WO2001064560A1 - Klammer zum halten und vorrichtung zum transportieren von zwei- und mehrteiligen, flexiblen, flächigen gegenständen - Google Patents

Klammer zum halten und vorrichtung zum transportieren von zwei- und mehrteiligen, flexiblen, flächigen gegenständen Download PDF

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Walter Reist
Willi Wallikerstrasse 29 LEU
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Abstract

Die Klammer weist zwei zusammenwirkende, relativ zueinander bewegbare Klammerelemente (14) auf. Diese sind zum Halten eines flächigen Gegenstandes (70) bestimmt. Die Klammer (12) weist weiter ein Offenhalteelement (20) auf, das dazu bestimmt ist, zwischen zwei Teilen (78, 78") des Gegenstandes einzugreifen und diese Teile (78, 78") bei sich in Schliessstellung (18") befindlichen Klammerelementen (14) voneinander getrennt und dadurch den Gegenstand (70) geöffnet zu halten.

Description

Klammer zum Halten und Vorrichtung zum Transportieren von zwei- und mehrteiligen, flexiblen, flächigen Gegenständen

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klammer zum Halten von zwei- und mehrteiligen, flexiblen, flächigen Gegenständen, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 , sowie eine Vorrichtung zum Transportieren von zwei- und mehrteiligen, flexiblen, flächigen Gegenständen, gemäss Patentanspruch 1 1 .

Eine Klammer dieser Art ist aus der EP-A-0 767 1 25 bekannt. Sie weist zwei schwenkbar auf einer Achse gelagerten Klemmbacken auf. Diese werden mittels einer Schliesseinrichtung in die Schliessstellung verbracht und in dieser gehalten. Die Schliesseinrichtung wird durch einen schwenkbaren Bügel gebildet, der zwei Klemmkörper aufweist, die je auf einem biegesteifen Tragarm sitzen. Die beiden Klemmkörper liegen, in Schliessstellung der Klemmbacken, in einer auf der Aussenseite der Klemmbacken ausgebildeten Rastvertiefung und üben auf die beiden Klammerbacken eine Schliesskraft aus. Durch Hochschwenken der Schliesseinrichtung von der Schliessstellung in eine Freigabestellung werden die Klammerbacken freigegeben und können beispielsweise durch Federkraft in die Offenstellung schwenken. Die Klammern sind zum Halten flächiger Gegenstände, insbesondere flexibler flächiger Gegenstände, wie ein- und mehrblättrige Druckereiprodukte, bestimmt und können zum Transport der Gegenstände entlang einer Transportbahn geführt sein. Infolge der schmalen Bauweise der Klammer, eignet sie sich insbesondere zum Puffern der individuell gehal- tenen Gegegenstände.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannte Klammer derart weiterzubilden, dass sie weitere Funktionen erfüllen kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist das Schaffen einer Vorrichtung zum Transportieren von zwei- und mehrteiligen, flexiblen, flächigen Gegenständen.

Diese Aufgabe wird mit einer Klammer mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 1 gelöst.

Einer Klammer, die zum Halten eines Gegenstandes bestimmt ist, ist ein Offenhalteelement zugeordnet, das den von der Klammer gehaltenen Gegenstand geöffnet hält. Dies ermöglicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Bearbeitungen am und Verarbeitungen des von der Klammer gehaltenen Gegenstandes. Beispielsweise lässt sich der offengehaltene Gegen- stand auf sattelförmige Auflagen rittlings ablegen oder es können in den offen gehaltenen Gegenstand Beilagen, Warenmuster oder dergleichen eingeführt werden.

Bevorzugte Ausbildungsformen der erfindungsgemässen Klammer sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

Die vorliegende Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:

Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemässe Klammer mit zwei Klammerelementen und einem Offenhalteelement vor der Übernahme eines mehrteiligen, geöffneten flächigen Gegenstandes, und eine Zuführvorrichtung;

Fig. 2 in gleicher Darstellung wie Fig. 1 die Klammer mit sich in Offenstellung befindlichen Klammerelementen während des Einfahrens des Offenhalteelements in den geöffneten flächigen Gegenstand;

Fig. 3 in gleicher Darstellung wie Fig. 1 und 2 die Klammer mit in Schliess- Stellung den Gegenstand haltenden Klammerelementen und dem zwischen zwei Teilen des Gegenstandes angeordneten Offenhalteelement;

Fig. 4 in gleicher Darstellung wie Fig. 1 bis 3 die Klammer mit den den Gegenstand haltenden Klammerelementen und mit dem zum weite- ren Öffnen des gehaltenen Gegenstandes um etwa 90° in eine

