EP1926113B1 - Schaltelement für motorisch bewegte Türen, Tore oder dgl. und Montageverfahren hierzu - Google Patents

Schaltelement für motorisch bewegte Türen, Tore oder dgl. und Montageverfahren hierzu Download PDF

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EP1926113B1
EP1926113B1 EP20070020994 EP07020994A EP1926113B1 EP 1926113 B1 EP1926113 B1 EP 1926113B1 EP 20070020994 EP20070020994 EP 20070020994 EP 07020994 A EP07020994 A EP 07020994A EP 1926113 B1 EP1926113 B1 EP 1926113B1
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    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/14Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for operation by a part of the human body other than the hand, e.g. by foot
    • H01H3/141Cushion or mat switches
    • H01H3/142Cushion or mat switches of the elongated strip type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/40Safety devices, e.g. detection of obstructions or end positions
    • E05F15/42Detection using safety edges

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Auflaufprofil, insbesondere für mit einem Antrieb versehene Türen oder Tore, das auf ein Drucksignal reagiert, mit einem Gummiprofil, das eine Schaltkammer zur Aufnahme von mindestens einer kraftbetätigbaren Schaltleiste und/oder einer Druckwellenkontakteinrichtung als Schaltelement/e und eine Auflaufleiste aufweist, die kraftübertragend mit der Schaltkammer in Verbindung steht, wobei der lichte Querschnitt der Schaltkammer in seiner Grösse veränderbar ist sowie ein Verfahren zu deren Montage.
  • Das erfindungsgemässe Auflaufprofil soll hierbei ganz allgemein überall dort Verwendung finden, wo es z. B. aus Sicherheitsgründen darauf ankommt, motorisch bewegte Türen oder Tore in allen ihren Ausführungsvarianten gezielt zu stoppen und/oder zurückzufahren, wenn diese auf ein Hindernis oder eine Begrenzung stossen.
  • Die DE 298 04 732 U1 zeigt beispielsweise ein derartiges Auflaufprofil, welches an einem Rolltor, mit in Führungsschienen laufendem Panzer, aus ineinandergeschobenen Stäben angebracht ist, und zwar an dem untersten Stab als Endleiste in der Form eines elastischen Auflaufprofils aus Gummi. Hierbei besitzt das Auflaufprofil eine obere Schaltkammer zur Aufnahme einer kraftübertragbaren Schaltleiste und eine untere Kammer für eine Druckwellenkontaktdetektion, wobei die beiden Kammern zur Druckübertragung mit einem Steg miteinander verbunden sind. Ziel dieser Doppelkammerkonstruktion eines Schaltelements ist die Vereinfachung der Lagerhaltung, d. h. wo früher je nach Anwendung einer Schaltleiste oder einer Druckwelleneinrichtung zwei separate Schaltelemente nötig waren, hat man hier beide Systeme in einem Schaltelement vereinigt, sodass dieses alternativ verwendet werden kann.
  • In der DE 298 08 292 U1 wird ein Abschlussprofil aus Gummi für vertikal heb- und absenkbare Torblätter gezeigt. Die in Schließrichtung voraus laufenden Kanten oder Ränder sind mit einem rohrförmigen Kanal versehen, in dem eine auf Druck ansprechende Schalteinrichtung angeordnet ist. Da die Schalteinreichung auf Druck ansprechen kann, ist der lichte Querschnitt der Schaltkammer in seiner Grösse im Betrieb des Schaltelements veränderbar. Die Kontaktleisten können nur durch eine Änderung des Seitenlängenverhältnisses der Kammer zusammengedrückt werden. Der Druck wird über die Prüfstäbe übertragen. Die beschriebene Schalteinrichtung ist empfindlicher, also schon bei geringeren Kräften ansprechend, gestaltet. Das wird dadurch gelöst, dass die Wand des Kanals in ihrem unteren Bereich mit Schlitzen versehen ist. Durch diese Schlitze werden leicht verformbare Streifen und Randstreifen geschaffen, so dass die im Kanal angeordnete Schalteinrichtung schon bei sehr viel geringeren, auf das Abschlussprofil wirkenden Kräften betätigt wird.
