EP4720479A1 - Verbrennungskraftmaschine für ein kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine für ein kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug

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EP4720479A1
EP4720479A1 EP24726184.5A EP24726184A EP4720479A1 EP 4720479 A1 EP4720479 A1 EP 4720479A1 EP 24726184 A EP24726184 A EP 24726184A EP 4720479 A1 EP4720479 A1 EP 4720479A1
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EP
European Patent Office
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suction
line
crankcase
jet pump
air
Prior art date
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Pending
Application number
EP24726184.5A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Joerg Stroese
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine (1), mit einem Kurbelgehäuse (2), mit einem von Luft durchströmbaren Einlasstrakt (4); und mit einer Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung (18), welche eine Saugstrahlpumpe (19) aufweist, welcher zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) zumindest ein Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (4) zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) mittels der Saugstrahlpumpe (19) unter Nutzung der der Saugstrahlpumpe zugeführten Luft als Treibmedium für die Saugstrahlpumpe (19) ein Gas als Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse (2) ansaugbar ist. Vorgesehen ist eine Versorgungsleitung (30), über welche die Saugstrahlpumpe (19) mit dem Treibmedium versorgbar ist. Vorgesehen ist eine Saugleitung (46), über welche mittels der Saugstrahlpumpe (19) das Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse (2) ansaugbar und zu sich hinförderbar ist. Es ist eine zusätzlich zu der Versorgungsleitung (30) und zusätzlich zu der Saugleitung (46) vorgesehene Abzweigleitung (48) vorgesehen, mittels welcher zumindest ein Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (4) in die Saugleitung (46) einleitbar ist.

Description

Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug sowie Kraftfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Kraftfahrzeug mit einer solchen Verbrennungskraftmaschine.
Der EP 3 020 934 B1 ist ein Fahrzeug als bekannt zu entnehmen, mit einer Brennkraftmaschine, die ein Kurbelgehäuse und eine Aufladeeinrichtung aufweist. Vorgesehen ist auch eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung, die zumindest eine trägheitsbasierte Ölabscheideeinrichtung mit mindestens einem trägheitsbasierten Ölabscheider, einen abgeschiedenes Öl zum Kurbelgehäuse rückführenden Ölrücklauf und eine Saugstrahlpumpe aufweist, die mit komprimierter Luft der Aufladeeinrichtung angetrieben wird und einen Unterdrück erzeugt, um Blow-by-Gas anzutreiben. Außerdem offenbart die EP 2 815 089 B1 ein Fahrzeug, mit einer Brennkraftmaschine, die ein Kurbelgehäuse aufweist. Vorgesehen ist auch eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung, die zumindest einen Ölabscheideeinrichtung und einen abgeschiedenes Öl zum Kurbelgehäuse rückführenden Ölrücklauf aufweist. Vorgesehen ist auch eine Fördereinrichtung zum Antreiben eines von Blow-by-Gas verschiedenen Fluids. Die Fördereinrichtung wird außerdem zum Antreiben des Blow-by-Gases in der Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung verwendet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug sowie ein Kraftfahrzeug mit einer solchen Verbrennungskraftmaschine zu schaffen, sodass sich eine besonders vorteilhafte Kurbelgehäuseentlüftung realisieren lässt.
Diese Aufgabe wird durch eine Verbrennungskraftmaschine mit den Merkmalen des Patenanspruchs 1 sowie durch ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine auch als Brennkraftmaschine, Motor oder Verbrennungsmotor bezeichnete und vorzugsweise als Hubkolbenmotor, mithin als Hubkolbenmaschine ausgebildete Verbrennungskraftmaschine für ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes Kraftfahrzeug. Dies bedeutet, dass das vorzugsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildete Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand die Verbrennungskraftmaschine aufweist und mittels der Verbrennungskraftmaschine antreibbar ist. Die Verbrennungskraftmaschine weist ein Kurbelgehäuse auf. Beispielsweise weist die Verbrennungskraftmaschine eine als Kurbelwelle ausgebildete Abtriebswelle auf, welche um eine Wellendrehachse relativ zu dem Kurbelgehäuse drehbar an dem Kurbelgehäuse gelagert ist. Über die Kurbelwelle kann die Verbrennungskraftmaschine Antriebsdrehmomente zum Antreiben des Kraftfahrzeugs bereitstelle. Die Verbrennungskraftmaschine weist auch einen von Luft durchströmbaren Einlasstrakt auf, welcher auch als Ansaugtrakt bezeichnet wird. Die den Einlasstrakt durchströmende Luft wird auch als Verbrennungsluft oder Frischluft bezeichnet.
Die Verbrennungskraftmaschine weist außerdem eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung auf, welche einfach auch als Kurbelgehäuseentlüftung bezeichnet wird. Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung weist eine Saugstrahlpumpe auf, welche zum Entlüften des Kurbelgehäuses zumindest ein auch als erster Teil bezeichneter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses mittels der Saugstrahlpumpe unter Nutzung der der Saugstrahlpumpe zugeführten Luft als Treibmedium für die Saugstrahlpumpe ein Gas als Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse ansaugbar und dadurch aus dem Kurbelgehäuse herausförderbar ist. Mit anderen Worten, während eines Betriebs der Verbrennungskraftmaschine wird der Saugstrahlpumpe der genannte Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (Ansaugtrakt) zugeführt. Der der Saugstrahlpumpe zugeführte Teil der Luft wird als das genannte Treibmedium für die Saugstrahlpumpe verwendet, sodass mittels der Saugstrahlpumpe unter Nutzung des Treibmediums und somit mittels des Treibmediums das Gas aus dem Kurbelgehäuse angesaugt und somit aus dem Kurbelgehäuse herausgefördert wird, wodurch das Kurbelgehäuse entlüftet wird. Das Gas ist somit das Saugmedium, welches mittels der Saugstrahlpumpe und mit Hilfe des Treibmediums aus dem Kurbelgehäuse angesaugt und somit aus dem Kurbelgehäuse herausgefördert wird. Durch das Entlüften des Kurbelgehäuses kann beispielsweise ein übermäßiger Druck in dem Kurbelgehäuse vermieden werden. Das Gas umfasst beispielsweise ein so genanntes Blow-by-Gas, welches beispielsweise aus wenigstens einem Brennraum der Verbrennungskraftmaschine stammt und zwischen einem Kolben und einer korrespondierenden Zylinderwand der Verbrennungskraftmaschine hindurchströmt und dadurch in das Kurbelgehäuse, insbesondere in einen Kurbelraum des Kurbelgehäuses, geströmt ist. Mittels der Saugstrahlpumpe und mittels des Treibmediums kann das Kurbelgehäuse, mithin der Kurbelraum effektiv und effizient entlüftet werden.
Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung weist eine Versorgungsleitung auf, über welche die Saugstrahlpumpe mit dem Treibmedium versorgbar ist. Beispielsweise kann mittels der Versorgungsleitung der genannte Teil der Luft als das Treibmedium aus dem Einlasstrakt abgezweigt und in die Versorgungsleitung eingeleitet werden, woraufhin der aus dem Einlasstrakt abgezweigte Teil der Luft, mithin die aus dem Einlasstrakt abgezweigte Luft die Versorgungsleitung durchströmen kann und mittels der Versorgungsleitung zu der Saugstrahlpumpe geführt wird, wodurch die Saugstrahlpumpe mit der aus dem Einlasstrakt abgezweigten Luft als das Treibmedium versorgt wird. Somit ist beispielsweise die Saugstrahlpumpe über die Versorgungsleitung fluidisch mit dem Einlasstrakt verbindbar oder verbunden. Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung weist außerdem eine Saugleitung auf, über welche mittels der Saugstrahlpumpe das Saugmedium, mithin das Gas aus dem Kurbelgehäuse ansaugbar und zu der Saugstrahlpumpe hin förderbar ist. Somit ist beispielsweise die Saugstrahlpumpe über die Saugleitung fluidisch mit dem Kurbelgehäuse, insbesondere mit dem Kurbelraum, verbunden oder verbindbar. Insbesondere ist es denkbar, dass die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung eine Gemischleitung aufweist, welche von einem das Saugmedium und das Treibmedium umfassenden Gemisch durchströmbar ist. Dies bedeutet, dass das Saugmedium das Treibmedium zumindest an den jeweiligen Teil des Saugstrahlpumpe durchströmen, sich vermischen und dadurch das genannte Gemisch bilden, welches die Gemischleitung durchströmen und insbesondere mittels der Gemischleitung von der Saugstrahlpumpe abgeführt werden kann. Über die oder mittels der Gemischleitung kann beispielsweise das Gemisch insbesondere an einer Einleitstelle in den Einlasstrakt eingeleitet werden. Hierfür ist beispielsweise die Gemischleitung an der Einleitstelle fluidisch mit dem Einlasstrakt verbunden oder verbindbar. Beispielsweise mündet die Gemischleitung an der Einleitstelle in den Einlasstrakt.