Spreizstellung gedrehten Offenhalteelement;

Fig. 5 in Ansicht mehrere, je einen flächigen Gegenstand haltende Klammern mit einem Offenhalteelement zwischen jeweils zwei Teilen des betreffenden Gegenstandes, wobei sich die Klammern in einer Pufferstrecke einer Transportvorrichtung befinden;

Fig. 6 in gleicher Darstellung wie Fig. 5 zwei einen Gegenstand haltende Klammern mit in Spreizstellung verdrehtem Offenhalteelement;

Fig. 7 in Ansicht eine weitere Ausbildungsform einer Klammer mit Offenhalteelement in Offenstellung der Klammerelemente;

Fig. 8 in gleicher Darstellung wie Fig. 7 die dort gezeigte Klammer in Schliessstellung der Klammerelemente;

Fig. 9 eine dritte Ausführungsform der Klammer mit einem Offenhalteelement und sich in Offenstellung befindlichen Klammerelementen;

Fig. 10 in gleicher Darstellung wie Fig. 9 die dort gezeigte Klammer mit in Schliessstellung verbrachten Klammerelementen;

Fig. 1 1 die in den Fig. 9 und 10 gezeigte Klammer mit einer Steuereinrichtung zum Betätigen der Klammerelemente und des Offenhalteelements; Fig. 1 2 in Seitenansicht und teilweise geschnitten die Klammer und Steuereinrichtung nach Fig. 1 1 ; und

Fig. 1 3 in perspektivischer Darstellung mehrere Klammern mit einem Offenhalteelement, das auch zum Öffnen der gehaltenen Gegenstände dient.

Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Vorrichtung weist mehrere hintereinander angeordnete, entlang einer Bewegungsbahn 10 umlaufend angetriebene Klammern 1 2 auf, wobei in jeder dieser Figuren nur eine der Klammern 1 2 gezeigt ist. Die Klammer 1 2 weist zwei um eine Achse 1 6 schwenkbare, zusammenwirkende Klammerelemente 14 auf, die mittels einer Steuereinrichtung 1 7 aus einer Offenstellung 1 8, in welcher die beiden Klammerelemente 14 relativ zueinander V-förmig angeordnet sind (vergleiche Fig. 1 und 2), in eine Schliessstellung 1 8' überführbar sind (Fig. 3 und 4), in welcher die Klammerelemente 1 4 dazu bestimmt sind, einen zwischen ihnen angeordneten Gegenstand 70 zu halten. Beim Gegenstand handelt es sich um ein gefaltetes Druckereiprodukt, es kann sich jedoch auch um andersartige zwei- oder mehrteilige flexible flächige Gegenstände handeln. Im Sinne der vorliegenden Erfindung weist ein gefalteter Bogen zwei Teile auf, die am Falz miteinander verbunden sind.

Die Klammer 1 2 weist weiter ein Offenhalteelement 20 auf, das schwertartig ausgebildet und um seine Längsachse 22 drehbar ist, welche rechtwinklig zur Achse 1 6 verläuft und in einer von den in Schliessstellung 1 8' befindlichen Klammerelementen 14 definierten Klammerebene 24 liegt. In Richtung der Längsachse 22 gesehen, befindet sich das freie Ende 26 des Offenhalteelements 20 etwa beim freien Ende der in Schliessstellung 1 8' verbrachten Klammerelemente 1 4. Das schwertartig ausgebildete Offenhalteelement 20 ist am Ende eines koaxial zur Längsachse 22 angeordneten Schafts 28 angeordnet, welcher einen Lagerkörper 30 durchgreift und an diesem um die Längsachse 22 drehbar gelagert ist. Auf dem Schaft 28 sitzt bezüglich des Lagerkörpers 30 auf der dem Offenhalteelement 20 entgegengesetzten Seite ein Steuerhebel 32 an dessen freiem Ende eine Steuerrolle 34 frei drehbar gelagert ist. Diese ist dazu bestimmt, mit einem in der Fig. 4 mit einem Pfeil dargestellten Steuerelement 36, beispielsweise einer ortsfesten Steuerkulisse, zum Drehen des Offenhalteelements 20 zusammenzuwirken. In den Fig. 1 bis 3 befindet sich das schwertartig ausgebildete Offenhalteelement in Offenhaltestellung 38, in welcher die längere Ausdehnung des Querschnitts in bzw. parallel zur Klammerebene 24 ver- läuft. In der Fig. 4 ist das Offenhalteelement 20 in Spreizstellung 38' gezeigt, in welcher die genannte Ausdehnung wenigstens annähernd rechtwinklig zur Klammerebene 24 verläuft.