  • Die vorliegende Erfindung geht von einem Auflaufprofil nach dem Stand der Technik aus, das nur eine Schaltkammer aufweist, die primär zur Aufnahme einer kraftbetätigbaren Schaltleiste und/oder Druckwellenkontakteinrichtung als Schaltelement dient. Hierbei hat sich gezeigt, dass bei der Montage des Auflaufprofils nach dem Stand der Technik das Einschieben der Schaltleiste in die Schaltkammer, die ja einen langen Gummischlauch darstellt, oft mit Schwierigkeiten verbunden ist, da zum einen der Reibungswiderstand des Gummis vorhanden ist und zum andern der Querschnitt der Schaltleiste mit dem lichten Querschnitt der Schaltkammer entweder nicht ausreichend übereinstimmt oder die Toleranzen zwischen den beiden Querschnittsformen sehr eng sind. Würde man den lichten Querschnitt der Schaltkammer von vornherein etwas grösser als den Querschnitt der Schaltleiste gestalten, damit ein loses Einschieben der Schaltleiste möglich ist, dann würde die Schaltgenauigkeit darunter leiden, da die Schaltleiste zu locker sitzt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Auflaufprofil der eingangs genannten Art zu schaffen, welches auf der einen Seite ein leichtes Einführen der Schaltleiste in die Schaltkammer zulässt, aber auf der anderen Seite einen spielfreien Sitz der Schaltleiste in der Schaltkammer im betriebsfertigen Zustand gewährleistet, wobei gleichzeitig ein hoher Sicherheitsstandard bei den Schaltzyklen gegeben sein muss.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, das die Schaltkammer schwenkbare Hebelarme, wie Flansche, Stege, Vorsprünge oder dgl. zugeordnet sind, durch weiche die Schaltkammer beim Schwenken für eine Montage des Auflaufprofils in ihrer Grösse veränderbar ist, wobei das Schaltelement vor dem Schwenken der Hebelarme zur Montage in die Schaltkammer eingesetzt und durch das Schwenken der Hebelarme zur Montage spielfrei in der Schaltkammer festgehalten ist.
  • Diese Massgabe hat vorteilhaft zur Folge, dass der lichte Querschnitt der Schaltkammer um einiges grösser hergestellt werden kann als der eigentliche Querschnitt der Schaltleiste, sodass diese relativ leicht in die schlauchartige Schaltkammer eingeführt bzw. gesteckt werden kann, was darüber hinaus auch Montagezeit einspart. Ferner werden dadurch Herstellungstoleranzen der Innenmasse der Schaltkammer ausgeglichen, d. h. ein weniger genaues Extrudieren ist dadurch möglich, was wiederum die Herstellungskosten senkt. Schließlich wird durch das nachträgliche Verkleinern der Schaltkammer ein fester Sitz der Schaltleiste in der Schaltkammer erreicht, was eine spielfreie Kraftübertragung sicherstellt, wodurch ein sensibleres, schnelleres und optimierteres Ansprechen bzw. Schalten der Schaltleiste bei äußerer Kraftbeaufschlagung auf das Auflaufprofil erreicht wird. Die Schaltleiste kann auch als Schaltstreifen ausgebildet sein, der in die Schaltkammer einziehbar oder auch einextrudierbar sein kann. Als Schaltstreifen können auch zwei Kontaktleisten, die gegenüberliegend in der Schaltkammer angeordnet sind, dort vorgesehen sein, die durch die entsprechende Querschnittsveränderung dann näher zu Verbesserung des Ansprechverhaltens aneinander rücken, jedoch sich nur bei Druckbeaufschlagung zur Erzeugung des Schaltsignals berühren. Dies soll ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen.
  • Zur Erreichung der erfinderischen Lösung ist es auch zweckmässig, die Wandung der Schaltkammer zumindest im Bereich der kraftübertragenden Verbindung der Auflaufleiste dünner auszubilden als im Bereich der an die Schaltkammer angebrachten Flansche, Stege, Vorsprünge oder dgl. Dadurch wird eine höhere Flexibilität des die Schaltleiste im wesentlichen abdeckenden Bereichs erreicht, sodass dieser durch die Bewegung der mit der Schaltkammer in Verbindung stehenden Hebelarme, wie Flansche, Stege, Vorsprünge oder dgl., praktisch über die Schaltleiste gespannt werden kann, wodurch diese unverrückbar in der Schaltkammer gehalten ist.
  • Ferner ist es zweckmässig, den lichten Querschnitt der Schaltkammer symmetrisch, z. B. rechteckartig zu gestalten, und dann die derart gestaltete Schaltkammer mit ihrer Haupterstreckung annähernd rechtwinklig zur Haupterstreckung der Auflaufleiste anzuordnen. Somit ist es von der Statik und von der Kraftübertragung der Auflaufleiste her gesehen von Vorteil, dass diese als Mehrfachprofil ausgebildet wird. Dabei kann die äussere Form der Auflaufleiste im Querschnitt annähernd einem gleichschenkligen Dreieck entsprechen. Im Inneren dieses Dreiecks kann ebenfalls ein annähernd gleichschenkliges Dreieck angeordnet sein, das sich in seiner Lage spiegelbildlich zum dreieckförmigen Hohlprofil der Auflaufleiste befindet.
