KÜHLSYSTEM EINER BRENNKRAFTMASCHINE UND BRENNKRAFTMASCHINE
Die Erfindung betrifft ein Kühlsystem einer Brennkraftmaschine, mit mehreren durch in dem Kühlsystem umlaufendes Kühlmittel zu kühlenden Baugruppen bzw. -teilen, das mehrere der jeweiligen Baugruppen bzw. dem jeweiligen Bauteil zugeordnete Kühlkreisläufe mit Bereichen aufweist, in denen ein Energieübergang von der Baugruppe bzw. dem Bauteil an das Kühlmittel erfolgt, sowie eine Brennkraftmaschine.
Die DE-A-199 55 302 zeigt eine Brennkraftmaschine mit einem Kühlmittelkreislauf, der in Strömungsrichtung hinter einer Kühlmittelpumpe einen Motorkühlkreislauf durch die Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuse und einem Zylinderkopf, einen Abgaskreis mit einem Abgassammeirohr und einem Abgasturbolader und einen Wärmetauscherkreis mit einem Ladeluftwärmetauscher und einem Rohwasser-Wärmetauscher aufweist, welche parallel angeordnet sind und welche vor der Kühlmittelpumpe wieder zusammengeführt werden.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem wird darin gesehen, dass eine derartige Brennkraftmaschine bzw. ein Kühlsystem für eine derartige Brennkraftmaschine viele einzelne Baugruppen aufweist und daher aufwändig im Aufbau ist bzw. einen großen Bauraum erfordert.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Lehre der Patentansprüche 1 bzw. 10 gelöst, wobei in den weiteren Patentansprüchen Merkmale aufgeführt sind, die die Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
Auf diese Weise wird ein Kühlsystem einer Brennkraftmaschine zur Verfügung gestellt, welches besonders kompakt ausgeführt ist, da die Bereiche in denen ein Energieübergang von einer zu kühlenden Baugruppe der Brennkraftmaschine an ein in dem Kühlsystem zirkulierendes Kühlmittel erfolgt, in einer gemeinsamen Einheit angeordnet sind.
Sind wenigstens zwei der Kühlkreisläufe parallel angeordnet, so können sie über einen gemeinsamen Zulauf bzw. einen gemeinsamen Ablauf verfügen und durch nur einen Kühlmittelstrom mit Kühlmittel versorgt werden. Eine derartige Ausführung ist besonders raumsparend und weist darüber hinaus einen geringeren Strömungswiderstand auf als eine andersartige Anordnung, wodurch beispielsweise die Kavitationsgefahr herabgesetzt wird. Das Kühlmittel muss gegen einen geringeren Differenzdruck gefördert werden, so dass :* insgesamt eine geringere Antriebsleistung erforderlich ist.
Werden wenigstens zwei der Kühlkreisläufe unabhängig voneinander mit Kühlmittel versorgt, so kann hierdurch eine stärkere oder unterschiedliche Kühlung von Baugruppen erzielt werden.
Die gemeinsame Einheit kann beispielsweise durch eine Anordnung in einem gemeinsamen Gehäuse realisiert werden. Vorzugsweise bilden aber die Bereiche als solche eine Einheit bzw. sind in der Art eines Gehäuses ausgebildet. Die Einheit kann an die Brennkraftmaschine bzw. einen Zylinderköpf bzw. einen Motorblock der Brennkraftmaschine angrenzend angeordnet sein oder aber einen Bestandteil der Brennkraftmaschine, des Zylinderkopfs bzw. des Motorblocks bilden.
Bei der Baugruppe bzw. dem Bauteil kann es sich beispielsweise um den Zylinderkopf und/oder den Motorblock der Brennkraftmaschine und/oder auch um einen Turbolader, eine Abgasenergie- rückgewinnungseinheit, einen Abgasauslass bzw. -krümmer und/oder jedes andere Bauteil bzw. jede andere Baugruppe der Brennkraftmaschine bzw. jede(s) andere der Brennkraftmaschine zugeordnete Bauteile/-gruppe handeln.
Ist wenigstens einer der Bereiche derart angeordnet, dass ein Energieübergang an das Kühlmittel in diesem Bereich von zwei Baugruppen/-teilen erfolgen kann, so trägt dies weiter zu einer kompakten Ausführung bei.
