass bereits durch die Abblendlichtausleuchtung 1 in Grundstellung eine Blendung wahrscheinlich ist. 

  
Zusätzlich kann die Fernlichtfunktion um eine Kurvenlichtfunktion, das heisst Schwenken der Scheinwerfer in horizontaler Richtung, kombiniert werden.



  Lighting system for a motor vehicle

  
The invention relates to a lighting system for a motor vehicle and a method for its operation.

  
Known lighting systems for motor vehicles include headlights, which are designed so that either a radiation characteristic "low beam" or a radiation characteristic "high beam" is adjustable. In the case of "low beam", an area located directly in front of the vehicle in the direction of travel below a horizontal line and above it an asymmetrical wedge-shaped area on the roadside is illuminated on one side of the road, depending on whether the vehicle is designed for right-hand traffic or left-hand traffic. In the case of "high beam", the area in front of the vehicle is also illuminated at a greater distance.

   The lighting systems are provided with a headlamp leveling, by means of which the headlamps in the vertical direction, either manually or automatically can be pivoted so that the illuminated at the respective emission characteristic area of the road regardless of a caused by the loading of the vehicle or in any other way tilt a transverse axis remains as similar as possible so that driving ahead or oncoming traffic participants are not dazzled.

  
From DE 197 16 784 A1 discloses a headlamp system for vehicles with at least one headlamp unit is known, are emitted by the light beam with different characteristics, with a sensor device through which the traffic situation in front of the vehicle is detected and evaluated, and with a switching device through which Depending on the traffic situation detected by the sensor device, the characteristic of the light beam emitted by the at least one headlamp unit is changed, characterized in that the traffic situation on preceding vehicles and their distance from the vehicle is evaluated by the sensor device and that the characteristic is at a distance ahead of the vehicle of the light beam emitted by the at least one headlamp unit is changed in such a way that

   that is illuminated by the remote area in front of the vehicle less strong than without the vehicle ahead.

  
It is an object of the invention to provide an improved lighting system for a motor vehicle and a method for operating such a lighting system.

  
The object is achieved according to the invention by a lighting system having the features of claim 1 and a method having the features of claim 7.

  
Advantageous developments are the subject of the dependent claims.

  
An illumination system according to the invention for a motor vehicle comprises at least one headlight through which light can be emitted, at least with the emission characteristics "low beam" and "high beam".

  
The headlight is provided with a manually or automatically acting headlamp leveling, by means of which the headlamp is at least vertically pivotable and the emitted light can be raised or lowered.

  
In "high beam" emitted light includes both a Femlichtausleuchtung and a dipped beam illumination.

  
With "dipped beam" only the dipped beam illumination is active. The dipped-beam illumination may be set differently, e.g. as a city, country, bad weather or highway light. The dipped beam illumination is characterized in that it does not dazzle an oncoming and / or a preceding vehicle.

  
The headlight illumination for a headlamp is limited by at least one vertical HeII / Dunkel border. This light characteristic is referred to as Teilfernlicht because of the sharp vertical light / dark boundary. The Femlichtausleuchtung for a headlight abuts in particular in the vertical direction of the low beam illumination or overlaps with this. The total emitted light distribution in the case of "high beam" and "low beam" is set up symmetrically, for example, by two headlamps (left and right headlamps). The symmetrical light structure can be adapted at the edges to the respective right / left traffic admission standards.

  
Furthermore, a detection device for detecting objects is provided at least in one emission direction of the headlight. Upon detection of an object and identification of the object as a vehicle, for example as an oncoming or preceding vehicle, the emitted light is adjustable by means of headlamp leveling so that the object is outside of an inner axis bounded by an axis of symmetry and the vertical light / dark boundary inner region. At the same time, however, the emitted light in the "high-beam" emission characteristic is adjusted such that the area adjoining the vertical light / dark boundary is illuminated with the dipped-beam illumination up to the object.

  
In this case, the maximum illumination takes place in particular such that when a vehicle is detected in the region adjoining the vertical light / dark boundary, the emitted light is swiveled such that the dipped-beam illumination ends just below the detected vehicle. In this case, the area up to the vehicle is maximally illuminated without dazzling the occupants of the detected vehicle.

