EP4782351A1 - Vakuumbrett zum führen oder halten eines etiketts - Google Patents

Vakuumbrett zum führen oder halten eines etiketts

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EP4782351A1
EP4782351A1 EP25219079.8A EP25219079A EP4782351A1 EP 4782351 A1 EP4782351 A1 EP 4782351A1 EP 25219079 A EP25219079 A EP 25219079A EP 4782351 A1 EP4782351 A1 EP 4782351A1
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EP
European Patent Office
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cover
label
connection
vacuum board
vacuum
Prior art date
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Pending
Application number
EP25219079.8A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Nicolas Nuebel
Daniel Goering
Christian Holzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krones AG
Original Assignee
Krones AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Krones AG filed Critical Krones AG
Publication of EP4782351A1 publication Critical patent/EP4782351A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00—Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06—Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/08—Affixing labels to short rigid containers to container bodies
    • B65C3/14—Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line vertical
    • B65C3/16—Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line vertical by rolling the labels onto cylindrical containers, e.g. bottles
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00—Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/40—Controls; Safety devices
    • B65C9/42—Label feed control

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Vakuumbrett (100) zum Führen oder Halten eines Etiketts, das Vakuumbrett umfassend einen Körper (101) und eine Abdeckung (102) mit wenigstens einem Loch (121) zum Führen oder Halten des Etiketts (106) durch einen an dem Loch anlegbaren Unterdruck, wobei die Abdeckung mit dem Körper mittels einer werkzeuglos lösbaren Verbindung verbunden ist. Auch betrifft die Erfindung eine Etikettiermaschine zum Etikettieren von Behältern, wie Flaschen, die Etikettiermaschine umfassend eine Übergabeeinrichtung zum Übergeben eines Etiketts an einen Behälter und ein Vakuumbrett wie oben berschrieben stromab der Übergabeeinrichtung, und wobei das Vakuumbrett so angeordnet ist, dass es ein an einen Behälter zu übergebendes Etiketts während der Übergabe des Etiketts an den Behälter zumindest teilweise führen und/oder halten kann.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Vakuumbrett zum Führen oder Halten eines Etiketts gemäß Anspruch 1 sowie eine Etikettiermaschine zum Etikettieren von Behältern gemäß Anspruch 10.
  • Stand der Technik
  • Etikettiermaschinen sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt. Diese umfassen üblicherweise Etikettieraggregate, die Etiketten bereitstellen und an Behälter übergeben können. Um die sichere Übergabe von Etiketten an die Behälter zu gewährleisten, sind Vakuumbretter bekannt, über die ein Unterdruck an ein oder mehrere Öffnungen oder Löcher in dem Vakuumbrett angelegt werden kann, sodass mittels dieses Unterdrucks ein Etikett zumindest während der Übergabe des Etiketts an den Behälter von dem Vakuumbrett in seiner Bewegung geführt oder gehalten werden kann.
  • Der Bereich des Vakuumbretts, der die Öffnungen umfasst, ist dabei stets so angeordnet, dass er den Behältern zugewandt ist. Da die Behälter üblicherweise in einer Transporteinrichtung nahe des Etikettieraggregats und somit des Vakuumbretts transportiert werden, ist der frei verfügbare Platz auch beim Stillstand der Etikettiermaschine häufig gering. Dies erschwert den Zugang zu dem Bereich des Vakuumbretts, der die Öffnungen umfasst, und erschwert hierdurch die Reinigung.
  • Aufgabe
  • Ausgehend vom bekannten Stand der Technik besteht die zu lösende technische Aufgabe somit darin, ein Vakuumbrett und eine Etikettiermaschine anzugeben, die mit geringerem Aufwand für einen Bediener reinigbar sind.
  • Lösung
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Vakuumbrett gemäß Anspruch 1 sowie die Etikettiermaschine gemäß Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfasst.
