EP4760021A1 - Verschlussanordnung zum abecken sowie verschliessen von öffnungen - Google Patents

Verschlussanordnung zum abecken sowie verschliessen von öffnungen

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EP4760021A1
EP4760021A1 EP25215817.5A EP25215817A EP4760021A1 EP 4760021 A1 EP4760021 A1 EP 4760021A1 EP 25215817 A EP25215817 A EP 25215817A EP 4760021 A1 EP4760021 A1 EP 4760021A1
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EP
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Application number
EP25215817.5A
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Inventor
Yan Kornatz
Santiago Pardos
Peter Zielke
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Rehau Industries SE and Co KG
Rehau SAS
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Rehau Industries SE and Co KG
Rehau SAS
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • E04—BUILDING
    • E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F10/08—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae
    • E04F10/10—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae collapsible or extensible; metallic Florentine blinds; awnings with movable parts such as louvres
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02—Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/08—Louvre doors, windows or grilles
    • E06B7/084—Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae
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    • E06B7/086—Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae interconnected for concurrent movement
    • E06B7/098—Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae interconnected for concurrent movement with weather seal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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  • Architecture (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verschlussanordnung zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, umfassend eine Profilanordnung, wobei die Profilanordnung eine Hohlkammer sowie ein Verbindungsmittel aufweist, wobei die Profilanordnung eine Strukturschicht aufweist, wobei die Strukturschicht wenigstens teilweise einen polymeren Werkstoff aufweist, wobei die Profilanordnung eine Armierungseinlage aufweist, die sich dadurch auszeichnet, dass die Profilanordnung eine Biegesteifigkeit um die x-Achse von etwa 17 bis 29 x 109 N/mm2 nach DIN EN ISO 178-2019-08 aufweist, dass die Profilanordnung einen linearen Längenausdehnungskoeffizienten a von etwa 12 bis 64 x 10-6/K gemäß DIN EN ISO 11359-2:2021-11 aufweist, dass der Werkstoff der Strukturschicht Mikrohohlkugeln, die aus einer, mit einem Gas gefüllten Kunststoffhülle bestehen, aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verschlussanordnung zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen, umfassend wenigstens eine Profilanordnung, wobei die Profilanordnung wenigstens eine Hohlkammer sowie wenigstens ein Verbindungsmittel aufweist, wobei die Profilanordnung wenigstens eine Strukturschicht aufweist, wobei die wenigstens eine Strukturschicht wenigstens teilweise einen polymeren Werkstoff aufweist, wobei die Profilanordnung wenigstens eine, vorzugsweise vollumfänglich in die Strukturschicht eingebettete, Armierungseinlage aufweist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1; sowie eine Öffnung in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen mit einer solchen Verschlussanordnung.
  • Derartige Verschlussanordnungen sind im Stand der Technik bereits bekannt und haben sich in der Praxis bereits bewährt.
  • So ist beispielsweise in der DE102019008027A1 eine derartige, als Sonnenschutz bezeichnete, Verschlussanordnung offenbart.
  • Diese, als Sonnenschutz bezeichnete, Verschlussanordnung, enthaltend eine Tragstruktur mit einem Rahmen, aus zwei Längsprofilen gebildet, die durch zwei Querprofile verbunden sind, ein erstes Querprofil an einem Ende des Sonnenschutzes bzw. ein zweites Querprofil am anderen Ende, wobei der Rahmen auf seiner Innenseite mit einer nach innen gerichteten und versenkten Rinne ausgestattet ist und wobei der Sonnenschutz ferner eine Anzahl paralleler Lamellen enthält, die sich in Längsrichtung (X-X') zwischen den Längsprofilen erstrecken und verdrehbar um eine Drehachse angeordnet sind, wobei die Lamellen oder zumindest ein Teil davon verdrehbar miteinander verbunden sind und diese Lamellen verdrehbar sind zwischen einer geschlossenen Position, wobei die Lamellen mit ihrer Unterseite die Innenkante der Rinne, von oben betrachtet, abdecken, und einer offenen Position, wobei diese Lamellen aus dieser geschlossenen Position über einen bestimmten Öffnungswinkel (A) um ihre Drehachse nach oben geneigt sind, die sich entlang oder in einem kurzen Abstand von einer ersten Längs-kante befindet, die in geschlossener Position der Lamellen, dem ersten Querprofil am nächsten liegt, dass das erste Querprofil an seiner Innenseite eine Aussparung für die erste Lamelle, die diesem ersten Querprofil am nächsten liegt, aufweist und in der diese erste Lamelle zumindest über eine bestimmte Breite weggedreht werden kann, bis zu einer maximal geöffneten Position.
  • Nachteilig bei dieser, als Sonnenschutz bezeichneten, Verschlussanordnung ist, dass bei der Herstellung der einzelnen Komponenten hohe Qualitätsschwankungen auftreten, bedingt durch den Einsatz unterschiedlicher Werkstoffe, insbesondere hinsichtlich der Verbindung der Wärmeausdehnung, dem Schrumpfverhalten sowohl bei Wärme als auch bei Kälte und den stark unterschiedlichen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten der Werkstoffe der einzelnen Komponenten.
