WO1995034611A1 - Fluoreszenz-marker - Google Patents

Fluoreszenz-marker Download PDF

Info

Publication number
WO1995034611A1
WO1995034611A1 PCT/EP1995/002124 EP9502124W WO9534611A1 WO 1995034611 A1 WO1995034611 A1 WO 1995034611A1 EP 9502124 W EP9502124 W EP 9502124W WO 9534611 A1 WO9534611 A1 WO 9534611A1
Authority
WO
WIPO (PCT)
Prior art keywords
characterized
preferably
weight
composition according
composition
Prior art date
Application number
PCT/EP1995/002124
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Peter Koreska
Original Assignee
Kores Holding Zug Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to CH1828/94-6 priority Critical
Priority to CH182894 priority
Application filed by Kores Holding Zug Ag filed Critical Kores Holding Zug Ag
Publication of WO1995034611A1 publication Critical patent/WO1995034611A1/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D13/00Pencil-leads; Crayon compositions; Chalk compositions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • C09K11/025Use of non-luminescent materials other than binders

Abstract

Eine Fluoreszenz-Markierungsmasse zur festen Applikation, insbesondere zum Markieren von Texten oder Zeichnungen auf Papier, besteht aus: a) 5-40 Gew.-% thermoplastischem Kunstharz, vorzugsweise einem Homo- oder Copolymerisat auf Basis von (Meth)Acrylverbindungen; oder 5-40 Gew.-% Carboxymethylcellulose (CMC); b) 25-35 Gew.-% Pigment, vorzugsweise einem Aminotriazin-Formaldehyd-Cokondensat mit organischen Farbstoffen; c) 0-20 Gew.-% ein- oder mehrwertigem Alkohol, wobei Glyzerin bevorzugt ist; d) 5-30 Gew.-% Trägermaterialgemisch, bestehend aus (i) einer Fettsäure, wobei Stearat bevorzugt ist, und (ii) 0-8 Gew.-% eines Polyolefin- und/oder Esterwachses; ggf. 5 bis 15 Gew.-% Wasser sowie e) 0-10 Gew.-% üblichen Zusätzen, wie Entschäumungsmitteln, Farbstoffen, Aromastoffen, Konservierungsmitteln, und ggf. Dispergator, vorzugsweise Additol XL 280. Die Abdeckmasse ist bei Raumtemperatur fest und bei 90-95 °C fliessfähig, vorzugsweise mit einer Viskosität zwischen 100 und 150 cPa.s.

Description

FLUORESZENZ-MARKER

Die Erfindung betrifft einen Leuchtstift (Fluoreszenzmarker) zum Markieren und Hervorheben von Textteilen und Teilen von Zeichnungen auf Papier sowie eine feste Markierungsmasse, bestehend aus Fluoreszenzpigment, fettsäurehaltigem Trägermaterial, Bindepolymeren sowie üblichen Zusatzstoffen.

Text- oder Zeichnungsteile werden herkömmlich so markiert, dass auf den hervorzuhebenden Bereich entweder mittels Einweg-Filzstiften, wiederbefüllbaren Filzstiften oder Fluoreszenzbleistiften eine Flüssigkeit oder ein fester Film mit emem fluoreszierenden Farbpigment aufgetragen wird.

Flüssige Markierungsmittel benötigen zumeist umweltbela¬ stende Lösungs- und Suspendiermittel, sodass sie nur eine beschränkte Gebrauchs- und Lagerfähigkeit besitzen. Die Lösungsmittel führen auch vielfach zu einem Lösen der Tinten- , Tusche- , Kugelschreiber- oder Tonerfarbstoffe im Markierungsbereich. Ein sauberes Überstreichen ist dann nicht möglich, weil entweder die Farbstoffe der Schriften oder Linien die aufgetragene Fluoreszenzmasse selbst anfär¬ ben oder sich verschmieren. Auch tragen sogenannte Reaktionspapiere, wie Durchschreibe- und Thermopapiere, eine ölhaltige Farbentwicklerschicht, die durch herkömmliche flüssige Markierungsn.ittel aktiviert werden kann.

