EP1236646A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Umwickeln einer Rolle, insbes. Papierrolle, mit Packmaterial - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umwickeln einer Rolle, insbes. Papierrolle, mit Packmaterial Download PDF

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EP1236646A1
EP1236646A1 EP20020002462 EP02002462A EP1236646A1 EP 1236646 A1 EP1236646 A1 EP 1236646A1 EP 20020002462 EP20020002462 EP 20020002462 EP 02002462 A EP02002462 A EP 02002462A EP 1236646 A1 EP1236646 A1 EP 1236646A1
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EP
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roller
packing
roll
packaging
outlet
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Heinz Schneider
Krister Lundgren
Bo Wigforss
Jonny Wilhelmsson
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form
    • B65B25/146Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form packaging rolled-up articles
    • B65B25/148Jumbo paper rolls

Abstract

Zum Umwickeln einer Rolle (10), insbes. Papierrolle, mit Packmaterial (14), wird die Rolle (10) mit ihrer Mantelfläche (12) auf einem Walzenstuhl (22) gelagert. Dann wird das Packmaterial (14) tangential zur Rolle (10) zwischen dieser und dem Walzenstuhl (22) zugeführt, während die Rolle (10) in einer der Zuführrichtung (20) entsprechenden Drehrichtung (28) gedreht und dadurch das Packmaterial (14) zwischen Rolle (10) und Walzenstuhl (22) mitgenommen wird. Die Rolle (10) wird weiter gedreht bis ihre Mantelfläche (12) von mindestens einer Windung des Packmaterials (14) umhüllt ist. Um das hintere dem Walzenstuhl (22) austretende Packmaterial (14) an der Mantelfläche (12) der Rolle (10) anliegend zu halten, wird dem Packmaterial (14) ein mit ihm zugfest verbundener Gegenstrang zugeordnet, und dieser wird entgegen der Drehrichtung (28) der Rolle(10) um einen Teil von deren Mantelfläche (12) straff herumgelegt wird. Dann wird der Gegenstrang mit dem hinter dem Walzenstuhl (22) ausgetretenen Packmaterial (14) derart verbunden, dass dieses vom Gegenstrang beim Weiterdrehen der Rolle (10) an deren Mantelfläche (12) anliegend gehalten wird. Als Gegenstrang eignet sich beispielsweise ein von einem Wickelbandspender (40) abgezogenes Wickelband (42). <IMAGE>

Description

Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Umwickeln einer Rolle, insbes. Papierrolle, mit Packmaterial.
Papierrollen werden zum Lagern und zum Transport üblicherweise verpackt, indem sie mit Packmaterial - meist Packpapier - umwickelt werden. Dies geschieht in der Weise, daß die zu umwickelnde Rolle mit ihrer Mantelfläche auf einem Walzenstuhl gelagert wird, der eine Einlaufwalze und eine Auslaufwalze aufweist. Das Packmaterial wird tangential zur Rolle zwischen dieser und dem Walzenstuhl zugeführt. Damit das Packmaterial beim Drehen der Rolle folgt, soll gemäß DE 198 31 277 A auf einen Anfangsbereich des Packmaterials, bevor er unter die Rolle gelangt, ein Haftkleber aufgetragen werden. Sodann wird die Rolle in einer der Zuführrichtung entsprechenden Drehrichtung gedreht und dadurch das Packmaterial zwischen Rolle und Walzenstuhl mitgenommen. Die vom Kleber bewirkte Bindung zwischen Rolle und Packmaterial hält dieses auch hinter dem Walzenstuhl an der Rolle anliegend, und so kann diese weitergedreht werden, ohne daß das Packmaterial sich von der Rolle ablöst. Sobald die erste Windung des Packmaterials um die Rolle herum vollendet ist, kann das Packmaterial in sich verklebt oder mit Klebstreifen überklebt werden, damit es endgültig hält.
Eine solche Klebebindung zwischen dem Anfang des Packmaterials und der Rolle hat den Nachteil, daß beim Auspacken der Rolle deren äußere Schicht, meist in Form mehrerer äußerer Papierwindungen, zerstört wird und für ein zweckmäßiges Recycling getrennt vom Packmaterial entsorgt werden muß. Auch kann es vorkommen, daß Kleberreste an der Rolle haften bleiben und bei deren Weiterverarbeitung, beispielsweise in einer Rotationsdruckmaschine, Störungen hervorrufen.
