EP2695843B1 - Türkuppler mit Entlastung des Schachttürriegels - Google Patents

Türkuppler mit Entlastung des Schachttürriegels Download PDF

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EP2695843B1
EP2695843B1 EP12180117.9A EP12180117A EP2695843B1 EP 2695843 B1 EP2695843 B1 EP 2695843B1 EP 12180117 A EP12180117 A EP 12180117A EP 2695843 B1 EP2695843 B1 EP 2695843B1
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EP
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door
drive
skid
bracket
bar
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EP12180117.9A
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EP2695843A1 (de
Inventor
Franz Mittermayr
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Wittur Holding GmbH
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Wittur Holding GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/12Arrangements for effecting simultaneous opening or closing of cage and landing doors

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Aufzugstüren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Solche Vorrichtungen sind ihrer Gattung nach bekannt.
  • Insbesondere ist es aus der Patentanmeldung WO 2005/077808 bekannt, die Mitnehmerkufen 14, 15 solcher Türkuppler auf drehbaren Schwenkhebeln 11, 13 zu lagern und diese Schwenkhebel 11, 13 mit Hilfe des die Türen öffnenden und schließenden Linearantriebes in Gestalt des Zahnriemens 106 anzutreiben, der auf einen sich im bestimmungsgemäßen Betrieb drehenden Betätigungshebel 1 einwirkt. Dieser treibt unter Zwischenschaltung einer ebenfalls drehbeweglichen Nocke 18 seinerseits mittels einer Betätigungs- bzw. Schubstange 10 die Schwenkhebel 11, 13, auf denen die Mitnehmerkufen 14 und 15 drehbeweglich gelagert sind, rotierend an. Er zwingt hierdurch letzteren ihre für das An- und Abkuppeln benötigte Bewegung auf. Zusätzlich wirkt der drehende Betätigungshebel 1 zu gegebener Zeit mit Hilfe der drehbeweglichen Nocke 18 so auf die Türverriegelung ein, dass diese entriegelt wird. Bei einer solchen Konstruktion ist es so, dass die Druckkräfte, die die Mitnehmerkufen 14, 15 auf die Schachttürrollen 109, 110 ausüben, gleich groß sind aber in entgegengesetzter Richtung wirken. Auf Grund dessen heben sie sich auf und üben ein querkraftfreies Drehmoment auf die Schachttür aus, welches den Schachttürriegel lüftet, ohne die Schachttür in irgendeine Richtung zu drücken.
  • In der Praxis tritt speziell bei Aufzugstüren immer wieder das Problem auf, dass die unteren Führungsschienen im Laufe der Zeit verschmutzen, woraufhin die in ihnen geführten Türen ihrer Öffnungs- und Schließbewegung erheblichen Widerstand entgegensetzen. Auch der Eingriffsbereich des Hakenriegels kann verschmutzen. Auf Grund dessen ist immer wieder zu beobachten, dass sich die Schachttür zwar gerade noch zuschieben und verriegeln lässt, es jedoch beim nächsten Öffnungsvorgang zu Problemen kommt - der die Schachttür zuhaltende Hakenriegel greift mit erheblicher Spannung hinter seine Riegelfalle, da sich die Schachttür elastisch verspannt hat. Beim nachfolgenden Öffnungsvorgang lässt sich der Hakenriegel der Schachttür nur unter Überwindung der erheblichen Reibungskräfte, die sich seiner Öffnungsbewegung widersetzen, lüften. Mitunter klemmt der Hakenriegel und die Aufzugsanlage schaltet auf Störung und stellt den Betrieb ein.
  • Angesichts dessen ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von Aufzugstüren anzugeben, die die Verriegelung der nicht selbst angetriebenen Tür auch unter erschwerten Bedingungen zuverlässig zu lösen vermag.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Türen gelöst, wobei die Vorrichtung an einer ersten Tür befestigte Mitnehmerkufen umfasst, deren Abstand relativ zueinander veränderlich ist, um die erste Tür an die zweite Tür ankuppeln und beide Türen gemeinsam aufschieben zu können. Die Vorrichtung ist mit einem die Türen in Öffnungs- bzw. Schließrichtung bewegenden Linearantrieb gekoppelt. Dieser ist vorzugsweise als endloses Zugmittel, zumeist in Gestalt eines Seils oder Riemens, ausgeführt, das über zwei Umlenkrollen umläuft, von denen eine angetrieben ist. Der Linearantrieb treibt nicht nur eine der Türen an, sondern über einen Bewegungswandler auch mindestens eine der Mitnehmerkufen.
  • Erfindungsgemäß ist der Bewegungswandler so gestaltet, dass die angetriebene Mitnehmerkufe (sog. "aktive Mitnehmerkufe") die zweite Tür während ihres Entriegelns zumindest zeitweilig in Schließrichtung drückt, obwohl sich der Linearantrieb selbst bereits in Öffnungsrichtung bewegt, d. h. eine Bewegung in Öffnungsrichtung vorgibt, wobei die Druckkraft, die die aktive Mitnehmerkufe der zweiten Tür in Schließrichtung mitteilt, von der Druckkraft, die die zweite Mitnehmerkufe der zweiten Tür in umgekehrter Richtung mitteilt, zumindest nicht vollständig kompensiert wird. Der entscheidende Punkt ist, dass sich die Kräfte, die an der zweiten Tür durch die Einwirkung der Kupplerkufen entstehen, jedenfalls in horizontaler Richtung nicht aufheben, weil sie in horizontaler Richtung entgegengesetzt wirken und gleich groß sind, sondern, dass eine resultierende Kraft erzeugt wird, die die zweite, noch geschlossene Tür in Schließrichtung drückt.
  • Auf Grund dessen wird die zweite Tür zu Beginn des Türöffnungsvorgangs zeitweilig in Schließrichtung gedrückt. Hierdurch wird der Schachttürriegel, selbst wenn er vorher unter Spannung gestanden haben sollte, entlastet. Daher lässt er sich während des zur gleichen Zeit wie das besagte Zudrücken stattfindenden Entriegelungsvorgangs leicht von seiner Riegelfalle trennen.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht nur dort von Nutzen, wo damit zu rechnen ist, dass der Schachttürriegel wegen einer klemmenden Schachttür mit Spannung in seiner Riegelfalle sitzt. Stattdessen ist sie auch dort vorteilhaft, wo der Schachttürriegel bestimmungsgemäß unter einer gewissen Vorspannung mit seiner Riegelfalle in Eingriff gebracht worden ist - beispielsweise, um bei Hochgeschwindigkeitsaufzügen zu verhindern, dass der bei Vorbeifahrt mit voller Geschwindigkeit eine nicht unerhebliche Druckwelle erzeugende Fahrkorb die sonst nur mit Spiel verriegelten Schachttüren zum Klappern anregt.
  • Aus überwiegend patentrechtlichen Gründen ist anzumerken, dass der Bewegungswandler lediglich vorzugsweise unter Beteiligung von Wippen realisiert wird, die ein Hebelgetriebe bilden. Eine solche Ausführung ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit. Als patentrechtliches Äquivalent ist vielmehr auch denkbar, dass der Bewegungswandler unter Beteiligung eines feinen Stahlseils und einer Umlenkrolle verwirklicht wird, die die Richtung, in der das Seil Zug ausübt, umkehrt und auf diese Art und Weise die aktive Mitnehmerkufe betätigt.
  • Im Falle eines Aufzugs ist die Fahrkorbtür im Regelfall die Tür, die unmittelbar angetrieben wird und damit die erste Tür im Sinne des Patentanspruchs. Schachttüren haben im Regelfall keinen eigenen Antrieb und stellen daher jeweils die zweite Tür im hier beschriebenen Sinne dar. Jede der Schachttüren wird nicht unmittelbar angetrieben, sondern von der Fahrkorbtür mitgenommen, sobald der Fahrkorb die Haltestelle erreicht und nun die Türen gemeinsam geöffnet werden sollen.
  • Selbstverständlich können sowohl die erste als auch die zweite Tür jeweils aus einem einzigen Türpaneel oder aus mehreren Türpaneelen, entweder zentral oder einseitig öffnend, bestehen.
  • Im Rahmen einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass an dem Basisträger zwei Wippen gelagert sind, die jeweils an ihrer einen Seite an der aktiven Mitnehmerkufe angelenkt sind, die die zweite Tür in Schließrichtung drückt und die jeweils an ihrer anderen Seite an dem Mitnehmerkufenträger angelenkt sind. Auf Grund ihrer speziellen Anlenkung erzeugen die Wippen auf der Seite der an ihnen angelenkten Mitnehmerkufe eine Umkehr der Bewegungsrichtung.
