EP1490644B1 - Manöverpatronengerät und hierfür geeignete selbstlade-feuerwaffe - Google Patents

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EP1490644B1
EP1490644B1 EP20020779509 EP02779509A EP1490644B1 EP 1490644 B1 EP1490644 B1 EP 1490644B1 EP 20020779509 EP20020779509 EP 20020779509 EP 02779509 A EP02779509 A EP 02779509A EP 1490644 B1 EP1490644 B1 EP 1490644B1
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Manfred Gühring
Norbert Fluhr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/26Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means specially adapted for recoil reinforcement, e.g. for training purposes

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Manöverpatronengerät mit einem Rahmen (1) mit zwei Längsschenkeln (12) und zwei Querschenkeln (14, 16), wobei der vordere Querschenkel (14) eine Gewindehülse (100) aufweist und der hintere Querschenkel (16) eine seitlich offene Ausnehmung (18) aufweist, und einem im wesentlichen rotationssymmetrischen Düsenkörper (3) mit einem Aussengewinde und einer von seinem hinteren Ende ausgehenden Längs-Sackbohrung (30), in die eine querverlaufende Düsenbohrung (36) einmündet, wobei der Rahmen (1) auf den Mündungsfeuerdämpfer (20) einer Selbstlade-Feuerwaffe aufschiebbar ist und anschliessend der Düsenkörper (3) mit seinem Aussengewinde in die Gewindehülse (100) einschraubbar ist und dabei in den Mündungsfeuerdämpfer (20) einführbar ist, mit den folgenden Merkmalen: - eine mit der Gewindehülse (100) verbundene Abdeckungshülse (102) mit Spiel über dem eingeschraubten Düsenkörper (3) sitzt und die äussere Mündung der Düsenbohrung (36) überdeckt, und- die Sackbohrung (30) über die Düsenbohrung (36) hinaus soweit verlängert ist, dass der verlängerte Abschnitt (300) das Volumen mindestens eines Geschosses (5) hat. Die Erfindung betrifft auch eine Selbstlade-Schusswaffe, besonders ein Schnellfeuergewehr mit Mündungsfeuerdämpfer (20), über den ein Manöverpatronengerät, wie oben genannt, aufgesetzt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Manöverpatronengerät mit
    • einem Rahmen mit zwei Längsschenkeln und zwei Querschenkeln, wobei der vordere Querschenkel eine Gewindehülse aufweist und der hintere Querschenkel eine seitlich offene Ausnehmung aufweist, und
    • einem rotationssymmetrischen Düsenkörper mit einem Außengewinde und einer von seinem hinteren Ende ausgehenden Längs-Sackbohrung, in die eine querverlaufende Düsenbohrung einmündet,
    wobei der Rahmen seitlich auf den Mündungsfeuerdämpfer einer Selbstlade-Feuerwaffe aufschiebbar ist und anschließend der Düsenkörper mit seinem Außengewinde in die Gewindehülse einschraubbar und in den Mündungsfeuerdämpfer einführbar ist (Oberbegriff des Anspruchs 1). Ferner betrifft die Erfindung eine Selbstlade-Feuerwaffe, bevorzugt ein Schnellfeuergewehr, die bzw. das mit einem Mündungsfeuerdämpfer und einem solchen Manöverpatronengerät ausgestattet ist (Anspruch 13).
  • Ein Manöverpatronengerät der eingangs genannten Art ist durch die US 3 744 370 seit längerem bekannt. Dieses bekannte Manöverpatronengerät besteht aus einem etwa rechteckigen, länglichen Rahmen. Dieser Rahmen hat in seinem hinteren Querschenkel ("vorne" und "hinten" bezieht sich in den weiteren Erläuterungen immer auf die Schußrichtung) eine seitlich offene Ausnehmung. Der Rahmen ist so bemessen, daß er von der Seite her über den Mündungsfeuerdämpfer der Schußwaffe geschoben werden kann. Die Ausnehmung im hinteren Querschenkel greift dabei seitlich in eine Außen-Ringnut am Mündungsfeuerdämpfer ein.
  • In den vorderen Querschenkel ist eine Gewindehülse eingesetzt. Wenn der Rahmen in der beschriebenen Weise auf den Mündungsfeuerdämpfer aufgesetzt ist, dann fluchtet die Achse der Gewindehülse mit der Seelenachse des Laufes.
