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Selbstschäumende, schaumförmige, nachschäumende oder schäumbare kosmetische oder dermatologische zubereiteungen mit einem gehalt an wachsen bzw. bei raumtemperatur festen und/oder halbfesten lipiden

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EP1432384A2
EP1432384A2 EP20020800061 EP02800061A EP1432384A2 EP 1432384 A2 EP1432384 A2 EP 1432384A2 EP 20020800061 EP20020800061 EP 20020800061 EP 02800061 A EP02800061 A EP 02800061A EP 1432384 A2 EP1432384 A2 EP 1432384A2
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dermatological
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Withdrawn
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EP20020800061
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Andreas Bleckmann
Rainer Kröpke
Heidi Riedel
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Abstract

Selbstschäumende, schaumförmige, nachschäumende oder schäumbare kosmetische und dermatologische Zubereitungen, welche mindestens ein Wachs und/oder ein bei Raumtemperatur festes oder halbfestes Lipid enthalten.

Description

Beschreibung

Selbstschäumende, schaumförmiαe. nachschäumende oder schäumbare kosmetische oder dermatologische Zubereitungen mit einem Gehalt an Wachsen bzw. bei Raumtemperatur festen und/oder halbfesten Lipiden

Die vorliegende Erfindung betrifft selbstschaumende, schaumförmige, nachschäumende oder schaumbare kosmetische und dermatologische Zubereitungen, insbesondere haut- pflegende kosmetische und dermatologische Zubereitungen.

Schäume bzw. schaumförmige Zubereitungen gehören zu den dispersen Systemen

Das bei weitem wichtigste und bekannteste disperse System stellen Emulsionen dar Emulsionen sind Zwei- oder Mehrphasensysteme von zwei oder mehr ineinander nicht oder nur wenig löslichen Flüssigkeiten. Die Flüssigkeiten (rein oder als Lösungen) liegen in einer Emulsion in einer mehr oder weniger feinen Verteilung vor, die im allgemeinen nur begrenzt stabil ist

Schäume sind Gebilde aus gasgefullten, kugel- oder polyederformigen Zellen, welche durch flüssige, halbflussige, hochviskose oder feste Zellstege begrenzt werden. Die Zellstege, verbunden über sogenannte Knotenpunkte, bilden ein zusammenhängendes Gerüst. Zwischen den Zellstegen spannen sich die Schaumlamellen (geschlossenzelliger Schaum). Werden die Schaumlamellen zerstört oder fließen sie am Ende der Schaum- bildung in die Zellstege zurück, erhalt man einen offenzelligen Schaum Auch Schäume sind thermodynamisch instabil, da durch Verkleinerung der Oberfläche Ober¬ flächenenergie gewonnen werden kann. Die Stabilität und damit die Existenz eines Schaums ist somit davon abhangig, wieweit es gelingt, seine Selbstzerstörung zu ver¬ hindern. Kosmetische Schaume sind in der Regel dispergierte Systeme aus Flüssigkeiten und Gasen, wobei die Flüssigkeit das Dispergiermittel und das Gas die dispergierte Substanz darstellen Schaume aus niedrigviskosen Flüssigkeiten werden temporar durch oberflächenaktive Substanzen (Tenside, Schaumstabilisatoren) stabilisiert Solche Ten- sidschaume haben aufgrund ihrer großen inneren Oberflache ein starkes Adsorptions- vermogen, welches beispielsweise bei Reinigungs- und Waschvorgangen ausgenutzt wird Dementsprechend finden kosmetische Schaume insbesondere in den Bereichen der Reinigung, beispielsweise als Rasierschaum, und der Haarpflege Verwendung

Zur Erzeugung von Schaum wird Gas in geeignete Flüssigkeiten eingeblasen, oder man erreicht die Schaumbildung durch heftiges Schlagen, Schuttein, Verspritzen oder Ruhren der Flüssigkeit in der betreffenden Gasatmosphare, vorausgesetzt, daß die Flüssigkeiten geeignete Tenside oder andere grenzflächenaktive Stoffe (sogenannte Schaumbildner) enthalten, die außer Grenzflachenaktivitat auch ein gewisses Filmbildungsvermogeπ besitzen

Kosmetische Schaume haben gegenüber anderen kosmetischen Zubereitungen den Vorteil, daß sie eine feine Verteilung von Wirkstoffen auf der Haut erlauben Allerdings sind kosmetische Schaume in der Regel nur durch Verwendung besonderer Tenside, welche daruberhmaus oft wenig hautverträglich sind, zu erreichen

Ein Nachteil des Standes der Technik ist es, daß derartige Schaume nur wenig stabil sind, weshalb sie üblicherweise innerhalb von etwa 24 Stunden zusammenfallen Eine Anforderung an kosmetische Zubereitungen ist aber, daß diese eine möglichst jahrelange Stabilität besitzen Diesem Problem wird im allgemeinen dadurch Rechnung getragen, daß der Verbraucher den eigentlichen Schaum erst bei der Anwendung mit Hilfe eines geeigneten Spruhsystems selbst erzeugt, wozu beispielsweise Sprühdosen verwendet werden können, in denen ein verflüssigtes Druckgas als Treibgas dient Beim öffnen des Druckventils entweicht das Treibmittel-Flussigkeitsgemisch durch eine feine Düse, das Treibmittel verdampft und hinterlaßt einen Schaum

Auch nachschaumende kosmetische Zubereitungen sind an sich bekannt Sie werden zunächst in fließformiger Form aus einem Aerosolbehalter auf die Haut aufgetragen und entwickeln nach kurzer Verzögerung erst dort unter dem Einfluß des enthaltenen Nach- schaummittels den eigentlichen Schaum, beispielsweise einen Rasierschaum Nach- schaumende Zubereitungen liegen oft in speziellen Ausfuhrungsformen wie etwa nach- schaumenden Rasiergelen oder dergleichen vor

Allerdings kennt der Stand der Technik keinerlei kosmetische oder dermatologische Zubereitungen, welche bereits bei der Herstellung aufgeschäumt werden konnten und dennoch eine genügend hohe Stabilität aufweisen, um in üblicher Weise verpackt gelagert und in den Handel gebracht zu werden

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung war also, den Stand der Technik zu bereichern und kosmetische oder dermatologische selbstschaumende und/oder schaumförmige Zubereitungen zur Verfugung zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweisen

Die Deutsche Offenlegungsschnft DE 197 54 659 offenbart, daß Kohlendioxid ein geeigneter Wirkstoff zur Stabilisierung oder Erhöhung der epidermalen Ceramidsynthese- rate ist, welcher der Stärkung der Permeabihtatsbarπere, der Verminderung des trans- epidermalen Wasserverlusts und der Steigerung der relativen Hautfeuchtigkeit dienen kann Zur Behandlung der Haut wird das C02 beispielsweise in Wasser gelost mit welchem anschließend die Haut gespult wird Allerdings kennt der Stand der Technik bislang keinerlei kosmetische oder dermatologische Grundlagen, in die ein gasformiger Wirkstoff in ausreichender, d h wirksamer Konzentration eingearbeitet werden konnte

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es also, kosmetische oder dermatologische Grundlagen zu finden, in die sich wirksame Mengen an gasformigen Wirkstoffen einarbeiten lassen

Es war überraschend und für den Fachmann nicht vorauszusehen, daß selbstschaumende, schaumförmige, nachschaumende oder schaumbare kosmetische und dermatologische Zubereitungen, welche mindestens ein Wachs und/oder ein bei Raumtemperatur festes oder halbfestes Lipid enthalten, den Nachteilen des Standes der Technik abhelfen Unter „selbstschaumend", „schaumförmig", „nachschaumend" bzw „schaumbar" ist im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verstehen, daß die Gasblaschen (beliebig) verteilt in einer (oder mehreren) flussigen Phase(n) vorliegen wobei die Zubereitungen makroskopisch nicht notwendigerweise das Aussehen eines Schaumes haben müssen Erfindungsgemaße kosmetische oder dermatologische Zubereitungen (im folgenden der Einfachheit halber auch als Schaume bezeichnet) können z B makroskopisch sichtbar dispergierte Systeme aus in Flüssigkeiten dispergierten Gasen darstellen Der Schaumcharakter kann aber beispielsweise auch erst unter einem (Licht-) Mikroskop sichtbar werden Darüber hinaus sind erfindungsgemaße Schaume - insbesondere dann, wenn die Gasblaschen zu klein sind, um unter einem Lichtmikroskop erkannt zu werden - auch an der starken Volumenzunahme des Systems erkennbar

Nach dem Stand der Technik ließen sich selbstschaumende, schaumförmige, πachschaumende oder schaumbare kosmetische Emulsionen ohne Verwendung besonderer Tenside nicht formulieren bzw technisch herstellen Dieses galt insbesondere für Systeme, die auf klassischen Emulgatoren basieren Nach dem Stand der Technik entwickelten derartige Systeme unter Zusatz von Treibgas ausschließlich waßng-feuchte Schaume, die nach Applikation schnell brachen

Durch die Erfindung wird erstmalig ein gehaltvoller, kompakter Cremeschaum zuganglich der sich über eine lange Lagerdauer sowie durch eine außerordentlich hohe Stabilität und ein kompaktes Erscheinungsbild auszeichnet.

Durch die Verwendung der erfindungsgemaßen Wachse und/oder Lipide wird der Eintrag von Gasen unterstutzt sowie über eine längere Lagerdauer auch bei höheren Temperaturen (z B 40 °C) ein stabilisierender sowie deutlich schaumsteigernder Effekt erzielt Es war dabei insbesondere erstaunlich, daß auf die Verwendung besonderer Tenside verzichtet werden kann Der Eintrag von Gasen ist gegenüber dem Stand der Technik überraschenderweise außerordentlich erhöht So kann beispielsweise eine Schaumverstarkung mit bis zu 100%ιg erhöhtem Gasvolumen erzielt werden, ohne nach dem Stand der Technik übliche Schaummittel wie Tenside zu verwenden

Hierdurch ist es erstmals möglich, Rezepturen mit einer herausragenden, neuartigen kosmetischen Wirkleistung und mit außerordentlich hohem Gasvolumen (Luft und/oder andere Gase wie Sauerstoff, Kohlendioxid Stickstoff, Helium, Argon u a ) über lange Lagerdauer bei hohen Temperaturen stabil zu generieren Gleichzeitig zeichnen sich die erfindungsgemaßen Zubereitungen durch eine überdurchschnittlich gute Hautpflege sowie sehr gute sensorische Eigenschaften aus

Gegenstand der Erfindung ist daher ferner die

Verwendung eines oder mehrerer Wachse und/oder ein bei Raumtemperatur fester oder halbfester Lipide zur Schaumverstarkung selbstschaumender, schaum- formiger, nachschaumender oder schaumbarer kosmetischer und dermatologischer Zubereitungen

Unter „Schaumverstarkung" ist im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verstehen, daß der Eintrag von Gasen in die erfindungsgemaßen Schaume gegenüber dem Eintrag in ansonsten gleiche Zubereitungen, welche keine erfindungsgemaßen Wachse und/oder Lipide enthalten, außerordentlich erhöht ist Die erfindungsgemaßen Schaume können dementsprechend ein deutlich höheres Gasvolumen aufnehmen als Zubereitungen, welche keine erfindungsgemaßen Wachse und/oder Lipide enthalten

Mit „Schaumverstarkung" ist daruberhinaus gemeint, daß die Stabilität der auf- geschäumten Zubereitungen (die „Schaumstabilitat") gegenüber ansonsten gleichen Zubereitungen, welche keine erfindungsgemaßen Wachse und/oder Lipide enthalten, deutlich verbessert wird, d h durch die erfindungsgemaße Verwendung wird ein Brechen der Schaume zeitlich verzögert

Ferner ist unter „Schaumverstarkung" im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verstehen, daß auch die kosmetischen Eigenschaften der erfindungsgemaßen Schaume im Vergleich zu Zubereitungen, welche keine erfindungsgemaßen Wachse und/oder Lipide enthalten, deutlich verbessert werden So erhalt man durch die erfindungsgemäße Verwendung reichhaltige, feste Schaume („Schaum-Cremes"), welche trotz ihrer Kompaktheit und Reichhaltigkeit leicht verteilbar sind und schnell einziehen

Die erfindungsgemaßen Zubereitungen stellen in jeglicher Hinsicht überaus befriedi¬ gende Präparate dar Es war insbesondere überraschend, daß die erfindungsgemaßen schaumformigen Zubereitungen - auch bei einem ungewöhnlich hohen Gasvolumen - außerordentlich stabil sind. Dementsprechend eignen sie sich ganz besonders, um als Grundlage für Zubereitungsformen mit vielfältigen Anwendungszwecken zu dienen. Die erfindungsgemäßen Zubereitungen zeigen sehr gute sensorische Eigenschaften, wie beispielsweise die Verteilbarkeit auf der Haut oder das Einzugsvermögen in die Haut, und zeichnen sich darüberhinaus durch eine überdurchschnittlich gute Hautpflege aus.

