WO2005118978A1 - Paneel, insbesondere fussbodenpaneel - Google Patents

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WO2005118978A1 PCT/EP2004/005638 EP2004005638W WO2005118978A1 WO 2005118978 A1 WO2005118978 A1 WO 2005118978A1 EP 2004005638 W EP2004005638 W EP 2004005638W WO 2005118978 A1 WO2005118978 A1 WO 2005118978A1
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Jürgen Weber
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Fritz Egger Gmbh & Co.
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Paneel mit durch eine Schwenkbewegung miteinander in mechanische Verbindung bringbaren Seitenkanten. Am Ende der Schwenkbewegung wird ein Formschluss erreicht. Die Besonderheit besteht darin, dass die Verbindungsflächen (22, 32) einen Abstand (a) zum Punkt (M1) aufweisen, der in distaler Richtung der unteren Lippe (14) stetig zunimmt. Dadurch wird gewährleistet, dass erst am Ende der Schwenkbewegung die Verbindungsflächen in Anlage aneinander gelangen.

Description


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   Paneel, insbesondere Fussbodenpaneel Die Erfindung betrifft ein Paneel, insbesondere Fussbodenpaneel, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1, das mechanisch mit weiteren Paneelen mechanisch verbunden werden kann. Derartige Paneelen werden in typischer Weise für einen Bodenbelag, beispielsweise Parkett oder Laminatfussboden, oder für Decken- und Wandverkleidungen verwendet. 



  In allen Fällen lassen sich die einzelnen Paneelen durch eine mechanische Verbindung zu einer flächigen Gesamtheit vereinen, so dass ein Verlegen der Paneelen ohne Klebstoffe oder zusätzliche mechanische Befestigungselemente, z. B. 



  Schrauben oder Nägel, möglich ist. Insbesondere ergibt sich daraus der Vorteil, dass die Paneelen sich ohne ein Verleimen verlegen und somit wieder entfernen lassen. 



  Das Paneel wird in bevorzugter Weise als Fussbodenpaneel eingesetzt und vorzugsweise aus Laminatfussbodenpaneelen aus einem Holzwerkstoff hergestellt. Die Paneelen können auch für andere Verwendungen, beispielsweise als Wand- oder Deckenpaneelen eingesetzt werden. 



  Aus dem Stand der Technik der WO 94/26999 und WO 97/47834 sind Profilgeometrien bekannt, die jeweils eine Nut-FederVerbindung zum vertikalen Verriegeln aufweisen. Daneben weisen die Profile eine horizontale Verriegelung auf, bei der ein Paar von in der Regel schräg zur Oberseite der Paneelen ausgerichtete Verriegelungsflächen vorgesehen ist. 



  Die Verriegelungsflächen für die horizontale Verriegelung 

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 kommen während des Verbindens durch einen Rastvorgang in Eingriff miteinander. 



  Rastvorgang bedeutet dabei, dass die Verriegelungselemente für die horizontale Verriegelung der ersten Seitenkante eines ersten Paneels mit den Verriegelungsflächen der horizontalen Verriegelung der zweiten Seitenkante eines zweiten Paneels in Berührung kommen. Durch die Berührung wird während des Vorgangs des Verbindens mindestens ein Element der Verbindung verbogen, so dass es zum Einrasten, also zum Zurückbiegen des Elementes kommt. Daher ist bei den Verbindungen jeweils ein mechanischer Widerstand zu überwinden, unabhängig davon, ob die Paneelen horizontal aufeinander zugeschoben werden oder ob sie durch eine Schwenkbewegung miteinander in Eingriff gebracht werden. 



  Die Verbindungen werden daher auch Rast- oder Schnappverbindungen genannt. 



  Insbesondere aus der WO 97/47834 ist darüber hinaus bekannt, eine derartige Verbindung von Paneelen kraftschlüssig aus zu bilden. Das bedeutet, dass die Verriegelungselemente im verbundenen Zustand zumindest teilweise durchgebogen sind und eine zusammenziehende Kraft ausüben. 



  Aus der US 4,426,820 ist des weiteren eine Verbindung bekannt, die eine rein formschlüssige Profilgeometrie aufweist. Hier kommt es während des Zusammenfügens der Bauteile nicht zu einem Verbiegen der Verbindungselemente, jedoch kann auch hier nicht verhindert werden, dass die Elemente der horizontalen Verbindung während des Zusammensetzens der Paneelen aneinander anliegen. 