Beispielsweise weist die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung einen Ölabscheider auf, über welchen das Saugmedium der Saugstrahlpumpe zuführbar ist. Somit ist beispielsweise der Ölabscheider in der Saugleitung oder stromauf der Saugleitung angeordnet, insbesondere in Strömungsrichtung des die Saugleitung durchströmenden Saugmediums betrachtet. Somit kann beispielsweise die Saugstrahlpumpe über den Ölabscheider das Saugmedium ansaugen, sodass das Saugmedium auf seinem Weg aus dem Kurbelgehäuse zu der Saugstrahlpumpe den Ölabscheider durchströmt. Mittels des Ölabscheiders kann im Gas etwaig enthaltenes Öl von dem Gas abgeschieden werden. Ganz vorzugsweise ist der Ölabscheider als, insbesondere rein, passiver Ölabscheider ausgebildet, mittels welchem eine, insbesondere rein, passive Ölabscheidung durchführbar ist, um dadurch etwaig im Saugmedium enthaltenes Öl aus dem Saugmedium, mithin aus dem Gas abzuscheiden. Insbesondere sind die Saugstrahlpumpe und vorzugsweise die Gemischleitung und ganz vorzugsweise auch der Ölabscheider Bestandteile einer Volllast-Kurbelgehäuseentlüftung, mittels welcher bei Volllast der Verbrennungskraftmaschine das Kurbelgehäuse zu entlüften ist oder entlüftet wird. Unter dem Merkmal, dass die Saugstrahlpumpe und vorzugsweise die Gemischleitung und ganz vorzugsweise auch der Ölabscheider Bestandteile der genannten Volllast-Kurbelgehäuseentlüftung sind, welche auch als Volllast-Entlüftung bezeichnet wird, ist insbesondere zu verstehen, dass die Gemischleitung und die Saugstrahlpumpe und vorzugsweise auch der Ölabscheider in einem so genannten Volllastpfad angeordnet sind, über weichen bei Volllast der Verbrennungskraftmaschine, das heißt im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine das Kurbelgehäuse zu entlüften ist oder entlüftet wird. Mittels der Saugstrahlpumpe kann insbesondere dann, wenn der Ölabscheider ein, insbesondere rein passiver Ölabscheider ist, ein besonders hoher Abscheidegrad des Ölabscheiders dargestellt werden. Insbesondere können dabei durch den beispielsweise passiven Ölabscheider bewirkte Druckverluste kompensiert werden.
Um das Kurbelgehäuse besonders vorteilhaft entlüften, mithin um eine besonders vorteilhafte Kurbelgehäuseentlüftung realisieren zu können, ist erfindungsgemäß eine zusätzlich zu der Versorgungsleitung und zusätzlich zu der Saugleitung vorgesehene Abzweigleitung vorgesehen, mittels welcher zumindest ein auch als zweiter Teil bezeichneter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt insbesondere unter Umgehung der Saugstrahlpumpe in die Saugleitung einleitbar ist. Dies bedeutet, dass beispielsweise mittels der Versorgungsleitung eine insbesondere zusätzlich zu dem vorgenannten, ersten Teil der Luft vorgesehener, zweiter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt abgezweigt und in die Abzweigleitung eingeleitet werden kann, wobei der aus dem Einlasstrakt abgezweigte, zweite Teil der Luft die Abzweigleitung durchströmen kann und mittels der Abzweigleitung zu der Saugleitung gefördert und in die Saugleitung eingeleitet werden kann. Hierdurch können ungünstige Werte eines im Kurbelgehäuse, insbesondere im Kurbelraum, herrschenden, auch als Kurbelgehäusedruck bezeichneten Drucks vermieden werden, sodass eine besonders vorteilhafte Kurbelgehäuseentlüftung darstellbar ist. Insbesondere ist es durch Verwendung der zusätzlichen Abzweigleitung möglich, den Kurbelgehäusedruck zu begrenzen, mithin einen übermäßigen Wert des Kurbelgehäusedrucks zu vermeiden. Insbesondere ist durch die Erfindung eine vorteilhafte Voraussetzung geschaffen, um beispielsweise den Kurbelgehäusedruck vorteilhaft und bedarfsgerecht einzustellen, insbesondere steuern oder regeln, zu können, sodass die Erfindung beispielsweise eine Regelung des Kurbelgehäusedrucks ermöglicht.
Unter dem Merkmal, dass der dritte Teil der Luft aus dem Einlasstrakt in die Saugleitung unter Umgehung der Saugstrahlpumpe einleitbar ist, ist zu verstehen, dass die Luft auf ihrem Weg von dem Einlasstrakt zu der Saugleitung und durch die Abzweigleitung hindurch die Saugstrahlpumpe nicht durchströmt, sondern erst nachdem sie aus der Abzweigleitung ausgeströmt und in die Saugleitung eingeströmt ist die Saugstrahlpumpe durchströmt.
Der Erfindung liegen insbesondere folgende Erkenntnisse und Überlegungen zugrunde: die auch mit SSP bezeichnete Saugstrahlpumpe kann den Ölabscheider beim Abscheiden des Öls aus dem Gas unterstützen, indem die Saugstrahlpumpe zusätzlich einen Unterdrück erzeugen kann, der zur Realisierung eine vorteilhaft hohen Abscheidegrads genutzt werden kann. Hierfür nutzt die Saugstrahlpumpe das Treibmedium, mithin einen durch das strömende Treibmedium gebildeten Treibstrahl, um mittels des Treibmediums das Saugmedium anzusaugen und dabei zu sich hin zu fördern und dabei beispielsweise durch den Ölabscheider hindurch zu fördern, da beispielsweise das Saugmedium auf seinem Weg aus dem Kurbelgehäuse zu der Saugstrahlpumpe den Ölabscheider durchströmt. Eine Funktion, insbesondere eine Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe ist somit abhängig von einem Druck des Treibmediums. Ist beispielsweise in dem Einlasstrakt ein Verdichter angeordnet, mittels welchem die Frischluft verdichtet werden kann oder verdichtet wird, so handelt es sich beispielsweise bei dem Treibmedium um die mittels des Verdichters verdichtete Frischluft aus dem Einlasstrakt. Da das Verdichten der Luft mittels des Verdichters auch als Aufladen bezeichnet wird, wird dann der Druck des Treibmediums auch als Ladedruck bezeichnet. Da üblicherweise in einem oberen Lastbereich der Druck der Frischluft, mithin der Druck des Treibmediums größer als in einem demgegenüber unteren Lastenbereich der Verbrennungskraftmaschine ist, falls keine Gegenmaßnahme getroffen ist, die Leistung oder Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe im Hinblick auf das Ansaugen des Gases aus dem Kurbelgehäuse in dem oberen Lastbereich größer als in dem demgegenüber unteren Lastbereich. Es wurde gefunden, dass dies dazu führen kann, dass der Kurbelgehäusedruck im oberen Lastbereich unerwünscht stark absinkt, was nun jedoch durch die Erfindung vermieden werden kann. Hierfür wird die Abzweigleitung als zusätzliche Leitung verwendet, die im zweiten Teil der Luft in die Saugleitung und somit beispielsweise in Strömungsrichtung des die Saugleitung durchströmenden Saugmediums (der eigenen Saugstrahlpumpe) einleitet, insbesondere einbläst. Hierdurch wir die Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe insbesondere im oberen Lastbereich und ganz insbesondere bei Volllast der Verbrennungskraftmaschine gezielt verschlechtert, wodurch einerseits ein übermäßiges Absinken des Kurbelgehäusedrucks vermieden werden kann. Andererseits kann dennoch eine hinreichende Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe gewährleistet werden, sodass eine vorteilhafte Kurbelgehäuseentlüftung auch im oberen Lastbereich gewährleistet werden kann. Ferner ermöglicht es die Erfindung, die Saugstrahlpumpe besonders vorteilhaft für den unteren Lastbereich auszulegen, sodass sowohl im oberen Lastbereich als auch im unteren Lastbereich eine vorteilhafte Kurbelgehäuseentlüftung realisiert werden kann.