  
The choice of the maximum optimal illumination and thus the increase of the horizontal light / dark limit can be additionally limited by the legally prescribed approval regulations.

  
In the event that the dipped beam illumination and the high beam illumination are pivoted together, there is no increased glare of occupants of the detected vehicle, since the identified vehicle is beyond the vertical light / dark boundary of the high beam.

  
With such a designed headlight can be driven in many situations with high beam, where previously low beam is required without the occupants of the identified vehicle are dazzled. Since headlamp leveling has been available on all vehicles for several years, no additional switching device is required. The vertical light / dark boundary of the high beam of the right headlamp delimiting the corridor is preferably located on the left side of the high beam illumination. Corresponding to the left-hand headlight on the right-hand side, so that a corridor lying between the two headlights is created, which is only reached by the dipped-beam headlight.

  
Preferably, the headlamp leveling means comprises means for pivoting the headlamp. In particular, the headlight is pivoted about a transverse axis to the direction of travel.

  
Alternatively or additionally, an adjustable diaphragm arranged in the headlight can also be provided, for example in the form of a slide or roller.

  
In a preferred embodiment, the headlight or the emitted light is additionally horizontally pivotable by means of the headlight range adjustment. In this way, the far view of the driver can be improved without the risk of dazzling oncoming or leading road users.

  
In a particularly preferred embodiment, in particular in a multi-lane motor vehicle, at least two headlamps are provided whose emitted light can be pivoted independently of one another. If, for example, an object is illuminated only by one of the headlights, then only its luminous characteristic must be adjusted.

  
The detection device preferably comprises at least one camera and / or at least one radar system and / or at least one lidar system. Such systems are already present in some modern vehicles, for example, for the realization of assistance systems to maintain a safety distance, so that here also no additional effort.

  
The headlamp leveling can be adjusted so that the detected object is in the low beam illumination but outside the high beam illumination. If the two illuminations overlap, the detected object should at least not be in the high beam illumination outside the overlap. In addition, the emitted light for the high-beam illumination can be pivotable independently of the emitted light for the dipped-beam illumination, in particular if the headlight range control comprises diaphragms.

  
Preferably, the emitted light is pivoted in dependence on a distance to the object, in particular so that the emitted light is then pivoted maximum, when the distance to the object is very large. The emitted light is only slightly tilted when the distance to the object is low. Likewise, the emitted light can then be pivoted maximum, if no object has been identified.

  
Typically, the dipped-beam illumination in a basic position with about 1% gradient of the emitted light covers an area up to about 70 m in front of the motor vehicle. If the distance to the object is greater, the emitted light can, for example, be swiveled so that the dipped-beam illumination extends to approximately 300 m. For this purpose, it is usually sufficient to pivot in a range of -2% to +2% based on a 100% swivel angle of 90 °. For example, the maximum pan movement for objects at a great distance or without identified objects may be +5%.

  
A pivoting of the emitted light down from the home position is particularly considered when the motor vehicle is on an incline and the object has been identified at a vertex of the rise, so that glare is likely due to the low beam illumination in the home position.

  
In the following an embodiment of the invention will be explained in more detail with reference to drawings. The illustrations relate to vehicles in legal traffic.

  
Showing:

  
Fig. 1 of a right-hand headlamp projected perpendicular to a surface

  
Light with a radiation characteristic "dipped beam",

  
FIG. 2 shows the light projected perpendicular to the surface from the right-hand headlight with a "high-beam" emission characteristic, FIG. 3 shows the light projected with the "high-beam" emission characteristic and an object in an area adjoining a vertical light / dark boundary,

  
4 shows the object and the light, which has been swiveled in order to achieve optimum illumination of the adjacent area, with the "high-beam light" emission characteristic,

  
Fig. 5 projected by the right headlamp and a left headlamps light with the emission characteristic "high beam" and the object in a symmetrical representation

  
Fig. 6 of the right headlight and a left-hand headlight projected light with the emission characteristic "high beam" and the object, the total light distribution is adapted to the registration requirements in legal relations.