Aus DE 30 04 470 A ist eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 6 bekannt, mit der sich ein Verfahren gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 durchführen lässt. Zu der bekannten Vorrichtung gehört ein Stützrahmen, der auf der Auslaufseite des Walzenstuhls an einem Fundament befestigt ist, den Walzenstuhl bogenförmig übergreift und so bemessen ist, dass eine zu verpackende Papierrolle des größten vorkommenden Durchmessers unter dem Stützrahmen Platz hat. Am Stützrahmen sind ein Leitriemen für Verpackungsmaterial und eine Anlegeeinrichtung angeordnet, die es ermöglicht, den Leitriemen an die Mantelfläche der zu verpackenden Rolle anzulegen und dadurch das Verpackungsmaterial an die Rolle anzudrücken. Die Anlegeeinrichtung kann eine Abstützstellung einnehmen, in der sie einen Abschnitt des Leitriemens in einem Abstand von der Rolle abstützt, so dass sie den Leitriemen an einer bestimmten Abhebestelle von der Mantelfläche der zu verpackenden Rolle abhebt. Zum Herumführen des vorderen Endes des Packmaterials um die Rolle lässt sich die Anlegeeinrichtung derart längs des Leitriemens bewegen, dass dessen Abhebepunkt um die Rolle herum wandert, wobei der Leitriemen sich fortschreitend an die Mantelfläche der Rolle anlegt und bei sich drehender Rolle und gleichzeitiger Zufuhr des Packmaterials dieses eng an die Mantelfläche der Rolle angelegt hält. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist das von Fall zu Fall erforderliche Anpassen des Leitriemens an den Durchmesser der zu verpackenden Papierrolle sehr aufwändig.
Aus US 3,593,490 A ist eine Vorrichtung zum Verpacken von Ballen aus Textilmaterial bekannt, die zwei in einem Abstand voneinander an einem höhenverstellbaren Rahmen gelagerte Rollensätze mit je drei Packmaterialrollen aufweist. Einer dieser Rollensätze ist an der Einlaufseite, und tiefer als der andere Rollensatz angeordnet, der an der Auslaufseite angeordnet ist. An der Einlaufseite endet ein Zuführförderer, und an diesen schließt sich eine den einlaufseitigen Rollensatz überbrückende Rampe an, auf der der Textilballen über den ersten Rollensatz hinweg in den Bereich zwischen den beiden Rollensätzen rollen kann. Von einer der Packmaterialrollen des einlaufseitigen Rollensatzes wird Packmaterial abgezogen, dessen freies Ende zu Betriebsbeginn mit dem freien Ende des von einer Packmaterialrolle des auslaufseitigen Rollensatzes abgezogenen Packmaterials verschweißt wird, so dass in der Mitte zwischen den beiden Rollensätzen eine Schweißnaht entsteht. Auf dieser kommt der über die Rampe abgerollte Textilballen zum Stillstand, wobei das auf diese Weise belastete Packmaterial sich im Bereich seiner Schweißnaht auf einem Förderband abstützt, das nahe dem einlaufseitigen Rollensatz beginnt und sich unterhalb des auslaufseitigen Rollensatzes nach außen erstreckt. Jedem der mit Packmaterial bestückten Rollensätze sind Führungsrollen zugeordnet, die von einem an dem Rahmen abgestützten Gestänge gesteuert sind und an einer Aufwärtsbewegung des Rahmens teilnehmen, die beginnt, sobald der zu verpackende Textilballen seine Ruhelage auf dem Förderband erreicht hat. Bei der Aufwärtsbewegung des Rahmens werden die miteinander verschweißten Packmaterialstränge von den Führungsrollen entlang je einem einlaufbzw. auslaufseitigen Mantelflächenabschnitt des Textilballens nach oben geführt, dann oberhalb desselben längs zweier paralleler Schweißnähte miteinander verschweißt und schließlich zwischen diesen Schweißnähten durchtrennt. Auf diese Weise wird eine aus zwei halben Windungen zusammengesetzte Umhüllung des Textilballens gebildet und gleichzeitig dafür gesorgt, dass die beiden von je einer Packmaterialrolle des einlaufseitigen und des auslaufseitigen Rollensatzes abgezogenen Packmaterialstränge wiederum durch eine Schweißnaht miteinander verbunden sind. Der verpackte Textilballen wird nun mittels des Förderbandes aus der Vorrichtung herausgefördert, und anschließend wird der Rahmen samt beiden Rollensätzen wieder in seine Ausgangsstellung abgesenkt, so dass der Zuführförderer einen weiteren Textilballen zum Verpacken zuführen kann.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der beschriebenen Gattung sowie Vorrichtungen zum Durchführen des Verfahrens derart zu gestalten, daß auf einfachere Weise davon abgesehen werden kann, das Packmaterial an die Mantelfläche der einzuwickelnden Rolle anzukleben.
