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Die Erfindung betrifft einen Fadenschneidapparat für eine Flachstrickmaschine mit einem ersten und einem zweiten Schneidelement, die relativ zueinander bewegbar sind, und zumindest zwei definierte Relativstellungen zueinander einnehmen können, wobei eine Relativstellung einer Offenstellung, in der ein Faden zwischen die Schneidelemente eingebracht werden kann und eine Relativstellung einer Schneidstellung, in der ein Faden getrennt werden kann, entspricht.
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Für die Produktionszeit von Gestricken auf Flachstrickmaschinen stellt das Stricken nur einen Teil des Gesamtherstellungsprozesses dar. Je nach Muster ist nach dem Stricken ein großer Aufwand notwendig, um die Fadenenden der verschiedenen Fäden manuell zu kürzen und gegen Lösen zu sichern.
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Aus der
EP 2 241 660 B1 ist beispielsweise eine Handschuhmaschine bekannt, die eine auf separaten Schienen geführte Klemm-Schneid-Anordnung aufweist. Diese umfasst zwei nebeneinander angeordnete, separat angetriebene Klemmen, zwischen denen eine Schneideinheit eingesetzt ist. Soll ein Faden geschnitten werden, schwenkt aus einer Klemme ein Haken in den Bereich oberhalb des Kammspalts. Der Fadenführer mit dem zu schneidenden Garn fährt über den Haken. Dieser wird zurückgeschwenkt und damit der Faden geklemmt. Durch weiteres Zurückziehen wird gleichzeitig die Schneideinheit aktiviert, die den Faden schneidet. Diese Anordnung zum Klemmen und Schneiden ist relativ aufwändig aufgebaut. Dadurch, dass der Faden mittels Haken hochgezogen werden muss, ist das Restfadenstück relativ lang.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Fadenschneidapparat, für eine Flachstrickmaschine bereitzustellen, der einfacher aufgebaut ist und mit dem kürzere Restfadenstücke erzeugt werden können.
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Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Fadenschneidapparat für eine Flachstrickmaschine mit einem ersten und einem zweiten Schneidelement, die relativ zueinander bewegbar sind und zumindest zwei definierte Relativstellungen zueinander einnehmen können, wobei eine Relativstellung einer Offenstellung, in der ein Faden zwischen die Schneidelemente eingebracht werden kann und eine Relativstellung einer Schneidstellung, in der ein Faden getrennt werden kann, entspricht, wobei eine Ansteuerung vorgesehen ist, mit der die Schneidelemente in eine weitere definierte Relativstellung gebracht werden können, in der ein Faden gehalten und/oder geklemmt werden kann. Diese weitere definierte Relativstellung kann so ausgelegt sein, dass die Schneidelemente den Faden lediglich lose halten, sodass der Faden noch relativ zu den Schneidelementen bewegbar ist. Alternativ kann die weitere Relativstellung so ausgeführt sein, dass der Faden durch die Schneidelemente geklemmt wird, jedoch noch nicht geschnitten wird. In diesem Fall kann sich der Faden nicht relativ zu den Schneidelementen bewegen. Insbesondere können zwei definierte weitere Relativstellungen vorgesehen sein, eine zum Halten und eine zum Klemmen des Fadens.
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Bei den Schneidelementen des erfindungsgemäßen Fadenschneidapparats handelt es sich demnach um kombinierte Klemm- und Schneidelemente. Es sind somit anders als im Stand der Technik keine separaten Klemm- und Schneideinrichtungen vorgesehen, wodurch sich der Aufbau des Fadenschneidapparats vereinfacht. Die beiden Schneidelemente können beide bewegbar angeordnet sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass nur eines der Schneidelemente bewegbar ist und das andere Schneidelement ortsfest am Fadenschneidapparat angeordnet ist. Eines der Schneidelemente oder auch beide Schneidelemente können eine Klinge aufweisen, um den Faden durchtrennen zu können. Beim Trennen des Fadens können die Schneidelemente insbesondere aneinander vorbeibewegt werden, sodass eine Art Scherbewegung entsteht. Die definierte Relativstellung, die einer Schneidstellung entspricht, kann dabei die Relativstellung sein, in der das eine Scherelement auf das andere trifft oder in der das eine Scherelement mit seiner Klinge vollständig an dem anderen Scherelement vorbeibewegt ist, also sichergestellt ist, dass ein eingelegter Faden getrennt ist.
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Der erfindungsgemäße Fadenschneidapparat ist insbesondere haken- bzw. fadenfingerfrei. Dadurch, dass kein Haken bzw. Fadenfinger vorgesehen ist, können die Schneidelemente des Fadenschneidapparats näher zu einem zu trennenden Faden bewegt werden, sodass ein kürzeres Restfadenstück erzeugt werden kann.
