-
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltgerät, insbesondere ein Gargerät wie zum Beispiel eine Gargutschublade oder einen Backofen oder einen Dampfgarer oder dergleichen, umfassend wenigstens eine Gehäuseeinrichtung, wenigstens einen Behandlungsraum mit wenigstens einer Beschickungsöffnung, wenigstens eine Verschlusseinrichtung zum Verschließen der Beschickungsöffnung und wenigstens eine Riegeleinrichtung mit wenigstens einem verlagerbaren Riegelelement für die Verschlusseinrichtung. Dabei ist die Riegeleinrichtung wenigstens abschnittsweise in wenigstens einer Gehäusestruktur der Gehäuseeinrichtung angeordnet, wobei das Riegelelement wenigstens abschnittsweise durch wenigstens eine Öffnung in wenigstens einer Wandung der Gehäusestruktur aus dem Inneren der Gehäusestruktur in Richtung der Verschlusseinrichtung hindurchgreift.
-
Haushaltgeräte weisen oft einen Behandlungsraum auf. So umfassen beispielsweise manche Gargeräte einen als Garraum ausgebildeten Behandlungsraum mit einer Beschickungsöffnung, über welche der Garraum mit Lebensmitteln beladen werden kann. Auch andersartige Haushaltgeräte, beispielsweise Waschmaschinen, weisen einen Behandlungsraum auf.
-
Die Behandlungsräume werden in der Regel von einer Tür oder einem andersartigen Verschluss während des Betriebs verschlossen und verriegelt. Bekannte Riegel sind oft innerhalb des Gehäuses angeordnet und greife durch eine Wandung in Richtung der zu verriegelnden Tür. So ist der Riegel optisch ansprechend und möglichst unscheinbar verbaut und auch der Zugang zu dem Behandlungsraum wird bei geöffneter Tür bzw. geöffnetem Verschluss nicht unnötig versperrt.
-
Nachteilig hierbei ist jedoch, dass die Öffnung in dem Gehäuse, durch welcher der Riegel hindurchgreift in geeigneter Weise abgedichtet werden muss, um den Eintritt von Schmutz, Feuchtigkeit und/oder Dampf und/oder dergleichen zu verhindern. Dies Abdichten von bewegten Teilen ist jedoch nicht trivial.
-
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine geeignete Abdichtung zur Verfügung zu stellen.
-
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Haushaltgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
-
Das erfindungsgemäße Haushaltgerät umfasst wenigstens eine Gehäuseeinrichtung, wenigstens einen Behandlungsraum mit wenigstens einer Beschickungsöffnung, wenigstens eine Verschlusseinrichtung zum Verschließen der Beschickungsöffnung und wenigstens eine Riegeleinrichtung mit wenigstens einem verlagerbaren Riegelelement für die Verschlusseinrichtung. Die Riegeleinrichtung ist wenigstens abschnittsweise in wenigstens einer Gehäusestruktur der Gehäuseeinrichtung angeordnet, wobei das Riegelelement wenigstens abschnittsweise durch wenigstens eine Öffnung in wenigstens einer Wandung der Gehäusestruktur aus dem Inneren der Gehäusestruktur in Richtung der Verschlusseinrichtung hindurchgreift. Dabei ist der Öffnung wenigstens eine Dichteinrichtung zugeordnet, um die Öffnung in der Wandung um das Riegelelement herum abzudichten, wobei das Riegelelement wenigstens abschnittsweise durch die Dichteinrichtung hindurchgreift.
-
Das Haushaltgerät ist insbesondere als Gargerät ausgebildet, insbesondere als Gargutschublade, Backofen, Dampfgarer, Kombigargerät und/oder dergleichen.
-
Vorzugsweise ist die Dichteinrichtung an dem Riegelelement befestigt und/oder dicht damit verbunden. Weiterhin ist die Dichteinrichtung insbesondere wenigstens abschnittsweise flexibel und/oder dehnbar ausgebildet, sodass die Dichteinrichtung die Bewegung des Riegelelements mitmachen kann.
-
Das Riegelelement ist vorzugsweise wenigstens zwischen einer Öffnungsstellung einer Schließstellung verlagerbar, wobei das Riegelelement die Verschlusseinrichtung in der Öffnungsstellung freigibt und in der Schließstellung in Eingriff mit der Verschlusseinrichtung ist. Es können vorzugsweise weitere Stellungen vorgesehen sein, z. B. eine Haltestellung, in welcher die Verschlusseinrichtung schon geschlossen gehalten wird, jedoch noch nicht dicht in eine Dichtung hineingezogen ist, wie es bei der Schließstellung der Fall sein kann.