Soweit sie das Verfahren betrifft, ist die Aufgabe erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Für den erfindungsgemäßen Gegenstrang eignen sich, ebenso wie für das Packmaterial, unterschiedliche Materialien von hinreichender Zugfestigkeit. Mit Blick auf die spätere Entsorgung ist es zweckmäßig, wenn der Gegenstrang entweder aus gleichem oder zumindest ähnlichem Material wie das Packmaterial hergestellt oder vom Packmaterial selbst gebildet wird. Wesentlich ist, daß zwischen dem Packmaterial und dem Gegenstrang, wenn dieser entgegen der Drehrichtung der Rolle um einen Teil von deren Mantelfläche herumgelegt wird, eine hinreichend zugfeste Verbindung besteht, damit der Gegenstrang straff gehalten werden kann. Dies ist Voraussetzung dafür, daß der Gegenstrang, sobald er mit dem hinter dem Walzenstuhl ausgetretenen Packmaterial verbunden, beispielsweise verklebt worden ist, dieses Packmaterial beim Weiterdrehen der Rolle an deren Mantelfläche straff anliegend zu halten imstande ist.
Eine erste Durchführungsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens ist Gegenstand des Anspruchs 2. Das dabei verwendete Wickelband kann - ausreichende Reißfestigkeit vorausgesetzt - aus Packpapier bestehen, jedoch erheblich schmaler sein als das Packmaterial. Wenn ein besonders schmales, hoch reißfestes Wickelband, beispielsweise ein Textilband oder ein Papierstreifen mit Fadeneinlage, verwendet wird, kann das Wickelband später beim Auspacken der Rolle als Aufreißband benutzt werden.
Die zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderliche zugfeste Verbindung zwischen dem Anfangsabschnitt des Wickelbandes und dem Packmaterial kann dadurch vorbereitet werden, daß der Anfangsabschnitt beim Anlegen an das Packmaterial mit diesem verklebt wird. Ausreichend belastbar wird die Verbindung zwischen dem Anfangsabschnitt des Wickelbandes und dem Packmaterial jedoch normalerweise erst dadurch, daß beide zusammen durch Drehen der Rolle zwischen dieser und dem Walzenstuhl eingeklemmt werden.
Gemäß den Ansprüchen 3 und 4 wird ein vorderer Bereich des Packmaterials selbst als Gegenstrang verwendet; dieser ist also von vorneherein mit dem Packmaterial zugfest verbunden. Ausreichend belastbar, um straff um die Rolle herum gelegt zu werden, ist jedoch ein aus dem Packmaterial selbst bestehender Gegenstrang erst dann, wenn ein Abschnitt von ihm zwischen Rolle und Walzenstuhl eingeklemmt ist.
Soweit die Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung betrifft, ist sie gemäß Anspruch 6 gelöst. Dessen Merkmale sowie diejenigen des Anspruchs 7 sind bei jedem der in den Ansprüchen 2, 3 und 4 beschriebenen Durchführungsweisen des erfindungsgemäßen Verfahrens anwendbar. Die Merkmale des Anspruchs 8 samt deren in den Ansprüchen 9 bis 11 beschriebene Ausgestaltungen eignen sich besonders zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 2.
Zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 3 sind die Vorrichtungsmerkmale nach Anspruch 12 besonders geeignet.
Wie sich eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 4 zweckmäßig gestalten läßt, ergibt sich ohne weiteres aus den Merkmalen dieses Anspruchs.
Ausführungsbeispiele mit weiteren Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Darin sind:
Fig. 1
eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 2, dargestellt zu Beginn eines ersten Verfahrensschrittes;
Fig. 1a
einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig.1 in einer ersten Phase des ersten Verfahrensschrittes;
Fig. 1b
einen entsprechenden Ausschnitt in einer zweiten Phase des ersten Verfahrensschrittes;
Fig. 1c
einen entsprechenden Ausschnitt in einer dritten Phase des ersten Verfahrensschrittes;
Fig. 1d
einen entsprechenden Ausschnitt in einer vierten Phase des ersten Verfahrensschrittes;
Fig. 2
die Vorrichtung gemäß Fig.1, jedoch während eines zweiten Verfahrensschrittes;
Fig. 3
die selbe Vorrichtung während eines dritten Verfahrensschrittes;
Fig. 4
die selbe Vorrichtung während eines vierten Verfahrensschrittes;
Fig. 5
eine perspektivische Ansicht der selben Vorrichtung zwischen dem dritten und vierten Verfahrensschritt;
Fig. 6
eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 3 während eines ersten Verfahrensschrittes;
Fig. 7
eine der Fig.6 entsprechende Seitenansicht, jedoch während eines zweiten Verfahrensschrittes;
Fig. 8
die selbe Vorrichtung während eines dritten Verfahrensschrittes;
Fig. 9
die selbe Vorrichtung während eines vierten Verfahrensschrittes;
Fig.10
eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 4 während eines ersten Verfahrensschrittes;
Fig.11
die selbe Vorrichtung während eines zweiten Verfahrensschrittes und
Fig. 12
die selbe Vorrichtung während eines dritten Verfahrensschrittes.