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Besondere Vorteile ergeben sich, wenn zumindest eines der Schneidelemente eine Ausnehmung zur Fadenaufnahme aufweist. Somit kann sichergestellt werden, dass der Faden in der weiteren Relativstellung gehalten und/oder geklemmt werden kann, ohne dass dieser durchtrennt wird. Es ist auch denkbar, dass beide Schneidelemente auf gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Ausnehmung zur Fadenaufnahme aufweisen. Die Ausnehmung zur Fadenaufnahme kann insbesondere im Bereich einer Klinge angeordnet sein. Die Ränder der Ausnehmung können als Klinge ausgebildet sein.
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Alternativ kann eines der Schneidelemente eine Ausnehmung aufweisen und das andere der Schneidelemente kann eine Klinge aufweisen. Die Klinge dringt, nach Einnahme der Relativstellung, in der der Faden geklemmt oder gehalten wird, in die Fadenaufnahme des gegenüberliegenden Schneidelements ein, trifft auf den geklemmten Faden und schneidet diesen.
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Zumindest ein Schneidelement kann an einem Betätigungsabschnitt angeordnet und/oder mit einem Betätigungsabschnitt verbunden sein und die Ansteuerung kann einen Antrieb und einen mit dem Betätigungsabschnitt zusammenwirkendes Steuerelement umfassen. Schneidelement und Betätigungsabschnitt können Bestandteil eines Scherenelements sein, welches in einem Bereich zwischen Betätigungsabschnitt und Schneidelement drehbar gelagert ist. Das Steuerelement kann beispielsweise als Führungsstift ausgebildet sein, der an einer Schubstange angeordnet ist, die wiederum von dem Antrieb angetrieben wird. Der Antrieb kann als Schrittmotor, Servomotor oder dergleichen ausgebildet sein. Insbesondere kann der Antrieb elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch angetrieben sein. In der weiteren Relativstellung können die beiden Schneidelemente einen geschlossenen Durchgang für den Faden bilden, in welchem der zu schneidende Faden gefangen, gehalten, geführt und/oder geklemmt werden kann. Der Antrieb kann auch außerhalb des eigentlichen Fadenschneidapparats angeordnet sein, und durch geeignete Übertragungsmittel, wie beispielsweise Getriebe, Schubstangen, Zahnstangen, Wellen oder Ähnliches, kann die Bewegung des Antriebs auf das Steuerelement übertragen werden.
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Der Betätigungsabschnitt kann eine Steuerkontur, insbesondere zwei gradlinige, einen Winkel zueinander aufweisende Steuerabschnitte, aufweisen, die mit dem Steuerelement zusammenwirken. Die Steuerkontur kann als Kulisse, insbesondere Führung für das Steuerelement, ausgebildet sein. Das Steuerelement kann beispielsweise als Stift, Zapfen oder Bolzen ausgebildet sein.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass beide Schneidelemente Bestandteil eines Scherenelements mit jeweils einem Betätigungsabschnitt sind. Beide Betätigungsabschnitte können eine Steuerkontur aufweisen, wobei das Steuerelement gleichzeitig mit beiden Betätigungsabschnitten zusammenwirken kann.
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Die Schneidelemente können an einem Ausleger angeordnet sein, der Führungselemente aufweist, die in oder an einer mit einer Flachstrickmaschine koppelbaren Führungseinheit, insbesondere Führungsplatte, geführt sind, sodass die Schneidelemente zwischen einer kammspaltnahen oder einer kammspaltfernen Position verlagerbar sind. Wenn der Fadenschneidapparat somit nicht gebraucht wird, können die Schneidelemente in eine kammspaltferne Position verlagert werden, wo sie keine Störkontur für andere bewegliche Komponenten der Flachstrickmaschine, wie beispielsweise Fadenführer oder Schlitten, darstellen. Lediglich, wenn ein Faden getrennt werden muss, kann der Fadenschneidapparat, insbesondere der Ausleger mit den daran angeordneten Schneidelementen, in eine kammspaltnahe Position verschwenkt werden, sodass in der Nähe des Kammspalts der Faden so getrennt werden kann, dass ein kurzes Restfadenstück entsteht. Die Führungselemente können beispielsweise in Kulissen der Führungseinheit geführt sein, wobei der Verlauf der Kulissen so ausgeführt ist, dass die Schneidelemente in eine optimale Schneidposition gebracht werden können und andererseits vollständig aus den Bewegungsbahnen anderer Komponenten der Flachstrickmaschine herausbewegt werden können.