Insbesondere dann, wenn mittels der Abzweigleitung der zweite Teil der Luft stromab des Ölabscheiders in die Saugleitung einleitbar ist oder eingeleitet wird, kann mittels des Ölabscheiders Öl besonders vorteilhaft aus dem Gas abgeschieden werden, da im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen der Ölabscheider länger in einem für die Ölabscheidung vorteilhaften Bereich betrieben werden kann.
Um das Kurbelgehäuse besonders vorteilhaft entlüften zu können, ist es bei einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Versorgungsleitung an einer ersten Verbindungsstelle mit dem Einlasstrakt und an einer zweiten Verbindungsstelle mit der Saugstrahlpumpe fluidisch verbunden ist, wobei die Abzweigleitung an einer von der ersten Verbindungsstelle und auch von der zweiten Verbindungsstelle unterschiedlichen, dritten Verbindungsstelle mit dem Einlasstrakt und an einer von der zweiten Verbindungsstelle, von der ersten Verbindungsstelle und von der dritten Verbindungsstelle unterschiedlichen, vierten Verbindungsstelle mit der Saugleitung fluidisch verbunden ist. Somit kann mittels der Versorgungsleitung an der ersten Verbindungsstelle der erste Teil der Luft aus dem Einlasstrakt abgezweigt und in die Versorgungsleitung eingeleitet werden, wobei die die Versorgungsleitung durchströmende Luft an der zweiten Verbindungsstelle in die Saugstrahlpumpe eingeleitet werden kann. Mittels der Abzweigleitung kann der zweite Teil der Luft an der dritten Verbindungsstelle aus dem Einlasstrakt abgezweigt werden, wobei die die Abzweigleitung durchströmende Luft mittels der Abzweigleitung zu der vierten Verbindungsstelle geleitet und an der vierten Verbindungsstelle in die Zweigleitung eingeleitet werden kann. Dabei hat es sich zur Realisierung einer besonders vorteilhaften Kurbelgehäuselüftung als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn die dritte Verbindungsstelle in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt durchströmenden Luft stromauf der ersten Verbindungsstelle angeordnet ist. Hierdurch kann beispielsweise die Luft an der dritten Verbindungsstelle einen geringeren Druck als an der ersten Verbindungsstelle aufweisen, sodass ein übermäßiges Absinken des Kurbelgehäusedrucks vorteilhaft vermieden werden kann.
Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die erste Verbindungsstelle in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt durchströmenden Luft stromab des in dem Einlasstrakt angeordneten Verdichters zum Verdichten der den Einlasstrakt durchströmenden Luft angeordnet ist. Hierdurch kann insbesondere im unteren Lastbereich eine vorteilhafte Kurbelgehäuselüftung realisiert werden, da im unteren Lastbereich eine vorteilhafte Leistungsfähigkeit, insbesondere eine besonders hohe Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe gewährleistet werden kann. Im oberen Lastbereich kann in der übermäßig hohen Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe im Hinblick auf das Ansaugen des Saugmediums vermieden werden, sodass sowohl im Unterlastbereich als auch im Oberlastbereich eine vorteilhafte Kurbelgehäuselüftung gewährleistet werden kann.
Um insbesondere im oberen Lastbereich ein übermäßiges und unerwünschtes Absinken des Kurbelgehäusedrucks vermeiden und somit eine besonders vorteilhafte Kurbelgehäuselüftung darstellen zu können, ist es in weiter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die dritte Verbindungsstelle in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt durchströmenden Luft stromauf des Verdichters angeordnet ist.
Um übermäßig geringe Werte des Kurbelgehäusedrucks insbesondere im oberen Lastbereich vermeiden zu können, sodass das Kurbelgehäuse besonders vorteilhaft entlüftet werden kann, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die vierte Verbindungsstelle in Strömungsrichtung des die Saugleitung durchströmenden Gases stromauf der zweiten Verbindungsstelle angeordnet ist.
Als besonders vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn die vierte Verbindungsstelle in Strömungsrichtung des die Saugleitung durchströmenden Gases stromab des Kurbelgehäuses angeordnet ist, wodurch eine übermäßige Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe insbesondere im oberen Lastbereich vermieden werden kann. Um das Kurbelgehäuse besonders vorteilhaft entlüften zu können, ist es vorteilhafterweise vorgesehen, dass die vierte Verbindungsstelle in Strömungsrichtung des die Saugleitung durchströmenden Gases stromab des Ölabscheiders angeordnet ist, wodurch mittels des Ölabscheiders etwaig im Gas enthaltenes Öl besonders vorteilhaft aus dem Gas abgeschieden werden kann.
Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass zumindest ein Längenbereich der Saugleitung durch einen Saugstutzen eines Gehäuses der Saugstrahlpumpe gebildet ist, wobei die Abzweigleitung in den Saugstutzen mündet. Dabei ist es beispielsweise vorgesehen, dass die vierte Verbindungsstelle an oder in dem Saugstutzen angeordnet ist. Hierdurch kann der zweite Teil der Luft besonders vorteilhaft in die Saugleitung eingeleitet werden, um eine übermäßige Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe insbesondere im Oberlastbereich vermeiden zu können. Beispielsweise begrenzt das Gehäuse der auch als Strahlpumpe bezeichneten Saugstrahlpumpe eine Mischkammer, in welche eine in dem Gehäuse angeordnete Treibdüse der Saugstrahlpumpe mündet. Das Treibmedium strömt aus der Treibdüse aus und in die Mischkammer ein, in der gemäß dem Gesetz von Bernoulli ein statischer Druckabfall entsteht. Über die Saugleitungen insbesondere über den Saugstutzen kann das Saugmedium in die Mischkammer eingeleitet werden, welcher aufgrund des genannten Druckabfalls angesaugt und damit so in die Mischkammer eingesaugt und somit mittels des Treibmediums gefördert wird. Der zuvor genannte, durch den Saugstutzen gebildete Längenbereich der Saugleitung wird auch als erster Längenbereich der Saugleitung bezeichnet. Beispielsweise ist ein zweiter Längenbereich der Saugleitung durch ein separat von dem Saugstutzen und separat von dem Gehäuse der Saugstrahlpumpe ausgebildetes Leitungselement gebildet, welches fluidisch und vorzugsweise auch mechanisch mit dem Saugstutzen verbunden ist. Insbesondere ist es denkbar, dass es zumindest ein Teil der Mischkammer durch ein Gehäuseelement des Gehäuses begrenzt ist, wobei es denkbar ist, dass zumindest ein Teil des Saugstutzens einstückig mit dem Gehäuseelement ausgebildet ist, sodass vorzugsweise zumindest der Teil des Saugstutzen und das Gehäuseelement aus einem einzige Stück gebildet und somit als ein Monoblock ausgebildet und durch einen Monoblock gebildet sind. Dabei ist es möglich, den die Abzweigleitung durchströmenden, zweiten Teil der Luft aus dem Einlasstrakt in den Saugstutzen und somit kurz vor der Mischkammer in den Saugstutzen einzuleiten, sodass ungünstige Werte des Kurbelgehäusedrucks insbesondere im Oberlastbereich vorteilhaft vermieden werden können. Um ungünstige Werte des Kurbelgehäusedrucks besonders vorteilhaft vermeiden und beispielsweise den Kurbelgehäusedruck besonders vorteilhaft und bedarfsgerecht einstellen, das heißt variieren zu können, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass in der Abzweigleitung eine Ventileinrichtung angeordnet ist, mittels welcher eine die Abzweigleitung durchströmende Menge der aus dem Einlasstrakt stammenden Luft, mithin des zweiten Teils der Luft einstellbar ist. Insbesondere ist es möglich, mittels der Ventileinrichtung die die Abzweigleitung durchströmende Menge des Einlasstrakts strömenden Luft auf wenigstens zwei voneinander und von null unterschiedliche und gegenüber null größere Werte einzustellen, insbesondere zu regeln. Somit kann beispielsweise der Kurbelgehäusedruck besonders vorteilhaft