  • Bei Bedarf können sie auch zur Übersetzung herangezogen werden, das heißt ihre beiden sich von ihrem in etwa mittigen Lager wegerstreckenden Arme werden dann so lang ausgelegt, dass sich die angelenkte Mitnehmerkufe mit einer Geschwindigkeit relativ zum Basisträger bewegt, deren Betrag nicht identisch ist mit dem Betrag, den die Relativgeschwindigkeit zwischen dem Basisträger und dem Mitnehmerkufenträger aufweist. Aus diesem Grund ist im Rahmen einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Wippenzentrallagers und dem Mittelpunkt des einen Wippenlagers, mit dem der Basisträger an der betreffenden Wippe angelenkt ist, kleiner ist als der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Wippenzentrallagers und dem Mittelpunkt des anderen Wippenlagers, mit dem die aktive Mitnehmerkufe an der Wippe angelenkt ist.
  • Unabhängig davon sieht eine andere bevorzugte Ausführungsform vor, dass die Drehachsen der Kontaktrollen in unterschiedlicher Entfernung von der Drehachse des Schachttürriegellagers liegen, so dass der Hebelarm, mit dem die von der zweiten Mitnehmerkufe aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager wirkt, größer ist als der Hebelarm, mit dem die von der ersten, aktiven Mitnehmerkufe aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager wirkt. Auch hierüber kann dafür Sorge getragen werden, dass sich die besagten Horizontalkräfte nicht gegeneinander aufheben, sondern, dass stattdessen eine Resultierende verbleibt, die die Schachttür in Schließrichtung drückt.
  • Vorzugsweise ist zumindest die aktive Mitnehmerkufe zweiteilig und besteht aus einem Kufengrundkörper, der unmittelbar mit dem Bewegungswandler gekoppelt ist, und einem Kufendruckkörper, der federnd mit dem Kufengrundkörper verbunden ist. Dabei erlaubt die mindestens eine Feder vorzugsweise eine werks- bzw. konstruktionsseitige Einstellung der Kraft, mit der die aktive Mitnehmerkufe auf die zweite Tür einwirkt. Diese Zweiteiligkeit der Mitnehmerkufe erlaubt es, mit Hilfe des relativ zur betreffenden Kontaktrolle bzw. zum betreffenden Kontaktorgan stillstehenden Kufendruckkörpers über die erforderliche Zeitdauer hinweg mit einer bestimmten Kraft auf die Fahrkorbtür bzw. deren Kontaktrolle einzuwirken, obwohl sich der Kufengrundkörper weiterhin relativ zu der Kontaktrolle bzw. dem Kontaktorgan bewegt.
  • Vorzugsweise ist die zweite Mitnehmerkufe mit Hilfe einer Führung an dem Mitnehmerkufenträger gehalten, die lediglich eine geradlinige Relativbewegung zwischen der zweiten Mitnehmerkufe und dem Mitnehmerkufenträger ermöglicht. Hierbei ist vorzugsweise vorgesehen, dass sich die zweite Mitnehmerkufe mit Hilfe einer Feder gegenüber dem Mitnehmerkufenträger abstützt. Idealerweise weist die betreffende Mitnehmerkufe Langlöcher auf, über die sie mit Hilfe von darin eingreifenden Stiften an dem Mitnehmerkufenträger gehalten ist. Diese zweite Mitnehmerkufe ist im Regelfall nicht mit den Wippen gekoppelt, die die andere Mitnehmerkufe betätigen.
  • Bevorzugt sind die erste und die zweite Mitnehmerkufe kinematisch nicht zwangsgekoppelt. Das heißt, dass die Bewegung der ersten Mitnehmerkufe als solche nicht unmittelbar dazu führt, dass sich auch die zweite Mitnehmerkufe bewegt. Vielmehr verharrt die zweite Mitnehmerkufe in ihrer Position relativ zum Mitnehmerkufenträger, solange sie nicht durch irgendein Hindernis dazu gezwungen wird, auszuweichen.
  • Es ist also idealerweise so, dass die erste der Mitnehmerkufen von dem Linearantrieb angetrieben ist, während die zweite Mitnehmerkufe nicht selbst angetrieben, sondern ein passives Bauteil ist, das erst in dem Moment eine Relativbewegung gegenüber dem Mitnehmerkufenträger ausführt, wenn es auf ein Hindernis stößt.
  • Im Rahmen einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Vorrichtung ein Betätigungsorgan zum Lüften und vorzugsweise auch zum Schließen des Riegels der ersten Tür umfasst, das idealerweise in Gestalt eines Schwenkhebels verwirklicht ist, über den die zweite Mitnehmerkufe in Ausnutzung ihrer Relativbewegung gegenüber dem Mitnehmerkufenträger eine Kraft auf den Riegel der ersten Tür ausübt, die diesen gegen die Wirkung einer ihn in Schließrichtung vorspannenden Feder lüftet. Bei dem ersten Riegel handelt es sich insbesondere um den Fahrkorbtürriegel.
  • Vorzugsweise ist der Basisträger und/oder die ihm zugeordnete Tür mit einem Halteorgan versehen, das ihn solange in seiner geschlossenen Position hält, bis der Mitnehmerkufenträger gegenüber dem Basisträger seine zweite Endposition erreicht hat, nun an dem Basisträger auf Anschlag geht und ihn daraufhin mitnimmt und die Haltekraft des Halteorgans überwindet. Das Halteorgan ist zweckmäßigerweise als Haftmagnet ausgeführt. Der Haftmagnet ist an dem Basisträger oder an einem entsprechenden Türpaneel befestigt. Selbstverständlich ist auch eine kinematische Umkehr möglich, in dem Sinne, dass der Magnet am Gegenbauteil befestigt ist und die Basisplatte bzw. die entsprechende Tür nur die weichmagnetische Kontaktplatte trägt, die mit dem Haftmagneten interagiert.
  • Vorzugsweise sind der Basisträger und/oder der Mitnehmerkufenträger mit einer (zusätzlichen) Halteeinrichtung insbesondere in Gestalt eines Haftmagneten versehen, der während einer zweiten Öffnungsphase den Basisträger und den Mitnehmerkufenträger so zusammenhält, dass sich beide gemeinsam bewegen, ohne dass es zu einer Relativbewegung zwischen ihnen kommt. Der Haftmagnet kann dabei entweder am Mitnehmerkufenträger oder am Basisträger befestigt sein.
  • Vorteilhafterweise weist die Vorrichtung an der ersten Tür zwei getrennt arbeitende Sicherheitskontakte auf, nämlich einen ersten Sicherheitskontakt, mit dessen Hilfe überwacht wird, ob der Türriegel ordnungsgemäß geschlossen ist, und einen zweiten Sicherheitskontakt, mit dessen Hilfe überwacht wird, ob die erste Tür vollständig geschlossen ist. Der derartige Einbau zweier Sicherheitskontakte ist gerade dort von Vorteil, wo der Türriegel einen Fahrkorbtürriegel darstellt und so gestaltet ist, dass er es, unabhängig davon, ob sich der Fahrkorb im Bereich einer Haltestelle befindet oder nicht, gestattet, die Fahrkorbtür um bis zu 30 mm von Hand aufzuschieben. Sollte ein solches Aufschieben missbräuchlich im Normalbetrieb erfolgen, kann beispielsweise die Anlage stillgesetzt werden, sobald der entsprechende Sicherheitskontakt ein unbefugtes Aufschieben der Fahrkorbtür signalisiert.
  • Im Rahmen einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Vorrichtung mit einen Türriegel bzw. Fahrkorbtürriegel ausgerüstet ist, der mit Hilfe von Langlöchern derart an einem Basisträger gehalten ist, dass die Fahrkorbtür bei einem Halt des Fahrkorbs außerhalb seiner bestimmungsgemäßen Haltestellen von Hand ein Stück weit (bis zu 30 mm) aufgeschoben werden kann, ohne den Fahrkorbtürriegel zu lüften. Dabei ist vorzugsweise eine Führungsrolle vorhanden, an der der Fahrkorbtürriegel zumindest zeitweilig abrollt und die auf diese Art und Weise den Verlauf der Bewegung mitbestimmt, den der Fahrkorbtürriegel bei seinem Lüften und/oder wieder Schließen ausführt. Eine solche Führungsrolle kann zusammen mit einer den Fahrkorbtürriegel in Schließrichtung vorspannenden Feder und den Langlöchern relativ genau vorgeben, welche Bewegung der Fahrkorbtürriegel beim Öffnen und Schließen ausführt, ohne dass der Fahrkorbtürriegel so weit immobilisiert wird, dass die Fähigkeit verloren geht, die Fahrkorbtür unabhängig von der Momentanposition des Fahrkorbs einen Spalt weit mit der Hand oder entsprechendem Werkzeug aufzuschieben, ohne den Fahrkorbtürriegel zu lüften.