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In den Rahmen der Erfindung fällt außerdem eine Flachstrickmaschine mit einem ersten und einem zweiten Nadelbett, zwischen denen ein Kammspalt ausgebildet ist und mit einem erfindungsgemäßen Fadenschneidapparat, wobei der Fadenschneidapparat zumindest in einem Abschnitt parallel zur Längsrichtung eines Nadelbetts bewegbar ist. Der Fadenschneidapparat kann beispielsweise an einer Schiene angeordnet sein, die parallel zur Längsrichtung des Nadelbetts verläuft. Es kann ein Antrieb vorgesehen sein, um den Fadenschneidapparat in Längsrichtung des Nadelbetts verstellen zu können. Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Fadenschneidapparat durch einen Schlitten der Flachstrickmaschine mitgenommen wird. Wenn der Fadenschneidapparat in Längsrichtung der Nadelbetten verstellbar ist, kann er zu einem Strickbereich verlagert werden, der als nächstes gestrickt werden soll oder gerade gestrickt wurde, um dort einen Faden zu trennen. Auf diese Art und Weise können Restfadenstücke kurz gehalten werden.
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Die Flachstrickmaschine kann zumindest einen Fadenführer aufweisen, dessen Fadenführungselement zwischen einer kammspaltnahen und einer kammspaltfernen Position bewegbar ist. Denkbar ist, dass der gesamte Fadenführer mitsamt seinem Fadenführungselement in Richtung Kammspalt und vom Kammspalt weg bewegbar ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass lediglich das untere Ende des Fadenführers, nämlich das Fadenführungselement, zwischen einer kammspaltnahen und einer kammspaltfernen Position verstellbar ist. Der Fadenführer kann autark angetrieben sein oder von einem Schlitten der Flachstrickmaschine mitgenommen sein. Wenn das Fadenführungselement quer zur Längsrichtung der Nadelbetten verstellbar ist, kann es besonders günstig zu den Schneidelementen des Fadenschneidapparats positioniert werden, um das Trennen des Fadens zu erleichtern.
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Vorzugsweise kann der Fadenschneidapparat in seiner Bewegung in Längsrichtung der Nadelbetten kollisionsfrei alle Fadenführer und den oder die Schlitten passieren. Dadurch können Beschädigungen an der Flachstrickmaschine und Störungen vermieden werden. Außerdem kann der Fadenschneidapparat an nahezu beliebigen Positionen zum Einsatz kommen und wird nicht durch andere Komponenten in seiner Funktion limitiert.
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Vorteilhafterweise ist der Fadenschneidapparat unabhängig für alle Fadenführer einsetzbar. Somit muss nicht für jeden Fadenführer ein eigener Fadenschneidapparat vorgesehen werden.
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In weiterer Ausgestaltung betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Abtrennen eines durch einen Fadenführer einer Flachstrickmaschine geführten Fadens mit einem erfindungsgemäßen Fadenschneidapparat und den Verfahrensschritten:
- a. Verfahren des Fadenschneidapparats in Längsrichtung eines Nadelbetts an eine Position, an der ein Faden getrennt werden soll,
- b. Gemeinsame Verlagerung der Schneidelemente quer zur Längsrichtung eines Nadelbetts in Richtung Kammspalt (die erste, einer Offenstellung entsprechenden Relativstellung sollte am Ende der Verlagerung oder zumindest vor Schritt c. erreicht sein/werden),
- c. Aufnahme des zu trennenden Fadens zwischen den Schneidelementen, ohne diesen zu trennen, durch Verstellen der Schneidelemente in eine einer Halte- oder Klemmposition entsprechende Relativstellung,
- d. Verstellen der Schneidelemente in eine einer Schneidstellung entsprechende Relativstellung und Durchtrennen des Fadens.
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Das Verstellen der Schneidelemente in die unterschiedlichen Relativstellungen erfolgt somit stufenförmig. Es wird nicht stufenlos von einer Offenstellung in eine Schneidstellung übergegangen. Durch den Fadenschneidapparat kann nicht nur ein einzelner Faden, sondern es können auch mehrere Fäden gleichzeitig geklemmt und getrennt werden.
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Gemäß einer Verfahrensvariante kann der zu trennende Faden durch eine zusätzliche Klemmeinrichtung geklemmt werden. Die zusätzliche Klemmeinrichtung kann stationär an der Flachstrickmaschine angeordnet sein oder ebenfalls in Längsrichtung der Nadelbetten bewegbar sein. Durch die zusätzliche Klemmeinrichtung kann sichergestellt werden, dass ein abgetrenntes Restfadenstück zunächst gehalten wird und dann kontrolliert abgeführt werden kann und nicht auf der Vorderseite des Gestricks verbleibt.