  • Hierbei ist das spiegelbildlich zum dreieckförmigen Hohlprofil der Auflaufleiste angeordnete, annähernd gleichschenklige, innere Dreiecksprofil mit seiner Spitze vorzugsweise mittig mit der dünner ausgebildeten Wandung der Schaltkammer verbunden, wogegen die der Spitze gegenüber liegenden Eckpunkte des inneren Hohlprofils mit der jeweiligen Innenwand der Auflaufleiste verbunden sind. Dadurch wird vorteilhaft sichergestellt, dass hier der so genannte Schlittschuheffekt auftritt, d. h. zumindest im Kontaktbereich mit der Schaltkammer ist der vorgesehene Verbindungssteg relativ schmal ausgebildet, sodass von außen auf die Auflaufleiste einwirkende Kräfte gezielt zur Schaltkammer und somit auf die Schaltleiste übertragen werden können. Zu diesem Zweck ist es ferner empfehlenswert, zumindest die annähernd gleichseitigen Schenkel des Dreiecksprofils der Auflaufleiste mit einer geringeren Wandstärke auszubilden als die des inneren, annähernd gleichschenkligen Dreiecksprofils.
  • Um zu gewährleisten, dass durch die Bewegung der Flansche, Stege, Vorsprünge der lichte Querschnitt der Schaltkammer ausreichend verändert wird, ist es von Vorteil, die Wandung des Bodens der Schaltkammer dicker auszubilden als ihre übrigen Wandbereiche, wobei dieser dann gleichzeitig die kurze Seite des annähernd gleichschenkligen Hohlprofils der Auflaufleiste darstellt und beidseitig z. B. in Flansche übergehen kann, die dann jeweils über einen vorzugsweise spitzwinkligen Anschlussabschnitt an die Schaltkammer angrenzen. Dabei verlaufen diese Flansche im nicht montierten Zustand des erfindungsgemässen Auflaufprofils annähernd rechtwinklig zur Haupterstreckung der Auflaufleiste und besitzen zweckmässigerweise an ihren freien Enden hinterschnittene Nuten zum späteren Einrasten in eine Profilschiene.
  • Neben der Ausführung mit Flanschen, ist es ganz allgemein auch möglich, dass vom Boden der Schaltkammer Stege oder Vorsprünge ausgehen, deren Anordnung so gewählt ist, dass bei einer Veränderung ihrer gegenseitigen Lage zueinander der lichte Querschnitt der Schaltkammer durch Hebelwirkung in seiner Grösse verändert, und zwar hauptsächlich verkleinert wird. Dabei können die Stege oder Vorsprünge gespreizt angeordnet sein und gleichzeitig Verdickungen, wie Füsse, aufweisen, um mit diesen unter Spannung in eine Halteschiene eingerastet zu werden.
  • Als weitere Möglichkeit, um der gestellten Aufgabe gerecht zu werden, nämlich einen hohen Sicherheitsgrad des erfindungsgemässen Auflaufprofils zu erreichen, kann vorgesehen werden, dass in der Schaltkammer zusätzlich zur Schaltleiste eine an sich bekannte Druckwellenkontakteinrichtung vorgesehen wird.
  • Da sich die einer Auflaufleiste möglicherweise entgegensetzenden Hindernisse punktuell, flächig oder linienförmig auf die Auflaufleiste einwirken können, kann es zweckmässig sein, die möglichen Signale der Schaltleiste und die der Druckwellenkontakteinrichtung gemeinsam auszuwerten, d. h. diese Einrichtungen parallel zu schalten. Beide Einrichtungen reagieren unterschiedlich auf eine Krafteinwirkung, d. h. Druckwellenschalter sprechen z. B. bei dynamischen Kräften schneller an als bei einer flächigen Krafteinwirkung, wobei diese dafür bei hohen Druckkräften leichter beschädigt werden können als Schaltleisten, wobei letztere aber wiederum erst auf eine relativ höhere Druckkraft, sei diese flächig oder linienförmig, reagieren. Insgesamt ergänzen sich daher beide Einrichtungen, was einen großen Sicherheitsvorteil durch die gemeinsame Signalauswertung darstellt, d. h. es ist sichergestellt, dass das so ausgerüstete Auflaufprofil auf jede denkbare Krafteinwirkung anspricht und die Tür oder das Tor in seiner motorischen Bewegung anhält bzw. stoppt und gegebenenfalls zurückfährt.
  • Bei der Montage eines erfindungsgemässen Auflaufprofils kommt der synergetische Effekt der vorgeschlagenen Massnahmen erst richtig zum Tragen. Hierbei wird zunächst die Schaltleiste in die Schaltkammer eingebracht und danach der rechte Flansch im und der linke Flansch entgegen dem Uhrzeigersinn jeweils um etwa 90° geschwenkt, bis die Flansche parallel zur Haupterstreckungsachse der Auflaufleiste stehen, wobei die Flansche dabei gleichzeitig mit ihren freien Enden mit der Profilschiene verbunden werden, und zwar derart, dass sie mit ihren endseitigen hinterschnittenen Nuten in entsprechend komplementär ausgebildete Vorsprünge der Profilschiene einrasten.