  • Ein weiterer, selbstständiger Aspekt der Erfindung ist die Verwendung eines Linearantriebs gemäß dem Anspruch 15.
  • Weitere Wirkungsweisen, Ausgestaltungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgend anhand der Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung während der ersten Bewegungsphase in einem Moment, in dem der Linearantrieb gerade begonnen hat, sich in Öffnungsrichtung zu bewegen.
  • Die Fig. 2 zeigt das von Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel während der ersten Bewegungsphase in einem Moment, in dem der Linearantrieb sich bereits weiter in Öffnungsrichtung bewegt hat.
  • Die Fig. 3 zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 während der ersten Bewegungsphase, wobei sich der Linearantrieb noch weiter in Öffnungsrichtung bewegt hat.
  • Die Fig. 4 zeigt das von Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel in der zweiten Bewegungsphase, in der sich der Basisträger 2 und der Mitnehmerkufenträger 3 gemeinsam in Öffnungsrichtung bewegen.
  • Die Fig. 5 bis Fig. 7 zeigen eine Bildsequenz des von Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels, der zu entnehmen ist, wie der Fahrkorbtürriegel beim Wiederschließen der Fahrkorbtür wieder mit seiner Riegelfalle in Eingriff gebracht wird.
  • Die Fig. 8 und Fig. 9 zeigen eine Bildsequenz, wie sich die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 1 beim Öffnen der Fahrkorbtür von Hand verhält, wenn sich der Fahrkorb außerhalb einer Haltestelle befindet.
  • Die Fig. 10 zeigt ein Bild, wie sich die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 1 beim Öffnen der Fahrkorbtür von Hand verhält, wenn sich der Fahrkorb innerhalb einer Haltestelle befindet.
  • Die Fig. 11 zeigt eine Ausschnittvergrößerung, die die unterschiedlichen Hebelarme H1 und H2 illustriert.
  • Die Fig. 2* ist mit der Fig. 2 identisch, allerdings ist hier der Mitnehmerkufenträger 3 dunkel dargestellt, um ihn besser erkennbar zu machen.
  • Die Fig. 2** ist mit der Fig. 2 identisch, allerdings ist hier der Schachttürriegel 11 dunkel dargestellt, um ihn besser erkennbar zu machen.
  • Vorwegzuschicken ist, dass die Öffnungsbewegung bei der erfindungsgemäßen Konstruktion zweiphasig abläuft. Sinngemäß Gleiches gilt für die Schließbewegung. In einer ersten Öffnungsphase bewegen sich der Basisträger 2 und der Mitnehmerkufenträger 3 relativ zueinander, wobei diese Relativbewegung ausgenutzt wird, um den erfindungsgemäßen Effekt zu verwirklichen. Die Bewegung dieser beiden Bauteile relativ zueinander ist eine translatorische Bewegung, d. h. keines der beteiligten Bauteile führt eine Drehbewegung um sich selbst aus. In einer zweiten Öffnungsphase bewegen sich der Basisträger 2 und der Mitnehmerkufenträger 3 gemeinsam wie ein einheitliches Bauteil, geradlinig-translatorisch.
  • Die Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in einer Momentaufnahme, die einen Zeitpunkt darstellt, zu dem sich der Türantrieb gerade erst in Öffnungsrichtung in Bewegung gesetzt hat. Sowohl die Fahrkorbtür als auch die Schachttür als solche sind zu diesem Zeitpunkt jedoch noch vollständig geschlossen. Der Mitnehmerkufenträger 3 hat sich zu diesem Zeitpunkt schon um den Weg A gegenüber dem Basisträger 2 bewegt und daher seine sog. erste Endposition gegenüber dem Basisträger 2 verlassen, in der der Mitnehmerkufenträger vorzugsweise den zweiten Fahrkorbtürsicherheitskontakt 16 geschlossen hält.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Basisträger 2, der an der Fahrkorbtür bzw. an dessen Laufwagen 23 festgesetzt ist. In Ausnahmefällen, die hier aus patentrechtlichen Gründen erwähnt werden, kann der Basisträger integraler Bestandteil der Fahrkorbtür sein, was aber selten vorkommen wird.
  • Die Vorrichtung umfasst ferner einen Mitnehmerkufenträger 3 und eine erste Mitnehmerkufe 4a sowie eine zweite Mitnehmerkufe 4b. Der Mitnehmerkufenträger 3 ist unmittelbar mit dem Riemen 8 verbunden, der bei diesem Ausführungsbeispiel in an sich bekannter Art und Weise den Linearantrieb realisiert, mit dessen Hilfe die als Schiebetür ausgestaltete erste Tür, bei der es sich i. d. R. um die Fahrkorbtür handelt, auf- und wieder zugezogen wird. Der Mitnehmerkufenträger 3 wird also unmittelbar von dem Riemen 8 in horizontaler Richtung (vgl. den Pfeil H in Fig. 1) hin und her bewegt, je nachdem, ob der den Riemen zum Umlauf bringende Antrieb im Begriff ist, die Tür zu öffnen oder zu schließen.
  • Der Basisträger 2 trägt, vorzugsweise im Bereich seitlich neben den beiden Mitnehmerkufen 4a, 4b, zwei Wippen 7, die an ihm über ihr Wippenzentrallager 9a schwenkbar gehalten sind. Das eine Ende jeder der Wippen ist jeweils über ein Wippenlager 9b schwenkbar mit dem Mitnehmerkufenträger 3 verbunden. Das andere Ende jeder der Wippen ist über ein Wippenlager 9c schwenkbar mit der ersten Mitnehmerkufe 4a verbunden, die hier "aktive Mitnehmerkufe" genannt wird. Diese Mitnehmerkufe besteht vorzugsweise aus einem Kufengrundkörper 5 und aus einem damit federnd verbundenen Kufendruckkörper 6, so, wie das die Fig. 1 exemplarisch zeigt. Das erwähnte Wippenlager 9c ist dann jeweils an dem Kufengrundkörper 5 angelenkt.
  • Der Mitnehmerkufenträger 3 trägt darüber hinaus eine zweite Mitnehmerkufe 4b. Diese zweite Mitnehmerkufe 4b ist so an dem Mitnehmerkufenträger 3 gehalten, dass sie sich translatorisch und vorzugsweise geradlinig-translatorisch relativ zu ihm bewegen kann, in der in Fig. 1 mit dem Pfeil H markierten horizontalen Richtung. Diese zweite Mitnehmerkufe 4b ist selbst nicht angetrieben, sie ist vielmehr passiv und bewegt sich nur dann relativ zu dem Mitnehmerkufenträger, wenn sie an ein anderes Bauteil anstößt und von diesem daran gehindert wird, weiterhin dem Mitnehmerkufenträger zu folgen.
  • Zu erwähnen ist, dass die Mitnehmerkufen 4a und 4b, anders als bei den meisten bisher bekannten Mitnehmerkufen, bei der erfindungsgemäßen Konstruktion kinematisch nicht unmittelbar miteinander verbunden sind. Sie müssen also nicht zwangsläufig die gleiche oder eine vergleichbare Bewegung ausführen, was sie von den bekannten Mitnehmerkufen unterscheidet, die beide gemeinsam auf zwei Schwenkhebeln gelagert sind. Vielmehr wird die Bewegung der ersten Mitnehmerkufe 4a von der Bewegung der Wippen 7 bestimmt. Die Bewegung der zweiten Mitnehmerkufe 4b wird von der zweiten Kontaktrolle 22 bestimmt, gegen die die zweite Mitnehmerkufe 4b irgendwann anliegt. In etwas andere Worte gefasst kann man also sagen, dass eine Bewegung der ersten Mitnehmerkufe 4a relativ zum Mitnehmerkufenträger 3 nicht immer auch eine gleichzeitige Bewegung der zweiten Mitnehmerkufe 4b relativ zum Mitnehmerkufenträger 3 erzwingt.