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  Letztlich kommt es auf eine sehr genauen Passung zwischen den Elementen an, sowohl für die vertikale Verriegelung durch Nut und Feder als auch für die horizontale Verbindung. Diese Passung wird allerdings dadurch beeinträchtigt, dass während des Zusammenfügens der Paneelen Kräfte aufgebaut werden, die insbesondere die Verbindungselemente der horizontalen Verbindung verformen können. Eine schlechte Passung ist dann die Folge. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein Paneel anzugeben, bei dem die Passgenauigkeit sowohl der vertikalen Verriegelung als auch der horizontalen Verbindung verbessert wird. 



  Das zuvor aufgezeigte technische Problem wird bei dem gattungsgemässen Paneel erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. 



  Das erfindungsgemässe Paneel weist gemäss Anspruch 1 die folgenden Merkmale auf. 



  Eine erste Seitenkante und eine gegenüberliegende zweite Seitenkante sind wie bei allen rechteckigen Paneelen vorgesehen. Die Erfindung betrifft zwar hauptsächlich ein Paar von Seitenkanten, die nachfolgend beschriebenen Profilgeometrien können jedoch an beiden Paaren von Seitenkanten angeordnet sein. Die Profile der ersten und zweiten Seitenkante sind dabei komplementär ausgebildet und können miteinander zum Erzeugen der vertikalen Verriegelung und horizontalen Verbindung miteinander in Verbindung gebracht werden. 

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  Im folgenden wird zunächst die erste Seitenkante und im Anschluss daran die zweite Seitenkante beschrieben. 



  Die erste Seitenkante weist die folgenden Merkmale auf: - eine erste Anlagefläche, die am oberen Ende der ersten 
Seitenkante angeordnet ist, - eine Nut, die an der ersten Seitenkante ausgebildet ist, - eine obere Lippe, die die Nut nach oben begrenzt, - eine untere Lippe, die die Nut nach unten begrenzt, wobei das distale Ende der unteren Lippe über das distale Ende der oberen Lippe hinausragt, - eine erste Passfläche, die an der oberen Lippe angeordnet ist, - eine zweite Passfläche, die an der unteren Lippe im 
Bereich des Nutgrundes angeordnet ist-und - eine zweite Anlagefläche, die an der unteren Lippe im 
Bereich des distalen Endes angeordnet ist. 



  Die erste Passfläche und die zweite Passfläche bilden an der ersten Seitenkante die Passflächen für die vertikale Verriegelung. Die erste Anlagefläche und die zweite Anlagefläche bilden an der ersten Seitenkante die Flächen zur Bildung der horizontalen Verbindung. 



  Die zweite Seitenkante weist die folgenden Merkmale auf: - eine dritte Anlagefläche, die am oberen Ende der zweiten Seitenkante angeordnet ist, - eine Feder, die an der zweiten Seitenkante ausgebildet ist, - eine dritte Passfläche, die an der Oberseite der Feder angeordnet ist, 

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 - eine vierte Passfläche, die an der Unterseite der 
Feder im Bereich des distalen Endes angeordnet ist, und - eine vierte Anlagefläche, die beabstandet vom distalen 
Ende an der Unterseite der Feder angeordnet ist. 



  Die dritte Passfläche und die vierte Passfläche bilden an der zweiten Seitenkante die Passflächen für die vertikale Verriegelung. Die dritte Anlagefläche und die vierte Anlagefläche bilden an der zweiten Seitenkante die Flächen zur Bildung der horizontalen Verbindung. 



  Im verbundenen Zustand zweier Paneelen entlang zweier komplementärer Seitenkanten liegen die erste und dritte Anlageflächen, die zweite und vierte Anlageflächen, die erste und dritte Passflächen und die zweiten und vierten Passflächen paarweise aneinander an. 



  Erfindungsgemäss ist erkannt worden, - dass die zweite Passfläche und vierte Passfläche im 
Querschnitt eine kreissegmentförmige Kontur aufweisen, wobei der Mittelpunkt des Kreises im Bereich der oberen Abschnitte der Seitenkanten liegt und der Kreis einen vorgegebenen Radius zum Mittelpunkt aufweist, - dass die zweite Anlagefläche und die vierte 
Anlagefläche einen Abstand zum Mittelpunkt aufweisen, der grösser als der Radius ist und - dass der Abstand der zweiten Anlagefläche und der vierten Anlagefläche zum Mittelpunkt in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe grösser wird. 



