EP4705190A1 - Vorrichtung zur verblisterung von pillen, tabletten, kapseln und dergleichen und verfahren dazu - Google Patents
Vorrichtung zur verblisterung von pillen, tabletten, kapseln und dergleichen und verfahren dazuInfo
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Abstract
Bei einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Verblisterung von Pillen, Tabletten, Kapseln oder dergleichen ist ein Zuführsystem (1) mit einem Trichter (1a) und einer Zuführkassette (1b) vorgesehen, in welcher eine Anzahl Röhrchen (4) beweglich gehalten angeordnet sind, und zwar derart, dass sie in eine Anzahl Fallschächte (9a) einer Fallschachtanordnung (9) münden, mit der eine Blisterverpackung befüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkassette (1b) eine Vibrationsplatte (10) umfasst, die für die Anzahl Röhrchen (4) eine Anzahl Öffnungen (14) aufweist, durch die die Röhrchen (4) geführt gehalten sind, wobei die Vibrationsplatte (10) einen Vibrationsanlenkpunkt (13a) aufweist, der mit einer Vibrationseinheit (13b) derart wirkverbunden ist, dass die Röhrchen (4) mittelbar über die Vibrationseinheit (13b), den Vibrationsanlenkpunkt (13a) bzw. die Vibrationsplatte (10) senkrecht zu einer Anzahl Längsachsen (4a) der Anzahl Röhrchen (4) zu einer Vibrationsbewegung anregbar sind.
Description
VORRICHTUNG ZUR VERBLISTERUNG VON PILLEN, TABLETTEN, KAPSELN UND DERGLEICHEN UND VERFAHREN DAZU
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein zugehöriges Verfahren zum Verpacken von einzelnen Medikamenten in Blistern, insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verblistern von Pillen, Tabletten, Kapseln und dergleichen gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 9.
Stand der Technik, technologischer Hintergrund der Erfindung
[0002] Pharmazeutische Produkte wie Pillen, Tabletten, Kapseln und dergleichen werden häufig in Einwegverpackungen verpackt, bevor sie an die Verbraucher versandt werden. Zu solchen Einwegverpackungen gehören tiefgezogene und kaltgezogene Blisterverpackungen sowie Beutel, Tüten oder Einwegflaschen.
[0003] Ein wichtiger Aspekt bei der Herstellung dieser Verpackungen ist die Platzierung der Pillen in den Blisterverpackungen, bevor eine verschliessende Folienschicht aufgebracht wird. Dieser Vorgang wird vorzugsweise von einer automatischen Maschine durchgeführt, die in der Lage ist, die Pillen mit hoher Geschwindigkeit präzise und genau zu platzieren. Eine Ausführungsform einer Blisterverpackungsmaschine ist beispielsweise bekannt der Druckschrift US 5,737,902. Das hierin beschriebene Zuführsystem umfasst eine Zuführkassette mit einer Anzahl Röhrchen und eine Fallschachtanordnung mit mehreren Fallschächten zur Führung einzelner Pillen in den entsprechenden Behälter. Über der Zuführkassette befindet sich ein Orientierungsplatte, das die Tabletten in die Zuführ kassette leitet, die wiederum die Tabletten in die Fallschächte leitet.
[0004] Die Orientierungsplatte schliesst einen Trichter, der oberhalb der Zuführ kassette des Zuführsystems angeordnete ist, zu den Röhrchen hin ab. Der mit zu
verpackenden Tabletten befüllte Trichter führt eine Auf- und Abbewegung durch, um die Tabletten zu den Röhrchen zu vereinzeln und zu orientieren, so dass diese Tabletten sequentiell durch die Röhrchen den Fallschächten zugeführt werden können und eine gleichzeitige und exakte Befüllung aus allen Fallschächten in entsprechende Tablettenhöhlen von Blisterverpackungen erfolgen kann. Denn nur wenn alle Tablettenhöhlen einer Blisterverpackung jeweils eine Tablette aufweist, kann diese Blisterverpackung für den Verkauf genutzt werden.