Der Lagerkörper 30 ist an der Stirnseite eines Führungskörpers 40 befestigt, der seinerseits auf der dem Lagerkörper 30 abgewandten Seite an einem Schlitten 42 befestigt ist. Am Führungskörper 40 sind die beiden Klammerelemente 1 4 angeordnet. Im vorliegenden Fall sind die beiden Klammerelemente 40 aus einem gemeinsamen, einstückigen gebogenen Federstahlblech gefertigt, das im Bereich der Biegung - d.h. im Verbindungsbereich der beiden annähernd ebenen Schenkel - am Führungskörper 40 befestigt ist. Die beiden Schenkel des Stahlblechs sind vom freien Ende her ausgenommen, so dass jeder Schenkel zwei zusammen ein Klammerelement 14 bildende Finger 44 aufweist. Auf der aussenliegenden Seite jedes Klammerelements 14 ist ein kreisbogenförmiger Klemmkörper 46 angeordnet, der parallel zur Achse 1 6 verläuft und an zwei biegesteifen Führungs- Stangen 48 befestigt ist. Diese verlaufen parallel zur Längsachse 22, durchgreifen den Führungskörper 40 und sind an diesem in Längsrichtung verschiebbar gelagert. Auf der den Klemmkörpern 46 abgewandten Seite des Führungskörpers 40 ist jede Führungsstange 48 von einer Druckfeder 50 umgriffen, die sich einerseits am Führungskörper 40 und andererseits an einer allen Führungsstangen 48 gemeinsamen Betätigungsplatte 52 abstützen.

In Offenstellung 1 8 der Klammerelemente 1 4 sind die Klemmkörper 46 durch die Druckfedern 50 am Führungskörper 40 in Anlage gehalten. Mittels eines Steuerorgans 54, beispielsweise einer Kulisse, eines Zylinderkolbenaggregats oder dergleichen, sind die Klemmkörper 46 in Richtung der Führungsstangen 48 vom Führungskörper 40 weg in Richtung zum freien Ende der Klammerelemente 14 hin bewegbar. Dabei gleiten die Klemmkörper 46 entlang der aussenliegenden Seite der Klammerelemente 14 und verschwenken diese in die Schliessstellung 1 8'. In einem Abstand zum Führungskörper 40 weisen die Klammerelemente 14 Rastvertiefungen 56 auf, in welche die Klemmkörper 46 bei geschlossener Klammer 1 2 zu liegen kommen und dort infolge der auf sie ausgeübten Reaktionskraft der Klammerelemente 14 derart stabil gehalten sind, dass sie bei durch das Steuerorgan 54 freigegebener Betätigungsplatte 52 entgegen der Kraft der Druckfedern 50 gehalten sind (Fig. 4).

Zum Überführen der Klammerelemente 1 4 von der Schliessstellung 1 8' in die Offenstellung 1 8 zurück, wird die Betätigungsplatte 52 mittels eines weiteren Steuerorgans entgegen der in der Fig. 1 gezeigten Pfeilrichtung zurückgezogen, so dass sich die Klemmkörper 46 aus der Rastvertiefung 56 hinausbewegen und dann durch die Kraft der Druckfedern 50 in Anlage an den Führungskörper 40 gebracht werden. Die Klemmkörper 46 geben dabei die Klammerelemente 14 frei, welche sich infolge der Selbstfederung entsprechend der Lage der Klemmkörper 46 in die Offenstellung 1 8 bewegen. Selbstverständlich ist es denkbar, die Klammerelemente 14 an einer Achse drehbar zu lagern und mittels einer Feder in Offenstellung vorzuspannen. Der Schlitten 42 ist an zwei Führungsschienen 58 gelagert, die parallel zur Längsachse 22 und den Führungsstangen 48 verlaufen und an einer an einem Träger 60 angeordneten Trägerplatte 58' befestigt sind. Der Träger 60 kann beispielsweise an einem Trägerrad, an einem Zugorgan oder an einem in Schienen geführten Wagen oder Schlitten befestigt sein.

Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Klammer weist weiter eine Zuführvorrichtung 62 auf, an deren in Zuführrichtung Z gesehen stromabwärts gelegenen Ende 64 die Bewegungsbahn 1 0 der Klammer 1 2 rechtwinklig zur Zuführrichtung Z vorbei verläuft. Die Zuführvorrichtung 62 weist eine aus der Vertikalen leicht geneigte Stützplatte 66 und ein Bodenelement 68 auf. Flexible, flächige Gegenstände 70, im vorliegenden Fall gefalzte mehrseitige Druckereiprodukte, werden an der Stützplatte 66 anliegend in Schuppenformation S gefördert, wobei der jeweils vorauslaufende Gegenstand 70 auf dem nachlaufenden aufliegt. Ein strichpunktiert angedeutetes, in Zuführrich- tung Z umlaufend angetriebenes Förderband 72 transportiert die Schuppenformation S in Zuführrichtung Z zum stromabwärts gelegenen Ende 64 der Stützplatte 66 hin. Diese weist eine von diesem Ende 64 her verlaufende Ausnehmung auf, die den Zugriff der Klammer 1 2 auf jeweils den vordersten Gegenstand 70 der Schuppenformation S ermöglicht.

Am Bodenelement 68 ist von der Stützplatte 66 beabstandet eine in Zuführrichtung Z verlaufende Führungsleiste 74 befestigt, die zusammen mit der Stützplatte 66 eine Führungsnut für die Falzkante 66 der Gegenstände 70 bildet.

Wie dies insbesondere den Fig. 1 bis 3 entnehmbar ist, sind die Gegen- stände 70 aussermittig gefaltet, so dass der der Stützplatte 66 zugewandte Teil 78 der Gegenstände 70 einen gegenüber dem anderen Teil 78' vorstehenden sogenannten Vorfalz 80 aufweisen. Am Ende 64 der Stützplatte 66 befindet sich eine Öffnungsvorrichtung 82, die dazu bestimmt ist, den Teil 78' vom Teil 78 des jeweiligen Gegenstandes 70 bei dessen in Zuführrichtung Z gesehen vorlaufenden Kante 84 voneinander abzuheben. Zu diesem Zweck weist die Öffnungsvorrichtung 82 einen Anschlag 86 und einen von diesem entgegen der Zuführrichtung Z abstehenden Zurückhaltestab 88 auf. Dieser ist in seinem freien Endbereich gebogen und bildet zusammen mit der Stützplatte 66 einen sich verengenden Führungsspalt für den Vorfalz 80.

Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Ausbildungsform der erfindungsgemässen Klammer funktioniert wie folgt. In Fig. 1 befindet sich eine Klammer 1 2 in Übernahmestellung beim stromabwärts gelegenen Ende 64 der Zuführvorrichtung 62. Die Klammerelemente 14 befinden sich in Offenstellung 1 8 und das Offenhalteelement 20 in Offenhaltestellung 38. Der Schlitten 42 mit der daran befestigten Klammer 1 2 befindet sich am von der Zuführvor- richtung 62 entfernten Ende der Führungsschienen 58. Der Vorfalz 80 des der Stützplatte 66 zugewandten Teils 78 des Gegenstandes 70 ist zwischen die Stützplatte 66 und den Zurückhaltestab 88 eingeführt und die vorauslaufende Kante 84 dieses Teils 78 liegt am Anschlag 86 an. Infolge der Weiterförderung der Gegenstände 70 in Zuführrichtung Z wird die vor- laufende Kante 84 und ein daran anschliessender Bereich des Teils 78 in Richtung von der Stützplatte 66 weg ausgebogen, wodurch sich der andere Teil 78' vom Teil 78 abhebt.

In der Folge wird nun, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, mittels des Steuerorgans 54 die Klammer 1 2 zusammen mit dem Offenhalteelement 20 entlang den Führungsschienen 58 auf die Zuführvorrichtung 62 zu bewegt, wodurch einerseits die Klammerelemente 1 4 den betreffenden Gegenstand 70 von der vorauslaufenden Kante 84 her umfassen und andererseits das Offenhalteelement 20 zwischen die voneinander abgehobenen Teile 78, 78' des Gegenstandes 70 einsticht. Diese Bewegung entgegen der Zuführrichtung Z erfolgt, bis der Schlitten 42 an der entsprechenden Trägerplatte 58', an welcher die Führungsschienen 58 befestigt sind, in Anlage gelangt.

