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Die Erfindung betrifft eine Einzugsvorrichtung für eine Schiebetürvorrichtung sowie eine Schiebetürvorrichtung, die mit wenigstens einer solchen Einzugsvorrichtung ausgerüstet ist.
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Die
US9009918B2 offenbart eine Einzugsvorrichtung für eine Schiebetürvorrichtung, mittels der eine Schiebetür entlang einer Laufschiene automatisch und gedämpft in eine Endposition verschiebbar ist.
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Einzugsvorrichtungen dieser Art umfassen üblicherweise eine Einzugsfeder, einen Einzugsdämpfer, und wenigstens einen Kopplungsschlitten, der mit dem Einzugsdämpfer und der Einzugsfeder verbunden ist, der entlang einer Führungsbahn in einen Verriegelungsabschnitt einfahrbar ist und der mit einem von der Laufschiene stationär gehaltenen Aktivierungselement koppelbar ist. Beim Ausziehen der Schiebetür aus der Endposition wird der Kopplungsschlitten vom Aktivierungselement erfasst, entlang der Führungsbahn in den Verriegelungsabschnitt geführt, vom Aktivierungselement entkoppelt und im Verriegelungsabschnitt verriegelt gehalten. Beim Zurückfahren der Schiebetür gegen die Endposition wird der Kopplungsschlitten vom Aktivierungselement wieder erfasst und aus dem Verriegelungsabschnitt gelöst, so dass die Einzugsfeder freigegeben und die Schiebetür in die Endposition gezogen wird. Diesem von der Einzugsfeder bewirkten Einzugsvorgang wirkt der Einzugsdämpfer derart entgegen, dass die Schiebetür kontrolliert bis zur Endposition geführt wird und Anschlaggeräusche vermieden werden.
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Einzugsvorrichtungen dieser Art sind aufwendig ausgestaltet, mit entsprechenden Herstellungskosten verbunden, mit Verschleisserscheinungen belastet und voluminös, sodass relativ viel Raum für die Installation beansprucht wird. Ferner verursachen Einzugsvorrichtungen dieser Art einen relativ hohen Installationsaufwand, da jede Einzugsvorrichtung beispielsweise mit einem Laufwerk zu verbinden ist und ein davon getrenntes Aktivierungselement, mittels dessen die Einzugsvorrichtung betätigt wird, in der Laufschiene zu montieren ist. Dabei ist das Aktivierungselement derart zu positionieren, dass die Schiebetür korrekt in die Endlage geführt wird. Sofern die Einzugsvorrichtung mit dem Laufwerk verbunden wird, ist im Bereich der Laufschiene genügend Raum vorzusehen. Das Laufwerk und die Einzugsvorrichtung sind ferner abzudecken, damit sie nicht störend in Erscheinung treten. Sofern die Einzugsvorrichtung stationär montiert und das Aktivierungselement mit dem Laufwerk verbunden wird, so ist genügend Raum in Schiebetürvorrichtung für die Installation der Einzugsvorrichtung vorzusehen.
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Die
WO2020187863A1 offenbart eine Schiebetüranlage mit einer Laufschiene, mit wenigstens zwei Laufwerken, die in der Laufschiene geführt sind und eine Schiebetür halten, und mit einer Einzugsvorrichtung, die eine permanentmagnetische Metallstange und einen ferromagnetischen Metallkörper umfasst, der einen Aufnahmekanal aufweist, in den die Metallstange entlang einer Verschiebungsachse einführbar ist. Eines der Laufwerke ist mit der Metallstange oder dem Metallkörper verbunden und mit der Metallstange gegen den Metallkörper oder mit dem Metallkörper gegen die Metallstange verschiebbar. Auch diese Einzugsvorrichtung hat einen relativ hohen Raumbedarf und verursacht einen relativ hohen Herstellungsaufwand und Installationsaufwand. Das Laufwerk, das mit der Metallstange oder dem Metallkörper zu verbinden ist, ist entsprechend auszugestalten und gegebenenfalls mit einer Haltevorrichtung auszurüsten. Weiterhin sind die Metallstange und der Metallkörper korrekt gegeneinander auszurichten, sodass die Metallstange korrekt in den Aufnahmekanal eingeführt wird und Kollisionen und Beschädigungen vermieden werden.
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Diese Vorrichtung ist zudem nicht leicht mit einer Dämpfungsvorrichtung verbindbar. Beispielsweise wird ein längerer Stab verwendet, welcher die Einzugsvorrichtung übergreift und mit einer installierten Dämpfungsvorrichtung zusammenwirkt. Auf diese Weise resultiert ein aufwendiger Aufbau mit einem entsprechenden Raumbedarf.
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Beiden Arten der beschriebenen Einzugsvorrichtungen ist der zusätzliche Nachteil gemeinsam, dass diese an die jeweilige Schiebetüranordnung anzupassen sind oder angepasste Einzugsvorrichtungen oder angepasste Haltevorrichtungen vorzusehen sind, mittels denen die Einzugsvorrichtungen mit dem Laufwerk oder mit der Laufschiene verbunden werden können.
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Weiterhin besteht bei beiden Arten von Einzugsvorrichtungen das zusätzliche Problem, dass diese nur mit besonderem Aufwand installiert werden können, wenn die Laufschiene in ein bereits fertiggestelltes Türfach hinein verläuft. In diesem Fall ist die Montage der Einzugsvorrichtung oder Teilen davon innerhalb des Türfachs kaum möglich, ohne eine Seitenwand des Türfachs zu entfernen. Ebenso resultieren Probleme, falls Teile der Einzugsvorrichtung, die innerhalb des Türfachs angeordnet sind, justiert, gewartet oder ersetzt werden müssen.
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Die beschriebenen Einzugsvorrichtungen erlauben es, eine Schiebetür automatisch in eine Endlage zu verschieben. Sofern die Schiebetür an beiden Enden eines Laufwegs automatisch in eine Endposition zu ziehen ist, werden üblicherweise zwei Einzugsvorrichtungen und zwei Dämpfungsvorrichtungen benötigt, weshalb sich der Aufwand praktisch verdoppelt. Nicht möglich ist es hingegen die Schiebetür auch in eine Zwischenposition, zwischen den beiden Endpositionen zu ziehen.
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Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Einzugsvorrichtung für eine Schiebetürvorrichtung und eine verbesserte Schiebetürvorrichtung mit einer solchen Einzugsvorrichtung zu schaffen.
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Die Einzugsvorrichtung soll es erlauben, die Schiebetür selbsttätig in eine erste und/oder zweite Endposition, und zwischen diesen Endpositionen gegebenenfalls auch in eine Zwischenposition zu schieben und dort zu halten.
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Die Einzugsvorrichtung soll einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar und ohne Verschleiss und Wartungsaufwand arbeiten.
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Die Einzugsvorrichtung soll einfach installierbar sein und auch später mit wenig Aufwand repariert oder gewartet werden können. Der Einsatz und die individuelle Positionierung von Aktivierungselementen soll vermieden werden. Auch bei Schiebetürsystemen mit einem bereits erstellten Türfach sollen Installation und Wartung der Einzugsvorrichtung mit wenig Aufwand möglich sein. Anpassungen der Einzugsvorrichtung an unterschiedliche Schiebetürvorrichtungen sollen nicht notwendig sein oder mit minimalem Aufwand realisierbar sein.
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Die Einzugsvorrichtung soll es erlauben, die Schiebetür an einem Ende oder an beiden Enden eines Laufwegs vorzugsweise gedämpft in eine Endposition zu verschieben. Der Aufwand zur Realisierung einer Einzugsvorrichtung, die es erlaubt, eine Schiebetür nicht nur an einem Ende, sondern an beiden Enden eines Laufwegs in die Endposition zu ziehen, soll keinen wesentlich höheren Aufwand verursachen. Vorzugsweise soll die Verwendung von zwei Einzugsvorrichtungen und zwei Dämpfungsvorrichtungen vermieden werden, um die Schiebetür an beiden Enden des Laufwegs in eine Endposition zu ziehen.