Ein weiterer Nachteil der Leuchtmarkierungsstifte auf Basis flüssiger Markierungsmittel besteht darin, dass durch Offenlassen des Markierungsstiftes das Lösungsmittel ent¬ sprechend rasch verdunstet und somit die Lebensdauer des Markers erheblich verkürzt. Bei wiederbefüllbaren Markern kommt insbesondere noch das Problem der Auslauf- bzw. TropfSicherheit hinzu, was im Falle von unachtsam auf Zeichnungen oder Schriftstücken abgelegten oder in Hemd-, Sakko-, Rock- oder Hosentaschen mitgeführten Markern zu un¬ angenehmen Auslaufflecken führen kann.

Ein Ersatz zu flüssigen Markierungsmitteln sind Stifte mit einer festen pigmenthaltigen Masse. Die Markierungsmasse wird hierbei auf den hervorzuhebenden Bereich abgerieben. Bei dieser Applikationsform ist problematisch, dass entweder die abgeriebene Masse nicht gut genug auf dem Papier haftet (JP 75-32040; JP 89-298704) und dadurch keine schön ver- fliessenden Markierungsflächen ergibt oder die Markierungsmasse sich nicht gleichmässig abreiben lässt.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Fluoreszenz- Markierungsmasse für die feste Applikation zur Verfügung zu stellen, welche die Nachteile des Standes der Technik über- windet. Die zu schaffende Markierungsmasse soll leicht - ohne grossen Druck - und gleichmässig auf den hervorzuheben¬ den Bereich abgerieben werden können, sich rasch mit dem Papier verbinden, eine schöne nicht glänzende Oberfläche hinterlassen, gut überschreibbar sein und sich zu Papier, Färb- (entwickler-) schichten, Tinten- , Tusche-,

Kugelschreiber- und Tonerfarbstoffen neutral verhalten.

Diese Aufgabe wird durch eine Fluoreszenz-Markierungsmasse gelöst, die folgende Bestandteile aufweist:

a) 5-40 Gew.% thermoplastisches Kunstharz, vorzugsweise ein Homo- oder Copolymer auf Basis von (Meth)Acrylverbin- dungen; b) 25-35 Gew.% Pigment, vorzugsweise ein Fluoreszenzfarb- Stoff-Pigment; c) 5-20 Gew.% ein- oder mehrwertigen Alkohol; d) 5-30 Gew.% Trägermaterialgemisch, bestehend aus

(i) einer Fettsäure mit 12 bis 32 Kohlenstoffatomen oder einem Salz einer Fettsäure und (ii) einem Polyolefin- und/oder Esterwachs; sowie e) 0-10 Gew.% übliche Zusätze, Entschäumungsmittel, Farbstoffe, Aromastoffe, Konservierungsmittel;

wobei die Masse bei Raumtemperatur fest ist und bei 90 °C eine Viskosität zwischen 100 und 150 cPa.s aufweist.

Die vorstehende Zusammensetzung besitzt den Vorteil, dass trotz des thermoplastischen Kunstharzes, das für die Anhaftung der Pigmente am Papier notwendig ist, die erfindungsgemässe Markierungsmasse nicht altert, versprodet oder sich nachverfestigt, sodass sie stets gleichmässig auf den hervorzuhebenden Bereich abgerieben werden kann. Diese Alterungsbeständigkeit wird im wesentlichen durch die Kombination eines ein- oder mehrwertigen Alkohols mit einem Trägermaterialgemisch aus einer mittleren Fettsäure und ei¬ nem Polyolefin- und/oder Esterwachs erreicht.