  • In diese Gewindehülse wird nun von vorne her der Düsenkörper eingeführt und mit seinem Außengewinde in das Innengewinde der Gewindehülse soweit eingeschraubt, bis er mit seinem hinteren Ende fest auf der Laufmündung aufsitzt. Ein abnehmbarer Querstift im vorderen Ende des Düsenkörpers dient als Werkzeug zum Festziehen des Gewindes, so daß das Manöverpatronengerät fest auf dem Mündungsfeuerdämpfer aufgeklemmt ist.
  • Die Sackbohrung schließt an die Laufbohrung unmittelbar an und endet etwa dort, wo die Düsenbohrung die Wand des Düsenkörpers durchsetzt. Die Düsenbohrung liegt dann innerhalb des Mündungsfeuerdämpfers, ist aber so angeordnet, daß sie ungehindert durch die Schlitze des Mündungsfeuerdämpfers nach außen blasen kann.
  • Insgesamt soll der bekannte Mündungsfeuerdämpfer kräftig genug ausgeführt sein um imstande zu sein, ein Geschoß aufzuhalten, wenn versehentlich eine scharfe Patrone statt einer Manöverpatrone abgefeuert wird. Dabei können allerdings Splitter austreten; wenn der Düsenkörper brechen sollte, können auch dessen Splitter durch die Schlitze des Mündungsfeuerdämpfers austreten. Auch beim Schießen mit Manöverpatronen können etwa feine Metallsplitter der Patronenhülse durch die Düsenbohrung geradewegs austreten und im ungünstigen Falle jemanden verletzen.
  • Auch die Befestigung ist nicht ideal: es ist zum Festziehen des Gewindes ein gesondertes Werkzeug erforderlich, das verlorengehen kann. Lockert sich aber der Düsenkörper beim Schießen, dann strömen die Verbrennungsgase der abgeschossenen Manöverpatrone am Düsenkörper vorbei, und es können Partikel ausgeschleudert werden. Gewisse Manöverpatronen (zum Beispiel solche mit Holzgeschoß) neigen nämlich dazu, Splitter abzugeben, die kurz vor der Mündung noch durchaus gefährlich sein können.
  • Jedenfalls kommt es zu einer Ladehemmung, denn zur ordnungsgemäßen Funktion der Schußwaffe ist ein Gasrückstau erforderlich, auf den die Düsenbohrung abgestimmt ist. Ein lockeres Manöverpatronengerät sorgt aber für den Austritt einer zu großen Gasmenge, als daß die Schußwaffe noch einwandfrei durchladen könnte.
  • Viele dieser Nachteile sind durch ein Manöverpatronengerät ausgeräumt, wie es in der DE 197 29 565 beschrieben ist. Dieses verbesserte Manöverpatronengerät verursacht aber recht hohe Herstellungskosten.
  • Ziel der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Manöverpatronengerät vorzusehen, das alle Partikel beim Abschuß einer Manöverpatrone und auch einer scharfen Patrone zurückhält, und dabei ebenso kostengünstig herstellbar ist.
  • Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
    • eine mit der Gewindehülse verbundene Abdeckungshülse mit Spiel über dem eingeschraubten Düsenkörper sitzt und
    • die Sackbohrung über die Düsenbohrung hinaus soweit verlängert ist, daß der verlängerte Abschnitt das Volumen mindestens eines Geschoßes hat.
  • Die US 5 325 758 , die eine Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, zeigt ein solches Manöverpatronengerät, bei dem lediglich die Sackbohrung über die Düsenbohrung hinaus nicht so weit verlängert ist, daß sie das Volumen mindestens eines Geschosses hätte. Der Zweck dieser Sackbohrung des Dokumentes ist es, die Stoßwelle eines Geschosses zu imitieren. Daher sind die Länge und der Durchmesser dieser Sackbohrung auch mit enger Toleranz angegeben.
  • Der Düsenkörper ist gegenüber dem bekannten Düsenkörper nämlich verlängert, weil auch die Sackbohrung, die den Düsenkörper axial durchsetzt, erfindungsgemäß verlängert ist. Dies ist ein deutlicher Gegensatz zu den drei eingangs genannten Druckschriften.