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Die Einzugsvorrichtung soll es zudem erlauben, weitere Funktionen vorteilhaft zu realisieren, wie die Dämpfung des Laufs der Schiebetür und/oder die präzise Führung der Schiebetür und/oder die einfache Handhabung der Schiebetür bei der Versenkung in ein Türfach oder in einen Parkraum. Die Einzugsvorrichtung soll auch bei der Realisierung zusätzlicher Funktionen keinen oder nur wenig zusätzlichen Raum in Anspruch nehmen und somit möglichst kompakt aufgebaut sein.
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Insbesondere soll die Einzugsvorrichtung in einfacher Weise und mit minimalem Raumbedarf mit einer möglichst einfach ausgestalteten Dämpfungsvorrichtung ausrüstbar sein, die vorzugsweise in beiden Endpositionen der Schiebetür aktiv ist.
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Die Einzugsvorrichtung soll für sich allein und ausgerüstet mit weiteren Funktionseinheiten möglichst wenig Raum in Anspruch nehmen, sodass die Schiebetürvorrichtung optimal realisiert werden kann und nur wenigen Restriktionen unterworfen ist.
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Die Einzugsvorrichtung soll zudem an der Oberseite oder der Unterseite der Schiebetür montierbar sein.
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Die Schiebetürvorrichtung soll eine oder mehrere Schiebetüren aufweisen können, die mit einer erfindungsgemässen Einzugsvorrichtung in eine Endposition oder an beiden Enden eines Laufwegs automatisch in eine erste oder zweite Endposition verschiebbar sind.
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Die Schiebetür soll in einen Parkraum beispielsweise vor einer Wand oder in ein Türfach verschiebbar oder versenkbar sein.
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Diese Aufgabe wird mit einer Einzugsvorrichtung gemäss Anspruch 1 und einer Schiebetürvorrichtung nach Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
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Die Einzugsvorrichtung, die für eine Schiebetürvorrichtung vorgesehen ist, umfasst
- einen Montagekörper, der mit einem stationären Montagekörper, beispielsweise einer Wand den Wänden eines Türfachs oder mit dem Boden verbindbar ist,
- wenigstens einen permanentmagnetischen Einzugsmagneten, der vom Montagekörper gehalten ist,
- wenigstens ein Metallprofil, das aus ferromagnetischem Material besteht, das mit der Schiebetür verbindbar ist, und das bei einer Verschiebung der Schiebetür in Wechselwirkung mit dem wenigstens einen Einzugsmagneten treten kann, um die Schiebetür in eine vorgesehene Position, gegebenenfalls eine Endposition oder eine Zwischenposition zu ziehen.
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Erfindungsgemäss ist eine Schiebetür vorgesehen, die entlang einer Verschiebungsachse verschiebbar ist, die eine vorlaufende Stirnseite und eine nachlaufende Stirnseite sowie, vorzugsweise an der Unterseite, eine Aufnahmenut aufweist, die sich von einem ersten Ende zu einem zweiten Ende parallel zur Verschiebungsachse erstreckt und die eine erste und zweite Seitenwand aufweist, die einander gegenüberliegen, wobei der Montagekörper mit dem wenigstens einen Einzugsmagneten in die Aufnahmenut hineinragt, und das wenigstens eine Metallprofil innerhalb der Aufnahmenut angeordnet und befestigt ist.
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Die Schiebetür mit der Aufnahmenut ist daher Teil der Einzugsvorrichtung, weshalb die erfindungsgemässe Einzugsvorrichtung kaum zusätzlichen Raum in Anspruch nimmt. Die Einzugsvorrichtung ist weitgehend in die Schiebetür integriert. Der Montagekörper ragt in die Aufnahmenut hinein, weshalb die Einzugsvorrichtung praktisch keinen Raum in Anspruch nimmt und die Schiebetürvorrichtung ohne Einschränkungen, wie sie bisherige Einzugsvorrichtungen verursacht haben, realisiert werden kann.
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Die Einzugsvorrichtung kann zudem weitere Funktionen erfüllen, wie die Dämpfung der Bewegung der Schiebetür und/oder die stabile Führung der Schiebetür und/oder die vorteilhafte Bedienung der Schiebetür, diese in ein Türfach zu verschieben und aus dem Türfach wieder aufzufahren.
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Mit der Einzugsvorrichtung kann vorteilhaft und mit geringem Aufwand ein automatischer Einzug der Schiebetür in eine Endposition oder in beide Endpositionen erfolgen. Zusätzlich können Zwischenpositionen definiert werden, an denen die Schiebetür selbsttätig angehalten werden kann, sodass eine Türöffnung durch entsprechende Verschiebung der Schiebetür beispielsweise ganz geöffnet oder nur um ein definiertes Mass geöffnet werden kann.
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Dazu werden Metallprofile an den Enden der Aufnahmenut und gegebenenfalls an einer Zwischenposition zwischen den Enden der Aufnahmenut derart in die Aufnahmenut eingesetzt, dass der Nutquerschnitt der Aufnahmenut nicht oder nicht störend reduziert wird und/oder der Montagekörper, soweit notwendig, die gesamte Aufnahmenut durchlaufen kann.
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Das wenigstens eine Metallprofil ist in der Aufnahmenut kraftschlüssig und/oder formschlüssig gehalten, sodass es unter Einwirkung der Magnetkraft des Einzugsmagneten nicht aus der Verankerung gelöst wird. Die Metallprofile werden vorzugsweise formschlüssig in der Aufnahmenut montiert, indem sie in eine erweiterte Ausnehmung der Aufnahmenut eingesenkt werden. Die Metallprofile können auch mittels Schrauben und/oder Klebstoff befestigt werden.
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Das wenigstens eine Metallprofil ist an die Aufnahmenut angepasst und kann beliebig geformt und ausgestaltet sein. Vorzugsweise umfasst das wenigstens eine Metallprofil wenigstens eine ebene, gerundete oder gebogene Metallplatte oder zwei zueinander parallele ebene, gerundete oder gebogene Metallplatten auf. In besonders bevorzugten Ausgestaltungen ist das wenigstens eine Metallprofil U-Profil-förmig ausgebildet und in der Aufnahmenut, die vorzugsweise einen gerundeten oder rechteckigen Nutquerschnitt aufweist, derart positionierbar, dass der Nutquerschnitt der Aufnahmenut konstant bleibt. Dazu werden die Aufnahmebereiche in der Aufnahmenut, in denen die Metallprofile eingesetzt werden, entsprechend vergrössert. Idealerweise sind der Profilquerschnitt der Metallprofile und der Nutquerschnitt der Aufnahmenut identisch. Nach dem Einsetzen eines oder mehrere Metallprofile liegt daher ein einheitlicher Nutquerschnitt über die gesamte Länge der Aufnahmenut vor.
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Vorzugsweise umfasst das wenigstens eine Metallprofil zwei durch ein ebenes oder gerundetes Kopfstück miteinander verbundene ebene oder gerundete Seitenstücke, die den eingefahrenen Einzugsmagneten der Einzugsvorrichtung auf drei Seiten überdecken, wodurch eine optimale magnetische Wechselwirkung und eine entsprechend hohe Zugkraft erzielt wird.
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Die Länge des wenigstens einen Metallprofils oder der Metallprofile ist vorzugsweise entsprechend der Länge des Einzugsmagneten, gegebenenfalls kürzer, vorzugsweise aber um den Faktor 1.1 -1.5 länger gewählt. Der Einzugsmagnet weist beispielsweise eine Länge von 5 cm - 10 cm .
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In vorzugsweisen Ausgestaltungen schliesst an das Kopfstück der Metallprofile eine Anschlagplatte an, an die ein Stopper oder eine Dämpfungsvorrichtung anschlagen kann, wenn die Schiebetür automatisch in die Endposition gefahren wird. Eine solche Dämpfungsvorrichtung kann vorteilhaft in die Einzugsvorrichtung integriert werden.
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Sofern ein Metallprofil nur an einem Ende der Aufnahmenut angeordnet ist, so kann die Schiebetür entweder beim Öffnen oder beim Schliessen der Schiebetür in die entsprechende Endposition gefahren werden.
