WO2006102932A1 - Vorrichtung zum führen und fördern von zumindest einem faden - Google Patents

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Michael Pyra
Thomas Wortmann
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Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg
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Abstract

Es ist eine Vorrichtung zum Führen und Fördern eines Fadens beschrieben, bei welcher der Faden mehrmals um eine frei drehbar gelagerte Beilaufrolle (2.1) geführt wird, die einer angetriebenen Lieferwelle (1) zugeordnet ist. Um die an der Lieferwelle (1) erforderliche Umschlingung zu erzeugen, ist eine weitere Beilaufrolle (2.2) der Lieferwelle (1) zugeordnet, wobei die Beilaufrollen (2.1,2.2) mit Abstand zueinander am Umfang der Lieferwelle (1) zwischen sich einen Umschlingungsbereich einer Lieferwelle (1) an der Lieferwelle (1) bilden, in welchem ein mehrfach um die Beilaufrollen (2.1,2.2) geführter Faden die Lieferwelle (1) einseitig umschlingt.

Description

Vorrichtung zum Führen und Fördern von zumindest einem Faden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen und Fördern von zumindest einem Faden gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Um in einer Textilmaschine einen Faden in mehreren hintereinander ausgebildeten Bearbeitungsstationen behandeln zu können, sind Vorrichtungen zum Führen und Fördern des Fadens erforderlich. Dabei wird an dem Faden eine Zugkraft erzeugt, um den Faden mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit zu fördern. Im Stand der Technik sind hierzu zwei Arten von Vorrichtungen bekannt. Eine erste Art, die auch als sogenannte Klemmlieferwerke bekannt sind, erzeugen die Zugkraft an dem Faden durch eine Klemmung. Hierzu wird am Umfang einer ange- triebenen Lieferwelle eine Druckrolle oder ein über Rollen geführter Riemen gehalten und auf die Oberfläche der Lieferwelle angedrückt. In dem zwischen der Lieferwelle und der Druckrolle oder dem Riemen gebildeten Klemmspalt wird der zu fördernde Faden geführt. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE 198 55 473 Al bekannt. Derartige Klemmlieferwerke werden bevorzugt in Textilmaschinen eingesetzt, bei welcher eine Vielzahl von Fäden parallel in mehreren Lieferstellen geführt werden müssen. Dabei lassen sich alle Fäden parallel durch eine angetriebene Lieferwelle fördern. Nachteilig bei derartigen Lieferwerken ist jedoch die Klemmung des Fadens, die unvermeidliche Schädigungen an dem Faden verursachen können.
Demgegenüber ist eine weitere Art der Vorrichtungen bekannt, bei welcher die Zugkräfte durch Umschlingungsreibung erzeugt werden. Eine derartige Vorrichtung, von der die Erfindung ausgeht, ist beispielsweise aus der DE 101 23 042 Al bekannt. Derartige Vorrichtungen, die in der Fachwelt auch als Galetten bezeich- net werden, weisen eine angetriebene Lieferwelle und eine im Abstand zu de Lieferwelle angeordnete frei drehbare Beilaufrolle auf. Der Faden wird mit mehreren Umschlingungen um die Beilaufrolle und die Lieferwelle geführt. Dabei wird der Faden in mehreren Fadenschlaufen, um die Lieferwelle und die Beilaufrolle geführt, so dass die einzelnen Fadenabschnitte den Umfang der Lieferwelle teilweise umschlingen. Die Anzahl der Fadenschlaufen und damit die Anzahl der Teilum- schlingungen werden genutzt, um eine durch die Lieferwelle eingestellte Um- fangsgeschwindigkeit durch Reibung auf den Faden zu übertragen. Derartige Vorrichtungen werden bevorzugt als Einzellieferwerke verwendet, da die Fäden zum Anlegen in einer kreisenden Bewegung um die Beilaufrolle und die Lieferwelle geführt werden muß. Diese Vorrichtungen, bei welchem die Zugkraft durch Um- schlingungsreibung erzeugt werden, sind insbesondere zur schonenden Fadenfüh- rang und Förderung eines Fadens geeignet. Für die Verwendung in Textilmaschinen zur Führung einer Vielzahl von Fäden erfordern derartige Vorrichtung jedoch einen hohen apparativen Aufwand, da jede Lieferstelle eine separat angetriebene Lieferwelle mit zugeordneten Beilaufrollen enthält.