  • Weiterhin nachteilig in diesem Stand der Technik ist, dass die Kosten der Herstellung der einzelnen Komponenten materialbedingt recht hoch sind und dass deren Montage sehr zeit- und kostenintensiv ist.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass insbesondere die montierten Lamellen dieser, als Sonnenschutz bezeichneten, Verschlussanordnung bei bestimmungsgemäßer Verwendung sehr störungsanfällig sind. Weiterhin nachteilig ist, eine durchaus störende Lärmbelästigung bei Niederschlägen, wie Regen, Hagel und dergleichen sowie weiterhin eine großflächige Kondensatbildung auf der Oberfläche, bedingt durch den Taupunkt.
  • Hier setzt die Erfindung ein, die sich die Aufgabe gestellt hat, eine gattungsgemäße Verschlussanordnung zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen bereitzustellen, die wirtschaftlich und nachhaltig herstellbar ist, die die optimierte Eigenschaften bei bestimmungsgemäßen Einsatz sowohl bei Wärme als auch bei Kälte, sowie beim Einfluss von Feuchtigkeit aufweist, die bei optimierten Materialeinsatz optisch ansprechend ausgestaltet ist, sowie eine derartige Öffnung in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Türen, Tore und dergleichen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 sowie des Anspruches 10 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Überraschend wurde erkannt, dass eine Verschlussanordnung zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, für Tore und dergleichen, umfassend wenigstens eine Profilanordnung, wobei die Profilanordnung wenigstens eine Hohlkammer sowie wenigstens ein Verbindungsmittel aufweist, wobei die Profilanordnung wenigstens eine Strukturschicht aufweist, wobei die wenigstens eine Strukturschicht wenigstens teilweise einen polymeren Werkstoff aufweist, wobei die Profilanordnung wenigstens eine, vorzugsweise vollumfänglich in die Strukturschicht eingebettete, Armierungseinlage aufweist, sich dadurch auszeichnet, dass die Profilanordnung eine Biegesteifigkeit um die x- Achse von etwa 17 bis 29 x 109 N/mm2, bevorzugt etwa 18 bis 22 x 109 N/mm2 nach DIN EN ISO 178-2019-08 aufweist, dass die Profilanordnung einen linearen Längenausdehnungskoeffizienten α von etwa 12 bis 64 × 10-6/K, bevorzugt 16 bis 30 × 10-6/K gemäß DIN EN ISO 11359-2:2021-11 aufweist, dass der Werkstoff der wenigstens einen Strukturschicht Mikrohohlkugeln, die aus einer, mit einem Gas gefüllten, Kunststoffhülle bestehen, aufweist, diese Aufgabe erfüllt. Hierdurch ist es erstmals möglich, eine Verschlussanordnung zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen zur Verfügung zu stellen, die wirtschaftlich und nachhaltig herstellbar ist, die die optimierte Eigenschaften bei bestimmungsgemäßen Einsatz sowohl bei Wärme als auch bei Kälte, sowie beim Einfluss von Feuchtigkeit aufweist, die bei optimierten Materialeinsatz optisch ansprechend ausgestaltet ist, sowie eine derartige Öffnung in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen.
  • Die Biegesteifigkeit Sb kennzeichnet dabei den Widerstand eines auf Biegung beanspruchten Bauteils/einer Profilanordnung in eben bleibenden Querschnitt A gegen eine Krümmung um die Biegeachse, gemäß der nachfolgenden Formel: S b = E * I
  • Die Biegesteifigkeit Sb gibt an, wie groß das Biegemoment im Verhältnis zur Durchbiegung ist. Für homogene Querschnitte ergibt sie sich als Produkt aus dem Elastizitäts-modul des Materials der Profilanordnung und dem axialen Flächenträgheitsmoment des gegebenen Querschnitts der Profilanordnung.
  • Der lineare Längenausdehnungskoeffizient oder auch Wärmeausdehnungskoeffizient wird dabei nach der folgenden Formel ermittelt: α = ΔL / L ⋅ ΔT
  • Die Werte wurden jeweils bei 20°C und in Profillängsrichtung L bzw. in Extrusionsrichtung gemessen.
  • ΔL bezeichnet hierbei die Längenänderung des Längenelementes L und ΔT die Temperaturänderung, welche die Längenänderung ΔL hervorruft.
  • Der lineare Längenausdehnungskoeffizient der Profilanordnung wird einerseits beeinflusst durch den polymeren Werkstoff der Strukturschicht, der die polymere bzw. thermoplastische Basis der Profilanordnung bildet, und andererseits durch das Material der Armierungseinlage. So hat z.B. Stahl einen Wärmeausdehnungskoeffizienten von αSt ≈ 12 · 10-6 / K und polymerer Materialien (je nach dem chemischen Aufbau des polymeren Materials) einen von αKu ≈ 80 · 10-6 / K.
