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Datenaufnahmevorrichtung

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WO2009006937A1
WO2009006937A1 PCT/EP2007/056963 EP2007056963W WO2009006937A1 WO 2009006937 A1 WO2009006937 A1 WO 2009006937A1 EP 2007056963 W EP2007056963 W EP 2007056963W WO 2009006937 A1 WO2009006937 A1 WO 2009006937A1
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Bernhard Deck
Lorenzo Gulli
Werner Vogt
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Abstract

Datenaufnahmevorrichtung und Verfahren zum Übertragen von Produktions- und Produktdaten einer elektronischen Einrichtung. Die Erfindung schafft eine Datenaufnahmevorrichtung (100) zur Aufnahme von aus mindestens einer elektronischen Einrichtung (101a-101n) ausgegebenen Produktions- und Produktdaten (501a-501n). Eine der elektronischen Einrichtung (101a-101n) zugeordnete Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) nimmt die Produktions- und Produktdaten (501a-501 n) auf und setzt diese in zu übertragende Übertragungsdaten (502a-502n) um, die anschließend in einer Speichereinrichtung (200) gespeichert werden. Eine zwischen die Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) und die Speichereinrichtung (200) geschaltete Konfigurationseinrichtung (300) steuert die Abspeicherung der Übertragungsdaten (502a-502n).

Description

Datenaufnahmevorrichtung

BESCHREIBUNG

Verfahren zum Übertragen von Produktions- und Produktdaten einer intelligenten elektronischen Einrichtung an eine entfernte Speichereinrichtung

TECHNISCHES GEBIET Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zum Übertragen von Produktions- und Produktdaten einer intelligenten elektronischen Einrichtung zu einer entfernten Speichereinrichtung bzw. einem entfernten Speichersystem gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1. Weiter betrifft die vorliegende Erfindung eine Datenaufnahmevorrichtung gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 17. STAND DER TECHNIK

Elektrische Einrichtungen - auch als primäre Einrichtungen bezeichnet - der Mittel- und Hochspannungstechnik wie beispielsweise Leistungstransformatoren, Umrichterstationen, Leitungseinrichtungen, Leistungsschalter, Trennungsschalter, Erdungsschalter, Sammelschienen, Motoren, Generatoren etc. sind üblicherweise nach Herstellung und Vertrieb an den Endnutzer an unterschiedlichen Orten vorhanden und müssen dort überwacht und durch Schutzeinrichtungen geschützt werden. Derartige Schutzeinrichtungen, die auch als sekundäre Einrichtungen oder intelligente elektronische Einrichtungen (IED, intelligent electronic device) bezeichnet werden, weisen zahlreiche elektronische Komponenten auf. Diese elektronischen Komponenten der intelligenten elektronischen Einrichtungen (IED) dienen dazu, spezielle Eigenschaften der elektrischen Einrichtung - der primären Einrichtung - zu überwachen und anzusteuern. Je nachdem was für eine primäre Einrichtung zu überwachen und/oder anzusteuern ist, wird die intelligente elektronische Einrichtung (IED) mit den dafür notwendigen elektronischen Komponenten beziehungsweise Elementen bestückt. Derartige Komponenten können beispielsweise analoge Eingabeeinheiten, Sensoreinheiten, I/O- Schnittstelleneinheiten, Energieversorgungseinheiten und Prozessoreinheiten sein.

Während der Lebensdauer (Betriebszeit) der intelligenten elektronischen Einrichtung werden oftmals Änderungen an den intelligenten elektronischen

Einrichtung beziehungsweise deren Komponenten vorgenommen, insbesondere werden Komponenten der intelligenten elektronischen Einrichtung durch neue oder andersartige Komponenten ausgetauscht und/oder die Software zur Steuerung der intelligenten elektronischen Einrichtung aktualisiert. Dies wird im Folgenden als eine Änderung der Konfiguration bezeichnet. Derartige Änderungen werden oftmals vom Endnutzer der intelligenten elektronischen Einrichtung oder einem von ihm Beauftragten durchgeführt. Dies hat zur Folge, dass eine aktuelle Konfiguration der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED), gekennzeichnet durch Produktions- und Produktdaten, nicht in allen Fällen demjenigen bekannt ist, der bei einem Fehler der intelligenten elektronischen Einrichtung um Hilfe gebeten wird, insbesondere nicht dem Hersteller der intelligenten elektronischen

Einrichtung. Produktions- und Produktdaten der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) sind insbesondere: Seriennummer, Herstellungsland, Hardware- Versionsnummer, Software- und/oder Firmware-Versionsnummer, verwendete Testdaten, Gesamtlaufzeit, Standort Prozessorseriennummer und/oder MAC- Adresse. Die MAC-Adresse (Media Access Control), welche auch als Hardware- Adresse bezeichnet wird, ermöglicht eine eindeutige Identifikation eines Netzwerkadapters in einem Netzwerk.

In unzweckmäßiger Weise ist es ferner möglich, dass die installierten intelligenten elektronischen Einrichtungen ihren Installationsort wechseln, derart, dass dem Hersteller ein Überblick über die Installationsorte und zugehörigen Konfigurationen der zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtungen nicht mehr möglich ist.

In vielen Fällen ist es daher wünschenswert, dass eine installierte intelligente elektronische Einrichtung hinsichtlich Aufstellungsort und Änderung von deren Konfiguration vom Hersteller nachverfolgt wird.

Bei einer Installation intelligenter elektronischer Einrichtungen in industriellen Umgebungen, insbesondere in Mittelspannungs-Schaltstationen und Hochspannungs-Schaltstationen, besteht das Problem, dass Änderungen in Anforderungen, angebrachten Teilen und Konfigurationen teilweise kontinuierlich erfolgen, so dass es sehr schwierig und fehleranfällig ist, derartige Änderungen über einen langen Zeitraum weiter zu verfolgen, insbesondere über die gesamte Lebensdauer. Weiter unterliegt eine Kommunikation innerhalb oder aus einer bestehenden Mittelspannungs-Schaltanlage oder Hochspannungs-Schaltanlage heraus strengen Sicherheitsvorschriften, da die Betriebssicherheit der Schaltanlage nicht gefährdet werden darf. DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Eine exakte Kenntnis des gegenwärtigen Status bzw. der gegenwärtigen Konfiguration in Bezug auf Produktions- und Produktdaten einer bestimmten Installation einer intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) zur Überwachung und/oder Ansteuerung einer primären Einrichtung der Mittel- und Hochspannungstechnik ist daher wesentlich für die Überwachung und/oder die Wartung der intelligenten elektronischen Einrichtung, nachdem sie hergestellt und vertrieben worden ist. Insbesondere für den Hersteller der intelligenten elektronischen Einrichtung, der bei einer Störung beziehungsweise bei einem Fehler der intelligenten elektronischen Einrichtung um Hilfe angefragt wird, ist es wichtig zu wissen, wo der Standort einer entsprechenden intelligenten elektronischen Einrichtung ist und wie diese intelligente elektronische Einrichtung konfiguriert ist, damit er die notwendigen Handlungen zur Behebung der Störung beziehungsweise des Fehlers unmittelbar einleiten kann ohne die intelligente elektronische Einrichtung zuvor zu inspizieren. Intelligente elektronische Einrichtungen (IED) werden insbesondere in Mittelspannungs-Schaltanlagen und Hochspannungs-Schaltanlagen zur Ansteuerung und/oder Überwachen primärer Einrichtungen dieser Schaltanlagen eingesetzt. Für die Energieversorgung ist es daher äusserst wichtig, dass sowohl die primären Einrichtungen wie Leistungstransformatoren, Umrichterstationen, Leistungseinrichtungen, Leistungsschalter, Trennschalter, Erdungsschalter,

Sammelschienen etc. als auch die diese primären Einrichtungen überwachenden und / oder ansteuernden intelligenten elektronischen Einrichtungen (sekundäre Einrichtungen) äussert zuverlässig arbeiten. Bei einer Störung und / oder Fehler der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) ist eine sofortige Behebung dieser Störung beziehungsweise des Fehlers erforderlich, da ansonsten die Energievorsorgung zusammenbrechen könnte. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren anzugeben, wie die Konfiguration beziehungsweise die Produktions- und Produktdaten einer installierten intelligenten elektrischen Einrichtung insbesondere von derem Hersteller nachverfolgt werden kann. Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemässe Datenaufnahmeverfahren gemäss Anspruch 1 gelöst.

Es ist ferner eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Datenaufnahmevorrichtung zur Aufnahme von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Produktions- und Produktdaten bereitzustellen, mit welcher eine kontinuierliche Nachverfolgung einer Konfiguration und eine Erfassung von installierten Komponenten der intelligenten elektronischen Einrichtung ermöglicht wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Datenaufnahmevorrichtung gemäss Anspruch 17 gelöst.

Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, mittels einer zwischen eine Datenkollektoreinrichtung, die der mindestens einen zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtung zugeordnet ist, und die

Speichereinrichtung geschalteten Konfigurationseinrichtung eine effiziente Steuerung der Speicherung der von der Kollektoreinrichtung bereitgestellten Produktions- und Produktdaten, die als Übertragungsdaten von der zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtung zu der Speichereinrichtung übertragen werden, bereitzustellen. Die Übertragungsdaten beinhalten insbesondere die Produktions- und Produktdaten der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED).

Die Übertragungsdaten werden dabei zunächst von der Kollektoreinrichtung über einen ersten Datenübertragungspfad zur Konfigurationseinrichtung übertragen. Danach werden diese an die Konfigurationseinrichtung übertragenen

Übertragungsdaten von der Konfigurationseinrichtung zur Seichereinrichtung über einen zweiten Datenübertragungspfad übertragen. Dies ermöglicht zum einen, dass nicht gleichzeitig der erster Datenübertragungspfad und der zweite Datenübertragungspfad hergestellt sein muss. Zum anderen wird dadurch ermöglicht, dass zwischen der intelligenten elektronischen Einrichtung und der Speichereinrichtung kein direkter Datenübertragungspfad bestehen muss. Durch eine derartige Nachverfolgungsmöglichkeit von Änderungen der Konfiguration und Änderungen installierter Komponenten der intelligenten elektronischen Einrichtung ist es möglich, für den Hersteller wichtige Daten, d.h. Produktions- und Produktdaten der installierten elektronischen Einrichtung bzw. mehrerer installierter intelligenter elektronischer Einrichtungen in einer zentralen Datenbank zu sammeln, um bei einem Stör- bzw. Fehlerfall der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) schnell reagieren zu können. Insbesondere ist es vorteilhaft, dass ein Wartungsbetrieb einer installierten intelligenten elektronischen Einrichtung durch eine genaue Kenntnis von deren Konfiguration und Aufbau erleichtert wird.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass in einer einzigen Speichervorrichtung, die als ein Serversystem ausgelegt sein kann, sämtliche Daten einheitlich passwortgestützt von einer großen Anzahl intelligenter elektronischer Einrichtungen gespeichert werden können. Überdies ist es zweckmäßig, dass zur Datenspeicherung von Produktions- und Produktdaten der intelligenten elektronischen Einrichtungen keine Interaktion mit dem Benutzer der entsprechenden intelligenten elektronischen Einrichtung erforderlich ist.