  
FIG. 1 shows a light projected perpendicular to a surface from a right-hand headlight of a lighting system of a motor vehicle (not shown) with a "low beam" emission characteristic. The projection on a surface serves to illustrate the radiation characteristics and is rather rare in practice. In this case, a dipped-beam illumination 1 results below a horizontal line 2 and an inclined line 4 extending obliquely upward from the horizontal line 2 to a side 3 of the surface.

  
The dipped beam illumination schematically illustrated includes dipped beam illumination characteristics such as city, country, bad weather, cornering, turning or highway light.

  
FIG. 2 shows a light projected perpendicular to the surface from the right-hand headlight (not shown) with a "high-beam" emission characteristic. In addition to the dipped-beam illumination 1 as in FIG. 1, which is likewise active in the case of "high beam", the result is a substantially rectangular high-beam illumination 5. The Femlichtausleuchtung 5 partially overlaps with the Abblendlichtausleuchtung 1 and is by a vertical light / dark boundary 7 in lateral Direction y on the inclined line 4 opposite side limited.

  
In FIG. 3, the dipped-beam illumination 1 and the high-beam illumination 5 are shown in FIG. In this case, an object 8 has emerged in an area 9 delimited by the vertical light / dark boundary 7 and an axis of symmetry 10 and identified as an oncoming vehicle by a detection device (not shown) comprising, for example, a camera or a radar system or a lidar system becomes.

  
Then, headlamp leveling (not shown) is activated, which pivots the emitted light so that the dipped-beam illumination reaches just below the object 8, so that occupants of the vehicle-identified object 8 are not dazzled, but the area 9 is optimally illuminated, as in FIG Figure 4 is shown.

  
The pivoting movement takes place, as usual in headlamp leveling, vertically in one direction z. In addition, a horizontal pivoting movement in a direction y may be provided. In the same way can be identified as object 8, a preceding vehicle and the emitted light to be pivoted accordingly.

  
The tilting of the emitted light takes place in such a way that dazzling of a driver of the oncoming or preceding vehicle is avoided and at the same time the area in front of the motor vehicle is maximally illuminated without dazzling the occupants in the vehicle 8. In the ideal case, this means that the illumination extends to the bumper of the vehicle 8.

  
However, this maximum possible illumination can be limited to an area in front of the vehicle 8 (for example, several meters), for example due to legal regulations or due to temporal variations, which must be taken into account in the adaptation accordingly.

  
The pivoting of the emitted light can be accomplished by pivoting the headlamp itself or by moving an aperture arranged in the headlamp, for example in the form of a roller or slide.

  
If the lighting system comprises a plurality of headlights, their emitted light can be independently pivotable. When swiveling the headlamp, the dipped-beam illumination 1 can be pivoted together with the high-beam illumination 5. Alternatively, the emitted light for the Femlichtausleuchtung 5 also be independent of the emitted light for the Abblendlichtausleuchtung 1 pivotally.

  
FIG. 5 shows the light projected by the right-hand headlight and a left-hand headlight in the case of the "high-beam" emission characteristic. The light projected by the left-hand headlight is mirrored on the symmetry axis 10 to the light of the right-hand headlight. The object 8 is a vehicle ahead in its own lane. The light of both headlights is pivoted so that the horizontal line 2 of the low beam illumination 1 to just below the object 8 extends (dashed line). The dipped-beam illumination 1 of each of the headlights rises toward a respective roadway edge.

  
The illumination profiles of the headlights shown in the figures can additionally be adapted in accordance with the respective regulations for right-hand traffic or left-hand traffic, as shown by way of example in FIG. 6, for a possible total light distribution adapted to licensing provisions in legal traffic.

  
Preferably, the emitted light is pivoted in dependence on a distance to the object 8, in particular so that the emitted light is then pivoted maximum, when the distance to the object 8 is very large and that the emitted light is only slightly pivoted when the distance to Object 8 is low. Likewise, the emitted light can then be pivoted maximum, if no object 8 has been identified.

  
Typically, the dipped-beam illumination in a basic position with approximately 1% gradient covers an area up to approximately 70 m ahead of the motor vehicle. At a short distance to the object, the emitted light can be, for example, pivoted so that the dipped beam illumination reaches 1 to about 300 m. For this purpose, it is usually sufficient to pivot in a range of -2% to +2% relative to a 100% swivel angle of 90 °. The maximum pivotal movement of objects 8 at a great distance or without identified objects 8 may be for example +5%.