  • Sofern man nun z.B. insgesamt für die Profilanordnung einen linearen Längenausdehnungskoeffizienten erreichen will, welcher etwa dem vom Aluminium (αAl = 23,1 · 10-6/ K ) entspricht, muss diese Strukturschicht unter Einsatz der Materialien Kunststoff sowie Metall und/oder Faser-Matrix-Halbzeug so gestaltet werden, dass sich der gewünschte lineare Längenausdehnungskoeffizient in der Profilanordnung einstellt.
  • Hierdurch wird das Auftreten von mechanischen Spannungen aufgrund unterschiedlicher linearer Längenausdehnungskoeffizienten reduziert/ vermieden.
  • Die Verschlussanordnung ist weiter so ausgebildet, dass die Armierungseinlage bandförmig ausgebildet ist und aus Metall oder einem Faser-Matrix-Halbzeug mit einer Kunststoffmatrix, in die, vorzugsweise endlose, Verstärkungsfasern integriert sind, aufweist.
  • Die Armierungseinlage kann bandförmig ausgebildet sein. Bandförmig heißt dabei, dass im Querschnitt gesehen die Breite des Armierungselementes deutlich größer als dessen Dicke ist, beispielsweise mehr als doppelt oder mehr als dreimal so groß. Die Armierungseinlage kann aus Metall (z.B. Stahl) oder einem Faser-Matrix-Halbzeug mit einer Kunststoff-Matrix, in die, vorzugsweise endlose, Verstärkungsfasern integriert sind, bestehen. Insbesondere kann das Faser-Matrix-Halbzeug als Organoblech ausgebildet sein. Organobleche sind vorgefertigte, beispielsweise als - insbesondere gerollte - Bandware verfügbare Halbzeuge und bestehen aus einem die Verstärkungsfasern enthaltenden Fasergewebe oder Fasergelege, das in eine thermoplastische Kunststoff-Matrix eingebettet ist.
  • Als Fasern kommen vorzugsweise Glas-, Aramid- und / oder Carbonfasern zum Einsatz. Zweckmäßigerweise verlaufen die Verstärkungsfasern allesamt in Extrusionsrichtung.
  • Das Faser-Matrix-Halbzeug hat allgemein den Vorteil, dass es einerseits zu einer deutlichen Erhöhung der mechanischen Belastbarkeit der Profilanordnung beiträgt und dabei andererseits selbst ebenfalls gute Biegesteifigkeitseigenschaften bzw. Wärmedämmeigenschaften besitzt. Im Rahmen der Erfindung liegt es daher insbesondere, dass mindestens ein in der Strukturschicht der Profilanordnung angeordnetes bandförmiges Faser-Matrix-Halbzeug vorgesehen ist. In diesem Fall ist die gute Wärmedämmung des Armierungsmaterials von besonderer Bedeutung, da es andernfalls als Wärmebrücke fungieren würde. Die Armierungseinlage kann dabei vorteilhafterweise eine Dicke von etwa 0,1 bis 1,2 mm, bevorzugt 0,2 bis 0,8 mm aufweist. Weiterhin liegt es im Rahmen der Erfindung, dass die Armierungseinlage perforiert, d.h. mit Öffnungen verschiedenste Geometrien versehen, ausgebildet ist. Des Weiteren liegt es im Rahmen der Erfindung, dass die Armierungseinlage an wenigstens einer Oberfläche mit wenigstens einem Primers und/oder wenigstens einem Haftvermittler beschichtet ist.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt es weiterhin, dass mindestens eine, vorzugsweise in unmittelbarer Nähe und parallel zur Außenoberfläche der Strukturschicht der Profilanordnung angeordnete, Metall-Armierungseinlage vorgesehen ist. Die Metall-Armierungseinlage ist zweckmäßigerweise wiederum bandförmig ausgebildet und zeichnet sich dadurch aus, dass sie gegenüber dem Faser-Matrix-Halbzeug in der Regel kostengünstiger ist und eine höhere Biegesteifigkeit besitzt. Da diese Armierungseinlage im Falle der vorbeschriebenen vorzugsweisen Anordnung quer zur Wärmestromrichtung ausgerichtet ist, verläuft entlang der Metallarmierung kein nennenswerter Temperaturgradient, so dass die guten wärmeleitenden Eigenschaften der Metalleinlage in diesem Fall keine relevante Verschlechterung der Wärmedämmeigenschaften des gesamten Gehäuses zur Folge haben. In einem solchen Fall kann also die Metall-Armierungseinlage genutzt werden, ohne dass sich dies nachteilig auf die Wärmedämmung des Gehäuses auswirkt.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt es ferner, dass die mindestens eine Profilanordnung mehrere Armierungseinlagen aufweist. Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, dass mindestens eine Profilanordnung sowohl mit mindestens einem Faser-Matrix-Halbzeug als auch mindestens einer Metall-Armierungseinlage armiert ist. Es sind somit Verschlussanordnungen zur Verfügung stellbar, die sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig herstellbar sind und die optimierte, mechanische Eigenschaften aufweisen als die Profilanordnungen aus dem Stand der Technik, insbesondere sind die erfindungsgemäßen Profilanordnungen mindestens 20 % leichter als vergleichbare Profilanordnungen beispielsweise aus Aluminium.