  • Gut zu erkennen in der Fig. 1 ist auch der Schachttürriegel 11, der um den Mittelpunkt des Schachtürriegellagers 51 drehbar an der Schachttür befestigt ist. Der Schachtürriegel trägt die erste Kontaktrolle 21 und die zweite Kontaktrolle 22, über die die Mitnehmerkufen 4a, 4b die Schachttür entriegeln und der Schachttür dann die Bewegung der Fahrkorbtür aufzwingen. Die Verwendung von Kontaktrollen wird hier nur beispielhaft beschrieben, da die Verwendung von Kontaktrollen den Vorteil aufweist, dass die Reibung gegenüber den Mitnehmerkufen minimiert wird. Es können aber auch ein erster und ein zweiter Kontaktstift verwendet werden. Auch nicht drehbare Kontaktstifte können so mit den Mitnehmerkufen in Interaktion treten, dass es der Erfindung keinen Abbruch tut.
  • Bemerkenswert ist, dass die Drehachsen der Kontaktrollen 21 und 22 in unterschiedlicher Entfernung von der Drehachse des Schachttürriegellagers 51 liegen, so dass der Hebelarm H2, mit dem die von der zweiten Mitnehmerkufe 4b aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager wirkt, größer ist als der Hebelarm H1, mit dem die von der ersten Mitnehmerkufe 4a aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager wirkt. Insoweit sei auf Fig. 11 verwiesen, die illustriert, was hier gemeint ist.
  • Dem Schachttürriegel 11 ist die Kontaktbrücke 12 eines Schachttür-Sicherheitsschalters zugeordnet, die einen Sicherheitskreis schließt, sobald der Schachttürriegel 11 sich in derjenigen Position befindet, in der er die Schachttür ordnungsgemäß verriegelt - der eigentliche Schachttür-Sicherheitsschalter, der das Gegenstück zu der Kontaktbrücke 12 bildet, die am Schachttürriegel befestigt ist, wird von den Figuren nicht gezeigt.
  • Darüber hinaus ist der Fahrkorbtürriegel 13 zu erkennen, der über den Schwenkhebel 14 in später noch näher zu beschreibender Art und Weise von der zweiten Mitnehmerkufe 4b betätigt wird.
  • Des Weiteren ist ein erster Fahrkorbtür-Sicherheitskontakt 15 vorgesehen. Dieser schließt einen Sicherheitskreis, sobald und solange der Fahrkorbtürriegel 13 in ordnungsgemäß geschlossener Position ist. Darüber hinaus ist vorzugsweise ein zweiter Fahrkorbtür-Sicherheitskontakt 16 vorhanden. Dieser schließt einen ihm zugeordneten Sicherheitskreis unabhängig von dem ersten Fahrkorbtür-Sicherheitskontakt 15 nur dann, wenn sich der Mitnehmerkufenträger 3 in der Position befindet, die er bestimmungsgemäß einzunehmen hat, wenn sich sowohl die Fahrkorbtür als auch die Vorrichtung zur Betätigung beider Türen beide in ihrer vollständigen Schließposition befinden.
  • Bei der Darstellung, die die Fig. 1 zeigt, ist der zweite Fahrkorbtür-Sicherheitskontakt 16 bereits geöffnet, weil die Fig. 1 eine Momentaufnahme eines Zeitpunkts zeigt, zu dem der Türantrieb gerade in Öffnungsrichtung angefahren ist und daher den Mitnehmerkufenträger 3 schon die Wegstrecke A in Öffnungsrichtung (Pfeil "OPEN") mitgenommen hat - freilich ohne die Fahrkorbtür oder die Schachttür als solche schon geöffnet zu haben, denn beide der genannten Türen befinden sich zu dem Zeitpunkt, den die Fig. 1 zeigt, noch in ihrer vollständig geschlossenen Position.
  • Der entscheidende Punkt ist, dass der Basisträger 2 in den von den Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Stadien von einem ersten Haltemittel gehalten wird, das vorzugsweise durch den ersten Haftmagneten 17 und die mit ihm zusammenwirkende erste Kontaktplatte 18 realisiert wird. Der Basisträger 2 kann sich daher in dieser von den Fig. 1 bis Fig. 3 gezeigten ersten Öffnungsphase nicht in Öffnungsrichtung bewegen (Pfeil "OPEN"). Ungeachtet der Tatsache, dass der Basisträger 2 auf diese Art und Weise in dem von Fig. 1 gezeigten Stadium noch immobilisiert ist, bewegt sich der von dem Riemen 8 angetriebene Mitnehmerkufenträger 3 in Öffnungsrichtung (Pfeil "OPEN"). Es ist diese Relativbewegung, die ausgenutzt wird, um den erfindungsgemäßen Effekt zu erreichen.
  • Die Erfindung zeichnet sich nicht zuletzt auch dadurch aus, dass es das erste Haltemittel ermöglicht, den Antrieb nach dem vollständigen Schließen der Fahrkorbtür stromlos zu schalten, ohne dass sich die Fahrkorbtür unerwünscht öffnet oder öffnen kann. Gegenüber den bislang bekannten Konstruktionen entfällt also die Notwendigkeit, zum Geschlossen-Halten der Tür den Antrieb permanent bestromen zu müssen, was erheblich Energie einspart.
  • Diese soeben genannte Relativbewegung ist möglich, da der Mitnehmerkufenträger 3 in der oben geschilderten Art und Weise mit Hilfe der Wippen 7 relativ beweglich gegenüber dem Basisträger 2 gehalten ist. Die Wippen 7 vollführen beide eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeils S, so dass sich ihr oberes Wippenlager 9b, welches die Position des Mitnehmerkufenträgers 3 bestimmt, im Wesentlichen in Öffnungsrichtung verlagert. Auf diese Art und Weise kann der Mitnehmerkufenträger 3 trotz der Immobilisierung des Basisträgers 2 eine translatorische Bewegung in Öffnungsrichtung (Pfeil "OPEN") ausführen, während die erste Mitnehmerkufe 4a eine translatorische Bewegung in Schließrichtung ausführt.
  • Die Fig. 2 zeigt eine Momentaufnahme, die ein etwas späteres Stadium zeigt als die der Fig. 1.
  • Der Mitnehmerkufenträger 3 hat sich inzwischen noch ein Stück weiter in Öffnungsrichtung bewegt, dementsprechend ist der Abstand A etwas größer geworden, verglichen mit dem Abstand A, der in Fig. 1 gezeigt ist. Der Basisträger 2 verharrt nach wie vor in seiner ursprünglichen Position, weshalb sich natürlich der Abstand B bzw. die Lage des Basisträgers 2 und des Mitnehmerkufenträgers 3 relativ zueinander verändert hat. Auf Grund dessen haben sich die Wippen ein Stück weiter im Uhrzeigersinn gedreht und die an ihnen angelenkte erste Mitnehmerkufe 4a hat sich in Schließrichtung (Pfeil "CLOSE") weiterbewegt, wodurch die erste Mitnehmerkufe 4a der ersten Kontaktrolle 21 schon ein gutes Stück näher gekommen ist. Die in Öffnungsrichtung fortschreitende, translatorische Bewegung des Mitnehmerkufenträgers 3 wird in diesem Stadium also in eine in Schließrichtung fortschreitende translatorische Bewegung der ersten Mitnehmerkufe 4a umgewandelt. Durch geeignete Wahl des Abstandes, den die beiden Wippenlager 9b und 9c gegenüber dem Wippenzentrallager 9a einnehmen, kann schon bei der Konstruktion eingestellt werden, zu welchem Zeitpunkt die erste Mitnehmerkufe 4a erstmals mit der ersten Kontaktrolle 21 in Kontakt kommt und dadurch eine Kraft in Schließrichtung (Pfeil "CLOSE") auf sie ausübt. Diese Einstellung kann unabhängig von der Bewegung der zweiten Mitnehmerkufe 4b erfolgen.
  • Bei entsprechender, bevorzugter Auslegung der Konstruktion lässt sich gewährleisten, dass die erste Mitnehmerkufe 4a zeitweilig mit einer größeren Kraft auf die erste Kontaktrolle 21 drückt als diejenige Kraft, mit der die zweite Mitnehmerkufe auf die ihr zugeordnete zweite Kontaktrolle 22 drückt.
  • Auf diese Art und Weise wird die Schachttür von der ersten Mitnehmerkufe 4a einen Moment lang in Schließrichtung gedrückt, obwohl sich der Mitnehmerkufenträger 3 bereits kontinuierlich in Öffnungsrichtung bewegt.
  • Hierdurch wird der Schachttürriegel 11 entlastet und kann von den beiden Mitnehmerkufen 4a und 4b problemlos gelüftet werden, indem die beiden Mitnehmerkufen 4a und 4b die erste Kontaktrolle 21 und die zweite Kontaktrolle 22 zwischen sich einklemmen und so dem Schachttürriegel 11 eine Drehbewegung vermitteln, hier entgegen dem Uhrzeigersinn.