  Das bedeutet, dass während des Verbindens zweier Paneelen entlang einer ersten Seitenkante und einer zweiten Seitenkante ein neues Paneel mit einer zweiten Seitenkante 

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 zunächst in einem Winkel an die erste Seitenkante eines bereits am Boden liegenden Paneels herangeführt wird. Dann liegen das erste Paneel und das zweite Paneel im Bereich der oberen Ecke der Seitenkanten und gleichzeitig das vordere Ende der vierten Passfläche der Feder an der unteren Lippe an. Während des nachfolgenden Herabschwenkens des zweiten Paneels relativ zum ersten Paneel gleitet die vierte Passfläche entlang der zweiten Passfläche, da diese ein Kreissegment bilden und die Paneelen im Bereich des Mittelpunktes aneinander anliegen und um diesen Mittelpunkt verschwenkt werden.

   Das bedeutet, dass während der Bewegung keine besondere Kraftanstrengung notwendig ist und die zweite und vierte Passflächen nicht übermässig aneinander gedrückt werden. 



  Während der zuvor beschriebenen Schwenkbewegung sind die zweite Anlagefläche und vierte Anlagefläche beabstandet voneinander angeordnet, was durch die erfindungsgemässe Geometrie sicher gestellt wird. Denn dadurch, dass die zweite Anlagefläche und die vierte Anlagefläche eine Kontur aufweisen, deren Abstand zum Mittelpunkt der Drehbewegung in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe immer grösser wird, gibt es keine Flächen, die vor dem Ende der Schwenkbewegung aneinander anliegen können. Die Geometrie ist so gewählt, dass erst nach Abschluss bzw. aufgrund von Herstellungstoleranzen erst kurz vor dem Abschluss der Schwenkbewegung die zweite Anlagefläche und die vierte Anlagefläche miteinander in Berührung kommen. 



  Bei der Beschreibung der Profilgeometrie wird zwischen vertikaler Verriegelung und horizontaler Verbindung unterschieden. Dieses geschieht zur Verdeutlichung, dass es sich bei der Nut-Feder-Verbindung neben einem Formschluss auch um eine Presspassung handeln kann, dass also ein sehr 

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 fester vertikaler Sitz, also eine Verriegelung, erzeugt werden kann. Dagegen stellen die horizontalen Verbindungsmittel bewusst nur Mittel für eine formschlüssige Verbindung dar, die innerhalb der Herstellungstoleranzen also nicht zu einer Presspassung führen. Diese Kombination aus Presspassung für die vertikale Verriegelung und aus Formschluss für die horizontale Verbindung hat unabhängig von der konkreten Ausgestaltung des Profils eigenständigen erfinderischen Charakter. 



  Die zuvor beschriebenen Paneelen können aus verschiedenen Materialien und Materialzusammensetzungen bestehen. Als Holzwerkstoff von Laminatfussbodenpaneelen kommen unter anderem ein Laminat, mitteldichte Faserplatte (MDF), hochdichte Faserplatte (HDF), Spanplatte oder Oriented Strand Boards (OSB) in Frage. Die Paneelen können auch aus Holz in Form von Parkettstäben oder-paneelen oder aus einem Kunststoff bestehen. Insbesondere kommen dabei Kernlagen aus Polythylen (PE), Isoliermatten, Styropor, Polyurethan-Hartschaum oder Polystyrol-Hartschaum in Frage. 



  Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wozu auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen Fig. 1-4 ein erstes Ausführungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 5-8 ein zweites Ausführungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 9-11 ein drittes Ausführungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 12 ein viertes Ausführungsbeispiel im Querschnitt, 

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 Fig. 13 ein fünftes Ausführungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 14 ein sechstes Ausführungsbeispiel im Querschnitt und Fig. 15 ein fünftes Ausführungsbeispiel im Querschnitt. 



  Die Fig. 1 bis 4 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 1 zeigt die genaue Profilgeometrie der miteinander verbundenen Paneelen, Fig. 



  2 und 3 zeigen separat die erste und die zweite Seitenkante und Fig. 4a bis 4c zeigen die Schwenkbewegung während des Ineinanderfügens der beiden Seitenkanten. 



  In Fig. 1 sind zwei Paneelen dargestellt, die mit zueinander korrespondierenden Seitenkanten versehen sind, die miteinander mechanisch verbunden werden können. Die Erfindung betrifft allerdings hauptsächlich ein einzelnes Paneel an sich, so dass im folgenden die Beschreibung des einen Paneels mit zwei verschiedenen Seitenkanten anhand von zwei in Fig. 1 nebeneinander abgebildeten Paneelen beschrieben wird, deren Seitenkanten separat in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind. 



  Das Paneel 2 weist gemäss Fig. 2 eine erste Seitenkante 4 und gemäss Fig. 3 eine gegenüberliegende zweite Seitenkante 6   auf .    



  Die erste Seitenkante 4 weist eine erste Anlagefläche 8 auf, die am oberen Ende der ersten Seitenkante 4 angeordnet ist. 