  • Bevorzugt überdeckt die Abdeckhülse die äußere Mündung der Düsenbohrung, so daß die Gase nicht geradlinig, sondern nur auf einem labyrinthartigen Weg entweichen können. Dies gilt auch dann, wenn die Abdeckungshülse nicht innerhalb des Mündungsfeuerdämpfers liegt, sondern vor diesem.
  • Wird versehentlich ein scharfer Schuß abgefeuert, so nimmt die Verlängerung der Sackbohrung mindestens ein Geschoß auf. Die kinetische Energie der eventuell durch die Düsenbohrung austretenden Splitter wird durch das Zurücklegen des oben beschriebenen Labyrinthweges abgebaut.
  • Der verlängerte Abschnitt hat bevorzugt ein Volumen, das ausreicht, um mindestens zwei Geschosse aufzunehmen, wenn etwa mehrere scharfe Patronen aufeinanderfolgend ins Magazin geladen werden und im Dauerfeuer geschossen wird. Im übrigen unterscheidet sich der Abschuß einer scharfen Patrone bei aufgesetztem Manöverpatronengerät derart drastisch vom Abschuß einer Manöverpatrone, daß der Schütze seinen Fehler sofort bemerkt. Auch ist damit zu rechnen, daß es wegen des erheblich verstärkten Gasdrucks in vielen Fällen zu einer Ladehemmung kommt, weil die Geschwindigkeit des Verschlusses der Feuerwaffe zu hoch ist, um noch ein sicheres Nachladen zu gewährleisten.
  • Bei dem gattungsgemäßen Manöverpatronengerät ist die Gewindehülse in den Rahmen eingesetzt, so daß das Material jedes dieser Teile für sich alleine optimierbar ist. Erfindungsgemäß wird es aber bevorzugt, daß die Gewindehülse einstückig mit dem Rahmen ausgebildet ist (Anspruch 3). Somit ist eine stabilere Auführung möglich.
  • Besonders vorteilhaft ist es, daß sich die Gewindehülse vom vorderen Querschenkel aus nach hinten erstreckt (Anspruch 4). Bei den auftretenden Belastungen wird die Gewindehülse nämlich nach vorne gedrückt und somit gegen den vorderen Querschenkel des Rahmens. Dies sorgt nicht nur für eine besonders gute Kraftübertragung, sondern ermöglicht auch längere Längsschenkel des Rahmens. Auf den Vorzug dieses Merkmals wird später noch eingegangen.
  • Der Mündungsfeuerdämpfer hat meist eine konische Bohrung, an der sich manchmal hinten noch ein zylindrischer Bohrungsabschnitt anschließt. Beim gattungsbildenden Stand der Technik stützt sich der Düsenkörper-unmittelbar auf der Mündung des Laufes ab, durchsetzt also den Mündungsfeuerdämpfer, ohne mit diesem über eine gewisse Zentrierung hinaus zusammenzuwirken. Deshalb ist die Gewindehülse auch als Dehnungshülse ausgebildet, um bei wärmebedingten Längenänderungen von Lauf und Düsenkörper zu vermeiden, daß sich das Gewinde lockert. Dagegen wird in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß das hintere Ende des Düsenkörpers komplementär zur konischen Bohrung im Mündungsfeuerdämpfer ebenfalls konisch ausgebildet ist, so daß das hintere Ende des eingeschraubten Düsenkörpers sich mit Konussitz am Mündungsfeuerdämpfer abstützt (Anspruch 5). Dieser Konus oder Kegelsitz wirkt als Drehsicherung, um ein ungewolltes Lokkern während des Schießens zu verhindern, kann aber durch Drehung des Düsenkörpers beim Herausschrauben ohne weiteres wieder gelockert werden. Ein erforderliches Sonderwerkzeug wie beim Stand der Technik wird somit überflüssig.
  • Bei einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Manöverpatronengeräts ist nahe der verkleinerten Sackbohrung eine Quer-Sackbohrung angeordnet. Der verbleibende Materialsteg kann so belassen werden, daß er beim Verschiessen von Manöverpatronen in jedem Fall unzerstört bleibt. Bei der Belastung eines scharfen Schusses bricht der Steg als Sollbruchstelle jedoch auf (Anspruch 6) und die Abschußgase können durch die vergrößerte Bohrung austreten. Die ebenfalls austretenden Splitter werden durch die Abdeckhülse so abgeschirmt, daß ihre kinetische Energie stark abgebaut wird.