In allen dargestellten Ausführungsbeispielen geht es darum, eine Rolle 10, die aus Druckpapier gewickelt ist und eine kreiszylindrische Mantelfläche 12 aufweist, an dieser Mantelfläche mit Packmaterial 14, vorzugsweise Packpapier zu umhüllen, das anschließend in bekannter und deshalb hier nicht beschriebener Weise über an je eine der Stirnflächen der Rolle 10 angelegte Stirnscheiben umgeschlagen und daran befestigt wird. Bei allen dargestellten Verfahrensweisen wird das Packmaterial 14, mit einer oben liegenden freien Fläche 16 voraus, mittels eines nur angedeuteten Förderers 18 in einer zur Mantelfläche 12 der Rolle 10 tangentialen Zuführrichtung 20 automatisch in Richtung auf einen üblichen Walzenstuhl 22 zugeführt. Dieser hat, parallel zueinander, eine Einlaufwalze 24 und eine Auslaufwalze 26, auf welche die Rolle 10 zuvor mit ihrer Mantelfläche 12 aufgelegt worden ist. Von diesen beiden Walzen 24 und 26 ist mindestens eine derart drehantreibbar, daß sich die Rolle 10 in der mit einem Pfeil 28 angedeuteten Drehrichtung dreht. In den dargestellten Beispielen ist zu diesem Zweck der Auslaufwalze 26 ein Antrieb 30 zugeordnet.
Um die Achse der Auslaufwalze 26 ist ein Schwenkarm 32 zwischen einer Ruhestellung z.B. gemäß Fig.1, und einer Betriebsstellung z.B. gemäß Fig.2 schwenkbar. Am Schwenkarm 32 sind achsparallel zur Auslaufwalze 26 Rollen 34 gelagert, die gemeinsam mit der Auslaufwalze 26 von einem endlosen Gummiband 36 umschlungen sind, welches sich an die Mantelfläche 12 von Rollen 10 unterschiedlichen Durchmessers anzupassen vermag, um Packmaterial 14 hinter der Auslaufwalze 26 an der Mantelfläche 12 anliegend zu halten.
Zwischen der Einlaufwalze 24 und der Auslaufwalze 26 ist ein Ausstoßer 38 angeordnet, der die Aufgabe hat, die fertig umwickelte Rolle 10 anzuheben, damit sie vom Walzenstuhl 22 frei kommt.
Für die in Fig.1 bis 5 dargestellte Vorgehensweise beim Umwickeln der Rolle 10 ist ein Wickelbandspender 40 vorgesehen, von dem sich ein Wickelband 42 abziehen läßt, beispielsweise in Form eines Packpapierstreifens von 5 bis 15 cm Breite. Das Wickelband 42 läuft über einen Mitnehmer, der gemäß Fig.1 bis 4 als Wickelbandbremse 44 mit einer freilaufenden Rolle 46 und einer antreib- und bremsbaren Rolle 48 gebildet ist. Gemäß Fig.1 nimmt die Wickelbandbremse 44 eine Anfangsstellung im Arbeitsbereich eines Wickelbandzustellers 50 ein, dessen Aufgabe es ist, einen Anfangsabschnitt 52 des Wickelbandes 42 zu erfassen und zu der am Anfang des Packmaterials 14 vorgesehenen freien Fläche 16 zu bringen, die später an der Mantelfläche 12 der Rolle 10 anliegen wird.
Der Wickelbandzusteller 50 hat einen Saugkopf 54, der gemäß Fig.1a bis 1d entlang einer senkrechten Führung 56 auf- und abbewegbar sowie um eine zu den Achsen der Walzen 24 und 26
- und somit auch zur Achse A der Rolle 10 - parallele waagerechte Achse B um ungefähr 90° hin- und herschwenkbar ist. Der Anfangsabschnitt 52 des Wickelbandes 42 erstreckt sich von Anfang an zwischen den beiden Rollen 46 und 48 der Wickelbandbremse 44 hindurch und läßt sich durch Antreiben der Rolle 48 weiter vorwärts schieben, in Fig.1 nach links, wobei er gegen einen ortsfesten Leitkörper 58 stößt und von ihm senkrecht nach unten abgelenkt wird.