-
Das erfindungsgemäße Haushaltgerät bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil der speziellen Ausgestaltung der Dichteinrichtung für die Öffnung in der Wandung der Gehäusestruktur mit dem durch die Dichteinrichtung durchgreifenden Riegelelement ist, dass eine besonders gute Dichtwirkung erreicht werden kann, da unabhängig von der Position des Riegelelements eine Kontaktierung zwischen Riegelelement und Dichteinrichtung stattfindet. Dies erfolgt dadurch, dass das Riegelelement wenigstens abschnittsweise durch die Dichteinrichtung hindurchgreift, sodass die Dichteinrichtung durch die Bewegung des Riegelelements in die entsprechende Richtung mitgezogen bzw. gedrückt bzw. verlagert wird, sodass unabhängig von der Position des Riegelelements eine gute Dichtwirkung besteht.
-
Bevorzugt umfasst die Dichteinrichtung wenigstens einen inneren Durchführungsabschnitt mit wenigstens einer Durchführung für das Riegelelement. Dabei greift das Riegelelement insbesondere durch diese Durchführung hindurch, um in Kontakt zu der Verschlusseinrichtung zu gelangen.
-
Besonders bevorzugt ist die Dichteinrichtung mit wenigstens einem äußeren Befestigungsabschnitt vorzugsweise dicht mit der Wandung der Gehäusestruktur um die Öffnung herum verbunden. Durch eine dichte Anbindung der Dichteinrichtung an die Wandung der Gehäusestruktur kann die Öffnung vorteilhaft gegen beispielsweise das Eintreten von Dampf und/oder Feuchtigkeit geschützt werden.
-
In zweckmäßigen Weiterbildungen ist zwischen dem inneren Durchführungsabschnitt und dem äußeren Befestigungsabschnitt wenigstens ein Verbindungsabschnitt vorgesehen. Durch einen derartigen Verbindungsabschnitt kann vorzugsweise eine besonders gute Beweglichkeit der Dichteinrichtung erreicht werden, wobei je nach Ausgestaltung insbesondere die Bewegung in mehreren Achsen verbessert werden kann.
-
In zweckmäßigen Ausgestaltungen ist das Material für den äußeren Befestigungsabschnitt, den inneren Durchführungsabschnitt und/oder den Verbindungsabschnitt wenigstens abschnittsweise flexibel und/oder dehnbar, wobei das Material insbesondere Gummi und/oder Silikon ist bzw. diese Werkstoffe umfasst. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Dichteinrichtung wenigstens abschnittsweise derart flexibel bzw. dehnbar ausgebildet ist, dass sie die Bewegung des vorzugsweise fest an der Dichteinrichtung angeordneten Riegelelements mitverfolgt. Dabei wird unter flexibel insbesondere flexibel, dehnbar, weich bzw. beweglich verstanden. Insbesondere kann beispielsweise ein Silikon eingesetzt werden, welches eine Reißfestigkeit von mindestens 5 N/mm, mindestens 10 N/mm oder mindestens 15 N/mm aufweist.
-
Bevorzugt ist die Durchführung in der Dichteinrichtung an die Größe und/oder die Kontur des Riegelelements angepasst. Dabei ist hierunter insbesondere zu verstehen, dass die Dichteinrichtung bzw. durch Durchführung derart ausgebildet ist, dass eine dichte Anlage bzw. eine dichte Anbindung von Dichteinrichtung und Riegelelement besteht.
-
Vorzugsweise ist der innere Durchführungsabschnitt wenigstens abschnittsweise im Wesentlichen schlauchartig ausgebildet. Durch eine derartige schlauchartige Ausgestaltung kann eine besonders dichte Anlage der Dichteinrichtung an dem Riegelelement gewährleistet werden.
-
Besonders bevorzugt ist die Dichteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, die Bewegung des Riegelelements in wenigstens zwei Achsen auszugleichen, insbesondere in drei Achsen. Dabei ist insbesondere eine 3-D Beweglichkeit der Dichteinrichtung vorgesehen.
-
Bevorzugt ist die Dichteinrichtung als Faltenbalgdichtung ausgebildet. Eine derartige Ausgestaltung kann besonders zuverlässig eine Beweglichkeit der Dichteinrichtung entlang der Bewegungsarten des Riegelelements gewährleistet werden.