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zum Führen und Fördern von zumindest einem Faden der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass der Faden in einfacher Art und Weise an die Lieferwelle zum Fördern anlegbar ist. Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung zum Führen und Fördern von zumindest einem Faden zu schaffen, welche trotz mehrfacher Um- schlingungsführung geeignet ist, um mehrere parallel geführte Fäden durch eine Lieferwelle zu führen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale und Merkmalskombinationen der Unteransprüche definiert.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Fadenumschlingungen am Um- fang der Lieferwelle nur einseitig an der Lieferwelle ausgebildet sind. Eine die
Lieferwelle umschließende Fadenschlaufe wird dabei vorteilhaft vermieden, in-
- 2 - SUBSTmJTESHEET(RUlE 26) dem eine weitere Beilaufrolle der Lieferwelle zugeordnet ist. Beide Beilaufrollen r sind mit Abstand zueinander am Umfang der Lieferwelle angeordnet und bilden zwischen sich einen Umschlingungsb ereich an der Lieferwelle, in welchem ein mehrfach um die beiden Beilaufrollen geführter Faden die Lieferwelle einseitig umschlingt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist somit dadurch gegeben, dass der Faden beim Erstanlegen ausschließlich mehrmals um die beiden Beilaufrollen geführt wird. Die an der Lieferwelle sich einstellende einseitige Teilumschlingung der zwischen den Beilaufrollen geführten Fadenstücke ergibt sich ausschließlich aus den Lagen der Beilaufrollen relativ zum Umfang der Lieferwelle.
Um bei vorbestimmten Durchmessern der Beilaufrollen einen möglichst großen Umschlingungsbereich an der Lieferwelle bilden zu können, wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der Abstand zwischen den Beilaufrollen und die Abstände zwischen den Beilaufrollen und dem Umfang der Lieferwel- Ie derart ausgebildet, dass die entgegen dem Drehsinn der Lieferwelle geführten Fadenabschnitte zwischen den Beilaufrollen gerade noch frei fuhrbar sind. Somit lassen sich Schlupferscheinungen zwischen dem Faden und der Lieferwelle im wesentlichen vermeiden.
In den Fällen, bei welchem die Beilaufrollen einen wesentlich kleineren Durchmesser als die Lieferwelle aufweist, hat sich die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 besonders bewährt, um einen möglichst großen Umschlingungsbereich ausbilden zu können. Hierbei werden die Beilaufrollen am Umfang der Lieferwelle zu einem Winkel angeordnet, der kleiner ist als α<2xarcos R/(R+2r). Hierbei bezeichnet R den halben Durchmesser der Lieferwelle und r den halben Durchmesser der Beilaufrollen, wobei beide Beilaufrollen in ihrer Größe identisch sind.
Zur Realisierung größerer Umschlingungsbereiche der Lieferwelle wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, im Fadenlauf zwischen den beiden Beilaufrollen eine frei drehbare Stützrolle im Abstand zu
- 3 - SUBSTrrUTE SHEET (RULE 26) dem Umfang der Lieferwelle anzuordnen. Dabei werden die entgegen dem Dreh- sinn der Lieferwelle geführten Fadenabschnitte zwischen den Beilaufrollen durch die Stützrolle geführt. Diese Ausbildung ermöglicht, dass die Beilaufrollen relativ frei am Umfang der Lieferwelle angeordnet werden können. Es lassen sich da- durch große Umschlingungswinkel an der Lieferwelle erzeugen, die vorzugsweise größer 180° sind.
Um einen sicheren Fadenlauf mit mehreren Umschlingungen an den Beilaufrollen sowie an der Lieferwelle zu ermöglichen, weist eine der Beilaufrollen oder die Stützrolle gegenüber der Lieferwelle eine Achsschrägstellung auf. Damit lässt sich vorteilhaft der Faden sicher am Umfang der Lieferwelle führen, wobei die einzelnen Fadenstücke in den Fadenumschlingungen im wesentlichen gleiche Abstände aufweisen. Ein Abfallen oder Zusammenlaufen der einzelnen Umschlm- gungen wird damit vermieden.