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In vorzugsweisen Ausgestaltungen ist an jedem Ende der Aufnahmenut ein Metallprofil vorgesehen, sodass die Schiebetür beim Öffnen und beim Schliessen selbsttätig in die jeweilige Endposition geführt wird.
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Die erfindungsgemässe Einzugsvorrichtung kann zusätzlich vorteilhaft als Führungsvorrichtung, beispielsweise als sogenannte Bodenführung dienen, mittels der die Unterseite der Schiebetür präzise und vorzugsweise spielfrei geführt wird. Vorzugsweise hält der Montagekörper wenigstens ein erstes Führungselement, das der ersten Seitenwand der Aufnahmenut zugewandt ist, und wenigstens ein zweites Führungselement, das der zweiten Seitenwand der Aufnahmenut zugewandt ist.
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Die Führungselemente können beispielsweise Gleitelemente oder Führungsrollen sein. Die Führungselemente können einstückig mit dem Montagekörper verbunden und beispielsweise als elastische Flügel oder Rollenhalter ausgebildet sein. Alternativ kann der Montagekörper mit wenigstens einer Führungsvorrichtung verbunden sein, die Gleitelemente oder Führungsrollen hält.
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Der wenigstens eine Einzugsmagnet kann auf verschiedene Weise vom Montagekörper gehalten werden. Der Montagekörper kann beispielsweise eine Ausnehmung aufweisen, in der der wenigstens eine Einzugsmagnet durch Befestigungsmittel, magnetisch oder mechanisch, beispielsweise durch einen Presssitz oder Rastelemente, gehalten ist.
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Vorzugsweise weist der Montagekörper einen parallel oder koaxial zur Vorrichtungssachse verlaufenden Magnetkanal auf, in dem der wenigstens eine Einzugsmagnet gehalten ist. Der Einzugsmagnet oder mehrere Einzugsmagneten können daher vorteilhaft in den Magnetkanal eingeschoben und fixiert werden. Beispielsweise sind Rastmittel vorgesehen, die am Einzugsmagneten oder am benachbarten Vorrichtungsteilen einrasten. Alternativ kann ein Verschluss vorgesehen sein, mittels dessen der Magnetkanal abgeschlossen und der wenigstens eine Einzugsmagnet eingeschlossen wird. Der Magnetkanal ist vorzugsweise einseitig verschlossen, sodass nur eine Magnetkanalöffnung abgeschlossen werden muss.
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In einer vorzugsweisen Ausgestaltung ist im Magnetkanal zusätzlich wenigstens eine Führungsvorrichtung mit einem Lagerkörper und Führungselementen, beispielsweise Führungsrollen oder elastischen Flügel, vorgesehen. Die Führungselemente ragen beispielsweise aus Fensteröffnungen hervor, die im Magnetkanal vorgesehen sind. Besonders vorteilhaft sind Führungsvorrichtungen mit elastischen Flügeln einsetzbar, die innerhalb des Magnetkanals zusammen gepresst werden und nach Erreichen der Fensteröffnungen nach aussen treten können und die am Lagerkörper vorzugsweise einstückig angeformt sind.
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In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist der wenigstens eine Einzugsmagnet zwischen zwei Führungsvorrichtungen gehalten, die im Magnetkanal gehalten und vorzugsweise verankert oder verrastet sind.
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Der Montagekörper ist vorzugsweise aus einem Kunststoff, beispielsweise einem Elastomer oder Thermoplasten, wie POM, gefertigt, der eine hohe Stabilität und zudem eine gute Gleitfähigkeit aufweist.
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Der wenigstens eine Einzugsmagnet ist vorzugsweise ein Hartmagnet, der aus hartmagnetischen Materialien, wie Kobalt-Samarium oder Neodym-Eisen-Bor, gefertigt ist. Der Einzugsmagnet kann auch aus mehreren Einzelmagneten bestehen.
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Vorzugsweise ist der wenigstens eine Einzugsmagnet oder wenigstens einer der Einzugsmagneten senkrecht zur Vorrichtungssachse und/oder senkrecht zu den Seitenwänden der Aufnahmenut polarisiert. Sofern der Einzugsmagnet aus mehreren Einzelmagneten zusammengesetzt ist, so ist vorzugsweise ein Polaritätswechsel zwischen den Einzelmagneten oder Gruppen von Einzelmagneten vorgesehen. Beispielsweise alterniert die Polarität von Einzelmagnet zu Einzelmagnet oder Gruppen davon, schrittweise um 90° oder 180°.
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In vorzugsweisen Ausgestaltungen ist die Aufnahmenut am ersten oder zweiten Ende entweder durch ein Abschlusselement der Schiebetür oder durch eine Anschlagplatte des dort eingesetzten Metallprofils ganz oder teilweise abgeschlossen. Die Aufnahmenut kann daher von Stirnseite zu Stirnseite durchlaufend sein oder an einem Ende oder an beiden Enden nicht ganz bis zur Stirnseite hindurch geführt sein. Besonders vorteilhaft ist es, eine durchgehende Aufnahmenut vorzusehen und einseitig oder beidseitig Metallprofile einzusetzen, die eine Anschlagplatte aufweisen, die in den Nutquerschnitt der Aufnahmenut hineinragen und der Begrenzung des Laufwegs der Schiebetür dienen.
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Die Einzugsvorrichtung dient daher vorzugsweise auch als Endanschlag für die Schiebetür in die eine oder andere oder in die eine und andere Verschieberichtung der Schiebetür. Damit ein hartes Aufschlagen der Schiebetür vermieden wird, ist die Einzugsvorrichtung einseitig oder beidseitig vorzugsweise mit elastischen Stoppelementen und/oder mit wenigstens einer Dämpfungsvorrichtung versehen. Die Dämpfungsvorrichtung umfasst vorzugsweise zwei Dämpferteile, die im Wesentlichen aus je einem verschiebbar gelagerten Kolben bestehen, die in entgegengesetzte Richtungen gegen zugeordnete Endpositionen ausgerichtet sind und die auf ein gemeinsames Federelement und ein gemeinsames Dämpfungselement einwirken. Beispielsweise wird beim Zusammenführen der Dämpfungskolben ein gasförmiges Medium aus der Dämpfungsvorrichtung verdrängt. Die Dämpfungsvorrichtung ist daher ausserordentlich einfach ausgestaltet und kostengünstig herstellbar.
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Der Montagekörper ist auf beliebige Weise mit einem stationären Körper, wie einem Gebäudeboden, einer Gebäudedecke oder mit den Wänden eines Türfachs verbindbar. Zur Montage des Montagekörper wird eine Montagevorrichtung vorgesehen, die in den Montagekörper integriert ist oder mit dem Montagekörper verbunden wird. Der Montagekörper ist beispielsweise einstückig mit Montageelementen versehen, die mit dem Boden, der Decke oder mit den Wänden eines Türfachs verschraubt oder anderweitig verbunden werden. In vorzugsweisen Ausgestaltungen ist die Montagevorrichtung getrennt vom Montagekörper vorgesehen und mit diesem vorzugsweise formschlüssig verbindbar. Die Montagevorrichtung weist Montageelemente auf, die die mit dem Boden, der Decke oder mit den Wänden eines Türfachs verschraubt oder anderweitig verbunden werden. Die in den Montagekörper integrierten oder mit der Montagevorrichtung verbunden Montageelemente sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie mit den Stirnseiten der Wände des Türfachs verbindbar sind. Beispielsweise sind die Montageelemente ausgehend vom Montagekörper oder der Montagevorrichtung senkrecht nach aussen abgewinkelt, sodass sie die jeweilige Stirnseite der zugewandten Türfachwand überlappen und in einfacher Weise mit dieser verschraubt werden können.
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Die Anordnung der Einzugsvorrichtung am Ausgang des Türfachs hat den Vorteil, dass die Einzugsvorrichtung in einfacher Weise installiert oder deinstalliert werden kann, auch nachdem das Türfach bereits erstellt wurde.