-
Vorzugsweise ist das Riegelelement in wenigstens eine Schließstellung, wenigstens eine Öffnungsstellung und/oder wenigstens eine Haltestellung verlagerbar. Dann kann das Riegelelement insbesondere beispielsweise nach hinten geschwenkt vorliegen, wenn die Verschlusseinrichtung geöffnet ist. Das Riegelelement kann z. B. nach vorne geschwenkt sein, wenn das Riegelelement zwar schon im Eingriff mit der Verschlusseinrichtung ist, jedoch noch keine vollständige Abdichtung des Behandlungsraumes vorliegt. Dann kann das Riegelelement insbesondere beispielsweise nach unten in eine Schließstellung verlagert werden, sodass die Verschlusseinrichtung nach unten gezogen wird, insbesondere um eine zwischen Behandlungsraumöffnung und Verschlusseinrichtung angeordnete Dichtung zu komprimieren. Die Dichteinrichtung gleicht dann vorzugsweise alle Bewegungen des Riegelelements aus bzw. macht diese mit.
-
In zweckmäßigen Ausgestaltungen ist wenigstens eine Fixiereinrichtung umfasst, welche den inneren Durchführungsabschnitt an dem Riegelelement in einer vorbestimmten Position hält. Dabei kann die Fixiereinrichtung insbesondere dem Riegelelement und/oder der Dichteinrichtung bzw. dem Durchführungsabschnitt zugeordnet sein.
-
In bevorzugten Ausgestaltungen umfasst die Fixiereinrichtung wenigstens eine Vertiefung und wenigstens einen Vorsprung an dem Riegelelement und/oder dem inneren Durchführungsabschnitt der Dichteinrichtung. Dann kann beispielsweise eine Anbindung in der Art von Nut und Feder vorgesehen sein. So kann insbesondere eine vorzugsweise umlaufende Vertiefung bzw. Nut in dem Fixierelement vorgesehen sein, wobei ein entsprechender Vorsprung bzw. eine Feder an dem Durchführungsabschnitt bereitgestellt wird. Es ist auch möglich, dass diese die Nut in der Dichtung und die Feder am Riegelelement ausgebildet ist. Die Fixiereinrichtung kann aber vorzugsweise und beispielsweise auch durch eine andere Art der Fixierung bereitgestellt werden, beispielsweise durch eine Verklebung.
-
Bevorzugt ist der Befestigungsabschnitt der Dichteinrichtung an die Wandung der Gehäusestruktur geklebt, geklipst, geklemmt und/oder anders damit verbunden was insbesondere eine geeignete Verbindung geeignet, welche eine dem Anwendungsfall entsprechende Dichtwirkung zwischen Dichtung und Öffnung bereitstellt.
-
In zweckmäßigen Weiterbildungen ist wenigstens ein Halteelement umfasst, um die Dichteinrichtung an der Wandung der Gehäusestruktur zu befestigen. Dabei kann insbesondere an der Dichteinrichtung und/oder an der Wandung der Gehäusestruktur eine entsprechende Kontur vorgesehen sein, sodass eine Befestigung des Halteelements bzw. eine Befestigung der Dichteinrichtung an der Wandung über das Halteelement geeignet gewährleistet werden kann.
-
Bevorzugt ist das Haushaltgerät als Gargutschublade ausgebildet, wobei der Behandlungsraum als Garraum und die Verschlusseinrichtung als vorzugsweise schwenkbarer Deckel ausgebildet ist. Bei einer solchen Ausbildung des Haushaltgerätes, welches insbesondere nicht nur als Gargutschublade, sondern allgemein auch als Gargerät ausgebildet sein kann, kann durch die sich mitbewegende Dichteinrichtung insbesondere zuverlässig und dauerhaft erreicht werden, dass beispielsweise beim Garen verwendeter Dampf nicht in die Gehäusestruktur eindringen kann, insbesondere wenn die Verschlusseinrichtung bzw. der Deckel geöffnet wird.
-
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen, welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
-
In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes in einer Seitenansicht;
- Figur 2
- eine weitere rein schematische Darstellung des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 1;
- Figur 3
- eine nächste rein schematische Darstellung des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 1;
- Figur 4
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Dichteinrichtung eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes in einer Frontansicht und einer Seitenansicht; und
- Figur 5
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Dichteinrichtung eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes in einer geschnittenen Seitenansicht;
- Figur 6
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Dichteinrichtung mit einem Riegelelement eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes in einer geschnittenen Seitenansicht.
-
In den Figuren 1 bis 3 ist rein schematisch das gleiche Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes 1 dargestellt, wobei die Verschlusseinrichtung 5 und das Riegelelement 7 in unterschiedlichen Stellungen vorliegen.