Hierbei lässt sich die Position des Fadens am Umfang der Beilaufrollen oder der Lieferwelle vorteilhaft durch die Ausbildung der Erfindung realisieren, bei welcher der Beilaufrolle mit der Achsschrägstellung oder Stützrolle mit der Achsschrägstellung ein Zulauffadenfuhrer zur Zuführung des Fadens zugeordnet ist. Die Position des Zulauffadenführers definiert somit die Position der Fadenumschlingungen an der Lieferwelle und den Beilaufrollen.
Es hat sich gezeigt, dass in Abhängigkeit von den gewählten Anordnungen zwischen den Beilaufrollen und der Lieferwelle sich Förderspalte einstellen, bei wel- chen der Umfang der Lieferwelle und der Umfang der Beilaufrolle gleichgerichtet drehen. Derartige Förderspalte lassen sich bevorzugt durch Abdeckmittel gegen- über der Umgebung abdecken, so dass bei nicht sachgerechter Bedienung das Hereinfassen durch eine Bedienperson ausgeschlossen ist.
Da der Faden beim Erstanlegen in mehreren Fadenschlaufen um die Beilaufrollen geführt werden muß, ist die Weiterbildung der Erfindung bevorzugt verwendet,
- A - SUBST1TUTE SHEET (RULE26) bei welchem eine der dem Umfang der Lieferwelle zugeordneten Beilaufrollen zwischen einer Anlegeposition und einer Betriebsposition verstellbar ausgebildet ist. So lässt sich beispielsweise eine der Beilaufrollen zum Anlegen des Fadens vom Umfang der Lieferwelle wegschwenken, so dass sich größere Abstände zwi- sehen der Beilaufrolle und dem Umfang der Lieferwelle einstellen, die das Anlegen und Führen des Fadens beispielsweise durch eine handgeführte Saugpistole erleichtern.
Bei Verwendung einer zwischen den Beilaufrollen angeordneten Stützrolle ist es besonders vorteilhaft, wenn eine der Beilaufrollen und die Stützrolle gemeinsam an einem Schwenkarm gehalten sind, welcher um eine parallel zur Lieferwelle angeordneten Schwenkachse schwenkbar ist.
Um in mehreren benachbarten Lieferstellen mehrere parallel geführte Fäden gleichzeitig führen und fordern zu können, ist die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7 besonders vorteilhaft. Hierzu ist der Lieferwelle, die sich über mehrere Lieferstellen erstreckt, in jeder Lieferstellen jeweils eine Gruppe von
Beilaufrollen zugeordnet. Pro Faden wird dabei eine Gruppe von Beilaufrollen genutzt, um in der Lieferstelle den Faden mit mehrfacher Teilumschlingung seit- lieh an der Lieferwelle zu führen.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit zur Erhöhung der Teilumschlingungen an der Lieferwelle jeder Gruppe von Beilaufrollen jeweils eine Stützrolle zuzuordnen, so dass der Abstand zwischen den gegensinnig geführten Fadenabschnitten an den Beilaufrollen auf ein Vielfaches der Durchmesser der Beilaufrollen vergrößert werden kann.
Jeder Gruppe von Beilaufrollen ist dabei vorteilhaft ein Schwenkarm zugeordnet, um das Erstanlegen der Fäden in jeder der Lieferstellen in möglichst kurzer Zeit ausführen zuieönnen. Die Lieferwelle wird zur Führung von mehreren parallel geführten Fäden vorteilhaft durch mehrere Führungsmäntel gebildet, die jeweils an einer angetriebenen Welle drehfest angeordnet sind. Damit lässt sich die Antriebswelle unabhängig vom Umschlingungsbereich dimensionieren und gestalten, was insbesondere zu günstigen Antriebsmomenten führt. Die Lieferwelle wird vorteilhaft durch einen Elektromotor angetrieben, wobei die Lieferwelle ein oder mehrere Fäden gleichzeitig führen kann. Bei Führung einer Vielzahl von Fäden, die beispielsweise bei einer Falschdralltexturiermaschine eine Größenordnung von mehr als 200 Stück erreichen können, wird die Lieferwelle vorteilhaft mehrfach in dem Maschinenge- stell gelagert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird anhand einiger Ausführungsbeispiele nachfolgend unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Es stellen dar:
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
Fig. 2 schematisch eine Draufsicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1 Fig. 3 und
Fig. 4 schematisch eine Seitenansicht weiterer Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung
Fig. 5 schematisch eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
Fig. 6 schematisch eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
In Fig. 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrich- tung schematisch dargestellt. Hierbei zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in einer Draufsicht. Insoweit kein ausdrücklicher Bezug zu einer der Figuren gemacht ist, gilt die nachfolgende Beschreibung für beide Figuren. Λ
Die Vorrichtung weist eine angetriebene Lieferwelle 1 auf. Die Lieferwelle 1 ist durch einen Führungsmantel 6 und einer mit dem Führungsmantel 6 drehfest verbundenen Antriebswelle 5 gebildet. Die Antriebswelle 5 ist mit einem Elektromotor 4 gekoppelt. Der Führungsmantel 6 weist einen Führungsdurchmesser auf, der in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 2 R bezeichnet ist.