Nach Festlegung der Deutschen Gesellschaft für Fettwirtschaft (Fette, Seifen, Anstrichmittel, 76, 135 [1974}) werden zur Kennzeichnung des Begriffes „Wachs" in der Regel die mechanisch-physikalischen Eigenschaften der Wachse, welche für ihre Verwendung maßgebend sind, herangezogen, während für die Begriffsbestimmung die jeweilige chemische Zusammensetzung unberücksichtigt bleibt.

„Wachs" ist - ähnlich wie „Harz" - eine Sammelbezeichnung für eine Reihe natürlicher oder künstlich gewonnener Stoffe, die in der Regel folgende Eigenschaften aufweisen: bei 20 °C knetbar, fest bis brüchig hart, grob- bis feinkristallin, durchscheinend bis opak, jedoch nicht glasartig, über 40 °C ohne Zersetzung schmelzend, schon wenig oberhalb des Schmelzpunkts verhältnismäßig niedrigviskos und nicht fadenziehend, stark temperaturabhängige Konsistenz und Löslichkeit und unter leichtem Druck polierbar. Ist in Grenzfällen bei einem Stoff mehr als eine der vorstehend genannten Eigenschaften nicht erfüllt, so ist er kein Wachs im Sinne dieser Definition. Wachse unterscheiden sich von ähnlichen synthetischen oder natürlichen Produkten (z. B. Harzen, plastischen Massen usw.) hauptsächlich darin, daß sie in der Regel etwa zwischen 30 und 90 °C, in Ausnahmefällen auch bis zu etwa 200 °C, in den schmelzflüssigen, niedrigviskosen Zustand übergehen und praktisch frei von aschebildenden Verbindungen sind.

Wachse im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen, welche dadurch charakterisiert sind, daß sie zusammen mit den anderen Ölkomponenten der erfindungsgemäßen Zubereitungen (wie beispielsweise polare, flüssige Verbindungen, UV-Filter und deren Lösungsmittel usw.) eine bei Raumtemperatur streichfähige oder fließfähige Masse bilden, welche bei 20 °C eine Viskosität von mehr als 500 mPa-s aufweist.

Vorteilhafte erfindungsgemäße Wachse und/oder Lipide sind beispielsweise Paraffinkohlenwasserstoffe, synthetische bzw. halbsynthetische Wachse oder Wachsester sowie pflanzliche Wachse und Mischungen daraus mit Schmelzpunkten bzw. Erstarrungspunkten von 25 bis 125°C.

Vorteilhafte erfindungsgemäße Wachse sind ferner die im folgenden aufgelisteten: Klasse Untergruppe Beispiele natürliche Wachse pflanzliche Wachse Candelillawachs, Carnaubawachs, Japanwachs,

Espartograswachs, Korkwachs, Guarumawachs, Reiskeimölwachs, Zuckerrohrwachs, Ouricury- wachs, Montanwachs tier. Wachse Bienenwachs, Schellackwachs, Walrat, Lanolin

(Wollwachs), Bürzelfett

Mineralwachse Ceresin, Ozokerit (Erdwachs) ehem. modifizierte Hartwachse Montanesterwachse, Sasolwachse, hydrierte Wachse Jojobawachse synthet. Wachse Polyalkylenwachse, Polyethylenglykolwachse

Erfindungsgemäß vorteilhaft sind z. B. natürliche Wachse tierischen und pflanzlichen Ursprungs, wie beispielsweise Bienenwachs, Chinawachs, Hummelwachs und andere Insektenwachse, insbesondere die nachstehend genannten.

Bienenwachs z. B. ist ein Ausscheidungsprodukt aus Drüsen der Honigbienen, das diese zum Bauen der Honigwaben verwenden. Gelbes (Cera flava), braunes oder rotes sogenanntes Rohwachs ist beispielsweise erhältlich, indem man die vom Honig durch Ausschleudern befreiten Waben schmilzt, die Schmelze von festen Verunreinigungen trennt und das so erhaltene Rohwachs erstarren läßt. Das Rohwachs kann durch Behandlung mit Oxidationsmitteln vollkommen weiß gebleicht werden (Cera alba).

Bienenwachs besteht aus dem in Alkohol leichtlöslichen Cerin, einem Gemisch aus Ce- rotinsäure CH3(CH2)24COOH und Melissinsäure CH3(CH2)28COOH sowie aus einem Myri- ein genannten Ester-Gemisch aus ca. 70 Estern von Cι6- bis C36-Säuren und C24- bis C36- Alkoholen. Als wesentliche Bestandteile von Bienenwachs finden sich Myricylpalmitat, Myricylcerotinat und Paraffin. Auch andere Insektenwachse wie beispielsweise Hummelwachs, Schellackwachs oder Chinawachs sind im wesentlichen Mischungen verschiedener Ester. Chinawachs z. B. wird in China und Japan von der auf der chinesischen Esche lebenden Wachsschildlaus (Coccus ceriferus) und den Schildlausarten Ceroplastes ceriferus und Ericerus pela abgeschieden bzw. erzeugt. Es wird von den Bäumen abgekratzt und durch Umschmelzen in kochendem Wasser gereinigt. Hauptbestandteil des Chinawachses ist der Cerotinsäu- reester des Cerylalkohols.

Schellackwachs wird aus Lac gewonnen, dem Sekret der weiblichen Lackschildläuse (Kerria lacca), welche in riesigen Kolonien (Lac ist abgeleitet von dem Hindhi-Wort „Lakh" für 100 000) auf Bäumen und Sträuchern im südasiatischen Raum (Indien, Burma, Südchina) leben. Das durch Lösemittel-Extraktion zugängliche Schellackwachs enthält als wesentliche Bestandteile Myricylalkohol, Melissinsäure und andere Wachsalkohole und -säuren bzw. deren Ester.

Auch Pflanzenwachse sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung. Vorzugsweise verwendbar sind Cuticularwachse niederer und höherer Pflanzen, Algen, Flechten, Moose und Pilze, wie beispielsweise Candelillawachs, Carnaubawachs, Japanwachs, Espartograswachs, Korkwachs, Reiswachs, Zuckerrohrwachs, Fruchtwachse, z. B. Apfelwachs, Blütenwachse, Blattwachse von Nadelhölzern, Kaffeewachs, Flachswachs, Sesamwachs, Jojobaöl und dergleichen mehr.

Candelillawachse z. B. sind bräunliche bis gelblichbraune, harte wachsartige Massen, welche in lipophilen Lösemitteln löslich sind. Candelillawachs enthält ungeradzahlige ali- phatische Kohlenwasserstoffe (ca. 42 %), Ester (ca. 39 %), Wachssäuren und Wachsalkohole. Gewonnen werden kann es beispielsweise aus den zerkleinerten, fleischigen Blättern einer stachellosen Wolfsmilchart (Euphorbia cerifera) durch Auskochen mit wäßriger Schwefelsäure.

Carnaubawachs ist eine gelbliche, grünliche oder dunkelgraue Masse, welche in verschiedenen durch Auslese gewonnenen Qualitäten aus den Blättern der brasilianischen Fächerpalme Copemicia prunifera oder Carnaubapalme (Carnauba cerifera) gewonnen werden kann, indem beispielsweise der Wachsstaub von den angewelkten Wedeln ge- burstet, geschmolzen, filtriert und nach dem Festwerden in Stucke gebrochen wird Carnaubawachs kann durch Bleichmittel aufgehellt werden Es enthalt ca 85 % Ester jeweils etwa 2-3 % freie Wachssäuren (Carnauba- Behen-, Lignoceπn-, Mehssin- und Cerotinsaure), langkettige Alkohole, Diole und gesattigte Kohlenwasserstoffe

Japanwachs (auch Japantalg oder Cera japonica) ist farbloses oder gelbliches, reines Pflanzenfett, das beispielsweise in Japan aus den Fruchten eines baumformigen Su- mach-Gewachses (Rhus succedanea) durch Auskochen gewonnen werden kann Hauptbestandteile des Japanwachses sind Palmitinsaureglyceππester sowie Ester der Japan- saure (Heneicosandisaure, C-21H40O4), der Phellogensaure (Docosaπdisaure, C22H42O4) und der Tπcosandisaure (C23H44θ4)

Es parto- Wachs fallt als Nebenprodukt bei der Zellstoff- und Papierherstellung aus dem in Mittelmeerlandern beheimateten Espartogras (Graminaceae) an Es zu besteht zu ca 15 bis 17 % aus Wachssauren (z B Cerotin- und Melissinsaure), zu 20 bis 22 % aus Alkoholen und Kohlenwasserstoffen sowie zu 63 bis 65 % aus Estern

Insbesondere vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise die unter den Handeibezeichnungen Permulgin 1550 und Permulgin 4002 bei KOSTER KEUNEN und die unter den Handeibezeichnungen Schellack Wachs 7302 L und Can- dellila Wachs 2039 L bei der KAHL Wachsraffinerie erhaltlichen natürlichen Wachse

Eriindungsgemaß vorteilhaft sind ferner chemisch modifizierte Wachse und synthetische Wachse Bevorzugte modifizierte Wachse sind beispielsweise Bienenwachsester ins- besondere die unter den Handelsnamen BW Ester BW 67, BW Ester BW 80 bei KOSTER KEUNEN erhältlichen Alkylbienenwachse

Bevorzugte synthetische Wachse sind beispielsweise das unter der Handelsbezeichnung Bienenwachskomponete B 85 bei SCHLICKUM erhältliche sowie Wachse auf Sili- konbasis wie z B Dialkoxydimethylpolysiloxane, welche sich durch die folgende Struk¬ tur auszeichnen

worin x eine Zahl zwischen 18 und 24 bedeutet Insbesondere vorteilhaft ist das Behe- noxy Dimethicon, für welches x aus der obigen Strukturformel 21 bedeutet und welches unter der Handelsbezeichnung Abil® Wax 2440 bei der Th Goldschmidt AG erhältlich ist Erfindungsgemaß bevorzugt ist ferner ein Wachs auf Silikonbasis, das unter der Handelsbezeichnung Siliconyl Beeswax bei KOSTER KEUNEN erhältlich ist

Weitere vorteilhafte synthetische Wachse sind bestimmte Fettsauren und/oder Fettsau- remischungen, beispielsweise C16 36-Fettsauren, insbesondere solche, die unter der Handelsbezeichnung Syncrowax AW1C bei Croda GmbH erhältlich sind

Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind außerdem Esterwachse, die Ester aus

1 einer gesattigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Mono- und/oder Dicarbonsaure mit 12 bis 40 Kohlenstoffatomen und

2 einem gesattigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkohol mit 12 bis 40 Kohlenstoffatomen darstellen

Insbesondere vorteilhaft sind Esterwachse, die gewählt werden aus der im folgenden aufgelisteten Gruppe

Esterwachs Handelsname erhältlich bei

Myπstylmyπstat Cetiol MM Henkel KgaA

Cetylpalmitat Cutina CP Henkel KgaA

Cetylπcinoleat Tegosoft CR Goldschmidt

C14 34 Alkylstearat Kesterwachs K 76 H KOSTER KEUNEN

C2o 0 Dialkyldimerat Kesterwachs K 80 D KOSTER KEUNEN

Ditetracosanyldimerat Kesterwachs K70D KOSTER KEUNEN

Cie 38 Alkylhydroxystearoylstearat Kesterwachs K80P KOSTER KEUNEN

C2040 Alkylstearoylstearoylstearat Kesterwachs K80P-VS KOSTER KEUNEN

C∑C O Alkylstearat Kesterwachs K 82 KOSTER KEUNEN

Hydroxystearylhydroxystearat Elfacos C26 AKZO NOBEL Besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung ist Cetylricinoleat.

Weiterhin vorteilhaft sind Ester des Glykols, insbesondere Glykolester der Lignocerin- säure (CH3(CH2)22COOH), der Cerotinsäure (CH3(CH2)2 COOH) und/oder der Montansäure (CH3(CH2)26COOH). Ganz besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Glykolester der Montansäure (CH3(CH2)26COOH). Ein vorteilhaftes Glykolmon- tanat ist z. B. in einer Mischung mit Butylenglykolmontanat unter der Handelsbezeichnung Wax E Pharma bei der Firma Clariant erhältlich.

Es ist ferner vorteilhaft, die Wachskomponenten aus der Gruppe der Glyceride, insbesondere aus der Gruppe der Triglyceride zu wählen. Besonders vorteilhaft sind die im folgenden aufgelisteten Glyceride und Triglyceride:

Glycerid Handelsname erhältlich bei

C16.18 Triglycerid Cremeol HF-52-SPC Aarhus Oliefabrik

Glycerylhydroxystearat Naturchem GMHS Rahn

Hydrierte Coco-Glyceride Softisan 100 Hüls AG

Caprylic/Capric/Isostearic/Adipic Triglycerid Softisan 649 Dynamit Nobel

Cιs-36 Triglycerid Syncrowax HGLC Croda GmbH

Glyceryltribehenat Syncrowax HRC Croda GmbH

Glyceryl-tri-(12-hydroxystearat) Thixcin R Rheox / NRC

Hydriertes Ricinusöl Cutina HR Henlek KGaA

Ci6-24 Triglycerid Cremeol HF-62-SPC Aarhus Oliefabrik

Besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung ist auch Sheabutter, auch Karitefett oder Galambutter genannt (CAS-Nr. 68920-03-6). Sheabutter ist das Fett der Samen bzw. Kerne der Familie der Sapotaceae angehörenden Pflanze Butyrospermum Parkii, das zu etwa 34 bis 45 Gew.-% aus festen Fettsäuren (vornehmlich Stearinsäure) und zu etwa 50 bis 60 Gew.-% aus flüssigen Fettsäuren (vornehmlich Ölsäure enthaltend) besteht.