  • Erfindungsgemäß ist ein Vakuumbrett zum Führen oder Halten eines Etiketts vorgesehen, das Vakuumbrett umfassend einen Körper und eine Abdeckung mit wenigstens einem Loch zum Führen oder Halten des Etiketts durch einen an dem Loch anlegbaren Unterdruck, wobei die Abdeckung mit dem Körper mittels einer werkzeuglos lösbaren Verbindung verbunden ist.
  • Die Abdeckung kann insbesondere als Blech oder im Wesentlichen flächiges Metallstück oder Kunststoffstück ausgeführt sein. Unter einem flächigen Element ist dabei ein solches Element zu verstehen, das in zwei unabhängigen Raumrichtungen eine erheblich größere Aufdehnung aufweist (wenigstens bis zu 5 Mal größer) als in einer dazu senkrechten dritten Raumrichtung.
  • Unter einer werkzeuglos lösbaren Verbindung jede Verbindung zu verstehen, die von einem Bediener unter für Menschen erwartbarem Krafteinsatz zerstörungsfrei gelöst und etabliert werden kann. Dies bedeutet insbesondere, dass ein Lösen Verbindung zwischen dem Körper und der Abdeckung durch einen Bediener ohne Einsatz von Werkzeug so erfolgen kann, dass die Abdeckung und/oder der Körper und/oder Elemente, die die Verbindung bilden, nicht zwangsläufig derart beschädigt werden, dass sie unbrauchbar werden.
  • Da auf Werkzeug verzichtet werden kann, kann die Abdeckung einfacher von dem Körper entfernt und gereinigt werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Verbindung zumindest teilweise durch wenigstens ein Verbindungselement, wie beispielsweise einen Stift, gebildet wird, das den Körper mit der Abdeckung verbindet.
  • Bei dem Verbindungselement handelt es sich in dieser Ausführungsform grundsätzlich um ein mechanisches Verbindungselement, das aufgrund von Kraft- und/oder Formschluss eine Verbindung zwischen dem Körper und der Abdeckung herstellt. Das Verbindungselement kann beweglich oder aus dem Vakuumbrett herausnehmbar angeordnet sein, um die Verbindung zwischen der Abdeckung und dem Körper zu etablieren und zu lösen, wobei das Verbindungselement zum Herstellen und Lösen der Verbindung werkzeuglos betätigt werden kann. Es kann vorgesehen sein, dass den Verbindungselementen zusätzliche weitere Elemente, wie Splinte, auf der der Abdeckung abgewandten Seite des Körpers zugeordnet sind, um so die Abdeckung vor einem ungewollten Lösen zusätzlich zu sichern. Die Splinte können beispielsweise durch vorgesehene Löcher in Stiften, die als Verbindungselemente vorgesehen sein können, eingeführt werden, um so die Verbindung zwischen Abdeckung und Körper weiter zu sichern. Hiermit kann ein ungewolltes Lösen der Verbindung vermieden werden. Die zusätzlichen Elemente können von den Verbindungselementen bevorzugt ebenfalls werkzeuglos gelöst werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Verbindung so ausgebildet ist, dass der Körper und die Abdeckung nur in genau einer Ausrichtung in Verbindung gebracht werden können.
  • Dass die Verbindung zwischen Körper und Abdeckung nur so erfolgen kann, dass sie in genau einer Ausrichtung in Verbindung gebracht werden können, bedeutet, dass beispielsweise eine relative Verdrehung der Abdeckung, verglichen mit dieser Ausrichtung, um 180° dazu führt, dass die Verbindung nicht oder nicht wie vorgesehen hergestellt werden kann. Mit dieser Ausführungsform kann sichergestellt werden, dass das Vakuumbrett stets ordnungsgemäß zusammengesetzt wird.
  • Die Verbindung kann zumindest teilweise durch wenigstens einen Magneten bewirkt werden. Magnete erlauben das Herstellen einer Verbindung mit möglichst wenig losen Teilen und Öffnungen, sodass Verschmutzungen an schwer erreichbaren Stellen vermieden werden kann.