Am Umfang des Führungsmantels 6 sind zwei im wesentlichen achsparallel angeordnete Beilaufrollen 2.1 und 2.2 der Lieferwelle 1 zugeordnet. Die Beilauftrollen 2.1 und 2.2 sind in ihrer Größe identisch ausgebildet und weisen einen Durchmesser auf, der mit dem Bezugszeichen 2 r gekennzeichnet ist. Jede der Beilaufrollen 2.1 und 2.2 sind jeweils an einer Achse 10.1 und 10.2 frei drehbar gelagert gehal- ten. Die Achsen 10.1 und 10.2 sind im wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 sind mit kurzem Abstand unmittelbar achsparallel zu dem Führungsmantel 6 gehalten. Die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 bilden zwischen sich eine obere Laufebene und eine untere Laufebene. Die Abstände zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 und dem Führungsmantel 6 sind derart be- messen, dass der Führungsmantel 6 die untere Laufebene zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 durchdringt. Dadurch bildet sich zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 an dem Führungsmantel 6 ein Umschlingungsbereich 7. Der Umschlin- gungsbereich 7 ist in Fig. 1 mit einem Umschlingungswinkel α gekennzeichnet. Die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 sind in ihren Positionen derart gehalten, dass die obere Laufebene zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 sich im geringen Abstand zu dem Führungsmantel 6 erstreckt.
Der Beilaufrolle 2.1 ist ein Zulauffadenführer 14 zugeordnet, welcher einen zulaufenden Faden 3 führt. Der auf der gegenüber liegenden Seite des Führungsmantels 6 angeordneten Beilaufrolle 2.2 ist ein Ablauffadenführer 15 nachgeordnet, der gegenüber dem Zulauffadenführer 14 in einer versetzten Radialebene zu den Beil- aufrollen 2.1 und 2.2 angeordnet sind.
Zum Führen und Fördern eines Fadens 3 wird dieser zunächst mit mehrfacher Umschlingung um die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 angelegt. Dabei werden die Fadenabschnitte in der oberen Laufebene zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 im geraden Lauf zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 geführt. Die gegensinnig laufenden Fadenabschnitte zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 schmiegen sich in dem Umschlingungsb ereich 7 unmittelbar an dem Umfang des Führungsmantel 6 an. Hierbei wird eine einseitige Teilumschlingung der Fadenabschnitte an dem Führungsmantel 6 erreicht. Der Führungsmantel 6 wird mit einer vorbestimmten Umfangsgeschwindigkeit im Uhrzeigersinn angetrieben. Dabei werden die am Umfang des Führungsmantel 6 anliegenden Fadenabschnitte des Fadens 3 durch die Umschlingungsreibung ebenfalls mitgeführt, so dass an dem Faden 3 eine Fa- denzugkraft zur Förderung entsteht. Die Fadenabschnitte führen zum Antrieb der frei drehbaren Beilaufrollen 2.1 und 2.2, so daß eine Förderung des Fadens in Laufrichtung der oberen Laufebene zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 entsteht.