[0005] Die Erfahrung zeigt aber, dass Tabletten, selbst wenn sie vereinzelt den Röhrchen zugeführt wurden, in diesen Röhrchen stecken bleiben können; hierfür können äussere Einflüsse, wie beispielsweise Luftfeuchtigkeit oder Verschmutzung, schuld sein, oder Eigenschaften der Tablettenoberflächen selber, wodurch ein „Verklemmen" oder „Verkeilen" der Tablette in den Röhrchen auftreten kann und somit eine gleichzeitige und exakte Befüllung aus allen Fallschächten in entsprechende Tablettenhöhlen von Blisterverpackungen -zumindest lokal bzw. temporärunterbrochen sein kann.
Darstellung der Erfindung
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Verblisterung von Pillen, Tabletten, Kapseln und dergleichen dahingehend weiterzuentwickeln, dass eine verbesserte, gleichzeitige und exakte Befüllung von Blisterverpackungen ermöglicht wird; insbesondere soll mittels einer der Erfindung die Durchführung von Tabletten durch die Röhrchen zu den Fallschächten verbessert werden.
[0007] Die dieser Erfindung für die Vorrichtung zugrundeliegende Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1; die diesen Erfindungsgedanken weiterbildenden Merkmale sind Gegenstand der Unter ansprüche 2 bis 8. Die dieser Erfindung für das Verfahren zugrundeliegende Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 9.
[0008] Der Kern der vorliegenden Erfindung ist für die Vorrichtung zur Verblisterung von Pillen, Tabletten, Kapseln oder dergleichen darin zu sehen, das ein Zuführsystem mit einem Trichter und einer Zuführkassette ausgestattet ist, in welcher
eine Anzahl Röhrchen beweglich gehalten angeordnet sind, und zwar derart, dass sie in eine Anzahl Fallschächte einer Fallschachtanordnung münden, mit der eine Blisterverpackung befüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkassette eine Vibrationsplatte umfasst, die für die Anzahl Röhrchen eine Anzahl Öffnungen aufweist, durch die die Röhrchen geführt gehalten sind, wobei die Vibrationsplatte einen Vibrationsanlenkpunkt aufweist, der mit einer Vibrationseinheit derart wirkverbunden ist, dass die Röhrchen mittelbar über die Vibrationseinheit, den Vibrationsanlenkpunkt bzw. die Vibrationsplatte senkrecht zu einer Anzahl Längsachsen der Anzahl Röhrchen zu einer Vibrationsbewegung anregbar sind.
[0009] Mittels der erfindungsgemässen Vibrationsplatte, die die Röhrchen in eine Vibrationsbewegung senkrecht zu deren Längsachse versetzen, kann ein Verklemmen oder Verkeilen von sich durch die Röhrchen fallenden Tabletten, Pillen oder Kapseln verhindert werden. Dabei ist von Vorteil, dass die Vibrationsplatte vom Zuführkasten umfasst wird. Mögliche Ausführungsformen zeichnen sich dadurch aus, dass die Vibrationsplatte den Zuführkasten nach oben zum Trichter, oder nach unten zur Fallschachtanordnung verschliesst, oder -in einer Art Sandwich-Struktur- zwischen zwei im Zuführkasten ebenfalls angeordneten Stiftplatten angeordnet ist. Bei jeder dieser Ausführungsformen ist zudem von Vorteil, dass diese Vibrationsplatte auch in bereits bestehenden Installationen von Zuführplatten ergänzend hinzugefügt werden kann.
[0010] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Vibrationsplatte formschlüssig mit mindestens einer Formfeder in Wirkverbindung steht, so dass die Vibrationsplatte gegenüber der Vibrationsbewegung rückstellbar ist.
[0011] Bei vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, dass die Wirkverbindung zwischen der Vibrationsplatte und der Vibrationseinheit mittels des Vibrationsanlenkpunkts als eine feste Verbindung aus gebildet ist, oder dass diese Wirkverbindung als ein Berührungskontakt ausgebildet, oder als eine magnetische Kopplung.
