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Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstrassen

Abstract

Bei einer Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstraßen, mittels der die Banddicke von in der Walzstraße gefertigten Metallbändern regelbar ist, ist erfindungsgemäß die Regeleinrichtung als Massenflußregelungseinrichtung ausgebildet. Dabei ist vorzugsweise eine erste Drehzahlregelungseinheit (5) vorhanden, die einer z.B. als S-Rolle ausgebildeten auslaufseitigen Rollenanordnung (4) der Walzstraße zugeordnet ist und mittels der die auslaufseitige Rollenanordnung (4) als Speedmaster ausbilden und für die auslaufseitige Rollenanordnung (4) eine feste Drehzahl (V1*) vorgebbar ist. <IMAGE>

Classifications

B21B37/16 Control of thickness, width, diameter or other transverse dimensions

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EP1110634A2

European Patent Office

Other languages
English
French
Inventor
Hans-Joachim Dipl.-Ing. Felkl
Current Assignee
Siemens AG
Siemens Corp

Worldwide applications
1999 DE 2000 AT EP ES DE

Application EP00126993A events
2005-02-16
Application granted
Anticipated expiration
Expired - Lifetime

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für ein-oder mehrgerüstige Walzstraßen, mittels der die Banddicke von in der Walzstraße gefertigten Metallbändern regelbar ist.
Bei bekannten derartigen Regeleinrichtungen ist üblicherweise das auslaufseitige, letzte Walzengerüst einer Walzstraße als Speedmaster der Walzstraße ausgebildet. Die auslaufseitige Bandgeschwindigkeit des Metallbandes ist mit der Walzenumfangsgeschwindigkeit des letzten Walzengerüsts, die der Speedmaster regelt, über die Materialvoreilung verknüpft. Veränderungen der Materialvoreilung, die aus Arbeitspunktverschiebungen resultieren, bewirken Banddickenfehler. Die vorstehend erwähnten Arbeitspunktverschiebungen am letzten Walzengerüst der Walzstraße werden z.B. durch Änderungen der Walzspaltschmierung, der Bandzüge, der Abnahme und dgl. hervorgerufen.
Diese aufgetretenen Banddickenfehler werden mittels eines stromab des letzten Walzengerüsts der Walzstraße angeordneten auslaufseitigen Banddickenmeßgeräts erfaßt und durch eine langsame, totzeitbehaftete Monitorregelung ausgeregelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wirksamere Regelung der Banddicke des die Walzstraße durchlaufenden Metallbandes zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Regeleinrichtung als Massenflußregeleinrichtung ausgebildet ist. Hierbei wird der auslaufseitige Massenfluß über die hochgenauen Stellgrößen der Geschwindigkeitssollwerte an der Auslaufseite der Walzstraße mit hoher Dynamik eingeprägt, wenn die Massenflußregeleinrichtung eine erste Drehzahlregelungseinheit aufweist, die einer z.B. als S-Rolle ausgebildeten auslaufseitigen Rollenanordnung der Walzstraße zugeordnet und mittels der die auslaufseitige Rollenanordnung als Speedmaster ausbild- und für die auslaufseitige Rollenanordnung eine feste Drehzahl vorgebbar ist. Hierdurch kann die zu erreichende Zielgröße, nämlich die gewünschte Sollbanddicke des Metallbandes, an der Auslaufseite der Walzstraße dem Regelkonzept eingeprägt werden, wohingegen im Falle des vorstehend geschilderten Standes der Technik lediglich Störungen in der Zielgröße ausregelbar sind.
Wenn die erfindungsgemäße Regeleinrichtung eine zweite Drehzahlregelungseinheit aufweist, die einer z.B. als S-Rolle ausgebildeten einlaufseitigen Rollenanordnung der Walzstraße zugeordnet und mittels der die Drehzahl der einlaufseitigen Rollenanordnung in Abhängigkeit von der Drehzahl der auslaufseitigen Rollenanordnung, der Sollbanddicke des Metallbands am Einlauf der Walzstraße und der Abweichung der Banddicke von dieser Sollbanddicke regelbar ist, können sowohl die Auslauf- als auch die Einlaufgeschwindigkeit, letztere in Abhängigkeit von der gemessenen Einlaufdicke des Metallbandes, und damit über das Massenflußgesetz die Auslaufdicke starr geregelt werden. Hierdurch läßt sich eine Verbesserung der erreichbaren Toleranzen vor allem in dynamischen Übergangsphasen erreichen.
Zweckmäßigerweise ist der zweiten Drehzahlregelungseinheit ein Steuerelement zugeordnet, welches die zweite Drehzahlregelungseinheit in Abhängigkeit von der vorgebbaren einlaufseitigen Sollbanddicke und der Abweichung der Banddicke von dieser Sollbanddicke steuert. Hierzu ist das Steuerelement der zweiten Drehzahlregelungseinheit vorteilhaft über ein erstes Massenflußregelglied an ein Banddickenmeßgerät angeschlossen, das in Bandlaufrichtung stromab der einlaufseitigen Rollenanordnung der Walzstraße angeordnet ist.