Die Wachse werden erfindungsgemäß ferner vorzugsweise aus der Gruppe der gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Fettalkohole mit 14 bis 40 Kohlenstoffatomen gewählt, besonders bevorzugt sind Behenylalkohol (C22H45OH) Cetearylalkohol [eine Mischung aus Cet lalkohol (C15H33OH) und Stearyl- alkohol (C18H37OH)], Cetylarachidol [2-Hexadecyl-1 -Eιcosanol (CH73OH),] und/oder 2- Tetradecyloctadecanol (C32H65OH) Vorteilhafte Ausfuhrungsformen der beiden ietztge- nannten Fettalkohole sind unter den Handelsnamen Isofol 36 und Isofol 32 bei Condea erhältlich

Weitere vorteilhafte Wachse im Sinne der vorliegenden Erfindung sind

Paraffinwachse bzw Mineralwachse wie Ceresin, Ozokent und dergleichen, tierische Wachse wie Walrat, Lanolin (Wollwachs), Burzelfett und dergleichen,

chemisch modifizierte Wachse, Hartwachse wie Montanesterwachse, Sasolwachse, hydrierte Jojobawachse

synthetische Wachse

• Polyalkylenwachse, Polyethylenglykolwachse

Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung ist beispielsweise Mikrowachs, ein Wachsprodukt aus dem in Rohol-Lagertanks und in Ölleitungen sich absetzenden, in Schmieröl-Destillaten und in Destillations-Ruckstanden schwerer Erdole enthaltenen Mineralwachs, welches entölt und durch Behandlung mit Schwefelsaure, Aluminiumchloπd oder Bleicherde aufgehellt wird

Im Gegensatz zu grobkristallinem Handeisparaffin weist Mikrowachs eine sehr feine Kristallstruktur auf, es wird daher gelegentlich auch als mikrokristallines Paraffin (Mikroparaffin), Ceresin oder Hartpetrolatum bezeichnet und ist in seinen Eigenschaften dem Ozokent ähnlich Es ist vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung Mikrowachs in Mischungen mit gewöhnlichem Paraffin und/oder weiteren Wachsen zu verwenden

Ferner vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Ozokeπte (Erdwachse), hellgelbe, braune, grauschwarze oder schwarze, amorphe, salbenartig weiche bis spröde, harte Massen mit Schmelzpunkten zwischen 50 und 100 °C Die harten, hochschmelzenden Sorten sind nahezu geruchlos, die weicheren riechen teils angenehm aromatisch teils Erdol-artig Die Zusammensetzung der Ozokeπte ist uneinheitlich, typische Bestandteile sind Paraffine (z B Evenkit = Tetracosan) und Isoparaffine (< C35), niedere und polycyc sche Aromaten, mono- und bicyclische Naphthene mit oder ohne Seitenketten sowie geringe Mengen an Alkoholen, Estern, Porphyrinen und Spurenelementen.

Auch Ceresin ist vorteilhaftes Wachs im Sinne der vorliegenden Erfindung. Ceresin (Zeresin, Mineralwachs, cera mineralis alba) ist farbloses, geruchloses, geschmackfreies Wachs mit einem Schmelzpunkt von 58 bis 80 °C (gereinigt 70 bis 75 °C). Ceresin ist ein Gemisch normaler, verzweigtkettiger und ringförmiger gesättigter Kohlenwasserstoffe, das durch Raffination von Ozokerit-Erdwachs (Kohlenwasserstoff-Wachs) fossilen Ursprungs gewonnen wird.

Weitere vorteilhafte Wachse im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Paraffinwachse. Als Paraffinwachse werden feste Gemische gereinigter, gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe (Paraffine) bezeichnet, welche färb-, geruch- und geschmacklos sind. Ferner vorteilhaft sit Hartparaffin (Paraffinum solidum), eine feste kristalline Masse. Für halbfeste Paraffinwachs-Qualitäten mit Schmelzpunkten von 45 bis 65 °C sind Namen wie Weichparaffin, für solche mit Schmelzpunkten von 38 bis 60 °C und Siedepunkten > 300 °C Namen wie Petrolatum in Gebrauch; ein bekannte Marke für letztere ist Vaseline. Auch Vaseline ist vorteilhaftes Wachs im Sinne der vorliegenden Erfindung. Vaseline ist als Gelbe und Weiße Vaseline im Handel und ist ein Mineralfett.

Es ist vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, die Gesamtmenge der Wachse und/oder Lipide aus dem Bereich von 0,05 bis 10 Gew.-%, vorteilhaft von 0,1 bis 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.

Besonders vorteilhafte Zubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung enthalten ein Emulgatorsystem, welches aus

A. mindestens einem Emulgator A, gewählt aus der Gruppe der ganz-, teil- oder nicht neutralisierten, verzweigten und/oder unverzweigten, gesättigten und/oder ungesättigten Fettsäuren mit einer Kettenlänge von 10 bis 40 Kohlenstoffatomen, B. mindestens einem Emulgator B, gewählt aus der Gruppe der polyethoxylierten Fettsäurester mit einer Kettenlänge von 10 bis 40 Kohlenstoff atomen und mit einem Ethoxylierungsgrad von 5 bis 100 und C mindestens einem Coemulgator C, gewählt aus der Gruppe der gesattigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Fettalkohole mit einer Kettenlange von 10 bis 40 Kohlenstoffatomen besteht

Der oder die Emulgatoren A werden vorzugsweise gewählt aus der Gruppe der Fettsauren, welche ganz oder teilweise mit üblichen Alkalien (wie z B Natrium- und/oder Kali- umhydroxid, Natrium- und/oder Kaliumcarbonat sowie Mono- und/oder Tπethanolamin) neutralisiert sind Besonders vorteilhaft sind beispielsweise Stearinsaure und Stearate, Isosteannsaure und Isostearate, Palmitinsaure und Palmitate sowie Myπstinsaure und Myπstate

Der oder die Emulgatoren B werden vorzugsweise gewählt aus der folgenden Gruppe PEG-9-Stearat, PEG-8-Dιstearat, PEG-20-Stearat, PEG-8 Stearat, PEG-8-Oleat, PEG-25-Glyceryltπoleat, PEG-40-Sorbιtanlanolat, PEG-15-Glycerylrιcιnoleat, PEG-20- Glycerylstearat, PEG-20-Glycerylιsostearat, PEG-20-Glyceryloleat, PEG-20-Stearat, PEG-20-Methylglucosesesquιstearat, PEG-30-Glycerylιsostearat, PEG-20-Glyceryllaurat, PEG-30-Stearat, PEG-30-Glycerylstearat, PEG-40-Stearat, PEG-30-Glyceryllaurat, PEG-50-Stearat, PEG-100-Stearat, PEG-150-Laurat Besonders vorteilhaft sind beispielsweise polyethoxyherte Steannsaureester

Der oder die Coemulgatoren C werden erfindungsgemaß vorzugsweise aus der folgenden Gruppe gewählt Behenylalkohol (C22H45OH), Cetearylalkohol [eine Mischung aus Cetylalkohol (C16H33OH) und Stearylalkohol (C18H37OH)], Lanolinalkohole (Wollwachsalkohole, die die unverseifbare Alkoholfraktion des Wollwachses darstellen, die nach der Verseifung von Wollwachs erhalten wird) Besonders bevorzugt sind Cetyl- und Cetyl- stearylalkohol

Es ist erfindungsgemaß vorteilhaft, die Gewichtsverhaltnisse von Emulgator A zu Emulgator B zu Coemulgator C (A B C) wie a b c zu wählen, wobei a, b und c unabhan- gig voneinander rationale Zahlen von 1 bis 5, bevorzugt von 1 bis 3 darstellen können Insbesondere bevorzugt ist ein Gewichtsverhaltnis von etwa 1 1 1

Es ist vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, die Gesamtmenge der Emulgatoren A und B und des Coemulgators C aus dem Bereich von 2 bis 20 Gew -%, vorteilhaft von 5 bis 15 Gew -%, insbesondere von 7 bis 13 Gew -%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung zu wählen

Besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung ist es, wenn die Gasphase der Zubereitungen Kohlendioxid enthalt bzw ganz aus Kohlendioxid besteht Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn Kohlendioxid einen oder den Wirkstoff in den erfindungsgemaßen Zubereitungen darstellt

Erfindungsgemaße Zusammensetzungen entwickeln sich bereits wahrend ihrer Herstel- lung - beispielsweise während des Ruhrens oder bei der Homogenisierung - zu feinbla- sigen Schäumen Erfindungsgemaß sind feinblasige, reichhaltige Schaume von hervorragender kosmetischer Eleganz erhältlich Weiterhin sind erfindungsgemaß besonders gut hautvertragliche Zubereitungen erhältlich, wobei wertvolle Inhaltsstoffe besonders gut auf der Haut verteilt werden können

Es ist gegebenenfalls vorteilhaft, wenngleich nicht notwendig, wenn die Formulierungen gemäß der vorliegenden Erfindung weitere Emulgatoren enthalten Vorzugsweise sind solche Emulgatoren zu verwenden, welche zur Herstellung von W/0-Emulsιonen geeignet sind wobei diese sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen miteinander vorliegen können

Bevorzugt werden der oder die weiteren Emulgatoren im Sinne der vorliegenden Erfindung aus der Gruppe der hydrophilen Emulgatoren gewählt Erfindungsgemaß besonders bevorzugt sind Mono-, Di- Tnfettsaureestern des Sorbitans

Die Gesamtmenge der weiteren Emulgatoren wird erfindungsgemaß vorteilhaft kleiner als 5 Gew -%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, gewählt

Die Liste der genannten weiteren Emulgatoren, die im Sinne der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden können, soll selbstverständlich nicht limitierend sein

Besonders vorteilhafte Zubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind frei von Mono- oder Diglycerylfettsaureestern Insbesondere bevorzugt sind erfindungsgemaße Zubereitungen, welche kein Glycerylstearat, Glycerylisostearat, Glyceryldnsostearat, Glyceryloleat, Glycerylpalmitat, Glycerylmyristat, Glyceryllanolat und/oder Glyceryllaurat enthalten

Die ölphase der erfindungsgemäßen Zubereitungen wird vorteilhaft gewählt aus der Gruppe der unpolaren Lipide mit einer Polarität > 30 mN/m und der cyclischen oder linearen Silikonöle. Besonders vorteilhafte unpolare Lipide im Sinne der vorliegenden Erfindung sind die im folgenden aufgelisteten.

Von den Kohlenwasserstoffen sind insbesondere Paraffinόl sowie weitere hydrierte Po- lyolefine wie hydriertes Polyisobutene Squalan und Squalen vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verwenden

Die Gehalt der Lipidphase wird vorteilhaft kleiner als 50 Gew -% gewählt, bevorzugt zwischen 2,5 und 30 Gew -%, insbesondere bevorzugt zwischen 5 und 15 Gew -%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung Es ist gegebenenfalls ferner vorteilhaft, wenngleich nicht zwingend wenn die Lipidphase bis zu 40 Gew -% - bezogen auf das Gesamtgewicht der Lipidphase - an polaren Lipiden (mit einer Polarität < 20 mN/m) und/oder mittelpolaren Lipiden (mit einer Polarität von 20 bis 30 mN/m) enthalt

Besonders vorteilhafte polare Lipide im Sinne der vorliegenden Erfindung sind alle nati- ven Lipide, wie z B Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaol, Erdnußöl, Rapsöl, Mandelöl, Palmol Kokosöl, Rizinusöl, Weizenkeimol, Traubenkernol, Distelol, Nachtkerzenol, Ma- cadamianußol, Maiskeimol, Avocadool und dergleichen sowie die im folgenden aufgelisteten

Besonders vorteilhafte mittelpolare Lipide im Sinne der vorliegenden Erfindung sind die im folgenden aufgelisteten.