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Insbesondere kann der Fadenschneidapparat mit dem geklemmten Faden in Längsrichtung der Nadelbetten verfahren werden. Dadurch kann eine Masche oder ein Knoten zugezogen werden, was der Maschensicherung dient.
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Nach dem Verfahrensschritt c. können die Schneidelemente und ein den zu trennenden Faden führendes Fadenführungselement in ihre tiefste Position im Bereich des Kammspalts verlagert werden und der Faden kann durch eine Nadel gefangen werden. Auf diese Art und Weise kann ein Faden in ein Gestrick eingebracht werden.
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Zum Ausstricken eines Fadens kann dieser zunächst in einem Gestrick gesichert werden und dann im Schritt c. zwischen der letzten Masche des zuletzt gebildeten Gestrickbereichs und dem den zu trennenden Faden führenden Fadenführungselement gegriffen werden. Das Sichern des Fadens im Gestrick kann beispielsweise durch einen Knotensplit erfolgen.
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Das Fadenführungselement kann zu der weiteren Klemmeinrichtung verfahren werden und der zu trennende Faden kann dort geklemmt werden. Wenn ein Faden in ein Gestrick eingebracht werden soll, erfolgt dieser Verfahrensschritt, ehe das Fadenführungselement an die Position verfahren wird, an der der Faden in das Gestrick eingebracht wird. Wenn ein Faden ausgestrickt werden soll, erfolgt dieser Verfahrensschritt, nachdem der zu trennende Faden durch die Schneidelemente gegriffen wurde.
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Das abgeschnittene Restfadenstück kann mittels Druckluft in den Kammspalt geblasen werden. Dafür wird das Restfadenstück zunächst vom Fadenschneidapparat freigegeben und dann mittels Druckluft in den Kammspalt geblasen. Dadurch kann verhindert werden, dass das Restfadenstück auf der Vorderseite des Gestricks verbleibt.
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Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.
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Es zeigen:
- Fig. 1a
- zeigt teilweise einen erfindungsgemäßen Fadenschneidapparat;
- Fig. 1b
- zeigt die Relativstellung von zwei Schneidelementen in einer Offenstellung;
- Fig. 1c
- zeigt die Relativstellung von zwei Schneidelementen in einer Halte- oder Klemmstellung;
- Fig. 1d
- zeigt die Relativstellung von zwei Schneidelementen in einer Schneidstellung;
- Fig. 2a
- zeigt teilweise eine Flachstrickmaschine mit einem erfindungsgemäßen Fadenschneidapparat, wobei die Schneidelemente des Fadenschneidapparats in einer kammspaltfernen Position sind;
- Fig. 2b
- zeigt eine der Figur 2a entsprechende Darstellung, wobei die Schneidelemente in eine kammspaltnahe Position verlagert sind;
- Fig. 3a
- zeigt die über dem Kammspalt positionierten Schneidelemente in einer Offenstellung;
- Fig. 3b
- zeigt die über dem Kammspalt angeordneten Schneidelemente in einer Halte- oder Klemmstellung;
- Fig. 4a
- zeigt die Schneidelemente in einer bezüglich des Kammspalts tiefsten Stellung;
- Fig. 4b
- zeigt das Abtrennen eines Fadens durch die Schneidelemente.
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Die Figur 1a zeigt einen Fadenschneidapparat 40, der einen Ausleger 49 aufweist. Der Ausleger 49 weist Führungselemente FE1, FE2 auf, über die er mit einer Führungseinheit gekoppelt ist, die wiederum mit einer hier nicht gezeigten Schiene, welche sich in Längsrichtung über einen Teilbereich oder die komplette Länge der Nadelbetten erstreckt, oberhalb des oder der Nadelbetten einer Flachstrickmaschine beweglich angebracht ist.
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Die Beweglichkeit des insbesondere mobilen Fadenschneidapparats 40 bezieht sich zum einen auf die Längsrichtung entlang der hier nicht gezeigten Nadelbetten und zum anderen auf eine Bewegung quer zur Längsrichtung der Nadelbetten, insbesondere auf eine Bewegung aus einer oberen, dem Kammspalt KS fernen, inaktiven Position, wie sie in der Figur 2a gezeigt ist, in eine untere, dem Kammspalt KS nahen, aktiven Position, wie sie in der Figur 2b dargestellt ist.