Durch das erfindungsgemäße Datenaufnahmeverfahren ist es somit in vorteilhafter Weise möglich, sowohl festzustellen, an welchem Ort sich eine zu überwachende intelligente elektronische Einrichtung befindet, als auch Kunden- und Parameterdaten der intelligenten elektronischen Einrichtung abzufragen.

In zweckmäßiger Weise umfassen die Produktions- und Produktdaten beispielsweise Seriennummern, das Herstellungsland, Hardware- Versionsnummern, Software/Firmware-Versionsnummern, verwendete Testdaten, Gesamtlaufzeit und den Standort der intelligenten elektronischen Einrichtung.

Somit ist es ein Hauptvorteil der vorliegenden Erfindung, dass die Qualität verfügbarer Daten über installierte intelligente elektronische Einrichtungen in einer zentralen Datenbank bzw. einer zentralen Speichereinrichtung verbessert wird. Weiterhin ist es bei dem erfindungsgemäßen Datenaufnahmeverfahren zum Aufnehmen von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Produktions- und Produktdaten zweckmäßig, dass die Konfigurationseinrichtung nur im Bedarfsfall an die Datenübertragungseinrichtung angeschlossen werden muss.

Die erfindungsgemäße Datenaufnahmevorrichtung zur Aufnahme von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Daten weist im Wesentlichen auf: a) mindestens eine der intelligenten elektronischen Einrichtung zugeordnete Datenkollektoreinrichtung, die die aus der intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Produktions- und Produktdaten aufnimmt und die diese in zu übertragende Übertragungsdaten umsetzt; b) eine Speichereinrichtung zur Speicherung der mittels der mindestens einen Datenkollektoreinrichtung bereitgestellten Übertragungsdaten; und c) eine Datenübertragungseinrichtung zur Übertragung der Übertragungsdaten von der Datenkollektoreinrichtung zu der Speichereinrichtung.

Hierbei weist die Datenaufnahmevorrichtung ferner eine zwischen die Datenkollektoreinrichtung und die Datenspeichereinrichtung geschaltete Konfigurationseinrichtung zur Steuerung der Speicherung der von der Datenkollektoreinrichtung bereitgestellten Übertragungsdaten auf, wobei die Konfigurationseinrichtung durch eine portable Rechnereinrichtung ausgebildet ist, insbesondere durch ein Notebook oder ein Laptop. Weiterhin umfasst das erfindungsgemäße Verfahren zum Aufnehmen von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Produktions- und Produktdaten im Wesentlichen die folgenden Schritte: a) Empfangen von aus der intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Produktions- und Produktdaten mittels mindestens einer der intelligenten elektronischen Einrichtung zugeordneten Datenkollektoreinrichtung; b) Verarbeiten der empfangenen Produktions- und Produktdaten in zu übertragende Übertragungsdaten mittels der Datenkollektoreinrichtung; c) Ausgeben der Übertragungsdaten aus der Datenkollektoreinrichtung; d) Übertragen der von der Datenkollektoreinrichtung ausgegebenen Übertragungsdaten zu einer Speichereinrichtung mittels mindestens einer Datenübertragungseinrichtung; und e) Speichern der zu der Speichereinrichtung übertragenen Übertragungsdaten in der Speichereinrichtung, wobei eine Speicherung der mittels der

Übertragungseinrichtung übertragenen Übertragungsdaten mittels einer zwischen die Datenkollektoreinrichtung und die Speichereinrichtung geschalteten Konfigurationseinrichtung gesteuert wird und wobei, bevor die Konfigurationseinrichtung die Übertragungsdaten empfängt, ein erster Datenübertragungspfad der Datenübertragungseinrichtung zwischen der

Datenkollektoreinrichtung und der Konfigurationseinrichtung (300) hergestellt wird und nach dem Übertragen der Übertragungsdaten an die Konfigurationseinrichtung der erste Datenübertragungspfad getrennt wird, und, bevor die Übertragungsdaten an die Speichereinrichtung übermittelt werden, ein zweiter Datenübertragungspfad der Datenübertragungseinrichtung zwischen der Konfigurationseinrichtung und der Speichereinrichtung hergestellt wird.

In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildung und Verbesserungen des jeweiligen Gegenstandes der Erfindung.

Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung besteht der erste Datenübertragungspfad und / oder der zweite Datenübertragungspfad lediglich temporär. Dies ermöglicht, dass keine Aufwendig zu installierende und teure dauerhafte Datenübertragungspfade installiert werden müssen.

Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird der erste Datenübertragungspfad getrennt, bevor der zweite Datenübertragungspfad aufgebaut wird. Dies ermöglicht, dass die Übertragungsdaten (beinhaltend die Produktions- und Produktdaten) in unmittelbarer Nähe zur intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) von der an die intelligente Elektronische Einrichtung angeschlossenen Datenkollektoreinrichtung zur Konfigurationseinrichtung übertragen werden. Die Übertragung der Produktion- und Produktdaten von der Konfigurationseinrichtung zur Speichereinrichtung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt von einem anderen Ort aus. Gemäss einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist der erste Datenübertragungspfad durch ein Datenübertragungskabel ausgebildet. Dies ermöglicht eine äussert einfache und zuverlässige Datenübertragung. Vorzugsweise wird als Datenübertragungskabel ein kurzes Datenübertragungskabel verwenden von beispielsweise einigen Metern Länge.

Gemäss einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist der erste Datenübertragungspfad durch eine drahtlose Datenübertragungsverbindung ausgebildet, wie beispielsweise eine Datenübertragungsverbindung über eine Funkverbindung oder eine optische Datenübertragungsverbindung. Eine Übertragungsreichweite dieser drahtlosen Datenübertragungsverbindung beträgt dabei bevorzugt eine kurze Reichweite von bis zu einigen Metern.

Gemäss einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist die Konfigurationseinrichtung durch eine portable Rechnereinrichtung ausgebildet, insbesondere durch ein Notebook oder ein Laptop. Dies ermöglicht zusammen mit den temporären Datenübertragungspfaden eine äussert einfache und kostengünstige Datenübertragung. Lediglich bei Bedarf wird der erste Datenübertragungspfad hergestellt, wodurch keine aufwendigen Installationen dieses Datenübertragungspfades verursacht werden. Insbesondere ist kein Unterhalt dieses Datenübertragungspfades notwendig. Ebenso wird der zweite Datenübertragungspfad nur bei Bedarf aufgebaut.

Gemäß einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist die Datenübertragungseinrichtung einen ungeschützten Datenübertragungspfad zwischen der Datenkollektoreinrichtung und der Konfigurationseinrichtung und einen geschützten Datenübertragungspfad zwischen der Konfigurationseinrichtung und der Speichereinrichtung auf.

In vorteilhafter weise wird eine Verbindung zwischen der Datenkollektoreinrichtung und der Konfigurationseinrichtung in einer lokalen Umgebung ausgeführt, so dass hier ein ungeschützter Datenübertragungspfad bereitgestellt werden kann, d.h. über diesen Datenübertragungspfad übertragenen Daten müssen weder verschlüsselt noch geschützt werden. Andererseits ist die Verbindung zwischen der Konfigurationseinrichtung und der Speichereinrichtung durch beispielsweise eine ESF- und/oder einer GSM- und/oder einer GPRS- und/oder Internet- Verbindung bereitgestellt, derart, dass hier vorteilhaft ein geschützter Datenübertragungspfad eingerichtet wird. Ein Sichern von Daten umfasst vorzugsweise die Schritte einer Datenverschlüsselung und einer Datenauthentifizierung.

Gemäß einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist die Konfigurationseinrichtung zur Steuerung der Speicherung der von der Datenkollektoreinrichtung aufgenommenen Daten ein Datenkollektormodul auf. Vorzugsweise ist ein derartiges Datenkollektormodul derart ausgebildet, dass dieses Daten von der mindestens einen zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtung aufnehmen und an eine zentrale Speichereinrichtung weitergeben kann. Die Datenkollektoreinrichtung weist vorteilhafterweise einen Server-Detektor zur Erfassung eines Serversystems, in welchem die Daten zu speichern sind, auf. Ferner umfasst die Datenkollektoreinrichtung einen

Pufferspeicher zur Pufferung von in der Speichereinrichtung zu speichernden Übertragungsdaten.

Es ist vorteilhaft, wenn die Speichereinrichtung als ein zentraler Dateiserver ausgebildet wird. Ferner ist es möglich, dass mehrere Speichereinrichtungen bereitgestellt werden, wobei eine einzelne Speichereinrichtung ein Teil eines Server-Systems darstellt.

Gemäß noch einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist die Speichereinrichtung als ein zentraler Datei-Server ausgebildet, welcher mit mindestens zwei unterschiedlichen intelligenten elektronischen Einrichtungen mittels jeweils zugeordneten Datenübertragungseinrichtungen verbunden ist.

Gemäß noch einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung umfassen die aus der intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Produktionsund Produktdaten eine oder mehrere der folgenden: Seriennummern, Herstellungsland, Versionsnummer, Hardware-Version, Software/Fi rmware- Version, Testdatensätze, Prozessorseriennummern, MAC-Ad resse, Standort und Einsatzdauer. Gemäß noch einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist die Speichereinrichtung aus einer Speicherprozessoreinheit und einem Speichermedium gebildet. In zweckmäßiger Weise steuert die Speicherprozessoreinheit eine Datenspeicherung von zu speichernden Daten in dem Speichermedium.

Gemäß noch einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung umfasst die mit der Konfigurationseinrichtung durchgeführte Steuerung der Speicherung der über die Datenübertragungseinrichtung übertragenen Übertragungsdaten im Wesentlichen die folgenden Schritte: a) Eingeben von Benutzeridentifikationsdaten eines Benutzers in die Konfigurationseinrichtung; b) Erfassen von Kenndaten der Konfigurationseinrichtung; c) Registrieren des Benutzers in der Konfigurationseinrichtung mittels Benutzeridentifikationsdaten; d) Übertragen der Benutzeridentifikationsdaten und der Kenndaten der Konfigurationseinrichtung von der Konfigurationseinrichtung zu der Speichereinrichtung; e) Registrieren des Benutzers in der Speichereinrichtung mittels der Benutzeridentifikationsdaten, wobei Passwortdaten erzeugt werden, die von den Benutzeridentifikationsdaten abhängen; f) Übertragen der von den Benutzeridentifikationsdaten abhängigen Passwortdaten von der Speichereinrichtung zu der Konfigurationseinrichtung; und g) Speichern der Benutzeridentifikationsdaten und/oder der von den Benutzeridentifikationsdaten abhängigen Passwortdaten in der Konfigurationseinrichtung. In vorteilhafter Weise werden die Übertragungsdaten verschlüsselt und/oder authentifiziert.

Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung werden die Produktions- und Produktdaten von Komponenten der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) (sekundäre Einrichtung) aufgenommen, wobei die intelligente elektronische Einrichtung eine oder mehrere der folgenden Komponenten umfassen: analoge Eingabeeinheiten, Sensoreinheiten, I/O-Schnittstelleneinheiten, Energieversorgungseinheiten und Prozessoreinheiten.

Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung werden die Übertragungsdaten über einen Anschluss der Konfigurationseinrichtung in dieser automatisch zwischengespeichert.

Es ist vorteilhaft, wenn bei einem Registrieren des Benutzers in der Konfigurationseinrichtung ein Benutzername und ein Benutzerpasswort in der Konfigurationseinrichtung dauerhaft gespeichert werden. Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung werden die von den Benutzeridentifikationsdaten abhängigen Passwortdaten durch ein im Vergleich zu den Benutzeridentifikationsdaten langes Datenwort gebildet.

Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird bei einem Verbinden der mindestens einen intelligenten elektronischen Einrichtung mit der mindestens einen

Datenübertragungseinrichtung ein automatisches Ausgeben der Produktions- und Produktdaten mittels der mindestens einen der intelligenten elektronischen Einrichtung zugeordneten Datenkollektoreinrichtung initiiert.

Gemäss einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung sind die intelligente elektronische Einrichtung und die Datenkollektoreinrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse eingebaut.

Auf diese Weise ist es möglich, die erfindungsgemäße Aufgabe zu lösen, d.h. eine Datenaufnahmevorrichtung und ein entsprechendes Datenaufnahmeverfahren bereitzustellen, bei welchen die Erkennung von installierten intelligenten elektronischen Einrichtungen automatisch ermöglicht wird, wobei für den

Hersteller wichtige Produktions- und Produktdaten erfasst werden. Somit werden ein Wartungsbetrieb und eine Konfiguration sowie eine Um-Konfiguration bzw. eine Re-Konfiguration von zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtungen auf einfache Weise ermöglicht. KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.

In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 ein Blockbild der Datenaufnahmevorrichtung, wobei schematisch eine Verbindung zwischen einer zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) und einer Speichereinrichtung über eine Konfigurationseinrichtung dargestellt ist;

Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellten Datenaufnahmevorrichtung für mehrere zu überwachende intelligenter elektronische Einrichtungen (IED) sowie die entsprechenden Datenübertragungspfade zu einer zentralen

Speichereinrichtung;

Fig. 3 ein Blockbild der wesentlichen Betriebsschritte eines erfindungsgemässen Datenaufnahmeverfahrens zum Aufnehmen von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung ausgegebenen Produktions- und Produktdaten;

Fig. 4 eine allgemeine Darstellung der erfindungsgemäßen

Datenaufnahmevorrichtung mit einer Datenübertragungseinrichtung zwischen einer intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) und einer Speichereinrichtung; Fig. 5 ein Blockbild zur Erläuterung eines Datenaustausches zwischen einer intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) und einer Konfigurationseinrichtung mit Datenkollektormodul;

Fig. 6 ein Blockbild, das den Aufbau eines Datenkollektormoduls veranschaulicht; Fig. 7 ein Blockdiagramm einer Datenbank-Funktion gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 8 ein Blockbild zur automatischen Erfassung von in einer intelligenten elektronischen Einrichtung installierten Komponenten und einer Übertragung von Produktdaten; und Fig. 9 ein Blockbild eines Protokolls zum Austausch von Produktdaten. In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten oder Schritte.

WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben werden. Fig. 1 zeigt ein Blockbild einer Anordnung zur Aufnahme von aus einer intelligenten elektronischen Einrichtung (IED, Intelligent Electronic Device; auch als sekundäre Einrichtung bezeichnet) ausgegebenen Produktions- und Produktdaten. Intelligente elektronische Einrichtungen (IED) werden zur Überwachung und Steuerung von elektrischen Einrichtungen (auch als primäre Einrichtungen bezeichnet; in den Figuren nicht gezeigt) wie beispielsweise Leistungstransformatoren, Umrichterstationen, Leistungseinrichtungen etc. in Mittelspannungs-Schaltanlagen und/oder Hochspannungs-Schaltanlagen verwendet. Diese primären Einrichtungen sind bevorzugt in unmittelbarer Umgebung zur intelligenten elektronischen Einrichtung angeordnet.

In Fig. 1 ist eine intelligente elektronische Einrichtung (IED) mit einem Bezugszeichen 101 bezeichnet. Es sei darauf hingewiesen, wie untenstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben, dass eine große Anzahl intelligenter elektronischer Einrichtungen (IED) 101 a-101 n durch das erfindungsgemäße Verfahren hinsichtlich ihrer Produktions- und Produktdaten überwacht werden können.

Die intelligente elektronische Einrichtung (IED) 101 ist hinsichtlich ihrer eigenen Produktions- und Produktdaten zu überwachen, damit Änderungen an der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 festgestellt werden können. Zu diesem Zweck ist jeder zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 eine Datenkollektoreinrichtung 102 zugeordnet, die die aus der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 ausgegebenen Produktionsund Produktdaten aufnimmt und in zu übertragende Übertragungsdaten 502 umsetzt. Die Datenkollektoreinrichtung 102 ist - wie in Fig. 1 gezeigt - in das Gehäuse der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 eingebaut. Alternativ kann die Datenkollektoreinrichtung 102 auch in unmittelbarer Umgebung zur intelligenten elektronischen Einrichtung 101 angeordnet sein. Mit einem Bezugszeichen 200 ist in Fig. 1 eine Speichereinrichtung bezeichnet, die als eine zentrale Einheit dazu dient, Produktions- und Produktdaten sämtlicher zu überwachender intelligenter elektronischer Einrichtungen (IED) 101 (in Fig. 2 mit den Bezugszeichen 101 a-101 n bezeichnet) aufzunehmen. Zur Übertragung der Produktions- und Produktdaten wird die

Datenkollektoreinrichtung 102 der zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 über einen ersten Datenübertragungspfad 401 mit einer Konfigurationseinrichtung 300 verbunden, sodass die Übertragungsdaten 502 von der Datenkollektoreinrichtung 102 zur Konfigurationseinrichtung 300 übertragen werden können. Weiter wird die Konfigurationseinrichtung 300 über einen zweiten Datenübertragungspfad 402 mit der Speichereinrichtung 200 verbunden, sodass die an die Konfigurationseinrichtung 300 übertragenen Übertragungsdaten 502 weiter an die Speichereinrichtung 200 übertragen werden können. Der erste Datenübertragungspfad 401 und der zweite Datenübertragungspfad 402 bildet dabei zusammen mit der Konfigurationseinrichtung 300 eine

Datenübertragungseinrichtung (in Fig. 2 mit 400a-400n bezeichnet). Der erste Datenübertragungspfad 402 kann durch ein Datenübertragungskabel oder durch eine drahtlose Datenübertragungsverbindung ausgebildet sein.

Der erste Datenübertragungspfad 402 weist eine kurze Länge auf, das heisst, dass das Datenübertragungskabel eine Länge von einigen Metern aufweist oder die drahtlose Datenübertragungsverbindung eine Übertragungsreichweite von einigen Metern aufweist. Dies ermöglicht, dass keine Datenübertragungskabel aufwendig verlegt werden müssen. Falls ein Datenübertragungskabel für den ersten Datenübertragungspfad 401 verwendet wird, kann dieses bei Bedarf an den Datenkollektor 102 und an die Konfigurationseinrichtung 300 angeschlossen werden. Falls eine drahtlose Datenübertragungsverbindung für den ersten Datenübertragungspfad 401 verwendet wird, reicht bei einer Funkverbindung eine kleine Leistung aus. Ebenso kann eine drahtlose, optische Verbindung zur Anwendung gelangen. Falls eine Funkverbindung zur Anwendung gelangt, muss sichergestellt sein, dass diese die primären Einrichtungen wie auch die sekundären Einrichtungen in ihrer Umgebung nicht beeinflusst, da ansonsten die Betriebssicherheit der Mittelspannungs-Schaltanlage beziehungsweise der Hochspannungsschaltanlage gefährdet sein könnte.

Mit Bezug auf Fig. 2 wird die Datenaufnahmevorrichtung 100 detaillierter beschrieben. Erfindungsgemäss kann eine Konfigurationseinrichtung 300 zeitlich nacheinander an mindestens zwei verschiedene Datenkollektoreinrichtung 102a-102n temporär angeschlossen werden. Jeder Datenkollektoreinrichtung 102a-102n ist jeweils eine intelligente elektronische Einrichtung 101 a-101 n zugeordnet. Dies ist in Fig. 2 veranschaulicht. Somit können mit einer Konfigurationseinrichtung 300 eine große Anzahl von intelligenten elektronischen Einrichtungen (IED) 101 a-101 n ausgelesen werden, wobei von der jeweiligen Datenkollektoreinrichtung 102a- 102n zur Konfigurationseinrichtung 300 jeweils Übertragungsdaten 502a-502n über den jeweiligen ersten Übertragungspfad 401 a-401 n übertragen werden.