Die vorstehend genannte Aufgabe kann erfindungsgemäss aber auch mittels einer Fluoreszenz-Markierungsmasse gelöst werden, welche die folgenden Bestandteile enthält:

a) 5-10 Gew.% Carboxymethylcellulose (CMC) ; b) 50-60 Gew.% Pigment, vorzugsweise ein Fluoreszenzfarb¬ stoff-Pigment; c) 5-30 Gew.% Trägermaterialgemisch, bestehend aus

(i) einer Fettsäure mit 12 bis 32 Kohlenstoffatomen oder einem Salz einer Fettsäure und (ii) 0-8 Gew.% eines Polyolefin- und/oder Esterwachses; sowie d) 0-10 Gew.% üblichen Zusätzen, Entschäumungsmitteln, Farbstoffen, Aromastoffen, Konservierungsmitteln,

Versuche haben überraschenderweise gezeigt, dass auch Carboxymethylcellulose in hervorragender Art und Weise in der Lage ist, als Bindemittel zu fungieren und die pigmenthaltige Markierungsmasse an der überstrichenen Unterlage, z.B. einem Blatt Papier, zu verankern. In dieser Ausführungsform ist die Gegenwart eines ein- oder mehrwertigen Alkohols in der erfindungsgemässen Markierungsmasse nicht mehr erforderlich, auch der Zusatz von Wachsen ist nicht unbedingt notwendig. Trotzdem bleiben alle vorteilhaften Merkmale der Erfindung, wie z.B. Alterungsbeständigkeit, gleichmässige Abreibbarkeit, rasches Abtrocknen, etc. in gleicher Weise erhalten, wie bei Verwendung der Zusammensetzung mit dem thermoplastischen Kunstharz und dem ein- oder mehrwertigen Alkohol. Für den Fachmann ist es daher leicht erkennbar, dass - je nach Anwendungszweck und/oder Art der Schreibunterlage - entweder die eine oder die andere Ausführungsform der erfindungs¬ gemässen Markierungsmasse von Vorteil sein kann .

Die neue Farbmarkierungsmasse überwindet somit die Nachteile des Standes der Technik. Sie ist universell einsetzbar, insbesondere eignet sie sich auch zum Markieren bei Durchschreibe-, Fax- und Xeroxpapieren sowie bei Tinten, Tuschen und mit Filz- oder Kugelschreibern erstellten Texten und Zeichnungen.

Besonders bevorzugt ist eine Kombination von Stearinsäure oder einem Salz der Stearinsäure (im Trägermaterial) und Glyzerin, da die Markierungsmasse dann auch bei geöffnetem Stift an der Oberfläche stets feucht und "frisch" bleibt. Denn ist die Masse erst oberflächlich angetrocknet oder ver¬ härtet, so kann sie nur noch schlecht oder ungleichmässig auf das Papier abgerieben werden.

Wird das Stearat durch eine ähnliche oder andere Komponente substituiert, so kann Glyzerin allein das Austrocknen an der Oberfläche nicht verhindern. Wird hingegen das Glyzerin durch einen höheren Alkohol oder ein Lösungsmittel mit höhe- rer Verdunstungszahl substituiert, so kann auch das Stearat die Masse nicht vor einem oberflächlichen Austrocknen ganz- lieh bewahren. Stearat und Glyzerin wirken also unerwartet vorteilhaft zusammen. Es wird vermutet, dass Glyzerin und Stearinsäure tertiäre Strukturen bilden, die ein Verflüchtigen des Glyzerins verhindern.

Der Anteil des ein- oder mehrwertigen Alkohols in der Fluoreszenz-Markierungsmasse liegt bei anderen ein- oder mehrwertigen Alkoholen je nach Verdunstungszahl zwischen 5 und 20 Gew.%; Glyzerin wird vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 15 Gew.% der Markierungsmasse zugefügt. Geeignete ein- und mehrwertige Alkohole sind Isopropanol, Isobutanol, Gl kol, Polyalkylenglykol, insbesondere Polyethylenglykol, Trimethylolpropan, Zuckeralkohole, insbesondere Sorbit, Pentaerythrit, etc., sowie Mischungen davon, wobei lösungs- schwache Alkohole bevorzugt sind.

