WO2007090594A1 - Einweg-nikotindepot für eine rauchfreie zigarette sowie rauchfreie zigarette mit einem derartigen einweg-nikotindepot - Google Patents

Einweg-nikotindepot für eine rauchfreie zigarette sowie rauchfreie zigarette mit einem derartigen einweg-nikotindepot Download PDF

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WO2007090594A1 PCT/EP2007/000965 EP2007000965W WO2007090594A1 WO 2007090594 A1 WO2007090594 A1 WO 2007090594A1 EP 2007000965 W EP2007000965 W EP 2007000965W WO 2007090594 A1 WO2007090594 A1 WO 2007090594A1
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Dirk Kieslich
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Bel Air International Corp.
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES
    • A24F47/00Smokers' requisites not provided for elsewhere, e.g. devices to assist in stopping or limiting smoking
    • A24F47/002Simulated smoking devices, e.g. imitation cigarettes

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Einweg-Nikotindepot für eine rauchfreie Zigarette, mit einem Depotträger (26) zur Aufnahme und definierten Freisetzung einer vorgegebenen Menge Nikotins. Erfindungsgemäß enthält der gasdicht verschlossene Depotträger (26) zumindest eine bei Umgebungstemperatur, insbesondere Raumtemperatur, wenigstens teilweise in ihrer Gasphase vorliegende Trägersubstanz für das Nikotin und wird erst zur Freisetzung der mit Nikotin versetzen gasförmigen Trägersubstanz geöffnet. Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine rauchfreie Zigarette mit einem derartigen Einweg-Nikotindepot.

Description


  [0001]    Einweg-Nikotindepot für eine rauchfreie Zigarette sowie rauchfreie Zigarette mit einem derartigen Einweg-Nikotindepot

[0002]    Die Erfindung betrifft ein Einweg-Nikotindepot für eine rauchfreie Zigarette, mit einem Depotträger zur Aufnahme und definierten Freisetzung einer vorgegebenen Menge Nikotins. Ferner betrifft die Erfindung eine rauchfreie Zigarette nach dem Oberbegriff des Anspruchs 12 mit einem derartigen Einweg-Nikotindepot.

[0003]    Handelsübliche Zigaretten bestehen meist aus in Papier oder einem Tabakblatt gewickeltem Tabak sowie einem am Mundstück angebrachten Filterelement. Durch Anzünden des vorderen Endes der Zigarette verglüht der Tabak und setzt Nikotin frei, welcher durch den vom Raucher zu inhalierenden Rauch mitgerissen wird.

   Bei der Verbrennung des Tabaks werden neben Nikotin auch andere Substanzen freigesetzt bzw. erzeugt, die häufig gesundheitsschädlich sind, so Teer, Arsenund Cadmiumhaltige Verbindungen sowie kanzerogene Verbindungen wie Hydrazin, Chrysen, Formaldehyd, Nietrosamine und ähnliches.

[0004]    Seit geraumer Zeit wird versucht, sogenannte rauchfreie Zigaretten auf dem Markt zu etablieren. Hierbei handelt es sich um Produkte, bei denen der Tabak nur erwärmt wird, ohne verbrannt zu werden, so dass zwar das gewünschte Nikotin freigesetzt, die Entstehung gesundheitsschädlicher Stoffe jedoch vermieden wird. Ein weiterer Ansatz für eine rauchfreie Zigarette ist in der DE 103 21 379 A1 geschildert.

   Bei dieser rauchfreien Zigarette wird mit Hilfe einer elektrischen Heizeinrichtung Luft erwärmt und die erwärmte Luft durch ein Einweg-Nikotindepot geleitet, in dem eine vorgegebene Menge Nikotin aufgenommen ist. Das Nikotin wird durch die erwärmt Luft freigesetzt und von dem Benutzer inhaliert.

[0005]    Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung ein Einweg-Nikotindepot für eine rauchfreie Zigarette bzw. eine rauchfreie Zigarette mit einem Einweg-Nikotindepot anzugeben, bei dem bzw.

   bei der ein Erwärmen eines durch das Nikotindepot geleiteten Luftstroms zum Freisetzen des Nikotins nicht mehr erforderlich ist.

[0006]    Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch ein Einweg-Nikotindepot mit den Merkmalen nach Anspruch 1 und insbesondere dadurch gelöst, dass der gasdicht verschlossene Depotträger zumindest eine bei Umgebungstemperatur, insbesondere Raumtemperatur, wenigstens teilweise in ihrer Gasphase vorliegende Trägersubstanz für das Nikotin enthält und erst zur Freisetzung der mit Nikotin versetzen gasförmigen Trägersubstanz zu öffnen ist.

   Ferner wird diese Aufgabe durch eine rauchfreie Zigarette nach Anspruch 12 gelöst, die mit einem derartigen Einweg-Nikotindepot ausgestattet ist.

[0007]    Ein wesentlicher Gedanke, auf dem die Erfindung basiert, ist die Verwendung mindestens einer Trägesubstanz, die bereits bei normaler Umgebungstemperatur, also bei Temperaturen, die deutlich unter den sonst üblichen Rauchtemperaturen liegen, so beispielsweise bei Temperaturen von weniger als 50<0>C wenigstens teilweise in ihrer Gasphase vorliegt. Von Vorteil ist es, wenn die Trägersubstanz bereits bei geringen Temperaturen, so bei Raumtemperatur, die üblicherweise bei 21<0>C liegt, in ausreichender Menge in ihrer Gasphase vorliegt.

   Je nach verwendeter Trägersubstanz kann der Anteil der Gasphase bei einer Temperatur von 21<0>C bei bis zu 90% liegen. Üblicherweise liegt der Anteil in einem Bereich von 10 bis 80%, vorzugsweise bei 30 bis 60%, besonders bevorzugt bei zumindest 50%. Die Trägersubstanz muss ferner in ihrer Gasphase dazu geeignet sein, das Nikotin in so ausreichender Menge aufzunehmen, dass der Benutzer bei einem Einatmen der gasförmigen Trägersubstanz die gewünschte vorgegebene Nikotinmenge zu sich nehmen kann. Als Trägersubstanz eignen sich leicht flüchtige Stoffe. Des weiteren kann die Trägersubstanz gleichzeitig durch Aromastoffe aromatisiert sein oder selbst als Aromastoff dienen. Neben der Verwendung eines Trägerstoffes ist auch die Verwendung eines Gemisches aus mehreren Trägerstoffen und/oder Aromastoffen möglich.

   Damit der Benutzer die rauchfreie Zigarette, wie bei den herkömmlichen Zigaretten, jederzeit ohne grossen Aufwand geniessen kann, ist der Depotträger des erfindungsgemässen Einweg-Nikotindepots wiederum gasdicht ausgebildet, so dass ein unerwünschtes Austreten der gasförmigen Trägersubstanz mit Nikotin aus dem Depotträger verhindert ist. Als Depotträger eignet sich ein gasdichtes Behältnis, beispielsweise aus laminiertem Papier oder einem umweltverträglichen Kunststoff. Alternativ ist es jedoch auch möglich, den Depotträger aus einem Trägermaterial, beispielsweise Cellulose zu fertigen, welche mit einer gasdichten Ummantelung versehen ist.