Die erfindungsgemaßen kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen können ferner vorteilhaft anorganische partikulare hydrophobe und/oder hydrophobisierte und/oder olabsorbierende Festkorpersubstanzen und/oder anorganische Gelbildner enthalten

Vorteilhafte anorganische partikularen hydrophoben und/oder hydrophobisierten und/oder olabsorbierenden Festkorpersubstanzen können beispielsweise gewählt wer- den aus der Gruppe

• der anorganischen Füllstoffe (wie Talkum, Kaolin, Zeo the, Bornitrid),

• der anorganischen Pigmente auf Basis von Metalloxiden und/oder anderen in Wasser schwerlöslichen bzw unlöslichen Metallverbindungen (insbesondere Oxide des Titans, Zinks, Eisens, Mangans, Aluminium, Cers), • der anorganischen Pigmente auf Basis von Silicumoxiden (wie insbesondere die Typen Aerosιl-200, Aerosil 200 V), der Silikat-Derivate (wie Natrium Silicoaluminate oder Fluoro Magnesium Silikate (Submica-Typen), Calcium Aluminium Borsilikate) Bevorzugt ist hierbei insbesondere Silica Dimethyl Silylate (Aerosil® R972) Aerosile [(fumed Silica) = durch thermische Zersetzung von EthylSilikat gewonnenes Si- liciumdioxid)] sind hochdisperse Kieselsauren mit häufig irregulärer Form, deren spezifische Oberflache in der Regel sehr groß ist (200 - 400 m2/ g) und abhangig vom Her- stellverfahren gesteuert werden kann

Erfindungsgemaß besonders vorteilhaft zu verwendende Aerosile sind beispielsweise erhältlich unter den Handelsnamen Aerosil® 130 (Degussa Hüls) Aerosil® 200 (Degussa Hüls) Aerosil 255 (Degussa Hüls) Aerosil® 300 (Degussa Hüls) Aerosil® 380 (Degussa Hüls) B-6C (Suzuki Yushi) CAB-O-SIL Fumed Silica (Cabot) CAB-O- SIL EH-5 (Cabot) CAB-O-SIL HS-5 (Cabot) CAB-O-SIL LM-130 (Cabot) CAB-O-SIL MS-55 (Cabot) CAB- O-SIL M-5 (Cabot) E-6C (Suzuki Yushi) Fossil Flour MBK (MBK) MSS-500 (Kobo) Neosil CT 11 (Crosfield Co ) Ronasphere (Rona/EM Industries) Silica, Anhydrous 31 (Whittaker, Clark & Daniels) Silica, Crystalline 216 (Whittaker, Clark & Daniels) Silotrat- 1 (Vevy) Sorbosil AC33 (Crosfield Co ) Sorbosil AC 35 (Crosfield Co ) Sorbosil AC 37 (Crosfield Co ) Sorbosil AC 39 (Crosfield Co ) Sorbosil AC77 (Crosfield Co ) Sorbosil TC 15 (Crosfield Co ) Spheπca (Ikeda) Sphenglass (Potters-Ballotmi) Spheron L-1500 (Presperse) Spheron N-2000 (Presperse) Spheron P-1500 (Presperse) Wacker HDK H 30 (Wacker-Chemie) Wacker HDK N 20 (Wacker-Chemie) Wacker HDK P 100 H (Wacker Silicones) Wacker HDK N 20P (Wacker-Chemie) Wacker HDK N 25P (Wacker- Chemie) Wacker HDK S 13 (Wacker-Chemie) Wacker HDK T 30 (Wacker-Chemie) Wacker HDK V 15 (Wacker-Chemie) Wacker HDK V 15 P (Wacker-Chemie) Zelec Sil (DuPont)

Weiterhin ist vorteilhaft, solche Sι02-Pιgmente zu verwenden, bei welchen die freien OH Gruppen an der Teilchenoberflache (ganz oder teilweise) organisch modifiziert worden sind Man erhalt z B durch die Addition von Dimethylsilyl-Gruppen Silica Dimethyl Sily- late (z B Aerosil® R972 (Degussa Hüls) Aerosil® R974 (Degussa Hüls) CAB-O-SIL TS- 610 (Cabot) CAB-O-SIL TS-720 (Cabot) Wacker HDK H15 (Wacker-Chemie) Wacker HDK H18 (Wacker-Chemie) Wacker HDK H20 (Wacker-Chemie)) Durch die Addition von Tπmethylsily-Gruppen erhalt man Silica Silylate (z B Aerosil R 812 (Degussa Hüls) CAB-O-SIL TS-530 (Cabot) Sipernat D 17 (Degussa Hüls) Wacker HDK H2000 (Wacker- Chemie)) Sehr vorteilhafte anorganische Gelbildner können beispielsweise gewählt werden aus der Gruppe der modifizierten oder unmodifizierten, natürlich vorkommenden oder synthetischen Schichtsilikate Es ist zwar durchaus gunstig, reine Komponenten einzusetzen die erfindungsgemaßen Zubereitungen können jedoch auch in vorteilhafter Weise Gemische verschiedener modifizierter und/oder unmodifizierter Schichtsilikate enthalten

Unter Schichtsilikaten, welche auch Phyllosi kate genannt werden, sind im Rahmen dieser Anmeldung Silikate und Alumosilikate zu verstehen, in welchen die Silikat- bzw Aluminateinheiten über drei Sι-0- oder Al-O- Bindungen untereinander verknüpft sind und eine gewellte Blatt- oder Schichtenstruktur ausbilden Die vierte Sι-0- bzw Al-O- Valenz wird durch Kationen abgesattigt Zwischen den einzelnen Schichten bestehen schwächere elektrostatische Wechselwirkungen, z B Wasserstoffbruckenbindungen Das Schichtgefuge indessen ist weitgehend durch starke, kovalente Bindungen geprägt

Die Stochiometπe der Blattsilikate ist (Sι205 2 ) für reine Silikatstrukturen und (Alm2 mÖ5(2+m) ) für Alumosilikate m ist eine Zahl großer als Null und kleiner als 2

Liegen keine reinen Silikate, sondern Alumosilikate vor, ist dem Umstand Rechnung zu tragen, daß jede durch Al3+ ersetzte Sι4+ - Gruppe ein weiteres einfach geladenes Kation zur Ladungsneutralisierung erfordert

Die Ladungsbilanz wird bevorzugt durch H+, Alkali- oder Erdalkalimetallionen ausgeglichen Auch Aluminium als Gegenion ist bekannt und vorteilhaft Im Gegensatz zu den Alumosilikaten werden diese Verbindungen Aluminiumsilikate genannt Auch "Alummi- umalumosilikate", in welchen Aluminium sowohl im Silikatnetz, als auch als Gegenion vorliegt, sind bekannt und für die vorliegende Erfindung gegebenenfalls von Vorteil

Schichtsilikate sind in der Literatur gut dokumentiert, z B im "Lehrbuch der Anorganischen Chemie", A F Hollemann, E Wiberg und N Wiberg, 91 -100 Aufl , Walter de Gruyter - Verlag 1985, passim, sowie "Lehrbuch der Anorganischen Chemie", H Remy, 12 Aufl , Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1965, passim Die Schichtenstruktur von Montmoπllonit ist Rompps Chemie-Lexikon, Franckh'sche Verlagshandlung W Keller & Co , Stuttgart, 8 Aufl , 1985, S 2668 f , zu entnehmen

Beispiele für Schichtsilikate sind Montmoπllonit Nao33((Alι β7Mgo33)(OH)2(Sl1o)) oft vereinfacht AI203 *4Sι02 *H2θ*nH2θ bzw AI2[(OH)2/Sι40ιo] n H20

Kaolinit AI2(OH)4(Sι2θ5) llit (K,H3O)y(Mg3(0H)2(Si4 yAlyO10)) und (K,H30)y(AI2(OH)2(Sι4 yAlyO10)) mιt y = 0,7 - 0 9

Beidel t (Ca,Na)03(AI2(OH)2(AI0 53 5O10))

Nontronit Na033(Fe2(OH)2(AI033S|3610))

Saponit (Ca,Na)033((Mg,Fe)3(OH)2(Alo333610))

Hectont Na033((Mg,Lι)3(OH,F)2(Si4θ10))

Montmoπllonit stellt das Hauptmineral der natürlich vorkommenden Bentonite dar

Sehr vorteilhafte anorganische Gelbildner im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Aluminiumsilikate wie die Montmonllonite (Bentonite, Hectorite sowie deren Derivate wie Quaternιum-18 Bentonit, Quaternιum-18 Hectorite, Stearalkonium Bentonite bzw Stearalkonium Hectorite) oder aber Magnesium-Aluminium-Si kate (Veegum®-Typen) sowie Natπum-Magnesium-Silikate (Laponιte®-Typen)

Montmonllonite stellen zu den dioktaedπschen Smektiten gehörende Tonminera en dar und sind in Wasser quellende, aber nicht plastisch werdende Massen Die Schichtpakete in der Dreischicht-Struktur der Montmonllonite können durch reversible Einlagerung von Wasser (in der 2-7fachen Menge) u a Substanzen wie z B Alkoholen, Glykolen, Py- ndin, α-Picolm, Ammonium-Verbindungen, Hydroxy-AluminoSihkat-lonen usw aufquellen

Die oben angegebene chemische Formel ist nur angenähert, da Montmoπllonit ein großes lonenaustausch-Vermogen besitzt, kann AI gegen Mg, Fe2+, Fe3+, Zn, Pb, Cr, auch Cu und andere ausgetauscht werden Die daraus resultierende negative Ladung der Oktaeder-Schichten wird durch Kationen insbesondere Na+ (Natπum-Montmoπllonit) und Ca2* (der Calcium-Montmoπllonit ist nur sehr wenig quellfähig) in Zwischenschicht- Positionen ausgeglichen

Im Sinne der vorliegenden Erfindung vorteilhafte synthetische Magnesiumsilikate bzw. Bentonite werden beispielsweise von Süd-Chemie unter der Handelsbezeichung Optigel® vertrieben.

Ein im Sinne der vorliegenden Erfindung vorteilhaftes Aluminiumsilikat wird beispielsweise von der R. T Vanderbilt Comp , Ine , unter der Handelsbezeichnung Veegum® vertrieben. Die verschiedenen Veegum®-Typen, welche alle erfindungsgemäß vorteilhaft sind, zeichnen sich durch folgende Zusammensetzungen aus

(regulär grade) HV K HS S-728

Si02 55,5 56,9 64,7 69,0 65,3

MgO 13,0 13,0 5,4 2,9 3,3

Al203 8,9 10,3 14,8 14,7 17,0

Fe203 1 ,0 0,8 1 ,5 1 ,8 0,7

CaO 2,0 2,0 1 , 1 1 ,3 1 ,3

Na20 2,1 2,8 2,2 2,2 3,8

K20 1 ,3 1 ,3 1 ,9 0,4 0,2

Veraschungs\ erlust 11 ,1 12,6 7,6 5,5 7,5

Diese Produkte quellen in Wasser unter Bildung viskoser Gele, welche alkalisch reagie- ren. Durch Organophilierung von Montmorillonit bzw Bentoniten (Austausch der Zwischenschicht-Kationen gegen quaternäre Alkylammomum-Ionen) entstehen Produkte (Bentone), die bevorzugt zur Dispergierung in organischen Lösemitteln und Ölen, Fetten, Salben, Farben, Lacken und in Waschmitteln eingesetzt werden.

Bentone® ist eine Handelsbezeichnung für verschiedene neutrale und chemisch inerte Geliermittel, die aus langkettigen, organischen Ammoniumsalzen und speziellen Mont- moπllonit-Sorten aufgebaut sind.

Folgende Bentone® -Typen werden beispielsweise von der Gesellschaft Kronos Titan vertrieben und sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung einzusetzen: Bentone® 27, ein organisch modifiziertes Montmoπllonit, Bentone® 34 (Di- methyldioctylammoniumbentonit), das nach US 2,531 ,427 hergestellt wird und wegen seiner lipophilen Gruppen besser im lipophilen Medium als in Wasser quillt, Bentone® 38 ein organisch modifiziertes Montmoπllonit, ein cremefarbenes bis weißes Pulver, Bentone® LT, ein gereinigtes Tonmineral Bentone® Gel MIO ein organisch modifiziertes Montmoπllonit, das in Mineralöl (SUS-71) feinst suspendiert angeboten wird (10 % Bentonit, 86,7 % Mineralöl und 3 3 % Netzmittel), Bentone® Gel IPM, ein organisch modifiziertes Bentonit, das in Isopropylmynstat suspendiert ist (10 % Bentonit 86,7 % Isopropylmyπstat, 3 3 % Netzmittel), Bentone® Gel CAO, ein organisch modifiziertes Montmonllonit, das in Ricinusöl aufgenommen ist (10 % Bentonit, 86,7 % Ricinusol und 3,3 % Netzmittel), Bentone® Gel Lantrol, ein organisch modifiziertes Montmonllonit, das in Pastenform zur Weiterverarbeitung, insbesondere zur Herstellung kosmetischer Mittel bestimmt ist, 10 % Bentonit, 64,9 Lantrol (Wollwachsol), 22,0 Isopropylmynstat, 3,0 Netzmittel und 0,1 p-Hydroxybenzoesaurepropylester, Bentone® Gel Lan I eine 10 %ιge Bentone® 27-Paste in einer Mischung aus Wollwachs USP und Isopropylpalmitat, Bentone® Gel Lan II, eine Bentonit-Paste in reinem, flussigem Wollwachs Bentone® Gel NV, eine 15 %ιge Bentone® 27-Paste in Dibutylphthalat, Bentone® Gel OMS, eine Bentonit-Paste in Shellsol T Bentone® Gel OMS 25, eine Bentonit Paste in Isoparaffini- schen Kohlenwasserstoffen (Idopar® H), Bentone® Gel IPP, eine Bentonit-Paste in Isopropylpalmitat

Alle Bentone-Typen sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verwenden

Vorteilhaft können Zubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung ferner ein oder mehrere Hydrokolloide aus einer oder mehreren der folgenden Gruppen enthalten

. organische natürliche Verbindungen, wie beispielsweise Agar-Agar, Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Algmate, Pektine, Polyosen, Guar-Mehl, Johannisbrotbaumkernmehl, Starke, Dextrine, Gelatine, Casem,