Wie aus der Fig. 1 besonders hervorgeht, ist der Umschlingungsbereich mit dem Winkel α in seiner Größe abhängig vom Durchmesser der Lieferwelle 1 sowie der Durchmesser der Beilaufrollen 2.1 und 2.2. Um keine Schlupferscheinungen zwischen den entgegen dem Drehsinn der Lieferwelle 1 geführten Fadenabschnitte des Fadens 3 zu erhalten, gilt für die Anordnung der Beilaufrollen und den damit maximal möglichen Umschlingungsbereich folgende Beziehung für den Winkel α: α < 2 x arcos R/(R+2r). Die Einhaltung dieses Grenzwertes ermöglicht stets eine sichere Kombination zwischen beliebigen Lieferwellen und Beilaufrollen. Hierbei wird jedoch vorausgesetzt, dass die Beilaufrollen in ihrem Durchmesser gleichgroß ausgebildet sind. Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel mit Beilaufrollen auszuführen, die in ihrem Durchmesser unterschiedlich ausgebildet sind. Zudem ist die Größenrela- tion zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 sowie der Lieferwelle 1 bzw. dem Führungsmantel 6 beispielhaft. Wesentlich hierbei ist, dass die Anzahl der Faden- umschlingungen auf den Lagerwiderstand der Beilaufrollen abgestimmt ist.
In Fig. 3 ist eine weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Seitenansicht schematisch dargestellt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist im wesentlichen identisch zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. I5 so dass nachfolgend nur die Unterschiede erläutert werden. Hierbei wurden die Bauteile mit gleichen Funktionen durch identische Bezugszeichen gekennzeichnet.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 parallel zueinander im wesentlichen achsparallel zu der Lieferwelle 1 in einem Bereich unterhalb der Lieferwelle 1 angeordnet. Die Lieferwelle 1 ist wiederum durch einen Führungsmantel 6 und einen mit dem Führungsmantel 6 drehfest ver- bundene Antriebswelle 5 gebildet. Oberhalb der Lieferwelle 1 ist im wesentlichen symmetrisch mittig zu den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 eine Stützrolle 11 angeordnet. Die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 sind frei drehbar an den Achsen 10.1 und 10.2 gelagert. Die Stützrolle 11 ist ebenfalls frei drehbar an einer Achse 17 gehalten. Die Stützrolle 11 und die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 bilden ein Fϋhrungsdreieck, in welchem der Faden 3 mit mehrfacher Umschlingung geführt wird. Die freien Fadenabschnitte zwischen der Beilaufrolle 2.1 und der Stützrolle 11 sowie zwischen der Stützrolle 11 und der zweiten Beilaufrolle 2.2 bilden eine Hüllkontur, innerhalb der die Lieferwelle 1 mit dem Führungsmantel 6 angeordnet ist. Die Fadenabschnitte, die zwischen den beiden Beilaufrollen 2.2 und 2.1 geführt sind, liegen dabei an dem Umfang des Führungsmantels 6 an. Der durch die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 gebildete Umschlingungsbereich 7 ist durch einen Winkel α gekennzeichnet, der größer ist als 180°. Durch eine derartige Anordnung lassen sich somit sehr hohe Umschlingungsbereiche an einer Lieferwelle erzeugen, um somit hohe Zugkräfte zur Förderung des Fadens 3 aufbringen zu können. Die Achse 17 der Stützrolle 11 weist gegenüber der Lieferwelle 1 eine leichte Schrägstellung auf, so 'dass dje Stützrolle hei mehrfacher Umschlingung des Faden die Lagen der Fadenumschlingungen an den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 und die Teilumschlingung des Fadens an dem Führungsmantel 6 der Lieferwelle 1 be- stimmt.
Die Auflaufpunkte des zulaufenden Fadens 3 wird dabei durch einen Zulauffadenführer 14 bestimmt, der in diesem Beispiel unmittelbar der Lieferwelle 1 vorgeordnet ist.