  • Noch während die Mitnehmerkufen 4a und 4b im Begriff sind, dem Schachttürriegel 11 die erforderliche Drehbewegung zu vermitteln, weicht die zweite Mitnehmerkufe 4b in Schließrichtung aus, indem sie sich relativ zu dem Mitnehmerkufenträger 3 bewegt, somit ermöglicht die zweite Mitnehmerkufe, dass die Schachttür in Schließrichtung gedrückt wird.
  • Die bevorzugt vorgesehene zweiteilige Ausgestaltung der ersten Mitnehmerkufe 4a, die hier aus einem Kufengrundkörper 5 und einem Kufendruckkörper 6 besteht, leistet ihren Beitrag zum Funktionieren der Konstruktion. Denn diese Ausgestaltung erlaubt es dem Kufengrundkörper 5, sich unter dem Einfluss der Wippen 7 weiterhin in Schließrichtung (Pfeil "CLOSE") zu bewegen, obwohl der Kufendruckkörper 6 bereits in Kontakt mit der ersten Kontaktrolle 21 steht. Da der Kufengrundkörper 5 und der Kufendruckkörper 6 über eine oder mehrere in den Figuren nicht gezeigte Feder bzw. Federn miteinander verbunden sind, wird es auf diese Art und Weise möglich, mit Hilfe des Kufendruckkörpers 6 eine definierte Kraft auf die erste Kontaktrolle 21 in Schließrichtung (Pfeil "CLOSE") aufzubringen, ohne die weitere Bewegung des Kufengrundkörpers 5 zu behindern, der von den Wippen 7 zwangsangetrieben wird.
  • Ganz im Gegenteil - da vorzugsweise auch die zweite Mitnehmerkufe 4b gegenüber dem Mitnehmerkufenträger mit Hilfe mindestens einer Feder gehalten ist, kann der Konstrukteur oder ggf. auch der Servicemonteur über die Wahl der Federn genau abstimmen, wie groß die Differenzkraft ist, mit der die Schachttür in der Phase, in der ihr Schachttürriegel gelüftet wird, in Schließrichtung gedrückt wird.
  • Die Fig. 2* ist mit der Fig. 2 identisch. Die Fig. 2* dient dazu, die Lage des Basisträgers 2 und des Mitnehmerträgers 3 zu verdeutlichen.
  • Der in Bezug auf die Zeichenebene vorne liegende, und daher den dahinter liegenden Basisträger 2a fast vollständig verdeckende Mitnehmerkufenträger ist in Fig. 2* dunkel dargestellt. Es handelt sich um ein vorzugsweise einstückiges Bauteil, das im Idealfall aus einem einzigen Blech besteht.
  • Die Fig. 2** zeigt erneut das Gleiche wie die Fig. 2, nunmehr ist allerdings der Schachttürriegel 11 dunkel dargestellt.
  • In diesem Zusammenhang ist gleich auch noch festzuhalten, dass der Schachttürriegel 11 und die von ihm getragenen Bauteile, insbesondere die Kontaktrollen 20 und 21, in allen Figuren nur deswegen zu sehen sind, weil sie von ihrer dem Betrachter zugewandten Position oberhalb der Zeichenebene in diese herab projiziert worden sind, um das Zusammenspiel aller Bestandteile der Gesamtvorrichtung zeigen zu können - in Wirklichkeit greifen die Kontaktrollen 20, 21 von einer Position, die oberhalb der Zeichenebene liegt, nach unten in den Spalt zwischen der ersten und der zweiten Mitnehmerkufe ein.
  • Die Fig. 3 zeigt eine Momentaufnahme in einem deutlich späteren Stadium als die der Fig. 2.
  • Der Mitnehmerkufenträger 3 bewegt sich nach wie vor in Öffnungsrichtung, vgl. den Abstand A, während der Basisträger 2 noch immer in seiner ursprünglichen Position verharrt.
  • Angetrieben von der nach wie vor im Uhrzeigersinn fortschreitenden Schwenkbewegung der Wippen 7, bewegt sich die erste Mitnehmerkufe 4a weiterhin in Schließrichtung, während die zweite Mitnehmerkufe auch jetzt noch in Schließrichtung ausweicht. Das von den Mitnehmerkufen auf die zwischen ihnen eingeklemmten Kontaktrollen 21, 22 ausgeübte Drehmoment ist längst so groß geworden, dass das Lüften des Schachttürriegels durch Verschwenken im Gegenuhrzeigersinn bereits weit fortgeschritten ist, die Schwenkbewegung steht kurz vor ihrem Abschluss.
  • Die Fig. 3 zeigt also eine Momentaufnahme, in der die erste Öffnungsphase kurz vor dem Abschluss steht.
  • Der Mitnehmerkufenträger 3 weist einen Anschlag 10 auf. Dieser Anschlag 10 ist bei dem von den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel vorzugsweise durch einen um ca. 90 Grad umgelegten BlechLappen gebildet.
  • Die erste Öffnungsphase findet in dem Moment ihr Ende, in dem sich die zweite Mitnehmerkufe 4b an diesen Anschlag 10 anlegt. Sie kann nun die gesamte Kraft des Mitnehmerkufenträgers 3 in Öffnungsrichtung (Pfeil "OPEN") auf die Schachttür übertragen und vermag nicht länger auszuweichen. Gleichzeitig erreicht die Relativbewegung des Mitnehmerkufenträgers 3 gegenüber dem Basisträger 2 ihr Ende, da sich der Mitnehmerkufenträger 3 gegen einen hier nicht gezeigten Anschlag an den Basisträger 2 anlegt und damit gegenüber dem Basisträger 2 seine zweite Endposition erreicht hat. Hierdurch zwingt er den Basisträger 2 unter Überwindung der Haltekraft des Haltemittels bzw. des ersten Haftmagneten 17 dazu, sich synchron mit dem Mitnehmerkufenträger 3 in Öffnungsrichtung zu bewegen.
  • Dies leitet die von Fig. 4 gezeigte zweite Öffnungsphase ein, in der sich der Mitnehmerkufenträger 3 und der Basisträger 2 wie ein einstückiges Bauteil gemeinsam in Öffnungsrichtung (Pfeil "OPEN") bewegen, wobei die erste Kontaktrolle 21 und die zweite Kontaktrolle 22 im Wesentlichen spielfrei zwischen den Mitnehmerkufen 4a und 4b gehalten sind, so dass die Schachttür zumindest nahezu spielfrei an die Fahrkorbtür angekoppelt ist und deren Bewegungen folgt.
  • Vorzugsweise ist ein zweites Haltemittel vorgesehen, das idealerweise durch den zweiten Haftmagneten 19 und die zweite Kontaktplatte 20 verkörpert wird. Das zweite Haltemittel stellt sicher, dass sich der Mitnehmerkufenträger 3 und der Basisträger 2 während der zweiten Öffnungsphase und der entsprechenden Schließphase nicht unbeabsichtigt relativ zueinander verschieben, sondern sich bestimmungsgemäß gemeinsam, wie ein einziges Bauteil, bewegen, solange das erforderlich ist. Zugleich wird hiermit sichergestellt, dass die Mitnehmerkufen in geschlossener Stellung verharren.
  • Insbesondere der Vergleich zwischen Fig. 2 und Fig. 3 macht erkennbar, wie das Lüften des Fahrkorbtürriegels 13 vonstatten geht.
  • Der Fahrkorbtürriegel 13 besitzt zwei Langlöcher 25, deren Funktion gleich noch näher erläutert wird. In eines seiner Langlöcher 25 greift ein Achsstift 26 ein, der ein Schwenklager für den Fahrkorbtürriegel 13 bildet, wobei dieses Schwenklager bei Bedarf eine translatorische Verlagerung des Fahrkorbtürriegels erlaubt. Darüber hinaus ist der Fahrkorbtürriegel 13 mit einem Schwenkhebel 14 beweglich verbunden, der über einen Stift 27 in das andere Langloch 25 des Fahrkorbtürriegels eingreift. Der Fahrkorbtürriegel wird durch die mindestens eine Fahrkorbtürriegelfeder 24 elastisch vorgespannt. Die Vorspannkraft wirkt bei diesem Ausführungsbeispiel in im Wesentlichen horizontaler Richtung mit der Tendenz, den Fahrkorbtürriegel nach rechts zu ziehen. Zusätzlich ist eine Fahrkorbtürriegel-Führungsrolle 52 vorhanden, gegen die zumindest zeitweilig eine Flanke des Fahrkorbtürriegels unter dem Einfluss der Langlochlagerung und der Fahrkorbtürriegelfeder 24 abrollt und die dabei die Schwenkbewegung des Fahrkorbtürriegels mit beeinflusst. Der Schwenkhebel 14 ist seinerseits schwenkbar an dem Mitnehmerkufenträger 3 angelenkt, der zu diesem Zweck vorzugsweise einen kleinen Lagervorsprung besitzt, welcher seitlich über den Anschlag 10 hinaussteht.