  • Es kann vorgesehen sein, das die Abdeckung in zumindest einer Richtung in verbundenem Zustand als Abnahmefläche über den Körper hinausragt, wobei durch Betätigen der Abnahmefläche die Verbindung gelöst werden kann.
  • Die Abnahmefläche kann beispielsweise genutzt werden, um die Verbindung zwischen der Abdeckung und dem Körper durch ein Drücken auf die Abnahmefläche oder ein Ziehen an der Abnahmefläche zu lösen. Da hierbei eine Hebelkraft oder eine Zugkraft auf die Abdeckung bewirkt werden kann, ist es für einen Bediener leichter, die durch die Magneten bewirkte Verbindung zwischen dem Körper und der Abdeckung zu lösen, was die Handhabung vereinfacht.
  • Die Richtung kann entlang einer Führungsrichtung des Etiketts verlaufen. Hiermit kann der Zugang zu der Abnahmefläche erleichtert werden.
  • In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Verbindung eine formschlüssige Verbindung ist. Durch eine formschlüssige Verbindung kann verhindert werden, dass unabsichtlich angesaugte Luft aus dem Vakuumbrett entweicht, womit die Funktionalität des Vakuumbretts gewährleistet bleibt.
  • Der Körper und/oder die Abdeckung können ein Dichtelement umfassen, sodass die Verbindung in verbundenem Zustand gasdicht gebildet ist. Hiermit kann eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Dichtheit der Verbindung erzielt werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Abdeckung aus Edelstahl besteht oder eine zu einem zu führenden Etikett weisende Edelstahloberfläche umfasst. Unerwünschte Korrosion oder Verschleiß können hiermit minimiert werden.
  • Es kann optional eine Schalldämmung vorgesehen sein. Die Schalldämmung kann bevorzugt im Körper fest angeordnet (beispielsweise eingeklebt oder eingeschraubt) sein, um unerwünschte Vibrationen im Betrieb zu vermeiden. Die Schalldämmung kann beispielsweise ein oder mehrere aufgeschäumte Elemente, wie beispielsweise PU-Schaum, umfassen. Alternativ kann die Schalldämmung oder die Elemente, die die Schalldämmung bilden, auch lösbar, insbesondere werkzeuglos lösbar mit dem Körper verbunden sein (beispielsweise durch Klick- oder Klemmverbindungen und/oder Klettverschluss).
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin eine Etikettiermaschine zum Etikettieren von Behältern, wie Flaschen, vorgesehen, die Etikettiermaschine umfassend eine Übergabeeinrichtung zum Übergeben eines Etiketts an einen Behälter und ein Vakuumbrett nach der vorangegangenen Ausführungsformen stromab der Übergabeeinrichtung, und wobei das Vakuumbrett so angeordnet ist, dass es ein an einen Behälter zu übergebendes Etiketts während der Übergabe des Etiketts an den Behälter zumindest teilweise führen und/oder halten kann. Dabei ist die Übergabeeinrichtung ausgestaltet, dass diese ein Etikett zunächst dem Behälter zuführen kann (beispielsweise eine beleimte, führende Kante des Etiketts an dem Behälter anbringen kann). Die Übergabe des Etiketts an den Behälter kann den gesamten Zeitraum von dem Zuführen des Etiketts an den Behälter bis zur finalen Positionierung des Etiketts an der Oberfläche des Behälters umfassen. Das Vakuumbrett kann während dieses Zeitraums (während des gesamten oder eines Teils davon) das Etikett führen oder halten.
  • Mit dieser Etikettiermaschine ist ein zuverlässiges Etikettieren von Behältern bei gleichzeitig vereinfachter Reinigung des Vakuumbretts möglich.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Figur 1
    zeigt eine schematische Ansicht eines Vakuumbretts gemäß einer Ausführungsform,
    Figur 2
    zeigt eine schematische Ansicht einer Etikettiermaschine.