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In einer vorzugsweisen Ausgestaltung ist die Schiebetür aus einer Endposition, in der sie von der Einzugsvorrichtung bereits erfasst wurde, durch manuelle Krafteinwirkung in eine Parkposition verschiebbar und durch eine weitere manuelle Krafteinwirkung aus der Parkposition wieder lösbar. In vorzugsweisen Ausgestaltungen liegen die Stirnseiten der Schiebetür und der Türfachwände in der Parkposition auf gleicher Höhe oder in einer Ebene, sodass die Türöffnung vollständig geöffnet ist. In der Parkposition tritt die Schiebetür optisch nicht mehr in Erscheinung und kann ohne weitere Hilfsmittel auch nicht mehr manuell ergriffen werden. Erst durch manuelle Krafteinwirkung auf die Stirnseite der Schiebetür kann die Schiebetür aus der Parkposition wieder gelöst, selbsttätig in die Endposition überführt und dort wieder manuell ergriffen und betätigt werden.
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Damit die Schiebetür aus der Endposition in die Parkposition und aus der Parkposition wieder in die Endposition überführbar ist, ist der Montagekörper auf der Montagevorrichtung parallel zur Vorrichtungssachse verschiebbar gelagert. Zudem ist eine Ausstossvorrichtung vorgesehen. Die Ausstossvorrichtung umfasst einen Ausstosszylinder, eine im Ausstosszylinder parallel zur Vorrichtungsachse verschiebbar gelagerte und aus dem Ausstosszylinder ausfahrbare Schubstange, eine auf die Schubstange einwirkende Ausstossfeder und eine Verschlussvorrichtung, die mit der Schubstange verbunden ist und die nach dem Einfahren der Schubstange durch Krafteinwirkung auf die Schubstange zyklisch verriegelbar und entriegelbar ist. Ausstossvorrichtungen dieser Art werden auf dem Markt angeboten und funktionieren nach dem Prinzip eines Kugelschreibers, dessen Schreibelement durch Krafteinwirkung in eine Arbeitsposition geführt und durch eine weitere Krafteinwirkung aus der Arbeitsposition wieder gelöst werden kann. Eine zyklisch arbeitende Verschlussvorrichtung mit einem ausfahrbare Kolben ist beispielsweise aus der
US4792165A bekannt.
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Die teleskopisch ausgebildete Ausstossvorrichtung wird vom Montagekörper vorzugsweise innerhalb eines Ausstosskanals gehalten und wirkt über die Schubstange mit einem Hilfsanschlag zusammen, der vorzugsweise an der Montagevorrichtung vorgesehen ist. Mit entsprechendem Kraftaufwand kann der Montagekörper unter Überwindung der Kraft der Ausstossfeder gegen den Hilfsanschlag der Montagevorrichtung geführt werden, wodurch die Schubstange in den Ausstosszylinder hinein verschoben und die Ausstossfeder komprimiert und mit Energie geladen wird. Nach vollständiger Verschiebung des Montagekörpers wird die Schubstange von der Verbindungsvorrichtung verriegelt und erst nach einer weiteren Krafteinwirkung wieder freigegeben. Dieser Vorgang erfolgt durch manuelle Einwirkung auf die Schiebetür, die von der Einzugsvorrichtung in die Endposition überführt wurde, in der das zugewandte Metallprofil die Dämpfungsvorrichtung erreicht hat und der Montagekörper nun durch manuelle Einwirkung auf die Schiebetür verschoben werden kann, bis die Schubstange in den Ausstosszylinder verschoben und verriegelt wird. Die Schiebetür befindet sich nach diesem Vorgang innerhalb des Türfachs in der Parkposition und ist optisch kaum mehr wahrnehmbar und kann manuell nicht mehr ergriffen werden. Erst durch eine erneute Krafteinwirkung auf die Schiebetür kann diese aus der Parkposition wieder gelöst und durch Abgabe der Energie der Ausstossfeder entsprechend der Länge der Schubstange wieder in die Endposition ausgefahren und dort manuell wieder ergriffen werden.
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Vorzugsweise wird von der Montagevorrichtung eine Schienenplatte fest oder lösbar gehalten, die Führungsschienen aufweist, die in Führungsnuten eingreifen, die im Montagekörper vorgesehen sind. Die Führungsnuten sind vorzugsweise nur einseitig geöffnet, sodass der Montagekörper von einer Seite in die Führungsschienen eingeschoben werden kann, bis die Führungsschienen das Ende der Führungsnuten erreichen. Der Montagekörper kann sich in diese Richtung daher nicht selbsttätig von der Schienenplatte lösen. Damit die Verbindung der Schienenplatte mit dem Montagekörper einfach erfolgen kann, ist die Schienenplatte vorzugsweise von der Montagevorrichtung lösbar und nach Verbindung mit den Montagekörper mit der Montagevorrichtung verbindbar, beispielsweise in eine darin vorgesehene Montageöffnung einsetzbar.
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Die Einzugsvorrichtung kann mit beliebigen Schiebetüren realisiert werden, die bevorzugt vom Anwender mit einer Aufnahmenut versehen und bereitgestellt werden. Die Einzugsvorrichtung wird daher normalerweise ohne Schiebetür als Installationssatz ausgeliefert.
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Die Schiebetürvorrichtung kann in beliebigen Ausgestaltungen vorliegen und bedarfsweise mit einer erfindungsgemässen Einzugsvorrichtung versehen werden. Aufgrund der vorteilhaften Montagemöglichkeiten kann die Einzugsvorrichtung auch bei bestehenden Schiebetürvorrichtungen nachgerüstet werden. Die Schiebetürvorrichtung können dabei beliebig ausgestaltet sein und eine oder mehrere Schiebetüren aufweisen, die je mit einer Einzugsvorrichtung ausrüstbar sind. Weiterhin können die Schiebetürvorrichtungen mit oder ohne Türfach vorgesehen sein.