  • Dieses rechtwinkelige Umklappen oder Schwenken der Flansche erfolgt vorteilhaft über die spitzwinkligen Anschlussabschnitte, die beidseitig an die Schaltkammer angrenzen und jeweils wie eine Art Scharnier wirken. Durch da Umklappen wird eine Zugkraft auf den dünner ausgebildeten oberen Bereich der Schaltkammer ausgeübt, sodass sich der lichte Querschnitt der Schaltkammer verkleinert und deren Wandung stramm und spielfrei an der Schaltleiste anliegt.
  • Für den Fall, dass statt den oben beschriebenen Flanschen Stege oder Vorsprünge vorgesehen werden, läuft die Montage des Auflaufprofils ähnlich ab, wobei dann lediglich die Stege oder Vorsprünge derart gegeneinander gedrückt werden, dass sie dabei mit ihren verdickten oder abgewinkelten freien Enden nach einem Entspannungsweg in die Halteschiene, die entsprechend der verdickten oder abgewinkelten freien Enden der Stege oder Vorsprünge ausgebildete Ausnehmungen aufweist, einrasten.
  • Bei einer Kombination einer Druckwellenkontakteinrichtung mit einer Schaltleiste in einer Schaltkammer erfolgt die Montage eines derartig aufgebauten Auflaufprofils im Prinzip wie beschrieben. Lediglich zu Beginn der Montage werden dann beide Einrichtungen hintereinander in die Schaltkammern eingeschoben.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung; es zeigen:
  • Fig. 1
    einen Querschnitt eines Auflaufprofils mit einer nicht gespannten Schaltkammer, in die eine Schaltleiste eingesetzt ist,
    Fig. 2
    den Querschnitt des Auflaufprofils gemäss Fig. 1, jedoch mit durch die Hebelwirkung der nach unten gebogenen und durch eine Profilschiene gehaltenen Flansche in der Schaltkammer eingespannten Schaltleiste,
    Fig. 3
    einen Querschnitt eines Auflaufprofils mit eingespannter Schaltleiste hervorgerufen durch in eine Halteschiene gespreizte Stege,
    Fig.4
    einen Querschnitt eines Auflaufprofils mit einer spannungslosen Schaltkammer, in die eine Schaltleiste und eine Druckwellenkontakteinrichtung eingesetzt sind,
    Fig. 5
    den Querschnitt des Auflaufprofils gemäss Fig. 4, jedoch mit durch die Hebelwirkung der geschwenkten und durch eine Profilsschiene gehaltenen Flansche in der Schaltkammer eingespannten Schaltleiste und Druckwelleneinrichtung und
    Fig. 6
    ein vereinfachtes Schaltschema einer Parallelschaltung der Schaltleiste und Druckwellenkontakteinrichtung gemäss Fig. 5.
  • In Fig. 1 ist der Querschnitt eines Auflaufprofils 1 in einem ungespannten Zustand dargestellt. Es besteht im wesentlichen aus einem Gummihohlprofil mit einer Auflaufleiste 2 und zwei jeweils in einem etwa rechten Winkel von dieser abstehenden Flansche 3.1 und 3.2.
  • Die Auflaufleiste 2 selbst ist als Mehrfachhohlprofil ausgebildet, dessen äussere Form im Querschnitt annähernd einem gleichschenkligen Dreieck 4 mit einer abgerundeten Spitze 5 entspricht, während sich im Inneren dieses Dreiecks 4 ein ebenfalls annähernd gleichschenkliges Dreieck 6 befindet, das in seiner Lage spiegelbildlich zum dreieckförmigen Hohlprofil 4 der Auflaufleiste 2 angeordnet ist und eine rechteckartige Schaltkammer 7 mit einer bereits eingesetzten Schaltleiste 8 besitzt, deren Haupterstreckung annähernd rechtwinklig zur Haupterstreckung der Auflaufleiste 2 verläuft. Hierbei ist das inneren Dreieckprofil 6 mit seiner Spitze über einen schmalen Steg 9 mittig mit der oberen Wandung der Schaltkammer 7 - bezeichnet mit 10 - verbunden, wogegen die der Spitze gegenüberliegenden Eckpunkte - bezeichnet mit 11.1 und 11.2 - des inneren Hohlprofils 6 mit der jeweiligen Innenwand der Auflaufleiste 2 verbunden sind.