[0012] Der Kern der vorliegenden Erfindung ist für das Verfahren zur Verblisterung von Pillen, Tabletten, Kapseln oder dergleichen darin zu sehen, dass ein Zuführsystem mit einem Trichter und einer Zuführkassette aufweist, in welcher eine
Anzahl Röhrchen beweglich gehalten angeordnet sind, und zwar derart, dass sie in eine Anzahl Fallschächte einer Fallschachtanordnung münden, mit der eine Blisterverpackung befüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkassette eine Vibrationsplatte umfasst, die für die Anzahl Röhrchen eine Anzahl Öffnungen aufweist, durch die die Röhrchen geführt gehalten sind, wobei die Vibrationsplatte einen Vibrationsanlenkpunkt aufweist, der mit einer Vibrationseinheit derart zusammenwirkt, dass die Röhrchen mittelbar über die Vibrationseinheit, den Vibrationsanlenkpunkt bzw. die Vibrationsplatte senkrecht zu einer Anzahl Längsachsen der Anzahl Röhrchen zu einer Vibrationsbewegung angeregt werden.
[0013] Vorteile des Verfahrens zur Verblisterung von Pillen, Tabletten, Kapseln oder dergleichen ergeben sich in entsprechender Weise wie für die Vorrichtung zur Verblisterung.
[0014] Weitere Ausführungsformen der erfindungs gemässen Vorrichtung sowie des erfindungsgemässen Verfahrens und deren zugehörigen Vorteile sind Gegenstand der detaillierten Beschreibung und der Figuren.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren beispielhaft erläutert. Gleiche Gegenstände sind in den Figuren grundsätzlich mit gleichen Bezugszeichen versehen. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass die Figuren keine einschränkende Wirkung auf den vorliegenden Erfindungsgegenstand als solches haben, sondern lediglich exemplarische Ausführungsformen des Erfindungsgedankens -wie dieser sich in den Ansprüchen darstellt- zeigen.
[0016] Es zeigen rein schematisch die
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Verblisterung gemäss der Erfindung mit einem eine Vibrationsplatte umfassenden Zuführsystem;
Fig. 2 eine weitere perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der erfindungs gemässen Vorrichtung mit einer Vibrationseinheit für die Vibrationsplatte;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung zur Verblisterung gemäss Fig. 1 mit einer Vibrationsplatte zwischen zwei Stiftplatten in einem Zuführkasten, und
Fig. 5 eine noch weitere Ausführungsform der Vorrichtung zur Verblisterung gemäss Fig. 1 mit einer Vibrationsplatte, die den Zuführkasten, nach unten verschliesst.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0017] In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Verblisterung gemäss der vorliegenden Erfindung mit einem eine Vibrationsplatte 10 umfassenden Zuführsystem 1. Dieses Zuführsystem 1 weist einen über einem Zuführ kästen lb angeordneten Trichter la auf, der für die Aufnahme von Schüttgut in Form von Pillen, Tabletten, Kapseln und dergleichen ausgebildet ist, die aber hier nicht explizit dargestellt sind. Der Trichter la weist auf seiner dem Zuführkasten lb zugewandten Unterseite eine Orientierungsplatte 3 mit Ausnehmungen 5 auf, wobei beweglich gelagerte Röhrchen 4 durch die Ausnehmungen 5 in den Trichter lb hineinragen. Im Betrieb führt der Trichter la eine Auf- und Abbewegung 6 gegenüber den Röhrchen 4 durch, wodurch das -nicht gezeigte- Schüttgut vereinzelt den Röhrchen 4 zuführbar ist.
[0018] Auch im Zuführkasten lb sind die Röhrchen 4 beweglich angeordnet, wobei diese Röhrchen 4 in Fallrichtung des Schüttguts in eine Fachschachtanordnung 9 mit einer Anzahl Fallschächten 9a münden. Der Zuführkasten lb ist seitlich mittels einer Kastenseitenwand 2 verschlossen, hinter der -wie nachfolgend im Zusammenhang mit der Fig. 2 noch zu zeigen sein wird- eine Formfeder 12 mit der erfindungsgemässen Vibrationsplatte 10 in Wirkverbindung steht. In der hier in Fig.l gezeigten Ausführungsform ist die Vibrationsplatte 10 auf der dem Trichter la zugewandten Oberseite des Zuführkastens lb angeordnet, wobei der Zuführkasten lb zu der Fallschachtanordnung 9 hin mittels einer Bodenplatte 11 versehen ist, und zwischen
dieser Bodenplatte 11 und der Vibrationsplatte 10 sind zwei Stiftplatte 7a, b zwecks Separierung des in den Röhrchen 4 herabgleitenden Schüttguts angeordnet.