  • Die Verschlussanordnung ist so ausgestaltet, dass die Profilanordnung eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,1 bis 0,2 W/mK, bevorzugt von etwa 0,13 bis 0,16 W/mK gemäß DIN 51007-1:2024-08 aufweist.
  • In dieser vorteilhaften Ausgestaltung ist die Verschlussanordnung, insbesondere die Profilanordnung so ausgebildet, dass sie auf ihren Oberflächen eine reduzierte Kondensation von beispielsweise Feuchtigkeit aufweist, sodass sich die Oberflächen der Profilanordnung der Verschlussanordnung nicht durch insbesondere sogenannte Biofilme verunreinigt werden.
  • Des Weiteren ist die Verschlussanordnung so ausgebildet, dass die Strukturschicht der Profilanordnung mit expandierten Mikrokugeln eine Dichte von 1,0 g/cm3 bis 1,35 g/cm3, bevorzugt 1,10 g/cm3 bis 1,25 g/cm3 gemäß DIN EN ISO 1183-1:2019-09 aufweist. Es sind somit Verschlussanordnungen zur Verfügung stellbar, die einerseits ein reduziertes Gesamtgewicht bezogen auf ihre Länge von etwa 2,5 kg/m aufweisen und die andererseits sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig herstellbar sind.
  • Ebenfalls vorteilhaft bei der Verschlussanordnung ist, dass die in der Strukturschicht der Profilanordnung angeordneten Mikrohohlkugeln im nicht expandierten Zustand einen Durchmesser von 5 bis 60 µm, vorzugsweise 10 bis 50 µm aufweisen.
  • Die Verschlussanordnung ist außerdem so ausgebildet, dass die in der Strukturschicht der Profilanordnung angeordneten, Mikrohohlkugeln im expandierten Zustand einen Durchmesser von 20 µm bis 180 µm, vorzugsweise 30 µm bis 140 µm aufweisen.
  • Die Profilanordnungen der Verschlussanordnung weisen hierdurch nicht nur ein reduziertes Gewicht auf, sondern auch die entsprechenden guten Biegesteifigkeiten bzw. ausreichend hoher Festigkeitswerte sowie optimierte Biegesteifigkeiten auf.
  • Vorteilhaft bei der Verschlussanordnung ist auch, dass deren bestimmungsgemäße Verwendung zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen, dazu beiträgt, dass sich die Geräuschentwicklung bzw. die Lärmbelastung in deren Umfeld, insbesondere bei Niederschlägen, wie Regen, Hagel und dergleichen, deutlich reduziert.
  • Es konnte überraschenderweise festgestellt werden, dass bei bestimmungsgemäßen Einsatz der Verschlussanordnung eine Reduzierung der Geräuschentwicklung bzw. der Lärmbelastung beispielsweise bei Regenbeanspruchungen auf die Oberseiten der Profilanordnungen der Verschlussanordnung um etwa 30 % nach DIN EN ISO 140-18:2007-02 möglich ist.
  • Ebenso vorteilhaft bei der Verschlussanordnung ist, dass an wenigstens eine Profilanordnung wenigstens ein Dichtelement angeordnet ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Verschlussanordnung ist, dass an wenigstens einem Verbindungsmittel und/oder wenigstens einer Verbindungseinrichtung der Profilanordnung wenigstens ein Dichtelement angeordnet ist.
  • Weiterhin ist die Verschlussanordnung so ausgestaltet, dass wenigstens zwei, nebeneinander in Profillängsrichtung L angeordnete, Profilanordnungen miteinander über wenigstens ein Dichtelement in Wirkverbindung stehen.
  • Bei bestimmungsgemäßer Verwendung der Verschlussanordnung verhindert dieses Dichtelement ein Eindringen von Feuchtigkeit, welche sich bspw. auf der Basis des Verbindungsmittels und/oder der Verbindungseinrichtung ansammeln kann und sonst ungehindert unterhalb des Verbindungsmittels/ der Verbindungseinrichtung in die darunter befindlichen Räume eindringt.
  • Die Verschlussanordnung ist dabei weiterhin so ausgebildet, dass das an dem wenigstens einem Verbindungsmitteln und/oder Verbindungseinrichtung angeordnete wenigstens ein Dichtelement kraftschlüssig und/oder formschlüssig und/oder stoffschlüssig und/oder einstückig angeordnet ist.
  • Der Werkstoff der wenigstens einen Strukturschicht der Profilanordnung basiert auf Polyolefin, wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE); einem styrolbasiertem Polymer, wie Polystyrol (PS) oder Styrol-Butadien-Copolymer mit überwiegendem Styrolanteil (SB) oder Acrylnitril-Styrol-Acrylester-Copolymere (ASA) oder Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS) oder Styrolacrylnitril (SAN); Polybutylentherephthalat (PBT); Polyethylentherephthalat (PET); Polyoxymethylen (POM); Polyamid (PA); Polymethylmethacrylat (PMMA); Polyphenylenoxid (PPO); Polyetheretherketon (PEEK); Polyphenylensulfid (PPS); Liquid Crystal Polymer (LCP); Polyamidimide (PAI); Polyphenylsulfon (PPSU); Polyaryletherketon (PAEK); Polyacrylnitril (PAN); Polyetherketon (PEK); Polyimid (PI); Polyisobuten (PIB); Polyphthalamid (PPA); Polypyrrol (PPY); Polyurethan (PUR); Polyvinylalkohol (PVA); Polyvinylchlorid (PVC), Polyvinylacetat (PVAC) thermoplastischen Polymeren auf Olefinbasis (TPE) sowie Mischungen aus wenigstens zwei diesen Materialien basiert.
