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Die Erfindung betrifft ein Trocknungssystem, insbesondere ein Dämmschichttrocknungssystem.
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Dämmschichten in Gebäuden können aufgrund von Feuchtigkeitseintrag unbrauchbar werden, beispielsweise wenn sie unterhalb von beschädigten Dachhäuten oder dergleichen angeordnet sind. Um zu verhindern, dass solche Schichten komplett ausgetauscht werden müssen, gibt es entsprechende Trocknungssysteme, die dazu ausgelegt sind, die Feuchtigkeit aus den Dämmschichten herauszuziehen. Dazu wird in der Regel eine Apparatur verwendet, mit der feuchte Luft aus der Dämmschicht ausgetragen wird.
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Entsprechende Trocknungssysteme weisen dazu eine Reihe von Funktionseinheiten auf, die in der Regel einen Verdichter sowie eine Wasserabscheideeinheit und einen Filter umfassen. Da bei Bestandsgebäuden solche Systeme im Dauerbetrieb eingesetzt werden, werden üblicherweise auch Schalldämpfer verwendet, um die Geräuschentwicklung zu minimieren.
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Aufgrund der Mehrzahl von Funktionen, die ein Trocknungssystem dieser Art aufweisen muss, sind bekannte Systeme verhältnismäßig groß und sperrig. Dies erschwert den Transport solcher Systeme einerseits wie auch das Aufstellen desselben am Einsatzort. Oftmals lassen sich solche Systeme nicht von einer einzigen Person installieren. Zwar ist es möglich, einzelne Funktionseinheiten auf der Baustelle miteinander über Schläuche zu verbinden, dieser Installationsaufwand ist jedoch verhältnismäßig hoch und störungsanfällig. Noch dazu nimmt eine solche Installation verhältnismäßig viel Bauraum ein, sodass die Nutzung von Räumlichkeiten, in denen entsprechende Trocknungssysteme aufgestellt werden, stark eingeschränkt wird.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trocknungssystem, insbesondere Dämmschichttrocknungssystem, anzugeben, welches demgegenüber Vorteile bietet.
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Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Trocknungssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.
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Die Erfindung sieht vor, ein Trocknungssystem modular aufzubauen, sodass einzelne Module, bevorzugt zwei Module, die jeweils ein oder mehrere Funktionseinheiten aufweisen, miteinander verbunden werden können. Zum einen bietet dies den Vorteil, dass die einzelnen Module allein vom Traggewicht bereits wesentlich leichter sind als ein gesamtes Trocknungssystem in einem einzigen Gehäuse. So ist es möglich, dass eine Einzelperson die Installation eines entsprechenden Trocknungssystems vor Ort durchführen kann. Zum anderen entfallen bei einer erfindungsgemäßen Kopplung der Module aufwändige Installationen von Schläuchen zwischen den einzelnen Funktionseinheiten. Die Erfindung ermöglicht so eine platzsparende und effiziente und auch weniger Personal erfordernde Installation eines Trocknungssystems auf der jeweiligen Baustelle. Zudem ermöglicht die modulare Bauweise, dass einzelne Module auch in andere bestehende Anlagen integrierbar sind.
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Das erfindungsgemäße Trocknungssystem, welches sich insbesondere als Dämmschichttrocknungssystem eignet, umfasst eine Mehrzahl Funktionseinheiten, die über Leitungen miteinander verbunden oder verbindbar sind. Dabei ist das Trocknungssystem modular aufgebaut und umfasst dazu wenigstens ein Modul, bevorzugt zwei separate aber miteinander verbindbare Module. Dabei ist/sind eine oder eine Mehrzahl Funktionseinheit(en) in einem ersten Modul und/oder eine weitere oder eine Mehrzahl weiterer Funktionseinheit(en) in einem zweiten Modul untergebracht. Beide Module sind üblicherweise jeweils mit einem entsprechenden Gehäuse ausgestattet, welches jeweils durch eine Mehrzahl von Gehäusewänden begrenzt ist.