  • Als Schaltleiste 8 können auch eine oder mehrere Schaltleisten in die Schaltkammer eingesetzt sein. Diese können nach dem Herstellen des Mehrfach-Hohlprofiles der Auflaufleiste 2 oder sogar beim Extrudieren gleichzeitig in die Schaltkammer 7 einsetzbar sein, um bei Querschnittsveränderung der Schaltkammer 7 ein besseres optimierteres Schaltverhalten oder Ansprechverhalten zu erhalten.
  • Die obere Wandung 10 der Schaltkammer 7 ist auf der Seite des schmalen Steges 9, der als kraftübertragende Verbindung zur Auflaufleiste 2 dient, dünner ausgebildet als die mit Boden 12 bezeichnete Wandung im Bereich der an die Schaltkammer 7 angebrachten Flansche 3.1 und 3.2. Ferner besitzt das Dreieckprofil 4 der Auflaufleiste 2 eine geringere Wandstärke als das innere Dreieck 6, und zwar etwa im Verhältnis 1 : 2.
  • Der Boden 12 der Schaltkammer 7, welcher gleichzeitig die kurze Seite des annähernd gleichschenkligen Dreieckhohlprofils 4 der Auflaufleiste 2 darstellt, geht beidseitig jeweils unter Zwischenschaltung eines spitzwinkligen Anschlussabschnitts 13.1 bzw. 13.2 in die Flansche 3.1 bzw. 3.2 über, wobei die Anschlussabschnitte 13.1 bzw. 13.2 mit ihrer jeweiligen Spitze in die seitlichen Wandungen des Dreieckprofils 4 der Auflaufleiste 2 übergehen.
  • Die Flansche 3.1 und 3.2 verlaufen im uneingebauten Zustand des Auflaufprofils 1 annähernd rechtwinklig zur Haupterstreckung der Auflaufleiste 2 und besitzen an ihren freien Enden hinterschnittene Nuten 14.1 bzw. 14.2 und 15.1 bzw. 15.2 zum Einrasten einer in Fig. 2 gezeigten uförmigen Profilschiene 16, welche komplementär ausgebildete Vorsprünge 17.1 bzw. 17.2 und 18.1 bzw.18.2 aufweist.
  • In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Auflaufprofils 20 mit einer identisch aufgebauten Auflaufleiste 2 gezeigt, wobei hier die Flansche 3.1 und 3.2 durch gespreizte Stege 21.1 und 21.2 ersetzt sind. Letztere besitzen jeweils endseitig abgewinkelte Füsse 22.1 bzw. 22.2, die unter Spannung in entsprechende Ausnehmungen 23.1 bzw. 23.1 einer u-förmig ausgebildeten Halteschiene 24 eingerastet sind.
  • In Fig. 4 und 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Auflaufprofils 25 mit praktisch identischem Aufbau wie das in Fig. 1 und 2 gezeigte Auflaufprofil 1 gezeigt, bei welchem lediglich in die Schaltkammer 7 sowohl eine Schaltleiste 26 als auch eine Druckwellenkontakteinrichtung 27 eingesetzt sind. Letztere sind zu einer gemeinsamen Auswertung ihrer durch äussere Druckkräfte verursachten Signale - angedeutet durch den Pfeil 28 in Fig. 6 - parallel geschaltet.
  • Montiert werden die erfindungsgemässen Auflaufprofile 1 bzw. 25 wie folgt: Ausgehend von der Situation der Gummihohlprofile wie in Fig. 1 und Fig. 4 dargestellt, wird zunächst die Schaltleiste 8 (Fig. 1) bzw. die Schaltleiste 26 und die Druckwellenkontakteinrichtung 27 (Fig. 4) in die jeweilige Schaltkammer 7 eingeschoben, welche in der abgewinkelten gestreckten Lage der Flansche 3.1 bzw. 3.2 jeweils den grössten lichten Querschnitt aufweist, so dass sich die an sich bekannten Schaltleisten 7 bzw. 26 wie auch der an sich bekannte Druckwellenschalter als Druckwellenkontakteinrichtung mühelos in die jeweilige Schaltkammer 7 einschieben lassen.
  • Hervorgehoben sei in diesem Zusammenhang noch der Vorteil, dass es aufgrund der vorliegenden Gestaltung des Gummiprofils möglich ist, dieses als Halbzeug platzsparend zu lagern und zu transportieren, und zwar indem die abgewinkelten Flansche 3.1 und 3.2 in Richtung der Spitze 5 der Auflaufleiste 2 soweit hochgebogen werden, bis sie an dieser anliegen, wobei dann die Flansche 3.1 und 3.2 in dieser Stellung z. B. durch einen quer über diese gestülpten Gummiring gehalten werden können.