   Für den gewünschten Genuss muss der Benutzer den Depotträger nur mehr öffnen und die dann austretende Trägersubstanz, die mit Nikotin versetzt ist, inhalieren.

[0008]    Weitere vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus der Beschreibung, den Unteransprüchen sowie der Zeichnung.

[0009]    So wird bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemässen Einweg-Nikotindepots vorgeschlagen, am Depotträger zumindest einen zur Nikotinfreisetzung zu öffnenden Abschnitt vorzusehen, der mit einer den Depotträger gasdicht abschliessenden Membran versehen ist. Als Membran eignet sich beispielsweise eine Folie aus einem unweitverträgliche Kunststoff, ein geeigneter Lack, ein geeignetes Lacksystem oder auch Eiweiss.

   Zur Nikotinfreisetzung muss lediglich die Membran zumindest teilweise eingerissen oder zerstört werden, damit die mit Nikotin versetzte gasförmige Trägersubstanz austreten kann.

[0010]    Des weiteren wird vorgeschlagen, den Depot-Träger vollständig mit einer gasundurchlässigen Membran zu umschliessen.

   Dies hat insbesondere den Vorteil, dass für den Depotträger auch besonders kostengünstige Materialien verwandt werden können, so beispielsweise eine Hülse aus Papier, die entsprechend ummantelt ist.

[0011]    Besonders von Vorteil ist es bei den beiden zuvor beschriebenen Weiterbildungen, bei denen der Depotträger mit einer die Gasdichtigkeit herstellenden Memb-ran versehen ist, wenn der Depotträger selbst bereits mit einer Auslöseeinrichtung versehen ist, die mit der Membran derart zusammenwirkt, dass beim ordnungsgemässen Betätigen der Auslöseeinrichtung des Depotträgers die Membran zur Nikotinfreisetzung geöffnet bzw. zerstört wird.

   Als Auslöseeinrichtung eignet sich beispielsweise ein in die Membran eingebetteter Aktivierungsstift, welcher durch eine Bewegung relativ zum Depotträger die Membran zur Nikotinfreisetzung zerstört.

[0012]    Der Depotträger ist vorzugsweise hülsenförmig und ist zumindest teilweise mit einem das Nikotin und die Trägersubstanz enthaltenden Trägermaterial befüllt. Auf diese Weise ist eine gleichmässige Verteilung der Trägersubstanz und des Nikotins im Depotträger gewährleistet. Als Trägermaterial eignet sich beispielsweise Zellusloseacetat, dass mit der Trägersubstanz und Nikotin versetzt ist.

   Alternativ ist der Depotträger selbst aus einem Trägermaterial gefertigt und entsprechend von einer Membran gasdicht ummantelt.

[0013]    Anstelle der angesprochenen Membran, die zur Nikotinfreisetzung zu zerstören ist, wird alternativ vorgeschlagen, den Depotträger mit einer gasdicht verschliessenden Ventilanordnung zu versehen, welche zur Nikotinfreisetzung zu öffnen ist.

   Die Verwendung einer Ventilanordnung hat den Vorteil, dass sich das Befüllen des Depotträgers mit der Trägersubstanz und dem Nikotin bei entsprechend grossen Stückzahlen vergleichsweise einfach grosstechnisch realisieren lässt.

[0014]    Wird beispielsweise ein hülsenförmiger Depotträger verwendet, wird vorgeschlagen, die beiden offenen Enden des hülsenförmigen Depotträgers zunächst auf einer Seite zu verschliessen, den Depotträger zu befüllen und anschliessend das andere offene Ende des Depotträgers zu verschliessen.

   Die Ventile müssen dann zur Nikotinfreisetzung lediglich in deren geöffnete Stellungen bewegt werden.

[0015]    Zur Vereinfachung und definierten Befüllung des Depotträgers wird bei der zuvor beschrieben Ausführungsform mit Ventilen ferner vorgeschlagen, in den von den beiden Ventilen begrenzten Abschnitt des Depotträgers das zuvor bereits beschriebene, das Nikotin und die Trägersubstanz enthaltende Trägermaterial einzusetzen.

[0016]    Als Ventile werden bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung der zuvor beschriebenen Ausführungsform in gleicher Strömungsrichtung öffnende Membranventile verwendet, die sich zur Nikotinfreisetzung bei einem vorgegebenen, in Strömungsrichtung wirkenden Unterdruck öffnen.

   So werden die Membranventile in einer rauchfreien Zigarette so eingesetzt, dass, wenn der Benutzer am Mundstück der rauchfreien Zigarette erstmals zieht, die Membranventile sich öffnen und während der weiteren Benutzung in ihrer geöffneten Stellung verharren.

[0017]    Bei einer alternativen Weiterbildung dieser Ausführungsform des erfindungsgemässen Einweg-Nikotindepots wird vorgeschlagen, dass jedes der Ventile mit einem Dichtungselement versehen ist, welche zum gasdichten Verschliessen des das Trägermaterial enthaltenen Abschnittes an den Abschnitt beiderseits begrenzende Ventilsitze zur Anlage kommen, die zur Nikotinfreisetzung von den Ventilsitzen wegzubewegen sind.

[0018]    Gemäss einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung eine rauchfreie Zigarette gemäss Anspruch 12, die mit einem erfindungsgemässes Einweg-Nikotindepot,

   wie es eingangs beschrieben und in den Ansprüchen 1 bis 11 definiert ist, ausgestattet ist. Das zuvor beschrieben Einweg-Nikotindepot kann hierbei entweder als separater Einsatz ausgebildet sein, der in einer für das Einweg-Nikotindepot ausgelegte Aufnahme einer mehrfach zu verwendende rauchfreien Zigarette einsetzbar ist. Alternativ ist es jedoch auch möglich, das Einweg-Nikotindepot in die rauchfreie Zigarette zu integrieren, so dass die rauchfreie Zigarette nach dem Genuss gemeinsam mit dem Einweg-Nikotindepot entsorgt werden kann.

[0019]    Sofern das Einweg-Nikotindepot selbst nicht mit einer Auslöseeinrichtung versehen ist, wird vorgeschlagen an der rauchfreien Zigarette eine zum Öffnen des gasdichten Nikotindepots ausgelegte Aktivierungseinrichtung vorzusehen.

   Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das Nikotindepot in die rauchfreie Zigarette integriert ist.

[0020]    So wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der rauchfreie Zigarette, bei der der Depotträger des Nikotindepots einen zur Nikotinfreisetzung zu öffnenden Abschnitt aufweist, welcher mit einer den Depotträger gasdicht abschliessenden Membran versehen ist, vorgeschlagen, als Aktivierungseinrichtung am Zigarettenkörper ein scharfkantiges Trennelement vorzusehen, welches bei einer Relativbewegung zwischen der Membran und dem Trennelement die Membran zu Nikotinfreisetzung zumindest teilweise zerstört. Ein derartiges Trennelement, beispielsweise in Form einer Schneide oder einer scharfkantigen Zahnung, ist einerseits leicht auszubilden und ermöglicht andererseits auf einfache Weise ein einfaches und störungsfreies Öffnen der Membran.

   Die Relativbewegung kann durch axiales Eindringen des Trennelementes in die Membran, gegebenenfalls durch eine unterstützende Drehbewegung erfolgen.