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In bevorzugter Weise befindet sich ein Teil der für die Trocknung erforderlichen Funktionseinheiten im einen Modul, während sich der übrige Teil der Funktionseinheiten in einem zweiten Modul befindet. Natürlich können ganz unterschiedliche Funktionseinheiten in den Modulen vorhanden sein, bevorzugt sind jedoch Funktionseinheiten vorgesehen, welche aus der folgenden Gruppe ausgewählt sind: Verdichtereinheit, eine Wasserabscheideeinheit, eine Filtereinheit, eine Schalldämpfereinheit.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das erste Modul als Funktionseinheiten eine Wasserabscheideeinheit und eine Filtereinheit, insbesondere mit HEPA-Filter, umfasst. Vorteilhafterweise ist dann weiter vorgesehen, dass das zweite Modul als Funktionseinheiten eine Verdichtereinheit und eine Schalldämpfereinheit umfasst.
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Diese Module lassen sich dann auch separat verwenden und mit anderen Produkten anderer Hersteller kombinieren, indem entsprechend eine Schlauchleitung oder dergleichen zur Verbindung angeschlossen wird.
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Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst das erste Modul wenigstens einen Prozesslufteintrittsanschluss, bevorzugt eine Mehrzahl Prozesslufteintrittsanschlüsse. An diesen Anschluss/diese Anschlüsse können dann Schläuche angeschlossen werden, die beispielsweise direkt oder indirekt mit der zu trocknenden Dämmschicht verbunden werden. Die über den genannten Anschluss/die genannten Anschlüsse in das erste Modul gelangende Prozessluft wird bevorzugt in diesem Modul über die Wasserabscheideeinheit von Feuchtigkeit und über den Filter von weiteren Reststoffen in der Prozessluft befreit.
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Die so gereinigte Prozessluft gelangt dann in das mit dem ersten Modul verbundene zweite Modul und wird dort verdichtet. Zur weiteren Ableitung wird die so verdichtete Prozessluft dann aus dem zweiten Modul herausgeblasen. Vorteilhafterweise umfasst das zweite Modul wenigstens einen Prozessluftaustrittsanschluss, über den die Prozessluft zielgerichtet abgeführt werden kann.
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Die Verbindung der beiden Module kann erfindungsgemäß dadurch geschehen, dass diese untereinander mit einer Schlauchleitung oder dergleichen verbunden werden, die in der Lage ist, die Prozessluft zu transportieren, vorteilhafterweise ist es aber auch möglich, auf diese Schlauchleitung gänzlich zu verzichten, wenn das erste Modul ein erstes Kopplungsmittel und/oder das zweite Modul ein zweites, mit dem ersten Kopplungsmittel wenigstens strömungstechnisch koppelbares zweites Kopplungsmittel aufweist. Hierdurch wird es möglich, beide Module direkt miteinander strömungstechnisch zu verbinden, sodass in das erste Modul gelangende Prozessluft nach Durchlaufen der dortigen Funktionseinheiten unmittelbar in das zweite Modul gelangt.
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Die Kopplungsmittel können auf unterschiedliche Weise ausgebildet sein. Im einfachsten Fall gibt es am einen Modul eine Öffnung, am anderen einen Stutzen, der in die Öffnung eingeführt wird und dann eine strömungstechnisch luftdichte Verbindung zwischen beiden Modulen herstellt. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass das erste Kopplungsmittel und das zweite Kopplungsmittel an einer jeweiligen Flächenseite des ersten Moduls bzw. einer Flächenseite des zweiten Moduls drehbar gelagert sind. Auf diese Weise lässt sich jedes Modul noch flexibler ausbilden. Insbesondere sind dann auch andere Anschlussmöglichkeiten zwischen den beiden Modulen sowie die Verbindung mit anderen Komponenten anderer Hersteller möglich.
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Bevorzugt ist eine solche drehbare Ausführungsform so ausgebildet, dass jedes Kopplungsmittel über jeweils eine um jeweils eine Drehachse an einer Flächenseite des jeweiligen Moduls drehbar gelagerte Drehscheibe verfügt, in der eine Durchgangsöffnung sowie ein Anschlussstutzen angeordnet sind.