Gemäß Fig.1a steht der Saugkopf 54 in seiner oberen Endstellung senkrecht, um den Anfangsabschnitt 52 des Wickelbandes 42 anzusaugen. Bei seiner anschließenden Abwärtsbewegung nimmt der Saugkopf 54 das Wickelband 42 gemäß Fig.1b mit. Auf dem Weg des Saugkopfes 54 nach unten ist ein ortsfester Klebstoffspender 60 angeordnet, der den Anfangsabschnitt 52 des Wickelbandes 42 an seiner vom Saugkopf 54 abgewandten Seite mit Klebstoff bestreicht oder besprüht. Bei seiner weiteren Abwärtsbewegung schwenkt der Saugkopf 54 gemäß Fig.1c ungefähr in die Waagerechte und biegt dabei den Anfangsabschnitt 52 des Wickelbandes 42 um etwa 90°, so daß dessen mit Klebstoff versehene Fläche nun nach unten weist. Anschließend vollendet der Saugkopf 54 seine Abwärtsbewegung und drückt dabei den Anfangsabschnitt 52 des Wickelbandes 42 gegen die freie Fläche 16 des Packmaterials. Um eine möglichst gleichmäßige Anpressung zu erreichen, ist der Saugkopf 54 an seiner nun nach unten weisenden, den Anfangsabschnitt 52 ansaugenden Seite mit elastischem Material wie Schaumstoff beschichtet.
Die beschriebene Verklebung des Anfangsabschnittes 52 des Wickelbandes 42 mit dem Packmaterial 14 braucht nur so belastbar zu sein, daß das Wickelband vom Packmaterial mit Sicherheit mitgenommen wird, wenn dieses vom Förderer 18 nun in den Spalt zwischen der Mantelfläche 12 der Rolle 10 und der Einlaufwalze 24 des Walzenstuhls 22 hineingeschoben und bei sich drehender Rolle 10 weiter vorwärts bewegt wird. Auf diese Weise wird das Wickelband 42 zusammen mit dem Packmaterial 14 zwischen den Walzen 24 und 26 des Walzenstuhls 22 einerseits und der Rolle 10 andererseits eingeklemmt und somit unabhängig von der beschriebenen Verklebung zugfest mit dem Packmaterial 14 verbunden.
Sobald dies geschehen ist, wird das Wickelband 42 entgegen der Drehrichtung 28 der Rolle 10 um deren Mantelfläche 12 herumgelegt. Diesem Zweck dient die Wickelbandbremse 44, die nun als Mitnehmer für das Wickelband 42 von einem Umsetzer 62 koordinatengesteuert gemäß Fig.1 bis 5 im Uhrzeigersinn um die Rolle 10 herumbewegt wird, wobei das Wickelband 42 gebremst und dadurch zwischen seinem Anfangsabschnitt 52 und der Wickelbandbremse 44 ständig straffgehalten wird. Auf welcher Bahn die Wickelbandbremse 44 bewegt wird, ist nicht entscheidend; somit gibt es für die Gestaltung des Umsetzers 62 zahlreiche Möglichkeiten. In jedem Fall bildet das Wickelband 42 einen Gegenstrang, der zu dem gemäß Fig.1 bis 5 entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Mantelflächenabschnitt der Rolle 10 gewickelten Packmaterial 14 sozusagen komplementär ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.1 bis 5 - und in ähnlicher Weise auch bei dem in Fig.6 bis 9 dargestellten - gehört zum Umsetzer 62 ein waagerechter Träger 64, der sich oberhalb des Walzenstuhls 22 im rechten Winkel zu den Achsen der Walzen 24 und 26 - und somit auch zur Drehachse A der Rolle 10 - erstreckt, und längs dessen ein Fahrwerk 66 numerisch gesteuert hin- und herbewegbar ist. Am Fahrwerk 66 ist ein Hubwerk 68 geführt, das numerisch gesteuert auf- und abbewegbar ist und den bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.1 bis 5 von der Wickelbandbremse 44 gebildeten Mitnehmer trägt.