  • Die Verschlussanordnung ist ebenfalls so ausgestaltet, dass der Werkstoff der Strukturschicht der Profilanordnung wenigstens eines der folgenden Additive enthält: Stabilisatoren zur Verbesserung der Beständigkeit gegen Lichteinwirkung, UV-Strahlung und Bewitterung; Stabilisatoren zur Verbesserung der thermischen und thermooxidativen Beständigkeit; Stabilisatoren zur Verbesserung der hydrolytischen Beständigkeit, Stabilisatoren zur Verbesserung der acidolytischen Beständigkeit, antibakteriell wirkende Additive, Gleitmittel, Entformungshilfen, farbgebende Additive, kristallisationsregulierende Substanzen und Nukleierungsmittel, Flammschutzmittel, Schlagzähmodifier, Füllstoffe und / oder Weichmacher.
  • Öffnung in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Türen, Tore und dergleichen mit einer solchen Verschlussanordnung.
  • Die Erfindung soll nun an diesen, nicht einschränkenden, Ausführungsbeispielen näher beschrieben werden.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1:
    perspektivische Teilschnittdarstellung einer Verschlussanordnung,
    Fig. 2:
    perspektivische Teilschnittdarstellung einer Profilanordnung einer Verschlussanordnung.
  • In der Fig. 1 ist eine perspektivische Teilschnittdarstellung einer Verschlussanordnung 10 dargestellt.
  • Die Verschlussanordnung 10 zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen, umfassend wenigstens eine Profilanordnung 5,5', wobei die Profilanordnung 5,5' wenigstens eine Hohlkammer 50,51 sowie wenigstens ein Verbindungsmittel 3,4 aufweist, wobei die Profilanordnung 5,5' wenigstens eine Strukturschicht 6 aufweist, wobei die wenigstens eine Strukturschicht 6 wenigstens teilweise einen polymeren Werkstoff aufweist, wobei die Profilanordnung 5,5' wenigstens eine, vorzugsweise vollumfänglich in die Strukturschicht 6 eingebettete, Armierungseinlage 7 aufweist, zeichnet sich dadurch aus, dass die Profilanordnung 5,5' eine Biegesteifigkeit um die x- Achse von etwa 17 bis 29 x 109 N/mm2, bevorzugt etwa 18 bis 22 x 109 N/mm2 nach DIN EN ISO 178-2019-08 aufweist, dass die Profilanordnung 5,5' einen linearen Längenausdehnungskoeffizienten α von etwa 12 bis 64 × 10-6/K, bevorzugt 16 bis 30 × 10-6/K gemäß DIN EN ISO 11359-2:2021-11 aufweist, dass der Werkstoff der wenigstens einen Strukturschicht 6 Mikrohohlkugeln, die aus einer, mit einem Gas gefüllten, Kunststoffhülle bestehen, aufweist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass die Profilanordnung 5,5' eine Biegesteifigkeit um die x- Achse etwa 18 x 109 N/mm2 nach DIN EN ISO 178-2019-08 aufweist.
  • Weiter ist die Verschlussanordnung 10 so ausgestaltet, dass die Profilanordnung 5,5' einen linearen Längenausdehnungskoeffizienten α von 16 × 10-6/K gemäß DIN EN ISO 11359-2:2021-11 aufweist.
  • Die Verschlussanordnung 10 ist in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass sie zwei Profilanordnungen 5,5' aufweist.
  • Weiterhin ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass die Armierungseinlage 7 etwa bandförmig ausgebildet ist und aus Metall oder einem Faser-Matrix-Halbzeug 8 mit einer Kunststoffmatrix, in die, vorzugsweise endlose, Verstärkungsfasern 9 integriert sind, aufweist. Die Verschlussanordnung 10 ist so ausgestaltet, dass das Faser-Matrix-Halbzeug 8 als Organoblech ausgebildet ist.
  • Weiter ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass die Profilanordnung 5,5' eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,1 bis 0,2 W/mK, bevorzugt von etwa 0,13 bis 0,16 W/mK gemäß DIN 51007-1:2024-08 aufweist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass die Profilanordnung 5,5' eine Wärmeleitfähigkeit von 0,13 W/mK gemäß DIN 51007-1:2024-08 aufweist.
  • Die Verschlussanordnung 10 ist auch so gestaltet, dass die Strukturschicht 6 der Profilanordnung 5,5' mit expandierten Mikrokugeln eine Dichte von etwa 1,10 g/cm3 gemäß DIN EN ISO 1183-1:2019-09 aufweist.