-
Das hier gezeigte Haushaltgerät 1 ist als Gargerät 200 ausgeführt, wobei hier eine Gargutschublade 100 dargestellt ist. Dabei umfasst das Haushaltgerät eine Gehäuseeinrichtung 2, in welchem ein Behandlungsraum 3 mit einer Beschickungsöffnung 4 ausgebildet ist. Über die Beschickungsöffnung 4 kann der Behandlungsraum 3 je nach Ausführung des Haushaltgerätes 1 entsprechend beladen werden. Wenn das Haushaltgerät 1 wie in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Gargerät 200 ausgebildet ist, hier als Gargutschublade 100, ist der Behandlungsraum 3 dementsprechend als Garraum 101 ausgebildet, wobei die Verschlusseinrichtung 5 in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ein schwenkbarer Deckel 102 ist. Der Garraum 101 kann dann über die Beschickungsöffnung 4 mit Lebensmitteln beladen werden.
-
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist auf der der Schwenkachse 25 der Verschlusseinrichtung 5 gegenüberliegenden Seite eine Riegeleinrichtung 6 vorgesehen, welche innerhalb einer Gehäusestruktur 8 der Gehäuseeinrichtung 2 angeordnet ist. Die Riegeleinrichtung 6 umfasst ein Riegelelement 7 zum Verriegeln der Verschlusseinrichtung 5 bzw. des Deckels 102, wobei das Riegelelement 7 durch eine Öffnung 9 in der Wandung 10 der Gehäusestruktur 8 aus dem Inneren 11 der Gehäusestruktur 8 in Richtung der Verschlusseinrichtung 5 hindurchgreift.
-
Um die Öffnung 9 mit dem durchgreifenden Riegelelement 7 abzudichten, ist eine Dichteinrichtung 12 vorgesehen, sodass beispielsweise bei der Ausbildung als Gargutschublade 100 beim Öffnen des Deckels 102 kein Dampf in das Innere 11 der Gehäusestruktur 8 gelangen kann.
-
In Figur 1 dabei eine Öffnungsstellung 26 dargestellt, in welcher die Riegeleinrichtung 6 bzw. das Riegelelement 7 die Verschlusseinrichtung 5 bzw. den Deckel 102 freigegeben hat, sodass der Deckel 101 nach oben schwenkt. In dieser Öffnungsstellung 26 ist das Riegelelement 7 in das Innere 11 der Gehäusestruktur 8 weitestgehend zurückgeschwenkt.
-
In Figur 2 ist eine sogenannte Haltestellung 27 dargestellt, in welcher die Verschlusseinrichtung 5 bzw. der Deckel 102 bereits geschlossen ist und von dem Regelelement 7 gehalten wird, eine zwischen Beschickungsöffnung 4 und Verschlusseinrichtung 5 angeordnet Dichtung 29 jedoch noch nicht komprimiert.
-
In Figur 3 ist eine sogenannte Schließstellung 28 dargestellt, in welcher das Riegelelement 7 wie schon in der Haltestellung 7 20 nach vorne in Richtung der Verschlusseinrichtung 5 aus dem Inneren 11 der Gehäusestruktur 8 hinausgeschwenktes, wobei in der Schließstellung 28 das Riegelelement 7 zu dem etwas nach unten verlagert ist, sodass die Dichtung 29 zwischen Verschlusseinrichtung Beschickungsöffnung 4 bzw. Gehäuseeinrichtung 2 komprimiert wird.
-
Somit bewegt sich das Riegelelement 7 in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel zumindest nach vorn und hinten und nach oben und unten. Diese Bewegungen müssen durch die Dichteinrichtung 12 nachverfolgt werden, da das Riegelelement 7, wie in den nachfolgenden Figuren näher dargestellt, durch eine Durchführung 14 in der Dichteinrichtung 12 geführt ist. Somit durchgreift das Riegelelement 7 wenigstens abschnittsweise die Dichteinrichtung 12, hier in einem Durchführungsabschnitt 13 Durchführung 14.
-
In Figur 4 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Dichteinrichtung 12 für ein erfindungsgemäßes Haushaltgerät 1 rein schematisch in einer frontalen Ansicht und in einer Seitenansicht dargestellt.
-
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel einer Dichteinrichtung 12 umfasst diese einen Durchführungsabschnitt 13 für das Riegelelement 7, wobei der Durchführungsabschnitt 13 eine Durchführung 14 für das Riegelelement 7 aufweist.
-
Dabei ist die Dichteinrichtung 12 in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel als Faltenbalgdichtung 20 ausgebildet, sodass hier eine Bewegung der Dichteinrichtung 12 bzw. ein Nachverfolgen der Bewegung des Riegelelements 7 in drei Ebenen erfolgen kann.