  • Eine zusätzliche oder alternative bevorzugte Ausbildung des erfindungsgemäßen Manöverpatronengeräts besteht darin, daß die Längsschenkel des Rahmens gekröpft und streckbar sind (Anspruch 10). Je nach der Duktilität, Dicke und auch Länge der Längsschenkel können diese sich mehr oder weniger strecken, wenn ein Geschoß in der Sackbohrung des Düsenkörpers zum Stilstand kommt. Dabei werden weniger die Schenkel selbst gedehnt, sondern in erster Linie wird die Kröpfung oder werden die Kröpfungen geradegebogen. Hierdurch wird der Rahmen ein wenig länger. Soweit diese Dehnung erheblich ist, kann auf die obengenannte Sollbruchstelle verzichtet werden, denn mit der Dehnung des Rahmens bewegt sich auch der Düsenkörper nach vorne. Gas kann rund um die Konusstelle austreten. Ein dünnes Rahmenmaterial unterstützt die Dehnung der Längsschenkel.
  • Das erfindungsgemäße Manöverpatronengerät kann in eine Umfangsnut des Mündungsfeuerdämpfers eingreifen. Bevorzugt ist allerdings, daß der hintere Querschenkel des Rahmens den Mündungsfeuerdämpfer hintergreift (Anspruch 11). Es kann somit das erfindungsgemäße Manöverpatronengerät für bereits existente Schußwaffen, besonders Schnellfeuergewehre, nachträglich eingerichtet werden, ohne daß es erforderlich wäre, den Mündungsfeuerdämpfer zu modifizieren.
  • Wie schon oben erwähnt, benötigt das erfindungsgemäße Manöverpatronengerät kein zusätzliches, gesondertes Spezialwerkzeug. Es genügt stattdessen z.B. ein Schraubenzieherschlitz im vorderen Stirnende des Düsenkörpers. Besonders bevorzugt ist allerdings, daß der Düsenkörper an vorderen Ende eine Handhabe aufweist, insbesondere eine Rändelung (Anspruch 12). Diese Rändelung befindet sich beim ordnungsgemäß aufgesetzten Mündungsfeuerdämpfer vor dem vorderen Querschenkel des Rahmens. Diese Rändelung kann mühelos, notfalls mit Hilfe eines Lappens, ergriffen werden. So ist ein Drehmoment auf den Düsenkörper aufbringbar, das zu seinem Festziehen und Lösen ausreicht.
  • Wie schon oben erläutert, bezieht sich die Erfindung nicht nur auf ein Manöverpatronengerät, sondern auch auf eine Selbstlade-Feuerwaffe mit Mündungsfeuerdämpfer und mit einem Manöverpatronengerät, wie es oben beschrieben ist (Anspruch 13).
  • Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung beispielsweise noch näher erläutert. In dieser zeigt:
  • Fig. 1
    in Vergrößerung und schematisch eine Gewehrmündung mit aufgesetztem Mündungsfeuerdämpfer, auf den ein erfindungsgemäßes Manöverpatronengerät aufgesetzt ist,
    Fig. 2
    eine Gewehrmündung mit Mündungsfeuerdämpfer und Manöverpatronengerät nach einer ersten Ausführung, in Seitenansicht,
    Fig. 3
    die Anordnung der Fig. 2, geschnitten,
    Fig. 4
    die Anordnung der Fig. 2, in Draufsicht,
    Fig. 5
    einen Schnitt wie in Fig. 3, jedoch nach Abfeuern einer scharfen Patrone,
    Fig. 6
    eine Gewehrmündung mit Mündungsfeuerdämpfer und Manöverpatronengerät nach einer zweiten Ausführung, in Seitenansicht und
    Fig. 7
    einen Schnitt durch die Ausführung der Fig. 6 nach Abfeuern einer scharfen Patrone.
  • In allen Zeichnungen sind durchgehend dieselben Bezugszeichen verwendet; wird ein Bauelement einmal nicht mit einem Bezugszeichen bezeichnet, gilt auch für dieses Bauelement das Bezugszeichen desselben oder entsprechenden Bauelements in irgendeiner anderen Figur. So wurde vermieden, alle Figuren mit Bezugszeichen zu überladen.