  • Weiterhin ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass die in der Strukturschicht 6 der Profilanordnung 5,5' angeordneten Mikrohohlkugeln im nicht expandierten Zustand einen Durchmesser von etwa 20 µm aufweisen. Weiterhin ist die Verschlussanordnung 10 so gestaltet, dass die in der Strukturschicht 6 der Profilanordnung 5,5' angeordneten, Mikrohohlkugeln im expandierten Zustand einen Durchmesser von etwa 50 µm aufweisen.
  • Die Verschlussanordnung 10 ist in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass eine Reduzierung der Geräuschentwicklung bzw. der Lärmbelastung beispielsweise bei Regenbeanspruchungen auf die Oberseiten der Profilanordnungen 5,5' der Verschlussanordnung 10 von etwa 30 % nach DIN EN ISO 140-18:2007-02 möglich ist.
  • Die Verschlussanordnung 10 ist weiterhin so ausgestaltet, dass die Profilanordnung 5,5' jeweils in Profillängsrichtung L eine Hohlkammer 50,51 aufweisen.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass Profillängsrichtung L jeweils eine erste Hohlkammer 50 der Profilanordnung 5,5' benachbart zu einer zweiten Hohlkammer 51 der Profilanordnung 5,5' angeordnet ist.
  • Die Verschlussanordnung 10 ist so gestaltet, dass die Profilanordnung 5,5' jeweils wenigstens ein Verbindungsmittel 3 sowie wenigstens eine Verbindungseinrichtung 4 aufweist.
  • Das Verbindungsmittel 3 der Profilanordnung 5,5' ist so ausgebildet, dass es jeweils wenigstens eine Basis 31 sowie ein Anschlagelement 32 aufweist.
  • Die Basis 31 des Verbindungsmittels 3 der Profilanordnung 5,5' weist dabei wenigstens eine Hohlkammer auf.
  • Die Verbindungseinrichtung 4 der Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung 10 ist so ausgebildet, dass sie wenigstens einer Hohlkammer 41 sowie wenigstens einen an der Hohlkammer 41 angeordneten Steg 42 aufweist.
  • Weiterhin ist die Verbindungseinrichtung 4 der Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung 10 so gestaltet, dass sie wenigstens ein Aufnahmeelement 40 aufweist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist das Aufnahmeelement 40 der Verbindungseinrichtung 4 als im Querschnitt etwa U-förmige Aufnahmenut ausgebildet.
  • Die Verschlussanordnung ist weiter so ausgestaltet, dass an wenigstens einer Profilanordnung 5,5' wenigstens ein Dichtelement 11 angeordnet ist.
  • Weiter ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass an wenigstens einem Verbindungsmittel 3 und/oder wenigstens einer Verbindungseinrichtung 4 wenigstens ein Dichtelement 11 angeordnet ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist das wenigstens eine Dichtelement 11 an der Verbindungseinrichtung 4 der Profilanordnung 5,5' angeordnet.
  • Weiterhin ist die Verschlussanordnung 10 so ausgebildet, dass zwei Profilanordnungen 5,5' über wenigstens ein Dichtelement 11 miteinander in Wirkverbindung stehen.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschlussanordnung 10 so gestaltet, dass das Dichtelement 11 im Aufnahmeelement 40 der Verbindungseinrichtung 4 einer Profilanordnung 5,5' kraftschlüssig angeordnet ist. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass das Dichtelement 11 an der Verbindungseinrichtung 4 einer Profilanordnung 5,5' formschlüssig und/oder stoffschlüssig und/oder einstückig angeordnet ist.
  • Die Verschlussanordnung 10 ist ebenfalls so ausgebildet, dass das Dichtelement 11 wenigstens eine Basis 12, einen Fuß 13 sowie wenigstens einen Dichtsteg 14 aufweist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschlussanordnung 10 so ausgestaltet, dass das Dichtelement 11 über den Fuß 13 kraftschlüssig im Aufnahmeelement 40 der Verbindungseinrichtung 4 angeordnet ist.
  • Weiterhin ist die Verschlussanordnung 10 in diesem Ausführungsbeispiel so ausgestaltet, dass wenigstens zwei, nebeneinander angeordnete, Profilanordnungen 5,5' miteinander über wenigstens ein Dichtelement 11 in Wirkverbindung stehen.
  • Die Verschlussanordnung 10 ist weiter so ausgebildet, dass das an der Profilanordnung 5' angeordnete Dichtelement 11 über seine Basis 12 mit dem Anschlagelement 32 des Verbindungsmittels 3 der Profilanordnung 5 in Wirkverbindung steht.
  • Weiterhin ist die Verschlussanordnung 10 auch so ausgebildet, dass der Werkstoff der Strukturschicht 6 der Profilanordnung 5,5' wenigstens eines der folgenden Additive enthält: Stabilisatoren zur Verbesserung der Beständigkeit gegen Lichteinwirkung, UV-Strahlung und Bewitterung; Stabilisatoren zur Verbesserung der thermischen und thermooxidativen Beständigkeit; Stabilisatoren zur Verbesserung der hydrolytischen Beständigkeit, Stabilisatoren zur Verbesserung der acidolytischen Beständigkeit, Gleitmittel, Entformungshilfen, farbgebende Additive, kristallisationsregulierende Substanzen und Nukleierungsmittel, Flammschutzmittel, Schlagzähmodifier, Füllstoffe und / oder Weichmacher.