eingestellt, beziehungsweise geregelt, werden, wodurch eine besonders vorteilhafte Kurbelgehäuselüftung darstellbar ist. Beispielsweise ist die Ventileinrichtung elektrisch oder elektronisch oder mechanisch betreibbar, wodurch die die Abzweigleitung durchströmende Luft besonders vorteilhaft und bedarfsgerecht eingestellt werden kann. Ganz insbesondere kann die Ventileinrichtung eine Regeleinrichtung sein oder Bestandteil einer Regeleinrichtung sein, wobei mittels der Regeleinrichtung die die Abzweigleitung durchströmende Menge vorteilhaft eingestellt, und somit geregelt, werden kann, wodurch beispielsweise der Kurbelgehäusedruck besonders vorteilhaft eingestellt, insbesondere geregelt, werden kann. Beispielsweise kann die Ventileinrichtung elektrisch angesteuert und dadurch beispielsweise geregelt werden, insbesondere mittels einer elektronischen Recheneinrichtung. Hierfür kann beispielsweise die elektronische Recheneinrichtung ein insbesondere elektrisches Ansteuersignal bereitstellen, welches von der Ventileinrichtung empfangen werden kann, wodurch die Ventileinrichtung angesteuert und somit beispielsweise geregelt werden kann. Hierdurch kann beispielsweise die die Abzweigleitung durchströmende Menge, insbesondere geregelt, eingestellt werden.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes und vorzugsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen ausgebildetes Kraftfahrzeug, welches eine Verbrennungskraftmaschine gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung aufweist. Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des ersten Aspekts der Erfindung sind als Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des zweiten Aspekts der Erfindung anzusehen und umgekehrt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit der zugehörigen Zeichnung. Dabei zeigt die einzige Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine auch als Brennkraftmaschine, Motor oder Verbrennungsmotor bezeichnete und als Hubkolbenmotor, mithin als Hubkolbenmaschine, ausgebildete Verbrennungskraftmaschine 1 für ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes Kraftfahrzeug. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist ein Kurbelgehäuse 2 auf, durch welches beispielsweise mehrere Zylinder 3 der Verbrennungskraftmaschine 1 gebildet sind. Somit ist beispielsweise das Kurbelgehäuse 2 als ein Zylinderkurbelgehäuse ausgebildet. Durch den jeweiligen Zylinder 3 ist ein jeweiliger Brennraum der Verbrennungskraftmaschine 1 teilweise gebildet. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist außerdem einen auch als Ansaugtrakt bezeichneten Einlasstrakt 4 auf, welcher von Luft, welche auch als Frischluft oder Verbrennungsluft bezeichnet wird, durchströmbar ist. Mittels des Einlasstrakts 4 kann die den Einlasstrakt 4 durchströmende Luft zu den und in die Brennräume geleitet werden. In Fig. 1 ist durch Pfeile 5 eine erste Strömungsrichtung veranschaulicht, welche auch als Luftströmungsrichtung bezeichnet wird. Der Einlasstrakt 4 ist oder wird von der Luft in die Luftströmungsrichtung durchströmbar oder durchströmt, um dadurch die Luft zu den und in die Brennräume zu leiten. Mit anderen Worten strömt die Luft auf ihrem Weg durch den Einlasstrakt 4 hin zu dem und in die Brennräume in die Luftströmungsrichtung durch den Einlasstrakt 4 hindurch.
In dem Einlasstrakt 4 ist ein Luftfilter 6 angeordnet, mittels welchem die den Einlasstrakt 4 durchströmende Luft gefiltert wird. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist außerdem einen Abgastrakt 7 auf, welcher von Abgas aus den Brennräumen durchströmbar ist. Dabei veranschaulicht in Fig. 1 ein Pfeil 8 eine zweite Strömungsrichtung, in welche das Abgas aus den Brennräumen den Abgastrakt 7 durchströmt oder durchströmen kann, wodurch das Abgas von den Brennräumen abführbar ist. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel einen Abgasturbolader 9 auf, welcher einen in dem Einlasstrakt 4 angeordneten Verdichter 10 und eine in dem Abgastrakt 7 angeordnete Turbine 11 aufweist. Die Turbine 11 ist von dem den Abgastrakt 7 durchströmenden Abgas antreibbar. Über eine Welle 12 des Abgasturboladers 9 kann die Turbine 11 den Verdichter 10 antreiben, wobei durch Antreiben des Verdichters 10 mittels des Verdichters 10 die den Einlasstrakt 4 durchströmende Luft verdichtet, mithin aufgeladen werden kann. Somit können die Brennräume der Verbrennungskraftmaschine 1 mit der mittels des Verdichters 10 verdichteten Luft versorgt werden, was auch als Aufladung oder Aufladen der Verbrennungskraftmaschine 1 bezeichnet wird. Beispielsweise wird die Verbrennungskraftmaschine 1 zumindest in einem ersten Bereich ihres Kennfelds aufgeladen betrieben, sodass in dem auch als erster Kennfeldbereich bezeichneten, ersten Bereich des Kennfelds die Brennräume mit mittels des Verdichters 10 verdichteter Luft aus dem Einlasstrakt 4 versorgt werden. Beispielsweise in zumindest einem zweiten Bereich des Kennfelds wird die Verbrennungskraftmaschine 1 in einem nicht aufgeladenen Betrieb betrieben. Der zweite Bereich des Kennfelds wird auch als zweiter Kennfeldbereich oder nicht aufgeladener Kennfeldbereich bezeichnet. In dem zweiten Bereich des Kennfelds unterbleibt beispielsweise ein Versorgen der Brennräume mit mittels des Verdichters 10 verdichteter Luft, wobei die Brennräume mit der Luft aus dem Einlasstrakt 4 versorgt werden, jedoch die Luft, mit welcher die Brennräume versorgt werden, nicht mittels des Verdichters 10 aufgeladen wird. Beispielsweise ist oder umfasst der erste Bereich des Kennfelds eine Volllast, das heißt einen Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1. Ferner ist es denkbar, dass der zweite Bereich des Kennfelds eine Teillast, mithin einen Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 umfasst oder ist.
Die Verbrennungskraftmaschine 1 ist in ihrem befeuerten Betrieb mittels eines vorzugsweise flüssigen Kraftstoffes betreibbar. In dem befeuerten Betrieb wird innerhalb eines jeweiligen Arbeitsspiels der Verbrennungskraftmaschine 1 in dem jeweiligen Brennraum ein Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrannt, woraus das Abgas resultiert. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch umfasst den vorzugsweise flüssigen oder aber gasförmigen Kraftstoff sowie die Luft aus dem Einlasstrakt 4. Dabei weist die Verbrennungskraftmaschine 1 einen in Fig. 1 besonders schematisch dargestellten, einfach auch als Tank bezeichneten Kraftstofftank 13 auf, in welchem der Kraftstoff zumindest vorübergehend aufnehmbar oder aufgenommen ist. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist dabei eine zum Entlüften des Kraftstofftanks 13 vorgesehene oder ausgebildete Tankentlüftungseinrichtung 14 auf, welche auch als erste Belüftungseinrichtung bezeichnet wird. Die Tankentlüftungseinrichtung 14 weist eine erste Saugstrahlpumpe 15 auf, welche auch als erste Strahlpumpe bezeichnet wird. Der ersten Saugstrahlpumpe 15 ist zum Entlüften des Kraftstofftanks 13 zumindest ein erster Teil der Luft aus dem Einlasstrakt zuführbar, sodass zum Entlüften des Kraftstofftanks 13 mittels der ersten Saugstrahlpumpe 15 unter Nutzung der der ersten Saugstrahlpumpe 15 zugeführten Luft als erstes Treibmedium für die erste Saugstrahlpumpe 15 ein erstes Gas als erstes Saugmedium aus dem Kraftstofftank 13 ansaugbar und somit aus dem Kraftstofftank 13 heraus förderbar ist. Dabei weist die Tankentlüftungseinrichtung 14 eine erste Gemischleitung 16 auf, welche von einem das erste Saugmedium und das erste Treibmedium umfassenden, ersten Gemisch durchströmbar ist. In Fig. 1 ist durch einen Pfeil 17 eine dritte Strömungsrichtung bezeichnet, in welche das erste Gemisch durch die Gemischleitung 16 hindurch strömt, um hierdurch das erste Gemisch von der Saugstrahlpumpe 15 abzuführen.
Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist des Weiteren eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 auf, welche auch als zweite Entlüftungseinrichtung bezeichnet wird. Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 weist eine auch als zweite Strahlpumpe bezeichnete, zweite Saugstrahlpumpe 19 auf, welcher zum Entlüften des Kurbelgehäuses 2 zumindest ein zweiter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4 zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses 2 mittels der zweiten Saugstrahlpumpe 19 unter Nutzung der der zweiten Saugstrahlpumpe 19 zugeführten Luft als zweites Treibmedium für die zweite Saugstrahlpumpe 19 ein zweites Gas als zweites Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse 2 ansaugbar und somit aus dem Kurbelgehäuse 2 herausförderbar ist. Dabei weist die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 eine zweite Gemischleitung 20 auf, welche von einem das zweite Saugmedium und das zweite Treibmedium umfassenden, zweiten Gemisch durchströmbar ist. In Fig. 1 ist durch einen Pfeil 21 eine vierte Strömungsrichtung bezeichnet, in welche das zweite Gemisch die zweite Gemischleitung 20 durchströmt, um hierdurch das zweite Gemisch von der Saugstrahlpumpe 19 abzuführen, das heißt wegzuführen. Eine der vierten Strömungsrichtung entgegengesetzte, fünfte Strömungsrichtung ist durch einen Pfeil 22 veranschaulicht. Über die oder mittels der zweiten Gemischleitung 20 ist das zweite Gemisch an einer Einleitstelle E in den Einlasstrakt 4 einleitbar. Hierfür ist die Gemischleitung 20 an der Einleitstelle E fluidisch mit dem Einlasstrakt 4 verbunden. Die erste Gemischleitung 16 ist mit der zweiten Gemischleitung 20 an einer Verbindungsstelle V fluidisch verbunden, die bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung stromauf der Einleitstelle E und stromab der zweiten Saugstrahlpumpe 19, insbesondere in der zweiten Gemischleitung 20, angeordnet ist. An der Verbindungsstelle V ist das erste Gemisch aus der ersten Gemischleitung 16 ausleitbar und in die zweite Gemischleitung 20 einleitbar. Aus Fig. 1 ist erkennbar, dass die zweite Gemischleitung 20 einen ersten Längenbereich L1 aufweist, welcher sich, insbesondere durchgängig und somit unterbrechungsfrei, von der Verbindungsstelle V zu der Einleitstelle E erstreckt. Mit L2 ist ein zweiter Längenbereich der Gemischleitung 20 bezeichnet. Der zweite Längenbereich L2 erstreckt sich von der Verbindungsstelle V, insbesondere durchgängig und somit unterbrechungsfrei, zu der Saugstrahlpumpe 19 beziehungsweise umgekehrt, sodass bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung der zweite Längenbereich L2 stromauf des ersten Längenbereichs L1 angeordnet ist. Die Längenbereiche L1 und L2 sind fluidisch miteinander verbunden, wobei beispielsweise der Längenbereich L2 unmittelbar und somit direkt in den Längenbereich L1 übergeht und umgekehrt.
Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 umfasst außerdem einen Ölabscheider 23, welcher vorzugsweise als, insbesondere rein, passiver Ölabscheider ausgebildet ist, mittels welchem etwaig in dem zweiten Gas enthaltenes Öl, insbesondere rein, passiv aus dem Gas abgeschieden werden kann. Vorliegend sind die Saugstrahlpumpe 19, die Gemischleitung 20 und auch der Ölabscheider 23 Bestandteile einer Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24, mittels welcher das Kurbelgehäuse 2 bei der Volllast, das heißt in dem Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , zu entlüften ist oder entlüftet wird. Die Saugstrahlpumpe 19, die Gemischleitung 20 und vorliegend auch der Ölabscheider 23 sind somit in einem Volllastpfad 25 der Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18, insbesondere der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24, wobei das zweite Gas über den Volllastpfad 25 aus dem Kurbelgehäuse 2 abführbar ist oder abgeführt wird, insbesondere im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1. Wird, insbesondere in dem Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , das Kurbelgehäuse 2 über den Volllastpfad 25 mittels der Saugstrahlpumpe 19 entlüftet, so strömt das zweite Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 in die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung durch den Volllastpfad 25 und somit durch den Ölabscheider 23, die Saugstrahlpumpe 19 und die Gemischleitung 20 hindurch. Bezogen auf die vierte Strömungsrichtung ist der Ölabscheider 23 stromauf der Saugstrahlpumpe 19 angeordnet, welche beispielsweise stromauf zumindest eines Teils der Gemischleitung 20 angeordnet ist. Mittels der Saugstrahlpumpe 19 kann ein besonders vorteilhaftes Druckverhältnis realisiert werden, mittels welchem das Kurbelgehäuse 2 besonders vorteilhaft entlüftet und insbesondere ein besonders hoher Abscheidegrad des Ölabscheiders 23 realisiert werden kann. Außerdem kann sich beispielsweise in der Teillast, das heißt in dem Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , ein vorteilhafter Spülluftstrom einstellen, welcher durch Luft aus dem Einlasstrakt 4 gebildet wird. Dieser Spülluftstrom wird im Folgenden näher erläutert.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Verbrennungskraftmaschine 1 ein Rückschlagventil 26 auf, welches bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung stromab der Verbindungsstelle V in der zweiten Gemischleitung 20 angeordnet ist und selbsttätig in Richtung des Einlasstrakts 4 öffnet und in Richtung der Verbindungsstelle V schließt. Dadurch kann beispielsweise das zweite Gemisch in die vierte Strömungsrichtung die Gemischleitung 20 und das Rückschlagventil 26 durchströmen und somit an der Einleitstelle E in den Einlasstrakt 4 einströmen. In die durch den Pfeil 22 veranschaulichte, der vierten Strömungsrichtung entgegengesetzte, fünfte Strömungsrichtung jedoch schließt das Rückschlagventil 26 selbsttätig und versperrt somit die Gemischleitung 20 für eine von dem Einlasstrakt 4 kommende und in Richtung der Verbindungsstelle V strömende Strömung, sodass beispielsweise ein Rückströmen von Luft aus dem Einlasstrakt 4 zu der Verbindungsstelle V über das Rückschlagventil 26 vermieden werden kann. Beispielsweise ist das Rückschlagventil 26 bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung stromauf der Einleitstelle E und stromab der Verbindungsstelle V angeordnet, oder das Rückschlagventil 26 ist an der Einleitstelle E und somit stromab der Verbindungsstelle V angeordnet.
Der Einlasstrakt 4 weist eine Versorgungsstelle VS auf, an welcher sowohl der erste Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abzweigbar und als das erste Treibmedium der ersten Saugstrahlpumpe 15 zuführbar ist als auch der zweite Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abzweigbar und als das zweite Treibmedium der zweiten Saugstrahlpumpe 19 zuführbar ist.
In dem Einlasstrakt 4 ist eine Drosselklappe 27 angeordnet, mittels welcher eine den Brennräumen der Verbrennungskraftmaschine 1 zuzuführende Menge der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft einstellbar ist. Des Weiteren ist in dem Einlasstrakt 4 ein Ladeluftkühler 28 angeordnet, welcher stromab des Verdichters 10 und stromab der Drosselklappe 27 angeordnet ist. Mittels des Ladeluftkühlers 28 kann die mittels des Verdichters 10 verdichtete und dadurch erwärmte Luft gekühlt werden. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Versorgungsstelle VS in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt 4 durchströmenden und hin zu den Brennräumen strömende Luft stromauf der Drosselklappe 27 und stromab des Verdichters 10 und vorliegend stromab des Ladeluftkühlers 28 angeordnet. Das jeweilige Treibmedium kann somit mittels des Verdichters 10 verdichtete, aus dem Einlasstrakt 4 stammende Luft sein.
Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist eine erste Versorgungsleitung 29 auf, welche an einer ersten Abzweigstelle AZ1 fluidisch mit dem Einlasstrakt 4 verbunden ist. Mittels der Versorgungsleitung 29 wird an der ersten Abzweigstelle AZ1 zumindest ein Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt und in die erste Versorgungsleitung 29 eingeleitet, wobei der an der Abzweigstelle AZ1 aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigte und in die Versorgungsleitung 29 eingeleitete Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft auch als Versorgungsluft bezeichnet wird. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist auch eine zweite Versorgungsleitung 30 auf, welche an einer zweiten Abzweigstelle AZ2 fluidisch mit der ersten Versorgungsleitung 29 verbunden ist. In Strömungsrichtung der die Versorgungsleitung 29 durchströmenden und dabei von der Abzweigstelle AZ1 in Richtung der Saugstrahlpumpe 15 strömenden Versorgungsluft ist die Abzweigstelle AZ2 stromab der Abzweigstelle AZ1 und stromauf der Saugstrahlpumpe 15 angeordnet. Mittels der Versorgungsleitung 30 wird ein erster Teil der Versorgungsluft in der Versorgungsleitung 29 belassen und ein zweiter Teil der Versorgungsluft an der zweiten Abzweigstelle AZ2 aus der Versorgungsleitung 29 abgezweigt und in die Versorgungsleitung 30 eingeleitet und mittels der Versorgungsleitung 30 zu der Saugstrahlpumpe 19 geführt, sodass der an der Abzweigstelle AZ2 aus der Versorgungsleitung 29 abgezweigte, zweite Teil der Versorgungsluft als das zweite Treibmedium für die Saugstrahlpumpe 19 verwendet wird. Somit ist der zweite Teil der Versorgungsluft der zuvor genannte, als zweites Treibmedium verwendete, zweite Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4. Der in der Versorgungsleitung 29 belassene, mithin verbliebene, erste Teil der Versorgungsluft wird mittels der Versorgungsleitung 29 zu der Saugstrahlpumpe 15 geführt und als das erste Treibmedium für die Saugstrahlpumpe 15 verwendet. Somit ist der erste Teil der Versorgungsluft der zuvor genannte, als erstes Treibmedium verwendete erste Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4. Es ist erkennbar, dass die Versorgungsstelle VS die erste Abzweigstelle AZ ist, sodass beide Saugstrahlpumpen 15 und 19 über die den Saugstrahlpumpen 15 und 19 gemeinsame Versorgungsstelle VS beziehungsweise Abzweigstelle AZ1 mit den Treibmedien versorgbar sind beziehungsweise versorgt werden.
Die Versorgungsleitung 29 wird beispielsweise auch als erste Treibleitung bezeichnet, da über die Versorgungsleitung 29 die Saugstrahlpumpe 15 mit dem ersten Treibmedium versorgt wird. Die zweite Versorgungsleitung 30 wird beispielsweise auch als zweite Treibleitung bezeichnet, da die Saugstrahlpumpe 19 über die Versorgungsleitung 30 mit dem zweiten Treibmedium versorgbar ist beziehungsweise versorgt wird. In Fig. 1 ist eine erste Saugleitung mit 31 bezeichnet. Die erste Saugleitung 31 ist beispielsweise Bestandteil der Tankentlüftungseinrichtung 14. Über die erste Saugleitung 31 ist der Saugstrahlpumpe 15 das erste Saugmedium aus dem Kraftstofftank 13 zuführbar, insbesondere über ein Tankentlüftungsventil 32 der Tankentlüftungseinrichtung 14. Beispielsweise ist das Tankentlüftungsventil 32 in der Saugleitung 31 angeordnet. Beispielsweise kann in der Saugleitung 31 ein Drucksensor 33 der Tankentlüftungseinrichtung 14 angeordnet sein, insbesondere derart, dass in Strömungsrichtung des die Saugleitung 31 durchströmenden und insbesondere von dem Kraftstofftank 13 hin zu der Saugstrahlpumpe 15 strömenden, ersten Saugmediums der Drucksensor 33 stromauf der Saugstrahlpumpe 15 und stromab des Kraftstofftanks 13 angeordnet ist. Mittels des Drucksensors 33 kann ein in der Saugleitung 31 herrschender Druck erfasst werden. Beispielsweise ist in der Versorgungsleitung 30 ein in Fig. 1 besonders schematisch dargestellter Drucksensor 34 angeordnet, insbesondere derart, dass in Strömungsrichtung des durch die Versorgungsleitung 30 strömenden und dabei hin zur Saugstrahlpumpe 19 strömenden, zweiten Treibmediums der Drucksensor 34 stromauf der Saugstrahlpumpe 19 und insbesondere stromab der Abzweigstelle AZ2 angeordnet ist. Mittels des Drucksensors 34 kann ein in der Versorgungsleitung 30 herrschender Druck erfasst werden. Vorzugsweise ist der Drucksensor 34 besonders nah an der Saugstrahlpumpe 19 angeordnet.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 eine insbesondere zusätzlich zu der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24 vorgesehene Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung 35 auf, mittels welcher das Kurbelgehäuse 2 in der Teillast, das heißt im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 entlüftet wird oder entlüftet werden kann. Dabei weist die Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung 35 einen Teillastpfad 36 auf, über weichen im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 das Kurbelgehäuse 2 entlüftet wird.
Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 weist eine zweite Saugleitung 46 auf, über welche der Saugstrahlpumpe 19 das zweite Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 zuführbar ist. Mit anderen Worten saugt die Saugstrahlpumpe 19 über die zweite Saugleitung 46 das zweite Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 an, insbesondere wenn mittels der Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18, insbesondere mittels der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24, das Kurbelgehäuse 2 entlüftet wird, insbesondere im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1. Wird das Kurbelgehäuse 2 mittels der Volllast-Kurbelgehäuseentlüftung 24 und dabei im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , entlüftet, so strömt das zweite Saugmedium in die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung durch den Volllastpfad 25 und somit durch die Saugleitung 46 hindurch. Bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, zweite Strömungsrichtung des zweiten Gases ist der Ölabscheider 23 stromauf der Saugstrahlpumpe 19 und beispielsweise stromab des Kurbelgehäuses 2 in der Saugleitung 46 angeordnet, sodass das zweite Saugmedium auf seinem Weg aus dem Kurbelgehäuse 2 zu der Saugstrahlpumpe 19 den Ölabscheider 23 durchströmt. Der Ölabscheider 23 wird auch als Volllastabscheider (VLA) bezeichnet. Eine erste Rücklaufleitung ist mit 37 bezeichnet. Über die erste Rücklaufleitung 37 kann das mittels des Ölabscheiders 23 aus dem zweiten Gas abgeschiedene Öl beispielsweise zurück in das Kurbelgehäuse 2 und/oder in eine Ölwanne der Verbrennungskraftmaschine 1 geführt werden.