Durch den Grad der Neigung der Stützrolle 11 können die Fadenabstände der Umschlingungen an den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 und der Lieferwelle 1 beeinflußt werden, so dass schmale oder breite Führungsbereiche gleichmäßig belegt werden können. Für den Ablauf des Fadens 3 ist ein Ablauffadenführer 15 der Stützrolle 11 zugeordnet.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Seitenansicht schematisch dargestellt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist im wesentlichen identisch zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, so dass nachfolgend nur die Unterschiede erläutert werden. Hierbei wurden die Bauteile mit gleichen Funktionen durch identische Bezugszeichen gekennzeichnet.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist an dem Umfang derüe- ferwelle ein Schwenkarm 12 ausgebildet, welcher mit einem Ende an einer Schwenkachse 13 gelagert ist. Die Schwenkachse 13 ist achsparallel zur Lieferwelle 1 ausgerichtet. Der Schenkarm 12 ist derart geformt, dass an einem freien im wesentlichen kongruent zum Führungsmantel 6 gebogenen Haltearm die Bei- laufrolle 2.2 gehalten ist. Im mittleren Bereich des Schwenkarms 13 ist die Stützrolle l iangeordnet. Somit lässt sich die Beilaufrolle 2.2 und die Stützrolle 11 je- weils aus einer hier dargestellten Betriebsposition in eine Anlegeposition verschwenken. Die Anlegeposition ist gestrichelt eingezeichnet. So wird bei Prozess- beginn der Schwenkarm 12 an der Schwenkachse 13 in die Anlegeposition ge- führt. Anschließend lässt sichΛein über eine Saugpistole gerührter Faden 3 in einfacher Art und Weise durch mehrmalige Schlaufenbildung um die Beilaufrolle 2.1, 2.2 und die Stützrolle 11 rühren. Nachdem der Faden in mehrfacher Um- schlingung an die Beilaufrollen 2.1 und 2.2 angelegt ist, wird der Schwenkarm 12 in die Betriebsposition verschenkt, so dass die zwischen den Beilaufrollen 2.1 und 2.2 geführten Fadenabschnitte selbsttätig einseitig an dem Umfang der Lieferwelle 1 anliegen. Die Lieferwelle 1 wird im Uhrzeigersinn angetrieben, so dass durch die Umschlingung eine Fadenzugkraft aufgebaut und der Faden 3 gefordert wer- den kann. Der Faden 3 wird vor Auflauf auf die Beilaufrolle 2.1 durch den Zulauffadenführer 14 geführt. Gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erfolgt in diesem Fall der Fadenablauf ebenfalls vor der Beilaufrolle 2.1. Hierzu ist der Beilaufrolle 2.1 der Ablauffadenführer 15 zugeordnet, welcher in einer versetzten Radialebene relativ zum Zulauffadenführer 14 gehalten ist.
Zur Führung des Fadens ist auch in diesem Ausführungsbeispiel die Stützrolle 11 oder einer der Beilaufrollen 2.1 oder 2.2 mit einer Schrägstellung gegenüber der Lieferwelle 1 angeordnet, wie bereits zuvor an dem Ausführungsbeispiel zu Fig. 3 erläutert wurde.
Im Betriebszustand bildet sich zwischen dem Führungsmantel 6 der Lieferwelle 1 und der Beilaufrolle 2.1 ein Förderspalt aus, bei welchem aufgrund gleichgerichteter Umfangsbewegungen des Führungsmantels 6 und der Beilaufrolle 2.1 eine Einzugsgefahr besteht. Um unsachgemäße Bedienung und damit Fehlfunktionen zu vermeiden, ist ein Abdeckmittel 18 der Beilaufrolle 2.1 und der Lieferwelle 1 zugeordnet, so dass der sich bildende Förderspalt abgedeckt ist.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird das manuelle Anlegen des Fadens zu Prozessbeginn durch die Verstellung der Beilaufrolle 2.2 und der Stützrolle 11 erreicht. Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass nur die Beilaufrolle 2.2 beweglich gehalten ist und über Hilfsmittel zwischen ei- ner Betriebsposition und einer Anlegeposition geführt wird. In diesem Fall wären die Beilaufrollen 2.1 und die Stützrolle 11 ortsfest gehalten.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausfuhrungsbeispiele sind besonders geeig- net, um hohe Fadenzugkräfte durch Umschlingung an dem Faden 3 erzeugen zu können.