    Ausführliche Beschreibung
  • Figur 1 zeigt ein Vakuumbrett 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Vakuumbrett umfasst einen Körper 101 sowie eine Abdeckung 102, die auf zumindest einer Seite des Körpers 101 anordenbar ist. Der Körper 102 kann als Hohlkörper ausgebildet sein, der auf der der Abdeckung gegenüberliegenden Seite über eine Verbindungsöffnung mit einer Absaugung, wie beispielsweise einer Vakuumpumpe 150, verbunden werden kann oder verbunden ist, sodass über die Absaugung 150 ein Unterdruck im Körper angelegt werden kann. Im Körper kann optional zur Schalldämmung ein aufgeschäumtes Material (beispielsweise aus Polyurethan und Polyurethan umfassend) angeordnet sein.
  • Die Abdeckung 102 umfasst wenigstens ein, bevorzugt eine Vielzahl von Löchern oder Öffnungen 121. Wird im Körper 101 ein Unterdruck angelegt, so wird über die Löcher 121 Luft angesaugt. Ist ein Etikett auf dem Vakuumbrett angeordnet, wird dieses über den entstehenden Unterdruck an dem Vakuumbrett gehalten oder kann mittels des Vakuumbretts in seiner Bewegung geführt werden.
  • Der Körper ist hinsichtlich seiner Form und des verwendeten Materials nicht beschränkt. Bevorzugt kann der Körper 101 des Vakuumbrettes jedoch zumindest teilweise aus Edelstahl geformt sein, um unerwünschte Korrosionen zu vermeiden. Außerdem ist ein solcher Körper verschleißarm und kann auch stärkere Belastungen aushalten. Der Körper kann beispielsweise quaderförmig sein, kann aber auch jede beliebige andere Form aufweisen.
  • Die Abdeckung ist so geformt, dass sie mit dem Körper 101 in Anlage gebracht und zwischen dem Körper 101 und der Abdeckung 102 erfindungsgemäß eine Verbindung hergestellt werden kann, die werkzeuglos gelöst werden kann. Hierdurch wird erreicht, dass ein Bediener auch bei schwer zugänglich angeordneten Vakuumbrettern (beispielsweise in einer Etikettiermaschine angeordnete Vakuumbretter) die Abdeckung vom Körper lösen und die Abdeckung beispielsweise reinigen kann. Dies ist aufgrund der üblichen Verwendung eines solchen Vakuumbretts in einer Etikettiermaschine vorteilhaft, da insbesondere die Löcher der Abdeckung zu Verschmutzungen (beispielsweise durch Leim oder ähnliche Flüssigkeiten) tendieren.
  • Die genaue Ausgestaltung der werkzeuglosen Verbindung ist erfindungsgemäß nicht beschränkt, jedoch bevorzugter Weise so ausgestaltet, dass sie entweder aufgrund mechanischer Kräfte oder magnetischer Kräfte gehalten und gelöst werden kann. Hierzu wird im Folgenden noch genauer ausgeführt.
  • Die Abdeckung 102 kann hinsichtlich Form und verwendeter Materialien ebenfalls beliebig ausgeführt sein. Es kann jedoch besonders vorteilhaft sein, wenn die Abdeckung aus Edelstahl besteht oder zumindest eine in Richtung des Etiketts weisende Oberfläche aus Edelstahl umfasst. Da während des Betriebs die Abdeckung mit Leim und gegebenenfalls anderen Flüssigkeiten in Kontakt kommen kann, kann hierdurch der Verschleiß reduziert werden, da etwaige Korrosion vermieden oder gänzlich verhindert wird. Gleichzeitig können durch die Verwendung von Edelstahl Verschleißerscheinungen, die bei häufigerem Abnehmen der Abdeckung auftreten könnten, reduziert werden.
  • Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Abdeckung 102 beispielsweise aus günstigeren Materialien wie Kunststoff besteht. Aufgrund der einfachen Zugänglichkeit der Abdeckung kann mit solchen Ausführungsformen auch ein einfacher Austausch eines kostengünstigen Teils erfolgen.
  • Das oder die Löcher in der Abdeckung sind hinsichtlich ihrer genauen Form und Ausgestaltung nicht beschränkt. Die Löcher können als Langlöcher oder Rundlöcher ausgeführt sein und können bevorzugt so angeordnet sein, dass sie entlang einer Richtung R, entlang der das Etikett geführt wird, äquidistant angeordnet sind. Dies bedeutet, dass jeweils benachbarte Löcher in Richtung R gleichen Abstand zueinander aufweisen. Hierdurch wird eine gleichmäßige Beaufschlagung eines entlang des Vakuumbretts geführten Etiketts mit Unterdruck gewährleistet. Dabei kann die Führungsrichtung des Etiketts der Richtung R entsprechen.
  • Die Löcher können auch als Düsen ausgestaltet sein, mit deren Hilfe beispielsweise eine bestimmte Strömungseigenschaft der angesaugten Luft realisiert werden kann, was das Halten oder Führen eines Etiketts verbessern kann.
  • Besonders vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Verbindung zwischen dem Körper 101 und der Abdeckung 102 so ausgeführt ist, dass sie gasdicht gebildet wird. Hierzu kann entweder vorgesehen sein, dass die Abdeckung und der Körper korrespondierend zueinander so geformt sind, dass mit Herstellen der Verbindung ein Formschluss entsteht, der gleichsam gewährleistet, dass die Verbindung gasdicht ausgeführt ist. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Dichtelemente 103 im Körper und/oder der Abdeckung vorgesehen sind, die bei In-Verbindung-Bringen des Körpers 101 mit der Abdeckung 102 den Innenraum, der von dem Körper und der Abdeckung eingeschlossen wird, gasdicht gegenüber dem Außenraum (bis auf die in der Abdeckung vorgesehenen Löcher) abdichtet. Hierdurch wird ein etwaiges Entweichen von Luft im Betrieb verhindert.
  • Wie bereits erwähnt, werden der Körper 101 und die Abdeckung 102 über eine werkzeuglos lösbare Verbindung miteinander verbunden. Diese kann grundsätzlich beliebig ausgeführt sein. Vorteilhaft sind jedoch Ausführungsformen, die eine Verbindung auf lösbare mechanische oder magnetische Weise realisieren.
  • In einer Ausführungsform kann dabei vorgesehen sein, dass die Verbindung über Verbindungselemente 104 zwischen dem Körper und der Abdeckung bewirkt wird. Die Verbindungselemente können insbesondere als Stifte 104 ausgeführt sein und beispielsweise in Öffnungen des Körpers 101 und der Abdeckung 102 eingebracht werden, um diese miteinander zu verbinden. Die Öffnungen und zumindest ein Teil der Stifte können dabei bezüglich einer Mittelachse der Öffnung bzw. der Stifte nicht rotationssymmetrisch ausgeführt sein, sodass die Stifte in einer ersten Ausrichtung durch die Öffnung im Körper und/oder der Abdeckung durchgeführt werden können und anschließend um die Mittelachse verdreht werden können, sodass sie ohne erneutes Verdrehen in die Ausgangsrichtung nicht mehr durch die Öffnung entnommen werden können. Hierdurch wird eine sichere, aber werkzeuglos lösbare Verbindung hergestellt.
  • Die Stifte können aus Edelstahl oder anderen verschleißarmen Materialien geformt sein, um ihre Wiederverwendbarkeit auch bei mehrmaligem Gebrauch sicherzustellen. Bevorzugt können die Stifte von der der Abdeckung gegenüberliegenden Seite des Körpers in den Körper und die Abdeckung eingebracht werden und aus diesen entnommen werden. Hierdurch wird der Zugang und die Handhabung der Stifte vereinfacht.