. organische abgewandelte Naturstoffe wie z B Carboxymethylcellulose und andere Celluloseether, Hydroxyethyl- und -propylcellulose und mikrokristalline Cellulose dergleichen,

. organische, vollsynthetische Verbindungen wie z B Polyacryl- und Polymethacryl- Verbindungen Vinylpolymere, Polycarbonsauren, Polyether, Polyimine, Polyamide, Polyurethane Ferner vorteilhaft können die Zubereitungen gemäß der vorliegenden Erfindung Copolymere enthalten, welche sich durch die folgende Strukturformel (I) auszeichnen

(I) worin

• R1 einen verzweigten oder unverzweigten, gesattigten oder ungesättigten Alkylrest mit 4 bis 40 Kohlenstoffatomen,

• R2 = -OCH3 oder -Ö(CH2CH20)xR1 ,

• x eine ganze Zahl von 1 bis 100,

• n eine ganze Zahl von 100 bis 250 und

• y durchschnittlich 2 oder 3 bedeuten

Besonders vorteilhafte Copolymere im Sinne der vorliegenden Erfindung sind solche, für die n eine ganze Zahl von 150 bis 200 ist Es ist insbesondere vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn daruberhinaus R1 einen verzweigten oder unverzweigten, gesattigten oder ungesättigten Alkylrest mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt

Es ist ferner vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung wenn die mittlere Molmasse der Copolymere zwischen 30 000 und 50 000 liegt Erfindungsgemaß ganz besonders vorteilhaft sind PEG-180/Octoxynol-40/Tetramethoxy- methylglycoluπl Copolymere mit R2 = -0(CH2CH2θ)4oC8H17 und n = 180

Erfindungsgemäß ferner besonders vorteilhaft sind PEG-180/Laureth-50/Tetramethoxy- methylglycoluπl Copolymere mit R2 = -0(CH2CH20)5oC12H25 und n = 180

Erfindungsgemaß ferner besonders vorteilhaft ist der Polyether-1

Die erfindungsgemaßen kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen kon- nen wie üblich zusammengesetzt sein Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Zubereitungen zur Pflege der Haut sie können dem kosmetischen und/oder dermatologischen Lichtschutz, ferner zur Behandlung der Haut und/oder der Haare und als Schminkprodukt in der dekorativen Kosmetik dienen Eine weitere vorteilhafte Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung besteht in After-Sun-Produkten

Entsprechend ihrem Aufbau können kosmetische oder topische dermatologische Zusammensetzungen im Sinne der vorliegenden Erfindung, beispielsweise verwendet werden als Hautschutzcreme, Tages- oder Nachtcreme usw Es ist gegebenenfalls möglich und vorteilhaft, die erfindungsgemaßen Zusammensetzungen als Grundlage für pharmazeuti- sehe Formulierungen zu verwenden

Ebenso wie Emulsionen von flussiger und fester Konsistenz als kosmetische Reinigungs- lotionen bzw Reinigungscremes Verwendung finden, können auch die erfindungsgemaßen Zubereitungen „Reinigungsschaume" darstellen, welche beispielsweise zum Entfernen von Schminken und/oder Make-up oder als milder Waschschaum - ggf auch für unreine Haut - verwendet werden können Derartige Reinigungsschaume können vorteilhaft ferner als sogenannte „πnse off" Präparate angewendet werden, welche nach der Anwendung von der Haut abgespult werden

Die erfindungsgemaßen kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen können auch vorteilhaft in Form eines Schaums zur Pflege des Haars bzw der Kopfhaut vorliegen, insbesondere eines Schaums zum Einlegen der Haare, eines Schaums, der beim Fönen der Haare verwendet wird, eines Frisier- und Behandlungsschaums Zur Anwendung werden die erfindungsgemäßen kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen in der für Kosmetika üblichen Weise auf die Haut und/oder die Haare in ausreichender Menge aufgebracht.

Die kosmetischen oder dermatologischen Mittel gemäß der Erfindung können beispielsweise aus Aerosolbehältern entnommen und dabei aufgeschäumt werden. Erfindungsgemäße Aerosolbehälter sind Sprühvorrichtungen mit einer Füllung aus den flüssigen bzw. breiartigen Stoffen, die unter dem Druck eines Treibmittels stehen (Druckgas- oder Aerosolpackungen). Deratige Behälter können mit Ventilen sehr unter- schiedlicher Bauart ausgestattet sein, die die Entnahme des Inhalts als Schaum ermöglichen.

Ferner vorteilhaft können die Zubereitungen gemäß der vorliegenden Erfindung aus Treibgas-freien, mechanisch zu bedienenden Pumpzerstäubern (Pumpspendern) entnommen werden. Insbesondere vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Pumpsysteme, welche ohne Druckgas, aber mit einem Filter, der spezielle Verwirbelungen bewirkt, arbeiten.

Die kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen gemäß der Erfindung können ferner vorzugsweise beispielsweise aus Zweikammeraerosolbehältern entnommen und auf die Haut aufgetragen werden. Erfindungsgemäß vorteilhafte Packmittel sind Behältnisse, in denen sich eine Kammer mit einer Füllung aus den flüssigen bzw. breiartigen Zubereitungen unter dem Druck eines in einer zweiten Kammer befindlichen stehenden Primärtreibmittels befindet. Derartige Behälter können mit Ventilen sehr unter- schiedlicher Bauart ausgestattet sein, die die Entnahme des Inhalts der ersten Kammer als Emulsion oder Gel in jeder Lage - auch mit dem Ventil nach unten - ermöglichen. Eine vorteilhafte Ausführungsform sind BiCan®-Aerosolbehälter, bei denen das Produkt in einem flexiblen Beutel aus Metall oder Kunststoff innerhalb der Dose eingeschlossen ist.

Erfindungsgemäße nachschäumende Zusammensetzungen stellen ungeschäumt, also unmittelbar nach dem Austreten aus einem Aerosolbehälter, Zwei- oder Mehrphasensysteme - in der Regel Emulsionen - dar. Sie können bereits durch leichtes Verreiben, beispielsweise in den Händen oder beim Auftragen und Verreiben auf der Haut, aber auch durch Ruhren oder sonstige Aufschaumvorgange zu Schäumen gestaltet werden

Es hat sich darüber hinaus in überraschender Weise herausgestellt, daß bei der Verwen- düng von (Sekundär-) Treibmitteln, besonders vorteilhaft von in der gegebenenfalls vorhandenen Ölphase löslichen Treibmitteln, also beispielsweise üblichen Propan-Butan- Gemischen, die erfindungsgemaßen Zubereitungen nicht einfach als Aerosoltropfchen versprüht werden, sondern sich zu feinblasigen, reichhaltigen Schäumen entwickeln, sobald solche mit solchen (Sekundär-) Treibmitteln beladenen Systeme Druckentspannung erfahren

Bei Verwendung von Kohlenwasserstoffen oder deren Gemischen mit 4 oder 5 Kohlenstoffatomen, insbesondere Isobutan, n-Pentan und Isopentan, als (Sekundär-) Treibmittel kann man das selbständige Aufschäumen nach dem Austritt aus der Druckverpackung zeitlich verzogern

Durch das Verdampfen des Sekundartreibmittels im applizierten Kosmetikprodukt wird der Haut ferner Warme entzogen und ein angenehmer Kuhleffekt erlangt Solche nachschaumenden Zubereitungen werden daher ebenfalls als vorteilhafte Ver- korperungen der vorliegenden Erfindung mit eigenständiger erfinderischer Tätigkeit angesehen

Als Druckgasbehalter kommen im Sinne der vorliegenden Erfindung vor allem zylindrische Gefäße aus Metall (Aluminium, Weißblech, Inhalt <1000 mL), geschütztem bzw nicht-splitterndem Glas oder Kunststoff (Inhalt < 220 mL) bzw splitterndem Glas oder Kunststoff (Inhalt < 150 mL) in Frage, bei deren Auswahl Druck- und Bruchfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit, leichte Fullbarkeit, ggf Stenlisierbarkeit usw , aber auch ästhetische Gesichtspunkte, Handlichkeit, Bedruckbarkeit etc eine Rolle spielen Der maximale zulassige Betriebsdruck von Spruh-Dosen aus Metall bei 50 °C ist 12 bar und das maximale Fullvolumen bei dieser Temperatur ca 90 % des Gesamtvolumens Für Glas- und Kunststoffdosen gelten niedrigere, von der Behaltergroße und dem Treibmittel (ob verflüssigtes, verdichtetes oder gelöstes Gas) abhangige Werte für den Betriebsdruck Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Dosen aus Weißblech, Aluminium und Glas Aus Korrosionsschutzgrunden können Metalldosen innen lackiert sein (Silber- oder goldlackiert), wozu alle handelsüblichen Innenschutzlacke geeignet sind Bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Polyester-, Epoxyphenol- sowie Polyamidimidlacke Auch Folienkaschierungen aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und/oder Polyethylenterephthalat (PET) im Innern der Dosen sind vorteilhaft, insbesondere für Dosen aus Weißblech

Die Druckgasbehalter sind üblicherweise ein- oder zwei-, meist aber dreiteilig zylindrisch, konisch oder anders geformt Werden Kunststoffe als Spruh-Behaltermateπal verwendet, so sollten diese Chemikalien- und Steπlisationstemperatur-bestandig gasdicht, schlagfest und gegen Innendrucke über 12 bar stabil sein Prinzipiell für Spruh-Behalter- Zwecke geeignet sind Polyacetale und Polyamide

Der innere Aufbau der Spruh-Dosen sowie die Ventilkonstruktion sind je nach Verwendungs-Zweck und der physikalischen Beschaffenheit des Inhalts - z B ob als Zwei- oder als Dreiphasensystem - sehr variantenreich und können vom Fachmann durch einfaches Ausprobieren ohnen erfinderisches Zutun ermittelt werden Für geeignete Ausfuhrungsformen sei auf das „Aerosol Technologie Handbuch der Aersosol-Ver- packung" hingewiesen (Woifgang Tauscher, Melcher Verlag GmbH Heidelberg/Munchen, 1996)

Erfindungsgemaß vorteilhafte Ventile können mit oder ohne Steigrohr ausgebildet sein Die Einzelteile, aus welchen erfindungsgemaße Ventile üblicherweise aufgebaut sind, bestehen vorzugsweise aus den folgenden Materialien

Teller Weißblech blank, gold- bzw klarlackiert, folienkaschiert (PE, PP oder PET) Aluminium blank, Silber- oder goldlackiert, verschiedene Lackvarianten, Sto- ner-Mudge-Ausfuhrung

Dichtung natürliche bzw synthetische Elastomere bzw thermoplastische (Sleeve- Gaskets, folienkaschiert aus PE oder PP) Innen- und Aussendichtungen, z B aus Perbunan, Buna, Neopren, Butyl, CLB, LDPE, Viton, EPDM, Chlor- butyl, Brombutyl und/oder diversen Compounds Kegel PA, POM, Messing sowie diversen Sondermateπalen

Standardbohrungen (z B 0,25 bis 0 70 mm oder 2 x 0,45 bis 2 x 1 ,00 mm), verschiedene Schaftdurchmesser

Feder Metall, besonders bevorzugt V2A, rostfreier Stahl, Kunststoff und auch Elastomer

Gehäuse Standard und Impact VPH-Bohrungen, RPT-Bohrungen oder geschlitzt für Uberkopf-Anwendungen

Materialien z B Polyacetal, PA, PE, POM und dergleichen mehr

Steigrohr Kunststoff (Polymer Resin), z B PE, PP, PA oder Polycarbonat

Vorteilhafte Spruhkopfe im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise Schaumkopfe für die aufrechte Anwendung (Dose senkrecht halten) oder Schaumkopfe für die Uberkopf-Anwendung mit einem oder mehreren Kanälen

Als Treibmittel sind die üblichen „klassischen' leichtfluchtigen, verflüssigten Treibgase, wie beispielsweise Dimethylether (DME) und/oder lineare oder verzweigtkettige Kohlenwasserstoffe mit zwei bis fünf Kohlenstoffatomen (wie insbesondere Ethan, Propan, Butan, Isobutan und/oder Pentan) geeignet, die allem oder in Mischung miteinander eingesetzt werden können

Auch Druckluft sowie weitere unter Druck befindliche Gase wie Luft, Sauerstoff, Stickstoff Wasserstoff, Helium, Krypton, Xenon Radon, Argon, Lachgas (N20) und Kohlendioxid (C02) sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung als Treibgase (sowohl einzeln als in beliebigen Mischungen miteinander) zu verwenden

Natürlich weiß der Fachmann, daß es weitere an sich nichttoxische Treibgase gibt, die grundsätzlich für die Verwirklichung der vorliegenden Erfindung in Form von Aerosolpra- paraten geeignet waren auf die aber dennoch wegen bedenklicher Wirkung auf die Umwelt oder sonstiger Begleitumstände verzichtet werden sollte, insbesondere halogenierte (mit Fluor, Clor, Brom, lod und/oder Astat substituierte) Kohlenwasserstoffe wie beispielsweise Fluorkohlenwasserstoffe und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)