Ein besonderer Vorteil der erfmdungsgemäßen Vorrichtung liegt in der einfachen Handhabung eines Umschlingungslieferwerkes in einer mehrstelligen Textilma- schine. So lassen sich an einer Lieferwelle in einfacher Art und Weise mehrere parallel geführte Fäden anlegen und fordern. In Fig. 5 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer derartigen Vorrichtung gezeigt, bei welcher mehrere Fäden parallel in mehreren Lieferstellen gefordert werden. Die Lieferwelle 1 wird hierbei durch mehrere Führungsmäntel 6.1, 6.2, 6.3 und 6.4 sowie eine mit den Führungsmän- teln 6.1 bis 6.4 fest verbundene Antriebswelle 5 gebildet. Die Antriebswelle 5 wird durch einen Elektromotor 4 angetrieben. Jedem der Führungsmäntel 6.1 bis 6.4 ist jeweils eine Gruppe von Beilaufrollen 2.1 und 2.2 zugeordnet. In jeder der Lieferstelle 8.1 bis 8.4 wird somit ein Faden entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 gefördert. Jeder der Führungsmäntel 6.1 bis 6.4 wird mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, so dass alle parallel geführten Fäden mit gleichen Führungsgeschwindigkeiten gefordert werden. Die Antriebswelle 5 wird dabei vorzugsweise in mehreren Lagerstellen 16.1, 16.2 und 16.3 gelagert. Um bei einer Vielzahl von Bearbeitungsstellen den Antrieb durch einen E- lektromotor zu ermöglichen. So ist es bekannt, dass bei Falschdralltexturierma- schinen bis zu 216 Fäden parallel geführt werden müssen.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel lässt sich ohne Schwierigkeiten in den Lieferstellen durch jeweils eine Stützrolle ergänzen, so dass jede der Lieferstellen gemäß der in Fig. 3 gezeigten Anordnung ausgebildet wäre. In Fig. 6 ist ein weiteres Ausffihrungsbeispiel einer Vorrichtung dargestellt, bei welcher mehrere Fäden parallel in mehreren Lieferstellen gleichzeitig geführt werden. In jeder der Lieferstellen 8.1 bis 8.4 ist dabei eine Anordnung der Beilaufrollen gewählt, wie sie aus dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bereits erläu- tert wurde. Jedem der Führungsmäntel 6.1 bis 6.4 ist dabei ein Schwenkarm 12 mit der Beilaufrolle 2.2 und der Stützrolle 11 zugeordnet. Zur weiteren Erläuterung wird daher auf die vorhergehende Beschreibung Bezug genommen. Die Schwenkarme 12 in den Lieferstellen 8.1 bis 8.4 sind individuell verstellbar, so dass in jeder der Lieferstelle 8.1 bis 8.4 die Fäden unabhängig voneinander anleg- bar sind. Die Führungsmäntel 6.1 bis 6.4 werden mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit durch die Antriebswelle 5 und dem Elektromotor 4 angetrieben.
Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausbildungsformen der Erfindung. Grundsätzlich können hierbei zusätzliche Einrich- tungen zur Verbesserung der Fadenführung ohne weiteres zugefügt werden. So ist es bekannt, dass bei der Förderung von sehr feinen Fäden die zum Antrieb der Beilaufrollen benötigte Fadenreibung begrenzt aufgebracht werden kann. Hierzu lassen sich die Beilaufrollen vorteilhaft synchron antreiben. Der Antrieb der Beil- aufrollen könnte beispielsweise über einen Riemenantrieb mittels der Lieferwelle direkt erfolgen. Ebenso könnte die Stützrolle antreibbar ausgeführt werden.
Um einen vorbestimmten Fadenlauf des mit mehrfacher Teilumschlingung an der Lieferwelle geführten Faden zu erhalten, besteht auch die Möglichkeit, eine Beilaufrolle mit mehreren am Umfang ausgebildeten Laufrillen oder ein der Bei- laufrolle zugeordneten kammfδrmigen Fadenführer einzusetzen.