-
Dazu ist in dem hier dargestellten gezeigten Ausführungsbeispiel neben dem Durchführungsabschnitt 13 ein Befestigungsabschnitt 15 vorgesehen, mit welchem die Dichteinrichtung 12 an der Wandung 10 der Gehäusestruktur 8 befestigt wird. Zwischen diesem Befestigungsabschnitt 15 und dem Durchführungsabschnitt 13 ist ein Verbindungsabschnitt 16 vorgesehen, welcher derart ausgeformt ist, dass hier eine gute Beweglichkeit der Dichteinrichtung 12 gewährleistet ist.
-
Um ein flexibles Nachverfolgen des Riegelelements 7 zu gewährleisten, ist als Material für die Dichteinrichtung 12 ein flexibles Material 17 vorgesehen, wobei insbesondere Gummi 18 oder auch Silikon 19 verwendet werden können.
-
In Figur 5 ist rein schematisch eine seitliche Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels einer Dichteinrichtung 12 für erfindungsgemäßes Haushaltgerät 1 dargestellt. Auch hier kennt man die einzelnen Abschnitte 13, 15, 16 der Dichteinrichtung 12, wobei hier weiterhin dargestellt ist, dass der Durchführungsabschnitt 13 mit der Durchführung 14 hier schlauchartig vorgesehen ist, sodass eine besonders dichte Anlage an dem durch die Öffnung 9 der Gehäusestruktur 8 hindurchgreifende Teil des Riegelelements 7 dicht umschlossen werden kann.
-
Weiterhin ist dargestellt, dass der Durchführungsabschnitt 13 bzw. die Durchführung 14 einen Vorsprung 23 umfasst, welcher Teil einer Fixiereinrichtung 21 ist, wobei die Fixiereinrichtung 21 dafür sorgt, dass die Dichteinrichtung 12 sicher auf dem Riegelelement 7 gehalten wird, auch wenn dieses bewegt wird.
-
In Figur 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes 1 bzw. eines Riegelelements 7 in Verbindung mit einer Dichteinrichtung 12 dargestellt. Auch hier ist zu erkennen, dass das Riegelelement 7 die Dichteinrichtung 12 im Durchführungsabschnitt 13 durch die Durchführung 14 hindurch durchgreift, um in Eingriff mit der Verschlusseinrichtung 5 zu kommen.
-
Auch hier ist Fixiereinrichtung 21 vorgesehen, welche einen Vorsprung 23 bzw. eine Feder an dem Durchführungsabschnitt 13 umfasst. Weiterhin umfasst die Fixiereinrichtung 21 eine Vertiefung 22 bzw. eine hier umlaufende Nut in dem Riegelelement 7.
-
Weiterhin ist dargestellt, dass die Dichteinrichtung 12 mittels eines Halteelements 24 an der Wandung 10 um die Öffnung 9 herum der Gehäusestruktur 8 angeordnet bzw. fixiert bzw. gehalten ist. Je nach Ausgestaltung kann auch eine andere Konturumgebung beispielsweise an der Wandung 10 vorgesehen sein. Weiterhin kann auch eine andere Art der Befestigung je nach Ausführungsbeispiel sinnvoll gewählt werden. So kann beispielsweise auch eine Verklebung der Dichtung mit der Wandung vorgesehen sein.
Bezugszeichenliste
-
- 1
- Haushaltgerät
- 2
- Gehäuseeinrichtung
- 3
- Behandlungsraum
- 4
- Beschickungsöffnung
- 5
- Verschlusseinrichtung
- 6
- Riegeleinrichtung
- 7
- Riegelelement
- 8
- Gehäusestruktur
- 9
- Öffnung
- 10
- Wandung
- 11
- Inneres der Gehäusestruktur
- 12
- Dichteinrichtung
- 13
- Durchführungsabschnitt
- 14
- Durchführung
- 15
- Befestigungsabschnitt
- 16
- Verbindungsabschnitt
- 17
- flexibles Material
- 18
- Gummi
- 19
- Silikon
- 20
- Faltenbalgdichtung
- 21
- Fixiereinrichtung
- 22
- Vertiefung
- 23
- Vorsprung
- 24
- Halteelement
- 25
- Schwenkachse
- 26
- Öffnungsstellung
- 27
- Haltestellung
- 28
- Schließstellung
- 29
- Dichtung
- 100
- Gargutschublade
- 101
- Garraum
- 102
- Deckel
- 200
- Gargerät