Die genannten Gase können im Sinne der vorliegenden Erfindung jeweils einzeln oder in beliebigen Mischungen zueinander verwendet werden

Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung wird der Volumenanteil an Treibgas aus dem Bereich von 0,1 bis 30 Vol -%, bezogen auf das Gesamtvolumen aus Füllgut und Treibgas gewählt (entsprechend einem Volumenanteil von 70 bis 99 9 Vol -% Füllgut)

Besonders bevorzugtes Treibgas im Sinne der vorliegenden Erfindung ist Kohlendioxid Insbesondere vorteilhaft sind aus erfindungsgemaßen Zubereitungen erhältliche Schaume, welche Kohlendioxid als einen oder den Wirkstoff enthalten

Besonders vorteilhafte, feincremige und reichhaltige Schaume sind erhältlich, wenn die erfindungsgemaßen Zubereitungen mit Hilfe von linearen oder verzweigtkettigen, halo- genierten oder nicht-halogenierten Kohlenwasserstoffen aufgeschäumt werden Ganz besonders vorteilhafte Schaume sind durch Aufschäumen der erfindungsgemaßen Zubereitungen mit Kohlendioxid, Sauerstoff Druckluft Helium, Krypton, Xenon, Radon, Argon und/oder Stickstoff (sowohl einzeln als in beliebigen Mischungen miteinander) erhältlich

Die kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen gemäß der Erfindung können kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie sie üblicherweise in solchen Zubereitungen ver- wendet werden, z B Konservierungsmittel, Konservierungshelfer, Bakterizide, Parfüme, Farbstoffe, Pigmente, die eine färbende Wirkung haben, anfeuchtende und/oder feuchthaltende Substanzen Füllstoffe, die das Hautgefuhl verbessern, Fette, Öle Wachse oder andere übliche Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulierung wie Alkohole, Polyole, Polymere, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte, organische Lo- sungsmittel oder Silikondenvate

Vorteilhafte Konservierungsmittel im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise Formaldehydabspalter (wie z B DMDM Hydantoin), lodopropylbutylcarbamate (z B die unter den Handelsbezeichnungen Koncyl-L Koncyl-S und Konkaben LMB von der Fa. Lonza erhältlichen), Parabene, Phenoxyethanol, Ethanol, Benzoesäure und dergleichen mehr. Üblicherweise umfaßt das Konservierungssystem erfindungsgemäß ferner vorteilhaft auch Konservierungshelfer, wie beispielsweise Octoxyglycerin, Glycine Soja etc.

Besonders vorteilhafte Zubereitungen werden ferner erhalten, wenn als Zusatz- oder Wirkstoffe Antioxidantien eingesetzt werden. Erfindungsgemäß enthalten die Zubereitungen vorteilhaft eines oder mehrere Antioxidantien. Als günstige, aber dennoch fakultativ zu verwendende Antioxidantien können alle für kosmetische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder gebräuchlichen Antioxidantien verwendet werden.

Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung können wasserlösliche Antioxidantien eingesetzt werden, wie beispielsweise Vitamine, z. B. Ascorbinsäure und deren Derivate.

Bevorzugte Antioxidantien sind ferner Vitamin E und dessen Derivate sowie Vitamin A und dessen Derivate.

Die Menge der Antioxidantien (eine oder mehrere Verbindungen) in den Zubereitungen beträgt vorzugsweise 0,001 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 20 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.

Sofern Vitamin E und/oder dessen Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.

Sofern Vitamin A bzw. Vitamin-A-Derivate, bzw. Carotine bzw. deren Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Be¬ reich von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.

Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn die kosmetischen Zubereitungen gemäß der vorliegenden Erfindung kosmetische oder dermatologische Wirkstoffe enthalten, wobei bevor- zugte Wirkstoffe Antioxidantien sind, welche die Haut vor oxidativer Beanspruchung schützen können

Weitere vorteilhafte Wirkstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung sind natürliche Wirk- Stoffe und/oder deren Derivate, wie z B alpha-Liponsaure, Phytoen, D-Biotin, Coenzym Q10, alpha-Glucosylrutin, Carnitin, Carnosin, natürliche und/oder synthetische Isoflavo- noide, Kreatin, Taunn und/oder ß-Alanin

Erfindungsgemaße Rezepturen, welche z B bekannte Antifaltenwirkstoffe wie Flavon- glycoside (insbesondere α-Glycosylrutin), Coenzym Q10, Vitamin E und/oder Derivate und dergleichen enthalten, eignen sich insbesondere vorteilhaft zur Prophylaxe und Behandlung kosmetischer oder dermatologischer Hautveranderungen, wie sie z B bei der Hautalterung auftreten (wie beispielsweise Trockenheit, Rauhigkeit und Ausbildung von Trockenheitsfaltchen, Juckreiz, verminderte Ruckfettung (z B nach dem Waschen), sichtbare Gefaßerweiterungen (Teleangiektasien, Cuperosis), Schlaffheit und Ausbildung von Falten und Faltchen, lokale Hyper-, Hypo- und Fehlpigmentierungen (z B Altersflecken), vergrößerte Anfälligkeit gegenüber mechanischem Stress (z B Rissigkeit) und dergleichen) Weiterhin vorteilhaft eignen sie sich gegen das Erscheinungsbild der trockenen bzw rauhen Haut

Erstaunlicherwelse können ausgewählte erfindungsgemaße Rezepturen auch eine Anti- faltenwirkung aufweisen bzw die Wirkung bekannter Antifaltenwirkstoffe erheblich steigern Dementsprechend eignen sich Formulierungen im Sinne der vorliegenden Erfindung insbesondere vorteilhaft zur Prophylaxe und Behandlung kosmetischer oder derma- tologischer Hautveranderungen, wie sie z B bei der Hautalterung auftreten Weiterhin vorteilhaft eignen sie sich gegen das Erscheinungsbild der trockenen bzw rauhen Haut

In einer besonderen Ausfuhrungsform betrifft die vorliegende Erfindung daher Produkte zur Pflege der auf natürliche Weise gealterten Haut sowie zur Behandlung der Folge- schaden der Lichtalterung, insbesondere der oben aufgeführten Phänomene

Die Wasserphase der erfindungsgemaßen Zubereitungen kann vorteilhaft übliche kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie beispielsweise Alkohole, insbesondere solche niedriger C-Zahl vorzugsweise Ethanol und/oder Isopropanol Diole oder Polyole niedriger C- Zahl sowie deren Ether, vorzugsweise Propylenglykol, Glycenn, Ethylenglykol, Ethylen- glykolmonoethyl- oder -monobutylether, Propylenglykolmonomethyl, -monoethyl- oder - monobutylether, Diethylenglykolmonomethyl- oder -monoethylether und analoge Produkte, Polymere, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte sowie Moistunzer

Als Moistunzer werden Stoffe oder Stoffgemische bezeichnet, welche kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen die Eigenschaft verleihen, nach dem Auftragen bzw Verteilen auf der Hautoberflache die Feuchtigkeitsabgabe der Hornschicht (auch trans- epidermal water loss (TEWL) genannt) zu reduzieren und/oder die Hydratation der Horn- schicht positiv zu beeinflussen

Vorteilhafte Moistunzer im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise Glycenn, Milchsäure, Pyrrohdoncarbonsaure und Harnstoff Ferner ist es insbesondere von Vorteil, polymere Moistunzer aus der Gruppe der wasserlöslichen und/oder in Wasser quellbaren und/oder mit Hilfe von Wasser gelierbaren Polysacchaπde zu verwenden Insbesondere vorteilhaft sind beispielsweise Hyaluronsaure, Chitosan und/oder ein fuco- sereiches Polysacchaπd, welches in den Chemical Abstracts unter der Registraturnummer 178463-23-5 abgelegt und z B unter der Bezeichnung Fucogel®1000 von der Gesellschaft SOLABIA S A erhältlich ist

Die erfindungsgemaßen kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen können Farbstoffe und/oder Farbpigmente enthalten, insbesondere wenn sie in Form von dekorativen Kosmetika vorliegen Die Farbstoffe und -pigmente können aus der entsprechenden Positivliste der Kosmetikverordnung bzw der EG-Liste kosmetischer Farbemittel ausgewählt werden In den meisten Fallen sind sie mit den für Lebensmittel zugelassenen Farbstoffen identisch Vorteilhafte Farbpigmente sind beispielsweise Titandioxid, Glimmer, Eisenoxide (z B Fe203, Fe304, FeO(OH)) und/oder Zinnoxid Vorteilhafte Farbstoffe sind beispielsweise Carmin, Berliner Blau, Chromoxidgrun, Ultramarinblau und/oder Manganviolett Es ist insbesondere vorteilhaft, die Farbstoffe und/oder Farb- pigmente aus dem Rowe Colour Index, 3 Auflage, Society of Dyers and Colounsts, Bradford, England, 1971 zu wählen

Sofern die erfindungsgemaßen Formulierungen in Form von Produkten vorliegen, welche im Gesicht angewendet werden, ist es gunstig, als Farbstoff eine oder mehrere Substan- zen aus der folgenden Gruppe zu wählen 2,4-Dιhydroxyazobenzol, 1-(2'-Chlor-4'-nιtro-1'- phenylazo)-2-hydroxynaphthalιn, Ceresrot, 2-(Sulfo-1-naphthylazo)-1-naphthol-4-sulfo- saure, Calciumsalz der 2-Hydroxy-1 ,2'-azonaphthalιn-1'-sulfosaure, Calcium- und Baπ- umsalze der 1-(2-Sulfo-4-methyl-1-phenylazo)-2-naphthylcarbonsaure, Calciumsalz der 1-(2-Sulfo-1-naphthylazo)-2-hydroxynaphthalιn-3-carbonsaure, Aluminiumsalz der 1-(4- Sulfo-1-phenylazo)-2-naphthol-6-sulfosaure, Aluminiumsalz der 1-(4-Sulfo-1-naphthyl- azo)-2-naphthol-3 6-dιsulfosaure, 1-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-2-naphthol-6,8-dιsulfosaure, Aluminiumsalz der 4-(4-Sulfo-1-phenylazo)-1-(4-sulfophenyl)-5-hydroxy-pyrazolon-3-car- bonsaure, Aluminium- und Zirkoniumsalze von 4,5-Dιbromfluoresceιn, Aluminium- und Zirkoniumsalze von 2,4,5,7-Tetrabromfluoresceιn, 3',4',5',6'-Tetrachlor-2,4,5,7-tetrabrom- fluorescein und sein Aluminiumsalz, Aluminiumsalz von 2,4,5,7-Tetraιodfluoresceιn, Aluminiumsalz der Chinophthalon-disulfosaure, Aluminiumsalz der Indigo-disulfosäure, rotes und schwarzes Eisenoxid (CIN 77 491 (rot) und 77 499 (schwarz)), Eisen- oxidhydrat (CIN 77 492), Manganammoniumdiphosphat und Titandioxid

Ferner vorteilhaft sind olloshche Naturfarbstoffe, wie z B Paprikaextrakte, ß-Carotin oder Cochenille

Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind ferner Formulierungen mit einem Gehalt an Perlglanzpigmenten Bevorzugt sind insbesondere die im folgenden aufgelisteten Arten von Perlglanzpigmenten 1 Natürliche Perlglanzpigmente, wie z B

■ ,Fιschsιlber" (Guanin/Hypoxanthin-Mischkπstalle aus Fischschuppen) und

■ .Perlmutt" (vermahlene Muschelschalen) 2 Monokπstalline Perlglanzpigmente wie z B Bismuthoxychloπd (BiOCI) 3 Schicht-Substrat Pigmente z B Glimmer / Metalloxid

Basis für Perlglanzpigmente sind beispielsweise pulverformige Pigmente oder Ricinusol- dispersionen von Bismutoxychloπd und/oder Titandioxid sowie Bismutoxychloπd und/oder Titandioxid auf Glimmer Insbesondere vorteihaft ist z B das unter der CIN 77163 aufgelistete Glanzpigment

Vorteilhaft sind ferner beispielsweise die folgenden Perlglanzpigmentarten auf Basis von Ghmmer/Metalloxid

Besonders bevorzugt sind z. B. die von der Firma Merck unter den Handelsnamen Timi- ron, Colorona oder Dichrona erhältlichen Perlglanzpigmente.

Die Liste der genannten Perlglanzpigmente soll selbstverständlich nicht limitierend sein, im Sinne der vorliegenden Erfindung vorteilhafte Perlglanzpigmente sind auf zahlreichen, an sich bekannten Wegen erhältlich. Beispielsweise lassen sich auch andere Substrate außer Glimmer mit weiteren Metalloxiden beschichten, wie z. B. Silica und dergleichen mehr. Vorteilhaft sind z. B. mit Ti02 und Fe203 beschichtete Si02-Partikel („Ronaspheren"), die von der Firma Merck vertrieben werden und sich besonders für die optische Reduktion feiner Fältchen eignen.