Das Verhältnis von Stearat oder Fettsäure zu Polyolefin- wachs, insbesondere Polyethylenwachs, liegt vorzugsweise bei 1:1, denn ein höherer Wachsanteil würde die Schmelzvisko- sität erheblich erhöhen und eine grosstechnische Herstellung im Produktionsmasstab unmöglich machen. Andererseits haben Versuchsreihen gezeigt, dass das optimale Verhältnis von Stearat zu Esterwachs etwa 1:2 beträgt.

Da das Wachs im wesentlichen zur Dispersion des Pigments und als abreibbarer Träger dient, können sowohl natürliche als auch künstliche Wachse verwendet werden. Bei den natürlichen Wachsen eignen sich besonders tierische Wachse, wie Bienenwachs, oder pflanzliche Wachse, wie Carnaubawachs. Auch Mineralwachse, wie Montanwachs, sowie Wachse auf

Erdölbasis, insbesondere Paraffin, sind geeignet. Bei den Kunstwachsen eignen sich unter anderem polare Fischer- Tropsch-Wachse und Polyolefinwachse, ganz besonders unpolare Polyethylenwachse. Sehr gut eignen sich auch Esterwachse, besonders teilverseifte Esterwachse. Die Wachshärte liegt erfindungsgemäss bei einer Penetrationszahl von unter 6, da höhere Werte, insbesondere bei Polyesterwachsen, eine Versprödung und eine Festigkeitsverminderung der Stiftmasse bedingen. Die Konsistenz des Wachses, d.h. die Penetrationszahl, bestimmt sich nach DIN 51 580 und kann mit üblichen Penetrometern (Konsistometern) bestimmt werden. Ferner zeigte sich, dass Wachse mit einem Erweichungspunkt von unter 60 °C zu einem Altern der Masse führen. Deshalb sind Wachse mit einem höhe- ren Erweichungspunkt als 60 °C bevorzugt.

In der alkoholfreien, CMC-haltigen Ausführungsform kann in den meisten Fällen auf den Zusatz von Wachs(en) verzichtet werden, insbesondere dann, wenn der Markierungsmasse ein Dispergator, wie z.B. Additol XL 280, beigemischt wird. In bestimmten Anwendungsfällen kann jedoch ein Wachszusatz bis zu maximal 8 Gew.% von Vorteil sein.

Das Bindemittel ist im Falle des thermoplastischen Kunstharzes vorzugsweise eine lösungsmittelfreie Dispersion eines Acrylharzes auf Basis von n-Butylacrylat in Wasser. Geeignet sind im übrigen auch thermoplastische Kunstharze aus einem Homopolymerisat auf Basis von (Meth)Acrylsäure- estern oder Vinylacetat oder eines Copolymerisats davon oder eines Copolymerisats aus Vinylacetat und Ethylen, Vinyl- chlorid, Maleinsäuredibutylester, Acrylsäureester, Versaticsäurevinylester und/oder eines Copolymerisats auf Basis von Styrol/Acrylsäureestern. Im Falle der alkoholfreien Ausführungsform dient Carboxymethylcellulose (CMC) als hervorragendes Bindemittel.

Die Mindest-Filmbildetemperatur MFT (nach DIN 53 787) des thermoplastischen Kunstharzes liegt bevorzugt in einem Bereich von 20-25 °C. Die Lösungsmittelbestandteile in der Masse bewirken nämlich eine Verminderung des MFT-Wertes auf unter 10 °C, sodass ausgezeichnete filmbildende Eigenschaf¬ ten zustande kommen.