  • Von einem Schnellfeuergewehr ist nur ein Lauf 2 zu sehen, auf dessen Mündung ein Mündungsfeuerdämpfer 20 aufgeschraubt ist. Ein Querstift fixiert den Mündungsfeuerdämpfer 20, so daß dieser nicht vom Lauf 2 abgeschraubt werden kann. Dieser Mündungsfeuerdämpfer 20 weist, wie üblich, eine axiale Bohrung auf, die an ihrem hinteren Ende ein Innengewinde aufweist, das auf ein Außengewinde des Laufes 2 geschraubt ist. Dann erfolgt ein Absatz, an dem diese Bohrung bis auf ein Maß verengt ist, das nur geringfügig über der Kalibergröße des Laufes 2 liegt. Der Absatz sitzt auf der Mündung des Laufes 2 auf. Von diesem Absatz aus erstreckt sich ein konischer Bohrungsabschnitt 24, der sich nach vorne erweitert. Zwischen diesem Konusabschnitt und der Außenseite des Mündungsfeuerdämpfers 20 erstrecken sich Gasaustrittsschlitze 22.
  • Das Manöverpatronengerät weist einen Rahmen 1 auf, der aus vier Schenkeln 12, 14, 16 gebildet ist, die insgeamt ein längliches Rechteck bilden. Diese Schenkel werden von zwei gegenüberliegenden Längsschenkeln 12 gebildet, die an ihrer Vorderseite durch einen vorderen Querschenkel 14 einstückig verbunden sind. Die hinteren Enden der Längsschenkel 12 sind durch einen hinteren Querschenkel 16 verbunden. Die beiden Längsschenkel 12 weisen je zwei Kröpfungen 10 auf, von denen jeweils die hintere nach auβen und die vordere nach innen erfolgt. Infolge dieser Kröpfungen 10 ist der Rahmen 1 der Längs nach dehnbar. Die Dehnbarkeit hängt vom Material der Längsschenkel 12 und besonders von deren Dicke ab. Die gedehnten Längsschenkel 12 können zurückfedern. Sie dienen in jedem Falle der Kraftbegrenzung, um zu vermeiden, daß eine Längskraft ausgeübt wird, die das Gewinde beschädigt, das den Mündungsfeuerdämpfer 20 auf dem Lauf 2 hält. Die dünneren Längsschenkel 12 können sich auch bleibend dehnen (Fig. 7) .
  • Der hintere Querschenkel 16 weist eine runde, zentrische Ausnehmung 18 auf, deren Radius komplementär zu dem des Laufes 2 unmittelbar hinter dem Mündungsfeuerdämpfer 20 ist. Diese Ausnehmung 18 ist in der Durchmessergröße zur offenen Seite des Rahmens 1 hin offen. Der Rahmen 1 kann demnach seitlich über den Mündungsfeuerdämper 20 geschoben werden, wobei die Ausnehmung 18 über den Lauf 2 geschoben wird.
  • Die Höhe der Längsschenkel 12, quer zur Schußrichtung gesehen, ist größer als der Durchmesser des Mündungsfeuerdämpfers 20. Auf der einen Seite weisen die Längsschenkel 12 aber eine Aussparung auf, in der die Kontur des Mündungsfeuerdämpfers 20 sichtbar wird, so daß man mühelos feststellen kann, ob der Rahmen 1 ordnungsgemäß uber dem Mündungsfeuerdämpfer 20 aufgesetzt ist oder nicht. Die Seite der Aussparung entspricht der Seite, auf der die Ausnehmung 18 offen ist. Auf dieser Seite ist auch das hintere Ende der Längsschenkel 12 so weit nach hinten abgeschrägt, daß die genannte Ausnehmung 18 gerade noch den Lauf 2 umgreift. So ist das Aufsetzen des Rahmens 1 erleichtert und eine mühelose Kontrolle des Sitzes des Rahmens 1 möglich.
  • In der Mitte des vorderen Querschenkels 14, senkrecht zu diesem und sich nach hinten erstreckend ist eine Gewindehülse 100 angesetzt. Diese Gewindehülse 100 ist bevorzugt mit dem vorderen Querschenkel 14 (und damit den beiden Längsschenkeln 12) einstückig ausgebildet, kann aber auch aufgeschweißt sein. Gewindehülse 100 und vorderer Querschenkel 14 werden gemeinsam von einem Fein-Innengewinde durchsetzt. Dieses kann kurz vor dem hinteren Ende der Gewindehülse 100 enden, so daß diese an ihrem hinteren Ende von der Gewinde-Kernbohrung durchsetzt ist.