Es kann darüber hinaus von Vorteil sein, gänzlich auf ein Substrat wie Glimmer zu ver- ziehten. Besonders bevorzugt sind Eisenperlglanzpigmente, welche ohne die Verwen¬ dung von Glimmer hergestellt werden. Solche Pigmente sind z. B. unter dem Handelsnamen Sicopearl Kupfer 1000 bei der Firma BASF erhältlich

Besonders vorteilhaft sind ferner auch Effektpigmente, welche unter der Handelsbezeich- nung Metasomes Standard / Glitter in verschiedenen Farben (yello, red, green, blue) von der Firma Flora Tech erhältlich sind Die G tterpartikel liegen hierbei in Gemischen mit verschiedenen Hilfs- und Farbstoffen (wie beispielsweise den Farbstoffen mit den Colour Index (Cl) Nummern 19140 77007, 77289 77491) vor

Die Farbstoffe und Pigmente können sowohl einzeln als auch im Gemisch vorliegen sowie gegenseitig miteinander beschichtet sein, wobei durch unterschiedliche Beschich- tungsdicken im allgemeinen verschiedene Farbeffekte hervorgerufen werden Die Gesamtmenge der Farbstoffe und farbgebenden Pigmente wird vorteilhaft aus dem Bereich von z B 0,1 Gew -% bis 30 Gew -%, vorzugsweise von 0,5 bis 15 Gew -%, insbeson- dere von 1 ,0 bis 10 Gew -% gewählt, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen

Es ist auch vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, kosmetische und dermatologische Zubereitungen zu erstellen, deren hauptsächlicher Zweck nicht der Schutz vor Sonnenlicht ist, die aber dennoch einen Gehalt an UV-Schutzsubstanzen enthalten So werden z B in Tagescremes oder Makeup-Produkten gewöhnlich UV-A- bzw UV-B-Fil- tersubstanzen eingearbeitet Auch stellen UV-Schutzsubstanzen, ebenso wie Antioxidantien und gewunschtenfalls, Konservierungsstoffe, einen wirksamen Schutz der Zubereitungen selbst gegen Verderb dar Gunstig sind ferner kosmetische und dermatologische Zubereitungen, die in der Form eines Sonnenschutzmittels vorliegen

Dementsprechend enthalten die Zubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung vorzugsweise neben einer oder mehreren erfindungsgemaßen UV-Filtersubstanzen zusätzlich mindestens eine weitere UV-A- und/oder UV-B-Filtersubstanz Die Formulierungen können, obgleich nicht notwendig, gegebenenfalls auch ein oder mehrere organische und/oder anorganische Pigmente als UV-Filtersubstanzen enthalten, welche in der Wasser- und/oder der Olphase vorliegen können

Die erfindungsgemaßen Zubereitungen können ferner vorteilhaft auch in Form von soge- nannten olfreien kosmetischen oder dermatologischen Emulsionen vorliegen, welche eine Wasserphase und mindestens eine bei Raumtemperatur flussige UV-Filtersubstanz und/oder ein oder mehrere Silikondeπvate als weitere Phase enthalten Ölfreie Formulierungen im Sinne der vorliegenden Erfindung können vorteilhaft auch weitere lipophile Komponenten - wie beispielsweise lipophile Wirkstoffe - enthalten Besonders vorteilhafte bei Raumtemperatur flussige UV-Filtersubstanzen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Homomenthylsalicylat (INCI Homosalate), 2-Ethylhexyl-2- cyano-3,3-dιphenylacrylat (INCI Octocrylene), 2-Ethylhexyl-2-hydroxybenzoat (2-Ethyl- hexylsalicylat, Octylsa cylat, INCI Octyl Sahcylate) und Ester der Zimtsaure, vorzugsweise 4-Methoxyzιmtsaure(2-ethylhexyl)ester (2-Ethylhexyl-4-methoxycιnnamat, INCI Octyl Methoxycinnamate) und 4-Methoxyzιmtsaureιsopentylester (lsopeπtyl-4-methoxy- cinnamat, INCI Isoamyl p-Methoxycinnamate)

Bevorzugte anorganische Pigmente sind Metalloxide und/oder andere in Wasser schwerlösliche oder unlösliche Metallverbindungen, insbesondere Oxide des Titans (Tι02), Zinks (ZnO), Eisens (z B Fe203), Zirkoniums (ZrÖ2), Si ciums (Sι02), Mangans (z B MnO), Aluminiums (Al203), Cers (z B Ce203), Mischoxide der entsprechenden Metalle sowie Abmischungen aus solchen Oxiden sowie das Sulfat des Bariums (BaS04)

Die Pigmente können vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung auch in Form kommerziell erhältlicher öliger oder wäßriger Vordispersionen zur Anwendung kommen Diesen Vordispersionen können vorteilhaft Dispergierhilfsmittel und/oder Solubilisations- vermittler zugesetzt sein

Die Pigmente können erfindungsgemaß vorteilhaft oberflächlich behandelt („gecoatet") sein, wobei beispielsweise ein hydrophiler, amphiphiler oder hydrophober Charakter gebildet werden bzw erhalten bleiben soll Diese Oberflachenbehandlung kann dann bestehen, daß die Pigmente nach an sich bekannten Verfahren mit einer dünnen hydrophilen und/oder hydrophoben anorganischen und/oder organischen Schicht versehen werden Die verschiedenen Oberflachenbeschichtungen können im Sinne der vorliegenden Erfindung auch Wasser enthalten

Anorganische Oberflachenbeschichtungen im Sinne der vorliegenden Erfindung können bestehen aus Aluminiumoxid (AI2O3), Aluminiumhydroxid AI(OH)3, bzw Alumimumoxid- hydrat (auch Alumina, CAS-Nr 1333-84-2), Natπumhexametaphosphat (NaP03)6, Natriummetaphosphat (NaP03)n, Siliciumdioxid (SιÖ2) (auch Silica, CAS-Nr 7631-86-9), oder Eisenoxid (Fe203) Diese anorganischen Oberflachenbeschichtungen können allein, in Kombination und/oder in Kombination mit organischen Beschichtungsmateπalien vorkommen

Organische Oberflachenbeschichtungen im Sinne der vorliegenden Erfindung können bestehen aus pflanzlichem oder tierischem Aluminiumstearat, pflanzlicher oder tierischer Stearinsaure, Lauπnsaure, Dimethylpolysiloxan (auch Dimethicone), Methylpolysiloxan (Methicone), Simethicone (einem Gemisch aus Dimethylpolysiloxan mit einer durchschnittlichen Kettenlange von 200 bis 350 Dimethylsiloxan-Einheiten und Silicagel) oder Alginsaure Diese organischen Oberflachenbeschichtungen können allein, in Kombination und/oder in Kombination mit anorganischen Beschichtungsmateπalien vorkommen

Erfindungsgemaß geeignete Zinkoxidpartikel und Vordispersionen von Zinkoxidpartikeln sind unter folgenden Handelsbezeichnungen bei den aufgeführten Firmen erhältlich

Geeignete Titandioxidpartikel und Vordispersionen von Titandioxidpartikeln sind unter folgenden Handelsbezeichnungen bei den aufgeführten Firmen erhältlich

Vorteilhaftes organisches Pigment im Sinne der vorliegenden Erfindung ist das 2,2'-Me- thylen-bιs-(6-(2H-benzotπazol-2-yl)-4-(1 ,1,3,3-tetramethylbutyl)-phenol) [INCI Bisoctyl- tπazol], welches unter der Handelsbezeichnung Tinosorb® M bei der CIBA-Chemikalien GmbH erhältlich ist Vorteilhafte UV-A-Filtersubstanzen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Dibenzoyl- methandeπvate, insbesondere das 4-(tert -Butyi)-4'-methoxydιbenzoylmethan (CAS-Nr 70356-09-1 ), welches von Givaudan unter der Marke Parsol® 1789 und von Merck unter der Handelsbezeichnung Eusolex® 9020 verkauft wird

Vorteilhafte weitere UV-Filtersubstanzen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind sulfo- nierte, wasserlösliche UV-Filter, wie z B

Phenylen-1 4-bιs-(2-benzιmιdazyl)-3,3'-5,5'-tetrasulfonsaure und ihre Salze, beson- ders die entsprechenden Natrium-, Kalium- oder Tπethanolammonium-Salze, insbesondere das Phenylen-1 ,4-bιs-(2-benzιmιdazyl)-3,3'-5,5'-tetrasulfonsaure-bιs-natrι- umsalz mit der INCI-Bezeichnung Bisimidazylate (CAS-Nr 180898-37-7), welches beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Neo Hehopan AP bei Haarmann & Reimer erhältlich ist, • Salze der 2-Phenylbenzιmιdazol-5-sulfonsaure, wie ihr Natrium-, Kalium- oder ihr Tπ- ethanolammonium-Salz sowie die Sulfonsaure selbst mit der INCI Bezeichnung Phenylbenzimidazole Sulfonsaure (CAS -Nr 27503-81-7), welches beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Eusolex 232 bei Merck oder unter Neo Hehopan Hydro bei Haarmann & Reimer erhältlich ist, • 1 ,4-dι(2-oxo-10-Sulfo-3-bornylιdenmethyl)-Benzol (auch 3 3'-(1 ,4-Phenylendι- methylene)-bιs-(7,7-dιmethyl-2-oxo-bιcyclo-[2 2 1]hept-1-ylmethan Sulfonsaure) und dessen Salze (besonders die entprechenden 10-Sulfato-verbιndungen, insbesondere das entsprechende Natrium- Kalium- oder Tπethanolammonium-Salz), das auch als Benzol-1 ,4-dι(2-oxo-3-bomylιdenmethyl-10-sulfonsaure) bezeichnet wird Benzol-1 ,4- dι(2-oxo-3-bornylιdenmethyl-10-sulfonsaure) hat die INCI-Bezeichnung

Terephtalidene Dicampher Sulfonsaure (CAS -Nr 90457-82-2) und ist beispielsweise unter dem Handelsnamen Mexoryl SX von der Fa Chimex erhältlich, • Sulfonsaure-Denvate des 3-Benzylιdencamphers, wie z B 4-(2-Oxo-3-bornylιden- methyl)benzolsulfonsaure, 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornylιdenmethyl)sulfonsaure und deren Salze

Vorteilhafte UV-Filtersubstanzen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind ferner sogenannte Breitbandfilter, d h Filtersubstanzen, die sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlung absorbieren Vorteilhafte Breitbandfilter oder UV-B-Filtersubstanzen sind beispielsweise Tπazindeπ- vate, wie z B

2,4-Bιs-{[4-(2-Ethyl-hexyloxy)-2-hydroxy]-phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1 3,5-trιazιn (INCI Aniso Triazin), welches unter der Handelsbezeichnung Tinosorb® S bei der

CIBA-Chemikahen GmbH erhältlich ist,

• Dioctylbutylamidotπazon (INCI Dioctylbutamidotπazone), welches unter der Handelsbezeichnung UVASORB HEB bei Sigma 3V erhältlich ist,

4,4' 4"-(1 ,3,5-Trιazιn-2,4,6-tπyltrιιmιno)-trιs-benzoesaure-trιs(2-ethylhexylester), syn- onym 2,4,6-Trιs-[anιlιno-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)]-1 ,3,5-trιazιn (INCI Octyl Tna- zone), welches von der BASF Aktiengesellschaft unter der Warenbezeichnung UVINUL® T 150 vertrieben wird

Ein vorteilhafter Breitbandfilter im Sinne der vorliegenden Erfindung ist das 2,2'-Methy- len-bιs-(6-(2H-benzotrιazol-2-yl)-4-(1 ,1 ,3,3-tetramethylbutyl)-phenol), welches unter der Handelsbezeichnung Tinosorb® M bei der CIBA-Chemikahen GmbH erhältlich ist

Vorteilhafter Breitbandfilter im Sinne der vorliegenden Erfindung ist ferner das 2-(2H- benzotπazol-2-yl)-4-methyl-6-[2-methyl-3-[1 ,3,3,3-tetramethyl-1-[(tπmethylsιlyl)oxy]dι- sιloxanyl]propyl]-phenol (CAS-Nr 155633-54-8) mit der INCI-Bezeichnung Drometrizole Tnsiloxane

Die UV-Filtersubstanzen können olloslich oder wasserlöslich sein Vorteilhafte ollosliche Filtersubstanzen sind z B • 3-Benzylιdencampher-Derιvate, vorzugsweise 3-(4-Methylbenzylιden)campher, 3- Benzylidencampher,

4-Amιnobenzoesaure-Derιvate vorzugsweise 4-(Dιmethylamιno)-benzoesaure(2- ethylhexyl)ester 4-(Dιmethylamιno)benzoesaureamylester, 2,4,6-Tπanιlιno-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)-1,3 5-trιazιn, • Ester der Benzalmalonsaure vorzugsweise 4-Methoxybenzalmalonsauredι(2-ethyl- hexyl)ester,

• Ester der Zimtsaure, vorzugsweise 4-Methoxyzιmtsaure(2-ethylhexyl)ester, 4-Meth- oxyzimtsaureisopentylester, Derivate des Benzophenons, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, 2- Hydroxy-4-methoxy-4'-methylbenzophenon, 2,2'-Dιhydroxy-4-methoxybenzophenon sowie

• an Polymere gebundene UV-Filter

Vorteilhafte wasserlösliche Filtersubstanzen sind z B

Sulfonsaure-Deπvate des 3-Benzylιdencamphers, wie z B 4-(2-Oxo-3-bornylιdenme- thyl)benzolsulfonsaure, 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornylιdenmethyl)sulfonsaure und deren