Zur Beherrschung der Materialvoreilung weist die erfindungsgemäße Regeleinrichtung vorteilhaft eine dritte Drehzahlregelungseinheit auf, die einem stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüst der Walzstraße zugeordnet ist und mittels der die Drehzahl des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüsts in Abhängigkeit von der für die auslaufseitige Rollenanordnung vorgegebenen festen Drehzahl unter Berücksichtigung von im Bereich des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüsts auftretenden Arbeitspunktverschiebungen regelbar ist.
Hierzu ist die dritte Drehzahlregelungseinheit der Regeleinrichtung vorteilhaft an ein zweites Massenflußregelglied angeschlossen, das an ein in Bandlaufrichtung stromauf des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüsts angeordnetes erstes Bandzugmeßelement und an ein in Bandlaufrichtung stromab des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüsts angeordnetes zweites Bandzugmeßelement angeschlossen ist.
Des weiteren sind bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung dem stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüst eine Zugregeleinheit, die an das erste Bandzugmeßelement angeschlossen und mittels der der Einlaufzug des Walzengerüsts über die Anstellung desselben durch einen ersten Regelalgorithmus kontrollierbar ist, und eine Gerüstregeleinheit zugeordnet, mittels der über einen zweiten Regelalgorithmus und einen Antrieb des Walzengerüsts als Stellglied ein über einen Walzspalt des Walzengerüsts konstanter Zugverlauf realisierbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in deren einziger Figur das massenflußorientierte Regelungskonzept einer erfindungsgemäßen Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstraßen in Verbindung mit einer eingerüstigen Walzstraße prinzipiell dargestellt ist.
Eine in der einzigen Figur der Zeichnung dargestellte Walzstraße hat eine einlaufseitige Rollenanordnung, die, wie sich aus der Figur ergibt, als S-Rolle 1 ausgebildet ist. In einer durch einen Pfeil 2 gekennzeichneten Bandlaufrichtung folgt stromab der einlaufseitigen S-Rolle 1 ein Walzengerüst 3, durch dessen Walzenspalt hindurch das Metallband einer auslaufseitigen Rollenanordnung, die ebenfalls als S-Rolle 4 ausgebildet ist, zugeführt wird.
In der Figur wird die Erfindung an Hand einer eingerüstigen Walzstraße dargestellt; selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, eine erfindungsgemäße Regeleinrichtung bei mehrgerüstigen Walzstraßen einzusetzen, wobei dann jeweils das der auslaufseitigen S-Rolle 4 stromauf angeordnete Walzengerüst an die Stelle des Walzengerüsts 3 der Walzstraße gemäß der Figur tritt.
Die massenflußorientierte erfindungsgemäße Regeleinrichtung umfaßt zunächst eine erste Drehzahlregelungseinheit 5, welche der als S-Rolle 4 ausgebildeten auslaufseitigen Rollenanordnung der Walzstraße zugeordnet ist. Mittels der ersten Drehzahlregelungseinheit 5 wird für die auslaufseitige S-Rolle 4 eine feste Drehzahl vorgegeben, wodurch für die auslaufseitige S-Rolle 4 eine Rollenumfangsgeschwindigkeit fixiert wird, durch die eine Bandgeschwindigkeit V1* des die Walzstraße auslaufseitig verlassenden Metallbandes festgelegt wird. Entsprechend ist die auslaufseitige S-Rolle 4 für die Walzstraße ein geschwindigkeitsgeregelter "Speedmaster".
Zur erfindungsgemäßen Regeleinrichtung gehört des weiteren eine zweite Drehzahlregelungseinheit 6, die der einlaufseitigen S-Rolle 1 zugeordnet ist. Diese zweite Drehzahlregelungseinheit 6 regelt die Drehzahl der einlaufseitigen S-Rolle 1, so daß sich für die Rollenumfangsgeschwindigkeit der einlaufseitigen S-Rolle 1 und damit für die einlaufseitige Bandgeschwindigkeit des die Walzstraße durchlaufenden Metallbandes eine Geschwindigkeit von V0*dyn = V1*x H1*H0* + Δh0 ergibt.
In dieser Gleichung steht
  • V0*dyn für den Sollwert der einlaufseitigen Bandgeschwindigkeit des Metallbandes,
  • V1* für den Sollwert der auslaufseitigen Bandgeschwindigkeit des Metallbandes,
  • H1* für den Sollwert der auslaufseitigen Banddicke des Metallbandes,