  • Das dem Fahrkorbtürriegel 13 abgewandte Ende des Schwenkhebels 14 greift durch eine Aussparung in dem Anschlag 10 hindurch und liegt gegen die Rückseite der zweiten Mitnehmerkufe 4b an.
  • Sobald es nun zu einer Relativbewegung zwischen der zweiten Mitnehmerkufe 4b und dem Mitnehmerkufenträger 3 kommt, in dem Sinne, dass sich die Rückseite der zweiten Mitnehmerkufe 4b immer stärker dem Anschlag 10 des Mitnehmerkufenträgers 3 nähert, übt die Rückseite der zweiten Mitnehmerkufe 4b eine Kraft und damit ein Drehmoment auf den Schwenkhebel 14 aus. Bei dem von den Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel wirkt dieses Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn. Der Schwenkhebel 14 dreht sich also im Gegenuhrzeigersinn und lüftet dadurch den Fahrkorbtürriegel 13 gegen die in Schließrichtung wirkende Vorspannung der Fahrkorbtürriegelfeder 24.
  • Fig. 5 bis Fig. 7 erläutern, wie der Fahrkorbtürriegel 13 beim Schließen der Fahrkorbtür wieder geschlossen wird.
  • Beginnend mit der Fig. 5 wird der von rechts nach links fortschreitende Verlauf der Schließbewegung gezeigt, der sich einstellt, bis der Schließvorgang fast vollständig beendet ist, was in der Fig. 7 dargestellt ist.
  • Zur Erinnerung sei noch einmal darauf hingewiesen, dass der Fahrkorbtürriegel über einen Achsstift 26, der in eines seiner Langlöcher 25 eingreift, und mit Hilfe der Fahrkorbtürriegelfeder 24 an dem Basisträger 2 gehalten ist. Der mit ihm zusammenwirkende Schwenkhebel 14 ist mit Hilfe des Achsstifts 27 schwenkbar an dem Mitnehmerkufenträger 3 befestigt und ist daher dazu gezwungen, sich im Wesentlichen mit diesem mit zu bewegen.
  • Wie man beim Vergleich der Fig. 5 und Fig. 6 erkennt, wird zunächst der Schwenkhebel 14 im Wesentlichen translatorisch gegenüber dem Fahrkorbtürriegel 13 verschoben und bewegt dadurch den Fahrkorbtürriegel schon ein Stück weit in Richtung seiner Schließposition.
  • Wie man beim Vergleich der Fig. 6 und Fig. 7 erkennt, wird die Mitnehmerkufe 4b am Ende der Schließbewegung relativ zum Basisträger 2 in Öffnungsrichtung (Pfeil "OPEN") verschoben, so dass sich der Schwenkhebel 14 an der Stelle, mit der er an der Mitnehmerkufe 4b anliegt, momentan in Richtung des Pfeils P2 bewegen kann, was insgesamt eine Schwenkbewegung des Schwenkhebels im Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeils D1 zur Folge hat. In Folge dessen wird der Fahrkorbtürriegel mit der ihm zugeordneten Riegelfalle in Eingriff gebracht.
  • Fig. 8 und Fig. 9 veranschaulichen, dass die Fahrkorbtür im Falle einer Betriebsunterbrechung, die den Fahrkorb außerhalb einer regulären Haltestelle zum Stillstand kommen lässt, ein bestimmtes Stück weit geöffnet werden kann, wobei der Fahrkorbtürriegel 13 jedoch geschlossen bleibt und daher ein unzulässiges, vollständiges Aufschieben der Fahrkorbtür verhindert.
  • Fig. 8 zeigt eine Momentaufnahme eines Zeitpunkts, zu dem gerade damit begonnen worden ist, die Fahrkorbtür aufzuschieben, während Fig. 9 eine Momentaufnahme jenes Zeitpunkts zeigt, an dem das manuelle Aufschieben der Fahrkorbtür sein Ende gefunden hat und sich die Fahrkorbtür nun nicht mehr weiter aufschieben lässt.
  • Wie man anhand des Vergleichs von Fig. 8 und Fig. 9 erkennt, lässt sich die Fahrkorbtür ein Stück weit aufschieben (in Richtung des Pfeils "OPEN"), weil der Fahrkorbtürriegel mit dem ihn haltenden Basisträger 2 und dem ihn betätigenden Schwenkhebel 14 lediglich über die Langlöcher 25 und darüber hinaus nur noch über die Fahrkorbtürriegelfeder 24 verbunden ist, weshalb er eine Zeit lang eine Relativbewegung gegenüber dem ihn haltenden Basisträger 2 ausführen kann.
  • Das hat zur Folge, dass derjenige, der in diesem Stadium die Tür mit der Hand oder einem Werkzeug in Öffnungsrichtung schiebt, die Haltekraft des ersten Haftmagneten 17 überwindet und dann den Basisträger 2 und den Mitnehmerkufenträger 3 gemeinsam mit den Fahrkorbtürblättern bewegt. Dabei bewegt sich der Fahrkorbtürriegel selbst nicht wesentlich, er bleibt mit der ihm zugeordneten Türfalle in Eingriff. Er setzt jedoch der Bewegung des Basisträgers, des Mitnehmerkufenträgers und damit letztendlich auch der Bewegung der Türblätter zunächst keinen wesentlichen Widerstand entgegen, da der ihn an dem Basisträger befestigende Haltestift 26 und der Stift, über den der Schwenkhebel 14 mit dem Fahrkorbtürriegel in Eingriff steht, die Langlöcher 25 entlanggleiten. Hierdurch können sich Basisträger und Mitnehmerkufenträger weitgehend ungehindert relativ zu dem Fahrkorbtürriegel bewegen, indem die Fahrkorbtürriegelfeder 24 gespannt wird.
  • Wie man anhand der Fig. 9 sieht, erreicht zumindest einer der besagten Stifte jedoch nach einiger Zeit das Ende seines Langloches und schlägt dort an. Nun lässt sich die Fahrkorbtür nicht mehr weiter aufschieben.
  • Dieses "beschränkte" Aufschieben funktioniert deshalb, weil sich die zweite Mitnehmerkufe 4b immer dann, wenn sich der Fahrkorb außerhalb einer Haltestelle befindet, solange nicht relativ zu dem Mitnehmerkufenträger bewegt, bis der Fahrkorbtürriegel 13 das weitere Aufschieben blockiert. Da sich die Mitnehmerkufe relativ zum Mitnehmerkufenträger nicht bewegt, vermag sie mit ihrer Rückseite auch nicht so auf den Schwenkhebel 14 zu drücken, dass diesem eine Bewegung im Gegenuhrzeigersinn aufgezwungen wird und er dadurch den Fahrkorbtürriegel lüftet. Für die fehlende Relativbewegung der zweiten Mitnehmerkufe 4b ist hierbei die Tatsache verantwortlich, dass sich immer dann, wenn der Fahrkorb außerhalb einer Haltestelle steht und daher nicht mit einer Schachttür fluchtet, keine Kontaktrolle im Einwirkungsbereich der zweiten Mitnehmerkufe 4b befindet, die eine zur Betätigung des Schwenkhebels führende Verlagerung der zweiten Mitnehmerkufe relativ zum Mitnehmerkufenträger erzwingen könnte.
  • Die Fig. 10 zeigt die Verhältnisse, die sich einstellen, wenn die Fahrkorbtür aufgeschoben wird, wenn sich der Fahrkorb in einer Haltestelle befindet und zumindest in etwa mit einer Schachttür fluchtet.
  • Wenn die Fahrkorbtür aus einer solchen Position des Fahrkorbs heraus aufgedrückt wird, dann legt sich die zweite Mitnehmerkufe alsbald an die zweite Kontaktrolle 22 der Schachttür an und wird dadurch dazu gezwungen, im Verlauf der weiteren gemeinsamen Bewegung des Mitnehmerkufenträgers 3 und des Basisträgers 2 eine Relativbewegung gegenüber dem Mitnehmerkufenträger auszuführen, so dass sie bei diesem Ausführungsbeispiel dem Anschlag 10 immer näher kommt. Hierdurch wird dem Schwenkhebel 14 eine Drehung im Gegenurzeigersinn aufgezwungen, die den Fahrkorbtürriegel mit seiner Riegelfalle außer Eingriff bringt.