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  Weiterhin ist eine Nut 10 vorgesehen, die eine obere Lippe 12, die die Nut 10 nach oben begrenzt, und eine untere Lippe 14 aufweist, die die Nut 10 nach unten begrenzt. Das distale Ende der unteren Lippe 14 ragt über das distale Ende der oberen Lippe 12 hinaus. 



  Eine erste Passfläche 16 ist an der oberen Lippe 12 angeordnet und eine zweite Passfläche 18 ist an der unteren Lippe 14 im Bereich des Nutgrundes 20 angeordnet. 



  Eine zweite Anlagefläche 22 ist an der unteren Lippe 14 im Bereich deren distalen Endes angeordnet. 



  Die zweite Seitenkante 6 weist am oberen Ende eine dritte Anlagefläche 24 auf. 



  Des weiteren ist an der zweiten Seitenkante 6 eine Feder 26 vorgesehen, die eine dritte Passfläche 28 an der Oberseite und an der Unterseite eine vierte Passfläche 30 aufweist. 



  Eine vierte Anlagefläche 32 ist beabstandet vom distalen Ende an der Unterseite der Feder 26 angeordnet. 



  Im in Fig. 1 dargestellten verbundenen Zustand zweier komplementärer Seitenkanten 4 und 6 liegen die erste Anlagefläche 8 und die dritte Anlagefläche 24, die zweite Anlagefläche 22 und die vierte Anlagefläche 32, die erste Passfläche 16 und die dritte Passfläche 28 sowie die zweite Passfläche 18 und die vierte Passfläche 30 paarweise aneinander an. 



  Erfindungsgemäss weisen die   zweite 'Passfläche    18 und die vierte Passfläche 30 im Querschnitt eine kreissegmentförmige Kontur auf. Der Mittelpunkt M1 des 

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 Kreises liegt im Bereich der oberen Abschnitte der Seitenkanten 4 und 6 und der Kreis weist einen Radius r1 zum Mittelpunkt M1 auf. In dreidimensionaler Betrachtung weisen die zweite Passfläche 18 und die vierte Passfläche 30 also eine teilzylindrische Form auf. 



  Weiterhin weisen die zweite Anlagefläche 22 und die vierte Anlagefläche 32 einen Abstand a zum Mittelpunkt M1 auf, der grösser als der Radius r1 ist. Des weiteren wird der Abstand a zum Mittelpunkt M1 in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe 14 grösser. Dieses wird durch die Abstandspfeile a1, a und a2 verdeutlicht. Der zum Nutgrund nächste Abstand al ist kürzer als jeder weitere Abstand a, die jeweils wiederum alle kleiner als der am weitesten aussen liegende Abstand a2 sind. Mit anderen Worten nimmt der Abstand a von innen in Richtung zum distalen Ende der unteren Lippe nach aussen hin stetig zu. 



  Zur Verdeutlichung ist in Fig. 1 eine gestrichelte Hilfslinie H eingezeichnet, die ein Kreissegment kennzeichnet, das am am weitesten innen liegenden Punkt der Anlageflächen 22 und 32 beginnt und einen Radius der Länge a1 aufweist. Aus dem zunehmenden Abstand zwischen der Hilfslinie H und den Anlageflächen 22 und 32 wird die zuvor beschriebene Geometrie deutlich. 



  Die Schwenkbewegung beim Verbinden von zwei Seitenkanten wird anhand der Fig. 4a bis 4c näher erläutert. 



  Ausgehend von Fig. 4a liegt ein erstes Paneel 2 am Boden in einer horizontalen Position und von rechts kommend wird ein weiteres Paneel 2 in Anlage mit dem ersten Paneel 2 gebracht. Die beiden oberen Ecken der Seitenkanten 4 und 6 berühren sich und der vordere Bereich der Passfläche 30 

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 liegt an der Passfläche 18 an. In dieser Position sind die Anlageflächen 22 und 32 beabstandet voneinander angeordnet, wie in Fig. 4a am entsprechenden Spalt zu erkennen ist. 



  Dasselbe gilt für die Passflächen 16 und 28 sowie für die Anlageflächen 8 und 24. 



  In Fig. 4b sind die Paneelen 2 bereits ein Stück zueinander verschwenkt worden, jedoch ist die Schwenkbewegung noch nicht beendet. Die Passflächen 18 und 22 liegen entlang eines längeren Abschnittes verglichen mit Fig. 4a aneinander an, während die Anlageflächen 22 und 32 weiterhin beabstandet voneinander angeordnet sind, auch wenn der Abstand sich gegenüber der in Fig. 4a gezeigten Position verringert hat. Dasselbe gilt wiederum für die Passflächen 16 und 28 sowie für die Anlageflächen 8 und 24. 