  • H0* für den Sollwert der einlaufseitigen Banddicke des Metallbandes und
  • Δh0 für die einlaufseitige Abweichung der Banddicke des Metallbandes vom einlaufseitigen Sollwert der Banddicke des Metallbandes.
  • Der zweiten Drehzahlregelungseinheit 6 ist daher ein Steuerelement 7 zugeordnet, das über ein erstes Massenflußregelglied 8 mit einem Banddickenmeßgerät 9 verbunden ist, das stromab der einlaufseitigen S-Rolle 1 in der Walzstraße angeordnet ist. Des weiteren wird in das Steuerelement 7 ein errechneter Geschwindigkeitswert V0* eingegeben, der in Abhängigkeit vom Sollwert für die Geschwindigkeit an der auslaufseitigen S-Rolle 4 unter Nichtberücksichtigung etwaiger Banddickenabweichungen ermittelt wird. In dem Steuerelement 7 wird dieser Sollwert V0* mit einer im ersten Massenflußregelglied 8 entsprechend der tatsächlichen, im Banddickenmeßgerät 9 erfaßten Banddicke des Metallbandes ermittelten Korrekturgröße überlagert, so daß die zweite Drehzahlregelungseinheit 6 die einlaufseitige S-Rolle 1 der Walzstraße unter Berücksichtigung des Massenflußgesetzes regelt.
    Mit der ersten Drehzahlregelungseinheit 5 und der zweiten Drehzahlregelungseinheit 6 wird sowohl die Auslauf- als auch die Einlaufgeschwindigkeit, letztere unter Berücksichtigung der tatsächlich an der Einlaufseite der Walzstraße gemessenen Banddicke des Metallbandes, und damit über das Massenflußgesetz die auslaufseitige Banddicke des Metallbandes starr geregelt. Hierdurch kann insbesondere in dynamischen Übergangsphasen eine Verbesserung der erreichbaren Toleranzen erwartet werden.
    Um die Materialvoreilung, die bei Regelkonzepten nach dem Massenflußgesetz als Störgröße wirkt, zu beherrschen, weist die erfindungsgemäße Regeleinrichtung eine dritte Drehzahlregelungseinheit 10 auf, mittels der die Drehzahl und damit die Walzenumfangsgeschwindigkeit des Walzengerüsts 3 regelbar ist.
    In die dritte Drehzahlregelungseinheit 10 wird die fest vorgegebene auslaufseitige Bandgeschwindigkeit V1* als Basisgröße eingegeben. Des weiteren ist der dritten Drehzahlregelungseinheit 10 ein zweites Massenflußregelglied 11 zugeordnet, welches seinerseits an ein in Bandlaufrichtung stromauf des Walzengerüsts 3 angeordnetes erstes Bandzugmeßelement 12 und an ein in Bandlaufrichtung stromab des Walzengerüsts 3 angeordnetes zweites Bandzugmeßelement angeschlossen ist.
    Arbeitspunktverschiebungen des Walzengerüsts 3 haben eine Veränderung der Materialvoreilung zur Folge, welche zu Banddickenfehlern führen kann. Eine solche Arbeitspunktverschiebung bzw. die daraus resultierende Materialvoreilung führt zu Differenzen zwischen dem Meßwert des ersten Bandzugelements 12 und demjenigen des zweiten Bandzugelements 13. Wenn derartige Meßwertdifferenzen auftreten, werden sie im zweiten Massenflußregelglied 11 erfaßt und bei der Schaffung einer Korrekturgröße berücksichtigt, mit welcher in der dritten Drehzahlregelungseinheit 10 die vorgegebene Bandauslaufgeschwindigkeit V1 * überlagert wird. Hierdurch wird eine aus Arbeitspunktverschiebungen des Walzengerüsts 3 resultierende Materialvoreilung in engsten Grenzen gehalten, so daß kaum bzw. keine Banddickenfehler des Metallbandes auftreten können.
    Der Einlaufzug des Walzengerüsts 3 wird mittels einer Zugregeleinheit 14 über die Anstellung des Walzengerüsts 3 durch einen ersten Regelalgorithmus kontrolliert. Für einen konstanten Zugverlauf über den Walzspalt des Walzengerüsts 3 sorgt mit Hilfe eines zweiten Regelalgorithmus eine Gerüstregeleinheit 15, deren Stellglied ein Antrieb des Walzengerüsts 3 ist.
    Durch die erfindungsgemäße Regeleinrichtung wird eine Verbesserung der Banddicke beim Walzen durch Beherrschung der als Störgröße bei Regelkonzepten nach dem Massenflußgesetz wirkenden Materialvoreilung erreicht. Der auslaufseitige Massenfluß an der auslaufseitigen S-Rolle 4 wird durch die hochgenauen Stellgrößen der Geschwindigkeitssollwerte an der auslaufseitigen S-Rolle 4 mit deren hoher Dynamik eingeprägt. Damit wird im Falle der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung die Zielgröße bzw. die Banddicke des Metallbandes an der Auslaufseite der Walzstraße eingeprägt und nicht mehr - wie beim Stand der Technik - eine Störung in der Zielgröße ausgeregelt. Die einzelnen Anlagenkomponenten der Walzstraße werden in ein zugehöriges übergeordnetes, auf dem Massenflußgesetz beruhendes Regelkonzept eingebettet.