[0021]    So wird bei einer Weiterbildung der Ausführungsform mit Trennelementen vorgeschlagen, den Depotträger zwischen zwei scharfkantigen Trennelementen anzuordnen, welcher lediglich an seinen den Trennelementen zugewandten Abschnitten jeweils mit einer Membran verschlossen ist. Zur Nikotinfreisetzung muss lediglieh der Abstand zwischen den Trennelementen so vermindert werden, dass die Trennelemente in die Membranen eindringen und diese zumindest teilweise zerstören.

[0022]    Bei einer weiteren Ausgestaltung dieser Weiterbildung ist der Zigarettenkörper aus zwei Hülsen gebildet, welche, vorzugsweise durch Ineinanderstecken, lösbare miteinander zu verbinden sind.

   In jeder Hülse ist eines der beiden Trennelemente vorgesehen, so dass beim Zusammensetzen der Hülsen die Membranen des Einweg-Nikotindepots, welches zwischen den Trennelementen angeordnet ist, durch die Trennelemente zur Nikotinfreisetzung zumindest teilweise zerstört werden.

[0023]    Bei einer alternativen Ausgestaltung dieser Weiterbildung sind in den hülsenförmigen Zigarettenkörper zwei Einsätze eingeführt sind, an denen jeweils eines der Trennelemente vorgesehen ist, während das Einweg-Nikotindepot zwischen die beiden Einsätzen im Zigarettenkörper positioniert ist. Zur Nikotinfreisetzung muss nur einer der beiden Einsätze im Zigarettenkörper derart verschieblich gehalten sein, dass der Einsatz zum Aktivieren der Nikotinfreisetzung lediglich weiter in den Zigarettenkörper eingeführt werden muss.

   Diese beschrieben Lösung zeichnet sich einerseits durch eine sehr einfache Herstellung aus, während sie gleichzeitig für den Benutzer sehr einfach zu bedienen ist. Bei entsprechender Ausbildung des Zigarettenkörpers und der Einsätze beispielsweise aus einem Kunststoff oder auch aus Metall ist die rauchfreie Zigarette mehrfach verwendbar und das Einweg-Nikotindepot kann auf einfache Weise aus der Zigarette entfernt und durch ein neues Einweg-Nikotindepot ersetzt werden.

[0024]    Ist die rauchfreie Zigarette nicht mit einer eigenständigen Aktivierungseinrichtung versehen, werden Einweg-Nikotindepots verwendet, die mit einer Auslöseeinrichtung ausgestattet sind, wie eingangs bereits erläutert.

   Der vorzugsweise mehrfach zu verwendende Zigarettenkörper weist für die Verwendung dieser Art EinwegNikotindepots einen radial nach innen ragenden Bund auf, an dem das EinwegNikotindepot nach dem Einführen in den Zigarettenkörper zur Anlage kommt. Die Auslöseeinrichtung des Nikotindepots ragt dabei noch ausreichend weit zum Aktivieren der Nikotinfreisetzung aus dem Zigarettenkörper hervor. Als Auslöseeinrichtung eignet sich ein aus dem Depotträger hervorstehender Aktivierungsstift, welcher nach dem Einsetzen in den Zigarettenkörper aus der dem Mundstück abgewandeten Seite des Zigarettenkörpers oder auch aus dem Mundstück des Zigarettenkörpers hervorsteht.

   Altemativ wird vorgeschlagen, das mit der Auslöseeinrichtung ausgestattete Einweg-Nikotindepot in den Zigarettenkörper der rauchfreien Zigarette zu integrieren und das Mundstück unmittelbar am oder allenfalls geringfügig beabstandet zum Nikotindepot am Zigaretten körper vorzusehen. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders handliche Einweg-Version einer rauchfreien Zigarette.

[0025]    Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässe rauchfreien Zigarette ist das Einweg-Nikotindepot in den Zigaretten körper integriert, wobei das Einweg-Nikotindepot zwei Ventile aufweist, die den zwischen den beiden Ventilen angeordneten Abschnitt des Zigarettenkörpers gasdicht abschliessen, wobei in dem von den Ventilen begrenzten Abschnitt ein das Nikotin und die Trägersubstanz enthaltendes Trägermaterial aufgenommen ist.

   Diese Ausführungsform hat den besonderen Vorteil, dass ein unbeabsichtigtes Auslösen, beispielsweise durch ein versehentliches Zusammendrücken, wie es bei den Ausführungsbeispielen mit Membranen auftreten kann, vermieden ist.

[0026]    Als Ventile eignen sich beispielsweise zwei in Strömungsrichtung zum Mundstück hin zu aktivierende Membranventile, welche sich bei einem ausreichenden Sog am Mundstück zur Nikotinfreisetzung öffnen.

[0027]    Alternativ wird vorgeschlagen, im Zigaretten körper einen Aktivierungskolben als Aktivierungseinrichtung verschieblich zu lagern, welcher sich in Längsrichtung durch den Zigarettenkörper und das Einweg-Nikotindepot erstreckt und an dem zwei Dichtflächen vorgesehen sind, welche mit an der Innenseite des Zigarettenkörpers vorgesehenen Ventilsitzen als Ventile des Nikotindepots derart zusammenwirkt,

   dass sich bei einem Verschieben des Aktivierungskolbens relativ zum Nikotindepot die beiden das Nikotindepot mit den Ventilsitzen gasdicht verschliessenden Dichtflächen öffnen. Diese Variante zeichnet sich durch eine besonders gute Dichtwirkung an den Ventilen aus. Bei einer Weiterbildung dieser rauchfreien Zigarette mit Aktivierungskolben sind der Zigarettenkörper sowie der Aktivierungskolben jeweils zweiteilig ausgebildet.

   Bei einer alternativen Weiterbildung ist der Zigaretten körper aus zwei lösbar miteinander zu verbindenden Schalen gebildet ist, in welche der Aktivierungskolben gemeinsam mit dem Einweg-Nikotindepot einsetzbar ist.

[0028]    Um dem Benutzer das Gefühl zu geben, er rauche eine herkömmliche Zigarette ist bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette im Mundstück ein Filterseinsatz mit vorgegebenen Zugwiderstand gehalten. Das Mundstück selbst, das den Filtereinsatz umgibt, kann seinerseits mit zusätzlichen Belüftungsöffnungen versehen sein, um den Zugwiderstand gezielt vorzugeben. Als Filtermaterial eignet sich herkömmliches Zelluloseacetat.

[0029]    Nachfolgend wird die Erfindung anhand von acht Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.