  • Während grundsätzlich im Körper 101 und der Abdeckung 102 einfache Öffnungen (in Form von Stiftlöchern) vorgesehen sein können, um die Stifte hindurchzuführen, kann in einer Ausführungsform auch vorgesehen sein, dass der Körper 101 Führungen oder Bohrungen umfasst, die sich durch das Material des Körpers hindurch erstrecken, das zumindest in dem Bereich, in dem diese Bohrungen vorgesehen sind, sich von der der Abdeckung gegenüberliegenden Seite des Körpers bis zur Abdeckung 102 (oder zumindest über 20% oder 30% oder 50% der Ausdehnung des Körpers in dieser Richtung) erstrecken. Hierdurch wird ein sicheres Führen der Stifte gewährleistet, sodass diese nicht verkanten und ein zuverlässiges In-Verbindung-Bringen gewährleistet wird.
  • Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Verbindung beispielsweise durch gezielte Anordnung der Löcher nur in genau einer Ausrichtung von Abdeckung und Körper relativ zueinander hergestellt werden kann. Hierdurch wird insbesondere sichergestellt, dass beispielsweise ein durch das in der Abdeckung vorgesehene Lochmuster hervorzurufender Unterdruck an den richtigen Stellen beim Führen oder Halten des Etiketts bewirkt wird.
  • Dies kann gewährleistet werden, indem die Löcher in der Abdeckung und dem Körper so angeordnet sind, dass sie nur bei der angedachten Ausrichtung von Abdeckung und Körper relativ zueinander von den Stiften passiert werden können. Wird eine andere Ausrichtung gewählt, beispielsweise die Abdeckung um 180° gedreht, ist dies nicht mehr möglich. Dies kann allgemein durch nicht symmetrische Wahl der Anordnung der Löcher im Körper und der Abdeckung bewirkt werden. Alternativ oder zusätzlich kann dies auch dadurch bewirkt werden, dass die Löcher und/oder die Stifte unterschiedlich geformt sind.
  • Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass eine Verbindung zwischen dem Körper 101 und der Abdeckung 102 mithilfe von einem oder mehreren Magneten 105 bewirkt wird. Dabei kann vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Magnete 105 in dem Körper fest montiert sind (beispielsweise an oder in einer oder mehreren Seitenflächen). Die Abdeckung kann korrespondierende Magnete mit entsprechender Polung umfassen, sodass die Magnete sich anziehen und eine lösbare Verbindung zwischen der Abdeckung und dem Körper bewirkt werden kann. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Magnete nur entweder an der Abdeckung oder an dem Körper angeordnet sind und durch ferromagnetisches Material in dem jeweils anderen Element (also dem Körper oder der Abdeckung) eine Verbindung hergestellt werden kann.
  • Insbesondere aber nicht ausschließlich bei Verwendung von Magneten zum Herstellen der Verbindung kann vorgesehen sein, dass die Abdeckung sich entlang einer Richtung R (die bevorzugt parallel oder antiparallel zur Führungsrichtung eines Etiketts entlang des Vakuumbretts verläuft) über die Begrenzungen des Körpers hinaus erstreckt. In diesem Bereich bildet die Abdeckung eine Abnahmefläche 106 (zumindest gebildet durch den sich über den Körper 101 hinaus erstreckenden Teil der Abdeckung 102), die von einem Bediener gegriffen werden kann. Die Abnahmefläche kann dann entweder in Richtung R gezogen werden und/oder beispielsweise in Richtung des Körpers oder von dem Körper weg verkippt werden. Hierdurch kann ein Lösen der wirkenden Magnetkräfte bewirkt werden, um die Verbindung zwischen der Abdeckung und dem Körper zu trennen.