   A pivoting of the emitted light down from the basic position is particularly considered when the motor vehicle is on an incline and the object 8 has been identified in a vertex of the rise, so that glare is likely already by the low beam illumination 1 in the home position.

  
In addition, the high-beam function can be combined with a cornering function, ie pivoting the headlights horizontally.


    

Claims

Patentansprüche claims
1. Beleuchtungssystem für ein Kraftfahrzeug mit mindestens einem Scheinwerfer, durch den Licht zumindest mit den Abstrahlcharakteristiken "Abblendlicht" und "Fernlicht" emittierbar ist, 1. Illumination system for a motor vehicle with at least one headlight through which light can be emitted, at least with the emission characteristics "low beam" and "high beam",
- bei der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" sowohl eine Fernlichtausleuchtung (5) als auch eine Abblendlichtausleuchtung (1) aktiv sind, in the "high beam" emission characteristic both a high beam illumination (5) and a low beam illumination (1) are active,
- wobei der Scheinwerfer mit einer Leuchtweitenregulierung versehen ist, mittels derer das emittierte Licht zumindest in vertikaler Richtung (z) schwenkbar ist, - The headlamp is provided with a headlamp leveling, by means of which the emitted light is at least in the vertical direction (z) is pivotable,
- wobei die Fernlichtausleuchtung (5) durch mindestens eine vertikale Hell/DunkelGrenze (7) in seitlicher Richtung (y) begrenzt ist, - Wherein the high beam illumination (5) by at least one vertical bright / dark boundary (7) in the lateral direction (y) is limited,
- wobei eine Erfassungseinrichtung zur Erfassung von Objekten (8) zumindest in einer Abstrahlrichtung (x) des Scheinwerfers vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erfassung eines Objekts (8) und Identifizierung als Fahrzeug das emittierte Licht mittels der Leuchtweitenregulierung so einstellbar ist, dass das Objekt (8) ausserhalb eines von einer Symmetrieachse (10) und der vertikalen Hell/DunkelGrenze (7) begrenzten innenliegenden Bereichs (9) liegt und dieser Bereich (9) bei der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" mit der Abblendlichtausleuchtung (1) bis zum Objekt (8) hin maximal ausgeleuchtet ist, ohne zu blenden. - wherein a detection device for detecting objects (8) is provided at least in one emission direction (x) of the headlamp, characterized in that upon detection of an object (8) and identification as a vehicle, the emitted light is adjustable by means of headlamp leveling that the Object (8) outside of an axis of symmetry (10) and the vertical bright / dark boundary (7) limited inner region (9) and this area (9) in the emission characteristic "high beam" with the low beam illumination (1) to the object ( 8) is illuminated to maximum without blinding.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtweitenregulierung Mittel zum Schwenken des Scheinwerfers umfasst. 3. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtweitenregulierung eine im Scheinwerfer angeordnete verstellbare Blende umfasst. 2. Lighting system according to claim 1, characterized in that the headlamp leveling means comprises means for pivoting the headlamp. 3. Lighting system according to one of claims 1 or 2, characterized in that the headlamp leveling comprises a headlamp arranged in the adjustable aperture.
4. Beleuchtungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheinwerfer oder das emittierte Licht mittels der Leuchtweitenregulierung zusätzlich in einer horizontalen Richtung (y) schwenkbar ist. 4. Lighting system according to one of the preceding claims, characterized in that the headlamp or the emitted light by means of the headlamp leveling additionally in a horizontal direction (y) is pivotable.
5. Beleuchtungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Scheinwerfer vorgesehen sind, deren emittiertes Licht unabhängig voneinander schwenkbar ist. 5. Lighting system according to one of the preceding claims, characterized in that at least two headlights are provided, the emitted light is independently pivotable.
6. Beleuchtungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinrichtung mindestens eine Kamera und/oder mindestens ein Radarsystem und/oder mindestens ein Lidarsystem umfasst. 6. Illumination system according to one of the preceding claims, characterized in that the detection device comprises at least one camera and / or at least one radar system and / or at least one lidar system.