  • In der Fig. 2 ist eine perspektivische Teilschnittdarstellung einer Profilanordnung 5,5' einer Verschlussanordnung 10 dargestellt.
  • Die Profilanordnung 5,5' weist wenigstens eine Hohlkammer 50,51 sowie wenigstens ein Verbindungsmittel 3,4 auf, weiter weist die Profilanordnung 5,5' wenigstens eine Strukturschicht 6 auf.
  • Die wenigstens eine Strukturschicht 6 weist wenigstens teilweise einen polymeren Werkstoff auf, wobei die Profilanordnung 5,5' wenigstens eine, vorzugsweise vollumfänglich in die Strukturschicht 6 eingebettete, Armierungseinlage 7 aufweist, zeichnet sich dadurch aus, dass die Profilanordnung 5,5' eine Biegesteifigkeit um die x- Achse von etwa 17 bis 29 x 109 N/mm2, bevorzugt etwa 18 bis 22 x 109 N/mm2 nach DIN EN ISO 178-2019-08 aufweist, dass die Profilanordnung 5,5' einen linearen Längenausdehnungs-koeffizienten α von etwa 12 bis 64 × 10-6/K, bevorzugt 16 bis 30 × 10-6/K gemäß DIN EN ISO 11359-2:2021-11 aufweist, dass der Werkstoff der wenigstens einen Strukturschicht 6 Mikrohohlkugeln, die aus einer, mit einem Gas gefüllten, Kunststoffhülle bestehen, aufweist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 5,5' so ausgebildet, dass sie eine Biegesteifigkeit um die x- Achse etwa 20 x 109 N/mm2 nach DIN EN ISO 178-2019-08 aufweist.
  • Weiter ist die Profilanordnung 5,5' so gestaltet, dass sie einen linearen Längenausdehnungskoeffizienten α von 20 × 10-6/Kgemäß DIN EN ISO 11359-2:2021-11 aufweist.
  • Weiterhin ist die Profilanordnung 5,5' der Vorschlussanordnung so ausgebildet, dass die Armierungseinlage 7 etwa bandförmig ausgebildet ist und aus Metall oder einem Faser-Matrix-Halbzeug 8 mit einer Kunststoffmatrix, in die, vorzugsweise endlose, Verstärkungsfasern 9 integriert sind, aufweist.
  • Die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung ist so ausgestaltet, dass das Faser-Matrix-Halbzeug 8 als Organoblech ausgebildet ist.
  • Weiter ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung so ausgebildet, dass in der Strukturschicht 6, welche die Oberseite 1 der Profilanordnung 5,5' bildet, eine Armierungseinlage 7 ausgebildet ist und aus Metall oder einem Faser-Matrix-Halbzeug 8 mit vorzugsweise Verstärkungsfasern 9 aufweist.
  • Die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung ist weiter so ausgebildet, dass in der Strukturschicht 6, welche die Unterseite 2 der Profilanordnung 5,5' bildet, wenigstens eine Armierungslage 7 ausgebildet ist und aus einem Faser-Matrix Halbzeug 8 besteht, welches in diesem Ausführungsbeispiel als Organoblech ausgebildet ist.
  • Desweiteren ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung so ausgestaltet, dass die Strukturschicht 6 der Oberseite 1 über eine, etwa orthogonal dazu angeordnete, Strukturschicht 6 mit der Strukturschicht 6 der Unterseite 2 der Profilanordnung 5,5' verbunden ist.
  • Weiter ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung so ausgebildet, dass diese eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,1 bis 0,2 W/mK, bevorzugt von etwa 0,13 bis 0,16 W/mK gemäß DIN 51007-1:2024-08 aufweist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung so ausgebildet, dass diese eine Wärmeleitfähigkeit von 0,15 W/mK gemäß DIN 51007-1:2024-08 aufweist.
  • Die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung ist auch so gestaltet, dass die Strukturschicht 6 mit expandierten Mikrokugeln eine Dichte von etwa 1,10 g/cm3 gemäß DIN EN ISO 1183-1:2019-09 aufweist. Weiterhin ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung so ausgebildet, dass die in der Strukturschicht 6 angeordneten Mikrohohlkugeln im nicht expandierten Zustand einen Durchmesser von etwa 20 µm aufweisen.
  • Weiterhin ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung so gestaltet, dass die in der Strukturschicht 6 angeordneten, Mikrohohlkugeln im expandierten Zustand einen Durchmesser von etwa 50 µm aufweisen.
  • Die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung ist weiterhin so ausgebildet, dass sie an ihrer Oberseite 1 und/oder an ihre Unterseite 2 wenigstens eine Nut 52 aufweist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung so gestaltet, dass sie an ihrer Oberseite 1 in Profillängsrichtung L verlaufende Nuten 52 aufweist.