[0019] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Zuführ kastens lb der Vorrichtung zur Verblisterung gemäss Fig. 1, wobei die oben bereits erwähnte Formfeder 12 -hier freigelegt durch Entfernen der Kastenseitenwand 2- sichtbar ist. An den äusseren Ecken der Bodenplatte 11 sind jeweils ein Stützelement 16 angeordnet, wobei jedes dieser Stützelemente 16 eine Anzahl Führungsnuten 16a aufweist, die derart angeordnet sind, dass in diesen Führungsnuten 16a die beiden Stiftplatten 7a, b zwecks Separierung von Schüttgut in den Röhrchen 4 verschiebbar angeordnet sind.
[0020] Die Formfeder 12 ist zum einen an der Bodenplatte 11 bzw. zwischen benachbarten Stützelementen 16 ortsfest angeordnet und zum anderen formschlüssig mit der Vibrationsplatte 10 verbunden, wobei die Vibrationsplatte 10 hierdurch beweglich gehalten ist und quer zu einer Längsachse 4a der Röhrchen 4 gegen die Federkraft der Formfeder 12 zu einer periodischen Bewegung anregbar ist.
[0021] Die formschlüssige Verbindung zwischen der Vibrationsplatte 10 und der Formfeder 12 ist vorliegend mittels Konsolen 10a an der Vibrationsplatte 10 und dazwischen formschlüssig eingreifenden Rastbalken 12a der Formfeder ausgebildet.
[0022] Die Vibrationsplatte 10, die Stiftplatten 7a, b sowie die Bodenplatte 11 weisen zueinander fluchtende Öffnungen 14 auf, in denen die Röhrchen 4 beweglich angeordnet sind. Dabei weisen die Röhrchen 4 an deren Seitenwänden Vorsprünge 15 auf, mittels derer die Röhrchen 4 mit der erfindungsgemässen Vibrationsplatte 10 wirkverbunden gehalten sind. Bei einer periodischen Anregung der Vibrationsplatte 10 werden die Röhrchen 4 quer zu deren Längsachse 4a zu einer Vibrationsbewegung derart angeregt, so dass durch die Röhrchen 4 fallendes Schüttgut keine Möglichkeit zum Verkeilen/ Festsetzen in diesen Röhrchen 4 hat.
[0023] Die Vibrationsplatte 10 weist einen Vibrationsanlenkpunkt 13a auf, der -wie Fig. 3 zeigt- mit einem Vibrationselement 13b wirkverbunden ist. Diese Wirkverbindung zwischen dem Vibrationselement 13b und dem Vibrationsanlenkpunkt 13a an der
Vibrationsplatte 10 kann als eine verklebte oder verschraubte Verbindung ausgebildet sein oder als eine Rastverbindung oder eine magnetischen Kopplung. Wie der Fig. 3 ferner entnehmbar ist, umfasst der Zuführkasten lb eine Kastenabschlusswand 8, an der das Vibrationselement 13b angeordnet sein kann. Gut zu erkennen ist in der vorliegenden perspektivischen Draufsicht von schräg oben auf den Zuführkasten lb, wie die Vibrationsplatte 10 mittels deren Konsolen 10a an den Rastbalken 12a der -hier nicht sichtbaren Formfedern 12- angelenkt ist.
[0024] Die Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Vibrationsplatte 10 in einer Art Sandwichstruktur zwischen den beiden Stiftplatten 7a, b angeordnet ist, und die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Vibrationsplatte 10 derart ausgebildet ist, dass sie den Zuführkasten lb nach unten abschliesst.