  Bei der in Fig. 4c gezeigten Position ist die Schwenkbewegung beendet und die beschriebenen Passflächenpaare und Anlageflächenpaare liegen aneinander an. 



  Somit kommt es einerseits zwischen der Nut 10 und der Feder 26 zu einem Formschluss oder ggf. bei entsprechenden Abmessungen der Elemente zu einer Presspassung. 



  Andererseits wird im Bereich der Anlageflächenpaare 8,24 sowie 22,32 innerhalb der Herstellungstoleranzen ein reiner Formschluss erreicht. 



  Die für die Verbindung wesentlichen Passflächen und Anlageflächen werden also während des Verbindens nicht zu starken Belastungen ausgesetzt und zwei Paneelen können entlang der Seitenkanten ohne Beschädigung der Verriegelungs- und Verbindungselemente miteinander in Eingriff gebracht werden. 

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  Wie sich weiterhin aus Fig. 1 ergibt, stimmt der Mittelpunkt M1 mit der oberen Ecke der Seitenkanten 4 und 6 überein. Dadurch wird sicher gestellt, dass während der Schwenkbewegung die Passflächen 18 und 30 aufeinander gleiten können und sich nicht gegeneinander verkeilen. Die Schwenkbewegung wird also nicht durch die Passflächen 18 und 30 behindert. 



  Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, die in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, weisen die zweite Anlagefläche 22 und vierte Anlagefläche 32 im Querschnitt eine gekrümmte Kontur auf. Dadurch wird erreicht, dass im Bereich des distalen Endes der unteren Lippe 14 die Kontur der Anlageflächen 22 und 32 möglichst steil verläuft und eine gute Verbindung in horizontaler Richtung ermöglicht. 



  Insbesondere weisen die zweite Anlagefläche 22 und die vierte Anlagefläche 32 im Querschnitt zumindest abschnittsweise eine kreissegmentförmige Kontur auf. Der Mittelpunkt M2 des Kreises ist dabei in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe 14, also in den Figuren nach rechts, um einen Abstand b (siehe Fig. 1) beabstandet vom ersten Mittelpunkt M1 und an der Oberseite 36 des Paneels 2 angeordnet. Der Radius r2 der Kontur der Anlageflächen 22 und 32 ist dabei grösser als der Radius ri oder gleich dem Radius rl. Dadurch wird in jedem Fall sich gestellt, dass der Abstand a der Anlageflächen 22 und 32 in den Figuren nach rechts hin stetig vergrössert. 



  Unter bestimmten Voraussetzungen ist es sogar möglich, dass der Radius r2 der Kontur der Anlageflächen 22 und 32 kleiner als der Radius r1 gewählt werden kann. Dadurch wird 

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 ein steilerer Verlauf der Anlageflächen 22 und 32 im Bereich des distalen Endes der unteren Lippe 14 erreicht. 



  Ebenso ist es möglich, einen elliptischen Querschnitt der Anlageflächen 22 und 32 zu wählen. Dieses führt dazu, dass das obere vorstehende Ende der unteren Lippe einen zunehmend steilen Verlauf aufweist und die Wirkung der horizontalen Verbindung verbessert. 



  Im folgenden werden weitere Ausgestaltungen ausgehend vom ersten Ausführungsbeispiel erläutert. Dabei bezeichnen in den jeweiligen Figuren gleiche Bezugszeichen gleiche Merkmale, wie sie zuvor anhand des ersten Ausführungsbeispiels erläutert worden sind. Die Merkmale mit Abweichungen gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel sind mit Strichen gekennzeichnet. Im folgenden werden jeweils nur die Unterschiede zum ersten Ausführungsbeispiel erläutert. Die in Verbindung mit dem ersten Ausführungsbeispiel erwähnten Besonderheiten und Vorteile gelten daher auch für die weiteren Ausführungsbeispiele, ohne dass darauf jeweils gesondert hingewiesen wird. 



  In den Fig. 5 bis 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Paneels 2 dargestellt. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel weisen die zweite Anlagefläche 22" und die vierte Anlagefläche 32" im Querschnitt eine geradlinige und in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe 14 schräg nach oben ansteigende Kontur auf. Dieses ist in den Fig. 5 bis 7 zu erkennen. 



  Trotz dieses Unterschiedes zum ersten Ausführungsbeispiel ist sichergestellt, dass der Abstand der Anlageflächen 22" und 32" zum Mittelpunkt M1 nach aussen hin grösser wird. 



  Dieses wird in Fig. 5 anhand der eingezeichneten 

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 Abstandspfeile a1, a und a2 sowie der Hilfslinie H deutlich. 