Zur Pigmentierung dienen vorzugsweise Fluoreszenzpigmente auf der Basis von Aminotriazin-Formaldehyd-Cokondensaten mit organischen Farbstoffen. Natürlich sind auch andere Fluoreszenz-Pigmente geeignet. Die Menge an Pigment richtet sich nach deren Leuchtkraft; der Pigmentanteil in der Abdeckmasse liegt in einem Bereich von 25 bis 35 Gew.% und kann - speziell in der alkoholfreien, CMC-haltigen Ausführungsform - auch als Fluoreszenzdispersion der Markierungsmasse zugemischt werden.

Ferner ist es vorteilhaft, zur Entschäumung des Gemisches speziell modifizierte Alkohole oder ein Siloxanaddukt zuzu¬ setzen. Es versteht sich von selbst, dass die Masse übliche Zusatzstoffe, wie Emulgatoren, oberflächenaktive Mittel, Aromastoffe, etc. enthalten kann.

Die Markierungsmasse enthält im weiteren bevorzugt zwischen 5 und 15%, vorzugsweise 8 bis 12 Gew.%, Wasser. Zum einen ist die Gerüstsubstanz stark hygroskopisch, zum anderen ist das Wasser ein guter Übergangsvermittler auf das Papier. Das Wasser der Markierungsmasse dringt nach dem Abreiben beson- ders schnell in die Papierfaser ein und transportiert so auch Haft- und Bindemittel in die tieferen Schichten des Papieres. Das Wasser bedingt auch, dass die Pigmente nicht nur oberflächlich, sondern partiell auch in die Poren abge¬ lagert werden. Die Markierung wird somit leicht strukturiert und nicht ölig glänzend, was als unschön gilt. Ist jedoch der Wassergehalt zu hoch, so wird die Masse schmierig, be¬ ginnt sich zu trennen und wird schwer verarbeitbar.

Die Stifte werden vorzugsweise so hergestellt, dass zunächst die Trägermasse und der Binder geschmolzen werden und darin dann das Pigment fein verteilt wird. Die Zutaten für die Markierungszusammensetzung sind so gewählt, dass die Schmelze, auf 90-95°C temperiert, fliessfähig ist und eine Viskosität von vorzugsweise 100 bis 150 cPa.s besitzt. Diese Viskosität bewirkt, dass sich beim Giessen Pigment und Trägermasse nicht entmischen, sondern die Schmelze problemlos in den Hohlkörper eines Stiftes gegossen werden kann.

Der Stift ist vorzugsweise vom System Lippenstift, "Tights Stick", Deo-Stift, Laufmaschenstopp, etc. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur ist der Stift funktionsfähig. Die Stiftfläche mit der Abreibemasse kann dann über die zu mar¬ kierenden Bereiche geführt werden, sodass die abgeriebene Fluoreszenzmasse die Textstellen und Zeichnungsbereiche klar und deutlich hervorhebt.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus den nachfolgen¬ den Beispielen:

Beispiel 1

Die Markierungsmasse 1 besass die folgende Zusammensetzung:

Glycerin 14,0 Gew.-Teile

Plextol D541 (WZ) 30,0 II

Wasser 9,6 II

Entschäumer

(Dehydran 1620, Henkel, DE) 0,4 II

Natriumstearat 8,0 II

Hoechst Wachs PE 520 8,0 II

Fluoreszenzpigment 30,0 II

100,0 Gew.-Teile

Plextol D541 (Warenzeichen der Firma Röhm, Deutschland) steht für eine wässrige Dispersion eines thermoplastischen und selbstvernetzenden Acrylpolymers. Es besitzt eine Mindest-Filmbildetemperatur von 18°C.

Hoechst Wachs PE 520 (Warenzeichen der Firma Hoechst, Deutschland) ist ein hochviskoses, unpolares

Polyethylenwachs mit einem Tropfpunkt von 117-122°C. Das Fluoreszenzpigment ist ein Aminotriazin-Formaldehyd- Cokondensat mit einem organischen Farbstoff.