7. Verfahren zum Betrieb eines Beleuchtungssystems für ein Kraftfahrzeug mit mindestens einem Scheinwerfer, durch den Licht zumindest mit den Abstrahlcharakteristiken "Abblendlicht" und "Fernlicht" emittierbar ist, 7. A method for operating a lighting system for a motor vehicle with at least one headlight, is emitted by the light at least with the emission characteristics "low beam" and "high beam",
- wobei bei der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" sowohl eine Fernlichtausleuchtung (5) als auch eine Abblendlichtausleuchtung (1) aktiviert werden, in which both a high-beam illumination (5) and a low-beam illumination (1) are activated in the "high-beam" emission characteristic,
- wobei der Scheinwerfer mit einer Leuchtweitenregulierung versehen ist, mittels derer das emittierte Licht zumindest in vertikaler Richtung (z) schwenkbar ist, - The headlamp is provided with a headlamp leveling, by means of which the emitted light is at least in the vertical direction (z) is pivotable,
- wobei die Fernlichtausleuchtung (5) durch mindestens eine vertikale Hell/DunkelGrenze (7) in einer horizontalen Richtung (y) begrenzt ist, - Wherein the high beam illumination (5) is bounded by at least one vertical bright / dark boundary (7) in a horizontal direction (y),
- wobei eine Erfassungseinrichtung vorgesehen ist, mittels derer Objekte (8) zumindest in einer Abstrahlrichtung (x) des Scheinwerfers erfasst werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erfassung eines Objekts (8) und Identifizierung als Fahrzeug das emittierte Licht mittels der Leuchtweitenregulierung so eingestellt wird, dass das Objekt (8) ausserhalb eines von einer Symmetrieachse (10) und der vertikalen Hell/Dunkel-Grenze (7) begrenzten innenliegenden Bereichs (9) liegt und dieser Bereich (9) bei der Abstrahlcharakteristik "Fernlicht" mit der Abblendlichtausleuchtung (1) bis zum Objekt hin maximal ausgeleuchtet wird, ohne zu blenden. - wherein a detection device is provided, by means of which objects (8) are detected at least in one emission direction (x) of the headlamp, characterized in that upon detection of an object (8) and identification as a vehicle, the emitted light is adjusted by means of headlamp leveling, the object (8) lies outside an inner area (9) delimited by an axis of symmetry (10) and the vertical light / dark boundary (7), and this area (9) in the "high-beam" emission characteristic with the low-beam illumination (1). is maximally illuminated to the object without blinding.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheinwerfer oder das emittierte Licht mittels der Leuchtweitenregulierung zusätzlich in horizontaler Richtung (y) geschwenkt wird. 8. The method according to claim 7, characterized in that the headlight or the emitted light by means of headlamp leveling additionally in the horizontal direction (y) is pivoted.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungssystem mindestens zwei Scheinwerfer umfasst, deren emittiertes Licht unabhängig voneinander geschwenkt wird. 9. The method according to any one of claims 7 or 8, characterized in that the illumination system comprises at least two headlights whose emitted light is pivoted independently of each other.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das emittierte Licht mittels der Leuchtweitenregulierung so eingestellt wird, dass das erfasste Objekt (8) in der Abblendlichtausleuchtung (1) aber ausserhalb der Fernlichtausleuchtung (5) liegt. 10. The method according to any one of claims 7 to 9, characterized in that the emitted light is adjusted by means of headlamp leveling so that the detected object (8) in the low beam illumination (1) but outside the high beam illumination (5).
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das emittierte Licht in Abhängigkeit von einer Entfernung zum Objekt (8) geschwenkt wird. 11. The method according to any one of claims 7 to 10, characterized in that the emitted light is pivoted in dependence on a distance to the object (8).
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das emittierte Licht dann maximal geschwenkt wird, wenn die Entfernung zum Objekt (8) sehr gross ist oder wenn kein Objekt (8) identifiziert wurde und dass das emittierte Licht nur wenig geschwenkt wird, wenn die Entfernung zum Objekt (8) gering ist. 12. The method according to any one of claims 7 to 11, characterized in that the emitted light is then pivoted maximum when the distance to the object (8) is very large or if no object (8) has been identified and that the emitted light only slightly is pivoted when the distance to the object (8) is low.
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