   Darin zeigt:

[0030]    Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette mit zwei Einsätzen zum Öffnen eines mit einer Membran verschlossenen Einweg-Nikotindepots vor der Nikotinfreisetzung;

[0031]    Fig. 2 einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 bei der Nikotinfreisetzung;

[0032]    Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette, bei der der Zigarettenkörper aus zwei mit Zahnkränzen als Trennelemente versehenen Hülsen gebildet ist, beim Einsetzen eines Einweg-Nikotindepot vor der Nikotinfreisetzung;

[0033]    Fig. 4 einen Längsschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel aus Fig. 3 bei der Nikotinfreisetzung;

   Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette, in deren Zigarettenkörper ein Einweg-Nikotindepot mit Aktivierungsstift integriert ist;

[0034]    Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette, die mehrfach verwendbar ist und bei der ein Einweg-Nikotindepot mit Aktivierungsstift als Einsatz verwendet wird;

[0035]    Fig. 7 einen Längsschnitt durch das vierte Ausführungsbeispiel aus Fig. 6 nach der Betätigung des Aktivierungsstiftes;

[0036]    Fig. 8 einen Längsschnitt durch ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette, die mehrfach verwendbar ist und bei der ein Einweg-Nikotindepot mit Aktivierungsstift als Einsatz in den Zigarettenkörper eingesetzt wird;

  

[0037]    Fig. 9 einen Längsschnitt durch das fünfte Ausführungsbeispiel aus Fig. 8 unmittelbar bei der Betätigung des Aktivierungsstiftes;

[0038]    Fig. 10 einen Längsschnitt durch das fünfte Ausführungsbeispiel aus den Fig. 8 und 9 bei der Entfernung des Einweg-Nikotindepots;

[0039]    Fig. 11 einen Längsschnitt durch ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette, bei das Einweg-Nikotindepot in den Zigaretten körper integriert ist und der Depotträger durch zwei Membranventile verschlossen ist;

[0040]    Fig. 12 einen Längsschnitt durch das sechstes Ausführungsbeispiel mit geöffneten Membranventilen bei der Nikotinfreisetzung;

   Fig. 13 einen Längsschnitt durch ein siebtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette mit integriertem Nikotineinsatz, bei der der Zigarettenkörper aus zwei Hülsen mit zwei durch Ventile ergänzte Aktivierungskolben gebildet ist, vor dem Zusammensetzen der Hülsen;

[0041]    Fig. 14 einen Längsschnitt durch das siebte Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 unmittelbar nach dem Zusammensetzen der Hülsen und vor der Nikotinfreisetzung;

[0042]    Fig. 15 einen Längsschnitt durch das siebte Ausführungsbeispiel nach den Fig. 13 und 14 unmittelbar nach der Nikotinfreisetzung;

[0043]    Fig. 16 eine Draufsicht auf ein achtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette, bei der der Zigaretten körper aus zwei Halbschalen gebildet ist;

  

[0044]    Fig. 17 eine Draufsicht auf einen Aktivierungskolben mit zwei Dichtflächen, der in die Halbschalen einzulegen ist; und

[0045]    Fig. 18 eine geschnittene Ansicht entlang des Schnittes A-A in Fig. 16, in dem die Halbschalen vor dem Zusammenbau gezeigt sind.

[0046]    Die Fig. 1 und 2 zeigen im Längsschnitt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette 10. Die Zigarette 10 hat einen hülsenförmigen Zigarettenkörper 12 aus Pappe, der an seinen beiden Enden offen ist. Der Zigarettenkörper 12 kann auch aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein.

[0047]    In das in den Fig. 1 und 2 links gezeigte Ende des Zigarettenkörpers 12 ist ein erster Einsatz 14 aus Pappe eingesetzt und mit diesem fest verbunden.

   Der erste Einsatz 14 ist an seinem in den Zigarettenkörper 12 zeigenden Ende mit einer ringförmigen Trennschneide 16 versehen, die leicht geneigt zur Längsachse des Einsatzes 14 verläuft. In dem ersten Einsatz 14 ist ferner ein Filtereinsatz 18 aus Zelluloseacetat gehalten.

[0048]    In das andere offene Ende ist ein zu dem ersten Einsatz 14 entsprechender Einsatz 20 aus Pappe eingesetzt, der gleichfalls mit einer Trennschneide 22 versehen ist, in dem jedoch kein Filtereinsatz gehalten ist. Der Einsatz 20 ist leicht verschieblich in dem Zigarettenkörper 12 gehalten.

[0049]    Zwischen den beiden Einsätzen 14 und 20 ist im Zigarettenkörper ein EinwegNikotindepot 24 aufgenommen. Das Nikotindepot 24 ist aus einem Depotträger 26 gebildet, der ein Rohr 28 aus einem Papiermaterial und ein in diesem aufgenommenes Trägermaterial 30 aufweist.

   Das Trägermaterial 30 ist mit einer leicht flüchtigen Trägersubstanz benetzt, die bereits bei Raumtemperatur teilweise gasförmig ist und als Trägersubstanz für eine gleichfalls in das Trägermaterial 30 eingebrachte, vorgegebene Nikotinmenge dient. Um ein unbeabsichtigtes Verdunsten der Trägesubstanz und des Nikotins zu verhindern, ist der Depotträger 26 zusätzlieh mit einer als Laminierung ausgebildeten gasdichten Membran 32 ummantelt, die insbesondere auch das hülsenförmige Rohr 28 an seinen beiden offenen Enden verschliesst.

[0050]    Zum Aktivieren und Freisetzen des Nikotins muss nun der Benutzer lediglich den verschieblichen Einsatz 20 in den Zigarettenkörper 12 drücken, wobei das Nikotindepot 24 gegen die Trennschneide 16 des ersten Einsatzes 14 gedrückt wird.

   Bei entsprechender Verminderung des Abstandes zwischen den beiden Trennschneiden 16 und 22 dringen schliesslich die beiden Trennschneiden 16 und 22 in die Membran 32 des Nikotindepots 24 ein und öffnen das bis dahin gasdicht verschlossenen Nikotindepot 24. Der Benutzer kann nun das als Mundstück dienende Ende des Zigarettenkörpers 12 in den Mund einführen und die Nikotindosis zu sich nehmen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Komponenten dr Zigarette 10 aus Pappe oder Papier gefertigt. Die Komponenten, wie Zigarettenkörper 12 oder die Einsätze 14 und 20 können jedoch auch aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein.

   In diesem Fall wird das Einweg-Nikotindepot 24 nach dem Genuss aus dem Zigarettenkörper 12 entfernt und durch ein neues EinwegNikotindepot 24 ersetzt.

[0051]    In den Fig. 3 und 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer mehrfach verwendbaren rauchfreien Zigarette 40 zur Verwendung mit einem Einweg-Nikotindepot 42 gezeigt. Das Einweg-Nikotindepot 42 entspricht im Aufbau und Wirkungsweise dem zuvor beschriebenen Einweg-Nikotindepot 24, so dass auf eine detaillierte Beschreibung des Einweg-Nikotindepots 42 nachfolgend verzichtet wird.

[0052]    Die rauchfreie Zigarette 40 weist zwei lösbar miteinander verbindbare Hülsen 44 und 46 auf, die im vorliegenden Fall aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sind.

   Die in den Fig. 3 und 4 rechts gezeigte Hülse 46 hat ein Anschlussende 48 geringeren Aussendurchmessers, das in einen als Trennelement dienenden Zahnkranz 50 endet.

[0053]    Zur Montage muss lediglich die zweite Hülse 46 mit ihrem Anschlussende 48 in das hierfür ausgelegte offene Einführende 52 der ersten Hülse 44 eingeführt werden. Der Aussendurchmesser des Anschlussendes 48 und der Innendurchmesser des offenen Einführendes 52 der ersten Hülse 44 sind dabei so bemessen, dass diese nach dem Zusammenstecken einen leicht lösbaren Presssitz ausbilden.