  • Am hinteren Ende der Gewindehülse 100 ist auf diese eine Abdeckungshülse 102 aufgesetzt. Diese kann mit der Gewindehülse 100 einstückig ausgebildet sein oder auf diese hart aufgelötet oder aufgeschweißt sein. Die Abdeckungshülse 102 ist von einer Bohrung durchsetzt, die deutlich größer als die Gewinde-Kernbohrung der Gewindehülse 100 ist, aber kleiner als deren Außendurchmesser.
  • So ist ein nach hinten offener Ringspalt geschaffen. Ist der Rahmen 1 auf den Mündungsfeuerdämpfer 20 aufgesetzt, dann erstreckt sich die Abdeckungshülse 102 nach hinten bevorzugt bis kurz vor das vordere Ende des Mündungsfeuerdämpfers 20.
  • Die Gewindehülse 100 und die Abdeckungshülse 102 sind fest mit dem vorderen Quersteg 14 verbunden. Der hintere Quersteg 16 ist fest mit den Längsschenkeln 12 verbunden und diese sind ihrerseits einstückig mit dem vorderen Quersteg 14 verbunden. Alle diese Teile bilden demnach gemeinsam den Rahmen 1.
  • Nach dem Aufsetzen dieses Rahmens 1 über den Mündungsfeuerdämpfer 20 wird von vorne her durch die Gewindebohrung ein Düsenkörper 3 eingeschoben und festgeschraubt. Diese beiden Teile bilden gemeinsam das Manöverpatronengerät. Ein weiteres Teil ist nicht erforderlich.
  • Der Düsenkörper 3 ist als längliche Schraube ausgebildet, mit einem Kopf 306, dessen Außenumfang mit einer kräftigen Rändelung 304 als Handhabe versehen ist. An diesen Kopf 306 schließt ein länglicher Schaft an der zunächst ein Außengewinde aufweist, das nach Länge und Durchmesser zum Fein-Innengewinde in Gewindehülse 100 und vorderem Quersteg 14 komplementär ist. Nach hinten schließt ein Schaft-Endabschnitt an, der zunächst zylindrisch mit dem Kerndurchmesser des Gewindes verläuft und sich dann konisch verjüngt. Hierbei entspricht der Konus des Schaftes des Düsenkörpers 3 dem konischen Bohrungsabschnitt 24 des Mündungsfeuerdämpfers 20, und zwar so, daß dieser Schaft bei korrekt aufmontiertem Manöverpatronengerät in einen klemmenden Kegelsitz im Mündungsfeuerdämpfer eintritt. Dabei bildet das hintere Ende des Schaftes zur Mündung des Laufes 2 hin einen Abstand 26, der gering ist und im wesentlichen den Toleranzen in Schußrichtung entspricht.
  • Der Düsenkörper 3 ist von einer mittigen Sackbohrung 30 durchsetzt, die vom hinteren Ende des Düsenkörpers 3 ausgeht und etwa auf Höhe des hinteren Endes des Kopfes 306 im Inneren des Düsenkörpers 3 endet. Von ihrer Mündung ausgehend, besitzt die Sackbohrung 30 zunächst einen hinteren Abschnitt 32, der etwas über Kalibergröße des Laufes 2 hat und nach dem Einbau infolge des beschriebenen Kegelsitzes im Mündungsfeuerdämpfer 20 konzentrisch auf die Seelenachse des Laufes 2 ausgerichtet ist. Der genannte hintere Abschnitt 32 der Sackbohrung 30 endet an einem Absatz 34 und setzt sich dann mit deutlich unter Kalibergröße verkleinertem Durchmesser nach vorne fort.