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Typischerweise wird die erfindungsgemässe Einzugsvorrichtung an der Unterseite der Schiebetür am Boden oder an den Türfachwänden montiert oder mit den Stirnseiten der Türfachwände verbunden. Die erfindungsgemässe Einzugsvorrichtung kann daher vorteilhaft auch als Bodenführung dienen.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1a
- eine erfindungsgemässe Schiebetürvorrichtung 100, die mit einer erfindungsgemässen Einzugsvorrichtung 2 verbunden ist, die einen Einzugsmagneten 21, mit dem Einzugsmagneten 21 zusammenwirkende ferromagnetische Metallprofile 12A, 12B und eine Schiebetür 1 umfasst, die in ein Türfach 3 einschiebbar ist und die in einer Position gezeigt ist, in der sie von der Einzugsvorrichtung 2 in einer Endposition gehalten ist, aus der sie manuell durch Krafteinwirkung in eine Parkposition überführbar und daraus wieder lösbar ist;
- Fig. 1b
- die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1a mit der Schiebetür 1 in der Parkposition innerhalb des Türfachs 3, aus der sie manuell durch eine weitere Krafteinwirkung wieder lösbar ist;
- Fig. 1c
- die von einer beliebigen Führungsvorrichtung 9 gehaltene Schiebetür 1 von Fig. 1a und 1b nach der Ausfahrt gegen einen Türrahmen 4 und dem Verschliessen einer zugehörigen Türöffnung 40;
- Fig. 2a
- die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1a mit dem Türfach 3 und der Schiebetür 1 in einer Schnittdarstellung und mit der Einzugsvorrichtung 2, die ferromagnetische Metallprofile 12A, 12B umfasst, die in einer Aufnahmenut 10 an der Unterseite 11B der Schiebetür 1 eingesetzt sind oder eingesetzt werden;
- Fig. 2b
- die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1c mit dem Türfach 3 und der Schiebetür 1 in einer Schnittdarstellung, mit dem aus der Aufnahmenut 10 entnommenen zweiten Metallprofil 12B;
- Fig. 3a
- die Einzugsvorrichtung 2 in einer vorzugsweisen Ausgestaltung mit der davon gelösten Montagevorrichtung 29 und einen Teil der Schiebetür 1 kurz vor Erreichen der Endposition von Fig. 1a, in der der Einzugsmagnet 21 mit dem zweiten Metallprofil 12B zusammenwirkt;
- Fig. 3b
- die Einzugsvorrichtung 2 in der Ausgestaltung von Fig. 3a mit der davon gelösten Montagevorrichtung 29 und einen Teil der Schiebetür 1 in der Endposition von Fig. 1c, in der der Einzugsmagnet 21 mit dem ersten Metallprofil 12A zusammenwirkt;
- Fig. 4a
- die vorzugsweise ausgestaltete Einzugsvorrichtung 2 Fig. 3a ohne Metallprofile 12A, 12B in Explosionsdarstellung, mit dem Montagekörper 20, mit zwei unterschiedlich polarisierten Einzugsmagneten 21, mit zwei Führungsvorrichtungen 23, die zusammen mit einem der Einzugsmagneten 21 in einen Magnetkanal 201 im Montagekörper 20 einsetzbar sind, mit einer doppelseitigen Dämpfungsvorrichtung 22, die in den Montagekörper 20 einsetzbar ist, und mit einer Ausstossvorrichtung 24, die in einen Ausstosskanal 204 im Montagekörper 20 einsetzbar ist;
- Fig. 4b
- die Einzugsvorrichtung 2 von Fig. 4a von der anderen Seite nach dem Einsetzen eines der Einzugsmagneten 21 und der beiden Führungsvorrichtungen 23 in den Magnetkanal 201 und mit der vollständig aus dem Ausstosskanal 204 entnommenen Ausstossvorrichtung 24;
- Fig. 5a
- die Einzugsvorrichtung 2 ohne die Schiebetür 1 von Fig. 1b in der Parkposition, in der das zweite Dämpferteil 22b der Dämpfungsvorrichtung 22 mittels des zweiten Metallprofils 12B betätigt wurde und die Anschlagkragen 221A, 221B an der ersten Lagerhülse 202A anliegen;
- Fig. 5b
- die Einzugsvorrichtung 2 ohne die Schiebetür 1 von Fig. 1b in der Endposition, in der die Schiebetür 1 vollständig ausgefahren ist und das erste Dämpferteil 22B der Dämpfungsvorrichtung 22 betätigt wurde und die Anschlagkragen 221A, 221B an der zweiten Lagerhülse 202B anliegen;
- Fig. 6a
- die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1a mit dem Türfach 3 und der Schiebetür 1 in Schnittdarstellung;
- Fig. 6b
- die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1b mit dem Türfach 3, der Schiebetür 1 und dem Montagekörper 20 in Schnittdarstellung; und
- Fig. 7
- den Montagekörper 20 der Einzugsvorrichtung 2 von Fig. 3a mit dem Montagekanal 201, in dem der Einzugsmagnet 21 zwischen zwei Führungsvorrichtungen 23 gehalten ist, und mit dem Ausstosskanal 204, in den die Ausstossvorrichtung 24 eingesetzt ist.
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Fig. 1a zeigt eine erfindungsgemässe Schiebetürvorrichtung 100, die mit einer erfindungsgemässen Einzugsvorrichtung 2 ausgerüstet ist, die einen Einzugsmagneten 21, mit dem Einzugsmagneten 21 zusammenwirkende Metallprofile 12, 12B und eine Schiebetür 1 umfasst. Die Schiebetür ist in ein Türfach 3 einschiebbar und die in einer Position gezeigt, in der sie von der vorzugsweise ausgestalteten Einzugsvorrichtung 2 in einer Endposition gehalten ist, aus der sie durch manuelle Krafteinwirkung in eine Parkposition überführbar und daraus wieder lösbar ist.
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Das Türfach 3 umfasst zwei Türfachwände 3A, 3B, die an der Rückseite miteinander verbunden sind und die einen Parkraum 30 einschliessen. Die Schiebetür 1 weist eine Oberseite 11T, eine Unterseite 11B, eine vorlaufende Stirnseite 11F, eine nachlaufende Stirnseite 11R und eine Aufnahmenut 10 auf, die sich entlang der Unterseite der Schiebetür 1 erstreckt.
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Durch das Ausziehen der Schiebetür 1 ist eine Türöffnung 40 abschliessbar, die vorzugsweise durch einen Türrahmen begrenzt ist.
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An der Unterseite der Schiebetür 1 ist die Einzugsvorrichtung 2 montiert, mittels der die Schiebetür 1 in eine Endposition gezogen und die Schiebetür 1 fast vollständig in das Türfach 3 eingefahren wurde. Wie dies illustriert ist, kann die Schiebetür 1 durch manuelle Einwirkung aus der erreichten Endposition in eine Parkposition überführt werden. Die Einzugsvorrichtung 2 kann auch derart konfiguriert und angeordnet sein, dass die Schiebetür 1 mittels der Einzugsvorrichtung 2 selbsttätig bis zur Parkposition verschiebbar ist, sodass die Endposition und die Parkposition zusammenfallen und eine Überführung der Schiebetür 1 aus der Endposition in die Parkposition durch manuellen Eingriff nicht mehr erforderlich ist.
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Fig. 1b zeigt die Schiebetür 1 nach Erreichen der Parkposition. In der Parkposition liegt die Stirnseite 11F auf gleicher Höhe mit den Stirnseiten der Türfachwände 3A, 3B und ist somit dem manuellen Zugriff des Anwenders entzogen. Exemplarisch ist daher ein Bedienungselement 190 gezeigt, das beispielsweise aus der Stirnseite 11F der Schiebetür 1 heraus drehbar ist und erfasst werden kann, um die Schiebetür 1 aus der Parkposition herauszuziehen.
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In vorzugsweisen Ausgestaltungen ist jedoch vorgesehen, dass die Schiebetür 1 in der Position von Fig. 1a durch manuelle Krafteinwirkung in die Parkposition von Fig. 1b überführt und durch erneute manuelle Krafteinwirkung aus der Parkposition weder in die Position von Fig. 1a überführt werden kann, in der die Schiebetür 1 wieder manuell erfasst und gegen die Türöffnung 40 gezogen werden kann.
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Fig. 1c zeigt die von einer beliebigen Führungsvorrichtung 9 gehaltene Schiebetür 1 von Fig. 1a nach der Ausfahrt gegen einen Türrahmen 4 und dem Verschliessen der Türöffnung 40. Die Führungsvorrichtung 9 kann beispielsweise eine Laufschiene 91 und Laufwerke 92 umfassen, die in der Laufschiene 91 geführt und durch Montagevorrichtungen mit der Schiebetür 1 verbunden sind. Die Führungsvorrichtung 9 kann auch eine Teleskopvorrichtung mit einem ausfahrbare Montageteil sein, das mit der Schiebetür 1 verbunden wird. Die Einzugsvorrichtung 2 ist am Boden montiert und dient vorzugsweise zusätzlich als Führungsvorrichtung für die stabile axiale Führung der Schiebetür 1.
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Die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1c kann auch um 180° gewendet werden, sodass die Einzugsvorrichtung 2 an der Oberseite der Schiebetür 1, beispielsweise an der Decke montiert ist. Die Schiebetür 1 ist in diesem Fall an der Unterseite beispielsweise mittels Laufrollen und/oder magnetisch gelagert.
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Essenziell für die erfindungsgemässe Einzugsvorrichtung 2 ist, dass diese es erlaubt, die Schiebetür 1 selbsttätig in eine Endposition auf der einen und/oder anderen Seite des Laufwegs der Schiebetür 1 und/oder in eine Zwischenposition zwischen den beiden Endpositionen zu ziehen.
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Ergänzungen der Einzugsvorrichtung 2 mit einer Dämpfungsvorrichtung und/oder mit Führungsvorrichtungen und/oder mit einer Ausstossvorrichtung sind vorteilhaft in weiteren Ausgestaltungen der Einzugsvorrichtung 2 vorgesehen, und werden nach Wunsch des Anwenders vorgesehen. Die vorzugsweise eingesetzte Dämpfungsvorrichtung ist vorzugsweise in beiden Endpositionen aktiv und verfügt über Dämpferteile oder Dämpferkolben, die vorzugsweise auf ein gemeinsames Federelement und/oder auf ein gemeinsames Dämpfungselement einwirken, beispielsweise ein gasförmiges Medium verdrängen.