Ebenfalls kann die Konfigurationseinrichtung 300 nur temporär über den zweiten Datenübertragungspfad 402 mit der Speichereinrichtung 200 verbunden sein, welche bevorzugt als ein zentraler Dateiserver ausgebildet ist.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Aufnehmen von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 , 101 a-101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 , 501 a-501 n weist die folgenden Schritte auf: a) Empfangen von aus der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 , 101 a- 101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n mittels mindestens einer der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 , 101 a-101 n zugeordneten Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n; b) Verarbeiten der empfangenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n in zu übertragende Übertragungsdaten 502, 502a-502n mittels der

Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n; c) Ausgeben der Übertragungsdaten 502, 502a-502n aus der Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n; d) Übertragen der von der Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n ausgegebenen Übertragungsdaten 502, 502a-502n zu der Speichereinrichtung 200 mittels mindestens einer Datenübertragungseinrichtung 400a-400n; und e) Speichern der zu der Speichereinrichtung 200 übertragenen Übertragungsdaten 502, 502a-502n in der Speichereinrichtung 200, wobei eine Speicherung der mittels der Übertragungseinrichtung 400a-400n übertragenen Übertragungsdaten 502, 502a-502n mittels einer zwischen die Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n und die Speichereinrichtung 200 geschalteten Konfigurationseinrichtung 300 gesteuert wird, wobei, - bevor die Konfigurationseinrichtung 300 die Übertragungsdaten 502, 502a-502n von der Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n empfängt, ein erster Datenübertragungspfad 401 , 401 a-401 n der Datenübertragungseinrichtung 400a- 400n zwischen der Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n und der Konfigurationseinrichtung 300 hergestellt wird und nach dem Übertragen der Übertragungsdaten 502, 502a-502n an die Konfigurationseinrichtung 300 der erste Datenübertragungspfad 401 , 401 a-401 n getrennt wird, und,

- bevor die Übertragungsdaten 502, 502a-502n von der Konfigurationseinrichtung 300 an die Speichereinrichtung 200 übermittelt werden, ein zweiter Datenübertragungspfad 402, 402a-402n der Datenübertragungseinrichtung 400a- 400n zwischen der Konfigurationseinrichtung 300 und der Speichereinrichtung 200 hergestellt wird.

Die aus der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 , 101 a-101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n lassen zweckmäßige Aussagen über Standort, Verwendungszweck, Betriebslaufzeit etc. der zu überwachenden intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 zu. Beispiele für die ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n umfassen: Seriennummer, Herstellungsland, Versionsnummer, Hardware- Version, Software/Firmware-Version, Testdatensätze, Prozessorseriennummer, Standort, MAC-Adresse und Einsatzdauer. Die Produktions- und Produktdaten der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 (auch als sekundäre Einrichtung bezeichnet) sind zu unterscheiden von aktuellen Zustandsdaten der elektrischen Einrichtung (auch als primäre Einrichtung bezeichnet). Als aktuelle Zustandsdaten sind Messwerte von Sensoren wie beispielsweise ein Strommessgerät oder Spannungsmessgerät aber auch Gassensoren, die den aktuellen Gasdruck in einer gasisolierten Schaltanlage, die Güte des Isoliergases einer gasisolierten Schaltanlage messen. Weitere aktuelle Zustandsdaten können auch den momentanen Schaltzustand eines Schalter betreffen.

Durch die Speicherung der Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 , 101 a-101 n in der Speichereinrichtung 200, kann eine Veränderung der Produktions- und

Produktdaten 501 a-501 n einzelner intelligenter elektronischen Einrichtung (IED) 101 jederzeit, unter Verwendung der in der Speichereinrichtung 200 gespeicherten Daten, nachvollzogen werden.

Insbesondere kann eine Veränderung der Hardware nachverfolgt werden, beispielsweise wenn der Prozessor der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 , 101 a-101 n wegen eines Defekts ausgewechselt wurde. Falls eine neue Hardwarekomponente zur Erweiterung der Funktionalität der intelligente elektronische Einrichtung (IED) 101 , 101 a-101 n in diese eingebaut wird, werden die Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n der intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 , 101 a-101 n um Daten dieser neuen Hardwarekomponente erweitert. Das bedeutet, dass sich die Produktions- und Produktdaten 501 -501 n wegen der Erweiterung ändern. Ebenso kann eine Änderung des Standortes der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 , 101 a-101 n nachverfolgt werden. Mittels der Software/Firmware- Version kann eine Änderung der Software der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 , 101 a-101 n nachverfolgt werden.

Weiter ist es möglich, durch Auswerten der auf der Speichereinrichtung 200 gespeicherten Produktions- und Produktdaten Inkompatibilitäten zwischen der Hardware der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 und der auf der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 verwendeten Software festzustellen. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, besteht die Speichereinrichtung 200 im Wesentlichen aus einer Speicherprozessoreinheit 201 und einem Speichermedium 202. Die Speicherprozessoreinheit 201 steuert ein Abspeichern der übertragenen Übertragungsdaten 502 als zu speichernde Daten in dem Speichermedium 202. Die Auslegung des Speichermediums ist dem Fachmann bekannt, so dass dieses hier nicht näher erläutert ist. Beispiele für Speichermedien sind Festplattenspeicher, optische Platten, Magnetbandspeicher, Halbleitermedien etc. Die Speichereinrichtung 200 kann ferner einen Teil des Serversystems bilden.

Das erfindungsgemäße Datenaufnahmeverfahren zum Aufnehmen von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung (IED), 101 , 101 a-101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n gestattet es, dass die Speicherung der mittels der Datenübertragungseinrichtung 400a-400n übertragenen Übertragungsdaten 502a-502n mittels der zwischen die

Datenkollektoreinrichtung 102, 102a-102n und die Speichereinrichtung 200 geschalteten Konfigurationseinrichtung 300 gesteuert wird. Die zwischen die zu überwachende elektronische Einrichtung 101 , 101 a-101 n und die Speichereinrichtung 200 geschaltete Konfigurationseinrichtung 300 kann in vorteilhafter Weise durch eine portable Recheneinrichtung 300 wie beispielsweise eine Notebook ausgebildet sein. Mittels der Konfigurationseinrichtung 300 ist es möglich, Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n aus der Datenkollektoreinrichtung 102, die der entsprechenden intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) 101 zugeordnet ist, zu erhalten. Mittels der portablen Rechnereinrichtung 300 ist es möglich, diese in unmittelbarer Nahe zu einer der intelligenten elektronischen Einrichtungen (IED) 101 , 101 a-101 n aufzustellen. Der erste Datenübertragungspfad 401 , 401 a-401 n muss folglich nur über eine kurze Distanz aufgebaut werden. Nachdem die Übertragungsdaten 502, 502a-502n von der dieser intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) zugeordneten Datenkollektoreinrichtung übertragen sind, kann der erste Datenübertragungspfad 401 , 401 a-401 n getrennt werden. Die portable Rechnereinrichtung 300 kann darauf folgend von dieser intelligenten elektronischen Einrichtung (IED) beliebig weit entfernt werden und an diesem entfernten Ort kann der zweite Datenübertragungspfad 402, 402a-402n zwischen der portablen Rechnereinrichtung 300 und der Speichereinrichtung 200 aufgebaut und die Übertragungsdaten 502 an die Speichereinrichtung 200 übertragen werden. Folglich ist es insbesondere nicht notwendig eine direkte beziehungsweise zeitlich wie auch örtliche ununterbrochenen Datenverbindung zwischen der intelligenten elektronischen Einrichtung 101 , 101 a-101 n und der Speichereinrichtung 200 herzustellen.

Es sei darauf hingewiesen, dass bei elektrischen Einrichtungen, die auch als Primäreinrichtungen bezeichnet werden und beispielsweise als Übertragungseinrichtungen, Energieerzeugungsstationen, Leistungstransformatoren, etc. ausgebildet sind, eine Überwachung von Produktions- und Produktdaten mittels sekundärer Einrichtungen durchgeführt wird. Derartige sekundäre Einrichtungen bestehen aus "intelligenten" elektronischen Komponenten, die die Produktions- und Produktdaten der primären Einrichtungen erhalten und damit Information über die Primäreinrichtungen speichern können.

Bei intelligenten elektronischen Einrichtungen ändern sich die Anforderungen, die angebrachten Komponenten und die Konfigurationen im Allgemeinen auf einer kontinuierlichen Grundlage, so dass es sehr schwierig und fehleranfällig ist, derartige Änderungen nachzuverfolgen. Eine genaue Kenntnis des gegenwärtigen Zustands bzw. der gegenwärtigen Konfiguration einer oder mehrerer elektronischer Einrichtungen einer bestimmten Installation stellt daher für die Wartung derartiger Einrichtungen und die kontinuierliche Überwachung einen wesentlichen Vorteil dar.

Zur Überwachung der Produktions- und Produktdaten sind unterschiedliche Software-Systeme geeignet, die in die Konfigurationseinrichtung 300 geladen werden können, derart, dass diese den technischen Effekt einer zusätzlichen Überwachung der zu überwachenden elektronischen Einrichtungen bewirken. Das Software-System kann insbesondere auf der portablen Recheneinrichtung 300 betrieben werden, um Produktions- und Produktdaten der elektronischen Einrichtung geeignet automatisch von der Datenkollektoreinrichtung 102, die der elektronischen Einrichtung 101 zugeordnet ist, aufzunehmen. Ferner dient das Software-System dazu, die Daten geeignet zu einer vordefinierten Speichereinrichtung 200 zu senden, und sie dort dauerhaft zu speichern bzw. einer Weiterverarbeitung zugänglich zu machen. Zur Aufnahme von aus mindestens einer elektronischen Einrichtung 101 ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 dient die gesamte mit dem Bezugszeichen 100 bezeichnete Datenaufnahmevorrichtung. Eine derartige Datenübertragung und -aufnähme muss auf eine sichere Weise von der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 zu der Speichereinrichtung 200 erfolgen. Eine Verbindung zwischen der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 bzw. der dieser zugeordneten Datenkollektoreinrichtung 102 und der in Figur 1 gezeigten Konfigurationseinrichtung 300 tritt in einer lokalen Umgebung der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 auf und muss somit nicht geschützt oder verschlüsselt werden. Eine derartige Verbindung - der erste Datenübertragungspfad - ist in Figur 1 durch das Bezugszeichen 401 und eine gestrichelte Linie gekennzeichnet. Andererseits muss die Verbindung zwischen der Konfigurationseinrichtung 300 und der Speichereinrichtung 200 gesichert werden, da Daten über im Allgemeinen ungesicherte Netze wie Internet oder GSM-Netze übertragen werden. Eine derartige, gesicherte Datenverbindung ist in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 402 gekennzeichnet und bildet einen geschützten, zweiten Datenübertragungspfad, bei dem die Daten geschützt und verschlüsselt werden.

Ein derartiges Sichern der Daten schließt zwei Schritte ein: (i) eine Datenverschlüsselung und (ii) eine Datenauthentifizierung. Bei der

Datenauthentifizierung muss stets die Datenquelle bekannt sein. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die empfangenen Daten von einer zuverlässigen Datei gesendet worden sind.

Um zu vermeiden, dass ein Benutzer, der die Konfigurationseinrichtung 300 bedient, sich selbst jedes Mal manuell gegenüber der Speichereinrichtung 200 (dem zentralen Dateiserver) dann einloggen und authentifizieren muss, wenn Daten von der Konfigurationseinrichtung 300 zu der Speichereinrichtung 200 zu übertragen sind, werden der Benutzername und das Passwort des Benutzers innerhalb der Konfigurationseinrichtung 300 zur Zeit einer Installation der Konfigurationseinrichtung 300 bzw. eines dieser zugeordneten

Datenkollektormoduls 301 (Figur 2) gespeichert. Da das Passwort somit nicht erneut eingegeben werden muss und sich der Benutzer das Passwort nicht merken muss, kann dieses lang und zuverlässig zufallsmäßig erzeugt sein, d.h. es wird ein "komplexes" Passwort bereitgestellt.