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Mittels eines Antriebs 44, der beispielsweise als Schrittmotor oder dergleichen ausgebildet ist, kann eine Schubstange 45 in Richtung Schneidelemente SE1, SE2 von Scherenelementen 41, 42 bewegt werden. Die Schubstange 45 kann geführt sein. Sie kann in einem Gehäuse 43 des Antriebs 44 geführt sein. Der Antrieb 44 ist nicht notwendigerweise im Gehäuse 43 angeordnet, sondern kann auch außerhalb des Gehäuses 43 angeordnet sein. An der Schubstange 45, insbesondere an deren unteren Ende, ist ein als Führungsstift ausgebildetes Steuerelement 46 angeordnet, welches in Kontakt mit Steuerkonturen 47, 48 der Scherenelemente 41, 42 steht. Wird die Schubstange 45 in Richtung der Schneidelemente SE1, SE2 bewegt, gleitet das Steuerelement 46 entlang der Steuerkonturen 47, 48 wodurch in die Betätigungsabschnitte 49, 50 der Scherenelemente 41, 42 eine Bewegung eingeleitet wird, sodass die Scherenelemente 41, 42, die an einen gemeinsamen Drehpunkt D drehbar gelagert sind, verschwenkt werden.
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Das Verfahren des Fadenschneidapparats 40 in Längsrichtung der Nadelbetten, das Bewegen der Schneidelemente SE1, SE2 in Richtung Kammspalt KS und die Bewegung der Scherenelemente 41, 42 kann unabhängig voneinander erfolgen.
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Die Figur 1b zeigt einen Ausschnitt des Fadenschneidapparats 40. Die Schneidelemente SE1, SE2 befinden sich in einer ersten Relativstellung, nämlich einer Offenstellung. Die Schubstange 45 wurde durch den Antrieb 44 in ihre oberste Position gebracht. Die Schneidelemente SE1, SE2 der Scherenelemente 41, 42 sind voneinander beabstandet. Ein Fadenraum FR ist dadurch zur Aufnahme eines oder mehrerer Faden geöffnet. Anhand der Figur 1b ist weiterhin zu erkennen, dass die Schneidelemente SE1, SE2 jeweils an einem Betätigungsabschnitt 49, 50 angeordnet sind. Zwischen den Betätigungsabschnitten 49, 50 und den Schneidelementen SE1, SE2 sind die Scherenelemente 41, 42 am Drehpunkt D schwenkbar gelagert.
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Die der Offenstellung entsprechende Relativstellung kann eingestellt werden, ehe die Schneidelemente SE1, SE2 in Richtung Kammspalt KS bewegt werden, während sie von einer kammspaltfernen in eine kammspaltnahe Position verstellt werden oder nachdem die Schneidelemente SE1, SE2 in Richtung Kammspalt bewegt wurden. Jedenfalls wird die Offenstellung eingestellt, ehe ein Faden in den Fadenraum FR eingelegt wird.
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Die Steuerkonturen 47, 48 weisen jeweils einen ersten geradlinigen Steuerabschnitt 47.1, 48.1 und einen dazu in einem Winkel angeordneten geradlinigen Steuerabschnitt 47.2, 48.2 auf. Das Steuerelement 46 befindet sich in der Figur 1b an einem Ende der beiden Steuerabschnitte 47.1, 48.1.
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Wird in der Folge, wie dies in der Figur 1c zu erkennen ist, die Schubstange 45 durch den Antrieb 44 nach unten bewegt, so gleitet das Steuerelement 46 entlang der Steuerabschnitte 47.1, 48.1, wodurch ein Verschwenken der Scherenelemente 41, 42 bewirkt wird, wodurch sich die Schneidelemente SE1, SE2 aufeinander zubewegen.
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Das Steuerelement 46 befindet sich in der in der Figur 1c gezeigten Position etwa an der Knickstelle der beiden Steuerkonturen 47, 48, also insbesondere zwischen den Steuerabschnitten 47.1, 47.2 bzw. 48.1, 48.2. Hier ist zu erkennen, dass die Schneidelemente SE1, SE2 noch nicht aneinander vorbeibewegt wurden. In dieser Halte- oder Klemmstellung können die Schneidelemente SE1, SE2 einen Faden halten, führen oder klemmen, je nachdem, wie weit die Schneidelemente SE1, SE2 aufeinander zubewegt werden. Es können definierte Relativstellungen eingestellt werden, z.B. eine Relativstellung, in der der Faden lediglich gehalten wird, sich aber noch relativ zu den Schneidelementen SE1, SE2 bewegen kann, und eine Relativstellung, in der der Faden geklemmt wird. Insbesondere ist ein geschlossener Fadenraum FR ausgebildet, in dem ein Faden oder mehrere Fäden angeordnet sein können. Dieser geschlossene Fadenraum FR ergibt sich dadurch, dass an den Schneidelementen SE1, SE2 Ausnehmungen 52, 54 ausgebildet sind.