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Fig. 2a zeigt die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1a mit dem Türfach 3 und der Schiebetür 1 in einer Schnittdarstellung und mit der Einzugsvorrichtung 2, die wenigstens einen Einzugsmagneten 21 und ferromagnetische und/oder permanentmagnetische Metallprofile 12A, 12B umfasst, die in die Aufnahmenut 10 an der Unterseite 11B der Schiebetür 1 eingesetzt sind oder eingesetzt werden.
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An der nachlaufende Stirnseite 11R ist das Metallprofil 12A aus der Aufnahmenut 10 entnommen. Das Metallprofil 12A, das vorzugsweise aus einem Metallstück gefertigt ist, umfasst in dieser vorzugsweisen Ausgestaltung zwei plattenförmige Seitenstücke 122 und ein plattenförmiges Kopfstück 121, die einen Profilquerschnitt begrenzen, der vorzugsweise dem Nutquerschnitt der Aufnahmenut 10 entspricht. In einem Aufnahmebereich 10A, am ersten Ende der Aufnahmenut 10 ist diese entsprechend der Materialdicke des Metallprofils 12B erweitert, sodass diese so weit in die Aufnahmenut 10 eingesenkt werden kann, dass der Nutquerschnitt und der Profilquerschnitt bündig aneinander anschliessen. Am zweiten Ende der Aufnahmenut 10 ist ein zweites Metallprofil 12 B in gleicher Weise eingesetzt, aber um 180° gewendet.
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Die Einzugsvorrichtung 2 umfasst eine Montagevorrichtung 29, die nach aussen abgewinkelte Flanschelemente oder Montageelemente 291A, 291B aufweist, die mit den Stirnseiten der Türfachwände 3A, 3B verschraubt werden können. Die Einzugsvorrichtung 2 kann daher vorteilhaft am Eingang des Türfachs 3 montiert und beispielsweise mit dem Boden oder den Türfachwänden verbunden werden. Von der Montagevorrichtung 29 wird ein Montagekörper 20 gehalten, der auf eine Montageplatte oder Schienenplatte 28 aufgesetzt ist und der innerhalb der Aufnahmenut 10 einen Einzugsmagneten 10 hält (siehe Fig. 7), der mit den Metallprofilen 12A, 12B magnetisch zusammenwirken kann.
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Fig. 2b zeigt die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1c mit dem Türfach 3 und der Schiebetür 1 in einer Schnittdarstellung, mit dem aus der Aufnahmenut 10 entnommenen Metallprofil 12B. Zusätzlich ist ein Zwischenprofil 12X gezeigt, das an beliebiger Stelle in die Aufnahmenut 10 einsetzbar ist, um eine Halteposition der Schiebetür 1 entlang dem Laufweg zu definieren. Beim zweiten Metallprofil 12B ist eine Anschlagplatte 123 gezeigt, die um 90° gegenüber dem Kopfstück 121 abgewinkelt ist und in den Profilquerschnitt und nach dem Einsetzen in die Aufnahmenut 10 auch in den Nutquerschnitt hineinragt und einen Endanschlag für die Schiebetür 1 bildet. Das erste Metallprofil 12A ist vorzugsweise identisch ausgebildet aber in einer horizontalen Ebene um 180° gewendet.
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Fig. 3a zeigt die Einzugsvorrichtung 2 in einer vorzugsweisen Ausgestaltung mit der davon gelösten Montagevorrichtung 29 und einen Teil der Schiebetür 1 kurz vor Erreichen der Endposition von Fig. 1a, in der der schematisch gezeigten Einzugsmagnet 21 mit dem zweiten Metallprofil 12B zusammenwirkt und die Schiebetür 1 gegen den Montagekörper 20 der Einzugsvorrichtung 2 zieht.
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In dieser vorzugsweisen Ausgestaltung ist optional eine Dämpfungsvorrichtung 22 vorgesehen, die auf den Montagekörper 20 aufgesetzt ist und die mit der Anschlagplatte 123 des Metallprofils 12B zusammenwirkt, um die Bewegung der Schiebetür 1 in die Endposition zu dämpfen.
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Sofern am gegenüberliegenden Enden des Laufwegs der Schiebetür 1 ein erstes und ein zweites Metallprofil 12A, 12B vorgesehen sind, weist die Dämpfungsvorrichtung 22, wie in Fig. 4a gezeigt, vorzugsweise zwei Dämpferteile 22A, 22B auf, die in entgegengesetzte Richtungen gegen das zugehörige Metallprofil 12A oder 12B ausgerichtet sind. Die Dämpferteile 22A, 22B umfassen Dämpfungskolben 220A, 220B, die in Lagerhülsen 202A, 202B des Montagekörpers 20 verschiebbar gehalten sind, und die an den einander zugewandten Enden Anschlagkragen 221A, 221B aufweisen, die innerhalb eines Lagerkanals 202 gelagert und gegen die Lagerhülsen 202A, 202B verschiebbar sind (siehe Fig. 4b). An den voneinander abgewandten Enden weisen die Dämpferteile 22A, 22B elastische Stoppelemente 223 auf, die beispielsweise aus Gummi gefertigt sind und durch die beim Auftreffen der Dämpferteile 22A, 22B auf die Anschlagplatte 123 störende Geräusche vermieden werden.
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In Fig. 4a ist mit einem Doppelpfeil illustriert, dass die beiden Dämpfungskolben 220A, 220B vorzugsweise auf nur ein Federelement 225 und/oder auf nur eine Dämpfungselement einwirken. Die Dämpfungsvorrichtung 22 ist daher einfach ausgestaltet und kann mit geringem Aufwand realisiert werden. Eine Dämpfung kann beispielsweise durch Verdrängung von Luft erfolgen, die in den Dämpfungskolben 220A, 220B und dem dazwischen gehaltenen Verbindungsrohr 222 eingeschlossen ist und beispielsweise durch eine kleine Öffnung entweichen kann.
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Fig. 3a zeigt weiter, dass der Montagekörper 20 mit gegebenenfalls elastisch gehaltenen Führungsrollen oder mit elastischen Flügeln 231 ausgerüstet ist, die aus dem Montagekörper 20 herausragen und den Seitenwänden 10S der Aufnahmenut 10 zugewandt sind. Die Einzugsvorrichtung 2 dient somit zusätzlich als Führungsvorrichtung, die es erlaubt, das zugewandte Ende, hier die Unterseite 11B der Schiebetür 1 stabil zu führen.
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Im unteren Bereich des Montagekörpers 20 ist eine Ausstossvorrichtung 24 vorgesehen, die eine Schubstange 241 aufweist, die parallel zur Vorrichtungssachse y ausgerichtet ist und nach aussen gefahren wurde.
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Ferner ist die Montagevorrichtung 29 gezeigt, die rahmenförmig ausgebildet ist und die Vorrichtungswände 29S und einen Vorrichtungsboden 29B aufweist, in dem eine Montageöffnung 290 vorgesehen ist. Anschliessend an die Montageöffnung 290 ist ein zungenförmiges Teil nach oben ausgebogen ist, das einen Hilfsanschlag 292 für die Schubstange 241 der Ausstossvorrichtung 24 bildet. In die Montageöffnung 290 ist eine Schienenplatte 28 einsetzbar, die an der Oberseite zwei Führungsschienen 281 aufweist, die L-förmig ausgebildet und gegeneinander ausgerichtet sind. Die Führungsschienen 281 können in Führungsnuten 208 eingreifen, die beidseitig am Montagekörper 20 vorgesehen sind, die jedoch nicht durchgehend durch den Montagekörper 20 verlaufen. Die Schienenplatte 28 kann mit den Führungsschienen 281 bei von der zugewandten Seite her in die Führungsnuten 208 eingeschoben und bis zum Ende der Führungsnuten 208 verschoben werden. In einem ersten Schritt wird die Schienenplatte 28 daher mit dem Montagekörper 20 verbunden und in einem zweiten Schritt in der stationär montierten Montagevorrichtung 29 verankert. In der Folge kann der Montagekörper 20 relativ zur Schienenplatte 28 verschoben aber nicht mehr von der Montagevorrichtung 29 gelöst werden. In die eine Richtung ist die Bewegung des Montagekörpers 20 an einem Punkt begrenzt, an dem die Enden der Führungsnuten 208 auf die Führungsschienen 281 auftreffen. In die andere Richtung ist die Bewegung des Montagekörpers 20 durch den Hilfsanschlag 292 begrenzt, der mit der Ausstossvorrichtung 24 zusammenwirkt.