    Claims (8)
    Hide Dependent

    1. Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstraßen, mittels der die Banddicke von in der Walzstraße gefertigten Metallbändern regelbar ist, wobei die Regeleinrichtung als Massenflußregeleinrichtung ausgebildet ist.
    2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, die eine erste Drehzahlregelungseinheit (5) aufweist, die einer z.B. als S-Rolle ausgebildeten auslaufseitigen Rollenanordnung (4) der Walzstraße zugeordnet und mittels der die auslaufseitige Rollenanordnung (4) als Speedmaster ausbild- und für die auslaufseitige Rollenanordnung (4) eine feste Drehzahl (V1 *) vorgebbar ist.
    3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die eine zweite Drehzahlregelungseinheit (6) aufweist, die einer z.B. als S-Rolle ausgebildeten einlaufseitigen Rollenanordnung (1) der Walzstraße zugeordnet und mittels der die Drehzahl der einlaufseitigen Rollenanordnung (1) in Abhängigkeit von der Drehzahl der auslaufseitigen Rollenanordnung (4), der Sollbanddicke des Metallbands am Einlauf der Walzstraße und der Abweichung der Banddicke von dieser Sollbanddicke regelbar ist.
    4. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, bei der der zweiten Drehzahlregelungseinheit (6) ein Steuerelement (7) zugeordnet ist, welches die zweite Drehzahlregelungseinheit in Abhängigkeit von der vorgebbaren einlaufseitigen Sollbanddicke und der Abweichung der Banddicke von dieser Sollbanddicke steuert.
    5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, bei der das Steuerelement (7) der zweiten Drehzahlregelungseinheit (6) über ein erstes Massenflußregelglied (8) an ein Banddickenmeßgerät (9) angeschlossen ist, das in Bandlaufrichtung stromab der einlaufseitigen Rollenanordnung (1) der Walzstraße angeordnet ist.
    6. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, die eine dritte Drehzahlregelungseinheit (10) aufweist, die einem stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Walzengerüst (3) der Walzstraße zugeordnet und mittels der die Drehzahl des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Walzengerüsts (3) in Abhängigkeit von der für die auslaufseitige Rollenanordnung (4) vorgegebenen festen Drehzahl (V1*) unter Berücksichtigung von im Bereich des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Walzengerüsts (3) auftretenden Arbeitspunktverschiebungen regelbar ist.
    7. Regeleinrichtung nach Anspruch 6, bei der die dritte Drehzahlregelungseinheit (10) an ein zweites Massenflußregelglied (11) angeschlossen ist, das an ein in Bandlaufrichtung stromauf des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Walzengerüsts (3) angeordnetes erstes Bandzugmeßelement (12) und an ein in Bandlaufrichtung stromab des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Walzengerüsts (3) angeordnetes zweites Bandzugmeßelement (13) angeschlossen ist.
    8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, bei der dem stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Walzengerüst (3) eine Zugregeleinheit (14), die an das erste Bandzugmeßelement (12) angeschlossen und mittels der der Einlaufzug des Walzengerüsts (3) über die Anstellung desselben durch einen ersten Regelalgorithmus kontrollierbar ist, und eine Gerüstregeleinheit (15) zugeordnet sind, mittels der über einen zweiten Regelalgorithmus und einen Antrieb des Walzengerüsts (3) als Stellglied ein über einen Walzspalt des Walzengerüsts (3) konstanter Zugverlauf realisierbar ist.