Es ist erkennbar, dass der Volllastpfad 25 die Saugleitung 46 und somit den Ölabscheider 23, die Saugstrahlpumpe 19 und die Gemischleitung 20 umfasst. Die Teillast- Kurbelgehäuseentlüftung 35 weist eine Entlüftungsleitung 39 auf, sodass der Teillastpfad 36 die Entlüftungsleitung 39 umfasst. Über die Entlüftungsleitung 39 kann insbesondere im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 das zweite Gas oder ein drittes Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 abgeführt werden, wobei in der Entlüftungsleitung 39 ein insbesondere zusätzlich zu dem Ölabscheider 23 vorgesehener, weiterer Ölabscheider 38 angeordnet ist. Der Ölabscheider 38 ist somit ein Teillastabscheider (TLA), mittels welchem insbesondere in der Teillast der Verbrennungskraftmaschine 1 etwaig im zweiten beziehungsweise dritten, die Entlüftungsleitung 39 beziehungsweise den Teillastpfad 36 durchströmenden Gas enthaltenes Öl abgeschieden wird. Dabei vorgesehen ist eine zweite Rücklaufleitung 40, mittels welcher das mittels des Ölabscheiders 38 abgeschiedene Öl von dem Ölabscheider 38 abgeführt und beispielsweise in das Kurbelgehäuse 2 und/oder in die Ölwanne und/oder in einen Zylinderkopf der Verbrennungskraftmaschine 1 geführt, insbesondere rückgeführt, werden kann. Stromab des Ölabscheiders 38 kann die Entlüftungsleitung 39 beziehungsweise der Teillastpfad 36 das gereinigte Gas insbesondere über Rückschlagventile 41 in den Einlasstrakt 4 und/oder direkt in die Brennräume einleiten, insbesondere an einer stromab der Drosselklappe 27 angeordneten Stelle. Es ist erkennbar, dass die Saugleitung 46 und die Entlüftungsleitung 39 und somit der Volllastpfad 25 und der Teillastpfad 36 einen gemeinsamen Leitungsteil 42 aufweisen, über weichen Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 sowohl dann abgeführt wird, wenn das Kurbelgehäuse 2 mittels der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24 im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 entlüftet wird als auch dann, wenn mittels der Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung 35 das Kurbelgehäuse 2 im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 entlüftet wird.
Im Folgenden wird der zuvor genannte Spülluftstrom beschrieben. Insbesondere in der Teillast, das heißt in dem Teillastbetrieb, der Verbrennungskraftmaschine 1 kann sich der Spülluftstrom ausbilden oder einstellen, welcher durch Luft aus dem Einlasstrakt 4 gebildet wird und von der Versorgungsstelle VS beziehungsweise von der Abzweigstelle AZ1 über die Versorgungsleitung 29, die Saugstrahlpumpe 15, die Gemischleitung 16 und den Längenbereich L2 zu der Saugstrahlpumpe 19 strömt oder geführt wird. Der Spülluftstrom wird somit aus der Gemischleitung 16 an der Verbindungsstelle V abgeführt und in den Längenbereich L2 eingeleitet und kann den Längenbereich L2 in die durch den Pfeil 22 veranschaulichte, der vierten Strömungsrichtung entgegengesetzte, fünfte Strömungsrichtung durchströmen und somit zu der Saugstrahlpumpe 19 strömen.
In Fig. 1 ist durch einen Pfeil 43 eine sechste Strömungsrichtung veranschaulicht, in die das zweite Saugmedium auf seinem Weg aus dem Kurbelgehäuse 2 zu der Saugstrahlpumpe 19 die Saugleitung 46 und den Ölabscheider 23 durchströmt. Eine der sechsten Strömungsrichtung entgegengesetzte, siebte Strömungsrichtung ist durch einen Pfeil 44 veranschaulicht. Der zuvor genannte Spülluftstrom kann von der Saugstrahlpumpe 19 in die durch den Pfeil 44 veranschaulichte, siebte Strömungsrichtung zumindest einen Teil der Saugleitung 46 durchströmen und somit über den Teil der Saugleitung 46 zu dem Ölabscheider 23 strömen. Von dem Ölabscheider 23 kann beispielsweise der Spülluftstrom die Rücklaufleitung 37 durchströmen und über die Rücklaufleitung 37 in das Kurbelgehäuse 2 einströmen. Es ist erkennbar, dass somit der Spülluftstrom über die Versorgungsleitung 29, die Saugstrahlpumpe 15, die Gemischleitung 16, den Längenbereich L2, die Saugstrahlpumpe 19, zumindest den Teil der Saugleitung 46 und den Ölabscheider 23 sowie vorliegend die Rücklaufleitung 37 in das Kurbelgehäuse 2 einleitbar ist oder eingeleitet wird, wodurch das Kurbelgehäuse 2 gespült, mithin belüftet werden kann. Somit kann beispielsweise auf eine zusätzliche Spülluftleitung zum Spülen des Kurbelgehäuses 2 verzichtet werden.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist jedoch beispielhaft eine zusätzliche Spülluftleitung gezeigt und mit 45 bezeichnet. Die Spülluftleitung 45 ist an einer ersten Spülluftstelle LS1 fluidisch mit dem Einlasstrakt 4 und an einer zweiten Spülluftstelle LS2 fluidisch mit dem Kurbelgehäuse 2 verbunden. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Spülluftstelle LS1 in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt 4 durchströmenden und dabei hin zu den Brennräumen strömenden Luft stromauf des Verdichters 10 und vorliegend stromab des Luftfilters 6 und dabei vorliegend auch stromauf der Einleitstelle E angeordnet. Beispielsweise ist in der Spülluftleitung 45 ein Rückschlagventil 47 angeordnet. Mittels der Spülluftleitung 45 kann an der Spülluftstelle LS1 zumindest ein Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt und als Spülluft in die Spülluftleitung 45 eingeleitet werden. Die in die Spülluftleitung 45 eingeleitete Spülluft kann mittels der Spülluftleitung 45 und über das Rückschlagventil 47 in das Kurbelgehäuse 2 eingeleitet werden, wodurch das Kurbelgehäuse 2 belüftet, mithin gespült werden kann. Somit ist es vorzugsweise vorgesehen, dass das Rückschlagventil 47, insbesondere selbsttätig, in Richtung des Kurbelgehäuses 2 öffnet und in entgegengesetzte Richtung, mithin in Richtung der Spülluftstelle LS1, insbesondere selbsttätig, schließt.
Grundsätzlich wäre es denkbar, dass die Versorgungsstelle VS beziehungsweise die Abzweigstelle AZ1 in dem Einlasstrakt 4 stromab der Drosselklappe 27 und insbesondere stromauf der Brennräume angeordnet ist.
Des Weiteren weist die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 eine zusätzlich zu den Versorgungsleitungen 29 und 30 und zusätzlich zu den Saugleitungen 31 und 46 sowie zusätzlich zu den Gemischleitungen 16 und 20 vorgesehene Abzweigleitung 48 auf, mittels welcher ein dritter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4 insbesondere unter Umgehung der Saugstrahlpumpe 19 in die Saugleitung 46 einleitbar ist.
Unter dem Merkmal, dass der dritte Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4 in die Saugleitung 46 unter Umgehung der Saugstrahlpumpe 19 einleitbar ist, ist zu verstehen, dass die Luft auf ihrem Weg von dem Einlasstrakt 4 zu der Saugleitung 46 durch die Abzweigleitung 48 hindurch die Saugstrahlpumpe 19 nicht durchströmt, sondern erst nachdem sie aus der Abzweigleitung 48 ausgeströmt und in die Saugleitung 46 eingeströmt ist, die Saugstrahlpumpe 19 durchströmt.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Abzweigstelle AZ1 eine die Versorgungsleitungen 29 und 30 gemeinsame Verbindungsstelle, an welcher die jeweilige Versorgungsleitung 29, 30 fluidisch mit dem Einlasstrakt 4 verbunden ist. Es ist erkennbar, dass die Abzweigstelle AZ1 in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft stromab des Verdichters 10 und vorliegend beispielsweise stromauf der Drosselklappe 27 angeordnet ist. Die Versorgungsleitung 30 ist an einer zweiten Verbindungsstelle V2 fluidisch mit der Saugstrahlpumpe 19 verbunden. Die Abzweigleitung 48 ist an einer dritten Verbindungsstelle V3 mit dem Einlasstrakt 4 und an einer vierten Verbindungsstelle V4 mit der Saugleitung 46 fluidisch verbunden. Es ist erkennbar, dass die Abzweigstelle AZ1, die Verbindungsstelle V2, Die Verbindungstelle V3 und die Verbindungsstelle V4 voneinander unterschiedliche, das heißt voneinander beabstandete Stellen, mithin Verbindungsstellen sind. Somit kann beispielsweise zumindest der zweite Teil der Luft an der Abzweigstelle AZ1 aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt und daraufhin mittels der Versorgungsleitung 30 zur Saugstrahlpumpe 19 geführt und an der Verbindungsstelle V2 in die Saugstrahlpumpe 19 eingeleitet werden, wodurch die Saugstrahlpumpe 19 mit dem zweiten Teil der Luft als das zweite Treibmedium versorgt werden kann. Demzufolge kann der dritte Teil der Luft mittels der Abzweigleitung 48 an der Verbindungstelle V3 aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt, zu der Saugleitung 46 geführt und an der vierten Verbindungstelle V4 in die Saugleitung 46 eingeleitet werden. Es ist erkennbar, dass die Verbindungsstelle V3 in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft stromauf der Abzweigstelle AZ1 und auch stromauf des Verdichters 10 angeordnet ist, sodass die Luft, die an der Abzweigstelle AZ1 aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt ist, mittels des Verdichters 10 verdichtete Luft ist, und wobei die Luft, die an der Verbindungsstelle V3 aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt ist, nicht mittels des Verdichters 10 verdichtet ist. Des Weiteren ist erkennbar, dass die Verbindungsstelle V4 in Strömungsrichtung des die Saugleitung 46 durchströmenden, zweiten Saugmediums stromauf der Verbindungsstelle V2 und stromab des Ölabscheiders 23 angeordnet ist. Außerdem ist die Verbindungsstelle V4 in Strömungsrichtung des die Saugleitung 46 durchströmenden, zweiten Saugmediums stromab des Kurbelgehäuses 2 angeordnet.