  • In Fig. 1 bzw. Fig. 4 sind die in die jeweilige Schaltkammer 7 eingeschobenen Schaltleisten 8 sowie 26 bzw. Druckwellenschalter 27 übertrieben hoch bzw. in den Fig. 2, 3 und 5 übertrieben niedrig dargestellt, um den Effekt der vorliegenden Erfindung deutlicher herauszustellen. In beiden Fällen ist die Veränderung des lichten Querschnitts der jeweiligen Schaltkammer 7 durch die Pfeile 29.1 und 29.2 angedeutet. Gleichzeitig wird diese Veränderung wie auch die erforderliche Montagebewegung durch einen dicken Pfeil 30 aufgezeigt.
  • Bei dieser eben erwähnten Montagebewegung, angezeigt durch den dicken Pfeil 30, wird der rechte Flansch 3.1 im Uhrzeigersinn und der linke Flansch 3.2 entgegen dem Uhrzeigersinn jeweils um etwa 90° geschwenkt, und zwar bis die Flansche 3.1 und 3.2 parallel zur Haupterstreckungsachse der Auflaufleiste 2 stehen. Hierbei werden gleichzeitig die freien Enden der Flansche 3.1 und 3.2 mit der Profilschiene 17 verbunden und zwar derart, dass sie mit ihren endseitigen hinterschnittenen Nuten 15.1 und 15.2 bzw. 16.1 und 16.2 in die entsprechend komplementär ausgebildeten Vorsprünge 18.1 und 18.2 bzw. 19.1 und 19.2 der Profilschiene 17 einrasten. Durch diese Hebelwirkung der Flansche 3.1 und 3.2 über die spitzwinkligen Anschlussabschnitte 13.1 und 13.2 wird vorteilhaft eine Verkleinerung des lichten Querschnitts der jeweiligen Schaltkammer 7 erreicht, sodass die darin eingeschobenen Schaltelemente 8 bzw. 26 und 27 spielfrei fest gehalten sind, was eine einwandfreie Schaltfolge, d. h. ein sensibles Ansprechen der Auflaufleiste auf eventuelle Hindernisse gewährleistet.
  • Bezüglich des Auflaufprofils 20 in Fig. 3 erfolgt die Montage zunächst wie eben beschrieben, d. h. in dessen Schaltkammer 7 wird die Schaltleiste 8 bzw. werden die beiden Schaltelemente 26 und 27 eingebracht (diese Phase ist hier nicht dargestellt) und dann die Stege 21.1 und 21.2 derart entsprechend den Pfeilen 31.1 und 31.2 gegeneinander zusammengedrückt, dass sie dabei mit ihren abgewinkelten Füssen 22.1 und. 22.2 nach einem bestimmten Entspannungsweg in die Ausnehmungen 23.1 und 23.2 der u-förmig ausgebildeten Halteschiene 24 einrasten. Auch durch diese Hebelwirkung erfolgt hier eine Verkleinerung des lichten Querschnitts der Schaltkammer 7 und damit in dieser ein spielfreier Sitz der Schaltelemente.
  • Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die spezielle Ausbildung der Flansche 3.1 und 3.2 oder die Stege 21.1 und 21.2 beschränkt, denn diese können auch z. B. als Vorsprünge, Nasen und dgl. ausgebildet sein. Entscheidend ist vielmehr der Gedanke, das Einführen der Schaltleisten und dgl. in die Schaltkammern bei derartigen Auflaufprofilen zu erleichtern, sodass nicht nur Arbeitszeit sondern auch Herstellungskosten aufgrund von weniger genauen Fertigungstoleranzen eingespart werden können. Dies wiederum kann durch spezielle an den Schaltkammern angebrachte Hebelarme erreicht werden, die eine bestimmte Hebelwirkung auf die Wandung der Schaltkammern ausüben, sodass diese gestrafft werden kann, damit ein spielfreier Sitz der Schaltelemente in dieser erhalten wird, was mit der vorliegenden Erfindung vorteilhaft der Fall ist. Bezugszeichenliste
    1 Auflaufprofil 34 67
    2 Auflaufleiste 35 68
    3 Flansche 36 69
    4 äusseres Dreieck 37 70
    5 runde Spitze 38 71
    6 inneres Dreieck 39 72
    7 Schaltkammer 40 73
    8 Schaltleiste 41 74
    9 schmaler Steg 42 75
    10 obere Wandung 43 76
    11 Eckpunkte 44 77
    12 Boden 45 78
    13 Anschlussabschnitt 46 79
    14 hinterschnitte Nuten 47
    15 hinterschnitte Nuten 48
    16 Profilschiene 49
    17 komplementäre Vorsprünge 50
    18 komplementäre Vorsprünge 51
    19 ------------------------- 52
    20 Auflaufprofil 53
    21 gespreizte Stege 54
    22 abgewinkelte Füsse 55
    23 Ausnehmungen 56
    24 Halteschiene 57
    25 Auflaufprofil 58
    26 Schaltleiste 59
    27 Druckwelleneinrichtung 60
    28 gemeinsame Auswertung 61
    29 Dickenänderung 62
    30 dicker Pfeil 63