[0054]    Mit Abstand zum Einführende 52 ist an der Innwand der ersten Hülse 44 ferner ein umlaufender weitere Zahnkranz 54 ausgeformt, dessen Zahnungsspitzen in Richtung Einführende 52 zeigen.

   Zur Benutzung muss nun in die rauchfreie Zigarette 40 lediglich das Einweg-Nikotindepot 42 in das Einführende 52 eingeführt werden. Anschliessend werden die beiden Hülsen 44 und 46 axial zusammengesteckt und gleichzeitig eine leichte Drehbewegung vollzogen, wie durch die Pfeile angedeutet ist. Dabei kommen die beiden Zahnkränze 50 und 54 mit den Membranen des Einweg-Nikotindepots 42 in Eingriff und öffnen das EinwegNikotindepot 42. Nach dem Genuss müssen die beiden Hülsen 44 und 46 wieder lediglich voneinander gelöst und das aufgebrauchte Einweg-Nikotindepot 42 entsorgt werden.

[0055]    Fig. 5 zeigt eine rauchfreie Zigarette 60, die als Einweg-Zigarette ausgelegt ist.

   Die rauchfreie Zigarette 60 weist einen Zigarettenkörper 62 aus Pappe auf, an dessen einem in Fig. 5 links dargestellten Ende ein Filtereinsatz 64 eingesetzt ist, mit dem der Zugwiderstand der rauchfreien Zigarette 60 vorgegeben ist. Das in Fig. 5 rechts gezeigte Ende ist geschlossen, jedoch mit nicht dargestellten axial verlaufenden Strömungskanälen versehen.

[0056]    In den Zigarettenkörper 62 ist ein Einweg-Nikotindepot 66 eingesetzt und fest mit dem Zigarettenkörper 62 verbunden. Das Einweg-Nikotindepot 66 hat einen Depotträger 68 aus einer Papierrolle 70, welche von einer Membran 72 ummantelt und an den offenen Stirnflächen verschlossen ist. In den Depotträger 68 ragt mittig ein Aktivierungsstift 74, welcher in die in Fig. 5 rechts gezeigte Membran 72 eingebettet ist.

   Konzentrisch um den Aktivierungsstift 74 ist ein Trägermaterial 76 aus Zelluloseacetat angeordnet, welches mit einer vorgegebenen Menge Nikotin und einer bei Raumtemperatur teilweise in der Gasphase vorliegenden Trägersubstanz benetzt ist. Der Aktivierungsstift 74 ragt aus einer eine am geschlossenen Ende des Zigarettenkörpers 62 vorgesehenen Öffnung 78 hervor.

[0057]    Zur Aktivierung des Einweg-Nikotindepots 66 muss der Benutzer lediglich den Aktivierungsstift 74 nach Innen drücken, wir durch den Pfeil angedeutet ist, wodurch die Membranen 72 an den offenen Stirnseiten des Depotträgers 68 geöffnet werden und das Nikotin gemeinsam mit der Trägersubstanz freigesetzt und vom Benutzer durch den Filtereinsatz 64 aufgenommen werden kann.

   Nach der Benutzung wird die rauchfreie Zigarette 60 in üblicher Weise entsorgt.

[0058]    In den Fig. 6 und 7 ist ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen wiederverwendbaren rauchfreien Zigarette 80 jeweils im Längsschnitt gezeigt. Die rauchfreie Zigarette 80 hat einen Zigarettenkörper 82, der an seinem in den Fig. 6 und 7 rechts gezeigten einen Ende, das als Mundstück dient, mit einem Filtereinsatz 84 versehen ist. Ausgehend vom anderen Ende hat der Zigarettenkörper 82 einen etwa % seiner Länge entsprechenden Aufnahmeabschnitt 86 grösseren Durchmessers, der unter Ausbildung eines Bundes 88 in einen Abschnitt 90 geringeren Innendurchmessers übergeht. Der Aufnahmeabschnitt 86 dient zur Aufnahme eines Einweg-Nikotindepots 92 mit Aktivierungsstift 94.

   Der Aufbau dieses Einweg-Nikotindepots 92 entspricht dem Aufbau des zuvor beschriebenen Einweg-Nikotindepots 66, so dass auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet wird.

[0059]    Bei Verwendung führt der Benutzer das Einweg-Nikotindepot 92 soweit in den Aufnahmeabschnitt 86 ein, bis das Einweg-Nikotindepot 92 am Bund 88 zur Anlage kommt. Anschliessend aktiviert er das Einweg-Nikotindepot 92 durch Eindrücken des Aktivierungsstiftes 94. Dabei werden die an den beiden Stirnseiten des Einweg-Nikotindepots 90 vorgesehenen Membrane 96 zerstört, wodurch das Nikotin und die Trägersubstanz freigesetzt und vom Benutzer durch den Filtereinsatz 84 eingeatmet werden können.

   Nach der Benutzung kann das verbrauchte Einweg-Nikotindepot 92 entfernt und durch ein neues Einweg-Nikotindepot 92 ersetzt werden.

[0060]    In den Fig. 8 bis 10 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel einer wieder verwendbaren rauchfreien Zigarette 100 gezeigt, das im wesentlichen dem zuvor beschriebenen fünften Ausführungsbeispiel entspricht und für das gleichfalls ein EinwegNikotindepot 102 verwendet wird, das mit einem Aktivierungsstift 104 zur Nikotinfreigabe zu aktiveren ist.

[0061]    Wesentlicher Unterschied ist, dass der Aufnahmeabschnitt 106 zur Aufnahme des Einweg-Nikotindepots 102 etwa 7/8 der Länge des Zigarettenkörpers 108 entspricht und dass das Einweg-Nikotindepot 102 mit seinem Aktivierungsstift 104 nach dem Einssetzen durch eine Öffnung aus dem Mundstück 110 ragt, wie in Fig. 9 gezeigt ist.

   Zum Einsetzen dient ein Stempel 112, mit dem das EinwegNikotindepot 106 in den Aufnahmeabschnitt 102 eingeschoben (vgl. Fig. 8) und nach der Benutzung durch das Mundstück 110 wird ausgeschoben wird (vgl. Fig. 11 ).

[0062]    Die nachfolgend beschriebenen drei weiteren Ausführungsbeispiele, die in den Fig. 12 bis 18 gezeigt sind, betreffen rauchfreie Zigaretten, bei denen das EinwegNikotindepot in den Zigarettenkörper integriert ist.

[0063]    So zeigen die Fig. 11 und 12 jeweils einen Längsschnitt durch eine rauchfreie Zigarette 120, bei der der Zigarettenkörper 122 an seinem einen Ende mit einem Mundstück 124 versehen ist, während das andere Ende durch einen luftdurchlässigen Einsatz 126 verschlossen ist.

   Im Zigarettenkörper 122 selbst ist als EinwegNikotindepot 128 ein mit Nikotin und einer flüchtigen Trägersubstanz benetzter Trägerkörper 130 vorgesehen, der zu beiden Seiten durch zwei Membranventile 132 vor Lufteintritt geschützt ist. In diese Zustand wir die rauchfreie Zigarette 120 angeboten.

[0064]    Zur Verwendung muss der Benutzer lediglich eine schützende Verpackung entfernen (nicht dargestellt) und an anschliessend am Mundstück 124 ansaugen. Durch den an den Membranventilen 132 wirkenden Unterdruck öffnen sich diese und das Nikotin wird gemeinsam mit der Trägersubstanz freigesetzt.