Die beschriebene, vom Umsetzer 62 bewirkte Bewegung der Wickelbandbremse 44 findet, wie in Fig.2 und 3 angedeutet, vorzugsweise gleichzeitig mit einer Drehung der Rolle 90 um ungefähr 90° statt. Dabei ist wesentlich, daß das Wickelband 42 von der Wickelbandbremse 44 gemäß Fig.3 in eine Stellung gebracht wird, in der das Wickelband mit der Mantelfläche 12 der Rolle 10 einen Zwickel bildet, in den das Packmaterial 14 bei weiterer Drehung der Rolle einlaufen kann, vorzugsweise solange der Schwenkarm 32 mit seinem endlosen Gummiband 36 noch auf das Packmaterial einwirkt und dieses an der Mantelfläche 12 der Rolle 10 anliegend hält.
Die Rolle 10 wird nun weitergedreht, falls gewünscht mit erhöhter Geschwindigkeit, bis ihre Mantelfläche 12 rundum von mindestens einer Windung, im allgemeinen mehreren Windungen, des Packmaterials 14 umhüllt ist. Sodann wird das Wickelband 42 abgeschnitten, wozu eine Schneidvorrichtung 70 beliebiger Art verwendet wird. Dabei entsteht am Wickelband 42 ein neuer Anfangsabschnitt 52, der zwischen den Rollen 46 und 48 der Wickelbandbremse 44 herausragt. Schließlich wird die Wickelbandbremse 44 vom Umsetzer 62 in die Ausgangsstellung gemäß Fig.1 zurückbewegt.
Die Einrichtung gemäß Fig.6 bis 9 hat mit der in Fig.1 bis 5 dargestellten unter anderem den Walzenstuhl 22 und den Umsetzer 62 gemeinsam. Das mit dieser Einrichtung durchzuführende Verfahren benutzt jedoch als Gegenstrang anstelle des in Fig.1 bis 5 dargestellten Wickelbandes 42 eine Schleife 72, die aus dem Packmaterial 14 selbst gebildet wird. Zu diesem Zweck ist am Hubwerk 68 des Umsetzers 62 anstelle der beschriebenen Wickelbandbremse 44 nur deren freilaufende Rolle 46 gelagert, und diese ist in einer Anfangsstellung gemäß Fig.6 unterhalb der Ebene angeordnet, in der das Packmaterial 14 vom Förderer 18 tangential zur Rolle 10 hin bewegt wird.
Sobald ein vorderer Bereich des Packmaterials 14 durch anfängliches Drehen der Rolle 10 zwischen dieser und dem Walzenstuhl 22 eingeklemmt worden ist, wird das Hubwerk 68 gemäß Fig.7 nach oben gefahren, wobei der Förderer 18 so eingestellt ist, daß er bremsend auf das Packmaterial 14 einwirkt und dieses somit straff hält. Anschließend wird das Fahrwerk 66 des Umsetzers 62 aus der in Fig.7 abgebildeten Stellung nach rechts bewegt, während das Hubwerk 68 zunächst noch weiter angehoben und schließlich etwas abgesenkt wird, so daß die als Mitnehmer dienende freilaufende Rolle 46, und mit ihr die aus dem Packmaterial 14 gebildete Schleife 72, schließlich in die Stellung gemäß Fig.8 gelangt, in der die Schleife 72 auf den inzwischen hinter dem Schwenkarm 32 ausgetretenen vorderen Bereich des Packmaterials 14 gedrückt wird und mit diesem verbunden werden kann.
Das Verbinden geschieht beispielsweise durch Verkleben; der hierfür erforderliche Klebstoff kann mit einem Klebstoffspender 60 aufgetragen werden, der dem in Fig.1 dargestellten Klebstoffspender 60 entspricht, jedoch vorzugsweise so gestaltet ist, daß der zum Verkleben mit dem vorderen Bereich des Packmaterials 14 vorgesehene Abschnitt der Schleife 72 auf deren gesamter Breite mit Klebstoff beschichtet wird. Während des Verklebens des hierfür vorgesehenen Abschnittes der Schleife 72 mit dem vorderen Bereich des Packmaterials 14 wird die Rolle 10 vorzugsweise kurz angehalten. Sobald die Verbindung hergestellt ist, wird die Rolle 10 in ihrer normalen Drehrichtung 28 weitergedreht, und der Umsetzer 62 in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, in der die am Hubwerk 68 gelagerte freilaufende Rolle 46 wieder unterhalb der Zulaufebene des Packmaterials 14 liegt. Während der Rückbewegung des Umsetzers 62 wird die Schleife 72 gemäß Fig.9 allmählich aufgebraucht, indem das sie bildende Packmaterial 14 um die Rolle 10 herumgewickelt wird.