  • Abschließend ist ganz allgemein Folgendes festzuhalten:
    • Unabhängig von dem, was in den Ansprüchen niedergelegt ist, wird auch Schutz für eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Aufzugstüren - wie einer Fahrkorbtür und einer Schachttür - beansprucht, die an einer ersten Tür befestigte Mitnehmerkufen 4a, 4b umfasst, deren Abstand relativ zueinander veränderlich ist, um die erste Tür an die zweite Tür ankuppeln und beide Türen gemeinsam aufschieben zu können, und die mit einem die Türen in Öffnungs- bzw. Schließrichtung bewegenden Linearantrieb gekoppelt ist, wobei der Linearantrieb über einen Bewegungswandler mindestens eine der Mitnehmerkufen antreibt und die Kopplung derart ist, dass der Linearantrieb, während er sich in Öffnungsrichtung bewegt, in einer ersten Phase die mindestens eine Mitnehmerkufe antreibt, ohne an die erste Tür angekuppelt zu sein und diese zu bewegen, und in einer zweiten Phase an die erste und zweite Tür angekuppelt ist und beide Türen in Öffnungsrichtung bewegt.
  • Unabhängig von dem, was in den Ansprüchen niedergelegt ist, wird auch Schutz für eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Aufzugstüren - wie einer Fahrkorbtür und einer Schachttür - beansprucht, die an einer ersten Tür befestigte Mitnehmerkufen umfasst, deren Abstand relativ zueinander veränderlich ist, um die erste Tür an die zweite Tür ankuppeln und beide Türen gemeinsam aufschieben zu können, und die mit einem die Türen in Öffnungs- bzw. Schließrichtung bewegenden Linearantrieb gekoppelt ist, wobei die beanspruchte Vorrichtung einen Basisträger umfasst und einen Mitnehmerkufenträger, wobei der Mitnehmerkufenträger so gegenüber dem Basisträger gelagert ist, dass er sich im Zuge des Öffnungsvorgangs translatorisch, d. h. ohne sich um sich selbst zu drehen, zwischen einer ersten und einer zweiten Endposition relativ zu dem Basisträger bewegen kann.
  • Unabhängig von dem, was in den Ansprüchen niedergelegt ist, wird auch Schutz für eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Aufzugstüren - wie einer Fahrkorbtür und einer Schachttür - beansprucht, die einen Basisträger und einen zeitweilig relativ dazu zwischen einer ersten und zweiten Endposition beweglichen Mitnehmerkufenträger umfasst, wobei eine vorübergehend wirkende Halteeinrichtung, idealerweise in Gestalt mindestens eines Haltemagneten, vorgesehen ist, die den Basisträger so immobilisiert, dass sich der Mitnehmerkufenträger zwischen seiner ersten und zweiten Endposition relativ zu dem Basisträger bewegen kann, ohne den Basisträger zu einer Bewegung zu veranlassen, und wobei optional mindestens eine weitere Halteeinrichtung, idealerweise in Gestalt mindestens eines weiteren Haftmagneten, vorhanden ist, der den Mitnehmerkufenträger und den Basisträger in einer der Endpositionen aneinander fixiert, so dass diese sich im Laufe des weiteren Öffnungsvorgangs gemeinsam bewegen und relativ zueinander eine Bewegung auszuführen.
  • Unabhängig von dem, was in den Ansprüchen niedergelegt ist, wird auch Schutz für eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Aufzugstüren - wie einer Fahrkorbtür und einer Schachttür - beansprucht, die ein Betätigungsorgan, vorzugsweise in Gestalt eines Schwenkhebels, umfasst, über den die zweite Mitnehmerkufe - vorzugsweise mit ihrer Rückseite - eine Kraft auf den Riegel der ersten Tür ausübt, die diesen gegen die Wirkung einer ihn in Schließrichtung vorspannenden Feder lüftet, wobei es sich bei dem ersten Riegel insbesondere um den Fahrkorbtürriegel 13 handelt.
  • Unabhängig von dem, was in den Ansprüchen niedergelegt ist, wird auch Schutz für eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Aufzugstüren - wie einer Fahrkorbtür und einer Schachttür - beansprucht, die mit einem Fahrkorbtürriegel ausgerüstet ist, der mit Hilfe von Langlöchern und ggf. einer Fahrkorbtürriegelfeder derart an einem Basisträger gehalten ist, dass die Fahrkorbtür bei einem Halt des Fahrkorbs außerhalb seiner bestimmungsgemäßen Haltestellen von Hand ein Stück weit (bis zu 30 mm) aufgeschoben werden kann, ohne den Fahrkorbtürriegel zu lüften.
  • Unabhängig davon, was in den Ansprüchen niedergelegt ist, wird auch Schutz für eine Vorrichtung beansprucht, bei der der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Wippenzentrallagers und dem Mittelpunkt des einen Wippenlagers, mit dem der Basisträger an der betreffenden Wippe angelenkt ist, kleiner ist als der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Wippenzentrallagers und dem Mittelpunkt des anderen Wippenlagers, mit dem die aktive Mitnehmerkufe an der Wippe angelenkt ist, wobei die Verhältnisse vorzugsweise zugleich so sind, dass die Drehachsen der Kontaktrollen in unterschiedlicher Entfernung von der Drehachse des Schachttürriegellagers liegen, so, dass der Hebelarm, mit dem die von der zweiten Mitnehmerkufe aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager wirkt, größer ist als der Hebelarm, mit dem die von der ersten Mitnehmerkufe aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager wirkt.
  • Unabhängig von dem, was in den Ansprüchen niedergelegt ist, wird auch Schutz für die Verwendung des Linearantriebs zum unmittelbaren Antrieb nur einer von zwei Mitnehmerkufen beansprucht.