[0065]    In den Fig. 13 bis 15 ist ein siebtes Ausführungsbeispiel einer rauchfreien Zigarette 140 im Längsschnitt gezeigt, bei der das Einweg-Nikotindepot 142 Bestandteil der Zigarette 140 ist. Der Zigarettenkörper 144 ist aus zwei Hülsen 146 und 148 gebildet.

   Die in den Fig. 13 bis 15 links gezeigte Hülse 146 hat etwa in ihrer Mitte einen nach innen ragenden, umlaufenden Bund 150, der als Ventilsitz für ein Dichtungselement 152 dient, Das Dichtungselement 152 ist an einem ersten Aktivierungskolben 154 vorgesehen, welcher in der Hülse 146 aufgenommenen ist. Am einen Ende des Aktivierungskolbens 154 ist eine Betätigungselement 156 vorgesehen, das, wie später noch verständlich wird, luftdurchlässig ist. Das dem Dichtungselement 152 nachgeordnete andere Ende des Aktivierungskolbens 154 ragt in einen Abschnitt der ersten Hülse 146, der einerseits als Kammer für das Trägermaterial 158 des Einweg-Nikotindepots 142, auf welchem das Nikotin mit Trägersubstanz aufgebracht ist, und andererseits als Einführende für die zweite Hülse 148 dient.

   Das Trägermaterial 158 ist zu einem Hohlzylinder umgeformt auf den Stössel 160 des Aktivierungskolbens 154 aufgeschoben.

[0066]    Die zweite Hülse 148 ist an ihrem einen Ende mit einem Mundstück 162 versehen. Das andere Ende hat einen Anschlussabschnitt 164 geringeren Aussendurchmessers, mit dem die Hülse 148 in das Einführende der ersten Hülse 146 unter Ausbildung eines Presssitzes eingesetzt werden kann.

   Des weiteren dient die Innwand des Anschlussabschnittes 164 als Dichtfläche für ein zweites Dichtungselement 166 eines zweiten Aktivierungskolbens 168, der in der zweiten Hülse 148 verschieblich aufgenommen ist und mit seinem freien Ende in einem am Mundstück 162 ausgebildeten Kanal 170 geführt ist.

[0067]    Nachdem das Trägermaterial 158 des Einweg-Nikotindepots 142 auf den Stössel 160 des ersten Aktivierungskolbens 154 aufgeschoben worden ist, werden die beiden Hülsen 146 und 148 zusammengesteckt, wie in Fig. 14 gezeigt ist, wobei das Trägermaterial 158 geschützt und gasdicht verschlossen in dem Abschnitt zwischen den beiden abdichtenden Dichtungselementen 152 und 166 aufgenommen ist. Der Zusammenbau erfolgt bei der Herstellung.

   Die Zigarette 140 ist dann einsatzbereit.

[0068]    Zum Aktivieren muss nun der Benutzer lediglich das Betätigungselement 156 in Richtung Mundstück 162 drücken, wobei der erste Aktivierungskolben 154 den zweiten Aktivierungskolben 168 in Richtung Mundstück 162 verschiebt und die beiden Dichtungselemente 152 und 166 den Abschnitt öffnen, in dem das Trägermaterial 158 aufgenommen ist. Der erste Aktivierungskolben 154 wird dabei soweit in die erste Hülse 146 eingedrückt, dass das Betätigungselement 156 bündig mit der Stirnseite der ersten Hülse 146 abschliesst, wobei die im Betätigungs-element 156 ausgebildeten Kanäle ein Ansaugen von Luft durch die erste Hülse 146 ermöglichen.

[0069]    In den Fig. 16 bis 18 ist ein achtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen rauchfreien Zigarette 180 gezeigt.

   Dabei zeigt Fig. 16 den aus zwei Halbschalen aus Kunststoff gebildeten Zigarettenkörper 182 der Zigarette 180 in aufgeklapptem Zustand, während Fig. 18 eine Schnittansicht durch den Zigarettenkörper 182 entlang des Schnittes A-A in Fig. 16 zeigt.

[0070]    Vom Prinzip her entspricht das achte Ausführungsbeispiel dem zuvor beschriebenen siebten Ausführungsbeispiel. Auch hier sind im Zigarettenkörper 182 zwei Ventilsitze 184 und 186 vorgesehen, an denen zwei Dichtungselemente 188 und 190 zum Abdichten zur Anlage kommen. Die Dichtungselemente 188 und 190 sind jedoch an einem gemeinsamen Aktivierungskolben 192 vorgesehen, der in Fig. 17 in Draufsicht gezeigt ist.

   Auch hier ist der Aktivierungskolben an seinem einen Ende mit einem Betätigungselement 194 versehen

[0071]    Dadurch dass die Dichtungselemente 188 und 190 an dem gemeinsamen Aktivierungskolben 192 vorgesehen sind, muss, da das Trägermaterial 196 des EinwegNikotindepots 198 zwischen den Ventilsitzen 184 und 186 angeordnet ist, der Zigarettenkörper 182 aus zwei Hälften gebildet sein, damit der Aktivierungskolben 192 und das Trägermaterial 196 in den Zigarettenkörper 182 eingelegt werden kann.

[0072]    Aus diesem Grund ist auch das Trägermaterial 196 in Form zweier Halbschalen ausgebildet. Die Halbschalen werden in die Hälften des Zigarettenkörpers 182 eingelegt werden, wie in Fig. 17 angedeutet ist.

   Nach dem Einbau der mit Nikotin und der Trägesubstanz versetzten Halbschalen des Trägermaterials 196 in die Hälften des Zigarettenkörpers 182 wird der Aktivierungskolben 192 in eine der offenen Halbschalen des Zigarettenkörpers 182 eingelegt und der Zigaretten kör-per 182 geschlossen. In dieser Stellung werden die Halbschalen durch geeignete Verfahren fest miteinander verbunden, beispielsweise durch Kleben.

[0073]    Nach der Montage ragt der Aktivierungskolben 192 mit seinem Betätigungselement 194 aus dem Zigarettenkörper 182, während die beiden Dichtungselemente 188 und 190 an den Ventilsitzen 184 und 186 anliegen und den Abschnitt, in dem der Trägerkörper 196 angeordnet ist, gasdicht verschliessen.

   In diesem Zustand wird die Zigarette 180 ausgeliefert.

[0074]    Zur Aktivierung muss dann lediglich der Aktivierungskolben 192 in den Zigarettenkörper 182 gedruckt werden und der Benutzer kann dann über das Mundstück 200 das Nikotin zu sich nehmen.

[0075]    Die beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen nur einige wenige Möglichkeiten dar, wie das Einweg-Nikotindepot verwendet werden kann. So sind beispielsweise auch Lösungen denkbar, bei denen die Ventile unmittelbar am Depotträger vorgesehen sind.

   Ferner sind auch Lösungen denkbar, bei denen nur eine Öffnung am Depotträger vorgesehen ist, die zum Aktivieren der Nikotinfreisetzung zu öffnen ist, und durch die der Luftstrom in den Depotträger hinein und aus diesem herausgeleitet wird. 