  • Die Abnahmefläche 106 kann sich in verbundenem Zustand von Abdeckung und Körper beispielsweise um wenigstens 1 cm oder wenigstens 1,5 cm oder wenigstens 2 cm über die Begrenzung des Körpers 101 in Richtung R hinaus erstrecken. Hierdurch ist genug Fläche verfügbar, um von einem Bediener sicher gegriffen zu werden, sodass dieser die Abdeckung von dem Körper entfernen kann.
  • Während hier nicht dargestellt, kann grundsätzlich vorgesehen sein, dass der Körper eine Einführhilfe für die Abdeckung umfasst. Diese kann beispielsweise ein oder mehrere Schlitze umfassen, die sich zumindest teilweise entlang einer Einführrichtung der Abdeckung 102 in den Körper zum Herstellen der Verbindung erstrecken und beispielsweise dazu beitragen können, dass zumindest ein zuverlässiges Vorpositionieren von Abdeckung und Körper relativ zueinander bewirkt werden kann. In einer Ausführungsform kann beispielsweise vorgesehen sein, dass gesehen in der Richtung R links und rechts im Körper entsprechende Schlitze angeordnet sind, in die die Abdeckung eingeführt werden kann. Dies sorgt zum einen für ein Führen der Abdeckung und andererseits beschränkt es die Entnahmerichtung der Abdeckung, was vorteilhaft sein kann, wenn ein willkürliches Entnehmen der Abdeckung in beliebiger Richtung zu Kollisionen der Abdeckung mit anderen Bauteilen, beispielsweise einer Etikettiermaschine, in der das Vakuumbrett verbaut ist, führen könnte.
  • Sind ein oder mehrere Dichtelemente vorgesehen, so können diese sich oberhalb oder unterhalb der Schlitze erstrecken, um ein Abdichten der Verbindung zwischen Abdeckung und Körper zu ermöglichen. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das oder die Dichtelemente als Gummilippe ausgestaltet ist oder als eine beliebige andere Lippe aus flexiblem Material. Die Lippe kann sich für den Fall, dass entsprechende Schlitze zum Führen der Abdeckung vorgesehen sind, bei Abwesenheit der Abdeckung zumindest teilweise in die Schlitze hinein erstrecken oder vor diesen angeordnet sein (gesehen vom Körper 101 aus, in dem die Schlitze angeordnet sind). Wird dann die Abdeckung in die Schlitze eingebracht, wird das Dichtelement verdrängt, sodass die Abdeckung durch die Schlitze hindurchgeführt werden kann. Gleichzeitig kann durch eine entsprechende Rückstellkraft des flexiblen Materials in Richtung der Schlitze sichergestellt werden, dass die Dichtwirkung des Dichtelements vollständig realisiert wird.
  • Figur 2 zeigt einer Etikettiermaschine 200 umfassend ein Vakuumbrett 202 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die Ausführungsform der Figur 2 ist mit sämtlichen in Bezug auf Figur 1 beschriebenen Ausführungsformen als kombinierbar vorgesehen.
  • Lediglich beispielhaft umfasst die Etikettiermaschine 200 eine Transporteinrichtung 201 zum Transportieren von Behältern 230. Die Transporteinrichtung 201 kann als Linearförderer oder als Karussell ausgeführt sein und Behälter entlang einer vorgesehenen Richtung (beispielsweise im Wesentlichen entlang einer bereits in Bezug auf Figur 1 beschriebenen Richtung R) bewegen.
  • Entlang der Transporteinrichtung 201 können ein oder mehrere Etikettieraggregate oder Übergabeeinrichtungen 203 zum Übergeben eines Etiketts 231 an einen Behälter 230 vorgesehen sein. Solche Etikettieraggregate bzw. Übergabeeinrichtungen sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt und sollen hier nicht weiter beschrieben werden.