  • Eine quer verlaufende Düsenbohrung 36 mündet mit Abstand vor dem Absatz 34 in die Sackbohrung 30 ein, kann aber auch nach hinten versetzt werden. Die Düsenbohrung 36 durchsetzt die Wandung des Düsenkörpers 3 und mündet nach außen an einer Stelle, die sich bei aufgesetztem Manöverpatronengerät im Ringspalt zwischen der Außenoberfläche des zylindrischen Abschnitts des Düsenkörpers 3 und der Innenoberfläche der Abdeckungshülse 102 unterhalb des Feuerdämpfers befindet. Der Abschnitt der Sackbohrung 30 zwischen ihrem vorne liegenden Ende und der quer verlaufenden Düsenbohrung 36 wird hier als "verlängerter Abschnitt" 300 bezeichnet. Dieser verlängerte Abschnitt 300 hat ein Volumen, das mindestens dem Volumen eines Geschosses, besser mindestens dem Volumen zweier Geschosse entspricht.
  • Bei der Benutzung des Manöverpatronengeräts wird der Rahmen 1 auf den Mündungsfeuerdämpfer 20 aufgesetzt. Dann wird der Düsenkörper 3 von vorne her in die Gewindebohrung eingeführt und festgezogen. Der Kegelsitz im konischen Bohrungsabschnitt 24 des Mündungsfeuerdämpfers 20 wirkt dabei sichernd. Nun kann mit Manöverpatronen geschossen werden. Deren Pulvergase (und gegebenenfalls Holzsplitter) gelangen in die Sackbohrung 30 und verlassen diese durch die Düsenbohrung 36, deren äußere Mündung durch die Abdeckungshülse 102 abgedeckt wird. Hier werden sie so scharf nach hinten abgelenkt, daß alle in ihnen enthaltenen Feststoffpartikel im verlängerten Sackbohrungsabschnitt 300 oder unter der Abdeckungshülse 102 ausgetragen und zurückgehalten werden. Da der beschriebene Kegelsitz dicht ist, können Gase seitlich nicht entweichen. Die Größe der Düsenbohrung 36 ist derart bemessen, daß in den Pulverabgasen ein Druck verbleibt, der für die Durchladefunktion der zum Lauf 1 gehörigen Selbstladewaffe erforderlich ist.
  • Wie schon beschrieben, ist es aber möglich, daß eine scharfe Patrone unter die Manöverpatronen geraten kann, nicht erkannt und nun abgefeuert wird. Deren Geschoß 5 passiert zunächst den über-kalibergroßen hinteren Abschnitt 32 der Sackbohrung unbehindert und prallt auf den Absatz 34. Von diesem Absatz 34 an wird das Geschoß in der vorderen, unter-kalibergroßen Sackbohrung 30 stark abgebremst und verformt. Da der nach der Düsenbohrung 36 folgende verlängerte Abschnitt 300 verhältnismäßig lang ist, erfolgt eine wirksame Abbremsung des Geschoßes 5. Dabei wird die Sackbohrung 30 stark aufgeweitet. Das Geschoß 5 prallt dann auf das vordere Ende des verlängerten Abschnitts 300.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 2 bis 5 ist kurz vor dem Absatz 34 eine Sollbruchstelle in Form einer Quer-Sackbohrung 38 vorgesehen, die von außen in den Düsenkörper 3 eingebracht ist und deren Durchmesser den des verlängerten Abschnitts 300 der Sackbohrung 30 erreichen oder übersteigen kann. Zwischen dieser Quer-Sackbohrung 38 und der Sackbohrung 30 verbleibt ein Materialsteg 302, der kräftig genug ist, um beim Verschießen von Manöverpatronen unbeschadet zu bleiben. Die Quer-Sackbohrung 38 mündet noch unter der Abdeckungshülse 102 nach außen.
  • Wird bei dieser Ausführung ein scharfes Geschoß 5 abgefeuert (Fig. 5), dann reißt der Materialsteg 302 auf und die vergrößerte Gasmenge (beim scharfen Schuß) kann durch die jetzt geöffnete Bohrung abgeleitet werden. Dabei verbleibt die Form des Düsenkörpers 3 aber im allgemeinen geradlinig, weil er hinten durch den Kegelsitz und vorne durch die Gewindeverbindung gehalten ist. Es könnte somit noch ein zweiter, scharfer Schuß abgegeben werden. Die aufgebrochene Sollbruchstelle 50 sorgt aber für eine so große Öffnung, daß der Gasdruck abrupt absinkt. Gegebenenfalls strecken sich dabei kurzzeitig die Längsschenkel 12 des Rahmens 1, da diese infolge der Kröpfungen 10 federn können.