    31 Zusammendrücken 64
    32 65
    33 66

Claims (21)

  1. Auflaufprofil, insbesondere für mit einem Antrieb versehene Türen oder Tore, das auf ein Drucksignal reagiert, mit einem Gummiprofil, das eine Schaltkammer (7) zur Aufnahme von mindestens einer kraftbetätigbaren Schaltleiste (8) und/oder einer Druckwellenkontakteinrichtung (27) als Schaltelement/e und eine Auflaufleiste (2) aufweist, die kraftübertragend mit der Schaltkammer (7) in Verbindung steht, wobei der lichte Querschnitt der Schaltkammer (7)in seiner Grösse veränderbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    das der Schaltkammer (7) schwenkbare Hebelarme, wie Flansche (3.1, 3.2), Stege (21.1, 21.2), Vorsprünge oder dgl. zugeordnet sind, durch welche die Schaltkammer (7) beim Schwenken für eine Montage des Auflaufprofils (1, 20, 25) in ihrer Grösse veränderbar ist, wobei das Schaltelement (8, 27) vor dem Schwenken der Hebelarme (3.1,3.2, 21,1, 21,2) zur Montage in die Schaltkammer (7) eingesetzt und durch das Schwenken der Hebelarme (3.1,3.2, 21,1, 21,2) zur Montage spielfrei in der Schaltkammer (7) festgehalten ist.
  2. Auflaufprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (9) der Schaltkammer (7) zumindest im Bereich ihrer kraftübertragenden Verbindung (8) zur Auflaufleiste (2) dünner ausgebildet ist als die Wandung (12) im Bereich der an die Schaltkammer (7) angebrachten Flansche 3.1, 3.2), Stege (21.1, 21.2), Vorsprünge oder dgl..
  3. Auflaufprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der lichte Querschnitt der Schaltkammer (7) eine symmetrische Form aufweist, die vorzugsweise rechteckartig ausgebildet ist.
  4. Auflaufprofil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der rechteckartig ausgebildete lichte Querschnitt der Schaltkammer (7) in seiner Haupterstreckung annähernd rechtwinklig zur Haupterstreckung der Auflaufleiste (2) verläuft.
  5. Auflaufprofil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufleiste (2) als Mehrfachhohlprofil ausgebildet ist, dessen äussere Form im Querschnitt annähernd einem gleichschenkligen Dreieck (4) entspricht, während sich im Inneren dieses Dreiecks (4) ein ebenfalls annähernd gleichschenkliges Dreieck (6) befindet, das in seiner Lage spiegelbildlich zum dreieckförmigen Hohlprofil der Auflaufleiste (2) angeordnet ist.
  6. Auflaufprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das spiegelbildlich zum dreieckförmigen Hohlprofil der Auflaufleiste (2) angeordnete annähernd gleichschenklige innere Dreieckprofil (6) mit seiner Spitze (9) vorzugsweise mittig mit der dünner ausgebildeten Wandung (10) der Schaltkammer (7) verbunden ist, wogegen die der Spitze (9) gegenüber liegenden Eckpunkte (11.1, 11.2) des inneren Hohlprofils mit der jeweiligen Innenwand der Auflaufleiste (2) verbunden sind.
  7. Auflaufprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze (5) des annähernd gleichschenkligen Dreieckprofils (4) der Auflaufleiste (2) abgerundet ausgebildet ist.
  8. Auflaufprofil nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die annähernd gleichseitigen Schenkel des Dreieckprofils (4) der Auflaufleiste (2) eine geringere Wandstärke aufweisen als das innere annähernd gleichschenklige Dreieckprofil (6).
  9. Auflaufprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Bodens (12) der Schaltkammer (7) dicker oder stabiler ausgebildet ist als ihre übrigen Wandbereiche.
  10. Auflaufprofil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (12) der Schaltkammer (7) gleichzeitig die kurze Seite des annähernd gleichschenkligen Dreieckhohlprofils (4) der Auflaufleiste (2) darstellt und beidseitig in Flansche (3.1, 3.2) übergeht, die jeweils über einen vorzugsweise spitzwinkligen Anschlussabschnitt (13.1, 13.2) an die Schaltkammer (7) angrenzen.
  11. Auflaufprofil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die spitzwinkligen Anschlussabschnitte (13.1, 13.2) mit ihrer jeweiligen Spitze in die seitlichen Wandungen des Dreieckprofils (4) der Auflaufleiste (2) übergehen.