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Bei der Kopplung der beiden Module untereinander werden die beiden Drehscheiben dann so gedreht, dass der Abschlussstutzen eines Moduls in die Öffnung des jeweils anderen Moduls eingeführt werden kann. Auf diese Weise wird eine besonders stabile Kopplung erreicht. Zudem hat eine solche Ausführungsform weitere Vorteile: Es ist nämlich möglich, dass jedes Kopplungsmittel dann eine Kopplungsdrehstellung einnehmen kann, in welcher beide Module miteinander gekoppelt werden können, und eine Schließstellung einnehmen können, in welcher die Durchgangsöffnungen verschlossen sind. Diese Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Trocknungssystems ist also universal einsetzbar, indem nicht nur Module gleicher Bauart miteinander verbunden werden können, sondern auch dieselben Module beispielsweise über eine Schlauchleitung, die dann lediglich an den Anschlussstutzen und/oder die Öffnungen angeschlossen wird, zu verbinden. Insbesondere ist so auch die Möglichkeit geschaffen, weitere Komponenten an ein erfindungsgemäßes Modul anzuschließen, die von anderen Herstellern stammen.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann zudem vorgesehen sein, dass das erste Kopplungsmittel im Bereich der Unterseite des ersten Moduls und das zweite Kopplungsmittel im Bereich der Oberseite des zweiten Moduls angeordnet ist.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist außerdem vorgesehen, dass sich die Module aufeinander stapeln lassen. Dies reduziert den zur Bevorratung der Module erforderlichen Stauraum, da weniger Boden auf der Stellfläche erforderlich ist. In diesem Fall ist bevorzugt vorgesehen, dass die Module im Bereich ihrer jeweiligen Oberseiten und/oder Unterseiten Stapelhilfen, insbesondere Formschlusselemente aufweisen. Auf diese Weise greifen die übereinandergestapelten Module formschlüssig aneinander, sodass sie auch nicht gegenseitig verrutschen können. Dies hilft auch, Beschädigungen vorzubeugen. Zudem lassen sich die Module auch in dieser gestapelten Form, gegebenenfalls mit weiteren Modulen darüber, über Schlauchleitungen miteinander verbinden, sodass ein erfindungsgemäßer Betrieb auch in dieser gestapelten Form dort möglich ist, wo es am Boden auf der Stellfläche mangelt.
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Gerade wenn die obigen Ausführungsform mit dem ersten Kopplungsmittel im Bereich der Unterseite des ersten Moduls und dem zweiten Kopplungsmittel im Bereich der Oberseite des zweiten Moduls realisiert wird, bietet diese Ausführungsform auch im Hinblick auf die Stapelbarkeit der Module besondere Vorteile. Insbesondere sorgen die Stapelhilfen dafür, dass auch die Kopplung der beiden Kopplungsmittel geführt und damit betriebssicher erfolgen kann. Die Kopplung wird also insbesondere durch die Stapelhilfen vereinfacht.
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Für eine besonders einfache Handhabung kann zudem vorgesehen sein, dass die Module im Bereich ihrer jeweiligen Oberseiten Tragehilfen, insbesondere Tragegriffe, aufweisen. Dies erleichtert auch das Aufstellen der Module durch eine Einzelperson.
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Zusätzlich zu den oben angesprochenen Kopplungsmitteln kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Module an entsprechenden Seitenwangen der jeweiligen Gehäuse Verriegelungselemente aufweisen, um miteinander gekoppelte Module mechanisch lösbar miteinander zu verbinden. Werden beide Module über die Kopplungsmittel aneinandergeschoben und strömungstechnisch miteinander verbunden, so stoßen bevorzugt auch die Seitenwangen der entsprechenden Gehäuse der Module mit ihren Schmalseiten aneinander. Im Bereich dieses Stoßes können erfindungsgemäß Verriegelungselemente wie Haken oder dergleichen vorgesehen sein, die nach erfolgter Kopplung dafür sorgen, dass die Seitenwangen miteinander in Eingriff gebracht werden, sodass auch bei unsachgemäßer Handhabung des Trocknungssystems im Betrieb vermieden wird, dass sich die beiden miteinander gekoppelten Module voneinander trennen können.
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Die Erfindung betrifft außerdem ein einzelnes Modul für ein oben beschriebenes Trocknungssystem. Dieses Modul kann als erstes Modul oder als zweites Modul ausgebildet sein und die oben im Zusammenhang mit dem ersten Modul und zweiten Modul beschriebenen Eigenschaften aufweisen.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren 1 bis 7 näher erläutert.
- Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Trocknungssystem mit zwei voneinander getrennten Modulen in perspektivischer Darstellung.
- Figur 2 zeigt eine Ausschnittvergrößerung zweier miteinander über Kopplungselemente gekoppelte Module.