Beispiel 2

Die Markierungsmasse 2 besass folgende Zusammensetzung:

Glyzerin 13,0 Gew. -Teile

Mowilith 772 (WZ) 24,0 II

Wasser 9,6 II

Entschäumer

(Dehydran 1620, Henkel) 0,4 II

Natriumstearat 9,0 II

Hoechst Wachs X55 9,0 II

Fluoreszenzpigment 35,0 II

100,0 Gew.-Teile

Mowilith (Warenzeichen der Firma Hoechst, Deutschland) steht für eine weichmacherfreie, wässrige Dispersion auf Basis von (Meth) Acrylsäureestern. Es besitzt eine Mindest-Filmbilde¬ temperatur von 13 °C.

Hoechst-Wachs X55 (Warenzeichen der Firma Hoechst, Deutschland) ist ein teilverseiftes Esterwachs mit einem Tropfpunkt von 96-106 °C. Das Fluoreszenzpigment ist ein Aminotriazin-Formaldehyd-Cokondensat mit einem organischen Farbstoff. Beispiel 3

Die Markierungsmasse 3 besass folgende Zusammensetzung:

Fluoreszenzdispersion Gew.-Teile

(ca. 20%-ig) 55,8 II

Carboxymethylcellulose (CMC) 8,0 II Natriumstearat 30,0 II Entschäumer

(Dehydran 1620, Henkel, DE) 0,4 II Hoechst Wachs PE 520 5,0 II Additol XL 280 0,8 II

00,0 Gew.-Teile

Hoechst Wachs PE 520 (Warenzeichen der Firma Hoechst, Deutschland) ist ein hochviskoses, unpolares Polyethylen- wachs mit einem Tropfpunkt von 117-122°C. Das Fluoreszenz¬ pigment ist ein Aminotriazin-Formaldehyd-Cokondensat mit einem organischen Farbstoff. Additol XL 280 ist ein pastöser Dispergator auf Basis Montmorrillonit.

Beispiel 4

Die Markierungsmasse 4 besass folgende Zusammensetzung:

Fluoreszenzdisp« Ξrsion Gew.-Teile

(ca. 20%-ig) 65,6 II

CMC 5,1 II

Natriumstearat 28,0 II

Entschäumer

(Dehydran 1620, Henkel) 0,4 II

Additol XL 280 0,9 II

100,0 Gew.-Teile Hoechst-Wachs X55 (Warenzeichen der Firma Hoechst, Deutschland) ist ein teilverseiftes Esterwachs mit einem Tropfpunkt von 96-106 °C. Das Fluoreszenzpigment ist ein Aminotriazin-Formaldehyd-Cokondensat mit einem organischen Farbstoff. Additol XL 280 ist ein pastöser Dispergator auf Basis Montmorrillonit.

Die Fluoreszenz-Markierungsmassen der Beispiele 1 bis 4 wurden wie vorstehend allgemein beschrieben hergestellt und in geeignete Hohlkörper gegossen. Alle Markierungsmassen Hessen sich auch nach längerem Stehenlassen bei offenen Stiften leicht und gleichmässig abreiben, sodass homogene und sauber hervorhebende, fluoreszierende Farbflächen erhalten werden konnten.