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Fig. 3b zeigt die Einzugsvorrichtung 2 in der Ausgestaltung von Fig. 3a mit der davon gelösten Montagevorrichtung 29 und einen Teil der Schiebetür 1 in der Endposition von Fig. 1c, in der der nicht sichtbare Einzugsmagnet 21 mit dem ersten Metallprofil 12A zusammenwirkt und in dieses eingefahren ist. Der Dämpfungskolben 220A des ersten Dämpferteils 22A (nicht sichtbar) ist maximal nach rechts gefahren, sodass dessen Anschlagkragen 221A am Anschlagkragen 221B des zweiten Dämpferteils 22B anliegt. Zusätzlich zum Einzugsmagneten 21 sind Führungsvorrichtungen 23 im Magnetkanal 201 verankert, die beidseits Führungsrollen 231 aufweisen, die den Seitenwänden 10S der Aufnahmenut 10 zugewandt sind. Weiterhin ist die Montagevorrichtung 29 gezeigt, in die die Schienenplatte 28 eingesetzt ist. Zum Halten der Schienenplatte 28 weist die Montagevorrichtung 29 vorzugsweise Rastelemente oder Befestigungselemente auf.
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Fig. 4a zeigt die vorzugsweise ausgestaltete Einzugsvorrichtung 2 Fig. 3a ohne Metallprofile 12A, 12B in Explosionsdarstellung. Die Einzugsvorrichtung 2 umfasst einen Montagekörper 20, der einen einseitig verschlossenen Magnetkanal 201 und einen Ausstosskanal 204 aufweist, die parallel zur Vorrichtungsachse y und während des Betriebs der Einzugsvorrichtung 2 parallel zur Verschiebungsachse x verlaufen. Der Magnetkanal 201 ist an beiden Enden mit Fensteröffnungen 203 versehen. An der Oberseite weist der Montagekörper 20 einen Lagerkanal 202, der nach oben geöffnet ist, und beidseits daran anschliessende Lagerhülsen 202A, 202B auf, die in dieser vorzugsweisen Ausgestaltung nach aussen geöffnet sind.
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Ferner sind zwei Einzugsmagneten 21 gezeigt, die aus einem Stück oder aus mehreren Magnetsegmenten zusammengesetzt sind. Die Einzugsmagneten 21 sind vorzugsweise senkrecht zur Verschiebungsachse x und zur Vorrichtungsachse y und vorzugsweise auch senkrecht zu den Seitenwänden 10S der Aufnahmenut 10 polarisiert (siehe Fig. 2b). Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Einzugsmagneten 21 kann auch erreicht werden, indem die Polarität zwischen Einzelmagneten oder Gruppen von Einzelmagneten jeweils um 90° oder 180° ändert.
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Gezeigt sind ferner zwei Führungsvorrichtungen 23, die einen Lagerkörper 230 aus Metall oder Kunststoff aufweisen, in dem beidseits je eine Lagerrolle 231 drehbar gelagert ist. In weiteren vorzugsweisen Ausgestaltungen sind die Führungselemente 231 als elastische Flügel ausgebildet, die am Lagerkörper 230 vorzugsweise einstückig angeformt sind und die vorzugsweise vollständig in den Lagerkörper 230 eingesenkt werden können, sodass die Führungsvorrichtung 23 besonders einfach in den Magnetkanal 201 eingesetzt werden kann.
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Die Führungsvorrichtungen 23 sind zusammen mit einem der Einzugsmagneten 21 in der gezeigten Reihenfolge derart in den Magnetkanal 201 einsetzbar, dass die von den Führungsvorrichtungen 23 gehaltenen Führungsrollen 231 durch die Fensteröffnungen 203 aus dem Montagekörper 20 hervortreten können.
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Weiterhin ist eine doppelseitige Dämpfungsvorrichtung 22 mit zwei Dämpferteilen 22A, 22B gezeigt, die in entgegengesetzte Richtungen ausgerichtet sind. Die Dämpferteile 22A, 22B umfassen je einen Dämpfungskolben 220A, 220B, die auf den einander zugewandten Seiten einen Anschlagkragen 221A, 221B und auf den voneinander abgewandten Seiten ein elastisches Stoppelement 223 aufweisen. Die beiden Dämpfungskolben 220A, 220B sind rohrförmig ausgebildet und durch ein Verbindungsrohr 222 (strichpunktiert gezeigt) miteinander verbunden und somit teleskopisch gegeneinander verschiebbar.
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Die Dämpfungskolben 220A, 220B werden von oben in die Lagerhülsen 202A, 202B eingesetzt, sodass die Anschlagkragen 221A, 221B innerhalb des Lagerkanals 202 so weit verschiebbar sind, bis sie aneinander oder an einer der Lagerhülsen 202A, 202B anstossen.
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Die Dämpfungsvorrichtung 22 ist nach Aktivierung des ersten Dämpferteils 22A gezeigt, dessen Dämpferkolben 220A nach dem Ausfahren der Schiebetür 1 aus dem Türfach 3 (siehe Fig. 1c) und dem Auftreffen auf das erste Metallprofil 12A (schematisch durch einen Pfeil dargestellt) maximal nach links gegen das zweite Dämpferteil 22B verschoben wurde, sodass das Verbindungsrohr 222 vollständig überdeckt ist und die Anschlagkragen 221A, 221B miteinander an der zweiten Lagerhülse 202B anliegen, die eine Gegenkraft auf die Anschlagkragen 221A, 221B ausübt. Sofern hingegen eine Kraft auf den zweiten Dämpfungskolben 220B ausgeübt wird, so wird dieser gegen den ersten Dämpfungskolben 220A verschoben, bis beide Anschlagkragen 221A, 221B an der ersten Lagerhülse 202A anliegen.
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Weiterhin ist eine Ausstossvorrichtung 24 gezeigt, die in den Ausstosskanal 204 einschiebbar ist und die einen Ausstosszylinder 240 umfasst, in dem eine vorzugsweise zylindrische Schubstange 241 verschiebbar gelagert ist und der frontseitig einen Ringflansch 249 aufweist. Der Ringflansch 249 verhindert, dass die Ausstossvorrichtung 24 bei einer Krafteinwirkungen auf die Schubstange 241 durch den Ausstosskanal 204 hindurch gestossen wird. Eine Verschiebung der Ausstossvorrichtung 24 in die andere Richtung wird durch den Hilfsanschlag 292 der Montagevorrichtung 29 verhindert, an dem die Schubstange 241 anliegt (siehe Fig. 6a und Fig. 6b).
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Fig. 4b zeigt die Einzugsvorrichtung 2 von Fig. 4a von der anderen Seite nach dem Einsetzen eines des Einzugsmagneten 21 und der beiden Führungsvorrichtungen 23 in den Magnetkanal 201, der an dieser Seite nur durch die Fensteröffnungen 203 nach aussen geöffnet ist. Die Führungsrollen 231 überragen den Montagekörper 20 senkrecht zur Vorrichtungsachse y nach aussen.
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Die beiden Dämpfungskolben 22A, 22B sind, aufgrund fehlender Krafteinwirkung von aussen, durch eine oder je eine Rückstellfeder 225 maximal in eine Position nach aussen verschoben, in der die Anschlagkragen 221A, 221B nach dem Einsetzen der Dämpfungsvorrichtung 22 an der zugehörigen Lagerhülse 202A, 202B des Montagekörpers 20 anliegen.