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Die Figur 1d zeigt eine weitere Relativstellung der Scherenelemente 41, 42 und damit der Schneidelemente SE1, SE2. Diese Relativstellung wird eingenommen, indem die Scherenelemente 41, 42 durch das Steuerelement 46, die Schubstange 45 und den Antrieb 44, die gemeinsam eine Ansteuerung für die Scherenelemente 41, 42 und damit für die Schneidelemente SE1, SE2 darstellen, derart angesteuert werden, dass die Schneidelemente SE1, SE2 aneinander vorbeibewegt werden, wodurch das Schneiden eines in den Fadenraum FR eingelegten Fadens erfolgt. Insbesondere wurde das Steuerelement 46 mittels der Schubstange 45 weiter nach unten bewegt, sodass dieses sich entlang der Steuerabschnitte 47.2, 48.2 bewegt hat, was zu einem weiteren Verschwenken der Scherenelemente 41, 42 geführt hat. Grundsätzlich ist es denkbar, dass der Faden nach dem Trennen noch durch bzw. an den Scherenelementen 41, 42 gehalten wird. Alternativ oder zusätzlich kann der zu trennende Faden durch eine zusätzliche Klemmeinrichtung geklemmt werden.
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Aus den Figuren 1b bis 1d ergibt sich, dass die Schneidelemente SE1, SE2 drei definierte Relativstellung zueinander einnehmen. Die drei definierten Relativstellungen gemäß der Figuren 1b bis 1d werden durch Ansteuerung der Scherenelemente 41, 42 über eine Ansteuerung bewirkt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Ansteuerung den Antrieb 44, die Schubstange 45 und das Steuerelement 46. Denkbar sind auch Ausführungsformen, bei denen die Ansteuerung lediglich einen Antrieb und ein durch diesen angetriebenes Steuerelement umfasst.
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Die Figur 2a zeigt einen Ausschnitt einer Flachstrickmaschine 100 mit einem vorderen und einem hinteren Nadelbett 10a, 10b, einem vorderen und hinteren Schlitten 20a, 20b, an deren Unterseite sich zu den Nadelbetten 10a, 10b orientierte, nicht näher gezeigte Schlösser zur Bewegungseinleitung in Einlegeteile wie Nadeln, Platinen, etc. befinden. Weiterhin umfasst die Flachstrickmaschine 100 Fadenführer 30a, 30b, 30c zur Zuführung von Strickgarnen bzw. Fäden an die in den Nadelbetten 10a, 10b verschiebbar gelagerten Nadeln. In der Figur 2a sind lediglich drei Nadelführer 30a, 30b, 30c gezeigt. Es versteht sich, dass auch mehr oder weniger Fadenführer an der Flachstrickmaschine 100 vorgesehen sein können. Die Nadelbetten 10a, 10b befinden sich beidseits eines Kammspalts KS. Im Bereich des Kammspalts KS können durch die Fadenführer 30a, 30b, 30c insbesondere durch im Bereich des Kammspalts angeordnete Fadenführungselemente Fäden den Nadeln zugeführt werden. Die Fadenführer 30a, 30b, 30c oder zumindest deren Fadenführungselemente können zwischen einer kammspaltnahen und einer kammspaltfernen Position bewegbar sein.
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Ein bereits in den Figuren 1a bis 1d beschriebener Fadenschneidapparat 40 ist oberhalb der Nadelbetten 10a, 10b, insbesondere oberhalb des hinteren Nadelbetts 10b, angeordnet. Der Fadenschneidapparat 40 ist an einer Schiene 55 angeordnet, entlang der der Fadenschneidapparat 40 parallel zu Längsrichtung der Nadelbetten 10a, 10b, d. h. senkrecht zur Zeichenebene, bewegbar ist
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Zu diesem Zweck kann ein hier nicht dargestellter Antrieb vorgesehen sein. Insbesondere kann der mobile Fadenschneidapparat 40 autark motorisch, hydraulisch oder pneumatisch angetrieben sein. Alternativ kann auch eine Bewegungseinleitung beispielsweise durch einen der Schlitten 20a, 20b erfolgen.
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Wie sich insbesondere aus einem Vergleich der Figuren 2a, 2b ergibt, ist der Ausleger 49 von einer in der Figur 2a gezeigten kammspaltfernen Position in eine in der Figur 2b gezeigte kammspaltnahe Position verlagerbar. Insbesondere werden dadurch auch die Schneidelemente SE1, SE2 von einer kammspaltfernen Position in eine in der Figur 2b gezeigte kammspaltnahe Position verlagert. Die Verlagerung erfolgt in gesteuerter Art und Weise dadurch, dass der Ausleger 49 mit seinen Führungselementen FE1, FE2 in Kulissen 61, 62 einer Führungseinheit 60, die als Führungsplatte ausgebildet ist, geführt ist. Die Kulissen 61, 62 bzw. Führungsnuten der Führungseinheit 60 sind so ausgebildet, dass sie einen optimalen Bewegungsablauf des Auslegers 49 in Richtung Kammspalt und zurück realisieren. Durch die so vorgegebene Bewegung der Schneidelemente SE1, SE2 ist sichergestellt, dass die Schneidelemente SE1, SE2 während des Betriebs der Flachstrickmaschine 100 mit keinem anderen Element oder Bauteil kollidieren können.