- Figur 3 zeigt eine schematische Draufsicht auf die in Figur 1 dargestellten Module im ungekoppelten Zustand.
- Figur 4 zeigt eine schematische Draufsicht auf die in Figur 1 dargestellten Module im gekoppelten Zustand.
- Figur 5 zeigt eine schematische Ansicht auf das Innere der Module im gekoppelten Zustand.
- Figur 6 zeigt eine Anordnung zweier erfindungsgemäßer Module in gestapeltem Zustand.
- Figur 7 zeigt eine Anordnung eines erfindungsgemäßen Trocknungssystems, bei welchem Module miteinander über eine Schlauchleitung gekoppelt sind.
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Ein erfindungsgemäßes Trocknungssystem ist in Fig. 1 am Beispiel zweier Module 102 und 100 dargestellt. Grundsätzlich kann ein erfindungsgemäßes Trocknungssystem auch lediglich eines der dargestellten oder im Rahmen dieser Beschreibung erläuterten Module umfassen.
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Beschrieben wird nachfolgend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel, bei welchem zwei Module miteinander gekoppelt werden.
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In Fig. 1 sind ein erstes Modul 100 und ein zweites Modul 200 abgebildet. Jedes Modul 100, 200 weist ein Gehäuse auf, welches im Wesentlichen aus Seitenwänden 140, 240, einer Rückseite 160, 260, einer Vorderseite 130, 230, sowie einer Oberseite 150, 250 und einer Unterseite 170, 270 gebildet wird. Das jeweilige Gehäuse umschließt dabei Funktionseinheiten, auf die oben Bezug genommen wurde und auf die nachstehend noch Bezug genommen wird.
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Bevorzugt können die einzelnen Module 100, 200 an ihrem Gehäuse einen Tragegriff 110, 210 aufweisen, mit welchem sie auf einfache Weise von einer einzigen Person angehoben und an einen beliebigen Platz verbracht werden können.
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Ferner verfügt ein Modul 100, 200 über Positionierhilfen 121 bis 126 bzw. 221 bis 226, die in Gestalt von Formschlusselementen, beispielsweise Vorsprüngen und Rücksprüngen ausgebildet sein können. Diese ermöglichen das Stapeln der Module 100, 200, wie dies beispielsweise in Fig. 6 dargestellt ist. Insbesondere durch den Formschluss können solche Module 100, 200 übereinander sicher positioniert werden, sodass ein unerwünschtes Verrücken weitestgehend vermieden wird.
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Die Module 100, 200 verfügen ferner über entsprechende Kopplungsmittel 131 bis 133 bzw. 231 bis 233, mit welchen sie sich miteinander koppeln lassen. Koppeln bedeutet hier in erster Linie nicht nur eine reine mechanische Kopplung, sondern auch eine strömungstechnische Kopplung. Darunter wird verstanden, dass eine Fluidströmung, insbesondere eine Luftströmung, von einem Modul 100 zum anderen Modul 200 übertragen werden kann. Es versteht sich von selbst, dass die entsprechende Kopplung so ausgebildet ist, dass eine solche Fluidströmung nach Möglichkeit nicht im Bereich der Kopplungsstelle entweicht.
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Die hier dargestellten Kopplungsmittel 131 bis 133 bzw. 231 bis 233 sehen jeweils eine Drehscheibe 131, 232 vor, mit welcher eine Durchgangsöffnung 133, 233 und ein Anschlussstutzen 132, 232 um die jeweiligen Drehachsen A, B gedreht werden können. Auf diese Weise können in einer Öffnungsstellung der Anschlussstutzen 232 in die Öffnung 133 bzw. der Anschlussstutzen 132 in die Öffnung 233 eintauchen. Auch wenn grundsätzlich vorstellbar ist, dass es lediglich an einem der Module 100, 200 eine Öffnung und an dem anderen Modul 200 einen entsprechenden Anschlussstutzen gibt, wird durch die Drehbarkeit ermöglicht, dass die Kopplung beider Module nur in einer Öffnungsstellung der Durchgangsöffnungen 133, 233 möglich ist. In anderen Drehstellungen, beispielsweise einer Schließstellung, würden die Öffnungen 133, 233 verschlossen und lediglich die Durchgänge der Anschlussstutzen 132, 232 geöffnet sein. Dies ermöglicht dann nicht nur die Kopplung der Module 100, 200 in der Öffnungsstellung, sondern auch die Kopplung der Anschlussstutzen 132, 232 in der Situation, in welcher die Öffnungen 133, 233 geschlossen sind. So ist es auch möglich, entsprechend der Fig. 7 eine Strömungsverbindung über eine Schlauchverbindung oder eine Rohrverbindung zwischen den Anschlussstutzen 132 und 232 herzustellen. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass die beiden Module 100, 200 auch nicht nur in einer Stellung nebeneinander (vgl. Fig. 1) sondern auch übereinander (vgl. Fig. 6) miteinander verbunden werden können. Auch ist so möglich, dass lediglich eines der Module mit einer anderen Komponente eines anderen Herstellers verbunden werden kann.