Die Baugruppen/-teile können hierzu derart aneinander angrenzend vorgesehen sein, dass der Bereich zwischen ihnen angeordnet ist, so dass er sowohl an die eine Baugruppe bzw. den einen Bauteil als auch die andere Baugruppe bzw. den anderen Bauteil angrenzt, so dass ein Energieübergang stattfinden kann.
Das Kühlsystem weist vorzugsweise wenigstens eine Kühlmittelpumpe auf bzw. ist mit einer ' solchen verbunden, um das Kühlmittel in dem Kühlsystem bzw. den Kühlkreisläufen in Zirkulation zu versetzen, um das energiehaltige bzw. erwärmte Kühlmittel aus dem Bereich abzutransportieren und durch Kühlmittel niedrigeren Energiepotentials bzw. kälteres Kühlmittel zu ersetzen. Das Kühlmittel kann nach dem Abtransport einem Wärmetauscher, beispielsweise in der Art einer luft- oder anderweitig gekühlten Kühleinrichtung zugeführt werden, um es wieder einsatzbereit zu machen und es erneut dem Bereich zuzuführen.
Weist eine Brennkraftmaschine ein derartiges Kühlsystem auf, so kann sie besonders kompakt und somit bauraumsparend ausgeführt werden. Darüber hinaus ist aufgrund der Anordnung der Bereiche in einer gemeinsamen Einheit eine reduzierte Anzahl an Verbindungen in der Art von Leitungen, Schläuchen oder auch Anschlussstücken sowie zugeordneter Halterungen, Flansche etc. notwendig, wodurch ein kostengünstiger Aufbau begünstigt und die Anzahl möglicher Leckagestellen reduziert und somit die Betriebssicherheit erhöht wird.
Eine derartige Brennkraftmaschine kann an unterschiedliche Einsatzgebiete, beispielsweise zu Land als auch zu Wasser, angepasst sein. Insbesondere bei marinen Anwendungen ist es beispielsweise aufgrund von sicherheitstechnischen Aspekten wichtig, dass Abgasauslass bzw. -krümmer, Turbolader bzw. Gehäuse von Turboladerturbinen ausreichend gekühlt werden, da in diesen Bereichen bei Volllast sehr hohe Temperaturen erreicht werden. Marine Anwendungen weisen darüber hinaus
häufig die Besonderheit der Verwendung einer Kühlung durch Seewasser auf.
Eine derartige Brennkraftmaschine kann sowohl in einem zumindest im Wesentlichen stationären Einsatz, beispielsweise in einem Generator oder Kraftwerk etc., oder mobil, beispielsweise in einem Fahrzeug oder Schiff etc., eingesetzt werden. Insbesondere ist eine solche Brennkraftmaschine bei beengten Einsatzbedingungen, wie sie zum Beispiel auf Schiffen, U-Booten oder auch an Bau- oder Industriemaschinen oder an landwirtschaftlichen Maschinen, wie Erntemaschinen oder Ackerschleppern, aufgrund der Vielzahl an Zusatzaggregaten und dem durch die benötigten zusätzlichen Bauraum, auftreten, vorteilhaft .
Eine erfindungsgemäße Brennkraftmaschine kann beispielsweise mit Flüssiggas oder jedem anderen geeigneten Kraftstoff betrieben werden; insbesondere handelt es sich aber um einen Diesel- bzw. Benzinmotor.
In der Zeichnung sind drei nachfolgend näher beschriebene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kühlsystems mit einem Kühlkreislauf,
• Fig. 2 eine schematische Darstellung eines zweiten Kühlsystems mit separaten Kühlkreisläufen und
Fig. 3 ein weiteres Kühlsystem, angepasst an eine Kühlung durch Rohwasser, beispielsweise in der Art von Meerwasser.
Es wird zuerst auf Figur 1 Bezug genommen, welche eine schematische Darstellung eines Kühlsystems 10 einer Brennkraftmaschine, die in der vorliegenden Darstellung durch ihre Bauteile repräsentiert wird, zeigt.