Zur Zeit eines Anschlusses der Konfigurationseinrichtung 300 an die Datenübertragungseinrichtung 401 , 402 muss der Benutzer bestimmte Informationen wie beispielsweise Name der Anlage, Adresse, Firma usw. eingeben, um eine eindeutige Identifikation zu gewährleisten. Die Benutzerinformation wird zusammen mit einer Hardwareinformation wie beispielsweise einer Prozessorseriennummer, einer MAC-Adresse zu der Speichereinrichtung 200 zur Registrierung gesendet, wie untenstehend unter Bezugnahme auf Figur 3 beschrieben ist. Die Produktions- und Produktdaten, die über die Datenkollektoreinrichtung 102 der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 aufgenommen werden, können beispielsweise in eine getrennte Datei in jedem Format geschrieben werden, welche später, sobald die Konfigurationseinrichtung 300 angeschlossen ist, gegebenenfalls automatisch zu der Konfigurationseinrichtung 300 übertragen werden. Der Anschluss der

Konfigurationseinrichtung 300 wird von der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 und der Datenkollektoreinrichtung 102 erkannt werden, derart, dass dann Daten automatisch zu der Konfigurationseinrichtung 300 übertragen werden. Das als Datenkollektormodul 301 bezeichnete Software-System, das in der Konfigurationseinrichtung 300 enthalten ist, ist vorzugsweise in einer verschlüsselten (eingekapselten) Funktion implementiert, die von der Funktion der zu überwachenden elektronischen Einrichtung selbst unabhängig ist.

Auf diese Weise wirkt die Konfigurationseinrichtung 300 als eine Datenbrücke zwischen der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 und einer zentralen Speichereinrichtung 200. Das der Konfigurationseinrichtung 300 zugeordnete Datenkollektormodul 301 arbeitet hierbei im Hintergrund und erfordert keinen Benutzereingriff, um eine Datenaufnahme zu bewirken. Eine Datenaufnahme wird gestartet, sobald die Konfigurationseinrichtung 300 mit dem gleichen Netz wie die zu überwachenden elektronische Einrichtung 101 oder die Speichereinrichtung 200, d.h. mit der Datenübertragungseinrichtung 401 , 402 verbunden ist. Das der Konfigurationseinrichtung 300 zugeordnete Datenkollektormodul 301 , das als ein Software-System ausgebildet sein kann, führt hierbei unter anderem die folgenden Prozesse durch: Ankündigen eines Dienstes, Datenaufnahme, Erfassung einer Speichereinrichtung 200, Datenpufferung, Datenzwischenspeicherung, Senden angeforderter Daten, Überprüfung einer Verfügbarkeit einer entsprechenden Speichereinrichtung 200, Erkennung des Falls, dass die Speichereinrichtung 200 nicht vorhanden ist, Holen gepufferter Daten, Bestätigung über Datenübertragung, etc.

Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Datenaufnahmevorrichtung in größerem Detail. Ein Bezugszeichen 200 bezeichnet ein zentrales Dateiserversystem, d.h. eine Speichereinrichtung, in der zentral sämtliche relevanten Produktions- und Produktdaten unterschiedlicher zu überwachender Einrichtungen gespeichert werden können. Die zu überwachenden elektronischen Einrichtungen sind in dem in Figur 2 gezeigten Beispiel in einer Anzahl n vorhanden, d.h. zu überwachende elektronische Einrichtungen (IED) 101 a, 101 b, 101 c, ..., 101 n.

Die aus den jeweiligen zu überwachenden elektronischen Einrichtungen 101 a- 101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n umfassen beispielsweise Seriennummern von installierten elektronischen Komponenten, das Herstellungsland, eine Versionsnummer, die Nummern von Hardware- Version und Software/Firmware-Version, Testdatensätze, Prozessornummern, Standort, MAC- Adressen und die Gesamteinsatzdauer der elektronischen Einrichtung 101 a-101 n.

Wie weiterhin in Figur 2 gezeigt, ist jeder zu überwachenden elektronischen Einrichtung (IED) 101 a-101 n eine Datenkollektoreinrichtung 102a-102n zugeordnet. Die Datenkollektoreinrichtungen 102a-102n dienen jeweils dazu, die aus der elektronischen Einrichtung 101 a-101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n aufzunehmen und diese in zu übertragende Übertragungsdaten 502a-502n umzusetzen. Die Aufnahme der Produktions- und Produktdaten kann durch Signale erfolgen, die direkt von der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 a-101 n bereitgestellt werden. Ferner ist es möglich, Identifikationselemente wie beispielsweise HF-ID-Marker (Hochfrequenz- Identifikations-Marker) bereitzustellen, die die Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n der entsprechenden elektronischen Einrichtung 101 a-101 n über Transponder erfassen. Derartige elektronische Schnittstellen können ebenso als Barcode-Marker ausgestaltet sein. Ferner ist es möglich, die Information über bestimmte Produktions- und Produktdaten mittels optischer Schnittstellen auszulesen.

Die den zu überwachenden elektronischen Einrichtungen 101 a-101 n zugeordneten Datenkollektoreinrichtungen 102a-102n sind mit der Speichereinrichtung 200 über Datenübertragungseinrichtungen 400a-400n verbunden. Es sei hier darauf hingewiesen, dass, obwohl gemäß dem in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel nur eine Speichereinrichtung 200 zur Speicherung sämtlicher relevanter Daten der zu überwachenden elektronischen Einrichtungen 101 a-101 n gezeigt ist, zwei oder mehrere Speichereinrichtungen 200 bzw. Dateiserver bereitgestellt werden können.

Die Datenübertragungseinrichtungen 400a-400n bestehen jeweils aus ungeschützten, ersten Datenübertragungspfaden 401 a-401 n (Bezugszeichen 401 in Figur 1 ) und geschützten, zweiten Datenübertragungspfaden 402. Die ungeschützten, ersten Datenübertragungspfade 401 a-401 n befinden sich in einer lokalen Umgebung der zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 a-101 n und umfassen daher keine Verschlüsselung oder Authentifizierung von zu erfassenden Produktions- und Produktdaten. Zwischen den jeweiligen ersten Datenübertragungspfad 401 a-401 n und den jeweiligen zweiten Datenübertragungspfad 402 wird die Konfigurationseinrichtung 300 zum Übertragen der Übertragungsdaten von der jeweiligen Datenkollektoreinrichtung 102a-102n in die Datenübertragungseinrichtung 400a-400n eingesetzt. Obwohl in Figur 2 lediglich eine Konfigurationseinrichtung 300 mit einem dieser zugeordneten Datenkollektormodul 301 gezeigt ist, kann es zweckmäßig sein, unterschiedliche Konfigurationseinrichtungen 300 vorzusehen, die jeweils an einen ungeschützten Datenübertragungspfad 401 a-401 n der Datenübertragungsvorrichtung 400a-400n anschließbar sind. Die Funktionsweise der einzelnen Konfigurationseinrichtungen 300 in Bezug auf eine Speicherung von zu übertragenden Übertragungsdaten 502a-502n ist wie obenstehend unter Bezugnahme auf Figur 1 beschrieben. Die von der Konfigurationseinrichtung 300 aufgenommenen zu übertragenden Übertragungsdaten 502a-502n werden über den geschützten Datenübertragungspfad 402 der Speichereinrichtung 200 zugeführt. Die zwischen jeweilige Datenkollektoreinrichtungen 102a-102n der zu überwachenden Einrichtungen 101 a-101 n geschalteten Konfigurationseinrichtungen 300 dienen hierbei einer Steuerung der Speicherung der von der Datenkollektoreinrichtung 102a-102n bereitgestellten Übertragungsdaten 502a-502n.

Figur 3 veranschaulicht ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines Datenaufnahmeverfahrens zum Aufnehmen von aus mindestens einer zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 a-101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Zum Aufnehmen der Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n werden diese zunächst mittels mindestens einer der zu überwachenden elektronischen Einrichtungen 101 a-101 n zugeordneten Datenkollektoreinrichtung 102a-102n empfangen. Danach erfolgt eine Verarbeitung der empfangenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n in zu übertragende Übertragungsdaten 502a-502n.

Anschließend werden die Übertragungsdaten 502a-502n aus der Datenkollektoreinrichtung 102a-102n ausgegeben und von der Datenkollektoreinrichtung 102a-102n zu einer Speichereinrichtung 200 mittels mindestens einer Datenübertragungseinrichtung 400a-400n übertragen. Schließlich werden die übertragenden Übertragungsdaten 502a-502n als zu speichernde Daten in der Speichereinrichtung 200 gespeichert.

Eine Speicherung der mittels der Datenübertragungseinrichtung 400a-400n übertragenen Übertragungsdaten 502a-502n als zu speichernde Daten wird mittels der zwischen die Datenkollektoreinrichtung 102a-102n und die Speichereinrichtung 200 geschalteten mindestens einen Konfigurationseinrichtung 300 gesteuert.

Nachfolgend wird die mit der Konfigurationseinrichtung 300 durchgeführte Steuerung der Speicherung der über die mindestens eine

Datenübertragungseinrichtung 400a-400n übertragenen Übertragungsdaten 502a- 502n detailliert erläutert. Hierbei bezeichnen in Figur 3 die Bezugszeichen 300 eine Konfigurationseinrichtung und 200 eine Speichereinrichtung derart, dass veranschaulicht ist, in welcher dieser Einrichtungen die jeweiligen Schritte S1 , S2, S3, S3a, S4, S5 und S6 durchgeführt werden.

In einem ersten Schritt S1 werden Benutzeridentifikationsdaten eines Benutzers in die Konfigurationseinrichtung 300 eingegeben. Diese eingegebenen Daten werden als Benutzeridentifikationsdaten 601 gespeichert und zusammen mit Kenndaten 602 der Konfigurationseinrichtung in einem anschließenden Schritt S2 erfasst.

Schließlich wird der Benutzer in der Konfigurationseinrichtung 300 mittels der Benutzeridentifikationsdaten 601 registriert. Die Benutzeridentifikationsdaten 601 werden anschließend in dem darauffolgenden Schritt S3a zusammen mit den Kenndaten 602 der Konfigurationseinrichtung 300 von der Konfigurationseinrichtung 300 zur Speichereinrichtung 200 übertragen.