  Die in den Fig. 8a bis 8c dargestellt Schwenkbewegung ist im Wesentlichen ebenfalls die gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Auch hier kommen vor allem die Anlageflächen 22" und 32" erst zum Ende der Schwenkbewegung in Anlage aneinander. 



  Ansonsten gilt für die Fig. 5 bis 8 die gleichen Ausführungen, wie sie für das erste Ausführungsbeispiel anhand der Fig. 1 bis.4 angegeben worden sind. 



  Die Fig. 9 bis 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, das im Wesentlichen eine Kombination der Merkmale der ersten beiden Ausführungsbeispiele darstellt. Denn die Anlagenflächen 22"' und 32"' sind aus einem gekrümmten, insbesondere kreissegmentförmigen Abschnitt 22"'a bzw. 



  32"'a und einem geradlinigen Abschnitt 22"'b bzw. 32"'b zusammengesetzt. 



  Das in den Fig. 12a bis 12c gezeigte Ausführungsbeispiel weist identische Passflächen und Anlageflächen wie das erste Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 1 bis 4 auf. 



  Zusätzlich ist im Bereich der ersten Anlagefläche 8 ein Keder 34 befestigt. Dieser Keder besteht aus einem elastischen Werkstoff, insbesondere Kunststoff, beispielsweise aus einem PVC-Kunststoff, und weist die folgende Geometrie auf. 



  Der Keder 34 schliesst mit der Oberseite 36 des Paneels 2 bündig ab und weist einen geringen Überstand über die erste Anlagefläche 8 hinaus auf. Während der in den Fig. 12a bis 

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 12c dargestellten Schwenkbewegung wird der Keder 34 durch die zunehmende Anlagekraft, die durch die Anlagefläche 24 ausgeübt wird, in Richtung der Oberseite 36 zusammengedrückt. Dadurch entsteht eine abgedichtete Verbindung der Seitenkanten 4 und 6, wobei zudem aufgrund der Elastizität des Keders 34 eine gegen die Anlageflächen 22 und 32 drückende Kraft erzeugt wird. Der Keder 34 ist nach aussen hin sichtbar und kann für optische Effekte eingesetzt werden. 



  Der Keder 34 kann auch im Bereich der zweiten Anlagefläche 24 befestigt sein, um während der Schwenkbewegung durch die Anlagefläche 8 zusammen gedrückt zu werden. 



  Das in den Fig. 13a bis 13c gezeigte Ausführungsbeispiel weist identische Passflächen und Anlageflächen wie das erste Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 1 bis 4 auf. 



  Zusätzlich ist im Bereich der zweiten Anlagefläche 22 ein elastisches Element 38 angeordnet, das einen geringfügigen Überstand über die zweite Anlagefläche 22 hinaus aufweist. 



  Das elastische Element 38 besteht aus einem elastischen Werkstoff, insbesondere Kunststoff, beispielsweise aus einem PVC-Kunststoff, und weist die folgende Geometrie auf. 



  Das elastische Element 38 ist in der Anlagefläche 22 .eingelassen und weist einen geringen Überstand über die Anlagefläche 22 hinaus auf. Während der in den Fig. 13a bis 13c dargestellten Schwenkbewegung wird das elastische Element 38 durch die zunehmende Anlagekraft, die durch die Anlagefläche 32 ausgeübt wird, in Richtung der Anlagefläche 22 zusammengedrückt. Dadurch entsteht aufgrund der Elastizität des Elements 38 eine gegen die Anlageflächen 8 und 24 drückende Kraft. 

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  Das elastische Element 38 kann auch im Bereich der vierten Anlagefläche 32 angeordnet sein, so dass es während der Schwenkbewegung durch die zunehmende Anlagekraft von der Anlagefläche 22 zusammengedrückt wird. 



  Wie sich aus Fig. 1,4c, 5,8c, llc, 12c, 13c und 14c ergibt, ist im verbundenen Zustand zwischen den aneinander anliegenden zweiten und vierten Passfläche 18 und 30 und den aneinander anliegenden zweiten und vierten Anlagefläche 22 und 32 ein Hohlraum 40 ausgebildet. Dieses stellt lediglich eine Option dar, denn es ist auch möglich, die Profilgeometrie so zu wählen, dass die Passfläche 18 und die Anlagefläche 22 sowie die Passfläche 30 und die Anlagefläche 32 nahtlos ineinander übergehen. 



  In bevorzugter Weise ist eine Leimschicht 42 im Hohlraum 40 werkseitig aufgebracht, so dass beim Zusammenfügen der Seitenkanten 4 und 6 eine klebende Verbindung entsteht, die zusätzlich zu den Verriegelungs- und Verbindungselementen einem Auseinandergehen der Seitenkanten entgegenwirkt. 