Die Brennkraftmaschine weist gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel einen Motorblock 12, einen Zylinderkopf 14, einen Auslasskrümmer bzw. einen Abgasauslass 16, einen Turbolader 18, eine Abgasrückführung 20 und eine Ladeluftzufuhr 22 auf. Die Brennkraftmaschine kann darüber hinaus zusätzliche Bauteile aufweisen, welche aus Gründen der Vereinfachung in der vorliegenden Anmeldung nicht angesprochen werden, dem Fachmann aber- "hinlänglich bekannt sind, oder es können einzelne oder mehrere der genannten Bauteile entfallen. Beispielsweise kann es sich bei der Brennkraftmaschine auch um eine nicht aufgeladene Brennkraftmaschine handeln, welche keinen Turbolader aufweist.
Das Kühlsystem 10 dient zumindest zur Kühlung des Motorblocks 12, des Zylinderkopfs 14, des Abgasauslasses 16, des Turboladers 18, der Abgasrückführung 20 und der Ladeluftzufuhr 22 der Brennkraftmaschine.
Hierfür weist das Kühlsystem 10 eine Kühlmittelpumpe 23, welche ein Kühlmittel 24 in einem Kühlkreislauf 26 zirkuliert, welcher die Bauteile, d.h. den Motorblock 12, den Zylinderkopf 14, den Abgasauslass 16, den Turbolader 18, die Abgasrückführung 20 und die Ladeluftzufuhr 22 mit dem Kühlmittel 24 versorgt, um diese zu kühlen, und das erwärmte Kühlmittel 24 zu einem Wärmetauscher 28 leitet, in welchem die durch das Kühlmittel 24 von den Bauteilen abgeführte bzw. überschüssige Wärme bzw. Energie entfernt bzw. an ein weiteres Medium bzw. die Umgebung abgegeben wird. Darüber hinaus sind Leitungen, Rohre, Verbindungs- und/oder Anschlussstücke vorgesehen, welche geeignet sind, das Kühlmittel 24 von der Kühlmittelpumpe 22 zu den Bauteilen, weiter zu dem Wärmetauscher 28 und zurück zu der Kühlmittelpumpe 23 zu leiten. Der Wärmetauscher 28 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist in der Art eines bekannten luftgekühlten Wärmetauschers ausgebildet, wie er beispielsweise an Fahrzeugen allgemein bekannt und üblich ist.
Das Kühlmittel 24 wird von dem Kühlkreislauf 26 derart durch bzw. an den jeweiligen Bauteilen vorbeigeleitet, dass ein Energie- bzw. Wärmeübergang von diesen an das Kühlmittel 24 erfolgt, um überschüssige bzw. abzuführende Wärme/Energie von dem Bauteil mittels des Kühlmittels 24 abzutransportieren. Die Bauteile weisen einen oder mehrere Bereich (e) 30 auf, in denen ein Energieübergang von der Baugruppe bzw. dem Bauteil an das Kühlmittel 24 erfolgen kann. Dieser Bereich 30 bzw. diese Bereiche 30 können in bekannter Weise beispielsweise durch eine Wandung eines Kühlkanals, die sich durch das Bauteil/die Baugruppe hindurch oder an ihm/ihr vorbei erstreckt, oder auch von Teilbereichen eines solchen, einer Bohrung in einem Gehäuse oder in sonstiger Weise gebildet werden, welche geeignet ist, das Kühlmittel 24 durch ein Bauteil/eine Baugruppe oder durch zwei oder mehrere Bauteile/Baugruppen oder an einer oder mehreren Bauteil/ (en) /Baugruppe (n) entlang zu leiten.
Erfindungsgemäß sind wenigstens zwei unterschiedliche der genannten Bauteile bzw. Baugruppen zugeordnete Bereiche 30, in denen ein Energieübergang von der Baugruppe bzw. dem Bauteil an das Kühlmittel 24 erfolgen kann, in einer gemeinsamen Einheit 32 angeordnet. Diese Einheit 32 kann beispielsweise in der Art eines Gehäuses ausgebildet sein, welches beispielsweise an die Brennkraftmaschine angrenzt oder auch separat bzw. unabhängig oder benachbart zu der Brennkraftmaschine vorgesehen ist. Die Einheit 32 kann durch einen einheitlichen oder mehrteiligen Gusskörper bzw. Gussteil gebildet werden, in welchen/welchem die Bereiche 30 und/oder die Bauteile, auch abschnittsweise, integriert sind.