  • Die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung ist weiterhin so ausgebildet, dass die, an ihrer Oberseite 1 angeordneten, Nuten 52 parallel und äquidistant zueinander angeordnet sind.
  • Weiterhin ist die Profilanordnung 5,5' der Verschlussanordnung auch so ausgebildet, dass der Werkstoff der Strukturschicht 6 wenigstens eines der folgenden Additive enthält: Stabilisatoren zur Verbesserung der Beständigkeit gegen Lichteinwirkung, UV-Strahlung und Bewitterung; Stabilisatoren zur Verbesserung der thermischen und thermooxidativen Beständigkeit; Stabilisatoren zur Verbesserung der hydrolytischen Beständigkeit, Stabilisatoren zur Verbesserung der acidolytischen Beständigkeit, antibakteriell wirkende Additive, Gleitmittel, Entformungshilfen, farbgebende Additive, kristallisationsregulierende Substanzen und Nukleierungsmittel, Flammschutzmittel, Schlagzähmodifier, Füllstoffe und / oder Weichmacher.

Claims (10)

  1. Verschlussanordnung (10) zum Abdecken sowie Verschließen von Öffnungen in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dergleichen, umfassend wenigstens eine Profilanordnung (5,5'), wobei die Profilanordnung (5,5') wenigstens eine Hohlkammer (50,51) sowie wenigstens ein Verbindungsmittel (3) und/oder wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) aufweist, wobei die Profilanordnung (5,5') wenigstens eine Strukturschicht (6) aufweist, wobei die wenigstens eine Strukturschicht (6) wenigstens teilweise einen polymeren Werkstoff aufweist, wobei die Profilanordnung (5,5') wenigstens eine, vorzugsweise vollumfänglich in die Strukturschicht (6) eingebettete, Armierungseinlage (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilanordnung (5,5') eine Biegesteifigkeit um die x- Achse von etwa 17 bis 29 x 109 N/mm2, bevorzugt etwa 18 bis 22 x 109 N/mm2 nach DIN EN ISO 178-2019-08 aufweist, dass die Profilanordnung (5,5') einen linearen Längenausdehnungskoeffizienten α von etwa 12 bis 64 × 10-6/K, bevorzugt 16 bis 30 × 10-6/K gemäß DIN EN ISO 11359-2:2021-11 aufweist, dass der Werkstoff der wenigstens einen Strukturschicht (6) Mikrohohlkugeln, die aus einer, mit einem Gas gefüllten, Kunststoffhülle bestehen, aufweist.
  2. Verschlussanordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierungseinlage (7) bandförmig ausgebildet ist und aus Metall oder einem Faser-Matrix-Halbzeug (8) mit einer Kunststoffmatrix, in die, vorzugsweise endlose, Verstärkungsfasern (9) integriert sind, aufweist.
  3. Verschlussanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Faser-Matrix-Halbzeug (8) als Organoblech ausgebildet ist.
  4. Verschlussanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilanordnung (5,5') eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,1 bis 0,2 W/mK, bevorzugt von etwa 0,13 bis 0,16 W/mK gemäß DIN 51007-1:2024-08 aufweist.
  5. Verschlussanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturschicht (6) der Profilanordnung (5,5') mit expandierten Mikrokugeln eine Dichte von 1,0 g/cm3 bis 1,35 g/cm3, bevorzugt 1,10 g/cm3 bis 1,25 g/cm3 gemäß DIN EN ISO 1183-1:2019-09 aufweist.
  6. Verschlussanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Strukturschicht (6) der Profilanordnung (5,5') angeordneten, Mikrohohlkugeln im expandierten Zustand einen Durchmesser von 20 µm bis 180 µm, vorzugsweise 30 µm bis 140 µm aufweisen.
  7. Verschlussanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Profilanordnung (5,5') wenigstens ein Dichtelement (11) angeordnet ist.
  8. Verschlussanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei, nebeneinander angeordnete, Profilanordnungen (5,5') miteinander über wenigstens ein Dichtelement (11) in Wirkverbindung stehen
  9. Verschlussanordnung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Strukturschicht (6) der Profilanordnung (5,5') wenigstens eines der folgenden Additive enthält: Stabilisatoren zur Verbesserung der Beständigkeit gegen Lichteinwirkung, UV-Strahlung und Bewitterung; Stabilisatoren zur Verbesserung der thermischen und thermooxidativen Beständigkeit; Stabilisatoren zur Verbesserung der hydrolytischen Beständigkeit, Stabilisatoren zur Verbesserung der acidolytischen Beständigkeit, antibakteriell wirkende Additive, Gleitmittel, Entformungshilfen, farbgebende Additive, kristallisationsregulierende Substanzen und Nukleierungsmittel, Flammschutzmittel, Schlagzähmodifier, Füllstoffe und / oder Weichmacher.
  10. Öffnung in Gebäuden, Dächern, Wänden, insbesondere für einen Wetterschutz, für Pergolen, für Überdachungen, für Türen, Tore und dgl. mit einer Verschlussanordnung (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche.
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