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Die Kopplung beider Module 100, 200 wird nun anhand der Fig. 2 bis 5 näher erläutert.
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Wie bereits erwähnt, werden die Anschlussstutzen 132, 232 in entsprechende Öffnungen in den Drehscheiben 131, 231 eingeführt. Diese Drehscheiben 131, 231 befinden sich auf einer Stirnseite 130, 230 der entsprechenden Module 100, 200. In der gezeigten Ausführungsform sind grundsätzlich die dargestellten Kopplungsmittel in den Seitenteilen der jeweiligen Module 100, 200 vorgesehen. Es ist allerdings auch möglich, diese Kopplungsmittel im Oberboden des zweiten Moduls 200 bzw. im Unterboden des ersten Moduls 100 unterzubringen.
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Dabei werden die Schmalseiten der Seitenwände 140, 240 aneinandergeschoben oder die Unterseite des ersten Moduls 100 auf die Oberseite des zweiten Moduls 200 gesetzt. Im Falle der Anordnung der Anschlussstutzen in den Seitenteilen werden dabei die entsprechenden Anschlussstutzen 132, 232 in Richtung der Pfeile P1 bzw. P2 bewegt werden, vgl. Fig. 3. Die Seitenwände 140, 240 stoßen dabei im Idealfall mit ihren Schmalseiten gegeneinander. Über Verriegelungsmittel 141, 142 können die entsprechenden Module 100, 200 aneinander befestigt werden, sodass ein unbeabsichtigtes Lösen der Module voneinander nicht möglich ist. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil im Betriebszustand der Kopplungseinrichtung eine Strömungsverbindung zwischen zwei Modulen 100, 200 zu jeder Zeit gegeben sein muss.
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Fig. 5 zeigt ein beispielhaftes Strömungsbild einer Luftströmung P, die in die erfindungsgemäße Trocknungseinrichtung an den Prozesslufteintrittsanschlüssen 161 bis 163 (siehe auch Fig. 6) eintritt; es kann auch lediglich ein Prozesslufteintrittsanschluss vorgesehen sein, in den die erfindungsgemäße Kopplungseinrichtung eintritt. Gezeigt sind in Fig. 5 darüber hinaus die beiden Module 100, 200, die für sich genommen jeweils verschiedene Funktionseinrichtungen aufweisen, die von der dargestellten Form auch abweichen können.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist jedoch vorgesehen, dass das Modul 100, in welches die Prozessluft P beispielsweise aus mit den Anschlüssen 161 bis 163 verbundenen Schläuchen aus einer zu trocknenden Dämmschicht (nicht gezeigt) eintritt, eine Wasserabscheideeinheit 101 und eine daran angeschlossene Filtereinheit 102, die einen HEPA-Filter durchläuft. Zunächst wird Prozessluft P von der Wasserabscheideeinheit 101 vom Wasser getrennt und dann von noch in der Prozessluft P vorhandenen Partikeln über den Filter 102 gereinigt. Über die miteinander gekoppelten Kopplungsmittel, die hier durch die Stutzen und Öffnungen 132, 233, 232, 133 dargestellt sind, gelangt die so behandelte Prozessluft P in das zweite Modul 200. In diesem befinden sich ein Verdichter 201 sowie bevorzugt ein Schalldämpfer 202, der die Geräuschentwicklung des Verdichters 201 bzw. der Fluidströmung verringert. Die so behandelte Prozessluft wird dann über den Prozessluftaustrittsanschluss 261 aus dem Modul 200 entfernt und kann der weiteren Verwendung zugeführt bzw. in die Umgebung als gereinigte Prozessluft P entlassen werden.