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Die Bewegung des Auslegers 49 aus der dem Kammspalt KS fernen inaktiven Position in die in der Figur 2b gezeigten dem Kammspalt KS nahen, aktiven Position kann autark motorisch, hydraulisch oder pneumatisch angetrieben erfolgen.
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Anhand der folgenden Figuren wird das Einbringen eines Fadens in ein Gestrick geschildert. Ein einzulegender Faden wird in einer nicht gezeigten, insbesondere stationären Klemmeinrichtung geklemmt. Der dort geklemmte Faden wird von einem der Fadenführer 30a, 30b, 30c in eine Position über dem Kammspalt KS gebracht, an welcher der Strickvorgang mit dem Fadenführer 30a, 30b, 30c begonnen werden soll. Der dabei vom Fadenführer 30a, 30b, 30c bzw. dessen Fadenführungselement geführte Faden wird direkt, also ohne vorherige Fadeneinlage in eine Nadel, in diese Position gebracht. Der entsprechende Fadenführer 30a, 30b, 30c wird dabei in seiner oberen, kammspaltfernen Position gehalten. Wenn von einer oberen, kernspaltfernen Position des Fadenführers gesprochen wird, ist dadurch auch umfasst, dass der Fadenführer ein Fadenführungselement aufweist, welches zwischen einer kammspaltfernen und einer kammspaltnahen Position verlagerbar ist. Es muss nicht notwendigerweise der gesamte Fadenführer zwischen einer kammspaltfernen und einer kammspaltnahen Position verlagerbar sein. Ausreichend kann es sein, ein Fadenführungselement des Fadenführers zu verlagern und insbesondere in eine obere kammspaltferne Position zu verstellen. Es versteht sich, dass durch einen Fadenführer 30a, 30b, 30c auch mehrere Fäden gleichzeitig zur vorgegebenen Position gebracht und verarbeitet werden können.
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Der mobile Fadenschneidapparat 40 folgt dem Fadenführer 30a, 30b, 30c. An der zum Greifen des Fadens vorbestimmten Position werden die Schneidelemente SE1, SE2, die sich wie in der Figur 3a gezeigt ist, in einer Offenstellung befinden, aus einer kammspaltfernen Ruheposition in eine kammspaltnahe Arbeitsposition verlagert. Der Fadenraum FR ist in dieser Position vollständig geöffnet.
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Sobald die Schneidelemente SE1, SE2 eine kammspaltnahe Position erreicht haben, insbesondere eine erste untere Endposition erreicht haben, werden die Scherenelemente 41, 42 und damit die Schneidelemente SE1, SE2 so verstellt, dass sich ein geschlossener Fadenraum FR ausbildet, wie dies in der Figur 3b gezeigt ist. Der oder die Fäden werden dadurch im Fadenraum FR eingeschlossen. Wenn sich der Fadenführer 30a, 30b, 30c, der den oder die zu schneidenden Fäden führt, in einer oberen, kammspaltfernen Position befindet, ist sichergestellt, dass sich in diesem Bereich kein weiterer Faden befindet und fälschlicherweise mitgefangen würde. Sollte ein Fadenführer verwendet werden, der bzw. dessen Fadenführungselement keine Bewegung in eine kammspaltferne Position ausführen kann, so kann der mobile Fadenschneidapparat 40 mit seinen Schneidelementen SE1, SE2 so nah wie möglich an den entsprechenden Fadenführer herangefahren werden.
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Nachdem der oder die Fäden gegriffen wurden, können der Fadenführer 30a, 30b, 30c und die Schneidelemente SE1, SE2 gemäß Fig. 4a noch weiter in Richtung Kammspalt KS bewegt werden, insbesondere in ihre tiefste Position zum Kammspalt KS gebracht werden, sodass die erste Nadel N des hier nicht gezeigten Strickbereichs den Faden sicher fangen kann. Auch ein Einblasen des Fadens ist hierbei denkbar. Durch die Nadel N wird eine Strickoperation zum Sichern des Fadens im Gestrick durchgeführt.