In der Speichereinrichtung 200 erfolgt in einem Schritt S4 ein Registrieren des Benutzers mittels der Benutzeridentifikationsdaten 601 , wobei von den Benutzeridentifikationsdaten 601 abhängige Passwortdaten 604 in einem anschließenden Schritt S5 erzeugt werden.

Ein Übertragen der von den Benutzeridentifikationsdaten 601 abhängigen Passwortdaten 604 von der Speichereinrichtung 200 zur Konfigurationseinrichtung 300 erfolgt in einem Schritt S5a. Anschließend ist es möglich, in einem Schritt S5 die Benutzeridentifikationsdaten 601 und/oder die von den

Benutzeridentifikationsdaten 601 abhängigen Passwortdaten 604 in der Konfigurationseinrichtung 300 zu speichern.

Es sei hier darauf hingewiesen, dass bei einem Registrieren des Benutzers in der Konfigurationseinrichtung 300 mittels des Schritts S3 ein Benutzername und ein Benutzerpasswort 603 in der Konfigurationseinrichtung 300 dauerhaft gespeichert werden können.

Nach einer derartigen dauerhaften Speicherung von Benutzernamen und Benutzerpasswort ist es möglich, dass bei einem Verbinden der mindestens einen zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 a-101 n mit der mindestens einen Datenübertragungseinrichtung 400a-400n ein automatisches Ausgeben der Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n mittels der mindestens einen der mindestens einen zu überwachenden elektronischen Einrichtung 101 a-101 n zugeordneten Datenkollektoreinrichtung 102a-102n initiiert wird.

Die Speichereinrichtung 200, d.h. ein zentrales Server-System antwortet mit einem automatisch erzeugten, deskriptiven und eindeutigen Benutzernamen und einem automatisch erzeugten langen („komplexen") Passwort, das innerhalb der Konfigurationseinrichtung 300 gespeichert und für zukünftige Anwendungen verwendet werden wird, um Daten zu authentifizieren und zu verschlüsseln, die zu der Speichereinrichtung 200 gesendet werden sollen.

Die von den Benutzeridentifikationsdaten 601 abhängigen Passwortdaten 604 werden somit durch ein im Vergleich zu den Benutzeridentifikationsdaten 601 langes Datenwort gebildet.

Figur 4 zeigt ein Übersichtsbild der erfindungsgemäßen Datenaufnahmevorrichtung zur Aufnahme von aus mindestens einer elektronischen Einrichtung 101 a-101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten. Beispielhaft ist in Figur 4 lediglich eine elektronische Einrichtung 101 a mit der dazugehörigen Datenkollektoreinrichtung 102a veranschaulicht.

Sobald die entsprechenden Übertragungsdaten 502a-502n zu der Konfigurationseinrichtung 300 übertragen worden sind, stehen diese für eine weitere Übertragung zu der zentralen Speichereinrichtung 200 bereit. Dies kann einerseits über eine direkte Datenverbindung 701 und andererseits über eine Funkverbindung, wie etwa ein Mobilfunknetz 701 a erfolgen. Es sei darauf hingewiesen, dass das erfindungsgemäße Verfahren zum Aufnehmen von aus mindestens einer elektronischen Einrichtung 101 a-101 n ausgegebenen Produktions- und Produktdaten 501 a-501 n nicht auf eine spezifische Datenübertragungseinrichtung 400 beschränkt ist. Über eine weitere

Kommunikationsleitung 701 b kann schließlich auf die Speichereinrichtung 200 durch CaII Centers, einen Operator, Bediener, etc. zugegriffen werden.

Es sei darauf hingewiesen, dass die zu übertragenden Übertragungsdaten 502a- 502n ebenso über ein Internet-Protokoll, wie etwa beispielsweise E-Mail im XML- Format, der Speichereinrichtung 200 zugeführt werden können. Figur 5 zeigt den Datenaustausch zwischen einer elektronischen Einrichtung 101 und einer Konfigurationseinrichtung 300 detaillierter. Die elektronische Einrichtung 101 weist eine Datenkollektoreinrichtung 102 auf, welche Produktions- und Produktdaten (in dieser Figur nicht veranschaulicht) von der elektronischen Einrichtung 101 aufnimmt. Der Datenaustausch mit externen Einheiten, die in der Konfigurationseinrichtung 300 enthalten sind, erfolgt über diese der elektronischen Einrichtung 101 zugeordnete Datenkollektoreinrichtung 102.

Die Konfigurationseinrichtung 300 weist einen Datenkollektor 301 und eine Datenankündigungs-Diensteinrichtung 301 a auf. Zwischen der Datenkollektoreinrichtung 102 der elektronischen Einrichtung 101 und dem

Datenkollektormodul 301 der Konfigurationseinrichtung 300 ist eine bidirektionale Verbindung eingerichtet, über welche Übertragungsdaten 502 von der elektronischen Einrichtung 101 zu der Konfigurationseinrichtung 300 auf eine Übertragung eines Datenanforderungssignals 702 hin übertragen werden, das von dem Datenkollektormodul 301 der Konfigurationseinrichtung 300 zu der

Datenkollektoreinrichtung 102 der elektronischen Einrichtung 101 gesendet wird.

Zwischen der Datenkollektoreinrichtung 102 und der Ankündigungs- Diensteinrichtung 301 a der Konfigurationseinrichtung 300 besteht eine unidirektionale Verbindung derart, dass ein Datentypsignal von der Datenkollektoreinrichtung 102 zu der Ankündigungs-Diensteinheit 301 a übertragbar ist.

Innerhalb der Konfigurationseinrichtung 300 wird das Datentypsignal 703 schließlich von der Ankündigungs-Diensteinheit 301 a dem Datenkollektormodul 301 zugeführt. Es sei darauf hingewiesen, dass eine oder beide der Einheiten Datenkollektormodul 301 und Ankündigungs-Diensteinheit 301 a als Softwaremodule ausgelegt sein können.

Figur 6 zeigt schließlich das in Figur 5 innerhalb der Konfigurationseinrichtung 300 dargestellte Datenkollektormodul 301 in größerem Detail. Schematisch dargestellt sind in Figur 6 die Verbindungen des Datenkollektormoduls 301 mit externen Einheiten, d. h. der elektronischen Einrichtung (IED) 101 und der

Speichereinrichtung 200. Von der elektronischen Einrichtung 101 werden Übertragungsdaten 502 zu dem Datenkollektormodul 301 zugeführt, während das Datenkollektormodul 301 ein Datenanforderungssignal 702 zur Anforderung von Daten an die elektronische Einrichtung 101 sendet, wie obenstehend unter Bezugnahme auf Figur 5 beschrieben.

Ferner erhält das Datenkollektormodul 301 das obenstehend beschriebene Datentypsignal 703. Das Datentypsignal 703 wird einer Dienste- Ankündigungseinheit 704 zugeführt, welche schließlich ein erstes Anforderungssignal 706 erzeugt, das einem Datenkollektor 705 zugeführt wird. Der Datenkollektor 705 ist über eine bidirektionale Verbindung mit einer Anschlusseinheit 707 verbunden, welche ihrerseits mit der externen elektronischen Einrichtung 101 Datenanforderungssignale 702 und Übertragungsdaten 502 austauschen kann.

Ferner ist der Datenkollektor 705 des Datenkollektormoduls 301 über eine unidirektionale Verbindung mit einem Datenpuffer 71 1 verbunden, welcher zur Pufferung von Daten dient und welcher mit einem lokalen Puffer 712 bidirektional verbunden ist.

Ferner weist das Datenkollektormodul 301 eine Server-Detektoreinheit 708 auf, welche ein zweites Anforderungssignal 709 zu einem Daten-Gateway 710 ausgibt. Der Daten-Gateway 710 ist mit dem Datenpuffer 71 1 verbunden, derart, dass ein aus dem Daten-Gateway 710 ausgegebenes Holsignal 713 dem Datenpuffer 71 1 zuführbar ist. Somit können gepufferte Daten, die entweder in dem Datenpuffer 71 1 oder in dem lokalen Puffer 712 gespeichert sind, geholt werden und über die Datenverbindung 701 c der Speichereinrichtung 200 zugeführt werden können. Die Speichereinrichtung 200 besteht, wie obenstehend erläutert, aus einer Speicherprozessoreinheit 201 und einem Speichermedium 202. Die Speicherprozessoreinheit 201 erhält von der Server-Detektoreinheit 708 ferner über eine weitere Datenverbindung 701 d ein "ping"-Signal.

Es sei darauf hingewiesen, dass das Datenkollektormodul 301 sowie interne Komponenten davon als Softwareeinheiten ausgebildet sein können. Wenn eine derartige Konfiguration auf einer Rechnereinheit implementiert wird, wird eine Dienstefunktion ebenso implementiert, und läuft im Hintergrund, wenn das Konfigurationswerkzeug gestartet wird. Die Daten werden innerhalb des Datenkollektormoduls 301 , genauer in dem Datenpuffer 711 oder dem lokalen Puffer 712 so lange gespeichert, bis die Server- Detektoreinheit 708 eine gültige Ethernetverbindung mit einer Speichereinrichtung bzw. Dienste-Datenbank eingerichtet hat. In diesem Fall werden die Daten über den Daten-Gateway 710 zu der Datenbank über einen E-Mail-Dienst oder einen Web-Dienst übertragen.

Im Einzelnen weisen die in dem Datenkollektormodul 301 angeordneten, vorzugsweise als Software-Module ausgebildeten Einheiten die folgenden Funktionen auf: die Dienste-Ankündigungseinheit 704 überprüft die Verfügbarkeit einer Konfigurationseinheit; der Datenkollektor 705 übernimmt ein Holen von relevanten Daten von der Konfigurationseinheit; die Server-Detektoreinheit 708 überprüft die Verfügbarkeit eines Datenziels, d. h. eines Servers, wie beispielsweise der Speichereinrichtung 200; der Datenpuffer 71 1 ist ein lokaler Puffer für aufgenommene Daten; der Daten-Gateway 710 sendet Daten an einen bestimmten Ort, in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel zu der Speichereinrichtung 200.

Ein Datenfluss zwischen den einzelnen Modulen ist durch die Bezugszeichen 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, a, b, c, d und e innerhalb des Datenkollektormoduls 301 gekennzeichnet.

Hierbei dienen die bezeichneten Datenflüsse im Wesentlichen den folgenden Funktionen:

1 : eine neue Schutzeinheit wird erfasst; 2: eine spezifische Einheit wird aufgerufen, Daten aufzunehmen; 3: Daten werden von der Schutzeinheit angefordert; 4: Angeforderte Daten werden gesendet; 5, 6, 7: Daten werden gepuffert; a: Überprüfung einer Server-Verfügbarkeit; b: Server abgetrennt; c, d: Holen von gepufferten Daten; und e: Daten gesendet.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Datenflüsse, die mit den Bezugszeichen a, b, c, d und e bezeichnet sind, parallel zu denjenigen Datenflüssen durchgeführt werden, die mit den Bezugszeichen 1 , 2, 3, 4, 5, 6 und 7 bezeichnet sind.