Die Beilaufrollen und die Stützrolle sind in dem Ausführungsbeispielen im Führungsdurchmesser gleichgroß ausgebildet. Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, verschieden große Beilaufrollen oder eine kleinere oder größere Stützrolle zu verwenden. B ezugszeichenliste
1 Lieferwelle
2.1, 2.2 Beilaufrolle
3 Faden
4 Elektromotor
5 Antriebswelle
6 Führungsmantel
7 Umschlingungsbereich
8.1, 8.2, 8.3, 8.4 Lieferstelle
10.1, 10.2 Achse
11 Stützrolle
12 Schwenkarm
13 Schwenkachse
14 Zulauffadenführer
15 Ablauffadenführer
16.1, 16.2, 16.3 Lagerstelle
17 Achse
18 Abdeckmittel

Claims

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Führen und Fördern von zumindest einem Faden (3) mit einer angetriebenen Lieferwelle (1) und eine der LieferwelIe (1) zugeordneten Beilaufrolle (2.1), die frei drehbar mehrmals vom Faden (3) teil umschlungen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine weitere Beilaufrolle (2.2) der Lieferwelle (1) zugeordnet ist, dass die Beilaufrollen (2.1, 2.2) mit Abstand zueinander am Umfang der Lieferwelle (1) zwischen sich einen Umschlingungsbereich (7) an der Lieferwelle (1) bilden, in welchem ein mehrfach um die Beilaufrollen (2.1, 2.2) geführter Faden (3) die Lieferwelle (1) einseitig umschlingt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Beilaufrollen (2.1, 2.2) und die Abstände zwischen den Beilaufrollen (2.1, 2.2) und dem Umfang der Lieferwelle (1) derart ausgebildet sind, dass die entgegen dem Drehsinn der Lieferwelle (1) geführten Fadenabschnitte zwischen den Beilaufrollen (2.1, 2.2) frei führbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beilaufrollen (2.1, 2.2) am Umfang der Lieferwelle (1) einen Winkel [alpha] < 2 arccos R/(R+2r) einschliessen, wobei R der halbe Durchmesser der Lieferwelle (1) und r der halbe Durchmesser der BeÜaufrolle (2.1 , 2.2) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Fadenlauf zwischen den beiden Beilaufrollen (2.1, 2.2) eine frei drehbare Stützrolle (11) im Abstand zu dem Umfang der LieferwelIe (1) vorgesehen ist, durch welche die entgegen dem Drehsinn der Lieferwelle (1) geführten Fadenabschnitte zwischen den Beilaufrollen (2.1, 2.2) fuhrbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Beilaufrollen (2.1, 2.2) oder die Stützrolle
(11) gegenüber der Lieferwelle (1) zur Fadenführung eine Achsschrägstellung aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Beilaufrolle (2.1) mit der Achsschrägstellung oder der Stützrolle
(11) mit der Achsschrägstellung ein Zulauffadenführer (14) zur Zuführung des Fadens zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abdeckmittel (18) zwischen einer der
Beilaufrollen (2.1, 2.2) und der Lieferwelle (1) derart angeordnet ist, dass ein zwischen der Beilaufrolle (2.1) und der Lieferwelle (1) gebildete Förderspalt gegenüber der Umgebung abdeckbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine der dem Umfang der Lieferwelle (1) zugeordneten Beilaufrollen (2.2) zwischen einer Anlegeposition und einer Betriebsposition verstellbar ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beilaufrolle (2.2) und die Stützrolle (11) an einem Schwenkarm
(12) gehalten sind, welcher um eine parallel zu der Lieferwelle (1) angeordnete Schwenkachse (13) schwenkbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung mehrerer Fäden mehrere Grup-pen von Beilaufrollen (2.1, .2.2) vorgesehen sind, die nebeneinander mehrere Lieferstellen an der sich über mehrere Lieferstellen (8.1 bis 8.4) erstreckenden Lieferwelle (1) bilden, wobei pro Lieferstelle ein Faden führbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gruppe von Beilaufrollen (2.1, 2.2) jeweils eine Stützrolle (11) aufweist, durch welche die entgegen dem Drehsinn der Lieferwelle (1) geführten Fadenabschnitte zwischen den Beilaufrollen (2.1, 2.2) führbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gruppe von Beilaufrollen (2.1, 2.2) jeweils ein Schwenkarm (12) zur Führung von zumindest einer der Beilaufrollen (2.2) aufweist, der an einer parallel zur Lieferwelle (1) angeordneten
Schwenkachse (13) gehalten ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lieferwelle (1) pro Lieferstelle einen Führungsmantel (6.1, 6.2) aufweist, welcher mit einer angetriebenen Welle
(5) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lieferwelle (1) durch einen Elektromotor (4) angetrieben ist und dass die Lieferwelle (1) zur Ausbildung einer
Veilzahl von Lieferstellen (8.1, 8.2) mehrfach in einem Maschinengestell gelagert ist.
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