Gemäß dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die dem Abgasauslass 16, dem Turbolader 18 und der Ladeluftzufuhr 22 zugeordneten Bereiche in einer gemeinsamen Einheit 32 zusammengefasst . Darüber hinaus sind der Abgasauslass 16 und der Turbolader 18 derart angeordnet, dass wenigstens in einem der Bereiche 32 ein Energie-/Wärmeübergang sowohl von dem Abgasauslass 16 als auch dem Turbolader 18 an das Kühlmittel 24
erfolgen kann. Der Bereich kann hierzu beispielsweise in der Art eines gemeinsamen Kühlkanals oder einer an beide Bauteile angrenzenden Kühlleitung ausgebildet sein.
Weiter ist dem ersten Ausführungsbeispiel zu entnehmen, dass der Abgasauslass 12, der Turbolader 18 und die Abgasrückführung bzw. die Bereiche 30 derselben in dem Kühlkreislauf im Gegensatz zu den übrigen Bauteilen bzw. deren Bereichen 30, welche in dem Kühlkreislauf 26 in '-Serie angeordnet sind, parallel angeordnet sind. Hierzu teilt sich der Kühlkreislauf 26 vor dem Abgasauslass 16/dem Turbolader 18 in zwei parallele Stränge 34, welche sich wieder vereinigen nachdem das Kühlmittel 24 den Abgasauslass 16/den Turbolader 18 und die Abgasrückführung 20 durchflössen hat.
Es wird nun auf Figur 2 Bezug genommen, in der ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kühlsystems dargestellt wird. Dieses zweite Kühlsystem 10 ? unterscheidet sich von dem in Figur 1 dargestellten Kühlsystem 10 dadurch, dass es einen ersten Kühlkreislauf 26a und einen zweiten Kühlkreislauf 26b umfasst. Die übrigen Bauteile bzw. Baugruppen entsprechen den Bauteilen/Baugruppen des in Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel, weshalb die Referenznumern des ersten Ausführungsbeispiels entsprechend verwendet werden.
Eine derartige Ausbildung des Kühlsystems 10' mit unabhängigen Kühlkreisläufen 26a und 26b kann insbesondere dann vorgesehen werden, wenn für einen oder mehrere der Bauteile/Baugruppen eine erhöhte Kühlleistung erforderlich ist.
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel erfolgt mittels des zweiten Kühlmittelkreislaufs 26b eine Kühlung der Ladeluftzufuhr 22. Es könnte aber auch jedes andere Bauteil/jede andere Baugruppe oder zwei oder mehrere Bauteile/Baugruppen durch den zweiten Kühlmittelkreislauf 26b gekühlt werden. Die beiden Kühlkreisläufe 26a und 26b könnten derart parallel angeordnet sein, dass das Kühlmittel durch eine
gemeinsame Kühlmittelpumpe 23 in den Kühlkreislaufen 26a und 26b zirkuliert wird. Die in Figur 2 gezeigte Ausführungsform weist allerdings zwei Kühlmittelpumpen 23a und 23b auf, wobei die Kühlmittelpumpe 23a in den ersten Kühlkreislauf 26a und die Kühlmittelpumpe 23b in den zweiten Kühlmittelkreislauf 26b angeordnet ist. Eine entsprechende Anordnung ist auch mit Bezug auf den Wärmetauscher 28 möglich, wobei gemäß der vorliegenden Ausführungsform in dem ersten Kühlkreislauf 26a ein erster Wärmetauscher 28a und in dem zweiten Kühlkreislauf J 26b ein zweiter Wärmetauscher 28b vorgesehen ist. Beide Wärmetauscher 28a und 28b sind in konventioneller Art und Weise luftgekühlt und können getrennt oder auch kombiniert beispielsweise in einem gemeinsamen Gehäuse bzw. mit einem gemeinsamen Lüfter etc. angeordnet sein.
Es wird nun auf Figur 3 Bezug genommen, welche ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt. Wie zuvor werden auch in Figur 3 den beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen entsprechende Bezugszeichen verwendet.