  Als Leim kommen dabei alle gängigen Klebstoffe in Frage, die sich für eine Vorverleimung eignen. 



  Bei dem Klebstoff kann es sich um einen leicht aufzubringenden Leim, einen vollsynthetischen Leim, einen Alleskleber oder einen anaeroben Klebstoff handeln. Ein anaerober Klebstoff bietet den Vorteil, dass dieser nur unter Luftabschluss aushärtet und das Aushärten erst dann stattfindet, wenn die Fügeflächen aneinander anliegen und die Querkanten miteinander verbunden sind. 

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  In besonders bevorzugter Weise handelt es sich bei dem Klebstoff um einen Kontaktklebstoff, der seine Klebewirkung erst dann entfaltet, wenn Druckkräfte auf ihn ausgeübt werden. Ein solcher Kontaktklebstoff bietet damit den Vorteil, dass ein solcher werksseitig in dem Hohlraum 40 aufgebrachter Kleber erst durch die Berührung mit der korrespondierenden Gegenfläche aktiviert wird und ansonsten nicht bei der Montage stört. 



  In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann es sich bei dem Klebstoff um einen zwei Komponenten umfassenden Reaktionsklebstoff handeln, der erst dann seine Klebewirkung erreicht, wenn beide Komponenten miteinander zusammengebracht werden. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn eine der Komponenten in Kapseln eingebracht ist, wobei diese Kapseln unter äusserer Einwirkung, beispielsweise durch Druck- oder Scherkräfte, zerstört werden und so die eine Komponente in Kontakt mit der anderen Komponente gelangt, so dass der Kleber seine Klebewirkung entfaltet. Der Kleber wird somit erst dann aktiviert, wenn die Fügeflächen beim Verlegen miteinander in Kontakt gelangen und so die notwendigen Druck- oder Scherkräfte auf die Kapseln ausgeübt werden.

   Ein solcher Reaktionsklebstoff, bei dem eine Komponente verkapselt ist, ermöglicht einerseits eine Montage, die nicht durch klebende Flächen an den Querkanten behindert wird, und andererseits kann der Kleber schon werksseitig bei der Herstellung der Paneelen aufgebracht werden, ohne das die Gefahr besteht, dass der Kleber durch lange Standzeiten an Wirkung einbüsst. Allerdings können werksseitig auch andere Klebstoffe aufgebracht werden. 



  In Fig. 15 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Profils dargestellt. Gleiche 

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 Bezugszeichen bezeichnen dabei gleiche Bestandteile, wie sie bereits zuvor erläutert worden sind. Der Unterschied zu dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht in der Position des Mittelpunktes M2. 



  Auch hier weisen die zweite Anlagefläche 22 und die vierte Anlagefläche 32 im Querschnitt zumindest abschnittsweise eine kreissegmentförmige Kontur auf. Der Mittelpunkt M2 des Kreises ist dabei in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe 14, also in den Figuren nach rechts, um einen Abstand b (siehe Fig. 15) beabstandet vom ersten Mittelpunkt M1 angeordnet. Der Mittelpunkt ist jedoch nicht an der Oberseite 36 des Paneels 2 angeordnet, sondern im Material des Paneels 2. Dadurch ist es möglich, dass der Radius r2 der Kontur der Anlageflächen 22 und 32 kleiner als der Radius r1 gewählt werden kann. Dadurch wird ein steilerer Verlauf der Anlageflächen 22 und 32 im Bereich des distalen Endes der unteren Lippe 14 erreicht. 



  Gleichwohl gilt die Bedingung, dass der Abstand a in distaler Richtung der unteren Lippe 14 immer grösser wird.