  • Eine zweite Ausführung ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt; hier fehlt die Quer-Sackbohrung 38 oder eine sonstige Sollbruchstelle. Die Längsschenkel 1 sind dünnwandig. Wird bei dieser Ausführung eine scharfe Patrone abgeschossen, dann passiert deren Geschoß 5 die Düsenbohrung 36 und gelangt in den verlängerten Abschnitt 300 der Sackbohrung 30. Durch den Stoß dehnen sich die Kröpfungen 10, so daß sich der Abstand 26 zwischen dem Lauf 2 und dem hinteren Ende des Düsenkörpers 3 vergrößert und ein vergrößerter Abstand 28 wird (Fig. 7). Bei diesem vergrößerten Abstand 28 ist der genannte Kegelsitz zwischen dem konischen Bohrungsabschnitt 24 und der Konusfläche des Düsenkörpers 3 aufgehoben. Dort liegt ein Spiel vor, das einen Gasauslaß 52 bildet, aus dem die Pulvergase austreten können.

Claims (13)

  1. Manöverpatronengerät mit
    - einem Rahmen (1) mit zwei Längsschenkeln (12) und zwei Querschenkeln (14, 16), wobei der vordere Querschenkel (14) eine Gewindehülse (100) aufweist und der hintere Querschenkel (16) eine seitlich offene Ausnehmung (18) aufweist, und
    - einem im wesentlichen rotationssymmetrischen Düsenkörper (3) mit einem Außengewinde und einer von seinem hinteren Ende ausgehenden Längs-Sackbohrung (30), in die eine quer verlaufende Düsenbohrung (36) einmündet,
    wobei der Rahmen (1) seitlich auf den Mündungsfeuerdämpfer (20) einer Selbstlade-Feuerwaffe aufschiebbar ist und anschließend der Düsenkörper (3) mit seinem Außengewinde in die Gewindehülse (100) einschraubbar und dabei in den Mündungsfeuerdämpfer (20) einführbar ist, und
    wobei eine mit der Gewindehülse (100) verbundene Abdeckungshülse (102) mit Spiel über dem eingeschraubten Düsenkörper (3) sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß
    wobei die Sackbohrung (30) über die Düsenbohrung (36) hinaus soweit verlängert ist, daß der verlängerte Abschnitt (300) das Volumen mindestens eines Geschosses (5) hat.
  2. Manöverpatronengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungshülse (102) die äußere Mündung der Düsenbohrung (36) überdeckt.
  3. Manöverpatronengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindehülse (100) einstückig mit dem vorderen Querschenkel (14) des Rahmens (1) ausgebildet ist.
  4. Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gewindehülse (100) vom vorderen Querschenkel (14) des Rahmens (1) aus nach hinten erstreckt.
  5. Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche am hinteren Ende des Düsenkörpers (3) komplementär zur konischen Bohrung (24) im Mündungsfeuerdämpfer (20) ebenfalls konisch ausgebildet ist, so daß das hintere Ende des eingeschraubten Düsenkörpers (3) sich mit Kegelsitz am Mündungsfeuerdämpfer (20) abstützt.
  6. Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sackbohrung (30) des Düsenkörpers (3) eine Sollbruchstelle (302) ausgebildet ist.
  7. Manöverpatronengerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruchstelle (302) bei eingeschraubtem Düsenkörper (3) unter der Abdeckungshülse (102), aber im wesentlichen vor dem verlängerten Abschnitt (300) der Sackbohrung (30) sitzt.
  8. Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruchstelle als Steg (302) ausgebildet ist, der eine Quer-Sackbohrung (38) im Düsenkörper (3) verschließt.
  9. Manöverpatronengerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sackbohrung (30) nahe der Quer-Sackbohrung (38) verkleinert und/oder abgesetzt ist.
  10. Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschenkel (12) des Rahmens (1) jeweils mindestens eine Kröpfung (10) aufweisen und streckbar sind.
  11. Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Querschenkel (16) des Rahmens (1) den Mündungsfeuerdämpfer (20) hintergreift.
  12. Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (3) am vorderen Ende eine fest mit diesem verbundene Handhabe aufweist, insbesondere eine Rändelung (304).
  13. Selbstlade-Feuerwaffe mit Mündungsfeuerdämpfer und Manöverpatronengerät nach einem der Ansprüche 2 bis 12.
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