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Die Ausstossvorrichtung 24 wurde vollständig aus dem Ausstosskanal 204 entnommenen. Die zylindrische Schubstange 241 ist maximal in den Ausstosszylinder 240 eingeschoben. Durch einen Doppelpfeil ist symbolisiert, dass die Schubstange 241 durch Krafteinwirkung verriegelt und entriegelt werden kann. Schematisch sind eine Ausstossfeder 245 und eine zyklisch arbeitende Verriegelungsvorrichtung 246 gezeigt. Sobald die Verbindungsvorrichtung 246 durch Krafteinwirkung gelöst wird, wird die Schubstange 241 von der Ausstossfeder 245 nach aussen gestossen. Die Ausstossfeder 245 ist dabei derart dimensioniert, dass der Montagekörper 20 in die gezeigte Position und die Schiebetür 1 aus der Parkposition in die Endposition geschoben werden können. Sobald der Montagekörper 20 wieder vorgeschoben wird, wird die Schubstange 241 wieder zurückgefahren und verriegelt und die Ausstossfeder 245 gespannt.
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Der Montagekörper 20 ist in die Schienenplatte 28 eingesetzt, deren Führungsschienen 281 in die Führungsnuten 208 des Montagekörpers 20 eingeführt sind. Der Montagekörper 20 ist gegenüber der Schienenplatte 28 maximal in eine Position nach hinten verschoben, in der die Führungsschienen 281 an den Enden der Führungsnuten 208 anliegen. Einer Verschiebung nach vorn wirkt nach dem Ausfahren der Schubstange 241 gegen den Endanschlag 292 (siehe Fig. 6a und Fig. 6b) hingegen die Ausstossvorrichtung 24 entgegen. Der Montagekörper 20 ist daher entlang der Montagevorrichtung 29 zwischen diesen beiden Endpositionen verschiebbar.
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Die Figuren 5a und 5b illustrieren die Extrempositionen der Dämpferteile 22A, 22B der Dämpfungsvorrichtung 22 nach der Fahrt der Schiebetür 1 in unterschiedliche Endlagen.
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Fig. 5a zeigt die Einzugsvorrichtung 2 ohne die Schiebetür 1 von Fig. 1b in der Parkposition, in der das zweite Dämpferteil 22b der Dämpfungsvorrichtung 22 mittels des zweiten Metallprofils 12B betätigt wurde und die Anschlagkragen 221A, 221B aneinander liegend von der ersten Lagerhülse 202A gehalten sind.
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Fig. 5b zeigt die Einzugsvorrichtung 2 ohne die Schiebetür 1 von Fig. 1b in der Endposition, in der die Schiebetür 1 vollständig ausgefahren ist und das erste Dämpferteil 22B der Dämpfungsvorrichtung 22 betätigt wurde und die Anschlagkragen 221A, 221B aneinander liegend von der zweiten Lagerhülse 202B gehalten sind.
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Fig. 6a zeigt die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1a mit dem Türfach 3 und der Schiebetür 1 in Schnittdarstellung. Die Schiebetür 1 wurde mittels der Einzugsvorrichtung 2 in eine Endposition gezogen, in der das zweite Metallprofil 12B am zweiten Dämpferteil 22B der Dämpfungsvorrichtung 22 anliegt. In dieser Position kann die Schiebetür 1 manuell ergriffen und vollständig ausgezogen werden. Sofern die Türöffnung hingegen vollständig geöffnet werden soll, wird die Schiebetür 1 durch manuelle Krafteinwirkung weiter gegen das Türfach 3 in die Parkposition verschoben.
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Fig. 6b zeigt die Schiebetürvorrichtung 100 von Fig. 1b mit dem Türfach 3, der Schiebetür 1 und dem Montagekörper 20 in Schnittdarstellung. Durch Krafteinwirkung auf die Schiebetür 1 wurde der Montagekörper 20 nach vorn geschoben. Bei diesem Vorgang wurde die am Endanschlag 292 anliegende Schubstange 241 zurückgestossen und verriegelt. Die Schiebetür 1 verbleibt somit in der Parkposition, in der die Frontseite 11F der Schiebetür 1 auf gleicher Höhe liegt wie die Stirnseiten der Türfachwände 3A, 3B liegt. Die Schiebetür 1 tritt optisch nicht mehr in Erscheinung, kann aber auch nicht mehr manuell ergriffen werden. Erst durch eine weitere Krafteinwirkung auf die Schiebetür 1 wird diese mit dem Montagekörper 20 nach vorn verschoben, wodurch die Verriegelung der Schubstange 241 aufgehoben und der Montagekörper 20 und die Schiebetür 1 von der Ausstossfeder 245 zurück in die Endposition gedrückt werden.
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Die hintere Hälfte des Montagekörpers 20 ist weggeschnitten, sodass der Einzugsmagnet 21, die frontseitige Führungsvorrichtung 23 und die Ausstossvorrichtung 24 freigelegt sind.
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Fig. 7 zeigt den Montagekörper 20 der Einzugsvorrichtung 2 von Fig. 3a mit dem Montagekanal 201, in dem der Einzugsmagnet 21 zwischen zwei Führungsvorrichtungen 23 gehalten ist, und mit dem Ausstosskanal 204, in den die Ausstossvorrichtung 24 eingesetzt ist.
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Die Lagerkörper 230 der Führungsvorrichtung 23 weisen Rastelemente 232 auf, die in Rastsenken 2010 innerhalb des Magnetkanals 201 gehalten sind. Der Einzugsmagnet 21 ist daher zwischen den beiden Führungsvorrichtungen 23 stabil gehalten.
Bezugszeichenliste:
-
- 1
- Schiebetür
- 100
- Schiebetürvorrichtung
- 10
- Aufnahmenut
- 10A, 10B
- Aufnahmebereiche
- 10S
- vertikale Seitenwände der Aufnahmenut 10
- 10T
- Kopffläche der Aufnahmenut 10
- 11B
- Unterseite der Schiebetür 1
- 11F
- vorlaufende Stirnseite der Schiebetür 1
- 11R
- nachlaufende Stirnseite der Schiebetür 1
- 11T
- Oberseite der Schiebetür
- 12A, 12B
- ferromagnetische Metallprofile
- 12X
- Metallprofil zwischen den Enden der Aufnahmenut 10 angeordnet
- 121
- Kopfstück des Metallprofils 12A, 12B
- 122
- Seitenstücke des Metallprofils 12A, 12B
- 123
- Anschlagplatte des Metallprofils 12A, 12B
- 19
- Handgriff
- 190
- Bedienungselement
- 2
- Einzugsvorrichtung
- 20
- Montagekörper
- 201
- Magnetkanal
- 2010
- Rastsenke
- 202
- Lagerkanal
- 202A, 202B
- Lagerhülsen
- 203
- Fensteröffnungen
- 204
- Ausstosskanal
- 208
- Führungsnuten
- 21
- Einzugsmagnet
- 22
- Dämpfungsvorrichtung
- 22A, 22B
- Dämpferteile
- 220A, 220B
- Dämpfungskolben
- 221A, 221B
- Anschlagkragen
- 222
- Verbindungsrohr
- 223
- elastisches Stoppelement
- 225
- Rückstellfeder
- 23
- Führungsvorrichtung, Führungsvorrichtung
- 230
- Lagerkörper
- 231
- Führungselement, Gleitelement oder Lagerrolle
- 232
- Rastelement
- 24
- Ausstossvorrichtung
- 240
- Ausstosszylinder
- 241
- Schubstange
- 245
- Ausstossfeder
- 246
- Verriegelungsvorrichtung
- 249
- Ringflansch
- 28
- Schienenplatte
- 281
- Führungsschienen
- 29
- Montagevorrichtung
- 29B
- Vorrichtungsboden
- 29S
- Vorrichtungswände
- 290
- Montageausnehmung
- 291A, 291B
- Montageelemente
- 292
- Hilfsanschlag
- 3
- Türfach
- 3A, 3B
- Türfach Wände
- 30
- Parkraum
- 4
- Türrahmen
- 40
- Türöffnung
- 9
- Führungsvorrichtung
- 91
- Laufschiene
- 92
- Laufwerke
- x
- Verschiebungsachse
- y
- Vorrichtungssachse