  12. Auflaufprofil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (3.1, 3.2) im Zustand vor der Montage des Auflaufprofils (1 bzw. 25) annähernd rechtwinklig zur Haupterstreckung der Auflaufleiste (2) verlaufen.
  13. Auflaufprofil nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (3.1, 3.2) an ihren freien Enden insbesondere hinterschnittene Nuten (14.1, 14.2; 15.1, 15.2) zum Einrasten in eine Profilschiene (16) aufweisen.
  14. Auflaufprofil nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass vom Boden (12) der Schaltkammer (2) Stege (21.1, 21.2) oder Vorsprünge ausgehen, deren Anordnung so gewählt ist, dass bei einer Veränderung ihrer gegenseitigen Lage (31, 32) der lichte Querschnitt der Schaltkammer (7) durch Hebelwirkung in seiner Grösse veränderbar ist.
  15. Auflaufprofil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (21.1, 21.2) oder Vorsprünge gespreizt angeordnet sind.
  16. Auflaufprofil nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (21.1, 21.2) oder Vorsprünge endseitig Verdickungen, wie einen Fuss (22.1, 22.2), aufweisen, mit denen sie unter Spannung in Ausnehmungen (23.1, 23.2) einer Halteschiene (24) einrastbar sind.
  17. Auflaufprofil nach wenigstens einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwellenkontakteinrichtung (27) und die Schaltleiste (8) zur gemeinsamen Auswertung (28) ihrer durch äussere Druckkräfte verursachten Signale parallel geschaltet sind.
  18. Verfahren zum Montieren eines Auflaufprofils nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Schaltleiste (8) in die Schaltkammer (7) eingeschoben wird oder dort bereits eingesetzt ist und danach der rechte Flansch (3.1) im und der linke Flansch (3.2) entgegen dem Uhrzeigersinn jeweils um etwa 90° geschwenkt werden, bis die Flansche (3.1, 3.2) parallel zur Haupterstreckungsachse der Auflaufleiste (2) stehen, wobei die Flansche (3.1, 3.2) dabei gleichzeitig mit ihren freien Enden mit der Profilschiene (16) verbunden werden und zwar derart, dass sie mit ihren endseitig hinterschnittenen Nuten (14.1, 14.2; 15.1, 15.2) in entsprechend komplementär ausgebildeten Vorsprüngen (17.1, 17.2; 18.1, 18.2) der Profilschiene (16) einrasten.
  19. Verfahren zum Montieren eines Auflaufprofils nach wenigstens einem der Ansprüche 1 - 9 und 14 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Schaltleiste (8) in die Schaltkammer (2) eingeschoben wird und danach die Stege (21.1, 21.2) oder Vorsprünge derart gegeneinander zusammengedrückt (31.1, 31.2) werden, dass sie dabei mit ihren verdickten oder abgewinkelten freien Enden (22.1, 22.2) nach einem Entspannungsweg in die Halteschiene (24), welche entsprechend der verdickten oder abgewinkelten freien Enden (22.1, 22.2) der Stege (21.1, 21.2) oder Vorsprünge ausgebildete Ausnehmungen (23.1, 23.2) aufweist, einrasten.
  20. Verfahren zum Montieren eines Auflaufprofils nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Schaltleiste (26) und die Druckwellenkontakteinrichtung (27) in die Schaltkammer (7) eingebracht werden und danach der rechte Flansch (3.1) im und der linke Flansch (3.2) entgegen dem Uhrzeigersinn jeweils um etwa 90° um geschwenkt werden, bis die Flansche (3.1, 3.2) parallel zur Haupterstreckungsachse der Auflaufleiste (2) stehen, wobei die Flansche (3.1, 3.2) dabei gleichzeitig mit ihren freien Enden mit der Profilschiene (16) verbunden werden und zwar derart, dass sie mit ihren endseitig hinterschnittenen Nuten (14.1, 14.2; 15.1, 15.2) in entsprechend komplementär ausgebildete Vorsprünge (17.1, 17.2; 18.1 18.2) der Profilschiene (16) einrasten.
  21. Verfahren zum Montieren eines Auflaufprofils nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltleiste (26) und die Druckwellenkontakteinrichtung (27) in die Schaltkammer (7) eingebracht und danach die Stege (21.1, 21.2) oder Vorsprünge derart gegeneinander zusammengedrückt (31.1, 31.2) werden, dass sie dabei mit ihren verdickten oder abgewinkelten freien Enden (22.1, 22.1) nach einem bestimmten Entspannungsweg in die Halteschiene (24), welche entsprechend der verdickten oder abgewinkelten freien Enden (22.1, 22.2) der Stege (21.1, 21.2) oder Vorsprünge ausgebildete Ausnehmungen (23.1, 23.2) aufweist, einrasten.
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