Bei Weiterbewegung der Betätigungsplatte 52 mittels des Steuerorgans 54 werden nun, wie dies Fig. 3 zeigt, die Klammerelemente 1 4 in die Schliessstellung 1 8' überführt, wodurch diese den Gegenstand 70 ergreifen. Dabei werden auf der der Falzkante 76 abgewandten Seite der Klammerelemente 14 - ausserhalb des Wirkbereichs von diesen - die beiden Teile 78 und 78' des Gegenstandes 70 mittels des dazwischen eingreifenden Offenhalte- elements 20 offengehalten.

Während des Wegbewegens der Klammer 1 2 entlang der Bewegungsbahn 1 0 von der Zuführvorrichtung 62, wird einerseits der Vorfalz 80 aus dem Bereich zwischen dem Zurückhaltestab 88 und der Stützplatte 66 hervorgezogen und werden andererseits durch Verdrehen des Offenhalteelements 20 um dessen Längsachse 22 mittels des Steuerelements 36 die beiden Teile 78, 78' des Gegenstandes 70 weiter voneinander weggespreizt und dadurch der Gegenstand 70 weiter geöffnet.

Die Klammer 1 2 zusammen mit dem Offenhalteelement 20 kann entlang der Bewegungsbahn 1 0 kontinuierlich angetrieben sein. Dabei ist die Bewe- gung der Klammern 1 2 und der zugeführten Gegenstände 70 derart aufeinander abgestimmt, dass jede Klammer 1 2 einen Gegenstand 70 erfasst und weitertransportiert.

Fig. 5 zeigt drei Klammern 1 2 mit zugeordnetem Offenhalteelement 20, welche sich in einer Pufferstrecke 90 einer Transportvorrichtung befinden. Diese Puff erstrecke 90 ist in einem stromabwärts der Zuführvorrichtung 62 angeordneten Abschnitt der Bewegungsbahn 10 angeordnet. Jede dieser Klammern 1 2 hält einen Gegenstand 70 zwischen dessen Teile 78, 78' das sich in Offenhaltestellung 38 befindliche Offenhalteelement 20 eingreift. In diesem Fall ist die im Zusammenhang mit Fig. 4 erläuterte Drehung des Offenhalteelements 20 in die Spreizstellung 38' noch nicht erfolgt, so dass die Klammern 1 2 zusammen mit den Gegenständen 70 minimalen Platz benötigen und in der Pufferstrecke 90 aneinander anstossend angeordnet sein können.

Aus der Pufferstrecke 90 können die Klammern 1 2 unter Vergrösserung des gegenseitigen Abstandes herausbewegt werden, was das Drehen des Offenhalteelements 20 in die Spreizstellung 38' und das damit verbundene Weiteröffnen der Gegenstände 70 ermöglicht, wie dies Fig. 6 zeigt.

Die Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausbildungsform einer Klammer 1 2 mit zugeordnetem Offenhalteelement 20 gemäss der vorliegenden Erfindung. Die Klammerelemente 14 sind stabartig ausgebildet und verlaufen parallel zueinander. Das Offenhalteelement 20 ist durch zwei Offenhaltestäbe 20' gebildet, die parallel zu den Klammerelementen 14 verlaufen. Je ein Klammerelement 14 und ein Offenhaltestab 20' sind an den beiden Enden eines Hebels 92 befestigt, wobei die beiden Hebel parallelachsig an einem nicht gezeigten Tragelement frei drehbar gelagert sind. Jeder dieser Hebel 92 ist mit einem Zahnrad 94 verbunden, wobei diese Zahnräder zum gegen- sinnigen Drehen der Hebel 92 miteinander kämmen. In Ruhestellung 96 liegen die beiden Offenhaltestäbe 20' aneinander an und befinden sich die Klammerelemente 14 in einer voneinander beabstandeten Offenstellung 1 8.

Fig. 7 zeigt weiter einen mittels einer Öffnungsvorrichtung 82 geöffneten Gegenstand 70, wobei durch Relativverschiebung der Klammer 1 2 und des Gegenstandes 70 die beiden Offenhaltestäbe 20' zwischen den beiden Teilen 78, 78' des Gegenstandes 70 und die beiden Klammerelemente 14 ausserhalb dieses angeordnet sind. Durch gegensinniges Verdrehen der beiden Hebel 92 werden die Klammerelemente 1 4 aufeinander zu in Schliess- Stellung 1 8' verbracht, wobei sie den Gegenstand 70 zwischen sich festklemmen, siehe Fig. 8. Gleichzeitig mit dem Aufeinanderzubewegen der Klammerelemente 14 werden die Offenhaltestäbe 20' aus der Ruhestellung 96 in eine Spreizstellung 38' bewegt, wodurch die beiden Teile 78, 78' weiter voneinander wegbewegt werden und somit der Gegenstand 70 weiter geöffnet wird. Das Drehen der Zahnräder 94 kann mittels allgemein bekanntem Steuermittel erfolgen.