Bezugszeichenliste
1 Zuführsystem la Trichter lb Zuführkasten
2 Kastenseitenwand
3 Orientierungsplatte
4 Röhrchen, beweglich gelagert
4a Längsachse des Röhrchens 4
5 Ausnehmungen in 3
6 Bewegungspfeil für Auf- und Abbewegung von lb
7a, b Stiftplatte zur Separierung
8 Kastenabschlusswand
9 Fallschachtanordnung
9a Fallschacht
10 Vibrationsplatte
10a Konsole an 10 für 12a
11 Bodenplatte von lb
12 Formfeder
12a Rastbalken an 12 für 10a
13a Vibrationsanlenkpunkt an 10 für 13b
13b Vibrationseinheit für 13a
14 Öffnungen in 7a, 7b, 8, 10 für 4
15 Vorsprünge an 4 zwecks Wirkverbindung mit 10
16 Stützelement
16a Führungsnut an 16
Claims
Patentansprüche
1 Vorrichtung zur Verblisterung von Pillen, Tabletten, Kapseln oder dergleichen, umfassend ein Zuführsystem (1) mit einem Trichter (la) und einer Zuführkassette (lb), in welcher eine Anzahl Röhrchen (4) beweglich gehalten angeordnet sind, und zwar derart, dass sie in eine Anzahl Fallschächte (9a) einer Fallschachtanordnung (9) münden, mit der eine Blisterverpackung befüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkassette (lb) eine Vibrationsplatte (10) umfasst, die für die Anzahl Röhrchen (4) eine Anzahl Öffnungen (14) aufweist, durch die die Röhrchen (4) geführt gehalten sind, wobei die Vibrationsplatte (10) einen Vibrationsanlenkpunkt (13a) aufweist, der mit einer Vibrationseinheit (13b) derart wirkverbunden ist, dass die Röhrchen (4) mittelbar über die Vibrationseinheit (13b), den Vibrationsanlenkpunkt (13a) bzw. die Vibrationsplatte (10) senkrecht zu einer Anzahl Längsachsen (4a) der Anzahl Röhrchen (4) zu einer Vibrationsbewegung anregbar sind.
2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Vibrationsplatte (10) formschlüssig mit mindestens einer Formfeder (12) in Wirkverbindung steht, so dass die Vibrationsplatte (10) gegenüber der Vibrationsbewegung rückstellbar ist.
3 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsplatte (10) auf der dem Trichter (la) zugewandten Seite des Zuführkastens (lb) diesen verschliessend angeordnet ist.
4 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführkasten (lb) eine erste und eine zweite Stiftplatte (7a, 7b) umfasst, wobei die Vibrationsplatte (10) zwischen dieser ersten und dieser zweiten Stiftplatte (7a, 7b) angeordnet ist.
5 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsplatte (10) auf der der Fallschachtanordnung (9) zugewandten Seite des Zuführkastens (lb) diesen verschliessend angeordnet ist.
6 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwischen der Vibrationsplatte (10) und der Vibrationseinheit (13b) mittels des Vibrationsanlenkpunkts (13a) als eine feste Verbindung ausgebildet ist.
7 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwischen der Vibrationsplatte (10) und der Vibrationseinheit (13b) mittels des Vibrationsanlenkpunkts (13a) als ein Berührungskontakt ausgebildet ist.
8 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwischen der Vibrationsplatte (10) und der Vibrationseinheit (13b) mittels des Vibrationsanlenkpunkts (13a) als eine magnetische Kopplung ausgebildet ist.
9 Verfahren zur Verblisterung von Pillen, Tabletten, Kapseln oder dergleichen, umfassend ein Zuführsystem (1) mit einem Trichter (la) und einer Zuführkassette (lb), in welcher eine Anzahl Röhrchen (4) beweglich gehalten angeordnet sind, und zwar derart, dass sie in eine Anzahl Fallschächte (9a) einer Fallschachtanordnung (9) münden, mit der eine Blisterverpackung befüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkassette (lb) eine Vibrationsplatte (10) umfasst, die für die Anzahl Röhrchen (4) eine Anzahl Öffnungen (14) aufweist, durch die die Röhrchen (4) geführt gehalten sind, wobei die Vibrationsplatte (10) einen Vibrationsanlenkpunkt (13a) aufweist, der mit einer Vibrationseinheit (13b) derart zusammenwirkt, dass die Röhrchen (4) mittelbar über die Vibrationseinheit (13b), den Vibrationsanlenkpunkt (13a) bzw. die Vibrationsplatte (10) senkrecht zu einer Anzahl Längsachsen (4a) der Anzahl Röhrchen (4) zu einer Vibrationsbewegung angeregt werden.
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