  • Alle diese unabhängigen Varianten beanspruchen auch Schutz in Kombination mit den weiteren in der Beschreibung und/oder den Ansprüchen aufgeführten Merkmalen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Vorrichtung zur synchronen Betätigung und Verriegelung von Aufzugstüren
    2
    Basisträger
    3
    Mitnehmerkufenträger
    4a
    erste Mitnehmerkufe
    4b
    zweite Mitnehmerkufe
    5
    Kufengrundkörper
    6
    Kufendruckkörper
    7
    Wippen
    8
    Riemen
    9a
    Wippenzentrallager
    9b
    Wippenlager
    9c
    Wippenlager
    10
    Anschlag
    11
    Schachttürriegel
    12
    Kontaktbrücke des Schachttür-Sicherheitsschalters
    13
    Fahrkorbtürriegel
    14
    Schwenkhebel
    15
    erster Fahrkorbtür-Sicherheitskontakt
    16
    zweiter Fahrkorbtür-Sicherheitskontakt
    17
    erster Haftmagnet
    18
    erste Kontaktplatte
    19
    zweiter Haftmagnet
    20
    zweite Kontaktplatte
    21
    erste Kontaktrolle
    22
    zweite Kontaktrolle
    23
    Laufwagen
    24
    Fahrkorbtürriegelfeder
    25
    Langlöcher im Fahrkorbtürriegel
    26
    Achsstift des Fahrkorbtürriegels
    27
    Achsstift des Schwenkhebels zur Verbindung mit dem Türriegel 13
    50
    Achsstift des Schwenkhebels zur Verbindung mit dem Mitnehmerkufenträger
    51
    Schachttürriegellager
    52
    Führungsrolle für den Fahrkorbtürriegel
    S
    Schwenkpfeil, der die Drehung der Wippen 7 symbolisiert
    OPEN
    Pfeil, der die Öffnungsrichtung symbolisiert
    CLOSE
    Pfeil, der die Schließrichtung symbolisiert
    H
    Pfeil, der die horizontale Richtung symbolisiert
    P1
    Pfeil, der die translatorische Bewegung symbolisiert, die der Schwenkhebel 14 im Zuge der Schließbewegung gegenüber dem Fahrkorbtürriegel 13 ausführt
    P2
    Pfeil, der die Bewegung des Schenkhebels 14 in dem Punkt symbolisiert, in dem er an der Rückseite der ihn betätigenden Mitnehmerkufe anliegt
    H1
    erster Hebelarm, an dem eine Horizontalkraft der ersten Mitnehmerkufe wirkt
    H2
    zweiter Hebelarm, an dem eine Horizontalkraft der zweiten Mitnehmerkufe wirkt
    D1
    Drehbewegung, die der Schwenkhebel in Folge seiner Verlagerung in dem Punkt ausführt, den P2 symbolisiert

Claims (15)

  1. Vorrichtung (1) zur synchronen Betätigung und Verriegelung von in Durchgangsrichtung im Wesentlichen hintereinander angeordneten Aufzugstüren - wie einer Fahrkorbtür und einer Schachttür -, wobei die Vorrichtung an einer ersten Tür befestigte Mitnehmerkufen (4a, 4b) umfasst, deren Abstand relativ zueinander veränderlich ist, um die erste Tür an die zweite Tür ankuppeln und beide Türen gemeinsam aufschieben zu können, und die Vorrichtung mit einem die Türen in Öffnungs- bzw. Schließrichtung bewegenden Linearantrieb gekoppelt ist und der Linearantrieb über einen Bewegungswandler auch mindestens eine der Mitnehmerkufen (4a) antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungswandler so gestaltet ist, dass die besagte Mitnehmerkufe (4a) die zweite Tür während ihres Entriegelns zumindest zeitweilig so in Schließrichtung drückt, dass der die zweite Tür zuhaltende Riegel entlastet wird, obwohl sich der Linearantrieb selbst bereits in Öffnungsrichtung bewegt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungswandler aus einem an der ersten Tür befestigten oder in diese integrierten Basisträger (2) besteht und einem direkt von dem Linearantrieb angetriebenen Mitnehmerkufenträger (3), wobei der Mitnehmerkufenträger (3) so an dem Basisträger (2) gehalten ist, dass er sich gegenüber dem Basisträger (2) zwischen einer ersten und einer zweiten Endposition verlagern kann und diese Verlagerung des Mitnehmerkufenträgers (3) gegenüber dem Basisträger (2) dazu ausgenutzt wird, um die besagte aktive Mitnehmerkufe (4a) so zu bewegen, dass sie die zweite Tür zeitweilig in Schließrichtung drückt, obwohl sich der Linearantrieb selbst bereits in Öffnungsrichtung bewegt.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Basisträger (2) zwei Wippen (7) gelagert sind, die jeweils an ihrer einen Seite an der aktiven Mitnehmerkufe (4a) angelenkt sind, die die zweite Tür in Schließrichtung drückt, und die jeweils an ihrer anderen Seite an dem Mitnehmerkufenträger (3) angelenkt sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Wippenzentrallagers (9a) und dem Mittelpunkt des Wippenlagers (9b), mit dem der Basisträger (2) an der Wippe (7) angelenkt ist, kleiner ist als der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Wippenzentrallagers (9a) und dem Mittelpunkt des Wippenlagers (9c), mit dem die aktive Mitnehmerkufe (4a) an der Wippe (7) angelenkt ist; wobei es vorzugsweise so ist, dass die Drehachsen der Kontaktrollen (21, 22) in unterschiedlicher Entfernung von der Drehachse des Schachttürriegellagers (51) liegen, so dass der Hebelarm (H2), mit dem die von der zweiten Mitnehmerkufe (4b) aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager (51) wirkt, größer ist als der Hebelarm (H1), mit dem die von der ersten Mitnehmerkufe (4a) aufgebrachte Horizontalkraft gegenüber dem Schachttürriegellager (51) wirkt.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die aktive Mitnehmerkufe (4a) zweiteilig ist und aus einem Kufengrundkörper (5) besteht, der unmittelbar mit dem Bewegungswandler gekoppelt ist, und einem Kufendruckkörper (6), der federnd mit dem Kufengrundkörper (5) verbunden ist, wobei die mindestens eine Feder eine Einstellung der Kraft erlaubt, mit der die Mitnehmerkufe (4a) auf die zweite Tür einwirkt.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Mitnehmerkufe (4b) mit Hilfe einer Führung an dem Mitnehmerkufenträger (3) gehalten ist, die lediglich eine geradlinige Relativbewegung zwischen der zweiten Mitnehmerkufe (4b) und dem Mitnehmerkufenträger (3) ermöglicht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass sich die zweite Mitnehmerkufe (4b) mit Hilfe einer Feder gegenüber dem Mitnehmerkufenträger (3) abstützt.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft, die die aktive Mitnehmerkufe (4a) in Schließrichtung auf die zweite Tür ausübt, zumindest in der Phase, in der mit dem Lüften des Riegels der zweiten Tür begonnen wird, größer ist als die Kraft, die die andere Mitnehmerkufe (4b) in entgegengesetzter Richtung auf die zweite Tür ausübt, so dass sich eine resultierende Kraft ergibt, die die zweite Tür in Schließrichtung drückt.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Mitnehmerkufe (4a, 4b) kinematisch nicht zwangsgekoppelt sind.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur die erste der Mitnehmerkufen (4a) von dem Linearantrieb angetrieben ist, während die zweite Mitnehmerkufe (4b) nicht selbst angetrieben, sondern ein passives Bauteil ist, das erst in dem Moment eine Relativbewegung gegenüber dem Mitnehmerkufenträger (3) ausführt, wenn es auf ein Hindernis stößt.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Betätigungsorgan, vorzugsweise in Gestalt eines Schwenkhebels (14), umfasst, über den die zweite Mitnehmerkufe (4b) in Ausnutzung ihrer Relativbewegung gegenüber dem Mitnehmerkufenträger (3) eine Kraft auf den Riegel der ersten Tür ausübt, die diesen gegen die Wirkung einer ihn in Schließrichtung vorspannenden Feder (24) lüftet, wobei es sich bei dem ersten Riegel insbesondere um den Fahrkorbtürriegel (13) handelt.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisträger (2) und/oder die ihm zugeordnete Tür mit einer Halteeinrichtung, insbesondere in Gestalt eines Haftmagneten (17), versehen ist oder zusammenarbeitet, der die Tür während einer ersten Öffnungsphase solange in ihrer geschlossenen Position hält, bis der Mitnehmerkufenträger (3) gegenüber dem Basisträger (2) seine zweite Endposition erreicht hat und daraufhin den Basisträger (2) mitnimmt und die Haltekraft der Halteeinrichtung bzw. des Haftmagneten (17) überwindet.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisträger (2) und/oder der Mitnehmerkufenträger (3) mit einer Halteeinrichtung, insbesondere in Gestalt eines Haftmagneten (19), versehen ist oder zusammenarbeitet, der während einer zweiten Öffnungsphase den Basisträger (2) und den Mitnehmerkufenträger (3) zusammenhält, so dass sich beide gemeinsam bewegen, ohne dass es zu einer Relativbewegung zwischen ihnen kommt.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das die Vorrichtung an der ersten Tür zwei getrennt arbeitende Sicherheitskontakte, insbesondere in Gestalt von Fahrkorbtürsicherheitskontakten (15, 16) aufweist, nämlich einen ersten Sicherheitskontakt mit dessen Hilfe überwacht wird, ob der Türriegel, insbesondere in Gestalt eines Fahrkorbtürriegels (13), ordnungsgemäß geschlossen ist, und einen zweiten Sicherheitskontakt, mit dessen Hilfe überwacht wird, ob die erste Tür, insbesondere die Fahrkorbtür, vollständig geschlossen ist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einem Fahrkorbtürriegel (13) ausgerüstet ist, der mit Hilfe von Langlöchern (25) derart an einem Basisträger (2) gehalten ist, dass die Fahrkorbtür bei einem Halt des Fahrkorbs außerhalb seiner bestimmungsgemäßen Haltestellen von Hand ein Stück weit aufgeschoben werden kann, ohne den Fahrkorbtürriegel (13) zu lüften, wobei vorzugsweise eine Führungsrolle (52) vorhanden ist, an der der Fahrkorbtürriegel (13) zumindest zeitweilig abrollt und die auf diese Art und Weise den Verlauf der Bewegung mitbestimmt, den der Fahrkorbtürriegel (13) bei seinem Lüften und/oder wieder Schließen ausführt.
  15. Verwendung eines die Fahrkorbtür eines Aufzuges antreibenden, sich in Öffnungsrichtung bewegenden Linearantriebs, um zumindest in der Phase, in der mit dem Lüften eines Riegels begonnen wird, der zur Verriegelung der Schachttüren dient, mit Hilfe von Mitnehmerkufen der Fahrkorbtür eine resultierende Kraft zu erzeugen, die die noch geschlossene Schachttür in Schließrichtung drückt.
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