Das im Vorstehenden anhand der Fig.6 bis 9 beschriebene Verfahren kann in der aus Fig.10 bis 12 ersichtlichen Weise abgewandelt werden, ohne daß von dem Prinzip abgegangen wird, einen Gegenstrang aus dem Packmaterial 14 selbst zu bilden und ihn entgegen der normalen Wickelrichtung um die Rolle 10 herumzulegen. Um dies vorzubereiten, wird gemäß Fig.10 ein vorderer Bereich des Packmaterials 14 nach oben abgelenkt und, beispielsweise mittels einer üblichen Abkantvorrichtung, zurückgefaltet, wobei ein sich quer über das Packmaterial erstreckender Falz 74 gebildet wird, von dem sich der vordere Bereich des Packmaterials in Form eines freien Schenkels 76 schräg nach hinten oben erstreckt. Anschließend wird das Packmaterial 14 vom Förderer 18 weiter vorwärts bewegt, so daß der Falz 74 zwischen der Rolle 10 und dem Walzenstuhl 22 einläuft, wodurch der freie Schenkel 76 festgeklemmt wird und nun auf Zug belastbar ist.
Sobald dies geschehen ist, wird der freie Schenkel 76 gemäß Fig.11 an oder nahe seinem Ende erfaßt, beispielsweise mit einem Sauger 78, der nun als Mitnehmer anstelle der freilaufenden Rolle 46 am Hubwerk 68 des Umsetzers 62 angeordnet ist, durch koordinatengesteuertes Bewegen des Umsetzers 62 ähnlich wie die freilaufende Rolle 46 in Fig.6 bis 9 über die einzuwickelnde Rolle 10 hinwegbewegt wird und dabei den als Gegenstrang dienenden freien Schenkel 76 des Packmaterials 14 straff hält und ihn in die Stellung gemäß Fig.12 mitnimmt. Dort wird der - weiterhin straff gehaltene - freie Schenkel 76 über den inzwischen hinter dem Schwenkarm 32 ausgetretenen Falz 74 gelegt und mit dem Packmaterial 14 hinter diesem Falz verklebt. Anschließend löst sich der Sauger 78 vom Schenkel 76 und wird vom Umsetzer 62 in seine Ausgangsstellung zurückbewegt.

Claims (12)

  1. Verfahren zum Umwickeln einer Rolle (10), insbes. Papierrolle, mit Packmaterial (14), wobei
    die zu umwickelnde Rolle (10) mit ihrer Mantelfläche (12) auf einem Walzenstuhl (22) gelagert wird, der eine Einlaufseite und eine Auslaufseite aufweist,
    das Packmaterial (14) tangential zur Rolle (10) zwischen dieser und dem Walzenstuhl (22) auf dessen Einlaufseite zugeführt wird,
    die Rolle (10) in einer der Zuführrichtung (20) entsprechenden Drehrichtung (28) gedreht wird, wodurch das Packmaterial (14) zwischen Rolle (10) und Walzenstuhl (22) zu dessen Auslaufseite mitgenommen wird,
    das auf der Auslaufseite des Walzenstuhls (22) austretende Packmaterial (14) weiterhin an der Mantelfläche (12) der Rolle (10) anliegend gehalten wird, und
    die Rolle (10) weiter gedreht wird, bis ihre Mantelfläche (12) von mindestens einer Windung des Packmaterials (14) umhüllt ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    dem Packmaterial (14) ein mit ihm zugfest verbundener Gegenstrang auf der Einlaufseite des Walzenstuhls (22) zugeordnet wird,
    der Gegenstrang entgegen der Drehrichtung (28) der Rolle (10) um einen Teil von deren Mantelfläche (12) straff herumgelegt wird, und
    der Gegenstrang mit dem auf der Auslaufseite des Walzenstuhls (22) ausgetretenen Packmaterial (14) derart verbunden wird, daß dieses vom Gegenstrang beim Weiterdrehen der Rolle (10) an deren Mantelfläche (12) anliegend gehalten wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    an eine freie Fläche (16) des Packmaterials (14), die beim Umwickeln der Rolle (10) an deren Mantelfläche (12) anliegen wird, ein Anfangsabschnitt (52) eines als Gegenstrang vorgesehenen Wickelbandes (42) angelegt wird,
    der Anfangsabschnitt (52) des Wickelbandes (42) sodann zusammen mit dem Packmaterial (14) durch Drehen der Rolle (10) zwischen dieser und dem Walzenstuhl (22) eingeklemmt und dadurch zugfest mit dem Packmaterial (14) verbunden wird, und
    das anschließend entgegen der Drehrichtung (28) der Rolle (10) um diese herumgelegte Wickelband (42) straff gehalten wird, bis mindestens die genannte eine Windung des Packmaterials (14) vollendet ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    ein vorderer Bereich des Packmaterials (14) durch anfängliches Drehen der Rolle (10) zwischen dieser und dem Walzenstuhl (22) eingeklemmt wird, und
    ein sich daran anschließender Bereich des Packmaterials (14) aus dessen normaler Bewegungsbahn derart ausgelenkt wird, daß er eine Schleife (72) bildet, die als Gegenstrang verwendet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    ein vorderer Bereich des Packmaterials (14) zurückgefaltet wird, so daß er einen von einem Falz (74) ausgehend rückwärtsgerichteten freien Schenkel (76) bildet,
    das Packmaterial (14), mit seinem Falz (74) voran, durch Drehen der Rolle (10) zwischen dieser und dem Walzenstuhl (22) eingeklemmt wird, und
    der freie Schenkel (76) des Packmaterials (14) als Gegenstrang verwendet wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstrang mit mindestens einem die Rolle (10) in deren Drehrichtung (28) umhüllenden Abschnitt des Packmaterials (14) verklebt oder verschweißt wird.