Fig. 9 und 1 0 zeigen eine der Fig. 7 und 8 sehr ähnliche Ausbildungsform der erfindungsgemässen Klammer 1 2 mit zugeordnetem Offenhalteelement 20. Auch bei dieser Ausführungsform sind an den beiden parallelachsig gelagerten Hebeln 92 je ein Offenhaltestab 20' und ein stabartig ausgebildetes Klammerelement 1 4 befestigt. Die Hebel 92 sind mit je einem Zahnrad 94 drehfest verbunden, wobei die Zahnräder 94 nun mit einer zwischen diesen angeordneten Zahnstange 98 kämmen. Durch translatorisches Bewegen der Zahnstange 98 werden die Klammerelemente 14 von der Offenstellung 1 8 in die Schliessstellung 1 8' und gegengleich die Offenhaltestäbe 20' von der Ruhestellung 96 in die Spreizstellung 38' und umgekehrt bewegt. Diese Ausbildungsform ermöglicht das Betätigen der Klammer 1 2 und des Offenhalteelements 20 mittels ortsfester Kulissen, wobei die Klammer 1 2 entlang dieser Kulissen bewegt wird, wie dies anhand der Fig. 1 1 und 1 2 erläutert wird.

Die Fig. 1 1 und 1 2 zeigen einen Schlitten 42, an dem einstückig ein Lagerkörper 30 angeformt ist. Dieser ist von zwei parallelachsigen Wellen 100 durchgriffen, auf welchen einerseits je ein Zahnrad 94 und andererseits je ein Hebel 92 mit den Klammerelementen 14 und Offenhaltestäben 20' drehfest sitzen. Die Doppel-Zahnstange 98 ist einerseits in einem Führungs- durchlass 1 02 und andererseits mit seiner schaftartigen Verlängerung 1 04 in einem weiteren Führungsdurchlass 1 02' translatorisch bewegbar geführt. Die Verlängerung 104 ist von einer Druckfeder 106 umgriffen, die sich einerseits an der Zahnstange 98 und andererseits am Lagerkörper 30 abstützt. Vom der Verlängerung 1 04 entgegengesetzten Ende her weist die Zahnstange ein Sackloch auf, in dem ein Trägerschaft 108 verschiebbar ge- führt ist, an dessen freiem Ende eine Steuerwalze 1 10 frei drehbar gelagert ist. Eine weitere Druckfeder 106' wirkt zwischen der Zahnstange 98 und dem Trägerschaft 108. Die Kraft der weiteren Druckfeder 106' ist in jedem Fall grösser als die Kraft der Druckfeder 106. Letztere ist dazu bestimmt, die Klammerelemente 14 von der Schliessstellung 18' in die Offenstellung 1 8 zu bewegen, während die weitere Druckfeder 1 06' dazu dient, beim Zusammenwirken der Steuerwalze 1 10 mit einer Steuerkulisse 1 1 2 - in Schliessstellung 1 8' der Klammerelemente 1 4 - die Dicke unterschiedlicher Gegenstände 70 aufzunehmen.

Der Schlitten 42 ist an einem im Querschnitt C-förmigen Träger 60 in Längsrichtung der Klammerelemente 14 und Offenhaltestäbe 20' verschiebbar gelagert. Der Träger 60 ist an einem um seine Achse drehend angetriebenen Trägerrad 1 14 befestigt. Am Trägerrad können gleichmässig verteilt mehrere Träger 60 mit je einer Klammer 1 2 angeordnet sein.

Am Schlitten 42 ist eine weitere Steuerwalze 1 10' gelagert, die mit einer ortsfesten Verschiebekulisse 1 1 2' zusammenwirkt. Mittels der Verschiebekulisse 1 1 2' wird die Klammer in analoger Art und Weise wie anhand den Fig. 1 bis 4 dargelegt, bezüglich des Trägers 60 bewegt.