Figur 3 zeigt ein Kühlsystem 10'', welches wie auch das Kühlsystem 10 ' gemäß Figur 2 zwei voneinander unabhängige Kühlkreisläufe 26c und 26d aufweist. Das hier gezeigte Kühlsystem 10' ' ist darüber hinaus daran angepasst, dass der zweite Kühlkreislauf 26d dazu geeignet ist, dass sein Kühlmittel 24a durch Rohwasser bzw. insbesondere durch Meerbzw. Seewasser gebildet wird und dass der erste Kühlkreislauf 26c durch den zweiten Kühlkreislauf 26d gekühlt wird.
Der zweite Kühlkreislauf 26d weist eine Kühlmittelpumpe 23c auf, welche daher in der Art einer See- bzw. Meerwasserpumpe ausgebildet ist, welche Rohwasser beispielsweise Meer- bzw. Seewasser, wie dies insbesondere bei Schiffen üblich ist, direkt aus der Umgebung ansaugt und in dem zweiten Kühlkreislauf 26d zirkuliert.
Der erste Kühlkreislauf 26c weist einen Wärmetauscher 28c auf, welcher derart ausgebildet ist, dass er einen Wärme- bzw. Energieübergang von dem ersten Kühlkreislauf 26c bzw. von einem in dem ersten Kühlkreislauf 26c zirkulierenden Kühlmittel 24 an den zweiten Kühlkreislauf bzw. dessen Kühlmittel 24a und eine Abtransport überschüssiger Energie bzw. Wärme durch das Kühlmittel 24a des zweiten Kühlkreislaufs 26d ermöglicht.
Hierzu sind in dem ersten Kühlkreislauf 26c Bereiche 30 vorgesehen, welche einen Energie- bzw. Wärmeübergang von dem ersten Kühlkreislauf 26c bzw. seinem Kühlmittel 24 an den zweiten Kühlkreislauf 26d bzw. dessen Kühlmittel 24a ermöglichen. Diese Bereiche 30 können beispielsweise durch eine Wandung des Kühlkreislaufs 26c gebildet werden, wobei die Wandung beispielsweise den Kühlkreisläufen 26c und 26d gemeinsam ist oder wobei eine erste Wandung des Kühlkreislaufs 26c an eine Wandung des Kühlkreislaufs 26d derart angrenzt, dass ein Energie- bzw. Wärmeübergang erfolgen kann.
Der zweite Kühlkreislauf 24d ist gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel derart ausgebildet, dass er zwei parallel angeordnete Stränge 34a und 34b aufweist, welche beide von der Kühlmittelpumpe 23c mit Kühlmittel 24a versorgt werden und deren Kühlmittel 24a verbrauchtes Kühlmittel 24a höherer Temperatur bzw. höherer Energie gemeinsam abgeführt wird bzw. im vorliegenden Fall über einen gemeinsamen Ausgang in das Umgebungswasser zurückgeführt wird.
Nur der erste Strang 34a führt dem Wärmetauscher 28c Kühlmittel 24a zur Kühlung des bzw. zum Energieabtransport von dem ersten Kühlkreislauf 26c zu. Der zweite Strang 34b führt einer Ladeluftzufuhr 22 Kühlmittel 24a zu, um diese zu kühlen bzw. um in entsprechenden Bereichen 30, welche beispielsweise durch eine Wandung des Kühlstranges 30 gebildet werden können, einen Energie- bzw. Wärmeübergang von der Ladeluft an das Kühlmittel 24a zu ermöglichen.
Gemäß dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiels sind sowohl die dem Abgassauslass 16, dem Turbolader 18, der Abgasrückführung 20 und der Ladeluftzufuhr 22 zugeordneten Bereiche 30 in einer gemeinsamen Einheit angeordnet bzw. sie bilden eine solche. Darüber hinaus ist auch der Wärmetauscher 28c und somit die einen Energieübergang von dem ersten Kühlkreislauf 26c an den zweiten Kühlkreislauf 26d bzw. deren jeweiliges Kühlmittel 24, 24c ermöglichenden Bereiche 30 wie auch die Kühlmittelpumpe 23c, welche das Kühlmittel 24c in Form von Rohwasser o.a. durch den zweiten Kühlkreislauf 24c leitet, in die Einheit 32 integriert.