Salze

Eine weiterere erfindungsgemaß vorteilhaft zu verwendende üchtschutzfiltersubstanz ist das Ethylhexyl-2-cyano-3,3-dιphenylacrylat (Octocrylen), welches von BASF unter der Bezeichnung Uvinul® N 539 erhältlich ist

Die Liste der genannten UV-Filter, die im Sinne der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden können, soll selbstverständlich nicht limitierend sein

Besonders vorteilhafte Zubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung, die sich durch einen hohen bzw sehr hohen UV-A-Schutz auszeichnen, enthalten bevorzugt mehrere UV-A- und/oder Breitbandfilter, insbesondere Dibenzoylmethandenvate [beispielsweise das 4-(tert -Butyl)-4'-methoxydιbenzoylmethan], Benzotnazoldeπvate [beispielsweise das 2,2'-Methylen-bιs-(6-(2H-benzotπazol-2-yl)-4-(1 ,1 ,3,3-tetramethylbutyl)- phenol)], Phenylen-1 ,4-bιs-(2-benzιmιdazyl)-3,3'-5,5'-tetrasulfonsaure und/oder ihre Salze, das 1 ,4-dι(2-oxo-10-Sulfo-3-bornylιdenmethyl)-Benzol und/oder dessen Salze und/oder das 2,4-Bιs-{[4-(2-Ethyl-hexyloxy)-2-hydroxy]-phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)- 1 ,3,5-tπazιn, jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander

Die nachfolgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie einzuschränken Alle Mengenangaben, Anteile und Prozentanteile sind, soweit nicht an- ders angegeben, auf das Gewicht und die Gesamtmenge bzw auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen bezogen Beispiele

Beispiel 1 ( schaumförmige O/W-Creme):

Emulsion I Gew.-% Vol -%

Stearinsaure 5,00

Cetylalkohol 5,50

PEG-40-Stearat 8,50

Talkum 2,00

Sι02 2,00

Magnesiumaluminiumsilikat 0,50

Paraffinόl 5,00

Isohexadecan 2,00

Glyceπn 5,00

Ceresin 4.00

Natriumhydroxid q.s.

Konservierung q.s.

Parfüm q.s.

Wasser, demineralisiert ad 100,00 pH-Wert eingestellt auf 6,5-7,5

Emulsion I 70

Stickstoff 30

Vordispergierung des anorganischen Gelbildners und Quellung des Hydrokolloides sowie des Polymers unter Rühren in der Wasserphase Vereinigung der auf 75 °C aufgeheizten Fettphase mit der auf 70 °C aufgeheizten Wasserphase Zugabe der partikularen hydrophoben, hydrophobisierten Festkorpersubstanzen unter Rühren Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Prinzip) bei 65 °C. 45 mm Rühren unter Begasung mit Stickstoff bei 0.7bar und Kühlung Zugabe der Additive bei 30 °C (Parfüm, Wirkstoffe) Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Prinzip) bei 27 °C.

Beispiel 2 (schaumförmige O/W-Lotion): Emulsion II Gew -% Vol -%

Stearinsaure 4,00

Mynstylalcohol 1 ,50

Cetylstearylalcohol 0,50

PEG-100-Stearat 4,00

Kaolin 0,05

Hydroxyethylcellulose 0,05

Magnesiumaluminiumsilikat 0,20

Mineralöl 15,00

PEG-180/Laureth-50/TMMG Copolymer 0,50

Glyceπn 3,00

Hydriertes Coco-Glycend 5,00

Natriumhydroxid q s

Konservierung q s

Parfüm q s

Wasser.deminera siert ad 100,00 pH-Wert eingestellt auf 5,0-6,5

Emulsion II 50

Gas (Kohlendioxid) 50

Vordispergierung des anorganischen Gelbildners und Quellung des Hydrokolloides sowie des Polymers unter Ruhren in der Wasserphase Vereinigung der auf 80 °C aufgeheizten Fettphase mit der auf 72 °C aufgeheizten Wasserphase Zugabe der partikularen hydrophoben, hydrophobisierten Festkorpersubstanzen unter Ruhren Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Prinzip) bei 65 °C 45 mm Ruhren unter Begasung mit Kohlendioxid bei 1 2 bar und Kühlung Zugabe der Additive bei 30 °C (Parfüm) Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Prinzip) bei 30 °C

Beispiel 3 (schaumförmige O/W-Lotion):

Emulsion III Gew -% Vol -% Stearinsaure 2,00

Cetylstearylalkohol 2,50 PEG-30-Stearat 3,00

Aluminium-Starkeoctenylsuccinat 3,00

Talkum 0,50

Polyurethan 0,10

Magnesiumsilikat 0,10

PEG-180/Octoxynol-40/TMMG Copolymer 0,25

Dimethicone 1 ,00

Cetyl Palmitat 1 ,00

Cera Microcπstallina 1 ,00

Polydecen 10,00

Citronensaure 0,10

Glyceπn 3,00

Parfüm, Konservierungsmittel, q s

Natriumhydroxid q s

Farbstoffe usw q s Wasser ad 100,00 pH-Wert eingestellt auf 6,0-7,5

Emulsion III 65

Gas (Luft) 35

Vordispergierung des anorganischen Gelbildners und Quellung der Hydrokolloide sowie des Polymers unter Ruhren in der Wasserphase Vereinigung der auf 80 °C aufgeheizten Fettphase mit der auf 75 °C aufgeheizten Wasserphase Zugabe der partikularen hydrophoben, hydrophobisierten Festkorpersubstanzen unter Ruhren Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Pπnzip) bei 65 °C 45 mm Ruhren in einem offenen Kessel bis auf 30 °C Zugabe der Additive bei 30 °C (Parfüm, Wirkstoffe) Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Pπnzip) bei 25 °C

Beispiel 4 (schaumförmige O/W-Emulsions-Make-up):

Emulsion IV Gew -% Vol -%

Palmitinsaure 3,00

Cetylalkohol 3,00 PEG-100-Stearat 3,00

Polyacrylsäure 0,10

Weizenstärke 2,00

Kaolin 4,50

Natrium-Magnesium-Silikat 0,15

Dimethicon 0,50

Hydriertes Polyisobuten 9,50

Dicaprylylether 2,00

Cetyl Ricinoleate 2,00

Glycerin 3,00

Glimmer 1 ,00

Eisenoxide 1 ,00

Titandioxid 4,50

Vitamin-A-Palmitat 0,10

Natriumhydroxid q.s.

Konservierung q.s.

Parfüm q.s.

Wasser, demineralisiert ad 100,00 pH-Wert eingestellt auf 6,0 -7,5

Emulsion IV 37

Gas (Sauerstoff) 63

Vordispergierung der anorganischen Gelbildner und Quellung des Hydrokolloids sowie des Polymers unter Rühren in der Wasserphase. Vereinigung der auf 78 °C aufgeheizten Fett- und Pigmentphase mit der auf 75 °C aufgeheizten Wasserphase. Zugabe der partikulären hydrophoben, hydrophobisierten Festkorpersubstanzen unter Rühren. Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator- Prinzip) bei 65 °C. 45 min Rühren im Becomix unter Begasung mit Sauerstoff bei 1 ,3 bar unter Kühlung auf 30 °C. Zugabe des Aluminium-Stärkeoctenylsuccinates, der Maniokstärke des Parfüms und der Wirkstoffe bei 30 °C. Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Priπzip) bei 25 °C.

Beispiel 5 (schaumförmige O/W-Creme): Emulsion V Gew.-% Vol -%

Stearinsaure 2,00

Cetylalkohol 1 ,00

PEG-30-Stearat 1 ,00

Isohexadecane 10,00

Cyclomethicon 1 ,00

Shea Butter 2,50

Ozokerit 0,50

Vitamm-E-Acetat 1 ,00

Retinylpalmitat 0,20

Glycerin 3,00

BHT 0,02

Na2H2EDTA 0,10

Carboxymethylcellolose 0,05

Quaternium-18-Hectorit 0,20

Parfüm, Konservierungsmittel, q.s.

Farbstoffe q.s.

Kaliumhydroxid q.s.

Wasser ad 100,00 pH-Wert eingestellt auf 5,0-7,0

Emulsion V 43

Gas (Lachgas) 57

Vordispergierung der anorganischen Gelbildner und Quellung des Hydrokolloids sowie des Polymers unter Rühren in der Wasserphase. Vereinigung der auf 80 °C aufgeheizten Fettphase mit der auf 75 °C aufgeheizten Wasserphase Zugabe der partikulären hydrophoben, hydrophobisierten Festkorpersubstanzen unter Rühren. Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Prinzip) bei 65 CC. 45 min Rühren im Becomix unter Begasung mit Lachgas bei 0.7 bar unter Kühlung auf 30 °C. Zugabe der Additive bei 30 °C (Parfüm, Wirkstoffe). Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Prinzip) bei 26 °C Beispiel 6 (schaumförmige O/W-Lotion):

Emulsion VI Gew -% Vol -%

Stearinsaure 3 00

Cetylstearylalkohol 2,00

PEG-100-Stearat 2,00

Paraffinol 6,50

Dimethicon 0,50

Vitamm-E-Acetat 2,00

Vaseline (Petrolatum) 3,50

Glycerin 3,00

Carboxymethylcellulose 0,05

Magnesiumalumimumsilikat 0,50

Kaolin 0,05

Talkum 0,50

PEG-180/Laureth-50/TMMG Copolymer 0,50

Parfüm, Konservierungsmittel,

Farbstoffe usw q s

Natriumhydroxid q s

Wasser ad 100,00 pH-Wert eingestellt auf 6,0-7,5

Emulsion VI 35

Gas (Argon) 65

Vordispergierung der anorganischen Gelbildner und Quellung der Hydrokolloide sowie des Polymers unter Ruhren in der Wasserphase Vereinigung der auf 78 °C aufgeheizten Fettphase mit der auf 75 °C aufgeheizten Wasserphase Zugabe der partikularen hydrophoben hydrophobisierten Festkorpersubstanzen unter Ruhren Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Pπnzip) bei 65 °C 45 mm Ruhren im Becomix unter Begasung mit Argon bei 1 bar unter Kühlung auf 30 °C Zugabe der Additive bei 30 °C (Parfüm, Wirkstoffe) Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Prinzip) bei 23 °C

Beispiel 7 (schaumförmige Sonnenschutz-Creme): Emulsion VII Gew -% Vol -%

Stearinsaure 1 ,00

Cetylstearylalkohol 2,00

PEG-20-Stearat 1 ,00

Caprylsaure/Capπnsauretπglyceride 2,00

Paraffmol 15,50

Dimethicon 0,50

Octy sostearat 5,00

Myristyl Myπstat 2,00

Glycerin 3,00

Octylmethoxyαnnamat 4,00

Butylmethoxydibenzoylmethan 3,00

Ethylhexyltπazon 3,00

BHT 0,02

Na2H2EDTA 0,10

Parfüm, Konservierungsmittel, q s

Farbstoffe, usw q s

Kaliumhydroxid q s

Wasser ad 100,00 pH-Wert eingestellt auf 5,0-6,0

Emulsion VII 35

Gas (Helium) 65

Vereinigung der auf 78 °C aufgeheizten Fett-/Lιchtschutzfιlterphase mit der auf 75 °C aufgeheizten Wasser-/Lιchtschutzfιlterphase Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator-Pnnzip) bei 65 °C 45 mm Ruhren im Becomix unter Begasung mit Helium bei 1 bar unter Kühlung auf 30 °C Zugabe der Additive bei 30 °C (Parfüm) Homogenisierung mittels einer Zahnkranzdispergiermaschine (Rotor-Stator- Pπnzip) bei 23 °C

Claims

Patentansprüche:
1 Selbstschaumende, schaumförmige, nachschaumende oder schaumbare kosmetische und dermatologische Zubereitungen, welche mindestens ein Wachs und/oder ein bei Raumtemperatur festes oder halbfestes Lipid enthalten
2 Verwendung eines oder mehrerer Wachse und/oder bei Raumtemperatur fester oder halbfester Lipide zur Schaumverstarkung selbstschaumender, schaumformiger, nachschaumender oder schaumbarer kosmetischer und dermatologischer Zuberei- tungen
3 Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Gesamtmenge des oder der Wachse und/oder Lipide aus dem Bereich von 0,05 bis 10 Gew -%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, gewählt wird
Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenanteil des oder der Gase in der Zubereitung von 10 bis 80 Vol -% bezogen auf das Gesamtvolumen der Zubereitung, gewählt wird
Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Gas Kohlendioxid gewählt wird
Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2 dadurch gekenn- zeichnet, daß sie eine oder mehrere Substanzen gewählt aus der Gruppe der
Moistunzer enthalt
Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Wachse (eine oder mehrere Verbindungen) aus der Gruppe der pflanzlichen Wachse, insbesondere Shea Butter oder Kakaobutter, gewählt werden Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder Lipide (eine oder mehrere Verbindungen) aus der Gruppe der festen oder halbfesten Paraffiπkohlenwasserstoffe gewählt werden
Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder Lipide (eine oder mehrere Verbindungen) aus der Gruppe der (halb-) synthetischen Lipide gewählt werden.
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