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In Fig. 6 ist auch eine alternative Anordnung der beiden Module 100, 200 übereinander dargestellt, wobei die jeweiligen hier als Formschlusselemente in Form von Aussparungen oder Vorsprüngen dargestellten Positionierungsmittel 121 bis 126 bzw. 221 bis 226 dafür sorgen, dass die beiden Module 100, 200 sicher übereinander angeordnet werden können. Dies kann einerseits als Verstaulage verstanden werden, andererseits können auch über die oben beschriebenen Kopplungsmittel und eine Schlauchverbindung 300, wie diese beispielsweise in Fig. 7 gezeigt ist, beide Module miteinander verbunden werden. Man erkennt auch hier die Prozesslufteintrittsanschlüsse 161 bis 163 (deren Zahl kann auch geringer als 3 oder höher als 3 sein) sowie den wenigstens einen Prozessluftaustrittsanschluss 261 (auch hier kann mehr als ein Prozessluftaustrittsanschluss vorgesehen sein) .
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Mit der Erfindung wird ein multifunktionales Trocknungssystem zur Verfügung gestellt, welches insbesondere durch lediglich einzelne Module in der Lage ist, mit anderen Komponenten anderer Hersteller verbunden zu werden. Gleichzeitig eröffnet die erfindungsgemäße Kopplung über die Kopplungsmittel ein kompaktes und gleichzeitig für eine einzelne Person zu händelndes Trocknungssystem, insbesondere Dämmschichttrocknungssystem, welches sich auf einfache Weise und platzsparend auf der entsprechenden Baustelle installieren lässt. Vor allem in der Ausführung der erfindungsgemäßen Kopplungsmittel mithilfe einer Drehscheibe ist es zudem möglich, diese oben genannten Alternativen auf ganz einfache Weise abzubilden, in dem die Drehscheibe aus einer Öffnungsstellung in eine Schließstellung verdrehbar ist und so ermöglicht, dass entsprechende Module 100, 200 untereinander direkt oder über Schläuche indirekt miteinander verbunden werden können. Dies schafft zudem die Möglichkeit, herstellerfremde Komponenten über Schläuche mit einzubinden. Insgesamt kommt die Erfindung mit einem Minimum an Schlauchverbindungen aus, sodass zudem die Installation einer Baustelle auch diesbezüglich stark vereinfacht wird.
Bezugszeichenliste
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- 100
- erstes Modul
- 101
- Wasserabscheider
- 102
- Filter
- 110
- Tragegriff von 100
- 121
- Formschlusselement, Aussparung
- 122
- Formschlusselement, Aussparung
- 123
- Formschlusselement, Vorsprung
- 124
- Formschlusselement, Vorsprung
- 125
- Formschlusselement, Vorsprung
- 126
- Formschlusselement, Aussparung
- 130
- Stirnwand von 100
- 131
- Drehscheibe
- 132
- Stutzen
- 133
- Öffnung in 131
- 140
- Seitenwand von 100
- 141
- Verriegelungselement an 100
- 150
- Oberseite von 100
- 160
- Stirnwand von 100
- 161
- Prozesslufteintrittsanschluss von 100
- 162
- Prozesslufteintrittsanschluss von 100
- 162
- Prozesslufteintrittsanschluss von 100
- 170
- Boden von 100
- 200
- zweites Modul
- 201
- Verdichter
- 202
- Schalldämpfer
- 210
- Tragegriff von 200
- 221
- Formschlusselement, Aussparung
- 222
- Formschlusselement, Aussparung
- 223
- Formschlusselement, Vorsprung
- 224
- Formschlusselement, Vorsprung
- 225
- Formschlusselement, Vorsprung
- 226
- Formschlusselement, Aussparung
- 230
- Stirnwand von 200
- 231
- Drehscheibe
- 232
- Stutzen
- 233
- Öffnung in 231
- 240
- Seitenwand von 200
- 241
- Verriegelungselement an 200
- 250
- Oberseite von 200
- 260
- Stirnwand von 200
- 261
- Prozessluftaustrittsanschluss von 200
- 262
- Kühlluftansaugung für 201
- 270
- Boden von 200
- A
- Drehachse von 131
- B
- Drehachse von 231