Zumindest ein Längenbereich L3 der Saugleitung 46 ist beispielsweise durch einen Saugstutzen eines Gehäuses der Saugstrahlpumpe 19 gebildet, wobei vorliegend beispielsweise die Verbindungsstelle V4 an oder in dem Saugstutzen angeordnet ist. Somit mündet die Abzweigleitung 48 an der Verbindungsstelle V4 in den Saugstutzen.
Außerdem ist aus Fig. 1 erkennbar, dass in der Abzweigleitung 48 eine beispielsweise als Regeleinrichtung ausgebildete Ventileinrichtung 49 angeordnet ist, mittels welcher eine die Abzweigleitung 48 durchströmende Menge der aus dem Einlasstrakt 4 stammenden Luft einstellbar, insbesondere geregelt einstellbar, ist.
Bei der Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 ist es möglich, sowohl in dem oberen Lastbereich als auch in dem unteren Lastbereich der Verbrennungskraftmaschine 1 eine vorteilhaft Entlüftung des Kurbelgehäuses 2 zu realisieren, wobei insbesondere im oberen Lastbereich vermieden werden kann, dass ein im Kurbelgehäuse 2 herrschender auch als Kurbelgehäusedruck bezeichneter Druck übermäßig absinkt. Hierfür kann im oberen Lastbereich mittels der Absaugleitung 48 eine übermäßig hohe Leistungsfähigkeit der Saugstrahlpumpe 19 in Hinblick auf das Absaugen des zweiten Saugmediums aus dem Kurbelgehäuse 2 vermieden werden, sodass ein übermäßig starkes Absinken des Kurbelgehäusedrucks im oberen Lastbereich vermieden werden kann. Außerdem kann hierdurch ein besonders hoher Abscheidegrad des Ölabscheiders 23 dargestellt werden. Bezugszeichenliste
Verbrennungskraftmaschine
Kurbelgehäuse
Zylinder
Einlasstrakt
Pfeil
Luftfilter
Abgastrakt
Pfeil
Abgasturbolader
Verdichter
Turbine
Welle
Kraftstofftank
T ankentlüftungseinrichtung erste Saugstrahlpumpe erste Gemischleitung
Pfeil
Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung zweite Saugstrahlpumpe zweite Gemischleitung
Pfeil
Pfeil
Ölabscheider
Volllast-Kurbelgehäuseentlüftung
Volllastpfad
Rückschlagventil
Drosselklappe
Ladeluftkühler erste Versorgungsleitung zweite Versorgungsleitung erste Saugleitung
T ankentlüftungsventil
Drucksensor
Drucksensor 35 Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung
36 Teillastpfad
37 Rücklaufleitung
38 Ölabscheider
39 Entlüftungsleitung
40 Rücklaufleitung
41 Rückschlagventil
42 Leitungsteil
43 Pfeil
44 Pfeil
45 Spülluftleitung
46 zweite Saugleitung
47 Rückschlagventil
48 Abzweigleitung
49 Ventileinrichtung
E Einleitstelle
V Verbindungsstelle
V2 zweite Verbindungsstelle
V3 dritte Verbindungsstelle
V4 vierte Verbindungsstelle
L1 erster Längenbereich
L2 zweiter Längenbereich
L3 dritter Längenbereich
LS1 Spülluftstelle
LS2 Spülluftstelle
AZ1 Abzweigstelle
AZ2 Abzweigstelle VS Versorgungsstelle

Claims

Patentansprüche
1. Verbrennungskraftmaschine (1) für ein Kraftfahrzeug, mit:
- einem Kurbelgehäuse (2);
- einem von Luft durchström baren Einlasstrakt (4); und
- einer Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung (18), welche aufweist: o eine Saugstrahlpumpe (19), welcher zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) zumindest ein Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (4) zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) mittels der Saugstrahlpumpe (19) unter Nutzung der der Saugstrahlpumpe zugeführten Luft als Treibmedium für die Saugstrahlpumpe (19) ein Gas als Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse (2) ansaugbar ist; o eine Versorgungsleitung (30), über welche die Saugstrahlpumpe (19) mit dem Treibmedium versorgbar ist; und o eine Saugleitung (46), über welche mittels der Saugstrahlpumpe (19) das Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse (2) ansaugbar und zu sich hinförderbar ist; gekennzeichnet durch eine zusätzlich zu der Versorgungsleitung (30) und zusätzlich zu der Saugleitung (46) vorgesehene Abzweigleitung (48), mittels welcher zumindest ein Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (4) in die Saugleitung (46) einleitbar ist.
2. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass:
- die Versorgungsleitung (30) an einer ersten Verbindungsstelle (AZ1) mit dem Einlasstrakt (4) und an einer zweiten Verbindungsstelle (V2) mit der Saugstrahlpumpe (19) fluidisch verbunden ist; und
- die Abzweigleitung (48) an einer von der ersten Verbindungsstelle (AZ1) unterschiedlichen, dritten Verbindungsstelle (V3) mit dem Einlasstrakt (4) und an einer von der zweiten Verbindungsstelle (V2) unterschiedlichen, vierten Verbindungsstelle (V4) mit der Saugleitung (46) fluidisch verbunden ist.
3. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Verbindungsstelle (V3) in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt (4) durchströmenden Luft stromauf der ersten Verbindungsstelle (AZ1) angeordnet ist.
4. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungsstelle (AZ1) in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt (4) durchströmenden Luft stromab eines in dem Einlasstrakt (4) angeordneten Verdichters (10) zum Verdichten der den Einlasstrakt (4) durchströmenden Luft angeordnet ist.
5. Verbrennungskraftmaschine (1) nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Verbindungsstelle (V3) in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt (4) durchströmenden Luft stromauf des Verdichters (10) angeordnet ist.
6. Verbrennungskraftmaschine (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Verbindungsstelle (V4) in Strömungsrichtung des die Saugleitung (46) durchströmenden Gases stromauf der zweiten Verbindungsstelle (V2) angeordnet ist.
7. Verbrennungskraftmaschine (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Verbindungsstelle (V4) in Strömungsrichtung des die Saugleitung (46) durchströmenden Gases stromab des Kurbelgehäuses (2) angeordnet ist.
8. Verbrennungskraftmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Längenbereich (L3) der Saugleitung (46) durch einen Saugstutzen eines Gehäuses der Saugstrahlpumpe (19) gebildet ist, wobei die Abzweigleitung (48) in den Saugstutzen mündet.
9. Verbrennungskraftmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abzweigleitung (48) eine Ventileinrichtung (49) angeordnet ist, mittels welcher eine die Abzweigleitung (48) durchströmende Menge der aus dem Einlasstrakt (4) stammenden Luft einstellbar ist.
10. Kraftfahrzeug, mit einer Verbrennungskraftmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
EP24726184.5A 2023-05-31 2024-05-13 Verbrennungskraftmaschine für ein kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug Pending EP4720479A1 (de)

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