[0076]    Bezugszeichenliste:

[0077]    10 rauchfreie Zigarette

[0078]    12 Zigarettenkörper

[0079]    14 erster Einsatz

[0080]    16 Trennschneide

[0081]    18 Filtereinsatz

[0082]    20 zweiter Einsatz

[0083]    22 Trennschneide

[0084]    24 Einweg-Nikotindepot

[0085]    26 Depotträger

[0086]    28 Rohr

[0087]    30 Trägermaterial

[0088]    32 Membran

[0089]    40 rauchfreie Zigarette

[0090]    42 Einweg-Nikotindepot

[0091]    44 Hülse

[0092]    46 Hülse

[0093]    48 Anschlussende

[0094]    50 Zahnkranz

[0095]    52 Einführende

[0096]    54 Zahnkranz

[0097]    60 rauchfreie Zigarette

[0098]    62 Zigaretten 

  körper

[0099]    64 Filtereinsatz

[0100]    66 Einweg-Nikotindepot

[0101]    68 Depotträger

[0102]    70 Papierrolle

[0103]    72 Membran 74 Aktivierungsstift

[0104]    76 Trägermaterial

[0105]    78 Öffnung

[0106]    80 rauchfreie Zigarette 82 Zigarettenkörper

[0107]    84 Filtereinsatz

[0108]    86 Aufnahmeabschnitt

[0109]    88 Bund

[0110]    90 Abschnitt 92 Einweg-Nikotindepot

[0111]    94 Aktivierungsstift

[0112]    96 Membrane

[0113]    100 rauchfreie Zigarette

[0114]    102 Einweg-Nikotindepot 104 Aktivierungsstift

[0115]    106 Aufnahmeabschnitt

[0116]    108 Zigarettenkörper

[0117]    110 Mundstück

[0118]    112 Stempel

[0119]    120 rauchfreie Zigarette

[0120]    122 Zigarettenkörper

[0121]    124 Mundstück

[0122]    126 Einsatz

[0123]    128 Einweg-Nikotindepot 130 Trägermaterial

[0124]    132 Membranventile 140 rauchfreie

  Zigarette

[0125]    142 Einweg-Nikotindepot

[0126]    144 Zigarettenkörper

[0127]    146 erste Hülse 148 zweite Hülse

[0128]    150 Bund

[0129]    152 Dichtungselement

[0130]    154 erster Aktivierungskolben

[0131]    156 Betätigungselement 158 Trägermaterial

[0132]    160 Stössel

[0133]    162 Mundstück

[0134]    164 Anschlussabschnitt

[0135]    166 Dichtungselement 168 zweiter Aktivierungskolben

[0136]    170 Kanal

[0137]    180 rauchfreie Zigarette

[0138]    182 Zigarettenkörper

[0139]    184 Ventilsitz 186 Ventilsitz

[0140]    188 Dichtungselement

[0141]    190 Dichtungselement

[0142]    192 Aktivierungskolben

[0143]    194 Betätigungselement 196 Trägerkörper

[0144]    198 Einweg-Nikotindepot

[0145]    200 Mundstück

Claims

Patentansprüche
1. Einweg-Nikotindepot für eine rauchfreie Zigarette, mit einem Depotträger (26; 68) zur Aufnahme und definierten Freisetzung einer vorgegebenen Menge Nikotins, dadurch gekennzeichnet, dass der gasdicht verschlossene Depotträger (26; 68) zumindest eine bei Umgebungstemperatur, insbesondere Raumtemperatur, wenigstens teilweise in ihrer Gasphase vorliegende Trägersubstanz für das Nikotin enthält und erst zur Freisetzung der mit Nikotin versetzen gasförmigen Trägersubstanz zu öffnen ist.
2. Nikotindepot nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger (26; 68) zumindest einen zur Nikotinfreisetzung zu öffnenden Abschnitt aufweist, der mit einer den Depotträger (26; 68) gasdicht abschliessenden Membran (32; 72; 96) versehen ist, welche zur Nikotinfreisetzung zumindest teilweise zu zerstören ist.
3. Nikotindepot nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger (26; 68) vollständig von der Membran (32; 72) umschlossen ist.
4. Nikotindepot nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Depotträger (68) eine mit der Membran (72) zusammenwirkende Auslöseeinrichtung (74; 94; 104) vorgesehen ist, vorzugsweise ein aus dem Depotträger (68) hervorstehender, in die Membran (72) eingebetteter Aktivierungsstift (74; 94; 104), welche durch eine Bewegung relativ zum Depotträger (68) die Membran (72) zur Nikotinfreisetzung zerstört.
5. Nikotindepot nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger (68) hülsenförmig ist und mit einem das Nikotin und die Trä- gersubstanz enthaltenden Trägermaterial (76) zumindest teilweise befüllt ist.
6. Nikotindepot nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger aus einem das Nikotin und die Trägersubstanz enthaltenden Trägermaterial gebildet und vollständig von einer gasdichten Membran ummantelt ist.
7. Nikotindepot nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger mit einer den Depotträger gasdicht verschliessenden Ventilanordnung (132; 152, 166; 188, 190) versehen ist, welche zur Nikotinfreisetzung zu öffnen ist.
8. Nikotindepot nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger hülsenförmig und an seinen beiden offenen Enden jeweils durch ein Ventil (132; 152, 166; 188, 190) gasdicht verschlossen ist und die Ventile (132; 152, 166; 188, 190) zur Nikotinfreisetzung in eine offene Stellung bewegbar sind.
9. Nikotindepot nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Depotträger einen von den beiden Ventilen (132; 152, 166; 188, 190) begrenzten Abschnitt aufweist, in welchem ein das Nikotin und die Trägersubstanz enthaltendes Trägermaterial (130; 158; 196) aufgenommen ist.
10. Nikotindepot nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ventile als in gleiche Strömungsrichtung öffnende Membranventile (132) ausgebildet sind, welche sich zur Nikotinfreisetzung bei einem vorgegebenen, in Strömungsrichtung wirkenden Unterdruck öffnen.
11. Nikotindepot nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ventile zwei Dichtungselemente (132; 152, 166; 188, 190) aufweisen, welche zum gasdichten Verschliessen des das Trägermaterial (158; 196) enthaltenen Abschnittes an den Abschnitt beiderseits begrenzenden Ventilsitzen (150, 164; 184, 186) anliegen und zur Nikotinfreisetzung von den Ventilsitzen (150, 164; 184, 186) wegzubewegen sind.
12. Rauchfreie Zigarette mit einem hülsenförmigen Zigarettenkörper (12; 62; 82; 108; 122; 144; 182), einem in dem Zigarettenkörper (12; 62; 82; 108; 122; 144; 182) vorgesehenen Einweg-Nikotindepot (24; 42; 66; 92; 102; 128; 142) sowie einem in Ansaugrichtung dem Nikotindepot (24; 42; 66; 92; 102; 128; 142) nachgeordneten Mundstück (110; 124; 162; 200), dadurch gekennzeichnet, dass das Einweg-Nikotindepot (24; 42; 66; 92; 102; 128; 142) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
13. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Aktivierungseinrichtung (16, 22; 50, 54; 74; 94; 104; 132; 154, 168; 192) zum Öffnen des gasdicht verschlossenen Nikotindepots (24; 42; 66; 92; 102; 128; 142) zur Nikotinfreisetzung.
14. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger (26) des Nikotindepots (24; 42) einen zur Nikotinfreisetzung zu öffnenden Abschnitt aufweist, der mit einer den Depotträger (26; 68) gasdicht abschliessenden Membran (32) versehen ist, und dass im Zigarettenkörper (12; 62; 82; 108) als Aktivierungseinrichtung ein scharfkantiges Trennelement (16, 22; 50, 54) vorgesehen ist, welches bei einer Relativbewegung zwischen der Membran (32) und dem Trennelement (16, 22; 50, 54) die Membran (32) zu Nikotinfreisetzung zumindest teilweise zerstört.
15. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, dass der Depotträger (26) zwischen zwei scharfkantigen Trennelementen (16, 22; 50, 54) angeordnet und an seinen den Trennelementen (16, 22; 50, 54) zugewandten Abschnitten lediglich mit einer Membran (32) verschlossen ist, und dass zur Nikotinfreisetzung durch die Bewegung wenigstens eines der Trennelemente (16, 22; 50, 54) der Abstand zwischen den Trennelementen (16, 22; 50, 54) derart zu vermindern ist, dass die Trennelemente (16, 22; 50, 54) in die Membranen (32) eindringen und diese zumindest teilweise zerstören.
16. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Zigarettenkörper aus zwei Hülsen (44, 46) gebildet ist, welche, vorzugsweise durch Ineinanderstecken, lösbare miteinander zu verbinden sind, dass in jeder Hülse (44, 46) eines der beiden Trennelemente (50, 54) vorgesehen ist, und dass zwischen die Hülsen (44, 46) das Einweg-Nikotindepot (42) derart positioniert ist, dass beim lösbaren Miteinanderverbinden der beiden Hülsen (44, 46), die Trennelemente (50, 54) die Membranen des Einweg-Nikotindepots (42) zur Nikotinfreisetzung zumindest teilweise zerstören.
17. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in den hülsenförmigen Zigarettenkörper (12) zwei Einsätze (14, 20) eingeführt sind, an denen jeweils eines der Trennelemente (16, 22) vorgesehen ist, dass das Einweg-Nikotindepot (24) zwischen die beiden Einsätze (16, 20) im Zigarettenkörper (12) positioniert ist, und dass zumindest einer der Einsätze (20) im Zigarettenkörper (12) derart verschieblich gehalten ist, dass der Einsatz (20) zum Aktivieren der Nikotinfreisetzung lediglich weiter in den Zigaretten körper (12) einzuführen ist.
18. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige, vorzugsweise mehrfach zu verwendende Zigarettenkörper (82; 108) einen radial nach innen ragenden Bund (88) aufweist, und dass das gemäss Anspruch 4 ausgebildete Einweg-Nikotindepot (92; 102) in den Zigarettenkörper (82; 108) derart einzuführen ist, dass die Auslöseeinrichtung (94; 104) des Nikotindepots (92; 102) noch ausreichend weit zum Aktivieren der Nikotinfreisetzung aus dem Zigarettenkörper (82; 108) hervorsteht.
19. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrichtung ein aus dem Depotträger hervorstehender Aktivierungsstift (94; 104) ist, welcher nach dem Einsetzen in den Zigarettenkörper (82, 108) aus der dem Mundstück (84) abgewandeten Seite des Zigarettenkörpers (82) oder aus dem Mundstück (110) des Zigarettenkörpers (108) hervorsteht.
20. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Auslöseeinrichtung ausgestattete Einweg-Nikotindepot (66) in den Zigarettenkörper (62) der rauchfreien Zigarette (60) integriert und das Mundstück (64) unmittelbar am oder geringfügig beabstandet zum Nikotindepot (66) am Zigarettenkörper (62) vorgesehen ist.
21. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Einweg-Nikotindepot (128; 142; 198) in den Zigarettenkörper (122; 144; 182) integriert ist und zwei Ventile (132; 152, 166; 188, 190) aufweist, die den zwischen den beiden Ventilen (132; 152, 166; 188, 190) angeordneten Abschnitt des Zigarettenkörpers (122; 144; 182) gasdicht abschliessen, und dass in dem von den Ventilen (132; 152, 166; 188, 190) begrenzten Abschnitt ein das Nikotin und die Trägersubstanz enthaltendes Trägermaterial (130; 158; 196) aufgenommen ist.
22. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ventile als in Strömungsrichtung zum Mundstück (124) hin zu aktivierende Membranventile (132) ausgebildet sind, welche sich bei einem ausreichenden Sog am Mundstück (125) zur Nikotinfreisetzung öffnen.
23. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass der Zigarettenkörper mindestens einen Aktivierungskolben (154, 168; 192) als Aktivierungseinrichtung aufweist, welche sich in Längsrichtung durch den Zigarettenkörper (144; 182) und das Einweg-Nikotindepot (142; 198) erstreckt, dass an dem Aktivierungskolben (154, 168; 192) zwei Dichtflächen (152, 166; 188, 190) vorgesehen sind, welche mit an der Innenseite des Zigarettenkörpers (144; 182) vorgesehenen Ventilsitzen (150, 164; 184, 186) als Ventile des Nikotindepots (142; 198) derart zusammenwirkt, dass sich bei einem Verschieben des Aktivierungskolbens (154, 168; 192) relativ zum Nikotindepot (142; 198) die beiden das Nikotindepot (142; 198) mit den Ventilsitzen (150, 164; 184, 186) gasdicht verschliessenden Dichtflächen (152, 166; 188, 190) öffnen.
24. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Zigaretten körper (144) sowie der Aktivierungskolben jeweils zweiteilig ausgebildet sind, wobei eine der Dichtflächen (152) an einem Teil (154) des Aktivierungskolbens vorgesehen und mit dem an dem einen Abschnitt (146) des Zigarettenkörpers (144) vorgesehenen Ventilsitz (150) und die andere der Dichtflächen (166) an dem anderen Teil (168) des Aktivierungskolbens vorgesehen und mit dem in dem anderen Abschnitt (148) des Zigarettenkörpers (144) vorgesehenen Ventilsitz (164) zusammenwirkt, dass die beiden Abschnitte (146, 148) des Zigarettenkörpers (144) derart lösbar miteinander verbindbar sind, dass das EinwegNikotindepot (142) zwischen den beiden Abschnitten (146, 148) des Zigarettenkörpers (144) gehalten ist, und dass die beiden Teile (154, 168)
des Aktivierungskolbens derart miteinander zusammenwirken, dass sie bei einer Bewegung in Längsrichtung des Zigaretten körpers (144) die Dichtflächen (152, 166) von den Ventilsitzen (150, 164) wegbewegen und das Nikotindepot zur Nikotinfreisetzung geöffnet ist.
25. Rauchfreie Zigarette nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Zigarettenkörper (182) aus zwei lösbar miteinander zu verbindenden Schalen gebildet ist, in welche der Aktivierungskolben (192) mit dem Einweg-Nikotindepot (198) einsetzbar ist.
26. Rauchfreie Zigarette nach einem der Ansprüche 12 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass im Mundstück (110; 124; 162; 200) ein Filterseinsatz (18; 84) mit vorgegebenen Zugwiderstand gehalten ist.
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