Figur 7 ist ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung der Datenbankfunktion. Eine Web-Dienst-Bereitstellungseinheit 801 liefert Daten zu einer Datenverarbeitungseinrichtung 802, welche im Wesentlichen aus einer Datenvalidierungseinheit 803 und einer Datentransformationseinheit 804 besteht. Die Datenverarbeitungseinrichtung 802 ist mit einer Datenzugriffsschicht 807 verbunden. Die Datenzugriffsschicht 807 kann ferner auf eine SQL-Servereinheit 808 zugreifen. Weiterhin ist es möglich, über eine grafische Benutzerschnittstelleneinheit 805 eine Dateneingabe vorzunehmen, wobei die eingegebenen Daten in einer nachgeschalteten Datenanalyseeinheit 806 analysiert werden. Die grafische Benutzerschnittstelleneinheit 805/die Datenanalyseeinheit 806 sind über eine bidirektionale Verbindung mit der Datenzugriffsschicht 807 verbunden. Die SQL-Servereinheit 808 kann über die Datenzugriffsschicht 807 in einer weiteren Datenbank (in Figur 7 nicht gezeigt) repliziert werden. Durch diese Anordnung von zwei Datenbanken ist eine erhöhte Sicherheit möglich, da die weitere Datenbank als eine Sicherungsdatenbank wirkt und nicht exponiert zu einem öffentlichen Netzwerk installiert werden kann. Die grafische Benutzerschnittstelleneinheit 805/die Datenanalyseeinheit 806 sind dann dort angeschlossen. Figur 8 zeigt eine elektronische Einrichtung 101 im Hinblick auf eine automatische Erfassung von installierten Komponenten in einer elektronischen Einrichtung, IED 101 und einer Übertragung von Produktions- und Produktdaten detaillierter. Ferner zeigt Figur 8 die Speichereinrichtung 200, die die Speicherprozessoreinheit 201 und das Speichermedium 202 enthält. Die Konfigurationseinrichtung 300 verknüpft wiederum die elektronische Einrichtung 101 mit der Speichereinrichtung 200. Zu diesem Zweck besteht zwischen der elektronischen Einrichtung 101 und der Konfigurationseinrichtung 300 eine Datenaustauschmöglichkeit, d. h. es werden der Konfigurationseinrichtung 300 von der elektronischen Einrichtung 101 Informationsantwortdaten 914 im Ansprechen auf Informationsanforderungsdaten 913 zugeführt, welche die Konfigurationseinrichtung 300 zu der elektronischen Einrichtung 101 sendet. Die Konfigurationseinrichtung 300 übergibt dann die relevanten Daten über die installierten Komponenten in der elektronischen Einrichtung 101 an die Speichereinrichtung 200, sobald eine Datenverbindung besteht. Die Speicherprozessoreinheit 201 der Speichereinrichtung 200 stellt eine Speicherung der zu speichernden Daten in dem Speichermedium 202 bereit.

Im Folgenden wird detaillierter auf eine Erfassung von installierten Komponenten in einer elektronischen Einrichtung 101 eingegangen. In einer elektronischen Einrichtung treten Änderungen in Anforderungen, installierten Komponenten und Konfigurationen auf einer kontinuierlichen Basis auf, derart, dass es äußerst fehleranfällig und schwierig wird, diese Änderungen zu verfolgen. Um diese Aufgabe zu lösen, stellt die Erfindung eine automatische Erfassung von installierten Komponenten bereit, wobei derartige Komponenten Hardwarekomponenten, Softwarekomponenten und Konfigurationseinheiten umfassen können. Die elektronische Einrichtung 101 weist eine Informationsaufnahmeeinheit 909 zur Aufnahme der Information über die installierten Komponenten und eine Kommunikationseinheit 910 zur Kommunikation nach außerhalb der elektronischen Einrichtung 101 auf. Die Kommunikationseinheit 910 tauscht mit der externen Konfigurationseinrichtung 300 die oben erwähnten Signale, d. h. Informationsanforderungsdaten 913 und Informationsantwortdaten 914 aus.

Von der Kommunikationseinheit 910 werden Informationssignaldaten 911 zu der Informationsaufnahmeeinheit 909 gesendet, woraufhin die Informationsaufnahmeeinheit 909 ein Informationsantwortsignal 912 zu der Kommunikationseinheit 910 übermitteln kann. Im Einzelnen umfassen die Informationen über die in der elektronischen Einrichtung 101 installierten

Komponenten die folgenden (es sei darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf dieses bevorzugte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern dass weitere Informationen über installierte Komponenten bereitgestellt werden können): eine Basisinformation 901 , die beispielsweise eine Teilnahme der elektronischen Einrichtung IED 101 , eine Version der übertragenen Datenformatstrukturen, eine Seriennummer der elektronischen Einrichtung IED 101 , etc. umfasst; eine Verwaltungsinformation 902, die beispielsweise den Projektnamen für die elektronische Einrichtung 101 , die von dem Kunden vergeben wird, den Namen der elektronischen Einrichtung 101 , eine Postadresse, wo sich die elektronische Einrichtung 101 befindet, etc. umfasst; eine Firmware/Software-Information 903, die eine Information über eine Firmware, d. h. eine Hardwarekomponente, so sich die Firmware befindet, eine Firmware/Revision, Revisionsdaten, etc. umfasst; eine Hardwareinformation 904, die eine Information über den Typ einer Komponente, einen Versionstext, einen Ort oder Schlitz, wo sie sich befindet, eine Seriennummer, ein Herstellungsdaten, etc. umfasst; eine Anwendungsbeschreibung 905, die eine Information über Anwendungen, wie einen Dateinamen der Anwendung/der Anwendungen, ein Datum der letzten Dateiänderung, ein Datum des letzten Herunterladens, etc. umfasst; eine Anwendungsinformation 906, die eine Information über installierte Anwendungen enthält; eine Standortinformation 907 mit einer Information über eine aktuelle Postadresse; und sonstige Informationen 908.

Ein Datenfluss zwischen den beschriebenen Softwarekomponenten kann wie folgt zusammengefasst werden: eine Rechnereinheit fordert Daten an; ein

Kommunikationsteil erfasst die Anforderung und fordert IED-Informationen über die elektronische Einrichtung 101 an; ein Aufnahmeteil nimmt sämtliche angeforderte Information aus den unterschiedlichen Quellen in ein gegebenes strukturiertes Datenformat, wie beispielsweise XML auf; aufgenommene Informationen werden zu dem Kommunikationsteil, d. h. der Kommunikationseinheit 910 gesendet und die angeforderte Information wird übertragen.

Figur 9 veranschaulicht ein Protokoll für einen Produktdatenaustausch. In Figur 9 ist ein derartiges Protokoll innerhalb der elektronischen Einrichtung 101 detaillierter gezeigt. Die außerhalb der elektronischen Einrichtung 101 angeordneten Komponenten entsprechen jenen der Figur 8 und wurden obenstehend beschrieben. Hierbei dient wiederum die Kommunikationseinheit 910 einem Datenaustausch mit der extern angeordneten Konfigurationseinrichtung 300 in Form von Informationsantwortdaten 914 und Informationsanforderungsdaten 913.

Nach einem Zuführen der Informationsanforderungsdaten 913 über die Kommunikationseinheiten 910 werden diese als eingehende Befehle "geparst", d. h. in einen Datenanforderungsbefehl 920, einen Startbefehl 921 und einen Stoppbefehl 922 zergliedert. Der nächste Schritt erfolgt in einer Informationsaufnahme- und Formateinheit 924 und einer

Informationsaufnahmeeinheit 909. Ferner weist das Protokoll für einen Produktdatenaustausch in der elektronischen Einrichtung 101 eine Sequenzeinheit 916 auf welche Informationen über eine neue Netzverbindung 917, über eine Änderung einer Konfiguration 918 und einen Startbefehl 919, welcher von der Einheit 921 zugeführt wird, erhält. Der Sequenzeinheit 916 nachgeschaltet ist eine Sendeeinheit 915, die mit der Kommunikationseinheit 910 verbunden ist, zum Aussenden von Daten zu der Konfigurationseinrichtung 300.

Durch die vorliegende Erfindung ist es somit möglich, eine Datenaufnahmevorrichtung und ein entsprechendes Datenaufnahmeverfahren bereitzustellen, bei welchen die Erkennung von installierten elektronischen Einrichtungen automatisch ermöglicht wird, wobei für den Hersteller wichtige Produktions- und Produktdaten erfasst werden. In zweckmäßiger Weise werden ein Wartungsbetrieb und eine Konfiguration von zu überwachenden elektronischen Einrichtungen effizient ermöglicht. Obwohl die vorliegende Erfindung vorstehend anhand bevorzugter

Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar. Auch ist die Erfindung nicht auf die genannten Anwendungsmöglichkeiten beschränkt.

BEZUGSZEICHENLISTE

Bezugszeichenliste

In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten oder Schritte.