Claims

PATENTANSPRÜCHE
1. Zusammensetzung zum festen Markieren von Texten oder Zeichnungen auf einer beschreibbaren Unterlage, bestehend aus: a) 5-40 Gew.% thermoplastischem Kunstharz, vorzugsweise einem Homo- oder Copolymer auf Basis von (Meth)AcrylVerbindungen; oder 5-40 Gew.% Carboxymethylcellulose(CMC) ; b) 25-35 Gew.% Fluoreszenzpigment, vorzugsweise einem
Aminotriazin-Formaldehyd-Cokondensat mit organischen Farbstoffen; c) "0-20 Gew.% ein- oder mehrwertigem Alkohol; d) 5-30 Gew.% Träger aterialgemsich, bestehend aus (i) einer Fettsäure mit 12 bis 32 Kohlenstoffatomen oder einem Salz einer Fettsäure, und (ii) 0-8 Gew.% eines Polyolefin und/oder Esterwachses; e) 0-10 Gew.% üblichen Zusätzen wie Entschaumungsmitteln, Farbstoffen, Aromastoffen, Konservierungsmitteln;
wobei eine solcherart zusammengesetzte Markierungsmasse bei Raumtemperatur fest und bei 90-95°C - bei einer Viskosität von vorzugsweise 100 bis 150 cPa.s - fliessfähig ist.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der mehrwertige Alkohol Glyzerin ist und die im Trägermaterial enthaltene Fettsäure Stearinsäure und/oder ein Salz der Stearinsäure ist.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass das thermoplastische Kunstharz eine Mindest-Filmbildete peratur von 20-25 °C besitzt.
4. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Kunstharz in der Masse vorliegend auf eine Mindest-Film- bildetemperatur von 5-15°C, vorzugsweise auf ca. 10 °C, eingestellt ist.
5. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs oder die Wachsmischung eine Penetrationszahl von unter 6 und einen Erweichungspunkt von über 60 °C besitzt.
6. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Stearat oder Fettsäure zu Polyolefinwachs, insbesondere Polyethylenwachs, ca. 1:1 ist.
7. " Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von Stearat oder Fettsäure zu Polyesterwachs in der Abreibemasse ca. 1:2 ist.
8. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner 5 bis 15 Gew.%, vorzugsweise 8 bis 12 Gew.%, Wasser enthält.
9. Zusammensetzung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sie anstelle des thermoplastischen Kunstharzes Carboxymethylcellulose (CMC) enthält.
10. Zusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatz ein Dispergator, vorzugsweise Additol XL 280, enthalten ist.
11. Zusammensetzung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass kein ein- oder mehrwertiger Alkohol enthalten ist.
12. Verwendung einer Masse nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zum Markieren von Schriften und/oder Zeichnungen auf AufZeichnungsmaterialien.
13. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das AufZeichnungsmaterial Papier, insbesondere ein Reaktionspapier ist.
14. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schriften und/oder Zeichnungen Tonermaterial von Aufzeichnungs- oder Kopiervorrichtungen aufweisen.
15. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schriften und/oder Zeichnungen mit Tinte, Tusche, Kugel- oder Filzschreiber erstellt wurden.
16. Stift, Halterung oder Behältnis, enthaltend eine Zusammensetzung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11.
17. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zusammensetzung der Ansprüche 1 bis 11 auf eine solche Temperatur eingestellt wird, dass sie fliessfähig ist und dabei vorzugsweise eine Viskosität zwischen 100 und 150 cPa.s besitzt, worauf sie in einen Hohlkörper gefüllt wird.
18. Verfahren zu Herstellung einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine pig enthaltige Masse in heisser Schmelze bei einer Viskosität von 100 bis 150 cPa.s durchmischt wird.
PCT/EP1995/002124 1994-06-10 1995-06-04 Fluoreszenz-marker WO1995034611A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1828/94-6 1994-06-10
CH182894 1994-06-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
WO1995034611A1 true WO1995034611A1 (de) 1995-12-21

Family

ID=4219553

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
PCT/EP1995/002124 WO1995034611A1 (de) 1994-06-10 1995-06-04 Fluoreszenz-marker

Country Status (1)

Country Link
WO (1) WO1995034611A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0936255A1 (de) * 1998-02-10 1999-08-18 Tektronic Inc Phasenaustauschtintenzusammensetzung die einen organoleptischen Maskieringszusatzstoff enthält
EP1342761A1 (de) * 2002-03-06 2003-09-10 Amos Corporation Feste Markierungszusammensetzung auf Wasserbasis, Verfahren zu deren Herstellung sowie ein Schreibgerät, diese Zusammensetzung enthaltend
CN1301303C (zh) * 2004-09-22 2007-02-21 上海乐美文具有限公司 绘画晶彩棒及其制作方法
US8921454B2 (en) * 2012-09-12 2014-12-30 John P. Nissen Jr. Company Solid marking composition
CN107141868A (zh) * 2017-06-30 2017-09-08 四川马可视觉网络科技有限公司 荧光气味广告涂料