  6. Vorrichtung zum Umwickeln einer Rolle (10), insbes. Papierrolle, mit Packmaterial (14), nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, umfassend
    einen Walzenstuhl (22) mit einer Einlaufseite und einer Auslaufseite, auf denen eine Einlaufwalze (24) bzw. eine Auslaufwalze (26) angeordnet sind, auf denen sich die Rolle (10) mit ihrer Mantelfläche (12) lagern und um ihre Achse (A) drehen läßt, und
    einen Förderer (18), mit dem sich das Packmaterial (14) von der Einlaufseite her tangential zur Rolle (10) zwischen dieser und der Einlaufwalze (24) zuführen läßt,
    gekennzeichnet durch
    Mittel zum Bereitstellen eines mit dem einlaufenden Packmaterial (14) zugfest verbundenen Gegenstrangs auf der Einlaufseite des Walzenstuhls (22), und
    einen Umsetzer (62) mit einem Mitnehmer, mit dem sich der Gegenstrang von der Einlaufwalze (24) weg straffziehen, um einen vom Walzenstuhl (22) abgewandten Teil der Mantelfläche (12) der Rolle (10) herum entgegen deren Drehrichtung (28) der Auslaufwalze (26) nähern und an das auf der Auslaufseite ausgetretene Packmaterial (14) anlegen läßt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (62) umfaßt:
    einen Träger (64), der sich über den Walzenstuhl (22) erstreckt,
    ein Fahrwerk (66), das längs des Trägers (64) aus einer Anfangsstellung (Fig.1, Fig.6) oberhalb und vor der Einlaufwalze (24) des Walzenstuhls (22) in eine Endstellung (Fig.3 und 4 sowie Fig.8) oberhalb und hinter der Auslaufwalze (26) verfahrbar ist, und
    ein Hubwerk (68), das am Fahrwerk (66) heb- und senkbar geführt ist und den Mitnehmer trägt.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7 zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    als Gegenstrang ein Wickelband (42) vorgesehen ist, das von einem Wickelbandspender (40) abziehbar ist,
    der Mitnehmer eine Wickelbandbremse (44) ist, und
    ein Wickelbandzusteller (50) vorgesehen ist, mit dem sich das Wickelband (42) an eine freie Fläche (16) des Packmaterials (14) vor deren Einlaufen zwischen Rolle (10) und Walzenstuhl (22) anlegen und durch das Einlaufen am Packmaterial (14) festklemmen läßt.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelbandbremse (44) zwei aneinander anpreßbare Rollen (46, 48) aufweist, zwischen denen das Wickelband (42) hindurchbewegbar ist, und von denen eine abbrems- und antreibbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelbandzusteller (50) einen Saugkopf (54) aufweist, der in einer Ansaugstellung den Anfangsabschnitt (52) des Wickelbandes (42) anzusaugen, und in einer Andrückstellung diesen Anfangsabschnitt (42) an die genannte freie Fläche (16) des Packmaterials (14) anzudrücken vermag.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Weg des Saugkopfes (54) zwischen seiner Ansaugstellung und seiner Andrückstellung ein Klebstoffspender (60) angeordnet ist, der das Wickelband (42) auf seiner vom Saugkopf (54) abgewandten Seite mit Klebstoff zu versehen vermag.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7 zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer eine Rolle (46) ist, deren Achse sich quer zur Zuführrichtung (20) des Packmaterials (14) erstreckt und in Ruhelage unterhalb einer Ebene liegt, in der das Packmaterial (14) vom Förderer (18) zugeführt wird.
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