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Im Anschluss, siehe Figur 4b, werden die Scherenelemente 41, 42 und damit die Schneidelemente SE1, SE2 so angesteuert, dass die Schneidelemente SE1, SE2 den eingelegten Faden durchschneiden. Das am Gestrick verbleibende Fadenende weist dabei vorzugsweise eine solche Länge auf, dass auch durch Ziehen am Gestrick das Fadenende nicht auf die Sichtseite des Gestricks springt. Das abgeschnittene Fadenende, welches noch durch die nicht gezeigte Klemmeinrichtung geklemmt ist, wird nun an der nicht gezeigten Klemmeinrichtung abgesaugt. Erst beim erneuten Lösen der nicht gezeigten Klemmeinrichtung verschwindet es im Saugbehälter und/oder wird mechanisch abtransportiert. Insbesondere kann das Fadenende in den Kammspalt KS eingeblasen werden. Anschließend können die Schneidelemente SE1, SE2 in die kammspaltferne Position zurück verschwenkt werden, wobei zudem die Schneidelemente SE1, SE2 in die Offenstellung verlagert werden.
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Zusätzlich ist es möglich, den Faden zu klemmen. Daran anschließend kann der Fadenschneidapparat 40 mit dem geklemmten Faden in Längsrichtung der Nadelbetten verfahren werden. Dadurch kann ein Knoten zugezogen werden, was der Maschensicherung dient.
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Die Erfindung betrifft somit insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Sicherung und Verarbeitung der Fadenenden am Anfang oder am Ende eines Strickbereichs eines Fadenführers auf einer Flachstrickmaschine, wodurch das im Gestrick verbleibende Fadenende so kurz ist, dass eine nachträgliche, meist manuelle Bearbeitung entfällt. Im Gegensatz zu allen anderen bekannten Systemen, gibt es dabei keine Einschränkungen, wo der Strickbereich im Gesamtgestrick positioniert ist.
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Dazu kann ein mobiler Fadenschneidapparat 40 auf einer oder mehreren separaten Schienen parallel zum Nadelbett 10a, b geführt werden. Der Fadenschneidapparat 40 kann aus einer oberen, kammspaltfernen Ruheposition in eine untere, kammspaltnahe Arbeitsposition gebracht werden. Der Fadenschneidapparat 40 kann zwei Scherenelemente 41, 42 aufweisen, die gegeneinander, nach Art einer Schere, zum Schneiden des Fadens oder der Fäden bewegt werden können. Die Schließbewegung aus der geöffneten Position der Scherenelemente 41, 42 kann mehrstufig erfolgen. In einer Stufe kann ein geschlossener Durchgang für den Faden gebildet werden, in welchem der zu schneidende Faden gefangen, gehalten, geführt und/oder geklemmt wird. In einer weiteren Stufe erfolgt das Schneiden des Fadens. Die Bewegungseinleitung in die Scherenelemente 41, 42 kann mittels einem als Führungsstift ausgebildeten Steuerelement 46 erfolgen, das in als Führungen ausgebildeten Steuerkonturen 47, 48 gleitet. Das Steuerelement 46 kann an einem Übertragungsmittel, insbesondere am unteren Ende einer Schubstange 45 angebracht sein. Das Übertragungsmittel, insbesondere die Schubstange 45, kann Vertikalbewegungen ausführen. Die Bewegungseinleitung in das insbesondere als Schubstange 45 ausgebildete Übertragungsmittel kann von einem Antrieb 44 erfolgen. Der Antrieb 44 kann ein Schrittmotor, Servomotor usw. sein oder der Antrieb des Steuerelements 46 kann pneumatisch oder hydraulisch oder auf eine sonstige Weise erfolgen.
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Der Antrieb 44 kann auch außerhalb des eigentlichen Fadenschneidapparats 40 positioniert und die Bewegung kann durch geeignete Getriebe, Schubstangen, Zahnstangen, Wellen oder Ähnliches übertragen werden.
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Die obere, kammspaltferne Ruheposition des mobilen Fadenschneidapparates 40 kann so ausgelegt sein, dass der oder die Schlitten 20a, b und der oder die Fadenführer 30a-c berührungsfrei an diesem vorbeibewegt werden können. Der mobile Fadenschneidapparat 40 kann in seiner unteren, kammspaltnahen Arbeitsposition von dem oder den Schlitten 20a, b passiert werden, also eine Relativbewegung des mobilen Fadenschneidapparats 40 und des oder der Schlitten 20a, b zueinander kann möglich sein. Es kann vorgesehen sein, dass der oder die verwendeten Fadenführer 30a-c eine Vertikalbewegung in Richtung Kammspalt KS und zurück ausführen können. Der mobile Fadenschneidapparat 40 kann Führungselemente FE1, FE2 aufweisen, welche in Führungsnuten 61, 62 geführt sind.