Claims

P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Paneel, insbesondere Fussbodenpaneel, die geeignet ist, mit anderen gleichartigen Paneelen mechanisch verbunden zu werden, - mit einer ersten Seitenkante (4) und einer gegenüberliegenden zweiten Seitenkante (6), - mit einer ersten Anlagefläche (8), die am oberen Ende der ersten Seitenkante (4) angeordnet ist, - mit einer Nut (10), die an der ersten Seitenkante (4) ausgebildet ist, - mit einer oberen Lippe (12), die die Nut (10) nach oben begrenzt, - mit einer unteren Lippe (14), die die Nut (10) nach unten begrenzt, wobei das distale Ende der unteren Lippe (14) über das distale Ende der oberen Lippe (12) hinausragt, - mit einer ersten Passfläche (16), die an der oberen Lippe (12) angeordnet ist, - mit einer zweiten Passfläche (18), die an der unteren Lippe (14) im Bereich des Nutgrundes (20) angeordnet ist,
- mit einer zweiten Anlagefläche (22), die an der unteren Lippe (14) im Bereich des distalen Endes angeordnet ist, - mit einer dritten Anlagefläche (24), die am oberen Ende der zweiten Seitenkante (6) angeordnet ist, - mit einer Feder (26), die an der zweiten Seitenkante (6) ausgebildet ist, - mit einer dritten Passfläche (28), die an der Oberseite der Feder (26) angeordnet ist, <Desc/Clms Page number 20> - mit einer vierten Passfläche (30), die an der Unterseite der Feder (26) im Bereich des distalen Endes angeordnet ist, und - mit einer vierten Anlagefläche (32), die beabstandet vom distalen Ende an der Unterseite der Feder (26) angeordnet ist, - wobei im verbundenen Zustand zweier Paneelen entlang zweier komplementärer Seitenkanten (4,6) die erste Anlagefläche (8) und dritte Anlagefläche (24), die zweite Anlagefläche (22) und die vierte Anlagefläche (32),
die erste Passfläche (16) und die dritte Passfläche (28) sowie die zweite Passfläche (18) und die vierte Passfläche (30) paarweise aneinander anliegen, dadurch gekennzeichnet, - dass die zweite Passfläche (18) und die vierte Passfläche (30) im Querschnitt eine kreissegmentförmige Kontur aufweisen, wobei der Mittelpunkt (M1) des Kreises im Bereich der oberen Abschnitte der Seitenkanten (4,6) liegt und der Kreis einen Radius (r1) zum Mittelpunkt (M1) aufweist, - dass die zweite Anlagefläche (22) und die vierte Anlagefläche (32) einen Abstand (a) zum Mittelpunkt (M1) aufweisen, der grösser als der Radius (r1) ist und - dass der Abstand (a) zum Mittelpunkt (M1) in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe (14) grösser wird.
2. Paneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt (M1) mit der oberen Ecke der Seitenkanten (4,6) übereinstimmt. <Desc/Clms Page number 21>
3. Paneel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlagefläche (22) und die vierte Anlagefläche (32) im Querschnitt zumindest abschnittsweise eine gekrümmte Kontur aufweisen.
4. Paneel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlagefläche (22) und die vierte Anlagefläche (32) im Querschnitt zumindest abschnittsweise eine kreisegmentförmige Kontur aufweisen.
5. Paneel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt (M2) des Kreises in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe (14) um einen Abstand (b) beabstandet vom ersten Mittelpunkt (M1) angeordnet ist.
6. Paneel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt (M2) des Kreises im Bereich der Oberseite (36) angeordnet ist.
7. Paneel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt (M2) des Kreises beabstandet zur Oberseite (36) angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 22>
8. Paneel nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius (r2) der Kontur der zweiten Anlagefläche (22) und der vierten Anlagefläche (32) grösser als der Radius (r1) oder gleich dem Radius (r1) ist.
9. Paneel nach einem der Ansprüche 4..,bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius (r2) der Kontur der zweiten Anlagefläche (22) und der vierten Anlagefläche (32) kleiner als der Radius (r1) ist.
10. Paneel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlagefläche (22) und die vierte Anlagefläche (32) im Querschnitt zumindest abschnittsweise eine geradlinige Kontur aufweisen.
11. Paneel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlagefläche (22) und die vierte Anlagefläche (32) im Querschnitt eine geradlinige und in Richtung des distalen Endes der unteren Lippe (14) schräg nach oben ansteigende Kontur aufweisen.
12. Paneel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der ersten Anlagefläche (8) oder der zweiten Anlagefläche (24) ein Keder (34) befestigt ist. <Desc/Clms Page number 23>
13. Paneel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Keder (34) mit der Oberseite (36) des Paneels bündig abschliesst und einen geringen Überstand über die erste Anlagefläche (8) bzw. die zweite Anlagefläche (24) hinaus aufweist.
14. Paneel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der zweiten Anlagefläche (22) und/oder im Bereich der vierten Anlagefläche (32) ein elastisches Element (38) angeordnet ist, das einen geringfügigen Überstand über die zweite bzw. vierte Anlagefläche (22,32) hinaus aufweist.
15. Paneel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass im verbundenen Zustand zwischen den aneinander anliegenden zweiten und vierten Passfläche (18,30) und den aneinander anliegenden zweiten und vierten Anlageflächen (22,32) ein Hohlraum (40) ausgebildet ist.
16. Paneel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leimschicht (42) im Hohlraum (40) werkseitig aufgebracht ist.
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