Die Funktionsweise der Vorrichtung gemäss Fig. 1 1 und 1 2 ist wie folgt. Die Klammer 1 2 ist entlang der kreisförmigen Bewegungsbahn 10 in Pfeil- richtung kontinuierlich angetrieben. Bei der Zuführvorrichtung (vergleiche Fig. 1 bis 4) wird die Klammer 1 2 mittels der Verschiebekulisse 1 1 2' auf die Zuführvorrichtung zu bewegt, um mit sich in Offenstellung 1 8 befindlichen Klammerelementen 14 einen Gegenstand 70 zu umfassen. Dabei kommt wie in der Fig. 1 2 strichpunktiert angedeutet, die Steuerwalze 1 10 in den Anfangsbereich der Steuerkulisse 1 1 2 zu liegen und kommt dann diese bei Weiterdrehung des Trägerrades 1 1 4 zur Anlage. Die Steuerkulisse 1 1 2 verursacht dann eine Bewegung der Zahnstange 98 entgegen der Kraft der Druckfeder 106 in Richtung gegen oben, wodurch die Klammerelemente 14 in Schliessstellung 1 8' und die Offenhaltestäbe 20' in Spreizstellung 38' bewegt werden. Für den Transport der erfassten Gegenstände 70 entlang der Bewegungsbahn 10, wird die Klammer 1 2 mittels der als Schliesskulisse dienenden Steuerkulisse 1 1 2 in Schliessstellung gehalten. Für die Abgabe der Gegenstände 70 hat die Kulisse 1 1 2' einen sich von der Bewegungsbahn 1 0 entfernenden Verlauf, wodurch das Öffnen der Klammer 1 2 mittels der Druckfeder 106 erfolgen kann.

Fig. 1 3 zeigt in perspektivischer Darstellung von schräg oben die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Zuführvorrichtung 62 mit in Schuppenformation S in Zuführrichtung Z geförderten Gegenständen 70. Die Zuführvorrichtung 62 weist in diesem Beispiel keine Öffnungsvorrichtung 82 auf. Von vier entlang der Bewegungsbahn 1 0 hintereinander angeordneten Klammern 1 2 sind nur die Klammerelemente 1 4 angedeutet. Jeder Klammer 1 2 ist ein Offenhalteelement 20 zugeordnet, das dazu bestimmt ist, mit seiner Spitze voraus zwischen Teile 78, 78' des Gegenstandes 70 einzustechen und diese dann voneinander getrennt offenzuhalten. Im gezeigten Beispiel erfolgt zu diesem Zweck die Bewegung des Offenhalteelements 20 in der Klammerebene 24 rechtwinklig zur Längsrichtung der Klammerelemente 14. Das Einstechen des Offenhalteelements 20 und das Öffnen des Gegenstandes 70 kann durch einen auf den betreffenden Gegenstand 70 gerichteten Luftstrahl unterstützt werden. Bei der in der Fig. 1 3 ganz links gezeigten Klammer 1 2 befinden sich die Klammerelemente 14 in Offenstellung 18 und die Klammer 12 wird durch den Pfeil 54 angedeutet entgegen der Zuführrichtung Z bewegt, gleichzeitig werden die Gegenstände 70 in Zuführrichtung Z transportiert. Anschlies- send werden die Klammerelemente 14 in Schliessstellung 1 8' überführt, wie dies anhand der Klammerelemente 14 der benachbarten Klammer 1 2 und den betreffenden Pfeilen angedeutet ist. Das zugeordnete Offenhalteelement 20 wird nun in Pfeilrichtung gegen die der Falzkante 76 gegenüberliegende Kante, die sogenannte Blume bewegt, wonach das Offenhalte- element 20 zwischen zwei benachbarte Teile 78, 78' des betreffenden Gegenstandes 70 einsticht, wie dies anhand der dritten Klammer 12 von links gezeigt ist. Durch weiteres Eindringen des Offenhalteelements 20 in den Gegenstand 70 und gegebenenfalls des Drehens des Offenhalteelements 20 werden die Teile 78, 78' weiter voneinander gespreizt. Das Offenhalteelement 20 eignet sich in diesem Fall zum Oeffnen von Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten, mit und ohne Vorfalz.

Die in der Fig. 1 3 gezeigte Ausbildungsform eignet sich insbesondere dann, wenn die Gegenstände 70 nicht zwingend mittig zu öffnen sind. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn in den geöffneten Gegenstand 70 eine Beilage oder eine Warenprobe nicht seitengerecht einzuführen ist. Das Oeffnen der Gegenstände kann stromabwärts der Zuführvorrichtung 62 zu einem beliebigen Zeitpunkt erfolgen.

Als Öffnungsvorrichtung 82 für die zuzuführenden Gegenstände 70 eignen sich auch Vorrichtungen, wie sie beispielsweise in den Druckschriften EP-A- 0 574 741 ; US-A-5,441 ,245; EP-A-0 577 964; US-A-5,443,250; CH-A- 641 1 1 3; CH-A-644 81 5 und US-A-4,420, 146 offenbart sind.