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3639166A (en) * 1970-05-06 1972-02-01 Ncr Co Coated transfer medium for producing scratch and smudge resistant marks
WO1993010192A1 (en) * 1991-11-12 1993-05-27 Eastman Kodak Company Fluorescent pigment concentrates
US5290348A (en) * 1992-10-05 1994-03-01 Pitney Bowes Inc. Non aqueous fluorescent dispersion ink with improved shelf life, tack and flow

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3639166A (en) * 1970-05-06 1972-02-01 Ncr Co Coated transfer medium for producing scratch and smudge resistant marks
WO1993010192A1 (en) * 1991-11-12 1993-05-27 Eastman Kodak Company Fluorescent pigment concentrates
US5290348A (en) * 1992-10-05 1994-03-01 Pitney Bowes Inc. Non aqueous fluorescent dispersion ink with improved shelf life, tack and flow

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0936255A1 (de) * 1998-02-10 1999-08-18 Tektronic Inc Phasenaustauschtintenzusammensetzung die einen organoleptischen Maskieringszusatzstoff enthält
EP1342761A1 (de) * 2002-03-06 2003-09-10 Amos Corporation Feste Markierungszusammensetzung auf Wasserbasis, Verfahren zu deren Herstellung sowie ein Schreibgerät, diese Zusammensetzung enthaltend
CN1301303C (zh) * 2004-09-22 2007-02-21 上海乐美文具有限公司 绘画晶彩棒及其制作方法
US8921454B2 (en) * 2012-09-12 2014-12-30 John P. Nissen Jr. Company Solid marking composition
CN107141868A (zh) * 2017-06-30 2017-09-08 四川马可视觉网络科技有限公司 荧光气味广告涂料

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AU669373B2 (en) Color changing compositions
CA2235385C (en) Image-receptive coating
AU691288B2 (en) Washable color changing compositions
CA2125566C (en) Erasable inks and marker for its use
EP0987120B1 (de) Bedruckbares Material für Übertragung durch Wärme
US20010019682A1 (en) Metallic ink composition for wick type writing instruments
US5131776A (en) Aqueous permanent coloring composition for a marker
US5478382A (en) Color changing compositions for use on non-porous surfaces
US5276075A (en) Washable acrylic paint
US3036924A (en) Duplicating ink compositions and transfer elements prepared therefrom
JP3967383B2 (ja) 金属光沢色を有するボールペン用水性インキ及び水性顔料インキ
US5004763A (en) Water base erasable ink compositions
EP0742813B1 (de) Bedruckbare trennmittelzusammensetzung für klebstoffartikel
US5126390A (en) Coating formulations for the preparation of transfer elements
US5980624A (en) Oil base ink composition
US5041161A (en) Semi-solid ink jet and method of using same
EP0646156A1 (de) Zusammensetzung einer tinte.
GB2052390A (en) Ink jet recording method
DD299522A5 (de) Verbesserungen bei adhaesiven oberflaechen
US5470904A (en) Permanent aqueous marker inks
JP3454498B2 (ja) 消去性インキ組成物及びこれを用いた水性ボールペン
CA2281476C (en) Washable coloring composition suitable for use in dry erase markers
AU768879B2 (en) Water-based coloring compositions containing submicron polymeric particles
WO1990004621A1 (en) Washable solid marking composition
US2589306A (en) Bleachable transfer ink

Legal Events

Date Code Title Description
AK Designated states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): JP MX US

AL Designated countries for regional patents

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LU MC NL PT SE

121 Ep: the epo has been informed by wipo that ep was designated in this application
122 Ep: pct application non-entry in european phase