  • Ein Vakuumbrett 202 entsprechend einer der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen ist stromab (beispielsweise direkt stromab eines Übergabepunktes des Etiketts an den Behälter) der Übergabeeinrichtung 203 angeordnet. Das Vakuumbrett ist ausgebildet, das Etikett 231 zumindest während seiner Übergabe an den Behälter zumindest teilweise und/oder zeitweise zu führen oder festzuhalten. Dies kann beispielsweise erfolgen, während das Etikett um den Behälter gewickelt wird, sodass noch nicht um den Behälter gewickelte Teile des Etiketts unter einer gewissen Zugspannung stehen.
  • Ist eine Reinigung des Vakuumbretts erforderlich, kann die Verbindung zwischen Abdeckung und Körper werkzeuglos von einem Bediener gelöst und die Abdeckung separat gereinigt werden und/oder der Innenraum des ggf. fest montierten Körpers des Vakuumbretts kann gereinigt werden. Dies gewährleistet einen leichten Zugang zu den Komponenten des Vakuumbretts.

Claims (10)

  1. Vakuumbrett zum Führen oder Halten eines Etiketts, das Vakuumbrett umfassend einen Körper und eine Abdeckung mit wenigstens einem Loch zum Führen oder Halten des Etiketts durch einen an dem Loch anlegbaren Unterdruck, wobei die Abdeckung mit dem Körper mittels einer werkzeuglos lösbaren Verbindung verbunden ist.
  2. Vakuumbrett nach Anspruch 1, wobei die Verbindung zumindest teilweise durch wenigstens ein Verbindungselement, wie beispielsweise einen Stift, gebildet wird, das den Körper mit der Abdeckung verbindet.
  3. Vakuumbrett nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbindung so ausgebildet ist, dass der Körper und die Abdeckung nur in genau einer Ausrichtung in Verbindung gebracht werden können.
  4. Vakuumbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Verbindung zumindest teilweise durch wenigstens einen Magneten bewirkt wird.
  5. Vakuumbrett nach einem der Ansprüche 4, wobei die Abdeckung in zumindest einer Richtung in verbundenem Zustand als Abnahmefläche über den Körper hinausragt, wobei durch Betätigen der Abnahmefläche die Verbindung gelöst werden kann.
  6. Vakuumbrett nach Anspruch 5, wobei die Richtung entlang einer Führungsrichtung des Etiketts verläuft.
  7. Vakuumbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Verbindung eine formschlüssige Verbindung ist.
  8. Vakuumbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Körper und/oder die Abdeckung ein Dichtelement umfasst, sodass die Verbindung in verbundenem Zustand gasdicht gebildet ist.
  9. Vakuumbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Abdeckung aus Edelstahl besteht oder eine zu einem zu führenden Etikett weisende Edelstahloberfläche umfasst.
  10. Etikettiermaschine zum Etikettieren von Behältern, wie Flaschen, die Etikettiermaschine umfassend eine Übergabeeinrichtung zum Übergeben eines Etiketts an einen Behälter und ein Vakuumbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 9 stromab der Übergabeeinrichtung, und wobei das Vakuumbrett so angeordnet ist, dass es ein an einen Behälter zu übergebendes Etiketts während der Übergabe des Etiketts an den Behälter zumindest teilweise führen und/oder halten kann.
EP25219079.8A 2025-01-28 2025-11-27 Vakuumbrett zum führen oder halten eines etiketts Pending EP4782351A1 (de)

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US20110168334A1 (en) * 2008-10-28 2011-07-14 Khs Gmbh Vacuum pad and labeling machine
DE102017209164A1 (de) * 2017-05-31 2018-12-06 Krones Ag Palette für eine Etikettiermaschine mit austauschbarem elastischen Oberflächenelement
EP3385178B1 (de) * 2017-04-03 2020-09-30 KRONES Aktiengesellschaft Etikettiermaschine zum etikettieren von behältern
US20220340323A1 (en) * 2021-04-23 2022-10-27 Amtig Engineering Solutions, Llc Label holder with magnetic suction plate

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