Die Klammer 12 kann auch derart ausgebildet sein, dass sich die Klammerelemente 14 statt drehend translatorisch aufeinander zu und voneinander weg bewegen können. Es ist auch denkbar, das Offenhalteelement 20 um eine Achse rechtwinklig zu dessen Längsrichtung schwenkbar anzuordnen. Selbstverständlich kann die Zuführvorrichtung auf allgemein bekannte Art und Weise unterschiedlich ausgebildet sein.

Es ist denkbar, dass die Bewegungsbahn der Klammern 1 2 aus in Zuführrichtung Z gegebenen stromabwärts gelegenen Ende 64 der Zuführvorrichtung 62 zur Zuführrichtung Z nicht in einem rechten Winkel sondern schräg vorbeiverläuft.

Claims

Patentansprüche
1 . Klammer zum Halten zwei- und mehrteiliger flexibler flächiger Gegenstände, wie Druckereiprodukte, mit zwei zusammenwirkenden, relativ zueinander aus einer Offenstellung ( 1 8) in eine Schliessstellung
(1 8') bewegbaren Klammerelementen ( 1 4) zum Halten eines flächigen Gegenstandes (70), gekennzeichnet durch ein Offenhalteelement (20), das dazu bestimmt ist, zwischen zwei Teile (78,78') des Gegenstandes (70) einzugreifen und diese bei sich in Schliessstellung (1 8') befindlichen Klammerelementen ( 14) in einem Bereich ausserhalb der Klammerelemente ( 14) voneinander getrennt zu halten.
2. Klammer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Offenhalteelement (20) bewegbar angeordnet ist, um die zwei Teile (78, 78') des Gegenstandes (70) bei sich in Schliessstellung (1 8') oder bei von der Offenstellung (1 8) in die Schliessstellung (1 8') in
Bewegung befindlichen Klammerelementen ( 14) ausserhalb diesen zu spreizen.
3. Klammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammerelemente ( 14) und das Offenhalteelement (20) an einem gemeinsamen, entlang einer Bewegungsbahn ( 1 0) umlaufend angetrieben Tragelement (60) angeordnet sind.
4. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Offenhalteelement (20) schwertartig ausgebildet und um seine Längsachse (22), die wenigstens annähernd in einer von den Klammerelementen (14) in Schliessstellung ( 1 8') definierten
Klammerebene (24) liegt, drehbar gelagert ist.
5. Klammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammerelemente ( 1 4) um eine Achse (1 6) schwenkbar sind, die wenigstens annähernd rechtwinklig zur Längsachse (22) des Offenhalteelements (20) verläuft.
6. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Offenhalteelement (20) zwei zueinander parallele Offenhaltestäbe (20') aufweist, die von einer Ruhestellung (96), in der sie benachbart zueinander angeordnet sind, in eine weiter voneinander beabstandete Spreizstellung (36') bewegbar sind.
7. Klammer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammerelemente ( 14) stabartig ausgebildet und wenigstens annähernd parallel zu den Offenhaltestäben (20') angeordnet sind, und dass an zwei parallelachsig gelagerten und gegengleich bewegbaren Hebeln (92) je eines der Klammerelemente ( 14) und einer der Offenhaltestäbe (20') angeordnet sind.
8. Klammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Hebel (92) mit einem Zahnrad (94) verbunden ist, und die beiden Zahnräder (94) miteinander oder mit einer zwischen ihnen verlaufenden Zahnstange (98) kämmen.
9. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Betätigen der Klammerelemente (14) und des Offenhalteelements (20) .
1 0. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Offenhalteelement (20) als Oeffnungselement ausgebildet und dazu bestimmt ist, bei sich in Schliessstellung ( 1 8') befindlichen
Klammerelementen ( 1 4) zwischen die zwei Teile (78, 78') des Gegenstandes (70) einzustechen und diese dann voneinander getrennt zu halten.
1 . Vorrichtung zum Transportieren von zwei- und mehrteiligen, flexiblen, flächigen Gegenständen, mit einer Mehrzahl hintereinander angeordneten, entlang einer Bewegungsbahn ( 10) bewegten
Klammern (1 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
2. Verwendung einer Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Halten von einem Falz (76) aufweisenden, flexiblen, flächigen Gegenständen (70) bei einer an den Falz (76) anschliessenden Kante (84) .
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