100 Datenaufnahmevorrichtung

101 , 101 a-101 n Elektronische Einrichtung, IED

102, 102a-102n Datenkollektoreinrichtung

200 Speichereinrichtung

201 Speicherprozessoreinheit

202 Speichermedium

300, 300a-300n Konfigurationseinrichtung

301 Datenkollektormodul

301 a Ankündigungs-Diensteeinheit

400, 400a-400n Datenübertragungseinrichtung

401 , 401 a-401 n ungeschützter Datenübertragungspfad

402 geschützter Datenübertragungspfad

501 a-501 n Produktions- und Produktdaten

502, 502a-502n Übertragungsdaten

601 Benutzeridentifikationsdaten

602 Kenndaten der elektronischen Einrichtung

603 Passwort

604 Passwortdaten

701 Direkte Datenverbindung

702 Datenanforderungssignal

703 Datentypsignal

704 Dienste-Ankündigungseinheit 705 Datenkollektor

706 Erstes Anforderungssignal

707 Anschlusseinheit

708 Server-Detektoreinheit

709 Zweites Anforderungssignal

710 Daten-Gateway

71 1 Datenpuffer

712 Lokaler Puffer

713 Holsignal

801 Webdienst-Bereitstellungseinheit

802 Datenverarbeitungseinrichtung

803 Datenvalidierungseinheit

804 Datentransformationseinheit

805 Graphische Benutzerschnittstelleneinheit

806 Datenanalyseeinheit

807 Datenzugriffsschicht

808 SQL-Servereinheit

901 Basisinformation

902 Verwaltungsinformation

903 Firmware/Softwareinformation

904 Hardwareinformation

905 Anwendungsbeschreibung

906 Anwendungsinformation

907 Standortinformation

908 Sonstige Information

909 Informationsaufnahmeeinheit

910 Kommunikationseinheit 91 1 Informationssignal

912 Informationsantwortsignal

913 lnformationsanforderungsdaten

914 Informationsantwortdaten

915 Sendeeinheit

916 Sequenzereinheit

917 Neue Netzverbindung

918 Konfiguration geändert

919 Startbefehl

920 Datenanforderung

921 Start

922 Stopp

923 Parsen von eingehenden Befehlen

924 Informationsaufnahme- und Formateinheit

Claims

PATENTANSPRÜCHE
1. Datenaufnahmeverfahren zum Aufnehmen von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung (101 , 101 a-101 n) ausgegebenen Produktions- und Produktdaten (501 a-501 n), mit den folgenden Schritten: a) Empfangen der aus der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 , 101 a- 101 n) ausgegebenen Produktions- und Produktdaten (501 a-501 n) mittels mindestens einer der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 , 101 a-101 n) zugeordneten Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n); b) Verarbeiten der empfangenen Produktions- und Produktdaten (501 a-501 n) in zu übertragende Übertragungsdaten (502, 502a-502n) mittels der
Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n); c) Ausgeben der Übertragungsdaten (502, 502a-502n) aus der Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n); d) Übertragen der von der Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n) ausgegebenen Übertragungsdaten (502, 502a-502n) zu einer Speichereinrichtung (200) mittels mindestens einer Datenübertragungseinrichtung (400a-400n); und e) Speichern der zu der Speichereinrichtung (200) übertragenen Übertragungsdaten (502a-502n) in der Speichereinrichtung (200), dadurch gekennzeichnet, dass eine Speicherung der mittels der Datenübertragungseinrichtung (400a-400n) übertragenen Übertragungsdaten (502a-502n) mittels einer zwischen die Datenkollektoreinrichtung (102, 102a- 102n) und die Speichereinrichtung (200) geschalteten Konfigurationseinrichtung (300) gesteuert wird, wobei, bevor die Konfigurationseinrichtung (300) die Übertragungsdaten (502a-502n) empfängt, ein erster Datenübertragungspfad (401 , 401 a-401 n) der Datenübertragungseinrichtung (400a-400n) zwischen der Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n) und der Konfigurationseinrichtung (300) hergestellt wird und nach dem Übertragen der Übertragungsdaten (502, 502a-502n) an die Konfigurationseinrichtung (300) der erste Datenübertragungspfad (401 , 401 a-401 n) getrennt wird, und, bevor die Übertragungsdaten (502, 502a-502n) an die Speichereinrichtung (200) übermittelt werden, ein zweiter Datenübertragungspfad (402, 402a-402n) der Datenübertragungseinrichtung (400a-400n) zwischen der Konfigurationseinrichtung (300) und der Speichereinrichtung (200) hergestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die intelligente elektronische Einrichtung (101 , 101 a-101 n) eine sekundäre Einrichtungen einer elektrischer Schaltanlagen, insbesondere einer Schaltanlage der Mittel- oder Hochspannung, ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die intelligente Elektronische Einrichtung (101 , 101 a-101 n) ein Element oder mehrere Elemente der folgenden Liste umfasst: analoge Eingabeeinheiten, Sensoreinheiten, I/O-Schnittstelleneinheiten, Energieversorgungseinheiten und Prozessoreinheiten.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktions- und Produktdaten (501 a-501 n) die Konfiguration der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 , 101 a-101 n) beschreiben und ein Element oder mehrere Elemente der folgenden Liste umfasst: Seriennummer, Herstellungsland, Hardware-Versionsnummer, Software- und/oder Firmware-Versionsnummer, verwendete Testdaten, Gesamtlaufzeit, Standort Prozessorseriennummer und MAC-Adresse.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Datenübertragungspfad (401 , 401 a-401 n) und der zweite
Datenübertragungspfad (402, 402a-402n) lediglich temporär bestehen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Datenübertragungspfad (401 , 401 a-401 n) getrennt wird bevor der zweite Datenübertragungspfad (402, 402a-402n) aufgebaut wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Datenübertragungspfad (401 , 401 a-401 n) durch ein Datenübertragungskabel ausgebildet ist, welches vor der Übertragung der Übertragungsdaten (502, 502a-502n) an die Datenkollektoreinrichtung (102a- 102n) und/oder an die Konfigurationseinrichtung (300) angeschlossen wird und nach dem Übertragen der Übertragungsdaten (502a-502n) von der Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) und/oder der Konfigurationseinrichtung (300) getrennt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Datenübertragungspfad (401 , 401 a-401 n) durch eine drahtlose Datenübertragungsverbindung ausgebildet ist, wobei die Konfigurationseinrichtung (300) vor dem Aufbau des ersten Datenübertragungspfades in Übertragungsreichweite zur Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n) gebracht wird und nach der Übertragung der Übertragungsdaten die Konfigurationseinrichtung (300) ausser Übertragungsreichweite zur Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n) gebracht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Datenübertragungspfad (402, 402a-402n) mittels einer GSM- und/oder einer Internet- Verbindung bereitgestellt ist, und dass der zweite Datenübertragungspfad (402, 402a-402n) insbesondere ein geschützter Datenübertragungspfad ist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Konfigurationseinrichtung (300) eine portable Rechnereinrichtung (300) ist, insbesondere ein Notebook oder ein Laptop.
1 1. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsdaten (502a-502n) bei einem Anschluss der
Datenkollektoreinrichtung (102, 102a-102n) an die Konfigurationseinrichtung (300) in der Konfigurationseinrichtung (300) automatisch zwischengespeichert werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Verbinden der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 a-101 n) mit der mindestens einen Datenübertragungseinrichtung (400a-400n) ein automatisches Ausgeben der Produktions- und Produktdaten (501 a-501 n) mittels der mindestens einen der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 a-101 n) zugeordneten Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) initiiert wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Konfigurationseinrichtung (300) durchgeführte Steuerung der Speicherung der über die Datenübertragungseinrichtung (400a-400n) übertragenen Übertragungsdaten (502a-502n) die folgenden Schritte umfasst: a) Eingeben (S1 ) von Benutzeridentifikationsdaten (601 ) eines Benutzers in die Konfigurationseinrichtung (300); b) Erfassen (S2) von Kenndaten (602) der Konfigurationseinrichtung (300); c) Registrieren (S3) des Benutzers in der Konfigurationseinrichtung (300) mittels Benutzeridentifikationsdaten (601 ); d) Übertragen (S3a) der Benutzeridentifikationsdaten (601 ) und der Kenndaten (602) der Konfigurationseinrichtung (300) von der Konfigurationseinrichtung (300) zu der Speichereinrichtung (200); e) Registrieren (S4) des Benutzers in der Speichereinrichtung (200) mittels der Benutzeridentifikationsdaten (601 ), wobei von den Benutzeridentifikationsdaten (601 ) abhängige Passwortdaten (604) erzeugt werden; f) Übertragen (S5a) der von den Benutzeridentifikationsdaten (601 ) abhängigen Passwortdaten (604) von der Speichereinrichtung (200) zu der
Konfigurationseinrichtung (300); und g) Speichern (S5) der Benutzeridentifikationsdaten (601 ) und/oder der von den Benutzeridentifikationsdaten (601 ) abhängigen Passwortdaten (604) in der Konfigurationseinrichtung (300).
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsdaten (502a-502n) verschlüsselt und / oder authentifiziert werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Registrieren (S3) des Benutzers in der Konfigurationseinrichtung (300) ein Benutzername und ein Benutzerpasswort in der Konfigurationseinrichtung (300) dauerhaft gespeichert werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Benutzeridentifikationsdaten (601 ) abhängigen Passwortdaten (604) durch ein im Vergleich zu den Benutzeridentifikationsdaten (601 ) langes Datenwort gebildet werden.
17. Datenaufnahmevorrichtung (100) zur Aufnahme von aus mindestens einer intelligenten elektronischen Einrichtung (101 a-101 n) ausgegebenen Produktionsund Produktdaten (501 a-501 n), insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 16, mit: a) mindestens einer der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 a-101 n) zugeordneten Datenkollektoreinrichtung (102a-102n), die die aus der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 a-101 n) ausgegebenen Produktions- und Produktdaten (501 a-501 n) aufnimmt und die diese in zu übertragende Übertragungsdaten (502a-502n) umsetzt; b) einer Speichereinrichtung (200) zur Speicherung der mittels der mindestens einen Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) bereitgestellten Übertragungsdaten (502); und c) einer Datenübertragungseinrichtung (400a-400n) zur Übertragung der Übertragungsdaten (502a-502n) von der Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) zu der Speichereinrichtung (200), dadurch gekennzeichnet, dass die Datenaufnahmevorrichtung (100) ferner aufweist: d) eine zwischen die Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) und die Speichereinrichtung (200) geschaltete Konfigurationseinrichtung (300) zur Steuerung der Speicherung der von der Datenkollektoreinrichtung (102a-102n) bereitgestellten Übertragungsdaten (502) und die Konfigurationseinrichtung (300) eine portable Rechnereinrichtung (300) ist, insbesondere ein Notebook oder ein Laptop.
18. Datenaufnahmevorrichtung (100) gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die intelligent elektronische Einrichtung (101 , 101 a-101 n) eine sekundäre Einrichtungen einer elektrischer Schaltanlagen, insbesondere einer Schaltanlage der Mittel- oder Hochspannung, ist.
19. Datenaufnahmevorrichtung (100) gemäss Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die intelligente Elektronische Einrichtung (101 , 101 a-101 n) ein Element oder mehrere Elemente der folgenden Liste umfasst: analoge Eingabeeinheiten, Sensoreinheiten, I/O-Schnittstelleneinheiten, Energieversorgungseinheiten und Prozessoreinheiten.
20. Datenaufnahmevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktions- und Produktdaten (501 a-501 n) die Konfiguration der intelligenten elektronischen Einrichtung (101 , 101 a-101 n) beschreiben und ein Element oder mehrere Elemente der folgenden Liste umfasst: Seriennummer, Herstellungsland, Hardware-Versionsnummer, Software- und/oder Firmware-Versionsnummer, verwendete Testdaten, Gesamtlaufzeit, Standort Prozessorseriennummer und MAC-Adresse.
21. Datenaufnahmevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Datenübertragungspfad (401 , 401 a-401 n) nicht gleichzeitig mit dem zweiten Datenübertragungspfad (402, 402a-402n) besteht.
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